Wer ist eigentlich ein Terrorist? So intuitiv, wie uns die Antwort scheint, ist sie leider nicht (ich würde dies den “pornografischen” Definitionsansatz nennen, wie in “Ich erkenne Pornografie sofort, wenn ich sie sehe”). Seit gut einem Jahrzehnt beispielsweise ringen die Vereinten Nationen um eine Definition von Terrorismus; bisher ist die Unterzeichnung der Comprehensive Convention on International Terrorism daran gescheitert, dass sich die Mitgliedsstaaten nicht auf eine einheitliche Definition einigen können.

Bester Kandidat ist bisher die Formulierung des Artikels 2, Satz 1 im Anhang II des

Berichts des Ad-hoc-Komitees, das durch die Vollversammlungsresolution 51/210 vom 17. Dezember 1996 eingerichtet wurde (sechste Sitzung 28. Januar bis 1. Februar 2002)

*:

1. Any person commits an offence within the meaning of this Convention if that person, by any means, unlawfully and intentionally, causes:
(a) Death or serious bodily injury to any person; or
(b) Serious damage to public or private property, including a place of public use, a State or government facility, a public transportation system, an infrastructure facility or the environment; or
(c) Damage to property, places, facilities, or systems referred to in paragraph 1 (b) of this article, resulting or likely to result in major economic loss, when the purpose of the conduct, by its nature or context, is to intimidate a population, or to compel a Government or an international organization to do or abstain from doing any act.

*Dies ist in der Tat der volle Name des Komitees …
Das Problem wird schnell offenbar: Damit fällt jede Revolution, jeder Aufstand gegen ein etabliertes Regime, unter die Terror-Definition. Selbst ein Generalstreik könnte als “Beschädigung eines Systems” angesehen werden, da er definitiv zu “großen wirtschaftlichen Verlusten” führen muss. Was eine Seite für Terrorismus hält, ist für die andere der Kampf um die Freiheit …

Den konkreten Anlass, mich mit diesem Thema zu beschäftigen (und dabei explizit das Wort Dilemma in der Überschrift zu benutzen), hat mir allerdings die heutige New York Times geliefert: In ihrem Artikel Friends of U.S., Terrorists in Eyes of Law beschreibt die gleich eine ganze Reihe von Fällen, in denen Personen aufgrund ihres aktiven Widerstands gegen verhasste Regimes zwar politisches Asyl gewährt wurde – aber sie wegen exakt des gleichen Widerstands vom US-Gesetz als Terroristen eingestuft werden müssen und ihnen daher die Dauer-Aufenthaltsgenehmigung (“Green Card”) verweigert wird. Fälle wie der kubanische Flüchtling Francisco Saborit, der in Kuba wegen Sabotage einer Zuckerrohr-Erntemaschine aus Protest gegen das Castro-Regime im Gefängnis gesessen hatte und 2005 in die USA fliehen konnte; oder wie Nassir Al-Rifahe, der als Mitglied des Irakischen Nationalkongresses in seinem Kampf gegen das Saddam-Hussein-Regime sogar explizit von den USA unterstützt wurde – aber da der INC die Definition einer terroristischen Vereinigung laut Abschnitt 411 des PATRIOT Act** (der sich im Wesentlichen an den oben zitierten UN-Entwurfsrichtlinien orientiert) erfüllt, gilt Al-Rifahe automatisch als Mitglied oder Beihelfer einer terroristischen Vereinigung.

**Nur ganz nebenbei: PATRIOT ist ein Akronym, der volle Titel des Gesetzes lautet Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism Act (USA PATRIOT ACT) of 2001

Das Dilemma ist politisch lösbar (das US Department of Homeland Security kann Ausnahmegenehmigungen im Einzelfall erteilen), und bei insgesamt rund 4000 Fällen dieser Art (laut New York Times) ist auch genug Entscheidungsdruck gegeben. Das ändert aber nichts daran, dass die Definition des PATRIOT Act aus historischer Sicht recht pikant ist: Wenn man die oben genannten Kriterien anlegt, dann waren die amerikanischen Revolutionäre – die noch heute stolz “Gründerväter” (Founding Fathers) genannt und als moralische Vorbilder verehrt werden – nichts anderes als Terroristen (sie waren sogar, nach der eingeschränkten Definition des US-Einwanderungsgesetzes, ausländische, nämlich britische Terroristen, da es eine US-Staatsbürgerschaft per Definition noch nicht gegeben haben konnte); vom Kongress über die Armee bis hin zum Amt des Präsidenten selbst besteht eine uneingeschränkte Rechtsnachfolge, d.h. die Organisation von damals ist die Organisation von heute.

Aber auch wenn hartnäckige VT-ler das gewiss anders sehen wollen: Die USA sind keine terroristische Vereinigung. Einer Definition von Terrorismus bringt uns diese Erkenntnis aber trotzdem nicht näher. Irgendwelche Vorschläge?

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Kommentare (25)

  1. #1 Arno
    19. September 2011

    “Unlawfully” scheint mir hier ein Schluesselwort zu sein. Will man jemanden als Freiheitskaempfer klassifizieren, so muss man der entsprechenden Regierung die Legitimitaet absprechen, und die vorgenommene Handlung als Notwehr rechtfertigen.

  2. #2 Fission Chips
    19. September 2011

    ich finde viel bezeichnender, dass die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Terror dort keine Erwähnung findet. Terror ‘(lat. Schrecken) bezeichnet eine bestimmte Art der Handlung die unabhängig von ihrem Urheber ist. So kann auch ein Staat versuchen seine Ziele durch Terror , also durch die Verursachung größtmöglichen Schreckens zu erreichen , beispielsweise das Massaker Saddam Husseins an der Bevölkerung von Halabja.

    Dass die Bezeichnung so breitflächig gewählt wurde ist mit Sicherheit kein Zufall, ist doch Terrorismus ein äußerst hartes Stigma mit dem man seine Gegner diskreditieren kann.

  3. #3 A.P.
    19. September 2011

    Vielleicht interessiert Sie das hier ja:

    http://www.heise.de/tp/artikel/22/22122/1.html

    (Anmerkung: Auch wenn ich einigen Argumenten bzw. Schlussfolgerungen dort nicht zustimme, halte ich das doch für eine durchaus lohnende Lektüre…)

  4. #4 Josef Prost
    19. September 2011

    @ Fission Chips: Im 129a StGB findet es Erwähnung “…wenn eine der in den Nummern 1 bis 5 bezeichneten Taten bestimmt ist, die Bevölkerung auf erhebliche Weise einzuschüchtern,…”
    Aber letztendlich sind Terroristen immer die anderen. Und eine Definition wird nie gelingen, weil sich Terroristen nicht durch ihre Ziele, Struktur, oder sonstiges auszeichnen, sondern wer Terrorist ist und wer nicht wird immer eine politische Entscheidung bleiben.
    Damit hat der Begriff (und damit auch jede umschreibende Definition) Terrorismus hat in Gesetzestexten eben so wenig verloren wie Pronographie.

  5. #5 Paul S
    19. September 2011

    Das ist doch schon ein etwas älteres Dilemma, oder nicht? Die RAF war eine Terrororganisation, aus ihrer Sicht jedoch eine Befreiungsorganisation. Je nachdem, wer die Geschichte im Nachhinein schrieb, handelte es sich entweder um einen “Widerständler” oder eben einen “Terroristen”.
    In meinen Augen gibt es aber dennoch eine Trennlinie – und zwar ab dem Punkt, ab dem Personen, die Teil einer Minderheit sind, auf öffentlichwirksame Weise mit absolut unverhältnismäßigen und drastischsten Mitteln einer vorherrschenden Mehrheit großen Schaden zufügen wollen. Sei es durch den Tod von Menschen oder die Zerstörung von Gebäuden, denen zB eine politische und symbolische Bedeutung anhaftet.
    Diese Definition ist natürlich nicht vollständig und unterliegt natürlich einer Subjektivität, ich bitte darum, korrigiert zu werden. Aber spätestens da, wo Menschen sterben, hört der Spaß auf, weswegen die RAF eindeutig eine Terrororganisation ist.
    Die perverseste Form ist sowieso der Selbstmordterrorist, eine widerlichere Verachtung von Leben (des eigenen und das der anderen) ist wohl kaum noch möglich.

  6. #6 Jürgen Schönstein
    19. September 2011

    @Paul S.
    Das Problem, zwischen Terroristen und Freiheitskämpfern zu unterscheiden, ist eines, das weit unsere Kulturgeschichte zurück reicht. Das besondere Dilemma hier ist, dass die gleiche Jurisdiktion – in diesem Falle die USA – eine Gruppe von Personen gleichzeitig als Widerstandskämpfer (also politisch asylberechtigt) und als Terroristen (nicht einwanderungsberechtigt) definiert.

  7. #7 Sim
    19. September 2011

    Ein Verbrechen wird nicht mehr oder weniger schlimm, nur weil man ihm einen anderen Namen gibt. Nach dieser allgemein gehaltenen Floskel möcht ich noch anmerken:

    Das ist interessant, was die USA da macht. Also wird man ganz allgemein zum Terroristen, weil man für irgendjemanden ein Terrorist ist, unabhängig von den Motiven.

    Das ist, wie wenn man zum Mörder wird, weil man für Jemanden ein Mörder ist. Wenn man Jemanden zum Beispiel in Notwehr umbringt, ist man dessen Mörder.

    In beiden Fällen sollte man also schauen, ob man aus Notwehr gehandelt hat. Dann kann man auch ein seriöser Terrorist sein. Und dabei dann lieber Freiheitskämpfer genannt werden.

  8. #8 Lulu
    20. September 2011

    Eigentlich sind es immer die “Sieger”, die solche Begriffe wie “Terrorist” legitimiert definieren. (Hier finde ich das Beispiel der Gründerväter sehr anschaulich.) Das organisierte Umbringen von Menschen (Todesstrafe, Angriffskriege) ist dann Terror, wenn es nicht von einer Mehrheit (Wählerschaft) legitimiert ist.
    Aber Sieger definieren ja nicht nur “Terrorismus”, sie definieren ja auch “Demokratie” oder sogar “Freiheit”.
    (Ich weiß jetzt nicht so ganz genau, wie es mit dem Begriff “Menschenrechte” aussieht. Da gibt es doch eine UN-Definition, auch wenn sie nur als Definition da steht und nicht als Handlungsanweisung, oder?).

    Ich verstehe das Dilemma der US-amerikanischen Rechtsprechung bei der Behandlung von Terroristen/Freiheitskämpfern. Die im Artikel namentlich genannten Personen kommen aber auch alle aus Systemen, wo “Freiheitskampf” den USA irgendwie gefällt. Ich glaube, wenn da ein palästinensischer “Freiheitskämpfer/Terrorist auflaufen würde, der eine israelische Fabrik sabotiert hat, dann gäbs keine Definitionsprobleme.

  9. #9 AndreasM
    20. September 2011

    Wer ein Terrorist ist liegt im Auge des Betrachters, denn der hauptsächliche Aspekt von Terrorismus ist Angst, und die ist subjektiv.

    Der Begriff hat in einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat eigentlich nichts verloren, denn er wird häufig dafür verwendet, um Menschen zumindest zum Teil willkürlich als rechtslos einzustufen (oder zumindest sehr weitgehende Massnahmen zu legitimieren). Und erst durch diese besondere Behandlung wird der Kernaspekt des Terrorismus, die Angst der Menschen, verstärkt.

  10. #10 Dr. Webbaer
    20. September 2011

    Einer Definition von Terrorismus bringt uns diese Erkenntnis aber trotzdem nicht näher. Irgendwelche Vorschläge?

    Sischer, Terrorismus ist genau dann gegeben, wenn in modernen, der Europäischen Aufklärung verpflichteten, “westlichen” Systemen von Innen oder von Außen von privater Seite Gewalt angedroht oder ausgeübt wird, wird um politische Ziele zu erreichen. [1]

    Diese Definition ist für unsereins erst einmal hinreichend, Terrorismus in unfreien Systemen ist wesentlich schwieriger zu definieren. Was u.a. auch erklärt, dass es Terrorismus erst in der Moderne gibt – früher war Gewaltausübung um Angst und Schrecken zu verbreiten generell üblich.

    Witzig aber in der Tat, dass die Einigung auf die oben vorgestellte Definition für viele schwierig ist. Auch bspw. mit dem hiesigen Langzeitdoktoranden war keine Einigung möglich, die bspw. Antiterrormaßnahmen Israels oder der USA als zweifelsfrei nicht terroristisch kennzeichnete.

    HTH
    Dr. Webbaer

    [1] die “politischen Ziele” sind wichtig, Wahnsinnstaten sind kein Terrorismus – wichtig auch die private Seite, “Terror” aus dem Ausland ist ein kriegerischer Angriff – wichtig auch der Standort und dass die Drohung reicht

  11. #11 ali
    20. September 2011

    Kurzfassung Internetpetz: I know it when I see it

    Politisch zwar sehr nützlich, ansonsten unbrauchbar. Aber ihm ging es ja noch nie um intellektuelle Aufrichtigkeit.

  12. #12 miesepeter3
    20. September 2011

    Wer das Haus meines Feindes in Schutt und Asche legt, ist ein Freiheitskämpfer, wer meins in die Luft jagt, ist ein Terrorist.
    Noch Fragen?

  13. #13 Alex Schmid
    20. September 2011

    Es gaebe schon einen Ausweg aus dem Definitionsproblem, naemlich die Definition von Kriegsverbrechen auch auf Friedenszeiten auszubreiten, so dass “an act of terrorism is defined as the peacetime equivalent of a war crime”. Die meisten terroristischen Verbrechen werden mit der Definition des Kriegsverbrechens, die ja international anerkannt ist, gedeckt. Im akademischen Bereich ist der Konsensus groesser, siehe The Routledge Handbook of Terrorism Research (London: Routledge, 2011), pp. 86-87.Die Revised Academic Consensus Definition of Terrorism ist auch als Google knol auf dem World Wide Webb zu finden. – Alex P. Schmid (www.terrorismanalysts.com)

  14. #14 BreitSide
    20. September 2011

    interessante Beiträge – bis auf den allfälligen Bärendreck…

    Wäre mal interessant, wenn ein wirklicher Sprachgelehrter das Bedeutungsumfeld folgender Worte definieren würde:
    – Freiheitskämpfer
    – Rebell
    – Dissident
    – Terrorist
    – militante Opposition

    Wenn ich Zeit hab, geh ich mal zu Wicki…

  15. #15 Jörg Friedrich
    20. September 2011

    Dass Revolutionen definitorisch nicht vom Terror unterscheidbar sind, ist seit der Französischen Revolution bekannt. Robespierre verteidigte den Terreur, Lenin den “Roten Terror”.

    Interessant ist auch, dass sich der Partisan theoretisch-definitorisch kaum vom Terroristen unterscheiden lässt, siehe dazu Carl Schmitt: Theorie des Partisanen. Carl Schmitt selbst führte zur Unterscheidung das Konstrukt des “tellurischen Charakters” des Partisanen ein, der Partisan sei an den Boden der Heimat gebunden. Die RAF wäre demzufolge eher als Partisanenorganisation denn als Terrororganisation zu verstehen – das zeigt schon dass diese Unterscheidung eine Hilfskonstruktion ist.

  16. #16 Klirrtext
    20. September 2011

    Ich würde sagen wer Terrorist und wer Freiheitskämpfer ist aus geschichtlicher Sicht einfach davon abhängig wer den Kampf gewonnen hat. Regime oder Revolutionäre… Gibts nicht nen Spruch von wegen “die Geschichte ist immer die der Sieger?”
    @Jörg Heidrich
    Ich glaub der terreur der franz. Revolution lässt sich nicht mit der heutigen AUffassung von Terror unter einen Hut bringen.

  17. #17 Dr. Webbaer
    20. September 2011

    Dass Revolutionen definitorisch nicht vom Terror unterscheidbar sind, ist seit der Französischen Revolution bekannt.

    Dummerweise geht es hier aber nicht um Terror (Schrecken bzw. dessen Verbreitung), sondern um den explizit gegen moderne Systeme gerichteten Terrorismus.

    Wenn sich die Kollegen bspw. in Afghanistan oder Pakistan intern abmurksen, ist das etwas anderes als wenn organisierte oder eindeutig angeleitete (“ideologisierte”) Kräfte im “Westen” Sprengstoffattentate oder Attentate anderer Bauart begehen.

    In weniger zivilisierten Regionen ist es idT oft Ansichtssache, ob der Kämpfer “Freiheitskämpfer” (was oft vergessen wird ist die Frage: Welche Freiheit ist gemeint?) oder “Terrorist” sind. In jenen Regionen ist Terrorismus schwierig zu definieren, denn jeder ist dort sozusagen aggro und zur Zivilbevölkerung [1] rücksichtslos.

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] Kleine Anekdote zum hier nicht verlinkt werden sollenden radikalislamischen Muslimmarkt: Onkel Webbaer frisch unter den Diskutanten, will nur herausfinden, warum man sich bezogen auf Israel nicht auf die milit. Einheiten konzentriert, sondern wahllos abmurkst. Antwort: Es gibt in der dort gepflegten Richtung des Islam keine Zivilpersonen, lol. – Wie will man dort noch mit Terrordefinitionen argumentieren?

  18. #18 peter
    20. September 2011

    “Die perverseste Form ist sowieso der Selbstmordterrorist, eine widerlichere Verachtung von Leben (des eigenen und das der anderen) ist wohl kaum noch möglich.”

    Noch perverser ist derjenige, der diese Selbstmordterroristen behauptet und in seinem Namen Tausende ermordet:

    ===========================
    Irak: USA sind direkt verantwortlich für Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung

    Wir berichteten schon mehrere Male über Indizien, die nicht nur darauf hinweisen, daß Al Qaida eine Marionette der US – Geheimdienste ist, sondern daß die mörderischen Anschläge gegen die Zivilbevölkerung nicht auf das Konto des irakischen Widerstandes, sondern auf das der Besatzungstruppen gehen. Seitdem häufen sich die Beweise für diese These immer mehr. Auch Al Sadr sprach von einer “Schattenarmee” der Besatzungsmacht, die auf Terror spezialisiert ist.

    Nun berichtet die Association of Muslim Scholars in Iraq von einem irakischen Deserteur einer solchen Terrortruppe.

    Diesen Artikel hat Anna Kuehne dankenswerterweise in gutes Deutsch übersetzt uns auf ihrem Blog (http://annakuehne.twoday.net/) zur Verfügung gestellt.

    —————————————————————————————————–

    Attentate im Irak im Auftrag der US-Besatzungstruppen

    Attentat auf Befehl – Separatistische Bombenattentate gegen irakische Zivilisten
    Sonnabend, 12.05.2007

    Früherer Kollaborateur enthüllt Details über von den USA angeordnete Attentate, separatistische Bombenattentate auf irakische Zivilisten

    Ein Iraker, der nicht namentlich erwähnt werden möchte, hat enthüllt, dass Attentate und Bombenexplosionen auf irakischen Märkten von den USA initiiert werden, um die Iraker zu einem Bürgerkrieg aufzustacheln und so die Aufteilung des Landes zu erleichtern.

    Er verwies darauf, dass er seit etwa zweieinhalb Jahren für die US-Besatzungstruppen gearbeitet hätte, bis es ihm möglich gewesen sei, an einen Ort außerhalb Bagdads zu fliehen, wo er hofft, dass die Amerikaner seiner nicht habhaft werden können.

    Der ehemalige Kollaborateur erinnert sich: „Im Golfkrieg von 1991 war ich Soldat der irakischen Armee. Während des Rückzugs aus Kuwait entschloss ich mich, gemeinsam mit Dutzenden anderer irakischer Soldaten in der Botschaft von Saudi-Arabien um Asyl zu bitten. So fing alles an. Es gab dort damals US-Militärkomitees, die suchten sich ein Anzahl Iraker aus, die bereit waren, mit nach Amerika zu kommen. Ich war einer davon.“

    „1992 wurde ich nach Amerika gebracht“, fährt er fort. „Genauer gesagt, auf eine Insel, wo es fast ausschließlich militärische Einrichtungen gab. Mit mir waren noch mehrere andere Iraker dort, unter anderem der ehemalige Gouverneur von an-Najaf, ‘Adnan adh-Dharfi. Wir erhielten militärische Ausbildung, lernten intensiv Englisch und wie man Attentate ausführt“, berichtet er.

    Weiterhin erzählt der ehemalige Kollaborateur, dass er während des Einmarsches 2003 und des nachfolgenden Krieges ins Innere des Irak zurückgebracht wurde, um besondere Aufträge auszuführen, die ihm von den US-Behörden zugewiesen wurden.

    „Während des letzten Krieges, der zur Besetzung des Iraks führte“, so erinnert er sich, „waren wir eine Gruppe von Kameraden, die in Amerika dafür ausgebildet worden waren, Chaos in den Reihen der irakischen Armee zu verbreiten. Wir wurden von Saudi-Arabien aus in den Irak gebracht. Wir zogen Uniformen der irakischen Armee an, und unsere Mission bestand im Wesentlichen darin, unter den irakischen Soldaten Gerüchte zu verbreiten, z.B. dass die Amerikaner bereits in der und der Stadt wären, oder in den Vorstädten von Bagdad und lauter solche Sachen. Das gehört mit zu den Gründen, warum die irakischen Streitkräfte damals so schnell aufgaben“, sagte er.

    Er erzählt weiter: „Die Einheit, der ich zugeteilt war, war im Präsidentenpalast des Bezirks al-A’zamiyah untergebracht. Einmal im Monat durften wir unsere Verwandten und Bekannten in Bagdad besuchen. Ich besuchte also meine Familie in ‘Madinat as-Sadr’ im Osten von Bagdad. Doch als die Situation sich dann verschlechterte und Bewaffnete auf jeden zu schießen begannen, der den Palast verließ, bat ich meine Familie, ab und zu in den Palast zu kommen, damit ich sie wiedersehen konnte. Ich war erst der Wachmannschaft zugeteilt, doch nach einer Weile änderte sich das, und die amerikanischen Besatzungstruppen beauftragten mich mit der Führung einer Gruppe, die in den Straßen von Bagdad Attentate ausübte“, sagte er.

    „Es war unsere Aufgabe, bestimmte Personen zu ermorden. Die US-Besatzungsarmee gab uns ihre Namen, Bilder und eine Karte mit den Wegen, die diese Personen täglich von und zu ihrer Wohnung zurücklegten. In al-A’zamiyah z.B. sollten wir Shiiten töten, in ‘Madinat as-Sadr’ Sunniten usw.

    Wer in dieser Gruppe einen Fehler machte, wurde umgebracht. Drei Mitglieder meines Teams wurden von US-Besatzungstruppen getötet, nachdem sie es nicht geschafft hatten, in Bagdad politisch relevante Sunniten zu ermorden. Ein US-Kommando mit entsprechendem Auftrag eliminierte sie. Das war vor 2 Jahren“, erinnert sich der ehemalige Kollaborateur.

    Laut seinen Aussagen haben die Amerikaner eine Einheit für „schmutzige Aufträge“ (dirty jobs). Diese Einheit besteht aus Irakern, Amerikanern, Ausländern und Sicherheitsunternehmen, die in Bagdad und anderen Städten eingesetzt werden. Diese Einheit führt nicht nur Attentate aus, sondern einige ihrer Mitglieder sind auch darauf spezialisiert, Bomben und Autobomben in Wohnvierteln und auf Marktplätzen zu platzieren. Diese Einheit führt Operationen aus, bei denen gesuchte Personen, die auf Wunsch der amerikanische Armee nicht getötet werden sollen, verhaftet werden.

    Der ehemalige Kollaborateur sagt weiterhin, dass „Operationen, bei denen Autobomben installiert und Sprengstoff auf Marktplätzen gezündet wird, auf verschiedene Art ausgeführt“ werden. „Die bekannteste Methode besteht darin, Bomben in Autos zu verstecken, während Verhöre durchgeführt werden. Die gewünschte Person wird zu einem US-Stützpunkt bestellt und eine Bombe in ihrem Auto platziert. Dann wird die Person gebeten, aus irgendeinem Grund zu einer Polizeistation oder einem Marktplatz zu fahren, und dort explodiert dann die Bombe.“

    Diese Aussagen des ehemaligen Kollaborateurs decken sich mit Berichten westlicher Quellen, die eine Involvierung US-amerikanischen Militärpersonals in Bombenattentate auf die irakische Zivilbevölkerung aufdeckten. Der britische Journalist Robert Fisk, so AMSI (Association of Muslim Scholars in Iraq), hat kürzlich in Syrien Iraker getroffen, die ihm gegenüber auf solche „black operations“ (dt. etwa: Schwarzeinsätze) seitens der Amerikaner zu sprechen kamen.

    Der ägyptische Schriftsteller und ehemalige Redakteur von al-Ahram, Muhammad Hasanayn Haykal, hat in einem Interview mit dem Satelliten-Fernsehsender al-Jazeera ebenfalls festgestellt, dass es im Irak derart viele Söldner gebe, dass diese eine Armee für sich bilden, welche hinsichtlich ihrer Mannstärke und Ausrüstung praktisch nur von der eigentlichen US-Armee übertroffen wird. Diese Truppen würden jetzt „Knights of Malta“ (dt. Malteser) genannt, sagt Haykal, und sie seien die Ursache für viele der Attentate auf irakische Zivilisten. Haykal wies darauf hin, dass es in den Reihen dieser Söldner auch Iraker und Libanesen gebe.

    Quelle: Association of Muslim Scholars in Iraq
    http://heyetnet.org/en/content/view/490/27/

    Übersetzung: Berna Kühne-Spicer
    Quelle des deutschen Textes:
    http://annakuehne.twoday.net/stories/3726112/

    ————————————————————————————————————-

    Karl Weiss berichtete schon vor längerem über die Recherchen des amerikanischen Journalisten Robert Fisk, der auf ähnliche Spuren gestoßen war.
    ————————————————————————————————
    Bereits seit geraumer Zeit war zu vermuten, daß die fast täglichen Terroranschläge auf friedliche oder betende Schiiten im Irak, die von „US-Sicherheits-Quellen” der Al Quaida zugeschrieben werden, in Wirklichkeit Werk der Besatzer im Irak sind. Sie werden in den Medien meist als Selbstmordanschläge bezeichnet, haben aber oft die typischen Anzeichen ferngezündeter Bomben, wie sie der CIA verwendet. Unklar blieb aber weiterhin, wer dann die wirklichen “Selbstmordanschläge” durchführt, bei denen irakische Zivilisten das Ziel sind, der Fahrer des Sprengstoffautos aber mit in die Luft fliegt.

    Kürzlich kamen einige Dokumente ans Tageslicht, die belegen, daß die Figur Al Zarkawis im Irak eine erfindung war – ebenso wie die Al Quaida dort eine Propagandalüge („PSYOP”) militärischer US-Stellen ist. Auch ist es noch nicht so lange her, daß zwei Mitglieder eines britischen Militärgeheimdienstes in Basra von irakischen Polizisten erwischt wurden, als sie mit einem Auto bis unters Dach voll Sprengstoff auf dem Weg zu einem belebten Markt waren.

    Ebenso hatten die sunnitischen Widerstandskräfte im Irak wiederholt darauf hingewiesen, daß sie ausschließlich gegen die Besatzer und deren Hilfswillige vorgingen und nicht das geringste Interesse hätten, zivile Schiiten umzubringen, während die Besatzungstruppen jedes Interesse haben zu verhindern, daß Sunniten und Schiiten im Irak gemeinsame Sache machen.

    Nun gibt es auch das letzte fehlende Glied der Kette, das endgültig beweist, daß es wirklich Kräfte der Besatzungstruppen bzw. von ihnen beauftragte Kräfte sind, die jene mörderischen Bombenanschläge gegen friedliche Schiiten im Irak begehen.

    Der bekannte britische Journalist Robert Fisk, der im Libanon lebt und als der best informierte westliche Journalist im Nahen Osten gilt, schrieb in einem Artikel, der ursprünglich vom 18. April stammte und nun bei ‚informationclearinghouse.info’ nachveröffentlicht wurde, daß syrische Geheimdienstquellen und irakische Zeugen aussagen, es seien „unbekannte Amerikaner”, die jene mörderischen Anschläge begehen, die für das ständige Anwachsen der Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten im Irak verantwortlich sind.

    Fisk berichtet, was ihm ein syrischer Geheimdienstmann erzählte: „Ein junger irakischer Mann hat uns berichtet, daß die Amerikaner ihn als Polizist im Irak trainiert haben. 70% der Zeit lernte er Auto fahren und den Rest in Waffentraining.(…) Sie gaben ihm ein Handy und ließen ihn einen Wagen in eine belebte Gegend nahe einer Moschee fahren. Dort sollte er sie anrufen. Er hatte aber dort kein Signal und mußte aussteigen, um einen Ort zu finden, an dem er das Handysignal empfangen konnte. Als er dann anrief, flog sein Auto in die Luft.”

    Die Amerikaner, so sagt der Geheimdienstmann, versuchen einen Bürgerkrieg zu entfesseln. Dann würden die Widerstandskämpfer der sunnitischen Seite genug mit den Schiiten zu tun haben und keine US-Soldaten mehr umbringen.

    Die Geschichten, die der Geheimdienstmann erzählt, kommen aus glaubwürdigen Quellen. Schiiten aus dem Irak kommen als Pilger nach Syrien zur Sayda Zeinab Moschee außerhalb Damaskus.

    Eine ganz ähnliche Story kommt von einem anderen jungen Iraker. Auch er wurde für die Polizei angeworben und bekam ein Auto und ein Handy, das er an einen belebten Ort in Bagdad zu fahren hatte, wo eine Menge einen Protest durchführte, über den er mit seinem Handy berichten sollte. Aber sein Handy funktionierte nicht, so berichtete er über den Protest aus einer Telephonzelle. Als er gesagt hatte, daß er nun von dort anruft, flog sein Auto in die Luft.

    Fisk ist als extrem umsichtiger Journalist bekannt, der keine Gerüchte in die Welt setzt. Er würde dies nicht veröffentlichen, wenn er nicht vom Wahrheitsgehalt der Berichte überzeugt wäre – und wenn er das ist, ist es stichhaltig. Damit ist nun auch durch glaubwürdige Zeugenaussagen belegt, daß es die ruchlosen Besatzer des Irak sind, die dort massiv Zivilisten bei Moscheen und auf Märkten mit Autobomben ermorden bzw. ermorden lassen.

    Sie sind die Terrroristen!

    Quelle:
    http://karlweiss.twoday.net/stories/3724914/

  19. #19 ali
    20. September 2011

    Sorry, off-topic (aber so kann ich gleich das vergessene Abo anmelden):

    Warum sagt ihr eigentlich alle der Terreur? Wird das offiziell so gemacht in den Deutschen Geschichtsbüchern? Es ist mir natürlich klar, dass ihr euch auf das deutsche Wort Terror bezieht. Es klingt in meinen Ohren leider nur furchtbar falsch, weil im Bezug auf die französische Revolution es sich um einen stehenden Ausdruck handelt dem normalwerweise der Artikel vorangestellt wird. Auf Französisch ist es dann also immer la terreur.

    Ich möchte noch betonen, dass dieser Einwand von jemanden kommt, der betreffend der Frage der oder das Blog ein totaler Agnostiker ist und dem jeglicher Sprachdogmatismus fremd ist. Aber glaubt es mir: Der terreur klingt einfach schrecklich falsch wenn man Französisch spricht. Ich wollte das nur loswerden :)

    Vielleicht können wir uns auf die Terrorherrschaft einigen?

  20. #20 Cornelius Courts
    22. September 2011

    für uns Biowissenschaftler gibt es noch eine ganz andere Form von Terrorismus, zu deren Einordnung als solcher es in den USA sogar (und – bei US-Gesetzen ja selten – erfreulicherweise) ein Gesetz gibt:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Animal_Enterprise_Terrorism_Act
    Es geht um die Verbrechen und Einschüchterungsversuche gegen Wissenschaftler und deren Familien aber auch gegen wissenschaftliche Einrichtungen durch Tierschutzorganisationen, die alle Tierexperimente über einen Kamm scheren, verteufeln und verbieten wollen. Da die Mehrheit der Bevölkerung dieser Position nicht folgt, versuchen diese Leute der Öffentlichkeit ihre Auffassung durch Androhung und Ausübung von Gewalt aufzuzwängen. In diesem Fall bin ich mit der Einordnung unter “Terrorismus” völlig einverstanden.

    Hier noch zwei Links dazu:
    http://www.foxnews.com/story/0,2933,525039,00.html
    http://scienceblogs.com/whitecoatunderground/2010/02/i_have_this_friend_she.php

  21. #21 Bullet
    22. September 2011

    Hm. Also gibt es “guten” und “bösen” Terrorismus?

  22. #22 Dr. Webbaer
    22. September 2011

    @bullet (‘Kugel’, auch ‘Boulette’, metaphor. u.a. auch für ‘Dicker’)

    Hm. Also gibt es “guten” und “bösen” Terrorismus?

    Wie kommen Sie denn darauf? Die oben verwiesene Gesetzeslage dient der Bearbeitung militanter sog. Naturschützer, Sportsfreunde wie diese sind gemeint, und haben den Zweck Ökoterrorismus vorzubeugen. BTW, Pim Fortuyn wurde von so einem ermordet.

    Wissenschaftsfeindlichkeit kann in Terrorismus münden.

    HTH
    Dr. Webbaer

  23. #23 Sven Türpe
    22. September 2011

    Also gibt es “guten” und “bösen” Terrorismus?

    Why not? Es gibt ja auch gute und böse Schläge, die einen nennen wir Notwehr oder Polizeiarbeit, die anderen Körperverletzung und Misshandlung. Aus einer naturwissenschaftlich-abstrahierenden Sicht handelt es sich jeweils um denselben Vorgang. Juristen hingegen werden zur Bewertung den Kontext sowie unter Umständen subjektive, nicht direkt beobachtbare Aspekte wie die mutmaßlichen Absichten des Täters berücksichtigen. Auf diese Weise unterscheiden die Juristen etwa zwischen Körperverletzung und versuchtem Mord.

  24. #24 Dr. Webbaer
    22. September 2011

    Es gibt ja auch gute und böse Schläge, die einen nennen wir Notwehr oder Polizeiarbeit, die anderen Körperverletzung und Misshandlung.

    Terrorismus kann es nur aus einer bestimmten Sicht heraus geben, im üblichen Fall ist diejenige der Europ. Aufklärung -u.a. auch deshalb betont Onkel Webbaer auch regelmäßig diesen Bezugspunkt- maßgeblich. Niemand würde auf die Idee kommen bspw. die antiken griechischen oder römischen Verhältnisse auf einen dbzgl. Ismus abzuklopfen.

    D.h. aber auch: Einen guten Terrorismus gibt es nicht.

    HTH
    Dr. Webbaer

  25. #25 Bullet
    22. September 2011

    Eieiei. Die Experten unter sich.
    @wb:

    Die oben verwiesene Gesetzeslage dient der Bearbeitung militanter sog. Naturschützer

    Ja, das hab ich gelesen und verstanden. Fragt sich nur, warum du in das schöne aber wertlose Template “[beliebige Geisteshaltung hier einsetzen] kann in Terrorismus münden” ausgerechnet das Wort “Wissenschaftsfeindlichkeit” einsetzt. Das ist demzufolge natürlich nicht hilfreich.

    @Türp:

    Why not? Es gibt ja auch gute und böse Schläge

    Wie lange brauchst du, um “Schlag” zu definieren, und wie lange, um “Terrorismus” zu definieren? Allein die um Größenordnungen verschiedene aufzuwendende Zeit zur Definitionsfindung sollte einen Hinweis darauf liefern, daß du mal wieder neben das Klo pinkelst. Du hättest das umschiffen (pun intended) können, indem du den Term “körperliche Gewalt” hättest verwenden können. Aber wie so oft bleibt dein Anspruch hinter deinen Taten zurück.
    Wb antwortet auf dich und bringt sogar etwas, was man als Grundlage nehmen kann. Er schreibt:

    Terrorismus kann es nur aus einer bestimmten Sicht heraus geben

    Das bedeutet, daß Terrorismus perspektiv- und wertungskontextgebunden wäre und damit per se nichtobjektivierbar – darüber kann man durchaus reden. Der Nachsatz allerdings:

    im üblichen Fall ist diejenige der Europ. Aufklärung

    macht dann alles wieder zunichte. Denn engstirnigeres Kleinbürgerdenken hab ich selten auf so engem Raum gesehen. @wb: Es gibt mehr auf der Welt als den Wirkungskreis der Kantschen Aufklärung – und auch dort gibt es Terrorismus. Dein “üblich” darfst du dir also gern dahin stecken, wo du dir dein häßliches Diphtong immer rausziehst.
    Und das hier:

    D.h. aber auch: Einen guten Terrorismus gibt es nicht.

    (- natürlich: denn “guter” Terrorismus wird ja sofort in “Freiheitskampf” o.ä. umeuphemisiert -) wiederholt ja nur auf deutlich niedrigerem intellektuellem Level die vordergründige Scheinaussage, die Jürgen mit seinem Artikel aufwirft.
    HTH dir vielleicht ausnahmsweise auch mal.