Bilder, die keine Worte brauchen

Was mich natürlich nicht daran hindern wird, dennoch ein paar Worte abzusondern: Das National Air and Space Museum in Washington (Teil der Smithsonian Institution) zeigt unter dem Titel Beyond: Visions of our Solar System zurzeit spektakuläre Bilder unseres Sonnensystems. Bilder, die dank ihrer Qualität, aber auch dank ihrer Motive, wirklich nicht viele Worte brauchen. Wer’s nicht glaubt, kann hier oder hier klicken und sich eine Diashow mit ausgewählten Motiven anschauen:

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Die insgesamt 148 großformatigen Fotos aus den wurden von dem Filmemacher und Autor Michael Benson aus Nasa-Beständen ausgewählt; obwohl die Aufnahmen von Raumsonden, also wenn man so will, von Robotern gemacht wurden, haben sie eine nicht zu übersehende künstlerische Qualität (und wer auch weiterhin glaubt, dass sie ohne große Worte auskommen, kann beim nachfolgenden Video ja den Ton wegdrehen):

Für 7500 Dollar kann man diese Ausstellung, die etwa 80 laufende Meter Wand zum Aufhängen braucht, übrigens für acht Wochen mieten; die Transportkosten für die sieben Kisten (für die innerhalb der USA 5.904 Dollar angesetzt werden) kommen allerdings noch hinzu. Mehr dazu hier: http://www.sites.si.edu/exhibitions/exhibits/beyond/main.htm.

Mr. Spocks Innen-Ansichten

Zugegeben; Es wäre korrekter, wenn ich in obigem Satz “Spock” durch “Leonard Nimoy” ersetzt hätte, denn natürlich hat nicht der fiktive Vulkanier aus der Enterprise-Besatzung, sondern der Schauspieler und anerkannte Fotograf Nimoy jene Aufnahmen gemacht, die ab der kommenden Woche im Massachusetts Museum of Contemporary Art in North Adams, einem kleinen Städtchen in den Berkshire-Bergen, zu sehen sein werden. Der Titel der Ausstellung, Secret Selves, verrät schon, worum es geht: darum, wie die abgebildeten Personen – alles Freiwille aus dem nahen College-Städtchen Northampton – sich selbst gerne sähen. Sozusagen eine Forschungsreise ins Innere …

App durchs Museum

Und weil wir gerade bei Museen sind: das American Museum of Natural History gibt’s jetzt auch als App fürs iPhone. Der kostenlose Explorer hilft nicht nur, einen Besuch schon daheim vorzuplanen – dank einer aufwändigen Wlan-Vernetzung des Museums kann man sein iPhone (oder sein iPad) auch als Museumsführer benutzen, der immer weiß, wo man sich gerade befindet, der den kürzesten Weg zum nächsten Klo – bei einem Museum mit 45 Ausstellungshallen auf rund 46.000 Quadratetern keine unwichtige Information! – weiß und zu jedem Exponat ein paar erläuternde Worte weiß. Wer kein iPhone besitzt, der kann sich bei seinem Besuch kostenlos eines vom Musem ausleihen.

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