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Ja, Neuengland versinkt gerade im Schnee. Und ja, mein Rücken tut mir weh, weil ich seit langem nicht mehr so viel Schnee (etwa einen halben Meter) vor der Haustür wegschaufeln musste. Und ja, ich würde mich nicht wundern, wenn in diesem Winter Schneerekorde gebrochen werden. Aber ich weiß nicht, was mühsamer ist: das Schneeschippen, oder zu lesen/hören, dass nun wieder die alte Mühle “von wegen Klimawandel, schaut mal, wie es schneit” angeworfen wird (ab hier ff., beispielsweise). Nur zwei Anmerkungen dazu – die nicht wirklich neu sind, aber leider muss man sie halt immer wiederholen: Allein schon die Tatsache, dass wir “Winter wie nie zuvor” erleben, könnte selbst den Wettergläubigen (= jenen, die den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht akzeptieren und lediglich das glauben, was sie gerade durch ihre verschneiten Fenster sehen) signalisieren, dass irgend etwas im Wandel scheint. Will heißen: Es bekräftigt den Klimawandel eher als seine Abwesenheit. Und zweitens sind solche Schneemassen nur vorstellbar, weil irgendwo Energie in Form von Wärme zugeführt wurde: Schnee ist Feuchtigkeit, und Feuchtigkeit gerät nur durch Verdunstung in die Luft; mehr Schnee = mehr Feuchtigkeit = mehr Wärme als Ursache. Und nein, das hab’ ich jetzt nicht einfach so aus der Wintermütze gezogen oder beim Schneeschippen aufgekratzt – auch das versuchen Fachleute schon seit längerem, den “Skeptikern” zu vermitteln. Aber ich würde einen Messbecher umweltfreundlichen Streuguts darauf verwetten, dass auch in den Kommentaren hierzu – sofern es welche gibt 😉 – wieder die gleiche alte Leier beginnen wird, die mich überhaupt erst zu diesen Zeilen animiert hat. Und ich verspreche schon jetzt, dass ich auf solche Kommentare lediglich mit einem Link auf diesen Eintrag selbst antworten werde. OK?

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Kommentare (115)

  1. #1 Mark
    27. Dezember 2010

    @ Jürgen: Schönstein: “Und zweitens sind solche Schneemassen nur vorstellbar, weil irgendwo Energie in Form von Wärme zugeführt wurde:”

    Der Klima-Troll-Müll wird immer amüsanter. Die Klimaerwärmung ist Schuld dass es soviel schneit. Und meine Herdplatte reguliert meinen Gefrierschrank.
    *lach wech*

  2. #2 Jürgen Schönstein
    27. Dezember 2010

    @Mark
    q.e.d.

  3. #3 Ireneusz Cwirko
    27. Dezember 2010

    Bei aller Achtung, so ein Schmmarn habe ich schon lange nicht gelesen (abgesehen natürlich von Ihren Alter Ego und eine Paar anderen Intelligenzbolzen aus dem Geschlossenem Anstalt des Szienceblogs).

    Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass bei wärmeren Winter diese Niederschläge in Form von Regen niedergegangen sind.
    Mensch Schönstein

  4. #4 Isa
    27. Dezember 2010

    Oh je, den Klimaschwindlern ist aber auch wirklich nichts zu blöd. Die “Erderwärmung” muss wohl für alles herhalten. Na ja, ernst nehmen kann man die jedenfalls nicht mehr. Und Schönstein betet wie üblich diesen Unsinn nach.

  5. #5 Jürgen Schönstein
    27. Dezember 2010

    @Ireneus Cwirko @Isa
    q.e.d.

  6. #6 Dr. Webbaer
    28. Dezember 2010

    Allein schon die Tatsache, dass wir “Winter wie nie zuvor” erleben, könnte selbst den Wettergläubigen (…) signalisieren, dass irgend etwas im Wandel scheint. Will heißen: Es bekräftigt den Klimawandel eher als seine Abwesenheit.

    Das Ereignis an sich sagt nach allgemeiner Einschätzung gar nichts aus.

    Aber Ihre Einschätzung, dass “eher” eine “Bekräftigung” vorliegt, obwohl dem Ereignis keine besondere Bedeutung zugewiesen werden kann, belegt eine ungünstige Religiösität.

    HTH
    Dr. Wwb

  7. #7 Ireneusz Cwirko
    28. Dezember 2010

    Und noch eine Sache, die seit 300 Jahren bekannt ist, von der Sie anscheinend noch nie etwas gehört haben.

    Je kälter der Luft desto geringer sein Wassergehalt.

    http://www.zeno.org/Lueger-1904/I/TL031371

    Also lassen Sie diese primitive Demagogie, dass bessert zwar Ihren Verhältnis zu dem Aufpasser von Esowatch (Ihren Alter Ego) aber macht Sie gleichzeitig völlig Unglaubwürdig.
    MFG

  8. #8 Mark
    28. Dezember 2010

    Waren es doch gerade die milden, schneearmen Winter der 90’er Jahre, welche die Klimahysterie erst möglich machten.

  9. #9 Dr. Webbaer
    28. Dezember 2010

    “Es wird auch dann wärmer, wenn es kälter wird.” ist ja keine neue These – looky z.B. hier: http://www.rp-online.de/wissen/klima/Erderwaermung-sorgt-fuer-kalte-Winter_aid_942082.html -, der Webbaer erlaubt sich die Prognose, dass man solche Rufe desto häufiger hören wird, je weniger die Globaltemperaturen ansteigen.

    MFG
    Dr. Wb

  10. #10 Dr. Webbaer
    28. Dezember 2010

    Man könnte auch mal das Geograffitico-Archiv bemühen, vermutlich finden sich etliche Artikel, die bei seinerzeitigen Wärmephasen die globale Erwärmung referenziert haben.

    Und wer das tut, der kann dann auch gleich bei aktuellen Kältephasen die globale Erwärmung zitieren, spielt jedenfalls in derselben Liga.

    MFG
    Wb

  11. #11 Mark
    28. Dezember 2010

    @ Jürgen Schönstein

    Sie schreiben:
    “jenen, die den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht akzeptieren…”

    Und Sie schreiben:
    “Schnee ist Feuchtigkeit, und Feuchtigkeit gerät nur durch Verdunstung in die Luft; mehr Schnee = mehr Feuchtigkeit = mehr Wärme als Ursache”

    Fällt Ihnen eigentlich was auf?

    Sie werfen den Klima-Skeptikern vor, den Unterschied zwischen Wetter und Klima unrechtmäßig zu durchmischen, nehmen aber selber Wetter (viel Schnee) als Begründung für den Klimawandel. Doppelmoral in Reinform.

  12. #12 Dr. Webbaer
    28. Dezember 2010

    @Mark
    Nun, der einfache schlichte Mensch, der guckt aus dem Fenster und sagt: “Saukalt, kälter als früher. Ich glaub nicht an die Erwärmungsprognostik!”.
    Das ist schlecht, dieser Mensch hat den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht verstanden!

    Der kluge Mensch dagegen guckt aus dem Fenster und sagt: “Saukalt, kälter als früher. Aber es ist ja auch klar, dass die globale Erwärmung die Niederschlagshäufigkeit erhöht und dass deshalb bei Kälte soviel Schnee fällt!”
    Dieser kluge Mensch hat den Zusammenhang verstanden und ordnet den Sachverhalt klimapolitisch absolut korrekt [1] ein.

    MFG
    Wb

    [1] “das Wetter als Ausprägung des Klimas” – aber eben nicht immer, sondern nur wenns konveniert!

  13. #13 rolak
    28. Dezember 2010

    Yup, so stell ich mir schon seit Jahren das Lager der Ignoranten vor: Der eine leugnet einen Einfluß einer Klimaänderung aufs Wetter (schon mal überlegt, wie Klima definiert ist?), der ander nickt nur und murmelt irgendwas von Verschörung in den Pelz.
    Wo doch die pöhsen Dogmatiker einfach nicht einsehen wollen, daß chaotische Systeme stabil werden, wenn deren Energiegehalt steigt. Moment, werden dann die Schwankungen nicht größer? Ach nee, ist ja alles Verschwörung, na ja dann…

  14. #14 BreitSide
    28. Dezember 2010

    Au weia! Sind wieder die Schmeißfliegen am Honigtopf aufgetaucht.

    Zuallererst Superhirn IC. Beweihräuchert sich erst, dass er eine Quelle gefunden hat, nach der angeblich kalte Luft weniger Wasserdampf enthält. Boah, das hätte ja nun niemand für möglich gehalten! Ein toller Hecht, dieser IC! Was der alles weiß! Bzw im www findet.

    Wie üblich denkt er mit seinem offensichtlich eher schlicht strukturierten Hirn nicht weit genug. Der Wasserdampf, der ausschneien “soll”, muss ja erst durch die Luft aufgenommen werden. Und das geht eben umso besser, je wärmer diese ist. Und je mehr Wasserdampf über warmen Meeren aufgenommen wird, umso ergiebiger werden die Niederschläge. Egal ob Regen oder Schnee.

    Dass die Winterniederschläge zunehmen werden, wurde ja schon vor Jahrzehnten prognostiziert. Dass es jetzt – bei uns! – mäßig kalt ist (wirklich kalt ist anders), hängt wohl mit der schrumpfenden Eisbedeckung eines winzigen Meeresgebietes zusammen. Also wieder der anthropogenen Klimaerwärmung.

    Wie Superhirn IC bemerkt haben sollte, fanden die Niederschläge bei Temperaturen um den Gefrierpunkt statt. Wäre es wesentlich kälter (so wie in den Wintern vor 30 oder 50 Jahren), wäre gar nicht so viel Schnee zu uns gekommen.

    Aber wir wollen ja unseren Irrenäus Wirrkopf nicht zu sehr überfordern.

  15. #15 Mark
    28. Dezember 2010

    @ BreitSide: “Dass die Winterniederschläge zunehmen werden, wurde ja schon vor Jahrzehnten prognostiziert.”

    „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“ (Klimaforscher Mojib Latif im Jahre 2000)

  16. #16 BreitSide
    28. Dezember 2010

    Märkle:

    Sie werfen den Klima-Skeptikern vor, den Unterschied zwischen Wetter und Klima unrechtmäßig zu durchmischen, nehmen aber selber Wetter (viel Schnee) als Begründung für den Klimawandel. Doppelmoral in Reinform.

    Boah, das war wieder eine fulminante Demonstration geistigen Flachflugs.

    Natürlich beeinflusst das Globalklima die lokalen Wetterlagen. Genauso natürlich wie das Globalklima eben durch eine Mittelung aller lokalen Wetterlagen gebildet wird.

    Und jetzt mal ganz langsam zum Mitschreiben:

    – wir bringen CO2 in die Atmosphäre (40 % Zuwachs seit Industrialisierung),
    – dadurch wird mehr Wärme in das System Atmosphäre-Boden gebracht,
    – dadurch verändert sich das Globalklima (zZ fast ein Grad wärmer seit Industrialisierung),
    – dadurch verändern sich aber – gleichzeitig – alle lokalen Klimate,
    – die aber eben nicht gleichförmig,
    – sondern ein (kleiner) Teil wird sogar kälter, der andere (viel größere) Teil aber wärmer,
    – sodass die wärmer werdenden Teile (zB Kanada, Australien) um viel mehr wärmer werden als der Durchschnitt.

    Ich hoffe, das war jetzt nicht zuviel für Dein Hirn.

  17. #17 S.S.T.
    28. Dezember 2010

    @Mark

    In den Siebzigerjahren war es fast jeden Winter möglich einen Spaziergang auf der zugefrorenen Alster zu machen. In den letzten 20 Jahren waren Ausflüge auf das Eis der Alster nur noch selten möglich. Letztmals wurde in der Wintern 1996 und 1997 die Alster für Fussgänger und Glühweinstände freigegeben.

    http://www.hamburg-web.de/magazin/artikel/Alstereisvergnuegen-Eis-Alster-100994.htm

    viel Schnee

    sieht übrigens anders aus, z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Schneekatastrophe_in_Norddeutschland_1978 Auch wenn das Ereignis besonders krass war, war es keineswegs sooo weit außer der Reihe.

    Jetzt haben wir in HH so ca. 20 cm Schnee. Schneereich??

  18. #18 BreitSide
    28. Dezember 2010

    Märkle, das ist wirklich peinlich mit Dir. Tip: in der Volkshochschule gibt es sicher gute Kurse “wie verstehe ich den Sinn eines Textes”.

    Hier wieder: völlig versagt.

    Setzen, sechs!

    Ich sprach von Niederschlägen, Du von Schnee.

    3…

    2…

    1…

    Rummms, den Marknagel auf den Kopf getroffen. Halali, Troll tot.

  19. #19 Ireneusz Cwirko
    28. Dezember 2010

    Unsere Esowatch Aufpasser mit seinem offensichtlich eher strukturlosen Hirn begreift die einfachsten Zusammenhänge nicht, wie auch, da fällt einfach an Substanz, wohl bemerkt Grauen Substanz.

    Wenn die Luft mit einer bestimmten Menge Feuchtigkeit abkühlt, dann ist die Menge der Niederschläge mit der Grad der Abkühlung verbunden.
    Es gibt also keine Veränderung zu Früher außer, dass es einfach kühl ist.
    Das muss auch jeder begreifen können (ausgenommen Esowarscher, siehe Oben)

  20. #20 Anhaltiner
    28. Dezember 2010

    als wir vor ein par Jahren im Sommer schitzen schrien alle “wärmster Sommer aller zeiten”, “wärmster Monat seit Beginn der Aufzeichnugen” Jetzt wo alles friert erwartet man nur einen Dezember wie 1969 (-4,7°C) oder wärmer. Na mal sehn wenn der DWD seine Zahlen für diesen Dezember rausgibt. Dann werden wir auch wissen wie das Jahr und auch die Dekande ausgegangen ist.

  21. #21 Mark
    28. Dezember 2010

    ähm S.S.T., glaubst du tatsächlich, dass die extrem kalten und schneereichen Winter der 70’er Jahre der Maßstab dafür sind, an dem sich jeder Winter orientieren muss? Und falls er nicht diese Kälte und Schneemasse von damals erreicht, ist das etwa wieder ein Indiz für die Klimaerwärmung?

    Klirrkälte und Neuschnee in Deutschland
    http://www.bild.de/BILD/news/2010/12/28/winter-wetter-deutschland-usa/unfaelle-staus-neuschnee-liveticker.html

    BreiSeite macht Popo-Männchen.

  22. #22 Anhaltiner
    28. Dezember 2010

    ähm Mark glaubst du wirklich das dieser Winter ein normaler, duchschnittlicher Winter ist? Deine Quellen sagen wohl was anderes

  23. #23 BreitSide
    28. Dezember 2010

    Autsch, IC hat es schon wieder nicht kapiert! Schon wieder Niveaulimbo, aber beim IQ.

    Was schreibt denn das Kerlchen:

    Wenn die Luft mit einer bestimmten Menge Feuchtigkeit…

    Buäääää, das war es doch gerade! Mein Gott, schreib Dich endlich bei der Volkshochschule ein.

    Und wir schreiten zur Nominierung des heutigen Denkversagers des Tages: ohne Konkurrenz mit einer beeindruckenden Vorstellung:

    ***Irenäus Czwirko***

    Fanfarenklang!

  24. #24 BreitSide
    28. Dezember 2010

    Zur Frage, wie normal dieser Winter ist und wie kalt oder warm im Vergleich zu den Vorjahren:

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2010-12-08/werden-winter-kaelter

    Ja, ich weiß, Märkle steht eher auf Bild und Boris Becker, aber vielleicht wird sogar er das verstehen.

  25. #25 Mark
    28. Dezember 2010

    @ Anhaltiner: “ähm Mark glaubst du wirklich das dieser Winter ein normaler, duchschnittlicher Winter ist?”

    Gibt es überhaupt einen genormten Winter???
    Ich glaube dass dieser Winter einfach nur Winter ist, mit Weißer Weihnacht,
    Schlittenfahrt, Schlittschuh fahren, Schneeballschlacht, eingefrorener Scheibenwischanlage, Glatteisunfällen …

  26. #26 BreitSide
    28. Dezember 2010

    PS: falls es IC immer noch nicht aufgegangen sein sollte: die Frage war ja gerade, dass die Luft eben mit größerer Beladung ankommt und nicht, was passiert, wenn Luft einer bestimmten Beladung auf verschiedene Wetterzustände trifft.

  27. #27 Anhaltiner
    28. Dezember 2010

    zumindest gibt es einen durchschnittlichen Winter, so knapp unter Null Grad von Dezember bis Februar

  28. #28 Anhaltiner
    28. Dezember 2010

    @Mark ich habe überdies nicht von “genormten” Jahreszeiten gesprochen. Aber ich will ja nicht so sein: hier ist die Norm Spalte “1961–1990” ist hervorgehoben auch wenn diese mit einem Jahresschnitt von 8,2°C und einem Winterschnitt von +0,2°C überdurchschnittlich warm war gilt sie als Reverenz.

  29. #29 Ireneusz Cwirko
    28. Dezember 2010

    “PS: falls es IC immer noch nicht aufgegangen sein sollte: die Frage war ja gerade, dass die Luft eben mit größerer Beladung ankommt und nicht, was passiert, wenn Luft einer bestimmten Beladung auf verschiedene Wetterzustände trifft.”

    Die Luft kommt mit gleichen “Beladung” oder sogar mit geringeren, du Trottel, weil es aber stärker abkühlt, gibt es stärkeren Niederschlag. Capito?

  30. #30 Anhaltiner
    28. Dezember 2010

    @IC woraus ergibt sich das der Wasserdampfgehalt der Atmosphere sinkt? (oder zumindest konstant ist?)

  31. #31 BreitSide
    28. Dezember 2010

    Anhaltiner·
    28.12.10 · 13:27 Uhr

    zumindest gibt es einen durchschnittlichen Winter, so knapp unter Null Grad von Dezember bis Februar

    Schöne Quelle, danke!

    Wird natürlich unseren Trolls gar nicht gefallen, dass die Temperaturen so dermaßen gestiegen sind in den letzten Jahrzehnten. Geradezu parallel zum CO2-Anstieg, nicht wahr? Jajaja, Parallelität ist keine Kausalität. Aber die Kausalität ist ja auch da. Hat ja schon Fourier vor 200 Jahren erkannt.

  32. #32 S.S.T.
    28. Dezember 2010

    @Marc

    ähm S.S.T., glaubst du tatsächlich, dass die extrem kalten und schneereichen Winter der 70’er Jahre der Maßstab dafür sind, an dem sich jeder Winter orientieren muss? Und falls er nicht diese Kälte und Schneemasse von damals erreicht, ist das etwa wieder ein Indiz für die Klimaerwärmung?

    Wir haben in Norddeutschland zwei ‘heftige’ Winter. wie z.B. in den 70igern. Nach zahlreichen milden Wintern. Nöö, das alles ist kein Indiz für irgendetwas.

    Nur, wenn permanet Klima mit Wetter gleichgesetst wird, kann man ja auch ein paar Anekdoten anführen.

    Die strengen Winter der 70iger (in ND!) beweisen genau so wenig, wie die von 2009 und 2010, wobei beide letztere im Vergleich recht milde sind.

    Schneefall bisher? Eine Antwort dazu wäre auch nicht schlecht.

  33. #33 BreitSide
    28. Dezember 2010

    IC hat schon wieder einen kapitalen Bock geschossen. Der rafft das einfach nicht, dass eben die höhere Beladung der ankommenden Luft das Thema war.

    Tröröö, tröröööö!

    Und jetzt schreibst Du hundert mal in Schönschrift: “Ich werde mich demnäxt bemühen, Inhalte aus Texten korrekt aufzunehmen und zu verarbeiten.”

    Aber da IC auch davon wahrscheinlich wieder überfordert ist, hier der entsprechende Auszug:

    …solche Schneemassen nur vorstellbar, weil irgendwo Energie in Form von Wärme zugeführt wurde: Schnee ist Feuchtigkeit, und Feuchtigkeit gerät nur durch Verdunstung in die Luft; mehr Schnee = mehr Feuchtigkeit = mehr Wärme als Ursache…

    Auf, IC, Synapsen anwerfen – aber beide!

  34. #34 Ireneusz Cwirko
    29. Dezember 2010

    “sind solche Schneemassen nur vorstellbar, weil irgendwo Energie in Form von Wärme zugeführt wurde: Schnee ist Feuchtigkeit, und Feuchtigkeit gerät nur durch Verdunstung in die Luft”

    Über deine Vorstellungskraft schweige ich lieber und Herrn Schönstein würde ich raten an seiner bisserl zu arbeiten bzw. bei den Kollegen nachfragen. Damit meinte m a n aber nicht diesen h o f f nungslosen Lobbyisten.

  35. #35 BreitSide
    29. Dezember 2010

    Sag mal, IC, was an dem zitierten Satz genau gefällt Dir denn nicht:“sind solche Schneemassen nur vorstellbar, weil irgendwo Energie in Form von Wärme zugeführt wurde: Schnee ist Feuchtigkeit, und Feuchtigkeit gerät nur durch Verdunstung in die Luft”Sprich zu uns in Klartext, auch wenn´s schwer fällt.

    Und bitte nicht “der ganze Satz” oder ähnliche Trivialitäten, die wir von Dir gewohnt sind.

  36. #36 Günther Vennecke
    29. Dezember 2010

    @Webbaer,

    der Webbaer erlaubt sich die Prognose, dass man solche Rufe desto häufiger hören wird, je weniger die Globaltemperaturen ansteigen.

    Und wie erklärt sich GröSchwAZ Webbaer dann die Tatsache, dass 2010 als eines der wärmsten – wenn nicht sogar DAS wärmste – Jahr seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichungen bewertet wird?

    Die Klimalügner – die sich selber “Skeptiker” nennen – sind doch mit ihrem ständigen Gerede von der angeblichen Abkühlung (wahlweise seit 1998, 2000, 2003, 2005, 2007) immer wieder auf die Nas egefallen. Aber sie werden trotzdem nicht müde, den geballten Unsinn ständig zu wiederholen.

    @anderen Dummscwätzer,

    Dass bei einer globalen Erwärmung insgesamt mehr Wasserdampf in die Atmosphäre gelangt, ist eine banale Tatsache. Ebenso banal ist es, dass dieses Mehr an Feuchtigkeit auch den Wasserkreislauf verstärkt, also auch zu höheren Niederschlägen führt. Wo liegt also das Problem einzusehen, dass in manchen Gegenden bei niedrigen Temperaturen diese Niederschläge auch als Schnee auftreten?

    Im Übrigen ist es hirnrissig, ein oder zwei schneereiche Winter als “Beweis” gegen die globale Erwärmung anzuführen, dabei aber all die seit Jahrzehnten unübersehbaren Tatsachen beiseite zu wischen.

    Die Klimalügner sollten sich endlich einmal darauf einigen, ob sie nun grundsätzlich die globale Erwärmung leugnen wollen, was schlicht und einfach seit langer Zeit mit den Tatsachen nicht in Einklang zu bringen ist

    oder ob sie einfach weiterhin bestreiten wollen, dass die tatsächlich stattfindende Erwärmung anthropogene Ursachen hat.

    Beides zusammen geht nämlich nicht, auch wenn diese geistig Wegetretenen nicht einmal das zu begreifen scheinen.

  37. #37 Ireneusz Cwirko
    29. Dezember 2010

    @Günther Vennecke “Dass bei einer globalen Erwärmung insgesamt mehr Wasserdampf in die Atmosphäre gelangt, ist eine banale Tatsache. Ebenso banal ist es, dass dieses Mehr an Feuchtigkeit auch den Wasserkreislauf verstärkt, also auch zu höheren Niederschlägen führt. Wo liegt also das Problem einzusehen, dass in manchen Gegenden bei niedrigen Temperaturen diese Niederschläge auch als Schnee auftreten?”

    Ich habe schon immer befürchtet dass die Klimaapokalyptiker etwas anders ticken aber dass das so schlimm ist habe ich nicht gedacht.
    Kapiert endlich dass die Luftmassen nur so viel Wasser aufnehmen wie das physikalich möglich ist, und die Temperaturen waren nich höher als sonst.
    Nur weil es ungewöhnlich kalte Luftmassen über dem Land gab’s konnte sich viel mehr Kondensat bilden (Schnee). Es gab also nicht so viel Schnee weil es warm war sonder weil es kalt war. Wer da noch von Klimaerwärmung spricht der hat nicht alle.

  38. #38 BreitSide
    29. Dezember 2010

    IC:Kapiert endlich dass die Luftmassen nur so viel Wasser aufnehmen wie das physikalich möglich ist, und die Temperaturen waren nich höher als sonst. Jadoch, das haben wir längst vor Dir kapiert. Wir sind sozusagen die Erfinder des Mollier-Diagramms. Wärmere Luft = mehr Beladung möglich, wärmeres Wasser = mehr Verdampfung.

    Und die Temperaturen waren sehr wohl höher. Falls es Dir nicht aufgefallen sein sollte, sie erhöhen sich global laufend.

    Vielleicht hätte Dir einer sagen sollen, dass die Wasseraufnahme in die Atmosphäre an einem anderen Ort stattfindet als die Wasserabgabe? Ach sooooo! Ja dann….

  39. #39 Mark
    29. Dezember 2010

    Die Schneemassen die diesen Winter bisher niedergegangen sind, sind verglichen mit den Wintern der letzen 100 Jahren nichts ungewöhnliches.

    Paranoid, wer daraus eine Weltuntergangstheorie bastelt.

  40. #40 BreitSide
    29. Dezember 2010

    Richtig. Paranoid, wer daraus ableiten will, es werde global nicht wärmer.

  41. #41 Mark
    29. Dezember 2010

    *Anus Flatulenz ON*
    Richtig. Paranoid, wer daraus ableiten will, es werde global nicht wärmer.
    *Anus Flatulenz OFF*

  42. #42 BreitSide
    29. Dezember 2010

    Tschuldige, Märkel, wusste nicht, dass Du grad in der analen Fase bist…

  43. #43 Mark
    29. Dezember 2010

    @ BreitSide,

    eher nehme ich dir ab, dass die “Phase” jetzt mit “F” statt mit “Ph” geschrieben wird, als dass ich deinen Dummfug der globalen Erderwärmung für voll nehme.

  44. #45 Günther Vennecke
    30. Dezember 2010

    @Irineusz Cwirko,

    Wer da noch von Klimaerwärmung spricht der hat nicht alle.

    Immerhin ist 2010 mit großer Wahrscheinlichkeit das wärmste Jahr seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichungen. Wer also NICHT von Klimaerwärmung spricht, der hat sie nicht mehr alle.

    Die Klimalügner waren vor ein paar Jahren schon einmal so weit, dass sie wenigstens die Erwärmng nicht mehr geleugnet haben, damals aber darauf beharrten, dass diese ausschließlich natürliche Ursachen habe, wobei sie diese selbstverständlich nicht benennen konnten.

    Nach dem Ausreißerjahr 1998, das dank eines ungewöhnlich stakren El Nino besonders warm war, fingen sie dann wieder an, von Abkühlung zu faseln. In nicht allzu ferner Zukunft werden sie dann wieder auf ihre alte Linie zurückkehren, weil sie fürchten, sich mit weiterem “Abkühlungs”-Fanatasien [sic] noch lächerlicher zu machen, als sie es ohnehin schon sind.

  45. #46 Mark
    30. Dezember 2010

    @ Günther Vennecke,

    was für Blödsinn Sie doch erzählen. Die Klimaerwärmung existiert lediglich auf dem Papier. Die Mehrheit der Menschen ist weise und lässt sich nicht durch Taschenspielertricks täuschen.

  46. #47 BreitSide
    30. Dezember 2010

    Och Märkle, geh doch woanders trollen.

  47. #48 Günther Vennecke
    30. Dezember 2010

    @Mark,

    was für Blödsinn Sie doch erzählen. Die Klimaerwärmung existiert lediglich auf dem Papier. Die Mehrheit der Menschen ist weise und lässt sich nicht durch Taschenspielertricks täuschen.

    Wenn Ihr letzter Satz stimmt, dann gehören Sie auf keinen Fall zu dieser Mehrheit. Die anthropogene globale Erwärmung ist eine Tatsache, auch wenn sie manchen Zeitgenossen nicht schmeckt.

    Die “Argumente” und Methoden der Klimalügner – selbst nennen sie sich “Skeptiker” – sind genau die gleichen, die auch von anderen Verschwörungstheoretikern bekannt sind, egal ob es sich dabei um Kreationisten, Mondlandungsleugner oder eben die Idioten handelt, die die klaren wissenschaftlichen Beweise für die fortschreitende Erwärmung in Abrede stellen.

    Die Klimalügner sind ein relativ kleiner Haufen von geistig Weggetretenen, die hauptsächlich den Lügen und Täuschungen ihres Obergurus Fred S. Singer, einem durch und durch korrupten, im Auftrag der Ölmafia handelnden Ganoven, aufsitzen. Da diese Gruppe sich das eigene Denken abgewöhnt hat, kann man ihnen jeden Quatsch unterjubeln, wenn es nur gegen die seriöse Wissenschaft geht.

  48. #49 Ireneusz Cwirko
    30. Dezember 2010

    @Günther Vennecke
    Entweder wollen Sie es nicht wahr nehmen oder machen Sie es bewusst. Sie betreiben also eine Propaganda im Auftrag von Versicherungen Banken und Ölkonzernen.
    Ihre ständige Beteuerungen über die angeblichen Rekordtemperaturen unterstreichen nur wie wenig glaubwürdig die Sache mit dem Messungen ist.
    Und bei näheren Ansehen bestätigt sich diese Eindruck sofort. Sogar mir, einem einfachen Menschen ist es aufgefallen.
    Um es kurz zu halten die Physiker haben keine Ahnung was sie messen, Und sie wissen auch nicht dass langfristig die Temperaturen nicht vergleichbar sind weil es keine absolute Messmethode gibt.
    Ich habe es schon hier darüber geschrieben aber sie scheinen noch weiter nichts zu verstehen also schauen Sie sich dieses Link an:

    http://www.meteoschweiz.admin.ch/web/de/klima/klima_heute/homogene_reihen.Par.0054.DownloadFile.tmp/vergleichoriginalhomogen.pdf

    Es stellt sich die Frage ob hier eine reale Situation abgebildet wurde oder die vorgenommenen Eingriffe in die Daten einem falschen Verständnis der physikalischen Ursachen zu Grunde liegen.

    http://noconsensus.wordpress.com/2009/12/15/swiss-homogenization/

    in dem Kommentar Nr.37 ist eine Stellungsnahme des MeteoSwiss zu lesen in dem die Gründe der Homogenisierung der Temperaturmessungen benannt wurden.

    Man hat festgestellt dass die Thermometer mit der Zeit immer höhere Temperaturen anzeigen und hat fälschlicherweise angenommen, dass die Ursache in der Verringerung des Volumens des Quecksilbergefäßes liegen muss. Folglich hat man die Temperaturen rückwirkend herabgesetzt.

    In Wirklichkeit zeigte hier der gleiche Prozess ihre Wirkung, der zu der Erhöhung der Masse des Urkilogramms geführt hat nämlich die Steigerung der Amplitude der Raumoszillationen, die für uns auch durch die Steigerung des Wertes der Gravitationskonstante sich bemerkbar macht. In Folge dessen werden auch die Oszillationen der Elementarteilchen größer was bei der Materie in dem gasförmigen und flüssigen Zustand zu Volumen Vergrößerung geführt hat.

    In den modernen meteorologischen Messstationen werden Widerstandsthermometer verwendet die eine Automatisierung des Messvorgangs ermöglichen.

    Platin-Widerstandsthermometer, die meistens Verwendung finden, werden im Vergleichsverfahren kalibriert.

    Dazu werden Normalthermometer verwendet die ihrerseits auf die nationale Normale rückgeführt werden müssen. Diese Vorgehensweise die die Fehler eigentlich ausschließen sollte ist aber paradoxerweise der Grund warum die Temperaturen bei Langzeitreihen falschen Trend aufweisen.

    Es ist bekannt, dass die Platin-Widerstandsthermometer einen Hystereseeffekt zeigen, d.h. der Zusammenhang zwischen Temperatur und Widerstand wird durch mechanische Spannungen verändert. Das kann zu einem Unterschied in der Anzeige von bis zu 0,5 K führen. Das heißt der Einfluss der Veränderung der atomaren Struktur des Platins war bekannt.
    Hat man also festgestellt, dass die Veränderung der Anzeige der Widerstandsthermometer einen Trend zeigt sollte man in erster Linie diese Veränderung auch bei der nationalen Normalen annehmen.

    Stattdessen wurde die nationale Normale für Sakrosankt erklärt.

    So etwas aber wie ein absolut beständiger Wert einer Messgröße existiert in unserem Universum einfach nicht. Mit der Veränderung der Amplitude der Raumoszillationen verändert sich auch der Widerstand der nationalen Normale. Und zwar stärker als der meisten Widerstandsthermometer. Der Grund liegt in dem Zeitpunkt des Gießvorgangs des Ausgangsmaterials und der lag in dem Zeitpunkt wo „Gravitationskonstante“ geringer war zu dem hat man in diesem Fall besonders schonend das Material verarbeitet. Beim Fest werden des Metalls wurden die Atome nicht so eng gebunden als in den Später angefertigten Thermometer, folglich reagierten sie dann stärker auf den weiteren Zuwachs des GH und oszillierten entsprechend stärker. Die Gebrauchsthermometer hat man einfach aus dem gewalzten Platinblech hergestellt wodurch sie aber weniger empfindlich auf die Zuwächse des GH reagierten. Das bewirkte, dass die Normale im Vergleich eine zu hohe Temperatur zeigte. Die später gefertigten Thermometer reagieren nicht so empfindlich, weil bei denen die Atome enger gebunden wurden. Die zeigen also dann immer zu niedrige Temperatur.
    Bei dem Kalibrierungsvorgang wurde das zwar regelmäßig korrigiert, nach einiger Zeit war der Unterschied schon aber wieder da also man musste rückwirkend die gemessenen Temperaturen erhöhen. So sammelte sich in laufe von Jahren eine durch die Homogenisierung und Statistik verursachte Klimakatastrophe.

    Die harmonisierten Messungen von der Temperatur sind also Müll, die kann man gleich ins Eimer stecken und gleich mit die ganze Bande von diesen Idioten Klimatologen.

  49. #50 BreitSide
    30. Dezember 2010

    IC:

    die Steigerung der Amplitude der Raumoszillationen, die für uns auch durch die Steigerung des Wertes der Gravitationskonstante sich bemerkbar macht.

    Wie meinen? Egal was Du genommen hast, das will ich auch.

    Jetzt soll also die Gravitationskonstante für all die beobachteten Temperaturproxys (Baumringe, Ablagerungen, Eisbohrkerne) verantwortlich sein sein? Raumoszillation, herrlich!

    Gratulation, der war gut! Ich wäre fast drauf reingefallen. Aber so blöde kannst nicht einmal Du sein.