Die Kombination aus unerfahrenen Landwirten und einer Überdosis des Wachstumsmittels Forchlorfenuron hat dazu geführt, dass auf einigen Feldern der chinesischen Provinz Jiangsu die Wassermelonen explodieren:
Eine Story dazu gibt es unter anderem hier.

flattr this!

Kommentare (19)

  1. #1 BreitSide
    18. Mai 2011

    Besser Melonen explodieren auf chinesischen Feldern als Kerne in japanischen Reaktoren…

    Gabs da nicht mal ne Gruppe namens Exploding Pumpkins oder so?

  2. #2 Silvio Haupt
    19. Mai 2011

    Mr. Majestyk wird sauer sein!

  3. #3 BreitSide
    19. Mai 2011

    Silvio Haupt·
    19.05.11 · 13:14 Uhr

    Mr. Majestyk wird sauer sein!

    Yeah, geht doch nix über good old Hollywood…:-)

  4. #4 Tomtom
    20. Mai 2011

    Wird nicht bei platzenden Melonen sofort der Ruf nach Radhelmen laut?

    Tomtom

  5. #5 Roland
    20. Mai 2011

    Smashing Pumpkins, was ja noch besser passt bei Kernzertrümmerungsanlagen.

  6. #6 BreitSide
    20. Mai 2011

    @Roland: ich weiß, “exploding” schien mir eben passender, “smashing” ist ja eine aktive Tätigkeit, vom Volleyball kenne ich das als “Schmettern”. Aber vielleicht hat das Wort ja noch ein paar andere Bedeutungen.

    @tomtom: immer noch nix gegen Deine Helmfobie getan:-)))? Mein alter Helm ist langsam speckig, ich brauche einen neuen, der möglichst besser gelüftet ist. Mit retroreflektierenden Streifen und/oder eingebauten LEDs. Ich bin mir der Nachteile der leicht erschwerten Hitzeabfuhr nämlich sehr gut bewusst. Das wiegt die Gefahren einer Kopf-/Hirnschädigung aber locker auf. Aber es darf ja auch jeder rauchen, wenn er will oder keinen Sport treiben.

  7. #7 BreitSide
    20. Mai 2011

    So spricht Leo:

    Substantive (2 of 2)
    smashing die Zertrümmerung
    smashing up die Zertrümmerung
    Adjektive/Adverbien (3 of 3)
    smashing adj. (Brit.) [coll.] klasse [ugs.]
    smashing adj. (Brit.) [coll.] super [ugs.]
    smashing adj. zertrümmernd
    Wendungen/Ausdrücke (1 of 1)
    That’s smashing! Das ist eine Wucht!

    Also “Klasse Kürbisse” oder so?

  8. #8 Roland
    21. Mai 2011

    Ich wollt’ eigentlich nur den richtigen Namen der Band ins Spiel bringen und dachte, du hättest ihn nicht mehr im Gedächtnis – sorry für die Unterstellung!

  9. #9 BreitSide
    22. Mai 2011

    @Roland: kein Grund zur Veranlassung:-)))

    Damit muss ich rechnen, wenn ich undeklarierte Wortspiele loslasse…

    PS: Monsanto will sich ja jetzt eine Kürbissorte mit einer Resistenz, die sie gefunden hatten, patentieren lassen. Aber ich glaube nicht diese explodierende Sorte. Oder ging da eine Pentagon-Forschung schief?

  10. #10 Tomtom
    26. Mai 2011

    @Breitside:
    “immer noch nix gegen Deine Helmfobie getan:-)))?”

    Nö, die bewahre ich mir gut auf, zusammen mit meiner Phobie gegen Homöopathie, Bachblüten und anderem Unsinn, der längst widerlegt ist.

    Hier übrigens wieder eine aktuelle Studie, die älteren Radhelmstudien einen “publication bias” nachweist:
    http://www.cycle-helmets.com/elvik.pdf

    Zitat:
    “According to the new studies, no overall effect of bicycle helmets could be found when injuries to head, face or neck are considered as a whole.”

    Aber ein echter Radhelmgläubiger reagiert wieder wie ein echter Gläubiger der Homöopathie: Er wird sie nicht lesen, nicht verstehen oder er wird “Fehler finden”, die dem Peer entgangen sind.

    Wissenschaft korrigiert die alten Fehler. Menschen nicht.

    Tomtom

  11. #11 BreitSide
    26. Mai 2011

    Jaja, tomtom, jeder hat seinen blinden Fleck. Deiner ist halt der Radhelm.

    Ich für mein Teil halte eine Energieverzehrung von 150 J für erheblich. Ich erachte es als sinnvoll, meinen Kopf mit einer Vorrichtung zu schützen, die so viel aushält wie die Zehenkappe eines Schutzschuhs.

    Aber das hatten wir ja alles schon zur Genüge. Gläubige lassen sich eben nicht so leicht erschüttern.

  12. #12 Tomtom
    27. Mai 2011

    @Breitside:

    Ich gehe nicht auf Radhelm/150J/Stahlkappenargumente ein. Es geht um Wissenschaft. Und wie ich vorausgesehen habe, hast Du die Studie nicht gelesen, nicht verstanden oder den “Fehler entdeckt”, dass 150J den Unterschied machen und der Autor zu doof war, das zu verstehen.

    Nennst Rune Elvik mit seinen zig Publikationen einen Gläubigen, der Dein Modell (0 Publikationen) nicht anerkennt.

    Die einen forschen, publizieren und beweisen. Die anderen glauben. Bei Homöopathie etc. stehst Du auf der einen Seite, bei den Helmen auf der anderen. Schade.

    Tomtom

  13. #13 BreitSide
    27. Mai 2011

    “Ich gehe nicht auf Radhelm/150J/Stahlkappenargumente ein.”

    Schade.

    Denn mit exakt der selben Argumentationsschiene könntest Du die Stahlkappen der Sicherheitsschuhe “entkräften”:
    – Risikokompensation,
    – kein Schutz gegen tonnenschwere Lasten,
    – Behinderung des Gehvorgangs,
    – kein Schutz des Fußrückens,
    – schlechteres Bodengefühl,
    – kein Schutz der Ferse,
    – Behinderung der Wasserdampfabfuhr
    – usw. usf.

    Und es würden sich mit Sicherheit jede Menge Studien finden lassen, die den Nutzen infrage stellen.

    Und exakt wie beim Radhelm gibt es bei der Stahlkappe NUR Normen. Die auch für den Privatmann überhaupt nicht zwingend sind.

    Und keine Versicherung verweigert Dir die Leistungen, wenn Dir Dein Rasenmäher die Straßenschuhe samt Zehen zerfräst hat.

    Aber komischerweise gibt es da keine VT-Gruppen. Die gibts nur beim Radhelm und bei den Schutzimpfungen.

  14. #14 Tomtom
    27. Mai 2011

    @Breitside:
    “Und es würden sich mit Sicherheit jede Menge Studien finden lassen, die den Nutzen infrage stellen.”

    Zeig mir mal ein paar, die es durchs Peer Review geschafft haben. Oder zeig mit mal ein paar neue Pro-Helm, die es durchs Peer Review geschafft haben.

    Ich warte.

    Tomtom

  15. #15 michael
    27. Mai 2011

    Ich dachte, dass Helme gegen Schädelverletzungen schützen, und nicht gegen Nacken- oder Gesichtsverletzungen. Gegen Ellbogen- und Knie- verletzungen übrigens auch nicht.

  16. #16 BreitSide
    27. Mai 2011

    @michael: genau das ist die Masche der Helmverteufeler. Ein prächtiger Strohmann, sehr gut geeignet, um darauf rumzudreschen.

    Was ich zusätzlich nicht verstehe, ist dieser missionarische Eifer. Als ob da irgend ein Zwang da wäre. Noch nicht einmal in Sicht ist einer. Selbst beim Sicherheitsgurt, gegen den noch viel weniger VTler wettern als gegen den Helm, gibt es keinen Leistungsausschluss der Versicherungen.

    Umso erstaunlicher, dass tomtom dabei ist, der sonst äußerst besonnen und sorgfältig argumentiert.

  17. #17 BreitSide
    27. Mai 2011

    Auch Melonen sind nicht mehr das, was sie mal waren:

    no patents on seeds
    Melonen als Erfindung von Monsanto
    US-Konzern erhält ein europäisches Patent auf konventionell gezüchtete Melonen

    München, 17. Mai 2010. Nach aktuellen Recherchen des Bündnisses Keine Patente auf Saatgut! hat der US-Konzern Monsanto im Mai 2010 ein europäisches Patent auf Melonen aus konventioneller Pflanzenzucht erhalten (EP 1 962 578). Die Melonen weisen eine natürliche Resistenz gegenüber einer bestimmten Viruskrankheit auf. Mithilfe üblicher Züchtungsverfahren wurde diese Widerstandsfähigkeit, die man zuerst in Melonen aus Indien fand, auf andere Melonen übertragen. Diese gelten jetzt als „Erfindung“ von Monsanto.

    „Dieser Fall ist ein Missbrauch des Patentrechtes, denn es handelt sich bei der Melone um keine Erfindung. Das Patent steht insbesondere im Widerspruch zum Verbot der Patentierung von konventioneller Züchtung. Zudem handelt es sich um einen Fall von Biopiraterie, bei der ein US-Konzern versucht, ursprünglich indisches Saatgut als sein Eigentum zu beanspruchen“, sagt Christoph Then, einer der Sprecher des Bündnisses Keine Patente auf Saatgut! „Derartige Patente blockieren den Zugang zu genetischen Ressourcen für künftige Züchtungen. Die Grundlagen der Welternährung werden so zum Gegenstand finanzieller Spekulation.”

    In einem Präzedenzfall hatte das Europäische Patentamt (EPA) im Dezember 2010 entschieden, dass die konventionelle Züchtung von Pflanzen und Tieren nicht patentiert werden kann (G2/07 und G1/08). Im Falle des Patentes von Monsanto hat man deshalb das Verfahren zur Züchtung aus dem Patent gestrichen. Doch die Pflanzen, das Saatgut und die Früchte wurden trotzdem patentiert. Das Patent wurde also nur kosmetisch verändert, nicht aber in seiner Reichweite eingeschränkt.

    Die Viruskrankheit CYSDV (Cucurbit Yellow Stunting Disorder Virus), gegen die die Melonen resistent sind, hat sich in den letzten Jahren in Nordamerika, Europa und Nord Afrika ausgebreitet. Durch das Patent verfügt Monsanto jetzt über wichtige genetische Ressourcen, die der Konzern anderen Züchtern vorenthalten kann. Ursprünglich wurden die Melonen von DeRuiter, einem bekannten Züchtungsunternehmem in den Niederlanden gezüchtet. Dabei verwendete die Firma eine Melonenpflanzen aus Indien, die als PI313970 registriert sind. 2008 kaufte Monsanto die Firma DeRuiter und besitzt jetzt auch das Patent.

    Das Bündnis Keine Patente auf Saatgut fordert eine Veränderung der Europäischen Gesetze, um Patente auf Züchtungsmaterial, Pflanzen und Tiere und aus ihnen gewonnene Lebensmittel zu verhindern. Mehr als 160 Organisationen und etwa 15.000 Personen haben bereits einen Aufruf unterzeichnet, der im März 2011 veröffentlicht wurde.

    Weitere Informationen: http://www.no-patents-on-seeds.org

    Link zum Patent auf Melonen: http://www.no-patents-on-seeds.org/de/information/patente/patent-melonen

    Hier gelangen Sie zum aktuellen Aufruf http://www.no-patents-on-seeds.org/de/aktion/offener-brief-mitglieder-europaeischen-parlamentes-europaeische-kommission

    Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Christoph Then, +49 15154638040, info@no-patents-seeds.org

  18. #18 Tomtom
    27. Mai 2011

    @michael:
    “Ich dachte, dass Helme gegen Schädelverletzungen schützen”

    Andere denken, er hilft gegen Kopfverletzungen. Wieder andere denken, er hilft gegen Gehirnverletzungen. Genaues Lesen der Artikel würde helfen, solche Missverständnisse auszuräumen.
    Aber ja, diese Studie behauptet, er hülfe gegen Schädelverletzungen, wenn auch erheblich weniger, als in den älteren Studien.

    “und nicht gegen Nacken- oder Gesichtsverletzungen. ”

    Die hingegen scheint er zu verstärken. Über die Gründe kann man spekulieren, in dem Paper wird das auch gemacht.

    Es scheint sich der geringe Nutzen gegen Schädelverletzungen und der geringe Schaden auf Nacken und Gesicht auszumitteln, so dass eben für den Träger “no overall effect” rauskommt.

    Aber es ist egal. Wenn auch noch so viele Studien Homöopathie, Gebeten und Horoskopen Wirkungslosigkeit attestieren, wird es immer Leute geben, die ihren persönlichen Überzeugungen mehr Gewicht einräumen.

    Und wie immer, wenn man diese Leute nach peer reviewed papers ihrer Wunderdinge fragt, bleibt es still.

    Tomtom, der sich lange in Unibibliotheken herumgedrückt hat, um den Wirkungsnachweis von Helmen zu finden – und irgendwann seinen Fehler eingesehen hat.

  19. #19 michael
    27. Mai 2011

    > Die hingegen scheint er zu verstärken. Über die Gründe kann man spekulieren, in dem Paper wird das auch gemacht.

    Dieses hab ich auch gehört, und Bekannte, die etwas wilder Radfahren als ich, benutzen deshalb einen Motorrad Nacken/Rücken Schutz.

    Aber der Helm soll eben gegen Schädelverletzungen schützen und nicht gegen andere. Und laut der von Dir zitierten Studie tut ein Helm das:

    Do bicycle helmets reduce the risk of injury to the head, face
    or neck? With respect to head injury, the answer is clearly yes, …