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Nein, nicht nur eines. Weihnachtszeit ist die Zeit, wenn hier in Amerika (aber natürlich nicht nur hier) die jahreszeitliche Dunkelheit durch massiven und gelegenntlich kreativen Einsatz von Glühlampen ausgetrieben wird. Und so eindrucksvoll es auch oft aussieht (mein Foto zeigt den weihnachtlich hell illuminierten Riverwalk in San Antonio, Texas), der Grinch in mir fragt sich oft, was da an zusätzlicher Energie konsumiert wird (eine gaaanz vorsichtige Überschlagsrechnung sagt mir, dass Privathaushalte für ihre weihachtliche Lightshow mindestens 30 bis 50 kWh zusätzlich verbrauchen, und wenn nur jeder fünfte Haushalt sich diese Festtagsillumination im Dezember leistet, addiert sich das auf 690 bis 1150 Millionen Kilowattstunden) – und tröstet sich dann damit, dass es ja immer mehr Energiesparlampen und -Lämpchen gibt (in Europa sogar per Verordnung), durch die der Verbrauch in Zukunft bestimmt deutlich gesenkt wird. Eine “frohe Botschaft” würde man das wohl nennen …

Ja, wenn ich da nicht vor einigen Tagen einen Artikel im New Yorker über das Effizienz-Dilemma gelesen hätte, der diese Energiesparträume schneller abstürzen ließ als Milzbrand im Rentiergespann den Weihnachtsmann. Es geht darin um das nach dem britischen Ökonomen William Stanley Jevons (†1882) benannte Jevons-Paradox, das er in seinem Standardwerk The Coal Question (auf Seite 104ff) sinngemäß so formuliert hat – je effizienter man mit Energie umgeht, desto größer der Anreiz, mehr davon zu verbrauchen:

It is wholly a confusion of ideas to suppose that the economical use of fuel is equivalent to a diminished consumption. The very contrary is the truth.

Naja, was weiß so ein Ökonom aus dem 19. Jahrhundert schon über die Energiewirtschaft des 20. und 21.? Schließlich verheizen wir nicht mehr nur Kohle, und unsere Energieeffizienz ist exponentiell höher (ich zitiere jetzt mal aus dem New-Yorker-Artikel): Die Babylonier mussten – laut einer Schätzung von William D. Nordhaus – 41 Stunden lang arbeiten, um sich genug Lampenöl für 1000 Lumen-Stunden zu verdienen, das entspricht einer 75-Watt-Birne, die eine Stunde lang brennt. Zu Zeiten der amerikanischen Revolution, also gegen Ende des 18. Jahrhunderts, war die gleiche Lichtleistung mit Kerzen zu erzielen, deren Preis man in fünf Stunden und zwanzig Minuten erarbeiten konnte. Mit moodernen Leuchtstoffröhren kostete dies in den 90-er Jahren des 20. Jahrhunderts gerade mal noch den Gegenwert einer knappen halben Sekunde! Aber das heißt halt nur, dass die Energie billiger wurde – aber nicht, dass der Verbrauch insgesamt deswegen fallen muss. In Losing our Cool rechnet Stan Cox vor, dass zwischen 1993 und 2005 beispielsweise die in den USA nahezu ubiquitären Klimaanlagen im Schnitt mit 28 Prozent weniger Strom auskamen – aber der Gesamtverbrauch für den Betrieb der Air-Conditioner stieg in dieser Zeit um 37 Prozent.

Dabei muss man gar keine gedanklichen Volten drehen, um dem Paradox auf den Grund zu kommen: Energieeffizienz senkt die Betriebskosten, was den Betrieb wiederum finanziell attraktiv macht – zum Beispiel für Verbraucher, die bisher aus Kostengründen abstinent waren – und damit die Nachfrage insgesamt steigert. Eigentlich fast ein ökonomischer Gemeinplatz: Sinkende Preise regen die Nachfrage nach fast allem an, von PCs (die ersten IBM-Modelle hatten noch fünfstellige Anschaffungspreise) bis Urlaubsreisen (“Neckermann macht’s möglich”). Paradox wird’s eigentlich nur, wenn das Ziel eine Senkung der Gesamtnachfrage nach Energie sein soll. Mit einem simplen Marktmodell, das lediglich die Parameter Angebot, Nachfrage und Preis kennt, ist dieses Dilemma ja schon leicht nachvollziehbar. Aber es verrät auch schon eine simple – den Marktgläubigen allerdings sicher grauenhaft erscheinende – Lösung: Energie ist anscheinend zu billlig, um zum Sparen anzuregen. Folglich … sollten die Preise steigen. Das schmerzt zwar, vor allem in einer Volkswirtschaft wie den USA, die sich dank niedriger Energiepreise leisten kann, mit nur vier Prozent der Weltbevölkerung 25 Prozent der globalen Rohöhlförderung zu verbrauchen. Aber wenn’s ums Sparen geht, kann offenbar kein Preis zu hoch sein. Oder?

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Kommentare (169)

  1. #1 Dr. Weihnachtswebbaer
    24. Dezember 2010

    Paradox wird’s eigentlich nur, wenn das Ziel eine Senkung der Gesamtnachfrage nach Energie sein soll.

    Paradox wird’s eigentlich nur, wenn Spargläubige regional sparen wollen und dafür kräftig zu zahlen bereit sind – und weltweit die Wirtschaft floriert und der Weltenergieverbrauch von zurzeit geschätzt 107 Billionen kWh bis 2030 auf geschätzt 160 Billonen kWh und bis 2060 geschätzt auf 321 Billionen kWh zunehmen wird.

    Aber wenn’s ums Sparen geht, kann offenbar kein Preis zu hoch sein. Oder?

    Sparen als Selbstzweck ist etwas für die anderen. Man spart stattdessen immer aus bestimmten und oft wirtschaftlichen Gründen. – Wenn Ihr Artikel den Vorschlag impliziert die Energie in den Staaten massiv zu verteuern, nur zu! – Dr. Weihnachtswebbaer wohnt dort nicht.

    Ein frohes Fest und schöne Weihnachtstage!
    Dr. Weihnachtswebbaer

  2. #2 Sven Türpe
    24. Dezember 2010

    Energie ist anscheinend zu billlig, um zum Sparen anzuregen.

    Das ist richtig, und manche Leute werden fuchsteufelswild, wenn man ihnen diese banale Tatsache mitteilt. Atomkraftgegner zum Beispiel, die davon träumen, dass wir alle unseren Stromabrechner wechseln und Greenpeace vom Gewissens- zum Energiekonzern machen. Die stampfen gerne mal mit dem Fuß auf, wenn man ihnen erklärt, dass schon die Opportunitätskosten des Anbieterwechsels den ganzen Gewinn zunichte machen und sich die Wechselei wirtschaftlich einfach nicht lohnt.

    Folglich … sollten die Preise steigen.

    Aus welcher Annahme folgt dies? Niedrige Preise zeigen an, dass das Angebot groß ist und die Nachfrage problemlos befriedigt. Nun kommt jemand daher und möchte die Nachfrage reduzieren. Warum eigentlich?

  3. #3 Ulfi
    24. Dezember 2010

    >Aus welcher Annahme folgt dies? Niedrige Preise zeigen an, dass das Angebot groß ist >und die Nachfrage problemlos befriedigt. Nun kommt jemand daher und möchte die >Nachfrage reduzieren. Warum eigentlich?
    Na offensichtlich weil Nachfrage/Angebot keinen sinnvollen Preismechanismus darstellen. Schon in erster Näherung muss man Produktionskosten hinzufügen. Sind die Kosten eines Produktes höher als der erzielbare Pries, wird es nicht hergestellt. Leider ist der Kostenmechanismus nicht wirklich augereift:

    1. Wenn ich bei der Produktion die Umwelt zerstöre muss ich nicht zahlen.
    2. Wenn ich Rohstoffe abbaue kostet mich das auch nur die Kosten um es abzubauen, nicht aber die Kosten, dass abgebaute Rohstoffe in der Zukunft nicht mehr verfügbar sind.

    Natürlich, wenn ich die Umwelt zerstöre, sodass sich nicht mehr sinnvoll produzieren lässt oder Rohstoffe verschwende bis keine mehr da sind, dann geht der Preis hoch – das ist aber etwas spät um als Korrektiv zu dienen, oder? Und vor allem bezahlen nicht die Leute, die jetzt die Kosten verursachen sondern zukünftige Generationen.

  4. #4 Sven Türpe
    24. Dezember 2010

    Na offensichtlich weil Nachfrage/Angebot keinen sinnvollen Preismechanismus darstellen.

    Wieso nicht? Offensichtlich führen Nachfrage und Angebot doch zu einem Preis, zu dem das Geschäft regelmäßig zustandekommt. Ob Du mit diesem Preis einverstanden bist, ist dabei belanglos.

    1. Wenn ich bei der Produktion die Umwelt zerstöre muss ich nicht zahlen.

    Das ist richtig, denn Umweltzertörung ist ein rein subjektiver Begriff. Objektiv kommt es immer nur zu Veränderungen der Umwelt. Warum dafür jemand zahlen müssen sollte, ist mir nicht klar.

    2. Wenn ich Rohstoffe abbaue kostet mich das auch nur die Kosten um es abzubauen, nicht aber die Kosten, dass abgebaute Rohstoffe in der Zukunft nicht mehr verfügbar sind.

    Woraus schließt Du, dass wir diese virtuellen künftigen Kosten nicht einfach mit den hypothetischen Kosten verrechnen können, die uns heute entstünden, nutzten wir die verfügbaren Rohstoffe nicht im möglichen Umfang?

    Natürlich, wenn ich die Umwelt zerstöre, sodass sich nicht mehr sinnvoll produzieren lässt oder Rohstoffe verschwende bis keine mehr da sind, dann geht der Preis hoch – das ist aber etwas spät um als Korrektiv zu dienen, oder?

    Oder. Die Notwendigkeit eines Korrektivs ist keine objektive, sondern eine politische Meinung.

    Und vor allem bezahlen nicht die Leute, die jetzt die Kosten verursachen sondern zukünftige Generationen.

    Wir wissen nicht, wie künftige Generationen leben werden und worauf es ihnen dabei ankommt. Wir haben deshalb keine realistische Möglichkeit, unseren künftigen Nachmenschen gezielt einen Gefallen zu tun.

  5. #5 Dr. Weihnachtswebbaer
    24. Dezember 2010

    Wenn ich Rohstoffe abbaue kostet mich das auch nur die Kosten um es abzubauen, nicht aber die Kosten, dass abgebaute Rohstoffe in der Zukunft nicht mehr verfügbar sind.

    Dr. Weihnachtswebbaer – ein HO, HO, HO, bald gehts lo-os! an dieser Stelle – kennt diese Argumentation. Er hält Sie für konsistent im Sinne von widerspruchsfrei. Es handelt sich aber um eine ökologistische Argumentation, die ungünstig ist.

    Die Kosten, die entstehen, weil “abgebaute Rohstoffe in der Zukunft nicht mehr verfügbar sind”, sind nicht greifbar. Wie hoch sind diese? Wem entstehen diese wann genau?

    Was unterstellt wird von ökologistischer Seite (es wird Ökologismus unterstellt, kein pers. anwesender Ökologist) sind Kosten, die aus einem n-lateralen Vertragsverhältnis entstehen – und für die eine nicht involvierte Partei, also keine Vertragspartei, zu zahlen hat.

    Solche Verträge gelten als unethisch und in einigen Ländern auch als sittenwidrig, also ungültig.

    Die Idee hinter der ökologistischen Argumentation besteht also in der Delegitimierung natürlichen Vertragsverhaltens.

    Solche Argumentationen gehen eigentlich immer: Holst Du Dir bspw. ne Bratwurst mit Currysauce, dann kann immer einer kommen, der Kosten auf dritter Seite sieht, beim Tanken greift die hier vorgestellte Argumentation bereits, also nehmen wir als drittes Beispiel die Anschaffung eines Haustiers, das auch mal rausgeht, nehmen wir Rudy, Old Wwb’s Kater, auch hier entstehen Kosten für Dritte oder können zumindest behauptet werden.

    Die Argumention ist also ideologischer Art, “geht immer” und aus Sicht des Wwb gefährlich.

    Hintergründlich wittert der Wwb hier den Wunsch nach einer Expertokratie, vgl. auch diesen bekannt sozial bemühten Kollegen: http://www.zeit.de/2010/50/Freiheit-Umweltschutz?page=3

    Weihnachtsgrüße!
    Dr. Wwb

  6. #6 Grundumsatz
    25. Dezember 2010

    Das Problem ist imho nicht der niedrige Preis von Energie an sich, sondern dass die “falsche” Energie so billig ist. Atom, Kohle & Co. müssen teuer werden und Wind, Solar und Bio müssen billig werden.

    Ein ganz wichtiger Punkt ist auch die Re-Regionalisierung. Die Globalisierung muss zurückgedreht und auf das Notwendigste beschränkt werden.

  7. #7 Sven Türpe
    25. Dezember 2010

    Atom, Kohle & Co. müssen teuer werden und Wind, Solar und Bio müssen billig werden.

    Warum? Die von Dir bevorzugten Erzeugungsformen sind selbst dann noch mit einem irrsinnig hohen Landschaftsverbrauch verbunden, wenn man der Atomkraft hin und wieder ein Tschernobyl anrechnet. Es gibt keinen vernünftigen Grund, andere Erzeugungsarten künstlich zu verteuern.

    Die Globalisierung muss zurückgedreht und auf das Notwendigste beschränkt werden.

    Wie soll das Deiner Ansicht nach geschehen?

  8. #8 BreitSide
    25. Dezember 2010

    Sven:

    Das ist richtig, denn Umweltzertörung ist ein rein subjektiver Begriff. Objektiv kommt es immer nur zu Veränderungen der Umwelt. Warum dafür jemand zahlen müssen sollte, ist mir nicht klar.

    Als hättest Du nicht schon genügend Beweise für Deine Natur-, Umwelt- und also menschenverachtende Denkweise gebracht.

    Was würdest Du Augen machen, wenn ich neben Dir eins der guten alten DDR-Chemiewerke aufbauen würde und Deine Umwelt – je nach Produkt – blau, braun, oder gelb bestäubt wäre.

    Deine nur noch ekelhafte nach-mir-die-Sintflut-Manier geht hier allen auf den Senkel. Mit einer solchen rücksichtslosen Denke kannst Du gleich in den USA bei den Neocons anheuern.

    Wahrscheinlich findest Du Dein asoziales Verhalten auch noch lustig.

  9. #9 BreitSide
    25. Dezember 2010

    Jürgen:

    In Losing our Cool rechnet Stan Cox vor, dass zwischen 1993 und 2005 beispielsweise die in den USA nahezu ubiquitären Klimaanlagen im Schnitt mit 28 Prozent weniger Strom auskamen – aber der Gesamtverbrauch für den Betrieb der Air-Conditioner stieg in dieser Zeit um 37 Prozent.

    Wie Du ja weißt, bedeutet zeitliches Hintereinander nicht automatisch Kausalität. Wären die KA nicht effizienter geworden, hätte sich der Verbrauch ja vielleicht um 37+28=65% erhöht. Was natürlich auch wieder ein unwahrscheinliches Extrem wäre.

    Jetzt können wir spekulieren: meiner Ansicht nach sind die Effizienzsteigerungen gar nicht so stark wahrgenommen worden, und die Verbrauchssteigerung ohne Effizientsteigerung wäre bei ca. 60 % gelegen.

    Was ich mit dem Ganzen sagen will: eine Kompensation ist bei einem solchen Regelkreis immer dabei, sei es beim Preis, sei es beim Risiko (mit sichereren Autos fährt man schneller). Aber eine tatsächliche Überkompensation ist eher selten. Berühmtestes Beispiel einer tatsächlichen Überkompensation war ja das ABS. Aber nur, weil ihm falsche Eigenschaften zugeschrieben wurden (kürzerer Bremsweg).

    Berühmtestes Beispiel einer nur behaupteten Überkompensation waren die Ausführungen von Prof. “Un-“Sinn über Klimaschutzmaßnahmen.

  10. #10 BreitSide
    25. Dezember 2010

    ST

    irrsinnig hohen Landschaftsverbrauch

    Oha, schon wieder ein urban myth der Neocons. Lass Dir mal was Besseres einfallen.

  11. #11 BreitSide
    25. Dezember 2010

    WeBBArsch:

    Die Kosten, die entstehen, weil “abgebaute Rohstoffe in der Zukunft nicht mehr verfügbar sind”, sind nicht greifbar. Wie hoch sind diese? Wem entstehen diese wann genau?

    Auch Du wieder, brauner Neocon. Mach Dich mal schlau zu Blutdiamanten und Blutcoltan.

    Auch Deine nach-mir-die-Sintflut-Manier ist schlichtweg ekelhaft. Wenn Du immer erst warten willst, bis Schädigungen 100 % gerichtsfest sind, bist Du voll auf der Seite der abwiegelnden Schleimer. Schon bei den Nürnberger Waldgesetzen hättest Du Dich fett hingesetzt und gesabbelt: “langsam, langsam, Leute, wer weiß, ob das Leben ohne Wald nicht viel schöner ist. Wir wissen doch noch nicht alles” oder einen ähnlichen Bärendreck.

  12. #12 Maulwurf
    25. Dezember 2010

    @ Breitseide

    Wie Du ja weißt, bedeutet zeitliches Hintereinander nicht automatisch Kausalität. Wären die KA nicht effizienter geworden, hätte sich der Verbrauch ja vielleicht um 37+28=65% erhöht. Was natürlich auch wieder ein unwahrscheinliches Extrem wäre.

    Stimmt schon. Doch reizt auch die Werbung “Efficient energy use” neue Geräte zu kaufen und zusätzlich zu benutzen. Ich habe den Eindruck das beim Energieverbrauch die gleichen Mechanismen greifen wir bei den “reduced fat carbon etc. Produkten” Hier wird ja gerne das doppelte gefuttert denn es ist ja z.B. Fett reduziert (und sich die Menschen daher einreden, dass z.B. nur Kolorieren die vom Fett stammen eine Gewichtszunahme bewirken).
    Deshalb ist die Richtung der Fragestellung von Prof. Sinn gar nicht so doof.
    Vor allem wenn man dann noch beachtet dass das Silicium für die “sauberen“ PV-Anlagen häufig mit dreckigem Kohle- (vor allem die Dreckschleudern in China) oder “gefährlichem” Atomstrom produziert werden.
    Mein Lieblingsbeispiel für erneuerbare Energie bzw. sparen von Energie ist die selbsternannte “Ökohauptstadt” Freiburg im Breisgau. Vor ca. 10 Jahren wollten sie 10% der Stromenergie durch reg. Quellen herstellen und 10% Stromenergie sollte eingespart werden. Doch es wurden nur 3.7% reg. Energieanlagen installiert und es wurde 3.5% mehr Stromenergie verbraucht.
    Wünschen in puncto Energieverbrauch kann man sich viel. Doch wenn man für komplizierte Probleme nur vermeintlich einfachen Lösungen anbietet dann muss man sich nicht wundern wenn Kritik laut wird.

  13. #13 BreitSide
    25. Dezember 2010

    Maulwurf (in einem anderen Fred wurde grad ein Artgenosse über die Straße getragen – nee, das war auf Zeit online beim Aberglauben-Interview, Kommentar 17: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/01/Kiosk-Medienaufmacher?commentstart=17#comments): Klar ist der Sinn nicht ganz sooo doof wie diese Aussagen, die ich ansprach. Aber er hat damit eben – und das fand ich doof – prinzipiell jede Einsparungsbemühung konterkariert. Und in diesem Zusammenhang waren seine Einlassungen schlichtweg falsch.

    Vor allem wenn man dann noch beachtet dass das Silicium für die “sauberen“ PV-Anlagen häufig mit dreckigem Kohle- (vor allem die Dreckschleudern in China) oder “gefährlichem” Atomstrom produziert werden.

    Trotzdem sind sie global gesehen ein Gewinn, energie- und auch CO2-mäßig. Die Sache ist nur, dass andere Maßnahmen wie zB Windkraft viel mehr CO2 pro eingesetztem Euro einsparen.

    Dämmung ja sowieso, aber die lohnte sich sogar betriebswirtschaftlich. Da aber so gut wie kein Haushalt wirklich betriebswirtschaftlich denkt, brauchts sogar da Zuschüsse.

  14. #14 Dr. Weihnachtswebbaer
    25. Dezember 2010

    Wünschen in puncto Energieverbrauch kann man sich viel. Doch wenn man für komplizierte Probleme nur vermeintlich einfachen Lösungen anbietet dann muss man sich nicht wundern wenn Kritik laut wird.

    Die angebotenen Lösungen sind zudem nicht “vermeintlich einfach”, sondern wirklich primitiv.
    Zumal der Weltenergiebedarf nach den üblichen Prognosen sich verdreifacht bis 2060. – Und den Entwicklungsländern will ja auch keiner eine nicht folgende Instrialisierung vorschlagen, zumal der Energieverbrauch selbst auch gar nicht das Problem ist, sondern die CO2-Problematik.

    In der Tat wird hier die sachliche Analyse auf Grund einer primitiven Emotionalität zurückgestellt. Was wirklich nicht gut ist!

    Weihnachtsgrüße!
    Dr. Wwb

  15. #15 Maulwurf
    25. Dezember 2010

    @breitseide

    Klar ist der Sinn nicht ganz sooo doof wie diese Aussagen, die ich ansprach. Aber er hat damit eben – und das fand ich doof – prinzipiell jede Einsparungsbemühung konterkariert. Und in diesem Zusammenhang waren seine Einlassungen schlichtweg falsch.

    Was Sinn damit bezwecken wollte ist für mich hier unerheblich. Was mich viel mehr stört ist dass die Frage nicht einmal im Ansatz beantwortet werden konnte. Denn nur weil sich z.B. Solarenergie toll anhört muss es nicht automatisch zu einer CO2-Reduktion führen.
    Damit ich nicht falsch verstanden werde. Es geht mir nicht darum Einsparungs-bemühungen für Unnütz zu erklären. Mir geht es nur darum zu erforschen was bewirkt was und welche Rückschlüsse kann man daraus ziehen. Ein gutes Beispiel für “gut gemeint ist nicht immer gut” ist in meinen Augen das Duale System / Mülltrennung. Hier zeigen Praxisuntersuchungen das es durchaus besser ist diesen Sortier- und getrennt Abholirrsinn nicht wirklich besser für die Umwelt ist. Doch leider wird diese heilige Kuh in DE zugunsten einer Ressourcen schonender und umweltfreundlicher Entsorgung nicht geschlachtet.
    Deshalb, nur wenn man die Effekte der Bemühungen tatsächlich kennt kann man diese optimieren.

  16. #16 Sven Türpe
    25. Dezember 2010

    Was würdest Du Augen machen, wenn ich neben Dir eins der guten alten DDR-Chemiewerke aufbauen würde und Deine Umwelt – je nach Produkt – blau, braun, oder gelb bestäubt wäre.

    Dann wäre mir die Umwelt erst recht egal, ich würde mich erst einmal ganz eigennützig um meine Interessen kümmern. Solange es nur um den Farbton geht, bin ich allerdings flexibel, ich kann mich ja passend kleiden.

    Deine nur noch ekelhafte nach-mir-die-Sintflut-Manier geht hier allen auf den Senkel.

    Es ist nicht meine Schuld, dass Ihr nach moralischer Selbstbestätigung sucht und Euch damit in Schwierigkeiten bringt. Im Gegenteil, ich lebe vor, dass es auch anders geht.

    Wahrscheinlich findest Du Dein asoziales Verhalten auch noch lustig.

    Asozial wäre es, meine Mitmenschen zugunsten der Umwelt zu vernachlässigen.

  17. #17 BreitSide
    25. Dezember 2010

    Och Svenni, den asozialen Clown spielst Du sehr gut. Der Pudding, der mangels Rückgrat an keine Wand zu nageln ist, steht Dir sehr gut.

    Wirklich klasse. Und deshalb eben so ekelhaft.

    Du hast vollkommen Recht. Es ist fein, ein Schwein zu sein. Hier sülzt Du, die Menschen seien Dir wichtiger als die Umwelt. Woanders scheißt Du auf andere Menschen, die nicht so viel Glück hatten wie Du.

    Einfach nur ekelhaft.

  18. #18 Sven Türpe
    25. Dezember 2010

    Der Pudding, der mangels Rückgrat an keine Wand zu nageln ist, steht Dir sehr gut.

    Die Wandnagelbarkeit eines Puddings hängt nicht vom Rückgrat ab.

    Einfach nur ekelhaft.

    Wieviele Gesinnungspunkte heftest Du Dir dafür auf die Brust?

  19. #19 michael
    25. Dezember 2010

    > ich würde mich erst einmal ganz eigennützig um meine Interessen kümmern.

    Kannst Du mal ein überprüfbares Beispiel geben, wo Du das nicht getan hast?

    Im übrigen schreibt man sich Gesinnungspunkte gut, Orden heftet man sich an die Brust.

  20. #20 Sven Türpe
    26. Dezember 2010

    Im übrigen schreibt man sich Gesinnungspunkte gut, Orden heftet man sich an die Brust.

    In Wirklichkeit bekommt man Orden verliehen. Trotzdem schön, dass Du mitdenkst und alle daran teilhaben lässt.

  21. #21 michael
    26. Dezember 2010

    Typisch Türpe. Ich sag, dass man sich die Orden (jedenfalls die, die nicht am Band hängen) zum Tragen und Angeben an die Brust heftet. Er erzählt mir, dass man sie vorher aber verliehen bekommen haben muss.

  22. #22 Günther Vennecke
    26. Dezember 2010

    @Webbaer,

    Paradox wird’s eigentlich nur, wenn Spargläubige regional sparen wollen und dafür kräftig zu zahlen bereit sind – und weltweit die Wirtschaft floriert und der Weltenergieverbrauch von zurzeit geschätzt 107 Billionen kWh bis 2030 auf geschätzt 160 Billonen kWh und bis 2060 geschätzt auf 321 Billionen kWh zunehmen wird.

    1. gibt es überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Energiekosten und Wirtschaftskraft, siehe unser eigenes Land verglichen mit Ländern, in denen die Energiekosten niedriger sind.

    2. Haben Sie nicht das geringste Verständnis für quantitative Gegebenheiten. Was für ein unglaublicher Blödsinn, den Energieverbrauch des ahres 2060 auf 1 Billion kWh exakt anzugeben, das schaffen wir nicht einmal für das nächste Jahr! Es gibt zwar eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der Energieverbrauch in Zukunft höher liegen wird als heute, aber nicht einmal das ist sicher. Folglich kann sogar 2030 der Energieverbrauch höher sein, in etwa gleich oder vielleicht sogar niedriger, je nachdem, was in der Weltwirtschaft und bei der Entwicklung der Energieversorgung allgemein passiert. Nichts davon lässt sich vorhersehen, also sind ALLE diesbezüglichen Aussagen von vornherein nicht mehr als Kaffeesatzlesen.

    Schön, dass Sie sich auch hier zu Dingen äußern, von denen Sie absolut nichts verstehen.

  23. #23 Sven Türpe
    26. Dezember 2010

    Nichts davon lässt sich vorhersehen, also sind ALLE diesbezüglichen Aussagen von vornherein nicht mehr als Kaffeesatzlesen.

    Dann machen wir am besten weiter wie bisher.

  24. #24 Grundumsatz
    26. Dezember 2010

    @Sven Türpe

    Da der Landschaftsverbrauch durch die Freisetzung von CO2 bzw. dem Klimawandel deutlich höher ist (= ganzer Planet), ist dein Argument hiermit offiziell zurückgewiesen.

  25. #25 Sven Türpe
    26. Dezember 2010

    Typisch Türpe. Ich sag, dass man sich die Orden (jedenfalls die, die nicht am Band hängen) zum Tragen und Angeben an die Brust heftet. Er erzählt mir, dass man sie vorher aber verliehen bekommen haben muss.

    Tja, das hast Du davon, dass Du Bilder in Pinselstriche zu zerlegen versuchst. Da kommen wir schnell vom Hundersten ins Tausendste. Ich empfehle zur Entspannung: Metaphors We Live By.

  26. #26 Günther Vennecke
    26. Dezember 2010

    @Sven Türpe.

    Dann machen wir am besten weiter wie bisher.

    Ja, und nach Ihnen die Sintflut. Genau diese Einstellung kommt immer wieder in Ihren Postings zum Ausdruck.

    Ihre besondere Art von Logik erschließt sich mir auch nicht. Aus der Unmöglichkeit den Energieverbrauch von morgen exakt vorherzusagen, folgt doch nicht, dass wir den eingeschlagenen falschen Weg fortsetzen müssen.

    Dass Sie Angst vor Veränderungen haben, ist Ihr Problem, andere sehen die Notwendigkeit zur Veränderung und bemühen sich, sie herbei zu führen.

  27. #27 Dr. Weihnachtswebbaer
    26. Dezember 2010

    @lieber Herr Vennecke
    Die Angaben entstammen der deutschsprachigen Wikipedia.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Weltenergiebedarf
    Deren Schätzungen sind verschiedenen Studien entnommen.

    Darum stand da auch immer “geschätzt”. Die Werte sind natürlich unscharf. Dass der Weltenergiebedarf sich verdreifachen wird, steht -wenn man mit Experten spricht- außer Frage. Die Frage ist nur bis wann.

    BTW, Sie sind dabei in der Achtung des Agnostikers ein wenig zu sinken. – Ihre Nachrichten wirken zu religiös, zu klimareligiös.

    Könnten Sie denn noch dem Standpunkt zustimmen, dass der Weltenergieverbrauch gar kein Problem wäre, wenn die CO2-Problematik untangiert bliebe?
    Oder ist bereits der Verbrauch von Energie selbst böse I.E.?

    Weihnachtsgrüße, Dr. Wwb und Rudy steifen langsam ab, BTW,
    Dr. Wwb

  28. #28 Sven Türpe
    26. Dezember 2010

    Aus der Unmöglichkeit den Energieverbrauch von morgen exakt vorherzusagen, folgt doch nicht, dass wir den eingeschlagenen falschen Weg fortsetzen müssen.

    Allerdings folgt daraus auch keine Notwendigkeit, etwas zu ändern. Wenn wir nicht wissen, was die Zukunft uns bringt, dann ist egal, was wir heute tun.

    Dass Sie Angst vor Veränderungen haben, ist Ihr Problem, andere sehen die Notwendigkeit zur Veränderung und bemühen sich, sie herbei zu führen.

    Ich habe keine Angst vor Veränderung, sie ist ohnehin unvermeidlich. Angst davor haben wohl vor allem jene, die beispielsweise ernsthaft von “Re-Regionalisierung” träumen, das Rad der Geschichte also zurückdrehen wollen auf das, was sie für eine gute alte Zeit halten.

    Hingegen hege ich große Bedenken gegenüber jenen, die Veränderungen herbeiführen wollen, ohne deren Nutzen klar und unter Beachtung aller relevanten Aspekte belegen zu können.

  29. #29 BreitSide
    26. Dezember 2010

    Schon wieder Bärendreck vom WeBBArsch. Wie eine WebSchmeißfliege findet er immer wieder die Exkremente von TölpelTürpe und muss noch einen drauf setzen.

    Warum wir diesen braunen Gesellen immer weiter füttern?

  30. #30 Sven Türpe
    26. Dezember 2010

    BreitSide,

    Du darfst es gerne mit Argumenten versuchen. Ja, das ist anstrengender als herumzupöbeln, aber auch überzeugender. Dein übliches Betragen dagegen lässt nur den Eindruck aufkommen, dass ein sich für einen Weltverbesserer haltender Rüpel seine Felle davonschwimmen sieht. Was ja vielleicht nicht weit von der Wahrheit entfernt ist.

  31. #31 Christian
    26. Dezember 2010

    Die spinnen die Krautfresser! Die Amis lachen sich nur noch krumm. Zu recht!

  32. #32 BreitSide
    26. Dezember 2010

    DummTürpe hat inzwischen alle seine Credits ausgebraucht. Dieser MarkusTerminKlon nervt inzwischen nicht einmal mehr.

    Wie bei seinem Klon bringt eine Diskussion überhaupt nichts. Schleimig ohne Rückgrat lässt er jegliche Menschlichkeit an sich abprallen. Seinen Zynismus müssen wir nicht weiter füttern, gelle?

  33. #33 BreitSide
    26. Dezember 2010

    TürpelTölpel: kein Trollfutter mehr.

  34. #34 BreitSide
    26. Dezember 2010

    chris: klar, wer weiß, dass alle Bodenschätze dieser Welt ihm von Gott zugesprochen wurden, ist wirklich lächerlicht.

  35. #35 chrstian
    26. Dezember 2010

    ah ja, deshalb fakturieren alle Energielieferanten in Rubel! So, so…..

  36. #36 BreitSide
    26. Dezember 2010

    chrisTroll: nenee, kein Keks mehr. Wehret den Anfängern.

  37. #37 christian
    26. Dezember 2010

  38. #38 BreitSide
    26. Dezember 2010

    chrisTroll: nenee, kein Keks mehr. Wehret den Anfängern.

  39. #39 Günther Vennecke
    26. Dezember 2010

    @Webbaer,

    Die Angaben entstammen der deutschsprachigen Wikipedia.

    Plappern Sie immer alles unreflketiert nach, was Sie irgendwo im Internet finden?

    Dabei zeigt doch auch dieser Artikel, dass Vermutungen über künftige Verbräuche überaus schwammig sind. So spricht der o. a. Artikel einmal von einer Verdoppelung on 2030 bis 2060, ein anderes Mal von einer Verdoppelung bis 2050 gegenüber heute.
    Ja, was denn nun?

    Sie sind dabei in der Achtung des Agnostikers ein wenig zu sinken.

    Ach, Sie sind Agnostiker? Gehören also zu den Typen, die sich wieder nicht entscheiden können. Im übrigen gebe ich auf Ihre Achtung gar nichts. Und daneben liegen Sie auch schon wieder. Klimareligiös sind doch die Typen, die glauben, sich in den Gegensatz zu den Erkenntnissen der modernen Klimaforschung stellen zu müssen, damit sie keine Konsequenzen in ihrem Verhalten ziehen müssen, die also unabhängi von den Realitäten dieser Welt ihrer Wahnvorstellung frönen.

    Der Weltenergieverbrauch ist in der Tat kein Problem, solange man ihn mit regenerativen Energien abdecken kann.

    Oder ist bereits der Verbrauch von Energie selbst böse I.E.?

    Diese primitive Vereinfachung weist Sie als Gläubigen aus, denn Gut und Böse sind religiöse Kategorien, die nur schwer mit der realen Welt in Einklang zu bringen sind.

    Langfristig akzeptabel ist aber nur eine nachhaltige Nutzng von Energie, denn jede Nutzung, die die Chancen zukünftiger Generationen mindert, ist ethisch nicht vertretbar. Aber ich fürchte, solche Überlegungen sind für Sie etwas zu anspruchsvoll.

  40. #40 Günther Vennecke
    26. Dezember 2010

    @christian· 26.12.10 · 15:28 Uhr

    Was haben Sie denn da für einen Spinner aufgetan?

    Wissen Sie, wer zu Thüne verlinkt, ist ein mindest genau so großer Idiot wie der. Der Thüne wird nicht einmal im eigenen Lager Ernst genommen, die lachen alle über seinen “revolutionären” physikalischen Vorstellungen.

    Wer sich also auf Thünen beruft, hat nicht einmal so viel Ahnung, um dessen hirnrissigen Behauptungen zu durchschauen. MIt solchen Leuten diskutiert man nicht, die lacht man einfach aus.

  41. #41 Dr. Weihnachtswebbaer
    26. Dezember 2010

    Lieber Herr Vennecke,

    die Prognosen zum Weltenergiebedarf sind ja breit gefächert und liegen in mehreren Studien vor. Wenn die Prognostik nicht konveniert, OK, aber schmerzfrei wie Krusty der Clown sollten Sie weder Studien noch Datenlage behandeln…

    Gerade noch diese Ist-Werte bei der englischsprachigen Wikipedia gefunden:
    http://en.wikipedia.org/wiki/File:World_Energy_consumption.png

    Wenn man bedenkt, dass bereits Mitte der Siebziger schmerzfreie Kollegen wie Sie herum sprangen und das Ende der fossilen Ressourcen beklagten und noch in den Achtzigern in den Bildungssysteme die Studenten auf ein Erdölende um 1990 eingeschworen wurden, dann ist die Entwicklung des verbrauchs beachtenswert kontinuierlich.

    Vielleicht bemerken Sie auch die regelmäßigen Pressemeldungen, die neue Ressourcenfunde größten Ausmaßes berichten. Irgendwie ist es ja auch klar, dass anteilsweise noch nicht viel abgebaut ist. Aber gut, wenn Sie mit Ihrem Klimaglauben glücklich werden…
    Wenn die Menschen (vs Bären) nicht mehr an Gott glauben, dann glauben sie an etwas anderes!

    Weihnachtsgrüße!
    Dr. Wwb

  42. #42 BreitSide
    26. Dezember 2010

    WeBBArsch, Du faselst wieder voll am Thema vorbei. Schon wieder ein neuer Höhepunkt der Peinlichkeit.

    Man könnte ja versuchen, Dir den Unterschied zwischen gesicherten, möglichen und spekulativen Vorkommen zu erklären sowie zwischen billig und teuer ausbeutbaren. Aber im braunen Hirn wird sich sowas sicher verlieren.

    Meine Güte, Du bist eine echte Schande für die Ursidae. Für die Perciformes allemal.

  43. #43 Sven Türpe
    27. Dezember 2010

    Langfristig akzeptabel ist aber nur eine nachhaltige Nutzng von Energie, denn jede Nutzung, die die Chancen zukünftiger Generationen mindert, ist ethisch nicht vertretbar.

    Der Verweis auf das angebliche Wohl inexistenter Menschen ist kein ausreichender Grund, die Interessen der existenten zu vernachlässigen. Er ist auch kein geeigneter Ausgangspunkt für kluge Politik.

  44. #44 Dr. Webbaer
    27. Dezember 2010

    Das Argument geht schon, das Problem besteht aber in der Praxis und im Bestimmen der Vertreter der nichtexistenten Personen.
    Man hegt den Verdacht, dass es hierfür Experten bedarf und sich Interessenvertreter nichtexistenter Personen bereits warmlaufen.

    BTW, es gibt hier eine Parallele zur Schuldengesellschaft. Diese wird -auf den ersten Blick plausibel klingend- oft mit einem sehr ähnlichen Argument angegriffen, der sog. Generationengerechtigkeit.
    Allerdings gibt es bei dieser Kritik, die eher aus dem bürgerlichen Bereich kommt, keine selbsternannten Interessenvertreter nichtexistenter Personen.

    MFG
    Wb

    PS: “Nachhaltigkeit” war mal ein gutes Konzept, Unternehmungen galten bspw. im Geschäftsleben als “nachhaltig”, wenn der unternehmerische Erfolg der Geschäftsidee nicht das Scheitern der Unternehmung bedeutet, LOL. Also, wenn die Unternehmung bspw. personell oder systemisch unterausgestattet ist und nicht erfolgreich sein kann.
    Mittlerweile ist aber eher nachhaltig, wo “grün” oder “gefühlslinks” drauf steht.

  45. #45 michael
    27. Dezember 2010

    “Nachhaltigkeit” war mal ein gutes Konzept, ….

    Was ist denn das für ein Geschwafel. Nachhaltigkeit hat immer bedeutet, so zu wirtschaften, dass auch den nachkommenden Generationen noch genügend Resourcen zur Verfügung stehen.

    Webbaer soll mal Wikipedia lesen, bevor er seine merkwürdigen Interpretationen hier hinterlegt.

    Und Nachhaltigkeit macht immer noch Sinn (natürlich für fast alle lieber Sven) .

  46. #46 michael
    27. Dezember 2010

    Wenn wir nicht wissen, was die Zukunft uns bringt, dann ist egal, was wir heute tun.

    Sven, das hast Du schön gesagt!

  47. #47 Dr. Webbaer
    27. Dezember 2010

    Nachhaltigkeit hat immer bedeutet, so zu wirtschaften, dass auch den nachkommenden Generationen noch genügend Resourcen zur Verfügung stehen.

    Für die Jüngeren, die mit dem ökologistischen Konzept der Nachhaltigkeit/Sustainability (aufgekommen im deutschsprachigen Raum ca. 1993-5, Old Wb kann sich noch gut an Fischers erste dbzgl. Vorträge erinnern – sein erster Eindruck war: vernünftig geworden, der zweite “Au Backe!”, LOL) aufgewachsen sind, mag das gelten.

    Generationenübergreifende Grüße!
    Dr. Wwb

    PS: Englischsprachig war man ein wenig schneller, Wb findet gerade: “Bis 1987 waren die Begriffe sustainable und sustainability jedoch noch nicht fest in der englischen Sprache verankert.”

  48. #48 BreitSide
    27. Dezember 2010

    Schon wieder eine Bärenkacke vom WeBBArsch! Neben geistigem Dünnpfiff “leidet” er auch an galoppierender cerebraler Schwindsucht. Wäre er ein Pferd, müsste man ihn längst notschlachten. Noch nicht einmal im Web, einem seiner Namensbestandteile, kennt sich die peinliche WebAssel aus. Ein Griff nach Ecosia (die pro Suchanfrage ca. 2 m2 Regenwald rettet) hätte dem WebEsel gezeigt:

    “Der Begriff Nachhaltigkeit selbst wird auf eine Publikation von Hans Carl von Carlowitz aus dem Jahr 1713 [2] zurückgeführt, in der er von der „nachhaltenden Nutzung“ der Wälder schrieb,”

    http://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit

    Wusste gar nicht, dass WebLäuse auch an Altersheimer leiden.

  49. #49 Sven Türpe
    27. Dezember 2010

    (die pro Suchanfrage ca. 2 m2 Regenwald rettet)

    Brutto oder netto?

  50. #50 BreitSide
    27. Dezember 2010

    Kein Trollfutter an TölpelTürpel. Auch wenn er noch so niedlich Unsinn verzapft.