Erst dachte ich daran, hier einen Videoclip von dem massiven (und letalen) Tornado einzubetten, der am 27. April die Stadt Tuscaloosa verwüstet hat und Teil einer bis dahin noch nie beobachteten Serie von Tornados war, die praktisch den gesamten Norden des Bundesstaates Alabama überzogen hatten. Doch nicht nur, dass sich spontan kein Clip zum Einbetten anbot (irgendwo wird’s sicher welche geben) und dass die Bilder sowieso bestimmt schon überall im Fernsehen zu sehen waren (wer doch noch welche sehen will, einfach diesem Link hier folgen). Ich bin auch davor zurück geschreckt, weil allein dieser Tornado mindestens 36 Menschenleben in Tuscaloosa gefordert hat – und irgendwie kann ich, gerade wegen der sensationsvergessenen Kommentare, nicht die Vorstellung abschütteln, dass ich hier Menschen beim Sterben oder beim verzweifelten Kampf um ihr Leben zuschaue. Und muss mich für diesen Voyerismus schämen …

Aber zurück zu den Fakten, so weit sie schon bekannt sind: Allein am Mittwoch wurden dem Storm Prediction Center (SPC) des amerikanischen nationalen Wetterdienstes (National Weather Service) 137 Tornados gemeldet, davon 104 in der so genannten “Dixie Alley” von Alabama und Mississippi. Seit Beginn des Jahres hat das SPC bereits 982 Tornados in den USA registriert – das sind mehr als doppelt so viel wie das vergleichbare Jahresmittel von 2005 bis 2010 (453). Und die nachstehende Grafik lässt für den Rest der Saison, die schon jetzt alle Rekorde gebrochen hat, nichts Gutes erwarten:

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Diese Karte, die ich aus der New York Times “entliehen” habe (Map of the Tornadoes Across the South), zeigt die registrierten Tornados alleine zwischen dem 21. und 28. April:

tornado map.jpg

Von Alan McLean und Archie Tse, New York Times; die Originalkarte ist interaktiv und zeigt die Entwicklung über die Woche hinweg.

Tornados sind ein Wetterphänomen, und sie lassen sich durch Wetterbedingungen erklären – La Niña, die für besonders starke (> 240 km/h) und besonders weit nach Süden aussschwenkende Jetstreams sorgt und damit erst die Grundvoraussetzungen für die Entlwicklung von Tornados schafft; ein ungewöhnlich warmer Golf von Mexiko, der die notwendigen feuchten Luftmassen beibringt; eine extreme Dürre im Südwesten der USA, die dann die trockenen Luftmassen liefert, die sich wie ein Deckel auf die feuchte Luft vom Golf legt, unter dem sich die Energie dann aufstauen kann, bis dieser Deckel, bildlich gesprochen, vom Topf fliegt … ich bin kein Meteorologe (das eine Semester im Grundstudium liegt auch schon mehr als 33 Jahre zurück), wer es also genauer nachlesen will, der findet diese Bedingungen hier bei AccuWeather erklärt.

La Niña, die Jetstrams, warme Meere – klingt alles nach Effekten, die generell auch bei der Betrachtung des Klimawandels berücksichtigt werden. Und es ist wohl mit einer Plausibilität zu konstatieren, dass dieser Klimawandel zu einer Verschlimmerung der generellen Sturm – und speziell einer wachsenden Tornado-Neigung führen kann. Aber wir argumentieren hier selbst ja immer, dass Wetter nicht gleich Klima ist, und darum sagen wir mal: Der schlimmste Tornado-April seit Menschengedenken könnte auch ein statistischer Ausreißer sein (Achtung, Privatmeinung: Ich denke, beides spielt eine Rolle – eine außergewöhnliche Wetterkonstellation, die allerdings durch langfristige Klima- und Meerestrends in ihrer Entwicklung begünstigt wurde). Trotzdem wage ich die Prognose, dass wir in den kommenden Jahren mehr und mehr solcher tödlicher Wirbelstürme in den USA erleben werden:

Denn selbst wenn die Tornado-Wahrscheinlichkeit Jahr für Jahr unverändert bliebe, gäbe es immer mehr Betroffene: Die Bevölkerung in den Südstaaten (jener bereits erwähnten Dixie Alley) stieg im vergangenen Jahrzehnt um 14,3 Prozent, das ist weit mehr als der amerikanische Durchschnitt (9,7 Prozent). Und diese Bevölkerung wird zunehmend ärmer: In Alabama, Arizona, Georgia, Mississippi, New Mexico, South Carolina, Tennessee und Texas ist mindestens jede fünfte Familie von Armut betroffen; allein in Mississippi lebt schon jedes dritte Kind unterhalb der Armutsgrenze.

Natürlich erzeugt Armut keine Stürme (leider noch nicht einmal die gesellschaftlich notwendigen Proteststürme) – aber sie produziert Sturmopfer, zum Beispel durch mangelnde bauliche Sicherheit (zu teuer), durch fehlende Warnsysteme (zu teuer). Und ich wäre nicht überrascht (Achtung, Achtung! Es folgt eine subjektive, unbelegte, aber auf persönlichen Eindrücken beruhende und damit ausschließlich journalistische, nicht wissenschaftliche Bemerkung über den Effekt von Religion – wer seine religiösen Empfindungen nicht verletzt sehen will, sollte ab hier nicht weiter lesen!)* wenn auch eine gewisse, unreflektierte und fatalistische Religiosität eine Rolle spielen würde, die ich am häufigsten im amerikanischen Süden beobachten konnte: Es ist sowieso alles Gottes Wille – wenn ER will, dann wird er seine Schäfchen beschützen, und wenn nicht, dann steht es ihnen nicht an, sich diesem Willen zu widersetzen. Und der jahrelang von höchster Stelle in den USA genährte Zweifel an der (Klima-)Wissenschaft hilft gewiss auch nicht, diese Haltung zu überwinden …

* Reicht das als Vorwarnung, oder muss ich noch ein Blaulicht und eine Hupe dranschrauben?

flattr this!

Kommentare (43)

  1. #1 rusma
    29. April 2011

    Das mit der Religion könnte passen. In einem Radiointerview dankte einer der Betroffenen Gott dafür, dass er sein Leben gerettet hätte. Dem gleichen, gütigen und allmächtigen Gott, der sein Haus kurz zuvor mittels eines Tornados zerstört hatte. Kognitive Dissonanz in reinster Form.

  2. #2 Roland
    29. April 2011

    Fehlt da nicht ein Wort: “in Mississippi lebt jedes Kind unterhalb der Armutsgrenze”?

  3. #3 Jürgen Schönstein
    29. April 2011

    @Roland
    Ja, da fehlte ein “drittes”, das nun ergänzt ist. Danke für den Hinweis!

  4. #4 Dr. Webbaer
    29. April 2011

    Tornadoes sind ein großes Problem in den Staaten, vgl.:
    http://www.spc.noaa.gov/climo/online/monthly/newm.html (Opferzahlen)
    http://www.ncdc.noaa.gov/oa/climate/severeweather/tornadoes.html (Tornadohäufikeit) bzw. http://www.ncdc.noaa.gov/img/climate/research/tornado/tornadotrend.jpg

    MFG
    Dr. Webbaer

    PS: Mehr als 300 Tote – http://www.foxnews.com/us/2011/04/29/survivors-picking-pieces-deadly-twisters-kill-27/ – Resonanz in europäischen Medien: sehr gering (wie so oft bei Unglücksfällen in den Staaten)

  5. #5 Roland
    30. April 2011

    Na ja, über Unglücke und Katastrophen in Bangla Desh oder anderen “unwichtigen” Ländern wird noch weit weniger berichtet. Solange keine deutschen Touristen beteiligt sind oder es ein ungewöhnliches Unglück ist, das sich lange vermarkten lässt (wie das Bergwerksunglück in Chile) wird wohl wenig Interesse vermutet.
    Ich vermute aber mal, daß in den Vereinigten Staaten noch weit weniger Interesse besteht an Vorgängen in Europa und anderswo.

  6. #6 michael
    30. April 2011

    > Resonanz in europäischen Medien: sehr gering (wie so oft bei Unglücksfällen in den Staaten)

    Trifft nicht so ganz zu. Faz / Zeit / Spiegel … berichten darüber.

    Ob es wohl verläßliche Statistiken gibt, aus der man einen Zusammenhang zwischen geographischen Ort und Anzahl der Erwähnungen in europäischen PrintMedien, herleiten kann ? Und ob da die USA da schlecht abschneiden würde im Vergleich zu Afrika, Süd-, Mittelamerika … ?

    Diese Stelle im Spiegel artikel hat mich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass man das eingesaugt werden überleben kann.

    Manche Menschen, die dort hineingerieten, kamen sogar heil wieder heraus: Sie hatten das Glück, im dämpfenden Aufwind herunterzugleiten

  7. #7 Dr. Webbaer
    30. April 2011

    @kleiner Michael
    Der Schreibär dieser Zeilen hat jedenfalls bis jetzt den subjektiven Eindruck, dass gar nicht über die mehr als 300 Toten berichtet wird.
    Vor ca. 6 Monaten wurden mehr als 25 Kumpels in den Staaten verschüttet, Medienresonanz in doitscher Sprache: Zero

    Die Medienlage in D ist bekanntermaßen außerordentlich problematisch, die Nachrichtenauswahl gesteuert und interessenabhängig, und das ist keine Verschwörungstheorie. 🙂

    MFG
    Dr. Webbaer

  8. #8 Dr. Webbaer
    30. April 2011

    Nachtrag:
    bei der WELT: Zero auf der Startseite, dafür aber ein Bericht aus Amerika, dass der Endeavour-Start platzte
    beim SPOn: Suche nach “Torn” auf der Startseite – nüscht gefunden!
    FAZ: Nüscht!
    (Stand: 30.04.2011 00:35 UTC+1)

    Dabei hätte man ja einen drehen können, Klimawandel und so, mehr Tornadoes?!
    Allerdings sinkt die Zahl der F3-F5 Tornadoes eher als dass sie steigt…

    Wb

  9. #9 rauskucker
    30. April 2011

    Ich finde den möglichen Ursachenzusammenhang von Erwärmung und Tornadomenge, den du beschreibst, plausibel.
    Hat eigentlich schon irgendjemand gefragt, ob die jetzt wieder eingesetzte Sonnenaktivität nach den 2 zu ruhigen Jahren momentan Auswirkungen hat und demnächst noch mehr haben wird?

  10. #11 michael
    30. April 2011

    @Sehr Großer WB

    Zum Gruben Unglück kann der WB hier was lesen:

    http://www.stern.de/panorama/grubenunglueck-25-bergleute-sterben-bei-explosion-in-us-zeche-1556236.html

    Also: Die deutschen Medien haben die USA noch lieb!

    Und wenn der WB wieder mal Probleme mit einer Webrecherche bzgl. deutscher Medien hat:

    Hier wird ihm geholfen[1]! Sogar umsonst.

    [1] möglicherweise, sollte ich einschränkend sagen.

  11. #12 Dr. Webbaer
    30. April 2011

    @kleiner Michael
    Darum stand doch da “Startseite”, dass irgendein Journal irgendwo auf “Seite 17” nicht an einem Bericht vorbeikommt, der dann über “Panorama” oder “Vermischtes” kategorisiert wird, wurde nicht ausgeschlossen.

    Von angemessener Berichterstattung kann jedenfalls nicht die Rede sein. – Wäre bspw. von den Tornados auch nur ein Transport von nuklearem Material betroffen gewesen und eine Strahlenmenge ausgetreten, die ein Millionstel der Fukushima-Emission entspricht, dann wäre die Sache von der doitschen Presse zelebriert worden bis zum Geht-Nicht-Mehr (und hintergründlich hätte der Leser womöglich auch über die 318 Todesopfer erfahren [1]).

    Also Herr Schönstein macht’s im Prinzip schon richtig, wenn er Interesse hervorrufen will, Kategorie “Klimawandel” und ein “so schlimm wie nie zuvor”, womöglich täte es sonst auch keinen in D interessieren; die gesamten Opferzahlen blieben auch unerwähnt.

    Es interessiert womöglich gar keinen in D.

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] Japan: Die 10.000 Tote durch direkte Tsunami-Einwirkung standen auch in merkwürdigem Kontrast zur Strahlungs–Emission, deren Folgen und deren mediale Reportation nach bzw. in D.

  12. #13 Jürgen Schönstein
    30. April 2011

    @(Diminutive unnötig missbrauchender)WB

    die gesamten Opferzahlen blieben auch unerwähnt.

    Geht halt nicht ohne Unterstellungen, gell? Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, dass ich vielleicht nur deshalb keine Opferzahlen genannt habe, weil die noch ständig stiegen? Wissen Sie, dass Sie stilistisch große Ähnlichkeit mit Tullius Destructivus haben?

  13. #14 Roland
    30. April 2011

    Das Erdbeben und der Tsunami waren e i n Ereignis – passiert halt, Leute sind tot, Verschüttetensuche, danach passiert nicht mehr viel, worüber man so berichten könnte.
    Fukushima dagegen ist immer noch aktuell, liefert fast täglich Neuigkeiten und dazwischen bietet das Thema genug Stoff für Zusammenfassungen und Experten-Interviews et cetera. Über langanhaltende Waldbrände würde sicher ebenso lange immer wieder berichtet.
    Vor Tsunami haben wir hier keine Angst (obwohl natürlich auch an unseren heimischen und an den Urlaubsküsten welche auftreten könnten), die Möglichkeit von AKW-Unfällen liegt näher am heimischen Herd.
    Zynismus den Toten gegenüber oder eine Wertung Strahlentote vs. Tsunamitote würde ich da nicht sehen.

  14. #15 Dr. Webbaer
    30. April 2011

    Zynismus den Toten gegenüber oder eine Wertung Strahlentote vs. Tsunamitote würde ich da nicht sehen.

    Es geht hier nicht um Zynismus, sondern einerseits um unangemessene Berichterstattung durch die d-sprachigen medialen Kräfte und andererseits um die anscheinend ebenfalls merkwürdige Informationserwartung der Medienkonsumenten.

    Angst, gerade die german angst, mag hier eine Rolle spielen am großen Interesse am AKW-Unglück in Fukushima. Es gibt aber was internationale Entwicklungen betrifft regelmäßig eine nicht nachvollziehbare (bei Fukushima ging’s natürlich auch um Ökologismus, d.h. hier kann man noch die Motivationen erahnen) Gewichtung in D.
    Beispiele würden jetzt vom Thema wegführen…

    @Schönstein: Bevor der Artikel raus [1] war, stand die Zahl 300+ bereits in amer. Medien, oder? – Der Schreiber dieser Zahlen hat nicht mitgestoppt, ist sich aber eigentlich sicher; immerhin haben Sie was hierzu geschrieben, gut so!

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] “publiziert” – vielleicht wurde der Artikel ja bereits vorher in Teilen geschrieben…

  15. #16 Jürgen Schönstein
    30. April 2011

    @WB
    Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Lesen Sie mein Blog doch einfach nicht. Es passt Ihnen ja sowieso nicht, was hier steht, und da könnten Sie sich gleich die Zeit zum Lesen (und noch mehr die Zeit zum Kommentieren) sparen. Wenn ich “300 Tote” geschrieben hätte, dann kommt der erste uns sagt “es waren aber nur 298” und wirft mir überzogenen Sensationalismus vor, der nächste kommt dann und kritisiert, dass das im Vergleich zu den Unfalltoten oder den verhungerten Kindern in Afrika oder was auch immer ja wenig sei – und im Kern stimme ich dem sogar zu, denn genau diese zwangsläufige Relativierung wollte ich vermeiden. Sie haben sich einfach im Kanal geirrt, vermute ich: Wenn Sie nach Nachrichten suchen, sind Sie hier falsch. Und daher woanders besser aufgehoben. Tschüss!

  16. #17 Dr. Webbaer
    30. April 2011

    @Jürgen Schönstein
    Dr. Webbaer liest gewöhnlich schon, was er will.
    Sie haben doch interessante Themen, KA, was Sie jetzt wieder haben…
    Ja, gut, Sie haben die Opferzahlen nicht genannt, weil diese noch nicht hinreichend stabil waren, OK!
    NP

    MFG
    Dr. Webbaer

  17. #18 Dr. Webbaer
    30. April 2011

    Nachtrag:
    Vielleicht kam das nicht ganz raus, aber Dr. W hat diesen Artikel als Anlass genommen sich über Dritte zu ärgern, OK?

    Wb

  18. #19 Jürgen Schönstein
    30. April 2011

    @michael

    Ob es wohl verläßliche Statistiken gibt, aus der man einen Zusammenhang zwischen geographischen Ort und Anzahl der Erwähnungen in europäischen PrintMedien, herleiten kann ? Und ob da die USA da schlecht abschneiden würde im Vergleich zu Afrika, Süd-, Mittelamerika … ?

    Ich finde dazu nur ein Paper: Whose Lives Count von William C. Adams (Journal of Communication 36 (Spring 1986):113-122) geht der Frage nach, ob und wenn ja die Medienberichterstattung mit der Zahl der Todesopfer einer Katastrophe und/oder der Distanz bzw. kulturellen Nähe in Beziehung steht. Die Sache ist zwar komplexer, aber folgende “Faustformel” aus dem Paper lässt schon aufhorchen:

    Were we to set up an equation of relative coverage using our data, the deaths of 1 Italian would equal those of 3 Romanians, 9 Latin Americans, 11 Middle Easterners, and 12 Asians.

  19. #20 BreitSide
    30. April 2011

    Wau, der Death Count Index ist schon beeindruckend. Schön, dass jemand dieses ungenaue Empfinden in Zahlen umgesetzt hat.

    Wobei genau genommen er von West- und Osteuropäern sprach. Ich hatte mich schon über die Italiphilie gewundert.

    (/Korinthenkack)

    Ok, zurückzieh von Korinthenkack: er hatte ja nur Erdbebentote vermessen, und da weren eben nur Italien und Rumänien dabei.

  20. #21 michael
    30. April 2011

    @Weiser Bär

    > Wäre bspw. von den Tornados auch nur ein Transport von nuklearem Material betroffen gewesen und eine Strahlenmenge ausgetreten, die ein Millionstel der Fukushima-Emission entspricht, dann wäre die Sache von der doitschen Presse zelebriert worden bis zum Geht-Nicht-Mehr (und hintergründlich hätte der Leser womöglich auch über die 318 Todesopfer erfahren [1]).

    Substanzlose Behauptung. Webbaer lebt hier klar seine Vorurteile aus.

    Ansonsten wieder Online Berichterstatung (auf erste Seite) bei Zeit, Spiegel u.a. und damit der Herr sich etwas aufregen kann auch
    bei der TAZ

    http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/zahl-der-toten-steigt-auf-300/

    Allerdings wird hier zuerst die Zahl der Toten erwaehnt und dann erst, dass ein AKW sich abschaltete. In dem folgenden Artikel allerdings nicht. Da kann der Bär sich 100% bestätigt fühlen.

    http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/drei-us-reaktoren-notabgeschaltet/

  21. #22 Dr. Webbaer
    30. April 2011

    @Kleier Michael
    Dr. W erlaubt sich zu den TAZ-Artikeln “substanzlos” zu behaupten, dass diese nie erschienen wären, wenn die Schreiber nicht nicht Möglichkeit gesehen hätten “Atom” und “Meiler” zu schreiben. – Ähnliches gilt für den japanischen “Atom”-Berater, der jetzt unter Tränen, wie in J nicht unüblich, zurücktrat.

    Irgendwas am Atom macht Doitsche geil, oder? Es gibt aber noch andere Spitzen, soll Dr. W die mal nennen? – Nee, eher nicht, das ginge dann endgültig vom Thema weg…

    MFG
    Dr. Ursus reticularis (destructivus h.c.)

  22. #23 BreitSide
    30. April 2011

    @michael: nicht produzieren lassen durch den Bärendreck. Ein Japannichtkenner ist er also auch noch: Weinen in der Öffentlichkeit ist dort “nicht unüblich”, soso.

  23. #24 michael
    1. Mai 2011

    @Juergen

    Dieses Bild gefällt mir in bezug auf WB auch nicht schlecht.

    http://www.comedix.de/lexikon/db/julius_bazillus.php

  24. #25 Randifan
    1. Mai 2011

    “La Niña, die Jetstrams, warme Meere – klingt alles nach Effekten, die generell auch bei der Betrachtung des Klimawandels berücksichtigt werden. Und es ist wohl mit einer Plausibilität zu konstatieren, dass dieser Klimawandel zu einer Verschlimmerung der generellen Sturm – und speziell einer wachsenden Tornado-Neigung führen kann”
    Das alles klingt nicht logischer, als die übernatürliche Erklärung, Gott sei für die Tornados verantwortlich.

  25. #26 BreitSide
    1. Mai 2011

    michael: leider nur ein Wunschbild.

    Aber jetzt weiß ich, was WB heißt: WebBazillus. Ist fast noch logischer als WebBarsch.

  26. #27 BreitSide
    1. Mai 2011

    @Randifan: für Deine persönliche “Logik” vielleicht schon. Wer sich ein kleines Bisschen Mühe gemacht und sich die Grundlagen der Physik reingezogen hat, für den ist es schon logisch.

  27. #28 michael
    22. Mai 2011

    Die Zeit hat ein paar ‘schöne’ Bilder von dem MIssispi Hochwasser.

    http://www.zeit.de/wissen/2011-05/fs-mississippi-19-05-2

  28. #29 Lars
    23. Mai 2011

    Was noch viel schlimmer ist als die tornados ist das es bald wegen Libyen zum Weltkrieg kommen könnte, wenn die USA sich mit Russland in die Haare kriegt oder Frankreich und Russland ,oder Russland und die Nato,weil die alle machen was die wollen. Jetzt schicken sie sogar schon helikopter nd operieren am boden,da kann nix gutes bei rumkommen ,das wird russland oder china sicherlich verärgen:(

  29. #30 Lars
    24. Mai 2011

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15101115,00.html hier noch ein link dazu.

  30. #32 BreitSide
    24. Mai 2011

    @Lars: hast Dich wohl ein klein wenig verlaufen?

  31. #33 Lars
    25. Mai 2011

    Ne warum soll ich mich verlaufen haben,ich äussere nur meine meinung. Aber mir Antwortet glaub ich niemand ,weil ich wohl doch recht habe mit meiner befürchtung.Und dieser link hier zeigt das Russland immer stinkiger wird. http://www.stern.de/news2/aktuell/nato-bombenangriffe-gegen-libyen-kampfjets-fliegen-die-schwersten-angriffe-der-letzten-monate-1688750.html

  32. #34 Anhaltiner
    25. Mai 2011

    @Lars hier gehts um “Tornados, so schlimm wie nie zuvor” im Sinne von Wind, nicht um die gleichnamigen Stahlvögel. Oder wolltest du sagen “die sollen sich wegen den par Toten nicht so haben, die kriegen bald von den Russen eins auf die Mütze, dann haben wir Megatote”
    Nicht überall wo USA draufsteht ist Libyenkrieg drin. Kleiner Tipp : bei zoonpolitikon suchen oder es sich in der VTler-Ecke gemütlich machen.

  33. #35 Lars
    25. Mai 2011

    Nein ich meinte damit ,das wir uns nber tornados bald eh keine sorgen mehr machen müssen,wenn der dritte weltkrieg wegen dem libyenkonflikt ausbricht.

  34. #36 Christian A.
    25. Mai 2011

    @Lars: Dein “Nein” ist flasch. Anhaltiner hat doch genau das gesagt (Ob Weltkrieg oder Russen spielt keine Rolle).
    Außerdem: Es ist immer schöner, was zum Thema zu schreiben. Ansonsten könntest du zu Astrodictum Simplex gehen und schreiben “Wir brauchen keine Teleskope, bald ist sowieso Weltkrieg”, danach gehst du zum Mathlog “Wir brauchen keine Topologie, bald ist sowieso Weltkrieg”, hey, bei kritisch gedacht “Wir brauchen keine Homöopathie, bald ist sowieso Weltkrieg”, Hier wohnen Drachen ist auch gut “Wir brauchen keine Dinosaurier, bald ist sowieso Weltkrieg”. Und wenn du das gemacht hast, das du dein Tagewerk getan und brauchst auch wirklich wirklich nicht mehr beim Zoon politikum reinzuschauen.

  35. #37 Lars
    26. Mai 2011

    Sorry aber ich verstehe jetzt grad gar nicht ,was du mir sagen willst?

  36. #38 Lars
    26. Mai 2011

    Sorry aber auf was bezog sich das nein ,ist falsch?

  37. #39 Christian A.
    26. Mai 2011

    Hallo Lars,
    Du widersprachest Anhaltiner mit
    “Nein ich meinte damit ,das wir uns nber tornados bald eh keine sorgen mehr machen müssen,wenn der dritte weltkrieg wegen dem libyenkonflikt ausbricht.”,
    was aber genau dem entspricht, was Anhaltiner schrieb:
    Oder wolltest du sagen “die sollen sich wegen den par Toten nicht so haben, die kriegen bald von den Russen eins auf die Mütze, dann haben wir Megatote”

    Ansonsten hab ich genau in die Kerbe wie Breitside und Anhaltiner geschlagen, nur plakativer: “@Lars: hast Dich wohl ein klein wenig verlaufen?“. Es hindert dich nichts und niemand hier zu schreiben, was du möchtest, aber wundere dich nicht, dass du blöde Kommentare erntest wenn du das Thema verfehlst. “Thema verfehlt” heißt im Kontext eines Blogs oder Blogeintrags, dass dein selbstgewähltes Thema nichts mit den Themen des Blogbetreibers zu tun hat (manchmal kann das aktuelle Thema in einem Kommentarfaden auch weit abdriften, aber hier gabs ja nicht den Hauch von Libyen). Daher der Verweis auf zoon politikon. Ich denke, dass sich Ali drüben über Kommentare zu Libyen eher freut als Jürgen über solche an dieser Stelle.

    Was meinst du, willst du es nochmal dort versuchen? Vielleicht war dein erster Kommentar dort einfach nicht anregend genug

    (Sach ma, wie hast du das eigentlich geschafft, den gleichen Kommentar im Abstand von 5 Stunden zu posten??)

  38. #40 Lars
    26. Mai 2011

    Ach das mit dem dopelpost war ,weil mein pc nicht richtig funktionierte deshalb;) ja was soll ich denn machen es antworte mir doch eh immer niemand ,und erklärt mir villeicht warum meine Ängste begründet oder unbegründet sind.Mehr wollte ich eigentlich auch gar nicht wissen,das wäre es ja dann auch schon .

  39. #41 Theres
    27. Mai 2011

    @Lars
    Soweit ich mich erinnere, haben dir viele Leute ausführlich geantwortet, unter anderem Ali ganz konkret (auch im Artikel darüber), was Libyen angeht, auch noch’n Flo war ausführlich, Trillian und wie sie alle heißen. Deine Angst vor einem solchen Krieg ist unbegründet, weil … lies doch im Vt- Thread einfach noch einmal nach. Deine Angst kommt woanders her, würde ich jetzt auch sagen. Und antworte mir nicht – halte dich an gute Ratschläge, bitte.

  40. #42 Lars
    27. Mai 2011

    Ich hätte dir jetzt auch echt nicht geantwortet,aber ganz konkret auf libyen bezogen hatte ich noch keine antwort bekommen.

  41. #43 Lars
    29. Mai 2011

    Ja ich habe auch viele antworten bekommen,wofür ich auch sehr dankbar bin.Aber konkret zu Libyen hatte ich jetzt (glaube ich ) nichts gefragt.