Am Klimawandel ist nichts komisch – ob man ihn nun für real hält oder nicht, in jedem Fall ist er, wie ich allein schon aus den Kommentaren hier bei den ScienceBlogs regelmäßig schließen kann, eine ernste Angelegenheit. Was hatte also der selbst ernannte “Skeptical Environmentalist” (dies ist der englische Titel seines Buches, das auf Deutsch als “Apocalypse No!’ erschienen ist), der dänische Wirtschaftswissenschaftler Bjørn Lomborg, an diesem Dienstagabend (12.4.2011) in der US-Comedytalkshow von David Letterman zu suchen? Als alter Late-Show-Fan kann ich die Antwort gleich selbst geben: Letterman ist nur vordergründig ein Spaßvogel – politisch ist seine Sendung aber, bei allem Humor, vermutlich relevanter als alle Nachrichtenprogramme zusammen. (Und ich wage zu behaupten, dass er der eigentliche Erfinder des Konzepts der satirischen Nachrichten ist, mit dem Jon Stewart und Stephen Colbert Erfolge feiern.)

Dass ich kein Fan von Lomborg und seinem Copenhagen Consensus bin, ist seit diesem Beitrag von mir aktenkundig. Aber wenigstens positionierte er sich in der Show nicht als jemand, der den Klimawandel bestreitet (von diesen Kreisen wird er ja gelegentlich als Kronzeuge bemüht): “Die globale Erwärmung ist ein reales Problem, und wir müssen sie in den Griff kriegen” – diese Aussage, untermauert mit dem Hinweis, dass der Konsensus der IPCC über das Ausmaß des Klimawandels korrekt ist, hat er gleich zwei oder drei Mal betont. Sein Nachsatz “… aber sie ist nicht das Ende der Welt” klingt zwar irgendwie skeptisch, ist aber – soweit ich das beurteilen kann – ein echter Strohmann: Niemand hat behauptet, dass die Welt durch den Klimawandel untergeht. Aber die Welt wird nicht mehr die sein, die wir kennen. Die Welt geht auch nicht unter, wenn Tiger und Eisbären und Blauwale ausgestorben sind – aber das heißt ja nicht, dass es uns deshalb egal sein kann.

Aber selbst das ist nicht der Punkt, an dem ich beim Zuhören hängen geblieben bin. Dass ihm der Beifall gewiss war, als er die großen Versprechungen der Politiker kritisierte, die sowieso nichts ändern würden, oder als er meinte (was auch ich unterschreiben würde), dass Panik ein schlechter Ratgeber ist, sei ihm gegönnt – schließlich war er hier, um die DVD-Version seines Buches “Cool It!” zu promoten, das geht am besten über Zustimmung. Dass man für solche Erkenntnisse keinen Wirtschaftsprofessor braucht, steht auf einem anderen Blatt.

Nein, mein Verständnisproblem liegt in folgendem: Einerseits tut er Energiesparlampen und Solarzellen als “greenwashing” ab, als etwas, das man nur zur Beruhigung des Gewissens tut, auch wenn es am Resultat – der globalen Erwärmung – nichts ändern wird. Andererseits aber fordert er noch viel mehr solcher Solarzellen, beispielsweise, allerdings müssten die halt billiger sein: “Wenn Solarstrom billiger wäre als Strom aus fossilen Brennstoffen, dann wäre das Problem gelöst!” Sagts und fordert (auch hier ist ihm mein Beifall gewiss) dass mehr Geld in die Forschung und Entwicklung preiswerter Solarzellen gesteckt werden muss, denn “eine Stunde Sonnenschein auf der Erde könnte den Energiebedarf für ein ganzes Jahr decken”.

Doch am Ende ist es doch – aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht – relativ simpel: Je größer die Nachfrage, desto günstiger nicht nur die Fertigung, aber desto mehr Konkurrenz unter Anbietern, was dann den Innovationsmotor noch einen Gang höher schaltet. Warum also die vorhandene Nachfrage lächerlich machen? Und warum kommt da die Wirtschaft nicht alleine schon aus marktwirtschaftlichem Interesse drauf? Mal abgesehen, dass der Vorwurf, hier werde nicht geforscht, schon falsch ist – siehe hier und hier – so kategorisch nicht stimmt: Wenn es ein solches Desinteresse an der Forschung gibt, liegt es vielleicht auch daran, dass jemand ständig gesagt hat, das mit dem Umwelt- und Klimaschutz sei doch alles Quatsch und das Geld besser für andere Zwecke einzusetzen? Hmmm…

flattr this!

Kommentare (48)

  1. #1 Lars Fischer
    13. April 2011

    Ich denke das Problem bei Lomborg ist einfach, dass er überhaupt kein Interesse an Klimawandel und Klimapolitik hat. Relevant ist für ihn die Debatte darüber, mit der verkauft er Bücher. Seine Einlassungen sind deswegen nicht konsistent und zielführend, weil sie es für das, was er erreichen will, gar nicht sein müssen.

  2. #2 miesepeter3
    13. April 2011

    @ Jürgen Schönstein

    “Und warum kommt da die Wirtschaft nicht alleine schon aus marktwirtschaftlichem Interesse drauf? ”

    Unternehmen handeln in erster Linie aus Gewinnstreben, altruistische Tendenzen haben sie erst in vierter oder fünfter Linie. Solange sich mit Umwelt kein Geld verdienen läßt, werden sie die Produktion nicht umstellen, es sei denn , der Gesetzgeber zwingt sie dazu.
    Wenn man mit Fachleuten aus der Autoindustrie ins Gespräch kommt und die sich dabei unbeobachtet fühlen, so erfährt man ziemlich schnell, dass die Hersteller von großen Automobilen schon seit Mitte der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts das 3 Liter Auto fertig konstruiert in der Schgublade haben. Aber die Verkaufsaussichten sind ziemlich mau, also bleiben sie da, wo sie sind. Audi hat es mal mit einem niedlichen Kleinen probiert und schnell wieder die Produktion eingestellt (A2), wollte kaum jemand kaufen. Kondensstreifen der Flugzeuge sind enorm umweltschädlich?
    Statt in 8 Km höhe zu fliegen könnte man auch in 5 Km höhe fliegen, wo sich keine Kondensstreifen bilden. Aber da ist der Luftwiderstand viel höher, das kostet mehr Treibstoff. Keine Chance, das geben wir nicht aus. Diese Beispiele lassen sich ziemlich lange fortsetzen. Aus einem Händler kann man nicht über Nacht einen Samariter machen. Aber man doch schön sehen, dass sich neue Unternehmen bilden, wenn es eine umweltfreundliche Nachfrage gibt. Manchmal ändern die alten Unternehmen sich wegen dieser Konkurrenz oder weil es auf dem neuen Feld etwas zu ernten gibt und machmal werden eben die neuen Unternehmen groß und zu Marktbeherrschern. Aber alles steht und fällt mit der Aussicht auf Gewinn. Und dieser muß dann ohne allzuteuren Umstelleungen machbar sein. Es lohnt in den Augen von Managern nicht, teure Investitionen zu starten, die in ihrer Amtszeit keinen Gewinn mehr erwirtschaften. Es liegt also an der Gesellschaft, Umweltschonung wirtschaftlich attraktiv zu machen.

  3. #3 Dr. Webbaer
    13. April 2011

    Am Klimawandel ist nichts komisch

    Am Klimawandel selbst natürlich nicht, aber an dieseer Aussage oder am Aussagenden schon. 🙂

    „Lachen tötet die Furcht. Und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben.“ (Jorge von Burgos in “Der Name der Rose” von Umberto Eco)

    MFG
    Dr. Webbaer

    PS: Was Dr. W allgemein von den Artikel-Thesen denkt, bspw. von Ihrer Kritik an der selbstverständlichen (wie auch notwendigen) Aussage “Die globale Erwärmung ist ein reales Problem, und wir müssen sie in den Griff kriegen”, können Sie sich sicherlich denken: German angst in America!

  4. #4 Dr. Webbaer
    13. April 2011

    @miese
    Zum einen muss man ein (liberal-)volkswirtschaftliches Verständnis der Gegebenheiten haben, um derartige Bezüge verstehen zu können, und andererseits muss man verstehen, dass die gesetzlich erforderlichen Regelungen (“Gesetze), die erforderlich sind, um bspw. bestimmte Automodelle, die selbst erst einmal nicht marktfähig sind, auf dem Markt durchzusetzen, recht hohe politische Kosten verursachen können.

    Sehr hohe politische Kosten, denn wer möchte schon in einem Staat leben, der – im Extremfall – das zu fahrende Auto dem Individuum vorschreibt? – Beim Autofahren verstehen die Doitschen ohnehin keinen Spaß, so sagt man, war lange nicht mehr da, oder hat sich da etwas geändert?

    Schauen Sie bspw. mal hier auf die aktuell geforderte “große Transformation” – würden Sie nach der Lektüre sagen: “Ja, muss ich haben!, jetzt und hier!” oder vielleicht doch eher “Ach, nee, lass stecken, iss wat für die anderen…”?

    so erfährt man ziemlich schnell, dass die Hersteller von großen Automobilen schon seit Mitte der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts das 3 Liter Auto fertig konstruiert in der Schgublade haben

    Klar, der Trabant und der Fiat 500 waren bei einem Verbrauch von um die 5l (wenns ein kleines wenig bergab ging) ja schon fast 3L-Autos…

    MFG
    Dr. Webbaer

  5. #5 miesepeter3
    13. April 2011

    @Dr. Webbaer

    Die große Transformation – jaaa… eine schöne und bislang theoretische Übung. Aber darin wird auch sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es die Politik ist, die die Rahmenbedingungen für die Umformung zu schaffen hat, sei es durch Gesetze oder durch Anreize. Auch die Wertstellung der neuen Handlungsweisen ist in erster Linie ihre Aufgabe. Insoweit habe ich in meinem Beitrag nichts anderes angeführt, nur nicht ganz so ausführlich.
    Neben Trabant und Fiat 500 gab es auch noch Heinkel Kabinenroller, Janus, den Tiger von Messerschmidt etc pp jede Menge Kleinzeugs. Und ja, der eine oder andere war schon in den 50er Jahren dicht bei den 3 Litern. Aber die von mir angesprochenen Konstruktionen wurden nie gebaut, der Markt hätte den niedrigeren Verbrauch nicht honoriert. Es gab den Trend zu immer größeren, kräftigeren und luxuriöseren Wagen. Nach den damaligen technischen Möglichkeiten konnte ein 3 L Auto nur ein kleines und schwach motorisiertes Auto sein – wollte so aber kaum einer haben. Auch ich habe lieber große PS-starke Wagen mit Turbo und mit was weiß ich alles für Sonderausstattungen gefahren. Es ist schon die Überwindung der Wünsche des Einzelnen gefragt, mit der Umweltschonung bei sich selbst anzufangen und das fällt manchem noch ziemlich schwer. Nur versetzt uns die moderne Technik heute in die Lage, das 3 L Auto wesentlich komfortabler zu gestalten, als es noch vor 40 Jahren möglich war.
    Der neue Fiat 500 könnte sogar mir gefallen.
    Aber es sind immer noch Verbrennungsmotoren. Und ,pardon, ich habe immer noch Zweifel, ob ein E-Motor letztendlich weniger Schadstoffe produziert. Er selbst wohl nicht, aber noch wird der meiste Strom wie in der Steinzeit produziert, durch Wärme und die meist durch Verbrennung. Das wäre dann nur eine Verlagerung der Drecksquelle.

  6. #6 Dr. Webbaer
    13. April 2011

    @miese
    Die von der Bundesregierung bestellten Experten, siehe das oben verlinkten “Gutachten”, sind Experten, die einen zumindest leichten Hand zur Expertokratie haben, individuelle Freiheitsrechte zurückschrauben möchten – werfen Sie vielleicht noch einen Blick in das “Gutachten” )auf die Zusammenfassung für Entscheidungsträger 🙂 oder auf bekannte Leggewie-Traktate -, die Verfassung ändern wollen, eigentlich: “die Verfassungen”, denn die wollen ja weltweit ran und die neben ökosozialistischen Merkmalen und Aussagen aufzuweisen auch Utopisten sind. – Zudem sind sie Anti-AKWler, was die Aussagen nicht gerade glaubwürdiger oder zumindest umsetzbarer macht; jedenfalls auf das Internationale bezogen und wenn es um die Begrenzung des anthropogenen CO2-Ausstoßes geht oder zumindest gehen soll. Darum geht es denen ja letztlich vermutlich gar nicht, Ökologisten wollen “im Einklang mit der Natur leben”, was immer diese postreligiöse Sicht auch genau bedeuten mag…

    Es geht in der Sache auch gar nicht um das Energiesparen, um Energie zu sparen, und um das idT seit Jahrzehnten bekannte 3L-Auto (Prototypen gab es schon kurz nach der Ölkrise 1974), sondern um die effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen bei geringer Umweltbelastung.

    Bei jenen Debatten bestimmt dann leider oft nicht die Ratio den Konsens, sondern Angst und Ideologie, also Ökologismus.

    Großartig umformen werden sich ohnehin nur die eher weniger in der Nutzung der Freiheit geübten Nationen lassen, D in der Tat hier vorne dabei, irgendwie ist das mit der klimavorreitenden Kanzlerin vielleicht doch, …, hmmm, …, verdammt lustig?

    Jedenfalls für den außenstehenden:
    Dr. Webbaer
    Beste Grüße!

  7. #7 adenosine
    13. April 2011

    Gibt es denn irgendwo Effizienzanalysen, mit welchem Mitteleinsatz der größte Erfolg bei der CO2-Vermeidung erreichbar ist? Sind das tatsächlich Glübirnenverbote und deutsche Solarstromsubventionen? Wieso werden nicht alte Kohlekraftwerke durch moderne mit hohem Wirkungsgrad ersetzt? Ich tippe eher, dass das Ganze nur auf Industriepolitik und Subvention von Lobbyisten rausläuft.

  8. #8 miesepeter3
    13. April 2011

    @Dr. Webbaer

    Jeder Politiker, der sich vom Grundgesetz gegängelt fühlt und dem es bei seinen Zielen im Wege steht, will es ändern. Das ist oft genug geschehen und wenn wir nicht hin und wieder ein Stopp vom Parlament hätten, gäbe es das GG wohl nicht mehr in der uns bekannten Form.
    Und jeder Experte oder wer sich dafür hält, hat ein paar bestimmte Vorlieben oder sogar ein ziemlich ausgeprägtes Sendungsbewußtsein und möchte gerne die Welt in eine bestimmte Richtung “verbessern”. Auch hier hoffe ich immer noch auf das Parlament und auf die Schwerfälligkeit von Großkonzernen. Und Debatten werden auch mit solchen Hintergründen geführt, niemand ist 100 % objektiv. Auch hier sind die Kontrollmechanismen noch einigermaßen erfolgreich.
    Unsere Kanzlerin ist Teil unserer Gesellschaft und versucht, die größten gesellschaftlichen Strömungen für ihren Machterhalt zu nutzen. Das ist nicht immer besonders wertvoll, aber menschlich verständlich und manchmal auch ganz schön lustig. Aber immer öfter muß man sich doch ein wenig genauer ansehen, ob es Lachtränen oder die der Verzweifelung sind.

  9. #9 miesepeter3
    13. April 2011

    @ adenosine

    “Ich tippe eher, dass das Ganze nur auf Industriepolitik und Subvention von Lobbyisten rausläuft.”

    Ich fürchte mit Dir, seufz. Aber man muß auch Fortschritte anerkennen. Mein erstes Auto war ein gebrauchter FordP3, auch bekannt unter dem Namen Badewanne. Er hatte einen 1500 ccm Motor mit 55 PS und lief etwa 130 Km/Std, dabei verbrauchte er um die 8l auf100 Km. Das war damals schon obere Mittelklasse. Jetzt fahre ich einen “Kleinwagen” mit 1500 ccm Motor und über 100 PS und er ist etwa um 50 % schneller, als der alte Ford und er verbraucht auch nur etwa 8 l auf 100 Km . Also bei gleichem Energieeinsatz habe ich bedeutend mehr Leistung und Komfort als noch vor 40 Jahren. Mit damaliger Technik müßte mein jetziges Auto etwa 20l verbrauchen.
    Der Einspareffekt leuchtet auch jemanden ein, der sich im Rechnen etwas schwer tut. Dieser Fortschritt wird aber von den Energiesparpäpsten gerne verschwiegen.
    Es sieht für mich so aus, als wollte man alle Freiheiten derjenigen einschränken bis abschaffen, die nicht an die augenblickliche Energiesparvorschläge glauben. Und für mich sieht es nach wie vor wie ein Glaubenskrieg aus. Wirklich überzeugend wirkt auf mich weder die eine, noch die andere Fraktion im Klimastreit.

  10. #10 Dr. Webbaer
    13. April 2011

    @adenosine

    Gibt es denn irgendwo Effizienzanalysen, mit welchem Mitteleinsatz der größte Erfolg bei der CO2-Vermeidung erreichbar ist? … Ich tippe eher, dass das Ganze nur auf Industriepolitik und Subvention von Lobbyisten rausläuft.

    Hier wäre der Webbaer ganz bei Ihnen, es gibt Zahlen hierzu, Wb etwas faul, man müsste in eine umfangreiche Analyse gehen, zwischendurch aber drei Hinweise:

    Tiefer gehen heißt an dieser Stelle (rein praktisch): zu weit gehen und, …, wäre auch nicht lustig.

    HTH
    Dr. Webbaer

  11. #11 Ulrich Berger
    13. April 2011

    @ adenosine:

    Eine der besten “Effizienzanalysen” findet sich unter http://www.withouthotair.com

  12. #12 BreitSide
    13. April 2011

    @mp3:

    Und ,pardon, ich habe immer noch Zweifel, ob ein E-Motor letztendlich weniger Schadstoffe produziert. Er selbst wohl nicht, aber noch wird der meiste Strom wie in der Steinzeit produziert, durch Wärme und die meist durch Verbrennung. Das wäre dann nur eine Verlagerung der Drecksquelle.

    Einfaches Rechnen behebt Zweifel:

    Ein E-Auto braucht ca. 15 kWh pro 100 km. Sogar beim gegenwärtigen deutschen Strommix (unter 600 g CO2 pro kWh) ist es schon – also mit 90 g CO2 pro km – wesentlich besser als sämtliche Verbrenner.

    Falls Du jetzt noch echten Ökostrom hast, bist du bei 4 g CO2 pro km. Unschlagbar.

    Und um SO2 brauchst Du Dich auch nicht kümmern, das ist seit den REAs der 80er kein Problem mehr. Und bei Ökostrom eh nicht. Erst recht nicht die restlichen Schadstoffe.

    Also nur keine German Angst vor E-Autos.

  13. #13 miesepeter3
    14. April 2011

    @BreitSide

    Danke für das Rechenbeispiel. Habe gerade meine Meinung über E-Autos etwas verändert.

  14. #14 BreitSide
    14. April 2011

    @mp3: freut mich:-)))

    Ich spanne ja die ganze Zeit auf die A-Klasse E-Cell. Der ist der Einzige, der schon gefertigt wird (500 Stück sind schon im Test) und 200 km garantiert / 250 km idealo schaffen soll. Das ist nämlich mein (berufliches) ko-Kriterium. Privat wären 100 km schon gut.

  15. #15 miesepeter3
    14. April 2011

    @BreitSide

    Meinst Du 250 Km weit oder 250 Km schnell? 😉

  16. #16 BreitSide
    14. April 2011

    @mp3: weit natürlich!

    Ist auf 150 km/h elektronisch abgeregelt. Ich hoffe, durch Zusatztricks (hintere Sitzbank raus, Reifen auf 3 bar) und entsprechende Fahrweise (extrem konstantes Tempo bzw. Windschattenfahren) die 250 km auch wirklich zu erreichen.

    Im Winter kann man ja zur Einsparung bei der Heizung die Sitzheizung bemühen und außerdem einen (Sarrazin-)Pullover und Huschke-von-Hanstein-Handschuhe anziehen. Im Sommer wird´s schwieriger: Fenster auf braucht bei ca. 80-100 kmh genauso viel wie eine Klimaanlage. Hilft nur ein weißes Auto, Fenster verdunkelt/verspiegelt und beim Parken Alu-kaschierte Folie vorne und seitlich.

  17. #17 miesepeter3
    14. April 2011

    @BreitSide

    und eine groooße Thermotüte.

  18. #18 Randifan
    14. April 2011

    Die Klimawissenschaftler verstehen es noch immer nicht, mit Horrorszenarios der Marke “Al Gore” und eines ökologischen Armaggedons, zu dessen Verhinderung billionenteure Investitionen nötig wären, können sie niemanden überzeugen.

    Diese Satire zum Thema ist sehr lustig

  19. #19 BreitSide
    14. April 2011

    @mp2: für die Füße? Oder für den Kopf?

    Beim Auto reicht diese Folie. Du denkst, Du hättest im Schatten geparkt.

  20. #20 BreitSide
    14. April 2011

    @RF: dass Du vom AGW nichts kapierst, brauchst Du uns nicht jedesmal neu zu beweisen.

    Wenn ein Gespräch mit Dir sich lohnen würde, würde ich Dich fragen, was die Klimawissenschaftler denn sonst machen sollen außer ihre gesicherten Ergebnisse zu präsentieren?

    Deren Vorhersagen werden ja regelmäßig noch übertroffen. Da ist überhaupt nichts von unverantwortlicher Panikmache.

    Deine Haltung, Überbringern schlechter Nachrichten gleich den Kopf abschlagen zu wollen, zeugen nicht gerade von großer geistiger Beweglichkeit.

    Wenn Du das, was vorhergesagt wird, als “ökologisches Armageddon” bezeichnest, ist das Deine Sache. Die Folgen werden aber genau so schwerwiegend sein, wie es die Forscher vorhersagen.

    Und warum soll man sich einer Sache nicht annehmen, bloß weil Du sie mit einem blödsinnigen Begriff bezeichnest?

    Wenn ein Dorf von Überschwemmungen bedroht ist und nur durch einen (nicht billigen) Damm geschützt werden kann, kommst Du und
    – bezeichnest die mögliche Überschwemmung – anders als die Wissenschaftler – als “Sintflut”
    – merkst oberschlau an, dass es eine Sintflut ja gar nicht gäbe
    – und forderst dann, deswegen das Geld für den Damm zu sparen.

  21. #21 Ranidfan
    14. April 2011

    @BreitSide
    Ich halte die Prognose, Deutschland werde in 80 Jahren zur Wüsten und die Behauptung, die Winter werden deshalb kälter, weil es wärmer wird, für sehr gewagt.

    Es ist außerdem umstritten, ob die Eisbären wirklich vom Aussterben bedroht und selbst wenn, ob der Klimawandel dafür verantwortlich ist.

    “Die Welt geht auch nicht unter, wenn Tiger und Eisbären und Blauwale ausgestorben sind – aber das heißt ja nicht, dass es uns deshalb egal sein kann.”
    Da spielt jemand auf den Knutfaktor an.

    http://www.scienceblogs.de/neurons/2008/05/eisbar.php

  22. #22 Grundumsatz
    14. April 2011

    Meine Rede seit Jahren: Es sind die Marktfanatiker, die einen Wandel verhindern. Darum muss der schlecte Strom (insbesondere der gefährliche Atomstrom) per Gesetz erheblich verteuert werden und der gute Strom aus Sonne, Wind & Co. muss stark subventioniert werden.

  23. #23 Günther Vennecke
    15. April 2011

    @Grundumsatz,

    Darum muss der schlecte Strom (insbesondere der gefährliche Atomstrom) per Gesetz erheblich verteuert werden und der gute Strom aus Sonne, Wind & Co. muss stark subventioniert werden.

    Nö! Man braucht nur damit aufzuhören, die fossil-atomaren Energien überproportional zu begünstigen. Müssten z. B. die Betreiber von AKWs ihre Anlagen dem Risiko entsprechend versichern und die Kosten für die Entsorgung tragen, wären sie sofort pleite. Aber so, wie es jetzt geregelt ist, zahlt die Allgemeinheit zu 100% ALLE anfallenden Kosten und die durch eine solche Regelung erzielten Gewinne werden zu 100% den Aktionären der Strommafia gutgeschrieben.

  24. #24 Günther Vennecke
    15. April 2011

    Leute wie Webbaer wollen und können nciht einsehen, dass der Atomzug inzwischen in Richtung Nirwana abgefahren ist. Deutschland wird in den nächsten 5 bis maximal 10 Jahren komplett aussteigen, andere Länder werden entweder bald oder doch erst nach der nächsten Katastrophe unserem Schritt folgen.

    Leider ist nach dem Gesetz der Serie das nächste Atomunglück eher an einem europäischen Standort zu erwarten, allein deshalb, weil hier weltweit die höchste Konzentration von AKWs besteht.

    Wehe uns, wenn es dann Frankreich erwischt und das betreffende AKW an der französischen Ostgrenze liegt. Bie den meistens vorherrschenden Westwinden werden wir dann den ganzen atomaren Dreck abbekommen. Deshalb ist eine umgehende weltweite Ächtung dieser Menschen verachtenden und verbrecherischen Technik auch so etwas wie Selbstschutz.

    Klar sollte sein, dass in einer Demokratie Parteien, die sich nicht vehement und glaubwürdig von der Atomtechnik distanzieren, prinzipiell unwählbar sind und bleiben werden.

    Zur Lösung des Atommüllproblems zwei (nicht ganz ernst gemeinte Vorschläge):

    1. Es wird eine bundesweite Umfrage zur Einstellung der Bevölkerung zur Atomenergie durchgeführt. Das Bundesland, in dem die höchste Zustimmung herrscht, bekommt das Endlager.

    2. Alle Bundesbürger werden befragt, ob sie für oder gegen Atomenergie sind. ALLE Befürworter erhalten anschließend einen Bleiblock mit darin eingeschlossenem Atommüll und jedes Jahr eine weitere Lieferung mit dem frisch angefallenen Müll.

    Wetten, dass wir dann sehr schnell eine 100%ige Ablehnung der Atomtechnik bekommen?

  25. #25 BreitSide
    15. April 2011

    @GV: sehr gute Idee! Bring mal eine Gesetzesinitiative ein!

  26. #26 Dr. Webbaer
    15. April 2011

    @Vennecke

    Leute wie Webbaer wollen und können nciht einsehen, dass der Atomzug inzwischen in Richtung Nirwana abgefahren ist. Deutschland wird in den nächsten 5 bis maximal 10 Jahren komplett aussteigen, andere Länder werden entweder bald oder doch erst nach der nächsten Katastrophe unserem Schritt folgen.

    Ist alles eine Frage der Perspektive, Dr. W war zuletzt vor knapp 5 Jahren in Doitschland, ist eher international aufgestellt – während andere in D meinen, Fukushima wäre ein errregendes weltbewegendes Ereignis, mit der rechten Hand auf der Maus, die Linke anderswo, und dabei u.a. folgende Sichten völlig unbeachtet lassend:

    • der Weltenergiebedarf verdreifacht sich voraussichtlich bis 2060
    • der Anteil der Kernenergie nimmt stetig zu (1973: 0,9% – 2008: 5,8% – Quelle)
    • ständig werden neue Ressourcen lokalisiert und wirtschaftlich abbaubar
    • die Sicherheitsstandards marginalisieren das Risiko zunehmend, vgl. bspw. den “Schrottmeiler” Biblis A (1:200.000 p.a. statt früher 1:10.000 p.a. – Quelle)
    • andere Wirtschaften holen auf und sind im Gegensatz zu doitschen Kräften optimistisch und scheren sich nicht um Ängste, haben diese gar nicht, sondern andere Probleme

    Dieses ökosozialistische Pamphlet der WBGU ist nichts anderes als ein “Am doitschen Wesen soll die Welt genesen! v2011”.

    HTH
    Dr. Webbaer

  27. #27 BreitSide
    16. April 2011

    Der faschistoide Dr.Eister WeBBArsch kann Vieles nicht verstehen.

    Dazu ist er schlichtweg zu dumm.

  28. #28 Arbeitsgemeinschaft kritischer FaschistInnen
    16. April 2011

    BreitSide:

    Der faschistoide Dr.Eister WeBBArsch kann Vieles nicht verstehen.

    Dazu ist er schlichtweg zu dumm.

    Oder Deine Kommunikation zu schlecht.

  29. #29 Arbeitsgemeinschaft kritischer FaschistInnen
    16. April 2011

    Günther Vennecke:

    Zur Lösung des Atommüllproblems zwei (nicht ganz ernst gemeinte Vorschläge):

    Warum unterbreitest Du Vorschläge, die Du nicht ernst meinst? Hegst Du Bedenken, ernst gemeinte Vorschläge könnten das Problem kleiner erscheinen lassen als es Deiner Argumentation dienlich wäre?

  30. #30 BreitSide
    16. April 2011

    @AkF: was rauchst Du?

    Egal, nimm weniger!

  31. #31 Dr. Webbaer
    16. April 2011

    @Arbeitsgemeinschaft kritischer FaschistInnen
    FYI: Dr. Webbaer nutzt die Browsererweiterung Personalized Web, die das Legen von frei wählbaren Scripts und Sheets auf eine Webpage ermöglicht bevor der Browser rendert.

    D.h. auf gut Deutsch, werter Herr Türpe, dass die Kommentare des hiesigen Störers mit dem Namen “BreitSide” bei Dr. W durchgehend durch das Bild von einem Nagetier ersetzt werden inklusive eines Zählers. “BreitSide” stalkt und hat bisher 133 (vermutlich übelst beleidigende) Nachrichten hinterlassen. – Es wäre nett, wenn Sie vom Zitieren dieses Störers absehen könnten, denn ansonsten wäre Dr. W gezwungen neben dem Namensfeld auch den Kommentartext auswerten zu lassen.

    Der moderne Mensch (oder Bär) filtert im Web immer clientseitig!

    HTH
    Dr. Webbaer

  32. #32 BreitSide
    16. April 2011

    Der üble Störer Dr.Eister WeBBArsch wird von den meisten hier Lesenden softskillmäßig (durch Einschalten und Nutzen von Intelligenz) gefiltert.

    Wenigen – wie mir – macht es – wenn der Schadbär zu frech wird – Freude, dem braunen Gesellen ab+zu eins auf den Pelz zu brennen, dass er quiekt (ursum quique statt suum quique).

    In den meisten Blogs hat man ihm schon die Gräten gezogen (persona non grata). Womit? Mit Recht.

  33. #33 Günther Vennecke
    16. April 2011

    O-Ton Webbaer:

    der Anteil der Kernenergie nimmt stetig zu (1973: 0,9% – 2008: 5,8% – Quelle)

    Der Webbaer ist ein heilloser Ignorant: der Anteil der Atomkraft an der Nutzenergie hat noch nie höher gelegen, als knapp 3%. Zudem ist der Anteil an der Stromerzeugung in den letzten Jahren rückläufig und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Bis Ende des Jahrzehnts wird er voraussichtlich unter 10% liegen:

    2007: 16 % http://www.world-nuclear.org/info/reactors-jan07.html

    2011: 13,8% http://www.world-nuclear.org/info/reactors.html

    Womit einmal wieder bewiesen wäre, dass Leute, die pro Atom sind, von den Zusammenhängen keine Ahnung haben, was logisch allerdings auch nicht anders möglich ist, denn hätten sie Ahung, wären sie nicht pro Atom (es sei denn, sie verdienen dran und sind absolut skrupellos).

  34. #34 Dr. Webbaer
    16. April 2011

    Lieber Herr Vennecke,
    anscheinend ist man sich bei den Zahlen nicht ganz einig, diese bekannte Quelle darf so zitiert werden “Der Trend zu einem größeren Anteil der Kernenergie in der Energieversorgung wird erwartungsgemäß weitergehen.” und ob jetzt ausschließlich China gemeint sei oder nicht – China ist ein großes Land und Trendsetter. Irgendwie. 🙂
    Vielleicht ebenfalls von Interesse (gleiche Quelle):

    • “…dass in Deutschland die Kohlekraftwerke nur 47 % der gesamten elektrischen Energie erzeugen, aber 80 % des dabei erzeugten Kohlendioxids CO2 verursachen. Der Anteil, den Kernkraftwerke bei etwa gleicher Gesamtleistung indirekt beitragen, ist mit 0,7 % sehr gering.”
    • “Der Anteil der Kernenergie an der weltweiten Energiegewinnung betrug 1998 6,5 % (UNDP) und 2006 6,2 %.”
    • 60 power reactors “under construction”, OECD estimates estimates up to 816 in 2030 (today: 440), Quelle

    Aber wie dem auch sei, lieber Herr Vennecke, regional auf Doitschland bezogen werden Ihre frivolen Aussagen (“Klar sollte sein, dass in einer Demokratie Parteien, die sich nicht vehement und glaubwürdig von der Atomtechnik distanzieren, prinzipiell unwählbar sind und bleiben werden.” und vergleichbare Lyrik) schon irgendwie passen, aber eben nicht für die große weite Welt, die sich nicht von Spießern in und aus D ethisch orientieren und beglücken lassen wird.

    Achten Sie immer darauf, was Ihre linke Hand gerade tut!
    MFG
    Dr. Webbaer

  35. #35 Günther Vennecke
    16. April 2011

    O-Ton Webbaer:

    der Weltenergiebedarf verdreifacht sich voraussichtlich bis 2060

    Wenn es nicht ob der ungeheuren Ignoranz so traurig wäre, wäre eine solche These der absolute Brüller.

    für jeden, der auch nur ein bisschen von der Materie versteht, steht es völlig außer Zweifel, dass sich der Weltenergiebedarf auf Grundlage des bisherigen Energiesystems bis 2060 unmöglich verdreifachen KANN. Woher sollte denn auch die viele fossil-atomare Energie kommen?

    Öl wird nämlich in den nächsten paar Jahren den Förderhöhepunkt erreicht haben (Peak Oil), 2060 wird also die Ölförderung wesentlich geringer ausfallen als heute. Gas und Kohle können die Lücke schwerlich füllen, da auch hier die Förderung nicht beliebig gesteigert werden kann. Und das Atom ist jetzt schon am Ende, das Maximum der Atomstromproduktion liegt bereits in der Vergangenheit. Und da dieses Jahr mindestens 14 weitere Reaktoren vom Netz gegangen sind oder noch gehen werden, ohne dass nennenswerte Neuzugänge zu erwarten sind, setzt sich dieser Trend sogar noch beschleunigt fort.

    Einzig denkbarer Fall ist ein weiterer rasanter Ausbau der Erneuerbaren Energien, aber ich fürchte, das ist das letzte, an das der Webbaer bei seiner kühnen These gedacht hat.

    Da Webbaer und andere pro-Atom-Ignos hier aber eine Bildungslücke haben, sei es kurz erklärt, was hier letzten Endes möglich ist.

    Wikipedia gibt für eine Verdreifachung des Energiebedarfs bis 2060 einen Verbrauch von 321.000 MIlliarden kWh an. Um diese Menge aus Photovoltaik zu erzeugen, benötigt man lediglich eine Fläche von 321.000 km2 weltweit. Umgerechnet auf den Erdbewohner (9 Mrd. in 2060) wären das knapp 40 m2 pro Person, also in Wirklichkeit eine lächerlich kleine Fläche.

    Das Ergebnis der kleinen Rechnung ist eindeutig: mittel- bis langfristig kann die Weltenergieversorgung NUR mit Erneuerbaren Energien erfolgen, eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

  36. #36 Günther Vennecke
    16. April 2011

    @Webbaer,

    “Der Anteil der Kernenergie an der weltweiten Energiegewinnung betrug 1998 6,5 % (UNDP) und 2006 6,2 %.”

    Mit diesem Zitat strafen Sie sich gleichzeitig selber lügen ud offenbaren Ihre Unkenntnis der Materie.

    6,5% 1998 und nur noch 6,2% 2006 belegen einen RÜCKGANG, Ihr behaupteter Anstieg hat sich also ins Gegenteil verkehrt aber offenbar kümmert Sie Ihr dummes Geschwätz von vorhin nicht weiter.

    Sie beziehen sich außerdem – wahrscheinlich wissen Sie es auch nicht besser – auf den so genannten Primärenergieanteil, der gerade für eine zutreffende Einordnung der Atomkraftwerke völlig untauglich ist. Denn AKWs sind mit einem Wirkungsgrad um die 30% miserable Energieschleudern, die den Löwenanteil der im “Brennstoff” enthaltenen Energie als nutzlose Abwärme in die Umwelt entlassen.

    Statistiken, die diese Abwärme jedoch als “Energie” mitrechnen, sind bewusste Irreführungen der Öffentlichkeit und von dummen Hanseln, die meinen, überall mitreden zu müssen.

    Was allein zählt, ist der Endenergiebeitrag und da sieht es bei Atomstrom zienlich mau aus. Deutschland erzeugt zurzeit knapp 20% seines Stromes in AKWs (9 von 17 sind momentan am Netz). Strom hat einen Anteil von rund 20% an den Nutzenergien, ergo liefern bei uns AKWs magere 4% der Energie. Sogar im atomgeilen Frankreich kommen bei dieser Rechnung höchstens 16% heraus. Weltweit sind es um die 2,5%.

    60 power reactors “under construction”, OECD estimates estimates up to 816 in 2030 (today: 440), Quelle

    Diese These ist nichs anderes als völlig unrealistiches Wunschdenken von Atomfetischisten. 2020 werden garantiert weniger AKWs in Betrieb sein als heute, einfach schon deshalb, weil die Stillegung alter Anlagen schneller vonstatten gehen wird als der Neuzugang von Anlagen, die zurzeit im Bau sind:

    http://www.iaea.org/cgi-bin/db.page.pl/pris.agereac.htm

    Ihre übrigen Thesen sind darüberhinaus völlig veraltet, denn nach Fukushima ist nichts mehr im Atomland, wie es früher einmal war, sogar in China hat bereits ein Umdenkungsprozess in Sachen Atom eingesetzt.

    Zudem belegen die aktuellen Nachrichten, dass man in Fukushima weit davon entfernt ist, die Sache in den Griff zu bekommen. Die Reaktoren werden möglicherweise noch über Jahre stark erhöhte Radioaktivität an die Umwelt abgeben, so dass jeder denkende Mensch den verbrecherischen Charakter dieser mörderischen Technik früher oder später erkennen wird. Vielleicht passiert das sogar noch bei Ihnen.

  37. #37 BreitSide
    16. April 2011

    Dr.Eister WeBBArsch kann wenigstens Aufzählungen formatieren. Gaanz großes Damentennis. Inhaltlich nützt das leider gar nichts, weiterhin geistige Windstille.

    Immerhin hat er die Maske fallen lassen und zeigt seine hässliche Fratze.

  38. #38 Dr. Webbaer
    16. April 2011

    Lieber Herr Vennecke,
    es kann jetzt nicht erkannt werden, dass Sie systematisch und über Befindlichkeiten hinausgehend auf die verlinkte Shell-Studie (Axel Berg. “Weltenergiebedarf”) eingegangen sind.

    Macht aber auch nüscht. Dass der Weltenergiebedarf deutlich ansteigen wird, werden auch Sie nicht bezweifeln wollen und große Programme, die bspw. darauf hinzielen Abermilliarden in die Entwicklungsländer oder in die (besser formuliert) aufstrebenden Nationen zu pumpen, werden nicht reichen die wirtschaftlichen Entwicklung zu stoppen oder zu verlangsamen, d.h. der Energiebedarf wird stetig steigen.
    Und was soll ein Despot in Land X auch schon machen? Das Geld nutzen um die Entwicklung aufzuhalten? Oder eine gefühlslinke Ökoschiene fahren, was die wirtschaftliche Entwicklung betrifft?

    Realistischerweise ist davon auszugehen, dass die großen Programme (zu denen es nicht kommen wird) zumindest teilweise zu einem Geldfluss an Despoten führen wird und einem langanhaltenden Wiehern bei diesen.

    “Förderhöhepunkte” hält Dr. W ebenfalls für eine Legende – die in den letzten Milliarden Jahren stattgefundene Biomasse hat noch wesentlich mehr Ressourcen für Öl und Gas hinterlassen, als bisher festgestellt und als wirtschaftlich abbaubar eingeordnet.

    Aber schaun mer mal, Sie sind noch jung, wir werden’s noch erleben…

    MFG
    Dr. Webbaer

  39. #39 Günther Vennecke
    16. April 2011

    @Webbaer,

    “Förderhöhepunkte” hält Dr. W ebenfalls für eine Legende…

    Was abermals offenbahrt, dass Webbaer von der Materie ebenso viel versteht, wie ein Kranich von integrierten Schaltkreisen.

    Wer einen Hinweis auf Peak Oil mit angeblich reichlich vornhandenen Ressourcen zu beantworten versucht, hat noch nicht einmal ansatzweise verstanden, worum es geht.

    Ich sehe es aber nicht als meine Aufgabe an, die Wissenslücken von penetranten Ignoranten, die meinen, überall ihre dummen Senf dazugeben zu müssen, auszugleichen.

  40. #40 Dr. Webbaer
    16. April 2011

    Lieber Herr Vennecke,

    diese Grafik fasst die aktuelle Kaffeesatzleserei zum Thema Förderhöhepunkt-Erdöl schön zusammen: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:PU200611_Fig1.png&filetimestamp=20090907211612

    Die bekannte Probleme mit der Prognostik halt, BTW, viele der Leser hier sind sicherlich in ihrer doitschen Schule noch auf das Erölende 1990 vorbereitet worden.

    Hmm, btw, lieber Herr Vennecke, dass Ihre rechte Hand auf der Maus liegt und Ihre Linke ebenfalls beim Ad Personam ihre Funktion hat, no prob!, aber konzentrieren Sie sich doch bitte ein wenig mehr auf die Sacharbeit.

    MFG
    Dr. Webbaer

  41. #41 michael
    16. April 2011

    @WB
    > aber konzentrieren Sie sich doch bitte ein wenig mehr auf die Sacharbeit.

    HöHöHö, das sagt ausgerechnet der Experte für Dummschwätzerei und Unterstellungen.

    > sicherlich in ihrer doitschen Schule noch auf das Erölende 1990

    Nein, sind sie nicht. War nie ein Thema. Wie üblich keine Ahnung, aber das Maul weit offen.

  42. #42 BreitSide
    16. April 2011

    Dr.Eister WeBBArsch kann natürlich diese aufschlussreiche Grafik nicht verstehen:

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Olfunde.png&filetimestamp=20080613175600

    Dazu ist sein braunes Hirn einfach zu einfach gestrickt.

  43. #43 Günther Vennecke
    16. April 2011

    @Webbaer,

    dass Ihre rechte Hand auf der Maus liegt …

    Und schon wieder daneben, ich bin es nämlich gewohnt, die Maus mit der Linken zu bedienen. 🙂

    Wenn Sie meine Postings verstanden hätten, wäre Ihnen aufgefallen, dass ich Ihre dummen Thesen mit sachlichen Fakten und Begründungen widerlegt habe.

    Im übrigen dürfte es schwer fallen, mit Ihnen eine Sachdiskussion zu führen, da Sie außer ignoranten Thesen und dummen Geschwätz offensichtlich nichts zu bieten haben.

    Zudem scheint bei Ihnen eine gewisse Störung der Persönlichkeit vorzuliegen, da Sie meinen, von sich selbst in der 3. Person reden zu müssen und sich dann auch noch dumm-dreist einen akademischen Grad anheften. Man stößt schon auf merkwürdige Typen im Internet.

  44. #44 Bullet
    17. April 2011

    “Zudem scheint bei Ihnen eine gewisse Störung der Persönlichkeit vorzuliegen, da Sie meinen, von sich selbst in der 3. Person reden zu müssen und sich dann auch noch dumm-dreist einen akademischen Grad anheften. Man stößt schon auf merkwürdige Typen im Internet.”
    O ja. Dieser hier ist auf jeden Fall ‘ne richtige Antiwerbung für Terra. Wenn er dann noch mit seinen verunglückten Umlauten anfängt, warte ich eigentlich nur noch auf sowas wie einen “deutschen Ruß”, oder wie dieser Dreck genannt wird.

  45. #45 Klaus
    18. April 2011

    a propos Klima & Klimaveränderungsleugner. Heute bei fefe:
    .
    Wenn ihr der Klima-Debatte ein bisschen gefolgt seid, habt ihr bestimmt mitgekriegt, dass es da angeblich substantiell viele Wissenschaftler gibt, die daran zweifeln, dass die Klimaveränderung vom Menschen verursacht wird. Hier hat sich mal jemand eine Liste von 900 Papers angeguckt und kam zu folgendem überraschenden Ergebnis:

    However, a preliminary data analysis by the Carbon Brief has revealed that nine of the ten most prolific authors cited have links to organisations funded by ExxonMobil, and the tenth has co-authored several papers with Exxon-funded contributors.
    .

  46. #46 Klaus
    18. April 2011

    http://www.carbonbrief.org/blog/2011/04/900-papers-supporting-climate-scepticism-exxon-links

    Das ist der Link mit dem Artikel der Untersuchung von 900 “Klimagegnern”

  47. #47 BreitSide
    18. April 2011

    Danke, Klaus!

    Diese geschummelten Listen, auf die sich die Klimaleugner beharrlich beziehen, geistern schon länger im www rum.

  48. #48 Günther Vennecke
    19. April 2011

    Diese geschummelten Listen, auf die sich die Klimaleugner beharrlich beziehen, geistern schon länger im www rum.

    Wie alle anderen Verschwörungstheoretiker auch verlegen sich die Pseudo-Klima-“Skeptiker” nicht nur aufs Schummeln sondern lügen und berügen was das Zeugs hält.