Nicht, dass dies wirklich eine schwere Frage wäre (ich vermute, dass noch nicht mal Mittelstufenschüler daran lange knabbern müssten). Aber beim Surfen durchs Web bin ich auf dieser Videoclip-Webseite des MIT gelandet – und die hat mich daran erinnert, warum ich die naturwissenschaftlichen Fächer in der Schule so gemocht habe: Weil sie Spaß machen können. Und es war schön, für einen Moment diesen beinahe kindlichen Spaß noch einmal zu verspüren:

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Kommentare (7)

  1. #1 Chris
    10. Januar 2011

    Weil sie Spaß machen können.

    Die Betonung liegt hierbei ganz essentiell auf dem “KÖNNEN”.
    Leider haben das sehr viele Lehrer und auch Dozenten schon wieder vergessen.
    Den interessantesten Unterricht habe ich damals bei Referendaren oder Lehrern frisch von der Uni gehabt…

  2. #2 Konni Scheller
    11. Januar 2011

    Bleibt die Frage, warum eigentlich die obere Planke den Boden zuerst erreicht…

  3. #3 schlappohr
    11. Januar 2011

    @Konni Scheller:

    Weil die Planke anscheinend von einem Gummi (etwa in der Mitte) heruntergezogen und damit schneller als mit 1g beschleunigt wird. Offenbar wurde das in der Beschreibung vergessen 🙂 Hätte man das Gummi schwarz gefärbt, wäre es ein echtes Rätsel. Allerding frage ich mich, woher der Experimentator weiß, wie weit er die Planke hochziehen darf. Gibts da irgendwo eine Sperre?

  4. #4 Bernd
    11. Januar 2011

    @schlappohr: Nein, so ist es sicher nicht! Man beachte alleine die Spannung der Schnur.

    Ich tippe für die Antwort auf den Massenmittelpunkt des Brettes.

  5. #5 schlappohr
    12. Januar 2011

    @Bernd

    Grml, da hast Du recht. Dann ist die Schnur die Sperre, die ich vermisst habe.

  6. #6 Konni Scheller
    12. Januar 2011

    Damit ist auch klar, warum der Experimentator weiß, wie hoch er das Brett heben muss – ist echt idiotensicher.

    Jetzt ist aber das “echte Rätsel” übrig geblieben.

    Ich stochere mal wild im Nebel: das obere Brett fällt nicht wirklich frei, sondern ist drehbar gelagert. Damit ändert sich sicher einiges.

  7. #7 BreitSide
    16. Januar 2011

    Bernd+Konni: Ihr habt die Lösung gemeinsam gefunden.

    Der Schwerpunkt des Bretts will mit Erdbeschleunigung gen Boden fallen. Da das Brett aber an einer Seite angelenkt ist (es würde auch ohne echtes Gelenk gehen), muss seine Spitze (bei einem homogenen Brett doppelt so weit vom Gelenk entfernt wie der Schwerpunkt) doppelt so schnell fallen.

    Daher kommt es auch, dass ein Schornstein, der nur unten gesprengt wird, beim Fallen gerne in der Mitte auseinanderbricht, vor allem, wenn er aus Backsteinen gebaut ist.