Eigentlich ist es ja fast ein Witz, dass man immer noch darüber streitet, ob es nun einen wissenschaftlichen Konsens über die Existenz des globalen Klimawandels und die menschliche Rolle dabei gibt. Wer jedoch die einschlägigen Blogs hier verfolgt, wird in den Kommentaren immer wieder auf das Argument stoßen, dass es diese globale Erwärmung gar nicht gebe oder dass es zumindest keinen wissenschaftlichen Konsens dazu gebe. Aber vielleicht hat sich ja tatsächlich niemand die Mühe gemacht, mal bei den wissenschaftlern rumzufragen? Doch.

Der Geowissenschaftler Professor Peter Doran von der University of Illinois in Chicago hat bei mehr als zehntausend seiner Kollegen weltweit nachgefragt, wie sie zur Frage des Klimawandels stehen, und welche Rolle sie dem Menschen dabei zuschreiben. Immerhin 3146 haben geantwortet, und der Konsens, der dabei zum Ausdruck kam, ist unübersehbar: Mehr als 90 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die globale Durchschnittstemperatur gegenüber dem Niveau vor dem Jahr 1800 gestiegen ist, und 82 Prozent sehen menschliche Tätigkeit als einen signifikanten Faktor dabei. Die Ergebnisse wurden in einem Artikel für Eos/Transactions der American Geophysical Union veröffentlicht, der hier auf Dorans Website abrufbar ist (bei der AGU kostet’s Geld).

Natürlich würde man sich die Zahlen noch überzeugender wünschen, denn Wissenschaft findet ihre Erkenntnisse ja nicht einfach durch mehrheitliche Abstimmung. Aber hundertprozentige Einigkeit gibt es ja (leider) nie, nicht mal unter Akademikern. Doch bei der Sondergruppe der Klimatologen, die ihre Arbeit auf das Thema Klimawandel konzentriert haben (und das sind immerhin 79), herrscht immerhin zu etwa 97 Prozent Einigkeit über den Klimawandel und die Rolle des Menschen.

flattr this!

Kommentare (156)

  1. #1 Alexander
    3. Februar 2009

    Hallo Herr Schönstein,

    während ich darauf warte, das Sie endlich mal meine Frage zu den Lungenfischen beantworten, eine neue sinkende Insel 😉

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/860/326724/text/

  2. #2 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Krishna Gans
    Ja, von dem Kopenhagener Konsens hatte ich schon gehört. Aber der ließe auch folgenden Schluss offen (den ich auch schon in meiner letzten Antwort an Sie gezogen hatte): dass man eben mehr ausgeben muss. Denn nur weil das, was man bisher tut, nicht ausreicht, heißt das doch nicht, dass man nicht mehr tun kann. Wenn es einzelnen Regierungen möglich ist, einzelne Geldinstitute mit -zig Milliarden Dollar zu unterstützen, wenn einzelne Energiekonzerne -zig Milliarden an Profiten machen können – dann müsste es, den politischen und wirtschaftlichen Willen (der eine Folge der Einsicht sein sollte) voraus gesetzt, durchaus machbar sein, mehr als die bisher mickerigen Miittel bereit zu stellen und größere Ziele zu erreichen. Das ist, in gewisser Weise, nämlich auch ein Resultat des Kopenhagener Konsens.
    Und übrigens: Die korrekte Schreibweise meines Namens ist Jürgen Schönstein – ich nenn’ Sie ja auch nicht Krashna Halb …

  3. #3 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Alexander (groß oder klein)
    Wollten Sie sich nicht schlafen legen? Täte Ihnen bestimmt gut

  4. #4 Alexander
    3. Februar 2009

    Hallo Herr Schönstein,

    schon wieder nicht gelesen um was es Lomborg geht:

    JEDER EURO KANN NUR EINMAL AUSGEGEBEN WERDEN.

    Meiomeiomei, rechnen ist eben nicht einfach. Hatten wir schon bei Ihrem Kumpel Joerg.

  5. #5 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Ludmila
    “Fällt Dir auch diese unterschwelligen Arroganz dieser Leute Dir gegenüber auf? Bist Du jemals so herablassend von jemandem behandelt worden, der wirklich was drauf hatte ?
    Ich bin da als Journalist ziemlich abgehärtet ;-))

  6. #6 Alexander
    3. Februar 2009

    Hallo Herr Schönstein,

    ich lege mich schlafen, wenn Sie endlich meine Frage beantworten.

    Aber so wie es aussieht… schluchz

    ;-((

  7. #7 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    Wenn der Meeresspiegel steigt wie befürchtet, wachsen Korallen mit.

    # Die Malediven, so fanden Kench und seine Kollegen durch Bohrungen und Altersdatierungen heraus, wuchsen vor 5.000 Jahren auf einem untergetauchten Korallenriff bis über die Wasseroberfläche. Seitdem ist der Meeresspiegel bereits um 2,50 Meter gestiegen, ohne dass die Inseln wieder verschwunden wären.#

    Andererseits ist das Tempo des Meeresspiegelanstiegs rückläufig.
    Denn die wärmebdingte Ausdehnung näherts sich dem Ende, Eisschmelze vom Festland läßt soviel Wasser nicht abfließen…

    Und unabhängig von allem anderen……
    Die Temperaturen schwanken, rauf und jetzt runter, in den 40igern, rauf und runter, unbeeinflußt vom CO2 – das steigt “unbeirrt”.
    Dafür kühlt das Meer stellenweise ab, die Sonne ist passiv wie es passiver nicht gehen kann, daß sogar ein Herr Rahmstorf fragend argumentiert auf die FRage nach der derzeitigen Abkühlung vielleicht der Mangel an Sonnenaktivität ?
    (Wissenslogs, Klimalounge)
    Nun, da könnte man faßt auf die Idee kommen, CO2 ist ein Heizgas, und die Sonne ist ein Eisklumpen, zur Erwärmung ungeeignet, aber für die Ablühlung kann sie herhalten.
    Alles sehr merkwürdig……
    ;.)

  8. #8 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Alexander
    “Meiomeiomei, rechnen ist eben nicht einfach.
    Denken aber, wie es scheint, noch schwerer. Und wenn Sie weiter an dieser Diskussion teilnehmen wollen, dann wäre es begrüßenswert, wenn Sie wieder zur Sache kommen. (Und ehe Sie jetzt “der droht ja mit Zensur” schreien, denken Sie mal nach, wie viel Sie tatsächlich in Ihren letzten Kommentaren zu einer Diskussion beigetragen haben.)

  9. #9 Alexander
    3. Februar 2009

    @ Jürgen Schönstein

    Damit haben Sie begonnen:

    “Eigentlich ist es ja fast ein Witz, dass man immer noch darüber streitet, ob es nun einen wissenschaftlichen Konsens über die Existenz des globalen Klimawandels und die menschliche Rolle dabei gibt. Wer jedoch die einschlägigen Blogs hier verfolgt, wird in den Kommentaren immer wieder auf das Argument stoßen, dass es diese globale Erwärmung gar nicht gebe oder dass es zumindest keinen wissenschaftlichen Konsens dazu gebe”

    Und jetzt enden Sie mir der Nichtbeantwortung meiner einzigen Frage.

    @ Jürgen Schönstein

    hmm, das widerspricht aber dem Kapitel “Begegnung 18 Lungenfische” ab Seite 458 ff in Geschichten vom Ursprung des Lebens von Richard Dawkins.

    Er schreibt auf Seite 459:

    Den Menschen und die übrigen “Vierbeiner” kann man als Fleischflosser bezeichne – Arme, Flügel oder Beine sind dann abgewandte Flossen… bis … am Ende des Silurs.

    Was ist Ihrer Ansicht nach falsch an der Geschichte des Lungenfischs (in Zusammenarbeit mit Yan Wong) ab Seite 460 ff bzw. dem Gedanken der Evolution?

    Sperren können Sie mich auf Ihrem Blog, aber das wars schon.

    Wenn Sie das Buch mit Amazon Express bestellt, es gelesen, verstanden und verdaut haben, können wir ja an anderer Stelle wieder weitermachen.

    ;-))

  10. #10 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    Bangladesh wird ja auch immer wieder gern dem Untergang geweiht, und müßte schon halb verschwunden sein, glaubte man allen Horrormeldungen der letzten Jahre, nur wird Bangladesh ausgerechnet in der Küstenregion um das Gangesdelta immer größer, satt kleiner…..
    …wegen der abgelagerten Sedimente des Ganges.
    So können Experten in Horrormeldungen sich irren – die sind bestimmt nicht die Einzigen.

  11. #11 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “Wenn der Meeresspiegel steigt wie befürchtet, wachsen Korallen mit. “
    Jetzt wird’s fast schon niedlich. Was Atolle sind, müssen Sie mir – und vermutlich niemandem hier in diesem Forum – erklären. Aber lesen Sie doch noch mal durch, was Sie eben geschrieben haben: 2,50 Meter in 5000 Jahren – macht fünf Zentimeter pro Jahrhundert. Vergleichen Sie dieses Tempo mit der IPCC-Prognose zum Anstieg des Meeresspiegels. Das sind exponentielle Unterschiede, die zudem noch nicht mal ein zweites (und vom Klimawandel an sich erst mal unabhängiges, aber ebenfalls auf den CO2-Anstieg zurück zu führendes) Problem berücksichtigen: Das Versauern der Meere, das die Korallenriffe zerstört? Auch nur eine wissenschaftliche Spinnerei? (An dieser Stelle möchte ich Sie noch mal an den “stop-Digging”-Rat erinnern …)

  12. #12 Ludmila
    3. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein: Bangladesh und der vermutlich kurzfristige Anstieg der Landmasse in den Flussbereichen durch Schwemmland. Das wäre doch ein schönes Thema für Dich als Geographen 😉

    Oder?

    Das mit Bangladesh ist fast so schön, wie die “Regenwald wächst doch nach”-Logik, die wir letztens hatten.

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/7532949.stm

    Fazit:
    So while some new land may be created in parts of the country, elsewhere a much larger amount of land will disappear, he said.

    In any case, the new land will take decades to become useful, and so compensate for fertile farmland that was flooded.

    Mit anderen Worten: Da werden sich die Bauern in Bangladesh aber ganz doll freuen. Die verlieren erst ihr Heimatdorf, dürfen dann ein paar Jahre von Luft und Liebe leben, bevor sie ganz woanders fern der Heimat – vielleicht – ein neues Dorf auf neuem Boden gründen können.

  13. #13 Ludmila
    3. Februar 2009

    Ach ja bezüglich Koralleninseln wachsen schon nach: Das wird ihnen aber angesichts von zunehmender Korallenbleiche aber ein bisschen schwer fallen mit dem Nachwachsen.

  14. #14 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    nature.com/nature/journal/v425/n6956/fig_tab/425365a_F1.html
    klimakatastrophe.wordpress.com/2008/03/06/zur-versauerung-der-ozeane/
    Originallinks zu Nature dort
    #Die anthropogenen CO2-Emissionen werden der Projektion nach um das Jahr 2100 ihr Maximum erreichen. Den Kohlenstoffkreislaufmodellen nach wird der CO2-Gehalt der Luft um das Jahr 2300 (mit einen Wert von 1900 ppm) sein Maximum erreichen (derzeit haben wir 380 ppm, vorindustriell hatten wir 280 ppm). Eine Erniedrigung des Oberflächen-pH-Wertes um –0,7 wird für 2250-2750 prognostiziert. Weitere Jahrhunderte wird es dauern, bis die „Versauerung“ des Oberflächenwassers durch Mischprozesse in abgeschwächter Form den tiefen Ozean erreicht. Also ein äußerst langwieriger Prozess, der mit der Tiefe gepuffert wird und über Jahrhunderte abläuft. Die Meeres-Flora und -Fauna hat also Zeit sich an die Veränderungen anzupassen und ist nicht schlagartig betroffen.#

  15. #15 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Alexander
    Sind Sie immer noch nicht im Bett? So wie Sie sich ausdrücken, muss es doch längst nach Ihrer Schlafenszeit sein.
    “Was ist Ihrer Ansicht nach falsch an der Geschichte des Lungenfischs”
    Warum soll meiner Ansicht daran etwas falsch sein? Und was würde dies hier zur Sache tun, da ich kein Biologe bin und auch nicht über Dawkins diskutiert habe? Aber wenn Sie’s beruhigt: Nichts. Übrigens hab’ ich hier nur die englische Originalausgabe, und da steht das Kapitel auf Seite 322ff. Jetzt aber ab ins Bett, damit die Erwachsenen weiter diskutieren können …

  16. #16 Krishna Gans
    3. Februar 2009

    @Ludmila

    Das wird heute nicht passieren, aber an den Flüssen, gerade dort, wo en masse Sedimente angeschwemmt wurden, entstanden die Zivilisationen.
    Euphrat / Tigris, Nil-Delta…..
    Nirgends ist Boden fruchtbarer, außer veilleicht auf Vulkanböden.

  17. #17 Jürgen Schönstein
    3. Februar 2009

    @Krishna Gans
    Ich sag’ nur noch “stop digging!” Dass heute bereits die Hälfte der Korallenbestände durch Übersäuerung beschädigt sind, wird nicht dadurch besser, dass es ein paar Jahrhunderte dauern kann, bis auch die tieferen Meerwasserschichten sauer werden. Denn da wachsen die Korallen nun mal nicht. Dass die erhöhte Sedimentierung eine Konsequenz verstärkter Bodenerosion ist und in der Bilanz bei diesem Prozess mehr Anbauflächen verloren gehen als hinzu kommen, hat Ihnen im Prinzip ja schon Ludmila gesagt. Und ansonsten sprechen die Kohlendioxid-Werte, die in Ihrem “Gegenbeispiel” aufgeführt werden, ja eine deutlich Sprache gegen Ihre Behauptung, das sei doch alles nur Panikmache …

  18. #18 Ludmila
    4. Februar 2009

    @Jürgen: Ist aber schon witzig. Jetzt kommt der Gans tatsächlich mit einem “Klimaalarmisten”-Paper, wie die das immer nennen, um die Korallenbleiche wegzudiskutieren, die wir heute schon fast überall sehen.

    Nach dem Motto: Die Klimaalarmisten-Paper sind total doof, es sei denn, wir finden was in den Klimalarmisten-Paper, das wir so verdrehen können, damit wir anderen Klimaalarmisten das Maul stopfen können 😉

    Das mit Bangladesh verstehen die einfach nicht. Weder den Hinweis, dass das Land Jahrzehnte braucht, um genutzt werden zu können, noch den Hinweis, dass das nur ein Symptom dafür ist, das woanders fruchtbare Fläche verschwindet. Das Land muss ja irgendwo herkommen und regnet nicht vom Himmel herab.

    Dabei scheinen die Leute gar nicht mal unintelligent zu sein, die haben sich halt nur so auf eine Meinung festgeschossen, dass da kein Argument mehr durch kommt.

  19. #19 Krishna Gans
    4. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    Und ansonsten sprechen die Kohlendioxid-Werte, die in Ihrem “Gegenbeispiel” aufgeführt werden, ja eine deutlich Sprache gegen Ihre Behauptung, das sei doch alles nur Panikmache

    Die dort angegebenen CO2 Werte sind Werte, wie sie in Mauna Loa Höhe gemessenwerden, gut durchmischte Mittelwerte.
    Wie das auf Bode- / Meereshöhe aussieht ist nicht berücksichtigt, kann also weit darunter liegen – ok, höher auch.
    Diese Modell-Werte können so, aber auch ganz anders aussehen.
    Zumal da nicht mit berücksichtigt wurde, daß die CO2 Aufnahmekapazität des Wassers mit dem sich abschwächenden Magnetfeld reduziert.

  20. #20 Jürgen Schönstein
    4. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “Diese Modell-Werte können so, aber auch ganz anders aussehen. Zumal da nicht mit berücksichtigt wurde, daß die CO2 Aufnahmekapazität des Wassers mit dem sich abschwächenden Magnetfeld reduziert.”
    Man kann sich auch einen RIng durch die Nase ziehen, ein Klavier dranhängen und ins Wasser springen, damit man weiß, ob Musik schwer ist. Den Boden der Rationalität haben Ihre “Argumente” jedenfalls schon längst verlassen. Die Sache mit dem Magnetfeld und dem Kohlendioxid wird Sie auch nicht aus dem Argumentationsdilemma befreien, wenn Sie die Sache mal genauer nachlesen. Denn was immer das Meer nicht aufnehmen kann, erhöht die CO2-Konzentration der Atmosphäre.

  21. #21 Krishna Gans
    4. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    Denn was immer das Meer nicht aufnehmen kann, erhöht die CO2-Konzentration der Atmosphäre.
    Zum einen macht es das jetzt schon, daher auch dieser viel zu “schöne” lineare Anstieg, zum einen.
    Zum anderen ist zur CO2 Aufnahme die Konzentration in den untersten Luftschichten maßgebend, und nicht die in ca. 5.000 m Höhe gemessene, uns als “global verteilte Durchschnittsmenge” die ja Klimawirksam sein soll.
    Das ist etwas ganz anderes als das was am Boden / über dem Wasser passiert – kriegt man jedenfalls immer wieder gebetsmühlenartig erklärt.
    Ansonsten ist diese Entdeckung schon recht interessant, auch wenn man nichts genaues weiß, aber eins weiß man, der Mensch ist trotzdem an allem schuld.

  22. #22 Jürgen Schönstein
    4. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “…macht es das jetzt schon, daher auch dieser viel zu “schöne” lineare Anstieg …”
    Ach so, das Magnetfeld ist also schuld am CO2-Anstieg? Diese Begründung wird aber offenbar nicht von den Arbeiten unterstützt, die diesen Zusammenhang zwischen Magnetfeld-Stärke und Kohlendioxid-Absorption im Meerwasser etabliert haben (Link siehe oben). Alles weitere verliert sich hier nun sowieso in einem Argumentationsnebel, denn was immer die Modelle wissen oder nicht wissen, wie Sie sagen – die Übersäuerung der Meere und die daraus resultierende Korallenbleiche ist keine Modell-Prognose, sondern ein Ist-Bestand. Aber selbst wenn daran etwas strittig wäre, ist das Thema “Korallenwachstum” doch nur ein Strohmann hier, ebenso wie das Magnetfeld, die Sedimentation, die Evolutionslehre etc.: Es ging eingangs um die Frage, ob es einen Konsens unter Geo- und Klimawissenschaftlern gibt, dass sich a) die Erde erwärmt und b) diese Erwärmung eine Folge menschlicher Aktivität ist. Und diesen Konsens gibt es, und er ist um so größer, je spezifischer sich die Forscher mit diesen Fragen befassen. Das mag Ihnen hartnäckig missfallen, aber ändern tut es sich dadurch immer noch nicht …

  23. #23 Krishna Gans
    4. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    a) die Erwärmung vorbei ist und immer mehr davon ausgegangen wird,
    daß es
    b) in absehbarer Zeit kälter wird, ob Sie damit Komform gehen oder nicht, wird daran nichts ändern.
    Ich weiß nicht, warum es unter Wissenschaftlern Katastrophengläubige gibt, statt mal nach allen Seiten zu gucken und nicht nur “oh Gott, was haben wir wieder gemacht, immer wieder dieses Gedöns seit bals 2000 Jahren.
    Seit es Kirche und Religion gibt geib es die Ursünde – eine werde “wir” immer finden, um unsere angeborene “Betroffenheit” loszu werden.
    Ist wie in der Kirche – der Herr hat gesagt 🙂
    dann Ablaßbrief und das Gewissen ist beruhigt – und irgendwann der Satz
    wir haben es ja nur gut gemeint – ein echter Katastrophensatz.

    je spezifischer sich die Forscher mit diesen Fragen befassen
    Wenn man nur in einer Richtung liest, ja.

  24. #24 Jürgen Schönstein
    4. Februar 2009

    @Krishna Gans
    ???? Können Sie das noch einmal so ausdrücken, dass man darin einen Sinn entdecken kann? Oder nein, besser gar nicht erst versuchen: Sie graben sich doch nur noch tiefer ins Argumentationsloch. Und nun haben Sie den Horizont wohl völlig aus den Augen verloren. Jetzt auch noch die Religion? Neee, da kann ich Ihnen wirklich nicht mehr folgen. Würden Sie sich bitte erst wieder melden, wenn Sie einen klaren und nachvollziehbaren Gedanken formuliert haben? Ansonsten wird die Diskussion mit Ihnen nämlich wirklich langweilig.

  25. #25 adrian
    5. Februar 2009

    Diese Umfrage von Doran liefert schon beeindruckende Ergebnisse.

    Von über 10.200 befragten Wissenschaftlern haben 3.146 an der Umfrage teilgenommen und geantwortet.
    Davon sind ca. 125 aus 21 anderen Ländern als den USA bzw. Kanada.

    Von 79 Klimawissenschaftlern (2,5 % der Teilnehmer) haben 76 auf die 1. Frage geantwortet, dass die globale Temperatur seit der Zeit vor dem Jahr 1800 gestiegen ist. Musste hier eigentlich nach einem Konsens gefragt werden?

    Die 2. Frage, ob der menschliche Anteil an der Erwärmung signifikant ist, haben von teilnehmenden 77 Klimatologen (2,4 % der Teilnehmer) 75 mit “ja” geantwortet.
    Interessant ist auch, dass 33 Meteorologen (1,0 % der Teilnehmer) an der Umfrage teilgenommen und davon 23 (64 %) diese Frage mit “ja” beantwortet haben.
    Wie hoch diese Signifikanz von den Teilnehmern eigentlich bewertet wird, darüber bleiben die Leser im unklaren. Selbst bei der Überzeugung, dass der menschlichen Anteil größer als 50 % ist, könnte man diese Frage sicherlich ohne Bedenken mit “ja” beantworten.

    Also ein wirklich beeindruckender Konsens.

  26. #26 Gluecypher
    5. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “Alternative Energien da einsetzen, wo es sinnvoll ist, sparen oder reduziern wo es problemlos möglich ist.
    Und nicht immer in den falschen Zusammenhang mit dem Klimawandel bringen.
    Ansonsten forschen, forachen, forschen.”

    Können Sie das ganze noch ein bisschen unspezifischer formulieren? Wie wär’s mit: “Irgendwas halt.” Das hätte dann nämlich noch weniger Inhalt.
    Welche alternativen Energien?
    Wo ist es Ihrer Meinung nach Sinnvoll?
    Wie wollen Sie das finanzieren?
    Wann wollen Sie damit anfangen?
    Wer soll Forschen?
    Wie soll das koordiniert werden?
    Durch welche Maßnahmen wollen Sie Energie sparen?
    Wie sollen Menschn dazu gebracht werden, Energie zu sparen? Sie setzen doch da wohl nicht auf Freiwilligkeit? Denn dann passiert nämlich gar nichts.

    @Alexander
    “bitte ich Sie ganz einfach, sich mal zu JEDEM EINZELNEN Thema einzulesen, Pro und Contra zu analysieren und dann Ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.”

    Wieseln Sie sich immer so ‘raus? Ich habe mich nämlich eingelesen und mir meine Meinung gebildet. Das war aber nicht die Frage. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  27. #27 Krishna Gans
    5. Februar 2009

    @Gluecypher

    Schön, daß Sie sich da eingelesen haben und daß Sie mit Ihrem Wissen gerne glänzen wollen.
    Eröffnen Sie einen Blogg zu Thema, dann werde ich mich ggfs. dazu äußern.
    Hier geht es um Konsens oder nicht zum “Klimawandel”.
    Ich habe nicht vor, beides zu vermischen, woi es nichts zu vermischen gibt.
    Das ist ein ganz anderes Thema, daß ich hier von mir aus nicht vertiefen möchte.
    Das nenne ich mal ganz frei “Nebenkriegschauplatz” oder “Nebelkerze”.
    Ansonsten kloppen sich da schon die Fachleute genug…….
    So, das hat auch nichts mit “wieseln” zu tun.

  28. #28 Krishna Gans
    5. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    Es wird, von wem auch immer, eine Katastrophe “prognostiziert”.
    Dann gibt es etliche Menschentypen:

    1) Der Panikmacher, “wir müssen xxxxx unternehmen, weil sonst……”
    guckt nicht links und rechts, geht in die vollen

    2) der “ist mir egal'”

    3) der eine Typ Wissenschaftler, der die Katastrophe zu verifizieren sucht, und alles dagegen sprechende beiseite läßt

    4) der versucht, das Contra zu ergründen.

    5) es soll ihn geben, der unabhängig nach Für und Wider untersucht.

    Typ 3 ist der am meisten vertretene, zumindest in der Selbstdarstellung

    Was hat nun die Religion damit zu tun ?

    Seit der Großteil auch der Wissenschaftler auch religös erzogen wird, lebt er mit der “Erbsünde”, grob gesagt: Mensch ist immer Schuld, wie im täglichen Gebet hinlänglich dokumentiert.
    Was auch immer passiert, Mensch, einer oder mehrere sind schuld.
    Da hat man den Ablaßhandel für die wahren Schuldigen als Einnahmequelle (der Kirche [?? !!]) “erfunden”, die Beichte und was weiter an “Entschuldigung” so gibt.

    So, diesem Schuldig-Sein Wahn ist in großen Teilen auch die Wissenschaft verfallen.
    Gegenargumente für was auch immer werden zumgrößten Teil nicht mal gelesen, im IPCC nicht mal “zugelassen”, weil man nicht von der Unschuldsvermutung ausgeht, sondern von Gegenteil.
    Es heit nich mehr: “ich denke, also bin ich” – sondern “ich bin, also bin ich schuldig”

    @Ludmila
    Ich weiß, “sprich nicht mit dem Gegner, sondern über ihn”.

    Alter Hut, kenne ich schon lange, stört mich aber nich im geringsten 🙂

    Jetzt kommt der Gans tatsächlich mit einem “Klimaalarmisten”-Paper, wie die das immer nennen
    Erwartest Du ernsthaft, daß ich meine Argumente meim Rahmstorf hole ?
    Nee, oder ? Nicht ernsthaft ?

  29. #29 Krishna Gans
    5. Februar 2009

    @Gluecypher
    Wie sollen Menschn dazu gebracht werden, Energie zu sparen? Sie setzen doch da wohl nicht auf Freiwilligkeit? Denn dann passiert nämlich gar nichts

    Nee ?
    Na, das klappt, wenn’s an das eigene Portemonnaie geht hervorragend.

  30. #30 Krishna Gans
    5. Februar 2009

    @Ludmila
    # Ansonsten forschen, forachen, forschen.#

    Ich dachte die Forschung ist böse, voreingenommen, nichts wert, liegt falsch, auch wenn es einen Konsens gibt. Aber jetzt soll die Forschung auf alles alles lösen, ja?

    Oder gilt das mit alle Forscher sind böse nur selektiv für die Klimaforscher? leben die in einem Paralleluniversum oder was?

    Antwort auf diesen, gelinde gesagt, Blödsinn hier

    Wer hier wo lebt, da gehe ich lieber nicht weiter in’s Detail, ich z.B. steh’ eigentlich ganz gut hier auf meinen Füßen auf festem Boden.
    Wo Du das rausliest, was Du hier über Dritte von Dir gibst, in der komischen verdrehten Welt möchte ich nicht mal begraben sein, Du scheinst dort sogar leben zu wollen.
    Nun, jedem das Seine, nicht wahr ?

  31. #31 Jürgen Schönstein
    6. Februar 2009

    @Krishna Gans
    Wie ich schon gesagt hatte: So lange Sie keinen nachvollziehbaren Gedanken formulieren, sehe ich keine Möglichkeit, mit Ihnen auf einer Ebene weiter zu diskutieren. Dass nun über 90 Prozent der Klimaforscher von Ihnen als religiöse Eiferer mit Hang zur Selbstkasteiung bezeichnet werden, ist selbst nach Ihren eigenen Argumentationslinien zu absurd, als dass man darauf noch weiter eingehen kann.

  32. #32 Ludmila
    6. Februar 2009

    Seit der Großteil auch der Wissenschaftler auch religös erzogen wird, lebt er mit der “Erbsünde”, grob gesagt: Mensch ist immer Schuld, wie im täglichen Gebet hinlänglich dokumentiert.

    Das ist wirklich der Brüller. Ich hab selten so gelacht ;-D *Lachtränen wegwisch*

  33. #33 Gluecypher
    6. Februar 2009

    @ Krishna Goose

    “Eröffnen Sie einen Blogg zu Thema, dann werde ich mich ggfs. dazu äußern.
    Hier geht es um Konsens oder nicht zum “Klimawandel”.
    Ich habe nicht vor, beides zu vermischen, woi es nichts zu vermischen gibt.
    Das ist ein ganz anderes Thema, daß ich hier von mir aus nicht vertiefen möchte.
    Das nenne ich mal ganz frei “Nebenkriegschauplatz” oder “Nebelkerze”.
    Ansonsten kloppen sich da schon die Fachleute genug…….
    So, das hat auch nichts mit “wieseln” zu tun.”

    Ummmmmm, wenn es einen Eintrag “wieseln” im Duden gäbe, würde obiges Zitat als hervorragendes Beispiel dienen können.

  34. #34 Krishna Gans
    6. Februar 2009

    @Gluecypher

    @Alexander
    “bitte ich Sie ganz einfach, sich mal zu JEDEM EINZELNEN Thema einzulesen, Pro und Contra zu analysieren und dann Ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.”
    Wieseln Sie sich immer so ‘raus?

    Wenn Sie meinen mich in die von Ihnen gewünschte Diskussion drängen wollen, – Fehlanzeige.
    Der Blogg heißt nun mal nicht Energiewende 🙂

  35. #35 Krishna Gans
    6. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    Dass nun über 90 Prozent der Klimaforscher von Ihnen als religiöse Eiferer mit Hang zur Selbstkasteiung bezeichnet werden, ist selbst nach Ihren eigenen Argumentationslinien zu absurd, als dass man darauf noch weiter eingehen kann.

    Wieviel % Christen haben wir in Deutschland ?
    Jeder von ihnen bekommt in der Kirche und im Religionsuntericht die Erbsünde beigebracht.
    Das hat mit religiösen Eiferern aber überhaupt nichts zu tun.
    Man kann es natürlich böswillig anders sehen, wie gezeigt 🙂
    Wenn Sie das nicht nachvollziehen können, mal in die Kirche gehen. ;.)
    Nun, ich gene nicht rein
    :-))

  36. #36 Ludmila
    6. Februar 2009

    @Jürgen & @Gluecypher:
    Ich fürchte, es gibt keine gemeinsame Grundlage, auf der wir mit Krishna Gans diskutieren könnten. Für ihn mag das, was er so von sich gibt, alles irgendwie zusammenhängen und sogar sinnvoll erscheinen.

    Aber wir sind hier draußen, außerhalb seiner privaten Vorstellungswelt. Ich will auch ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen, wie Herr Gans auf bestimmte Schlussfolgerungen kommt. Ich hänge dafür einfach zu sehr an der Realität 😉

  37. #37 Krishna Gans
    6. Februar 2009

    @Ludmila

    Ich will auch ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen, wie Herr Gans auf bestimmte Schlussfolgerungen kommt
    Gib Dir keine Mühe, ich weiß, daß Du mit Deiner Realität schon Probleme genug hast, damit wie Du Dich selbst als Wissenschaftlerin siehst:
    “Was diese doofen Wissenschaftler sagen, passt mir nicht. Macht diese Wissenschaftler nieder!”
    scienceblogs.de/geograffitico/2009/01/konsens-zum-klimawandel-klar-doch.php

  38. #38 Jürgen Schönstein
    6. Februar 2009

    @Krishna Gans
    Darf ich Sie noch einmal auf meine Bitte hinweisen, nur dann etwas zu posten, wenn Sie einen klaren und nachvollziehbaren Gedanken formuliert haben? Ihr letzter Kommentar, an Ludmila gerichtet, hat die Grenze dessen erreicht, was ich in einem Forum, das ich zu moderieren habe, akzeptieren kann. Wenn es in diese Richtung weiter geht, dann werde ich Sie ausblenden müssen. OK?

  39. #39 Krishna Gans
    7. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    Das Fettgedruckte ist ein Zitat von Ludmila, keine Ahnung wie sie zu diesen Schlüssen kommt, fragen Sie sie.

  40. #40 Krishna Gans
    7. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein
    Schön zu erfahren, daß Sie andere Verbalentgleisungen bereit sind zu akzeptieren.
    Ich beziehe mich da direkt auf in Fett geschriebene Äußerung und frage mich, was dieser Angriff soll ?
    Wer will wen nieder machen ?
    🙂
    Damit macht sich doch der Schreiber wohl eher selbst nieder, oder ? ;.]
    Darf sowas deshalb hier unkommentuert stehen bleiben ?
    Oder weil es von der “richtigen” Seite kommt ??
    Fragen über Fragen…..

    Ich nuß mich korrigieren, das Zitat stammt aus der überaus sachlichen Argumentation von hier:
    scienceblogs.de/weatherlog/2009/02/klimawandeldiskussion-unbeabsichtigt-hochinteressant-und-interdisziplinar.php#comment21044

  41. #41 Krishna Gans
    7. Februar 2009

    scienceblogs.de/weatherlog/2009/02/klimawandeldiskussion-unbeabsichtigt-hochinteressant-
    und-interdisziplinar.php#comment21044

    Mal sehen, ob es jetzt lesbarer ist.

  42. #42 Jürgen Schönstein
    7. Februar 2009

    @Krishna Gans
    “Ich nuß mich korrigieren.”
    Tun Sie aber dann offenbar doch nicht, sondern schicken den Vorwurf, ich würde mit zweierlei Maß messen, trotzdem ab. Dies entlarvt nicht nur die “Validität” Ihrer “Argumentationsweise”, sondern belegt auch, dass Sie sich noch nicht mal die Mühe machen wollen, Ihre eigenen Gedanken zu sortieren. Dies ist nicht die Wand eines Bahnhofsklos, wo man hinschmieren kann, was einem so in den Sinn kommt. Vielleicht sollten Sie das Zusammenspiel von Denken und Schreiben erst mal üben – aber nicht hier. Sie sind hiermit auf absehbare Zeit “vom Platz gestellt”.

  43. #43 Krishna Gans
    7. Februar 2009

    Dieser Kommentarautor ist bis auf weiteres hier gesperrt.

  44. #44 Eddy
    10. Februar 2009

    @Jürgen Schönstein

    Ich hatte am 23.1.09 einen Beitrag an Sie verfasst, der zeigt, dass der Konsens unter Klimatologen nicht besteht. Diese Studie wurde von Herr Urs Neu auf Klimalounge verlinkt. Sie zeigt im Klartext, dass zwar alle Wissenschaftler der Meinung sind, dass der Mensch und das Co2 das Klima beeinflussen und dass es dadurch voraussichtlich wärmer wird; die meisten denken sogar, dass das ein Problem für die Menschheit sein wird.

    Es bedeutet aber nicht, dass jegliche Fragen und Kritiken zum Treibhauseffekt und seinen Auswirkungen beantwortet sind, und dass alle Klimatologen in allen Punkten übereinstimmen.

    Gerade die Punkte die ICH immer anspreche sind immer noch sehr umstrittem. Es gibt auch eine grosse Anzahl von Klimatologen und Meteorologen, die denken, dass der bevorstehende Temperaturanstieg durchaus kein grösseres Problem für die menschheit darstellt.

    Vor allem aber die Modellrechnungen werden sehr in Frage gestellt. Fragt man Klimatologen, kommt man zum Fazit, dass das Klima alles andere als “verstanden” ist.

    Ich frage mich, wieso Sie mir darauf nicht antworteten? Sie denken wohl einem “Leugner” braucht man einfach nicht zu antworten?! Oder wie soll ich das verstehen? Oder denken Sie, weil Georg, Ludmilla und Joerg mich heftig beschimpften wären sie einfach im Recht? Weil sie Wissenschaftler sind und ich Laie?

    Eine Antwort würde mich sehr freuen!!!

    Eddy

  45. #45 Eddy
    10. Februar 2009

    Bezugnehmend auf meinen vorigen Beitrag, möchte ich Ihnen zeigen, dass ich nicht der Einzige bin, der von Georg Hoffmann und Co. beschimpft wird. Ich befinde mich in guter Gesellschaft! Eigentlich sollte ich stolz darauf sein?! Dass Herr Pielke ein Klimatologe mit besonderem wissenchaftlichen Background ist weil schon sein Vater diesen Beruf ausübt, hatte ich Ihnen schon oben bewiesen.

    Nun sehen Sie doch bitte einmal, wie nett Herr Georg Hoffmann mit diesem Herrn umgeht (Das sind alles Originalzitate vom Weblog “Prometheus”). Sorry übrigens, dass ich dachte sie hätten mich zensiert. Wie sollte ich wissen, dass einige Beiträge freigeschaltet werden müssen und andere nicht? Trotzdem SORRY!

    Ich denke, der einzige Fehler der Pielkes, Vater wie Sohn, so wie auch z.B. Herr Von Storchs, ist es objektive subjektiver Wissenschaft vorzuziehen! 🙁

    Hier die Zitate, die m.E. alles erklären:

    Georg sagt zu Herr Pielke Jr:

    “If ever you would have a real “scientific idea” you were not obliged to write such pointless comments, Roger.
    Your great efforts to back the anti-science movement whereever you can makes you just to a “sceptic” who is lacking the balls to say that he actually is a “sceptic”.”

    Später:

    der andere schrieb Hoffman mit einem “n”

    “Two n please.
    “empricism” is anti-scientific? I dont know. I even dont know what it is.”

    dann auch noch:

    “2009 is still young, but I would bet you will win my personal prize for the most pointless comment of the year. Each line really respires how much you dare about correct data and science. Also since “CGM Modeller” is for “guys” (as you put it) like you another word for the anti-christ here a nice picture”

    und dies:

    “Sure the most honest brokers ever. Sure, I cant express my gratitude for this real effort to explain to a scientist the importance of an empirical basis for his science. Never thought about it.

    But now lets concentrate on Rogers problem number 1: Who merits the biggest applause for finding this incredible error at Harry. I am sure you guys will still pass days over the question which decides by the by my moral integrity.”

    geht noch besser ;-))

    “Thank you Roger. After empiricism and basic democratic rigths you will explain next to me how to breath. It’s good to have someone like you with such an incredible open eye on the burning issues in climate science. At the beginning I ve thought you were just a sceptic who in lack of any relevant arguments is desperately trying to get personal. But no, you just honestly helping out with cross language issues and merit distribution for data debugging.”

    weiterhin:

    “You ever considered that there is an enitire world outside of your little province?

    The only thing I understand from this post is that a) Roger does not like Gavin b) He has the readership he definetely deserves 3) data debugging is your speciality, science isnt. But it would be great if at least your understood the difference. Try.”

    und das Finale:

    “No interest to interact with you any further. Together with your friend SM and the lovely Lucia here you are running a webside notoriously interested in little insulting games. McIntyre should already have about a dozend posts with Gavins name in the title, you are lining up as Lucy is doing the same. Why? Because you are interested in data quality, science in general and since you care about the right policy concerning climate change of course. Of course.
    A quality post un such an urging matter. Keep on your excellent work on hmmm, on what actually? Cheers Georg”

    Und was hatte Roger Pielke “böses” vorgeschlagen vor dem Finale?

    “I invite you to prepare a top-level post for our site on the proper role of blogs run by scientists and professors in the debate over climate change. Since you do not like what we present here, and you apparently run your own blog, perhaps you can explain the criteria that you would apply in evaluating such efforts.”

    MfG
    Eddy

  46. #46 Jürgen Schönstein
    10. Februar 2009

    @Eddy
    Wie Sie selbst schreiben: “Ich hatte am 23.1.09 einen Beitrag an Sie verfasst, der zeigt, dass der Konsens unter Klimatologen nicht besteht. Diese Studie wurde von Herr Urs Neu auf Klimalounge verlinkt. Sie zeigt im Klartext, dass zwar alle Wissenschaftler der Meinung sind, dass der Mensch und das Co2 das Klima beeinflussen und dass es dadurch voraussichtlich wärmer wird; die meisten denken sogar, dass das ein Problem für die Menschheit sein wird.”
    Was bleibt da noch zu sagen? Sie haben die Frage doch selbst beantwortet. Dass es Differenzen über Details gibt, ist in der Wissenschaft so selbstverständlich wie nur etwas selbstverständlich sein kann. Nur weil nicht jedes Detail von jedem Wissenschaftler gleich bewertet wird, heißt das doch nicht, dass auch die Grundidee umstritten ist.
    “Sie denken wohl einem “Leugner” braucht man einfach nicht zu antworten?! Oder wie soll ich das verstehen? Oder denken Sie, weil Georg, Ludmilla und Joerg mich heftig beschimpften wären sie einfach im Recht? Weil sie Wissenschaftler sind und ich Laie?”
    Ich möchte Sie bitten, mir keinerlei Motive zu unterstellen. Ich antworte auf alles, was ich beantworten kann. Wenn aber, wie gesagt, die Antwort schon in der Frage gegeben ist, dann bleibt mir ja nichts mehr zu sagen …

  47. #47 Jürgen Schönstein
    10. Februar 2009

    @Eddy
    Wenn Sie sich von Georg Hoffmann angegriffen fühlen, dann ist sein Blog das Forum, dies auszudiskutieren. Ich bin weder Schlichter noch Schiedsrichter für andere Scienceblogger, und ich werde mich auch nicht in diese Rolle zwängen lassen. Ihr letzter Kommentar hatte nichts mit meinem obigen Posting zu tun, und darum gibt es auch nichts, was ich hier darauf antworten möchte. Georgs Beiträge werden in “Primaklima” diskutiert, und falls ich dort etwas äußere, was Ihnen missfällt, können wir es auch gerne dort debattieren – was aber, wenn ich Sie recht verstehe, im vorliegenden Fall nicht gegeben ist.

  48. #48 Ludmila Carone
    10. Februar 2009

    @Eddy; Wo habe ich Sie jemals heftig beschimpft?

    Ihre Opferattitüde, Ihre ellenlangen ausufernden Beiträge, die sich teilweise selbst widersprechen, gehen mir auf den Keks. Ich bin definitiv nicht Ihrer Meinung, obwohl Sie sich wirklich redlich bemüht haben, mich zu überzeugen.

    Ja, das ist alles richtig und das habe ich auch ein paar Mal zum Ausdruck gebracht. Und?

    Und Ich ignoriere Ihre Beiträge normalerweise, weil ich leider feststellen musste, dass ich kein vernünftiges Gespräch mit Ihnen führen kann. Weil ich oft noch nicht mal verstehe, was Sie eigentlich wollen.

    Wenn das jetzt “heftigstes beschimpfen” ist, Eddy, dann sind Sie nie wirklich heftigst beschimpft worden.

    Außerdem selbst wenn ich böse zu Ihnen gewesen sein sollte, was kann denn Jürgen dafür? Nichts!

  49. #49 Eddy
    11. Februar 2009

    @Herr Schönstein

    Zuerst: Ich will ihnen keinen Moralvortrag halten, sie beschimpfen oder in Unrecht setzen. Ich will bloss zeigen, was wirklich vor sich geht! Ich denke bei diesem sehr emotionalen Thema ist eine genaue Erklärung angebracht?!

    Sie öffnen ein Blogthema parallel zu einer Diskussion bei Georg Hoffmann, während der ich heftig beschimpft werde (als was sonst sollte man das alles bezeichnen). Ihr Thema steht in direkter Relation zu dieser Auseinandersetzung, und die üblichen Verdächtigen beissen auch sogleich an.

    Ich kann Ihnen nicht unterstellen, dass das Lesen von Georgs Blog Sie zu diesem Ihrem Thema veranlasst hat, der Verdacht drängt sich einem aber auf.

    Bevor jemand eine Aussage tätigen muss „dass (klar) doch ein Konsens zum Klimawandel besteht” muss jemand behauptet haben, dass es keinen Konsens gibt. Und ich denke Sie sprechen von der Auseinandersetzung auf Primaklima, die den Konsens in Frage stellt?!

    Davon abgesehen haben die Leute, die uns drüben beleidigten, hier weiter gemacht. Es stört Sie auch nicht, dass die Themen Plattentektonik und eventuell Evolution absolut offtopic ins Spiel gebracht werden. Es geht ja darum zu beweisen, dass die Leute, die einen Aspekt der Klimahysterie in Frage stellen, falsch liegen, oder sogar dumm sind (das sagen nicht Sie), weil sie den Konsens in Frage stellen.

    Fakt ist, dass die Leute die hier lautstark auftreten, mich persönlich aufs heftigste beleidigt haben, ohne Argumente und ohne Wissenschaft, und hier in ihrem Forum so tun als wäre das rechtens, weil sie ja hier in ihrem Blog beweisen, wie sehr sich die Klimawissenschaftler einig sind (in allen Bereichen?).

    Sie sind dann auf das Schiff aufgesprungen indem Sie meinen Beitrag nicht einmal beantworteten! Wer antwortet schon einem dummen Troll?! Sie haben also implizit den Georgs, Joergs und Ludmilas Recht gegeben.

    Ich will jetzt nicht, dass Sie Busse tun, und sich ewig entschuldigen. Mir geht es bloss um das Thema, den Konsens. Wenn es diesen Konsens gibt, wieso werden dann Studien, die ihn in Frage stellen könnten nicht veröffentlicht. Wieso werden Klimawissenschaftler extrem agressiv, wenn auch nur der geringste Teil des angeblichen Konsenses in Frage gestellt wird.

    Wieso eröffnet der berühmteste Klimatologe Deutschlands mehrere Blogthemen zu „seltsamen Umfragen“ unter Klimawissenschaftlern? Allein diese Bezeichnung ist schon eine Beleidigung für die Wissenschaftler, die bloss versuchen herauszufinden was denn nun Konsens ist und was nicht.

    Ich verlinkte Ihnen einen Auseinandersetzung mit Georg Hoffmann und Herr Pielke, dessen Vater übrigens, wie auch Herr Von Storch, eine solche Umfrage getätigt hat. Gäbe es diesen Konsens, dann müsste Ihnen zufolge ja alles in Ordnung sein. Wieso dann diese Beleidigungen, Unterstellungen, Ablehnung von Forschungsbeiträgen und wissenschaftlichen Arbeiten? Wieso wird auf einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz zum Thema „Einfluss der Sonne“ bewusst zensiert?

    Ich verweise bloss auf Ludmila, weil Sie sich schon zweimal geirrt hatte, und scheinbar daraus nichts gelernt hat. Aus meiner Erfahrung heraus tritt man dann später weniger geräuschvoll auf. Aber nein, sie greift sogar lieber Herr Frank Abel persönlich an, als zuzugeben, dass die Aussage der „angeblich bösen Skeptiker“ so falsch wohl nicht war.

    Ausserdem verwechselt Sie private Zweifel mit wissenschaftlicher Kritik und wissenschaftliche Kritik mit persönlichen Beleidigungen.

    Warum verlinke ich Ihnen Georgs Aussagen auf Prometheus? Weil es genau um diesen Konsens, den Sie hier vertreten geht. Georg greift einen sehr angesehenen Wissenschaftler persönlich an, der versucht die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Klimawandel objektiv darzustellen.

    Wenn die Klimawissenschaft sich immer öfter in Widersprüche verwickelt sollte man das nicht dem Herrn Popper anlasten, sondern den Fehlern im wissenschaftlichen Betrieb.

    Ich zitiere einfach einmal Ihren Blog:

    „also leugnen Sie das unbeirrt von all den lästigen Bergen von Fakten.
    Da helfen auch keine STrohmann-Debatten über Hurricanes…“

    „Das Argument begegnet mir auch immer wieder von Relativitätstheorien und ist genauso schwachsinnig.“

    „Sammeln Sie die Daten, machen Sie eine Analyse und belegen Sie bitte Ihre Behauptung, dass ein paar hundertausend Leute (Geowissenschaftler und Klimaforscher) zu doof sind, ihren Job zu machen.“

    „…dass die immer und immer wieder mit den gleichen leeren und widerlegten Argumenten den Leuten auf’s Dach steigen,…“

    „Wo hätte denn je ein Klimaleugner konstruktiv irgendetwas mal erklärt? Das würde ja mal harte Arbeit bedeuten.“

    „Och bitte, ein Argument besteht aus einer objektiven Prämisse aus denen logische Schlüsse gezogen werden. Ich hab noch nie jemals etwas was dieser Beschreibung nahe kommt auf Seiten der Leugner gesehen, und ja, dann ist Leugner auch der absolut richtige Begriff.“

    „Leute, welche die Finger in die Ohren stecken und “Kann nicht sein, Kann nicht sein” schreien, wenn man sie mit Daten und Argumenten bewirft.“

    „Nur dann, wenn man darauf steht, selektiv nur die Daten rauszupicken, welche die eigene vorgefertigte Meinung untermauern und die restlichen 90% , die gegen einen sprechen, ignoriert.
    Klimawandel-Leugnung auf höchstem Niveau.“

    „Trägt das irgendwie zur Steigerung des Selbstwerrtgefühl bei, wenn man sich Seiten reinpfeift, die das riesige Faktengebäude ignorieren und stattdessen über ein bißchen schlecht aufgetragene Farbe an der Fassade meckern? Cherrypicking, Fakten verdrehen, Lügen so lange wiederholen bis sie geglaubt werden, falsche wissenschaftliche Methoden wiederholen, auf Widerlegungen der eigenen Lügen nicht eingehen, das sind die Taktiken dieser Seiten. …
    Oh was ein großer unabhängiger Freigeist!“

    Ich hoffe das genügt als Beweis wie sehr hier mit dem Bauch und nicht mit Fakten argumentiert wird.

    Ich warte immer noch darauf, welches von mir vorgebrachte Argument, reines Cherrypicking oder Leugnen ist. Wäre es nicht angebracht, dass diese Leute zumindest ein einziges Beispiel bringen (was sie nicht aus dem Kontext reißen)?

    Wenn Konsens bedeutet, dass sich das Klima durch den Menschen erwärmt, wieso wird dann die aktuelle Abkühlung so angegriffen, als hätte sie ein eigene Persönlichkeit?

    So, ich hoffe, dass Sie merken, dass ich Ihnen nichts böses will und dass mich die Diskussion an sich interessiert.

    Freundliche Grüsse
    Eddy

  50. #50 Eddy
    11. Februar 2009

    @Ludmila
    Ich habe immer noch Respekt vor Ihnen und versuche die Diskussionen nicht von meinem Ärger beeinflussen zu lassen.

    Ich bin nun mal zu 100% überzeugt, dass Georg und Joerg, so wie auch Herr Rahmstorf mit gezinkten Karten spielen. Ich habe so viel Erfahrung mit solchen Diskussionen, dass ich mich von der Polemik nicht mehr beeindrucken lasse.

    Ich kann nicht mit Ihnen über diese Probleme diskutieren wie mit Georg oder Herr Rahmstorf. Denen sind die “skeptischen” Ideen so geläufig wie ihnen die Planetenentstehung. Ich muss Georg nicht alles 100 Mal erklären, er weiss genau was ich meine!

    Ich hätte Ihnen gern die paar Problemchen die ich mit der Klimatologie, wie sie heute missbraucht wird, habe. Sie waren aber bisher nicht bereit sich mit mir auf eine Diskussion einzulassen. Von Joerg und Georg dauernd durch Anfeindungen, Unterstellungen und Beleidigungen unterbrochen, ist eine Diskussion mit Ihnen für mich nicht möglich. Ich habe aber kein Problem es in ein paar einfachen Sätzen zu erklären, im Gegensatz übrigens zu Rahmstorf und Georg, die alles in solch mystische Erklärungen hüllen, dass einfache Kritiken an ihnen abprallen, wie an kugelsicherem Glas.

    Dass Georg das Nichtverstehen nur mimt, kann man an seiner Auseinandersetzung mit Pielke Junior erkennen. Es versteht ihn keiner. Warum wohl? Hat er nicht verstanden um was die wissenschaftliche Auseinandersetzung sich dreht? Weiss er nicht was Empirismus ist?

    Genau diese unfaire Vorgehensweise hat er auch bei mir angewandt. Ausserdem hat der dann einen Satz aus seinem Kontext gerissen; einen Kontext den selbstverständlich ER vorgegeben hat! Das ganze hat System und ich Dummkopf dachte ernsthaft, dass jeder einigermassen intelligente Mensch diese ganze Machination durchschauen würden. Ich müsste Georg sich bloss in Widersprüche und grobe Beleidigungen verwickeln lassen. Deshalb sind auch so viele „Skeptiker“ überzeugt, dass SIE dieses faule Spiel der Georgs und Joergs bewusst mitspielen, weil sie die Machination nicht erkennen. Ich habe mich also wohl geirrt? Oder tun Sie wirklich nur so???

    Selbstverständlich wissen SIE nicht was es bedeutet, wenn die Kaltperioden der kleinen Eiszeit exakt mit den Sonnenfleckenminima korrelieren. Die genauen Konsequenzen dieser Entdeckung, die nun wirklich nicht neu ist, müsste man diskutieren, vor allem, wenn diese Schwankungen global stattfanden, was einfach bestritten wird.

    Dass Georg aber nicht einmal auf diese Erkenntnisse im Geringsten eingeht, bedeutet für mich, dass er Angst vor den Resultaten dieser Diskussion hätte. Bei Wikipedia steht klar und deutlich : „Die abgeschlossenen Studien (zum Beispiel KIHZ) bzw. bereits veröffentlichten Zwischenergebnisse laufender Studien belegen aus verschiedenen Klimaarchiven die Kleine Eiszeit auf allen Kontinenten bis hin zu den beiden Polkappen.“

    Dass die mittelalterliche Warmperiode auch global stattgefunden hat, wird man auch wohl bald publizieren? Und von dem Moment an gibt es wohl keine Zweifel mehr, dass die heutige Erwärmung bis 1998 alles andere als außergewöhnlich bzw niedagewesen ist.

    Das ist einer meiner Hauptkritikpunkte an der Klimatologie. Erkenntnisse werden negiert, ausgeblendet, nicht in den IPCC-Prozess aufgenommen, weil eventuell Skeptizismus auslösend. Das ist Betrug an der Wissenschaft, egal wie sich das Klima in Zukunft entwickelt.

    Liebe Grüsse
    Eddy