Eigentlich ist es ja fast ein Witz, dass man immer noch darüber streitet, ob es nun einen wissenschaftlichen Konsens über die Existenz des globalen Klimawandels und die menschliche Rolle dabei gibt. Wer jedoch die einschlägigen Blogs hier verfolgt, wird in den Kommentaren immer wieder auf das Argument stoßen, dass es diese globale Erwärmung gar nicht gebe oder dass es zumindest keinen wissenschaftlichen Konsens dazu gebe. Aber vielleicht hat sich ja tatsächlich niemand die Mühe gemacht, mal bei den wissenschaftlern rumzufragen? Doch.

Der Geowissenschaftler Professor Peter Doran von der University of Illinois in Chicago hat bei mehr als zehntausend seiner Kollegen weltweit nachgefragt, wie sie zur Frage des Klimawandels stehen, und welche Rolle sie dem Menschen dabei zuschreiben. Immerhin 3146 haben geantwortet, und der Konsens, der dabei zum Ausdruck kam, ist unübersehbar: Mehr als 90 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die globale Durchschnittstemperatur gegenüber dem Niveau vor dem Jahr 1800 gestiegen ist, und 82 Prozent sehen menschliche Tätigkeit als einen signifikanten Faktor dabei. Die Ergebnisse wurden in einem Artikel für Eos/Transactions der American Geophysical Union veröffentlicht, der hier auf Dorans Website abrufbar ist (bei der AGU kostet’s Geld).

Natürlich würde man sich die Zahlen noch überzeugender wünschen, denn Wissenschaft findet ihre Erkenntnisse ja nicht einfach durch mehrheitliche Abstimmung. Aber hundertprozentige Einigkeit gibt es ja (leider) nie, nicht mal unter Akademikern. Doch bei der Sondergruppe der Klimatologen, die ihre Arbeit auf das Thema Klimawandel konzentriert haben (und das sind immerhin 79), herrscht immerhin zu etwa 97 Prozent Einigkeit über den Klimawandel und die Rolle des Menschen.

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Kommentare (156)

  1. #1 Jürgen Schönstein
    1. Februar 2009

    @Krishna Gans
    Gute Idee, das Beispiel von Alfred Wegeners Kontinentalverschiebungs-Theorie ins Gespräch zu bringen. Sicher, als er vor dem 1. Weltkrieg seine Idee entwickelte, war der Konsens der Geowissenschaftler, das sei Quatsch. 50 Jahre später – und seither unbestritten – war der Konsens: Die Kontinentaldrift ist eine Tatsache. Zum Klima: Vor 20 Jahren war die Idee, dass der Mensch das Klima maßgeblich verändern könnte, eine Neuheit – heute ist die Mehrzahl der Geowissenschaftler überzeugt, dass dieser Prozess stattfindet. Und nun fragen Sie sich, wo Sie dabei stehen … aufs Wegener’sche Beispiel bezogen, würden Sie sich im Lager “Quatsch” befinden. Sicher, die Mehrheit hat nicht immer Recht. Aber das heißt auch nicht, das sie automatisch unrecht hat – vor allem, wenn ihre Position das Resultat eines Lernprozesses ist.

  2. #2 Krishna Gans
    1. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    #Sicher, die Mehrheit hat nicht immer Recht.#

    Von vielen selbsternannten s.g. Klimaexperten wird aber eben genauso getan als ob.
    Insbesondere wenn sie sich auf Konsens berufen oder darauf als Argument verweisen.

  3. #3 Jürgen Schönstein
    1. Februar 2009

    @Krishna Gans
    Was hatte ich oben nochmal geschrieben? “Sicher, die Mehrheit hat nicht immer Recht.” Und nun kommt’s: “Aber das heißt auch nicht, das sie automatisch unrecht hat – vor allem, wenn ihre Position das Resultat eines Lernprozesses ist.” Und dem hat Ihr letztes Argument nichts entgegen zu setzen.

  4. #4 Ludmila
    1. Februar 2009

    @Jürgen: Die Sache mit der Kontinentalverschiebung verdeutlicht aber wirklich, wie Wissenschaft funktioniert. Natürlich war sie anfänglich umstritten. Man versetze sich doch mal in die Zeit zurück.

    Da stellt sich jemand hin und behauptet: Ganze Kontinente verschieben sich. Das war doch damals auf dem Stand der Technik und des Wissens eine sehr außergewöhnliche Behauptung und die Belege dazu waren sehr dürftig.

    Klar, dass sich diese Hypothese nicht durchsetzte. Erst als die außergewöhnlichen Belege reintrudelten, dann setzte sich diese Idee auch durch. Denn wie heißt es so schön bei Arthur Canon Doyle: Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.

    Und genau deswegen ist die Wissenschaft das beste System, um Neues zu lernen. Weil sie auch bereit ist, sich zu revidieren. Das wird allerdings von Wissenschaftsfeinden gerne als Makel angesehen. *Seht die haben sich geirrt. nä,nä, nä. Also irren sich die auch jetzt. nä, nä, nä. Im Gegensatz zu mir natürlich, weil [logische Fehlschlüsse]*

  5. #5 Krishna Gans
    1. Februar 2009

    @Ludmila
    #BTW, wo sind denn diese Veröffentlichungen? Behaupten können Sie viel, wenn der Tag lang ist. ;-)#
    #
    Im übrigen wird der Eindruck erweckt, als gäbe es in der Fachliteratur überhaupt keine kritischen Stimmen zur CO2 – Hypothese bzw. zur einmaligen Temperaturentwicklung der letzten 150 bzw. 1.000 Jahre. Dies ist jedoch nicht richtig (siehe unten das Vorwort und folgende Seiten, vor allem Literatur!).#

    von hier:
    http://www2.tu-berlin.de/~kehl/project/lv-twk/index.htm

    Das sollte erst mal reichen an Literatur.

  6. #6 Krishna Gans
    1. Februar 2009

    @Ludmila
    #Die Gegner kritisieren vieles: die nur teils gesicherte Anonymität der Verfahren etwa, die lange Dauer der Begutachtung und die aus den Naturwissenschaften kommenden Methoden, die kaum auf anderer Wissenschaftsgebiete – wie etwa die Soziologie oder die Philosophie – übertragbar sind. Der Hauptkritikpunkt bleiben aber die Karriere sichernde Eigeninteressen der Begutachter.
    http://science.orf.at/science/news/144893

    Ich erinnere
    Mann und Hansen waren angeblich reviewer……

  7. #7 Krishna Gans
    1. Februar 2009

    http://faz-community.faz.net/blogs/planckton/archive/2009/01/22/immer-noch-zweifel-am-klimawandel.aspx

    Nicht uninteressant, aber noch interessanter, treffender sind die Kommentare dazu.
    Nichts desto trotz ein Auszug des Artikels:

    #Sollte aber das Ziel einer Berichterstattung – übrigens ebenso wie das Ziel solcher Umfragen auch – etwa sein, dass der Wissenschaftsbetrieb als zweifelsfreier, gleichgeschalteter Diskussionsraum dargestellt wird? Das wäre glatte Zensur und Unterschlagung von Informationen. Noch unglücklicher wäre das Bild einer quasi ferngesteuerten Konsensmaschine. Das wäre dann doch höchst verdächtig. Und der Wahrheitsfindung höchst abträglich. #

  8. #8 Krishna Gans
    1. Februar 2009

    @Ludmila
    #Weil sie auch bereit ist, sich zu revidieren.#

    …..bereit sein sollte……

    Eingefahrene s.g. allgemeine Lehrmeinungen sind teilweise, Betonung auf teilweise (!), der Gegenbeweis dafür, daß Wissenschaft bereit ist, sich zu revidieren.
    Warum soll sie sich revidieren, ist doch Lehrmeinung……
    btw.
    was jetzt kommt ahne ich schon 🙂

  9. #9 Jürgen Schönstein
    1. Februar 2009

    “was jetzt kommt ahne ich schon :-)”
    Wirklich? Da bin ich aber gespannt …

  10. #10 Gluecypher
    2. Februar 2009

    @all

    Ich denke mal ein bisschen nüchterne Betrachtung wäre auch mal unter dem Aspekt “begrenzte Resourcen” angebracht. Egal ob man jetzt an AGW “glaubt” (was für ein dämlicher Ausdruck) oder nicht. Denn ein “weiter so wie bisher” kann nicht die Antwort sein. Unbegrenztes Wachstum in einer Welt begrenzter Ressourcen ist nun mal nicht wirklich möglich. Denn dies scheint mir bei den Klimawandel-Skeptikern das Hauptargument zu sein, so in etwa: ich hab’ keine Lust, mein Verhalten zu ändern und mich eventuell ein bisschen einzuschränken (also leider kein Audi Q7 mehr) weil……ja, weil ich dazu keine Lust habe. Also wenn ich Herrn Türpe richtig interpretiere, dann muss man nur mal ordentlich nach neuen Ölvorkommen suchen, dann findet man schon welche und ausserdem ist Energiesparen sowieso nur linke Propaganda, bringt ja sowieso nichts.
    Wie wäre es dann mal mit alternativen Vorschlägen von Seiten der Klimawandel-Skeptiker?

  11. #11 Krishna Gans
    2. Februar 2009

    @Gluecypher
    Klima-Alarmismus braucht man nicht wenn man Ressourcen schonen will.
    Denn das eine hat per se mit dem anderen nichts zu tun.

  12. #12 Ludmila
    2. Februar 2009

    @Jürgen: Ich hab auch keine Ahnung was der will *Schulter zuck*

    Klar mag es hier und da zu Mauschelein kommen, das ist nur menschlich. Aber die vielen Beispiele (z.B. Plattentektonik), dass sich eben die richtige Idee trotz aller Widerstände durchsetzt, zeigt doch, dass das System nicht so schlecht sein kann, wie behauptet.

    Ich mein ernsthaft Jürgen, Du weißt doch selbst, was für ein diskussionslustiges ja vielleicht sogar streitlustiges Völkchen Wissenschaftler sind.

    @Gluecypher: Witzigerweise sind diese Klimawandel-Skeptiker meist gleichzeitig auch skeptisch gegenüber erneuerbaren Energien. Und lass bloß nicht die Worte Greepeace oder “Die Grünen” fallen 😉 Da kriegen die fast noch mehr Schaum vor dem Mund wie bei dem Reizwort: Klimaforscher.

  13. #13 Jürgen Schönstein
    2. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “Klima-Alarmismus?” Hmmm … Und wenn der Wetterbericht eine Niderschlagswahrscheinlichkeit von 90 Prozent ankündigt, ist das dann “Wetter-Alarmismus”? Und um keinen Preis würden Sie sich davon dann natürlich einreden lassen, einen Schirm einzupacken – ist ja schließlich nicht bewiesen, dass es regnet. Sturmwarnung? Schutzräume aufsuchen? Blödsinn, Stürme hat es immer gegeben, und die Erde steht ja noch …
    So etwa kommt mir diese Argumentationsweise der “Klima-Skeptiker” oft vor. Natürlich ist der Klimawandel nicht nur eine wissenschaftliche Frage, sondern auch eine gesellschaftliche und politische – wie die Probleme der Inselstaaten zeigen, sogar eine geopolitische. Und wenn zwei politische Ziele (i.d.F Klimawandel und Sicherung der Energieversorgung) parallel laufen, dann haben sie, ganz im Gegensatz zu Ihrer Argumentation, per se mit einander zu tun.

  14. #14 Jürgen Schönstein
    2. Februar 2009

    @Ludmila
    “Du weißt doch selbst, was für ein diskussionslustiges ja vielleicht sogar streitlustiges Völkchen Wissenschaftler sind.”
    😉

  15. #15 Krishna Gans
    2. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    Sind Links total unerwüscht, selbst wenn sie erbeten werden ?

    Ich bin nicht gegen Ressourcen sparen, dazu brauch ich aber als Begründung nicht den Klimawandel – das geht auch so,

  16. #16 Krishna Gans
    2. Februar 2009

    @Ludmila
    #@Gluecypher: Witzigerweise sind diese Klimawandel-Skeptiker meist gleichzeitig auch skeptisch gegenüber erneuerbaren Energien. #

    Nicht grundsätzlich. Nur laß ich mir erzählen, 100 % erneuerbare, oder wie auch immer man die nennen will, wäre kein Utopie, sondern realistisch.
    Dann kommt das Pellets-Argument, und auch da, wenn genau nachgeschaut wird, gibt es da auch Haken und Ösen ( Feinstaub Problematik, Bodenverarmung)
    Dann wehren sich Bürger und Umweltschützer gegen Windmühlen in Natur- und Vogelschutzgebieten, dann sind auch das schon Skeptiker und “Fortschrittsbremsen”
    NABU ist da jetzt teilweise in bestimmten Regionen der “Bösewicht”
    Klimaschutz und Umweltschutz können zum Teil gegensätzlicher nicht sein. 🙂

  17. #17 Krishna Gans
    2. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein

    #”was jetzt kommt ahne ich schon :-)”
    Wirklich? Da bin ich aber gespannt …#

    Nun, kam eben doch nicht, auch recht 🙂

  18. #18 Jürgen Schönstein
    2. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “Sind Links total unerwüscht, selbst wenn sie erbeten werden ?”
    Nein, natürlich nicht. Aber um Link-Spam zu vermeiden, müssen hier alle Kommentare, die Links enthalten – auch meine eigenen, übrigens – per Hand frei geschaltet werden. Und da ich neben der Bloggerei auch noch einen hauptberuflichen Job (und auch noch so etwas wie ein Privatleben) habe, kann es schon mal ein wenig länger dauern, bis ich merke, dass da ein Kommentar auf Freigabe wartet. Sorry!
    “Ich bin nicht gegen Ressourcen sparen, dazu brauch ich aber als Begründung nicht den Klimawandel – das geht auch so,”
    Na, dann ist’s ja gut.

  19. #19 Gluecypher
    3. Februar 2009

    “@Gluecypher
    Klima-Alarmismus braucht man nicht wenn man Ressourcen schonen will.
    Denn das eine hat per se mit dem anderen nichts zu tun.”

    NA dann mal Butter bei die Fische. Was WÄREN denn Ihre Vorschläge zur Energiepolitik der nächsten, na sagen wir mal 25 Jahre? Und die Argumente der Klimawandel-Skeptiker gehen in etwa so: Ist ja noch nichts bewiesen, also machen wir mal weiter wie bisher. Um mal eine Analogie zu bringen: Sie sitzen an einem Zündmechanismus, der Über und Über mit Drehknöpfen, Schaltern und Reglern bedeckt ist und der mit einer Bombe unbekannter Größe verbunden ist. Die meistender Regler sind nicht beschriftet und auch durch noch unbekannte Mechanismen verbunden. Würden Sie:
    a.) wild an sämtlichen Schaltern und Knöppen drehen und schalten, in der Hoffnung, dass schon nichts passiert oder
    b.) erst mal vorsichtig sein und erkunden, wie das alles zusammenhängt?

    Und Ihre Argumentation mit den Pellets geht auch ein bisschen an der Sache vorbei. Weil eine Maßnahme sich als nicht ganz so Klimaneutral herausstellt, muss mann erst mal alles einstellen, was in diese Richtung geht. Und lieber noch ein bisschen Öl verbrennen. Und Energiesparlampen in Bausch und Bogen ablehnen. Bringt ja sowieso nur ein paar Prozent Ersparnis, kann man also auch gleich lassen. Und energieffizienter Individualverkehr. Alles Humbug, lieber einen SUV mit 2000Kg Eigengewicht benutzen um damit 100Kg Mensch zu transportieren. Und Niedrigenergiehäuser sind ja auch Quatsch. Ist ja nicht so, dass jedes Land, das nicht heute schon auf zumindetsens teilweise Energieautonomie achtet in Zukunft potentiell erpressbar wird. Egal ob von Russland oder vom Nahen Osten. Aber hey, wir haben ja noch die Ölsande in Alberta! Die reichen noch für umpfzehhundert Jahre! Tanzt den Energie-Zirtaki und alle Eure Probleme sind gelost……..

  20. #20 krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    ref. Links – alle Mißverständnisse beseitigt !

    #Klima-Alarmismus?” Hmmm … Und wenn der Wetterbericht eine Niderschlagswahrscheinlichkeit von 90 Prozent ankündigt, ist das dann “Wetter-Alarmismus”? Und um keinen Preis würden Sie sich davon dann natürlich einreden lassen, einen Schirm einzupacken – ist ja schließlich nicht bewiesen, dass es regnet. Sturmwarnung? Schutzräume aufsuchen?#

    Na da sind wir auf dem richtigen Weg.
    Als Klimarealist, auch -skeptiker oder -leugner genannt, schütze ich mich mit einem Regenschirm oder bleibe bei Sturm daheim.
    Als Klimaalarmist schreibe ich ein Protokoll in dem ich festlege, den Regen von 150 l /m² auf 149 l / m² zu reduzieren und als Windstärke nur noch maximal Sttärke 10 zuzulassen.

  21. #21 Gluecypher
    3. Februar 2009

    @Krishna Gans
    Ummmm…..Sie haben wie so oft bei “Neinsagern” die bemerkenswerte Tendenz, klar gestellte Frage zu ignorieren. Wie wäre es mal mit einer Antwort??
    Gerne nochmal zur Erinnerung:
    “NA dann mal Butter bei die Fische. Was WÄREN denn Ihre Vorschläge zur Energiepolitik der nächsten, na sagen wir mal 25 Jahre? Und die Argumente der Klimawandel-Skeptiker gehen in etwa so: Ist ja noch nichts bewiesen, also machen wir mal weiter wie bisher!”

  22. #22 Joerg
    3. Februar 2009

    @Gluecypher: He, der Mann ist unfehlbar, du kannst dem doch nicht einfach Fragen stellen! Erstmal 10 Jahre in Kontemplation verbringen, dann darfst du vielleicht fragen. Ob es eine Antowrt gibt ist dann nicht sicher…

  23. #23 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “Als Klimarealist, auch -skeptiker oder -leugner genannt, schütze ich mich mit einem Regenschirm oder bleibe bei Sturm daheim.
    Als Klimaalarmist schreibe ich ein Protokoll in dem ich festlege, den Regen von 150 l /m² auf 149 l / m² zu reduzieren und als Windstärke nur noch maximal Sttärke 10 zuzulassen.”

    Klimarealisten sind, Ihrer obigen Definition zufolge, also diejenigen, die warnende Prognosen akzeptieren und ihr Verhalten anpassen, Klima-Alarmisten sind diejenigen, die an den Grenzwerten herumdeuteln wollen. Na endlich haben Sie’s verstanden …

  24. #24 Alexander
    3. Februar 2009

    Zum Thema Energie haben sich u.a. die angesprochenen Leute schon vor Jahren sehr wohl ihre Gedanken gemacht, hier einiges aus dem Forum von oekologismus:

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  25. #25 Alexander
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  26. #26 Alexander
    3. Februar 2009

    Nicht zu vergessen

    ENERGIETRANSPORT / ENERGIESPEICHERUNG

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  27. #27 Alexander
    3. Februar 2009

    Auf Ihren Vorhalt

    “NA dann mal Butter bei die Fische. Was WÄREN denn Ihre Vorschläge zur Energiepolitik der nächsten, na sagen wir mal 25 Jahre? Und die Argumente der Klimawandel-Skeptiker gehen in etwa so: Ist ja noch nichts bewiesen, also machen wir mal weiter wie bisher!”

    bitte ich Sie ganz einfach, sich mal zu JEDEM EINZELNEN Thema einzulesen, Pro und Contra zu analysieren und dann Ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.

    Auf jeden Fall können Sie selbst sehen, das ALTERNATIVE Energien, KONVENTIONELLE Energien, ENERGIETRANSPORT und ENERGIESPEICHERUNG sehr wohl ein Thema sind, mit dem sich auch skeptische Leute schon vor Jahren befasst haben.

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit 😉

  28. #28 krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    #Klimarealisten sind, Ihrer obigen Definition zufolge, also diejenigen, die warnende Prognosen akzeptieren und ihr Verhalten anpassen, Klima-Alarmisten sind diejenigen, die an den Grenzwerten herumdeuteln wollen. Na endlich haben Sie’s verstanden #

    Was heiß na endlich ?
    Sicher ist Anpassung an ein sich in welche Richtung auch immer änderndes Klima sinnvoller als am Klima selbst mit -zig Milliarden € mit mehr als zweifelhaftem Erfolg und unvorhersehbaren Ausgang rumzuschrauben.
    Das ist doch wohl eher sebstverständlich.
    Sonst wäre die Menschheit icht da, wo sie heute ist – Anpassungsprozess, auch schon bevor sie den Kopf über das Steppengras erhoben, im Wasser rumliefen ( Unterhaut-Fettschicht) oder in Bäumen turnten.

  29. #29 krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Gluecypher

    Alternative Energien da einsetzen, wo es sinnvoll ist, sparen oder reduziern wo es problemlos möglich ist.
    Und nicht immer in den falschen Zusammenhang mit dem Klimawandel bringen.
    Ansonsten forschen, forachen, forschen.
    Muß ja nicht das Schellnhubersche “Manhattan Projekt” sein.

  30. #30 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Jörg
    Geht es vielleicht etwas sachlicher ?
    Danke.

  31. #31 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Alexander
    Gute Idee – Danke
    Ach stimmt, habe mich da ja auch verewigt 🙂
    Weil ich mir ja als “Skeptiker” grundsätzlich keine Gedanken mache…..
    Stirling-Motor, Sonne, Bio-Energie – ich glaube bei Wasserkraft habe ich mich auch mal ausgelassen
    Man sieht, ein gedankeloser Verweigerer 🙂

  32. #32 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “Sonst wäre die Menschheit icht da, wo sie heute ist – Anpassungsprozess, auch schon bevor sie den Kopf über das Steppengras erhoben, im Wasser rumliefen ( Unterhaut-Fettschicht) oder in Bäumen turnten.”
    Sorry, jetzt verlässt Ihre Argumentation aber endgütlig den Boden der Rationalität. Mit dem gleichen Argument würden Sie die Fertigung von Regenschirmen ablehnen (die stehen ja auch die meiste Zeit nur unnütz rum) und statt dessen darauf hoffen, dass Ihnen die Evolution Kiemen und Schwimmhäute beschert. Si tacuisses …

  33. #33 Ludmila
    3. Februar 2009

    Ansonsten forschen, forachen, forschen.

    Ich dachte die Forschung ist böse, voreingenommen, nichts wert, liegt falsch, auch wenn es einen Konsens gibt. Aber jetzt soll die Forschung auf alles alles lösen, ja?

    Oder gilt das mit alle Forscher sind böse nur selektiv für die Klimaforscher? leben die in einem Paralleluniversum oder was?

  34. #34 Ludmila
    3. Februar 2009

    Es ist viel einfacher: Bitte nur Forschung, die bestimmten Leuten in ihr Weltbild/Verständnis passt. Alles, was die nicht verstehen, sollte man einstellen.

    Hmm, war da mal nicht was mit Freiheit der Forschung?

  35. #35 Alexander
    3. Februar 2009

    Freiheit der Forschung ja.

    Ausblendung nicht genehmer Forschungsergebnisse als Vorwand zur Durchsetzung einer Weltanschauung, Nein.

    Oder wie würden Sie Ihren eigenen Kommentar werten, wenn ich diesen an Sie richte:

    “Es ist viel einfacher: Bitte nur Forschung, die bestimmten Leuten in ihr Weltbild/Verständnis passt. Alles, was die nicht verstehen, sollte man einstellen.”

    Wie sagte schon Karl Valentin: “Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.” 😉

  36. #36 Alexander
    3. Februar 2009

    @ Jürgen Schönstein

    hmm, das widerspricht aber dem Kapitel “Begegnung 18 Lungenfische” ab Seite 458 ff in Geschichten vom Ursprung des Lebens von Richard Dawkins.

    Er schreibt auf Seite 459:

    Den Menschen und die übrigen “Vierbeiner” kann man als Fleischflosser bezeichne – Arme, Flügel oder Beine sind dann abgewandte Flossen… bis … am Ende des Silurs.

    Was ist Ihrer Ansicht nach falsch an der Geschichte des Lungenfischs (in Zusammenarbeit mit Yan Wong) ab Seite 460 ff bzw. dem Gedanken der Evolution?

    ??

  37. #37 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein

    Sorry, jetzt verlässt Ihre Argumentation aber endgütlig den Boden der Rationalität
    [..]
    und statt dessen darauf hoffen, dass Ihnen die Evolution Kiemen und Schwimmhäute beschert.

    Wäre nicht verkehrt gewesen:
    Si tacuisses

    http://www.studgen.uni-mainz.de/1202.php
    # Prof. Dr. Carsten Niemitz
    (Freie Universität Berlin)
    Selektionsfaktoren und Sehnsüchte – Das Wasser und der Weg zum heutigen Menschen #
    http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/164340/

    Ich behaupte nicht das Niemitz recht hat, aber deswegen gegen mich ausfällig werde ????
    Besteht nun wirklich null Anlaß oder ?
    Sie dürfen gerne mal weiter-googlen, da gibt es einiges zu finden 🙂
    http://scholar.google.com/scholar?q=%22Carsten+Niemitz%22&hl=en&lr=&btnG=Search

  38. #38 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Ludmila
    Wo schreibe ich, Forschung ist bös ?
    Geht’s auch ohne Polarisieren und Pauschalisieren ?
    Oder mal sachlich ?

    Ist nur, weil mir der Stadelmann auf den Senkel geht die Archäologie in Ägypten komplett für die Katz ?

  39. #39 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Ludmila
    #Oder gilt das mit alle Forscher sind böse nur selektiv für die Klimaforscher? leben die in einem Paralleluniversum oder was?#

    Nö, es gibt Klimaforscher, von denen ich nicht viel halte.
    Du, und Jörg seid nicht gemeint.
    Von Hansen, Mann, Schellnhuber, Rahmstorf, Neu (bedingt) bin ich definitiv kein Fan.
    Wenn ich nachdenke fällt mir vielleicht der eine oder andere auch noch ein, das oben ist keine Liste die durch Vollständigkeit glänzt.

  40. #40 Alexander
    3. Februar 2009

    @ Krishna Gans

    … trösten Sie sich, während Sie auf die Antwort warten, mit einem abgewandelten Spruch von Karl Valentin mit einem von mir um ein Wort ergänzten Satz aus dem Kommentar von Sven Thürpe am 24.01.2009 um 16.44 Uhr. Übrigens Danke und ich hoffe, das ist so o.k. Herr Thürpe

    “Diskutieren mit Jungwissenschaftler mit Kulturkampfattitüde, die sich allerorten von Horoskopen, Homöopathen, Kreationisten und nun eben auch Klimaskeptikern verfolgt fühlen ist der Versuch, in einem verdunkelten Zimmer eine schwarze Katze zu fangen, die sich gar nicht darin befindet.”

    ;-))

  41. #41 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Alexander
    🙂

    der Vince Ebert hat da auch mal was schönes rausgelassen, im Zusammenhang mit Bier, Kühlschrank, Forschung und Esoterik 🙂
    Insofern kommt es mir hier schon fast esoterisch vor…..

  42. #42 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Krishna Gans
    Wenn Sie meine Bemerkung als “ausfällig” empfunden haben, dann bedauere ich das. Aber selbst wenn ich mir noch so viel Mühe geben wollte, Ihre Gefühle nicht zu verletzen, kann ich der Argumentation “Klimawandel macht doch nichts, dafür ist schließlich die Evolution da” nichts Rationales mehr abgewinnen. Und so ein “Argument” hat, denke ich, in einer ernst gemeinten Diskussion wirklich nichts zu suchen. Es gibt im Amerikanischen eine Redensart: “When you find yourself in a hole – stop digging!” Wenn man auf der Suche nach Argumenten, warum man den Klimawandel nicht ernst nehmen braucht, bei der Evolution ankommt (und dann auch noch in die Richtung abbiegen will, dass jeder, der dieser Argumentation nicht folgen will, offenbar ein Evolutionsgegner ist) – dann wird es wirklich Zeit, mit dem Buddeln aufzuhören.

  43. #43 Alexander
    3. Februar 2009

    Hallo Herr Schönstein,

    das ist ja hier fast wie „I´m legend“. Sobald es dunkel wird… aber wir schweifen ab 😉

    Sie haben Ihre Diskussion mit den Worten „Eigentlich ist es ja fast ein Witz“ begonnen, toll, soviel zu ernst gemeint.

    Sie können jetzt noch soundsoviel zu Redensarten im Amerikanischen und „Hilfe, ich bin kein Evolutionsgegner“ sagen, aber eine Frage hätte ich doch:

    Was sagen Sie zu dem Kapitel Lungenfische in dem Buch von Richard Dawkins?

    Falls alle Stricke reißen, Amazon hat Expresslieferung über Nacht 😉

    In diesem Sinne ebenso gute Nacht und Danke für eine ausgewogene Diskussion.

  44. #44 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Alexander
    Tut mir leid, aber den Gefallen, vom Thema abzuschweifen, tu’ ich Ihnen nicht. Wie ich zur Evolutionslehre stehe (die Betonung liegt dabei wirklich auf “zur”), ist unzweifelhaft und leicht in meinen Blogbeiträgen nachlesbar – aber das tut hier wirklich nichts zur Sache.

  45. #45 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Jörg Schönstein
    Da ist offensichtlich was leicht falsch rübergekommen:
    Wir passen uns an, so wie wir uns seit…. auch schon angepaßt haben – aktiv eben.
    Außerdem habe ich niemanden Evolutionsgegnerschaft unterstellt, nur habe ich den Eindruck gehabt, ihnen ist mein Beispiel Mensch / Wasser gegen den “biologischen” Strich gegangen indem Sie mit Kiemen und Schwimmhäuten dahergekommen sind.
    Anpassen hieß Kleidung, Zelte / Häuser, Seßhaftigkeit, Nutzung / Wahrung / Anzünden des Feuers, eben alles was uns zu dem gemacht hat was wir jetzt sind.
    Da wird uns im Zusammenhang mit dem Klimawandel, egal ob nun kalt oder warm, doch was einfallen, was nicht sinnlos Milliarden kostet, da es wenig bis nichts bringt ?
    ( Verschieben eines möglichen Erwärmungseffekts von 5 Jahren nach hinten oder 0,02°C oder so )

  46. #46 Ludmila
    3. Februar 2009

    @Jürgen: Das ist halt so eine typische Ablenkungsstrategie. Es fing am mit dem Konsens, den es angeblich nicht gibt.
    Und wenn selbst wenn es den gibt, dann soll er angeblich falsch sein.
    Und selbst wenn der Konsens richtig liegt, dann braucht man den nicht, weil dafür gibt es Evolution.

    Tja und voilá schon sind wir bei den Lungenfischen 😉

    Fällt Dir auch diese unterschwelligen Arroganz dieser Leute Dir gegenüber auf? Bist Du jemals so herablassend von jemandem behandelt worden, der wirklich was drauf hatte ?

  47. #47 Alexander
    3. Februar 2009

    was ist eigentlich die Steigerung von unterschwelliger Arroganz?

    Und möge mir Ihro Gnaden tunlichst verzeihen, das wir (aka ich) nichts drauf haben.

    In grosser Scham
    und gramgebeugt

    alexander

    (kleingeschrieben und ;))

  48. #48 Alexander
    3. Februar 2009

    … und trotzdem ist die Frage nach den Lungenfischen und der Evolution erlaubt.

    Meine Güte, meine Damen und Herren Wissenschaftler. Man kann ja doch zugeben wenn man mal was nicht weiss.

    Ansonsten Amazon Express plus expresslesen und expressverstehen

    Nix für ungut ;-))

  49. #49 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Jürgen Schönberg

    Sicher haben Sie doch schon mal von Lombergs “Kopenhagener Konsnes” gehört ?
    Lomberg
    Dem zum Beispiel ist was eingefallen…..

  50. #50 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “Anpassen hieß Kleidung, Zelte / Häuser, Seßhaftigkeit, Nutzung / Wahrung / Anzünden des Feuers, eben alles was uns zu dem gemacht hat was wir jetzt sind.
    Da wird uns im Zusammenhang mit dem Klimawandel, egal ob nun kalt oder warm, doch was einfallen, was nicht sinnlos Milliarden kostet, da es wenig bis nichts bringt ?”

    Und Sie wissen, dass es wenig oder nichts bringt, weil …? Vielleicht, weil man schon früher hätte handeln sollen, anstatt seine Zeit mit Debatten darüber zu verlieren? Und was würden Sie denn den Einwohnern der Inselstaaten raten? Sollen die sich längere Beine wachsen lassen, auf Stelzen gehen, sich Kiemen anzüchten? Ich würde Ihre Position teilen, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, die Folgen wirklich zu verhindern – aber nur, wenn die Konzequenz dann lautet, dass man eben noch mehr tun müsse.