Es ist ja eine journalistische Tradition, dass wir Reporter in unseren Erinnerungen persönlicher Begegnungen mit berühmten – oder auch berüchtigten – Persönlichkeiten kramen, wenn selbige ihre Stoffwechselfunktionen endgültg eingebüßt haben. Ich weite diese Tradition mal ein bisschen aus, denn ich bin zwar dem libyschen Diktator Muammar Gaddafi nie wirklich “persönlich” begegnet, aber ich habe ihn aus Anlass der UN-Vollversammlung vor zwei Jahren live und in Farbe erlebt. Und ich muss zugeben, dass damals schon die Frage unausweichlich schein, welche seiner offensichtlichen Persönlichkeitsdefizite schließlich den Fall Gaddafis bewirken werde. Über seinen erratischen Auftritt, der nicht ohne bizarre und unfreiwillige (?) Komik war, hatte ich damals einen kurzen Bericht geschrieben; wer sich hingegen den Auftritt m O-Ton antun will, der kann dies im folgenden YouTube-Video (plus Fortsetzung hier) tun:

flattr this!

Kommentare (25)

  1. #1 KommentarAbo
    21. Oktober 2011

  2. #2 Dr. Webbaer
    21. Oktober 2011

    Diese Komik, die von solchen Gestalten regelmäßig ausgeht, kommt anderswo gut an, in jenen Regionen gehört ein Auftreten dieser Art zum Anforderungsprofil; Hussein, “Bärtige”, Kim Jong, die seinerzeitigen Ostblock-Witzbolde, nicht zu vergessen Adolf, sind oder waren aber keineswegs dull oder therapiebedürftig.

    Was wohl jetzt mit der Leibgarde passiert?, vermutlich geht’s in die Tücher und allgemein in die bärtige Handhabung, gell?

  3. #3 michael
    21. Oktober 2011

    > vermutlich geht’s in die Tücher und allgemein in die bärtige Handhabung,

    Gell,Bärchen, kleines Schweinchen bleibt kleines Schweinchen.

  4. #4 Dr. Webbaer
    21. Oktober 2011

    @michael
    Die verklausulierte und von Ihnen auch erkannte Frage, ob die Nachfolger von Mubarak, Ben Ali & Gaddafi nun besser oder anzunehmenderweise schlechter mit der Bevölkerung umgehen, haben Sie gut erkannt. – Irgendwann wird man’s an der Anzahl der Bärtigen erkennen.

  5. #5 Lars
    21. Oktober 2011

    und als nächstes wird jetzt der iran überfallen. merkt man ja schon seit wochen was die usa da für kriegshetzte gegen den iran betreiben,da kanns ja
    nicht mehr lange dauern.Auf diesen Kommentar bitte nicht reagieren. Das Mantra “bald geht’s los” hat dieser “Kommentator” nun schon seit Monaten ziemlich wahllos hier ausgepieselt. Was seine Motivation ist, wird mir zwar immer ein Rätsel bleiben, aber damit er seine Zeit nicht mehr mit solch unsinnigem Getrolle verplempern muss, bitte ich alle Mit-LeserInnen, sie einfach zu ignorieren. Wie das Hundehäufchen, um das man herumgeht.

  6. #6 BreitSide
    21. Oktober 2011

    🙂 – bis auf den Bärendreck natürlich…

  7. #7 Lars
    21. Oktober 2011

    tja dann kann ivh leider auch nix mehr tun wenn ihr das nicht glauben wollt.

  8. #8 manfred w. schmitz
    22. Oktober 2011

    saddam hussein, mubarak und gaddafi waren diktatoren. sie haben die opposition
    unterdrückt – auch mit inhumanen maßnahmen. aber zu ihren zeiten gab es religions-
    freiheit und keine unterdrückung der minderheits-christen.
    allen diesen ländern, die durch westlichen einfluß (geld und waffen) von ihren dik-
    tatoren befreit wurden, geht es erheblich schlechter als vorher. und in libyen werden
    wir noch unser blaues wunder erleben, denn gaddafi hat sein land für die afrikanischen
    verhältnisse auf ein sehr hohes niveau gebracht und für viele nachbarsländer erheb-
    liche gelder gespendet, um deren not zu lindern.
    es ist ja jetzt so einfach, auf dem verlierer herumzuhacken. recht haben ja nur die
    sieger. die verdienste der diktatoren werden flachgebügelt. nur in einer diktatur
    sind revulutionäre änderungen möglich – siehe auch china, während alte demokra-
    tien dahinsiechen : england und usa.
    die demokratie ist nichts für entwicklungsländer wie irak, ägypten, tunesien, lybien,
    afghanistan. hier muß eine humane diktatur die richtigen weichen für die zukunft
    stellen.

  9. #9 franz
    24. Oktober 2011
  10. #10 waterworld
    9. November 2011

    @manfred w. schmitz
    @franz

    Danke für diese Kommentare und den Link.

    Warum fällt es den Menschen so schwer, neben ihrer BILD und WELT und ARD und ZDF usw. mal nach links und rechts zu schauen, sowie ihre naturgegebene Gabe des Denkens einzusetzen. Warum glauben alle nur das, was die MSM verkünden. Sich allumfassend zu informieren ist NOCH nicht verboten!

    @Jürgen Schönstein
    Sich über einen dahin gemetzelten Toten lustig zu machen, steht in Deutschland zum Beispiel unter Strafe. Das ist Verunglimpfung des Ansehens Verstorbener. Die Passagen finden sich im §189 des StGB.

  11. #11 waterworld
    9. November 2011

    @manfred w. schmitz
    @franz

    Danke für diese Kommentare und den Link.

    Warum fällt es den Menschen so schwer, neben ihrer BILD und WELT und ARD und ZDF usw. mal nach links und rechts zu schauen, sowie ihre naturgegebene Gabe des Denkens einzusetzen. Warum glauben alle nur das, was die MSM verkünden. Sich allumfassend zu informieren ist NOCH nicht verboten!

    @Jürgen Schönstein
    Sich über einen dahin gemetzelten Toten lustig zu machen, steht in Deutschland zum Beispiel unter Strafe. Das ist Verunglimpfung des Ansehens Verstorbener. Die Passagen finden sich im §189 des StGB. Sie sollten sich bei Gelegenheit selbst hinterfragen!

  12. #12 Bullet
    9. November 2011

    @waterworld:
    Adolf Hitler war ein kleiner stinkender Wicht mit Hackfresse.
    Ich erwarte jetzt also eine Strafanzeige von dir.

  13. #13 Jürgen Schönstein
    9. November 2011

    @waterworld
    Vielleicht ist mein Ironiesensor nur kaputt, aber falls dieser juristische Hinweis tatsächlich ernst gemeint war: Erstens gelten für Personen des öffentlichen Lebens – und zu denen zählt ein Staatsoberhaupt definitiv – andere Maßstäbe, und zweitens habe ich mich hier über niemanden lustig gemacht. Gaddafis Auftritt vor den Vereinten Nationen war ein historisches Ereignis und ist als solches dokumentiert. Nichts wurde verfälscht oder verzerrt. Und es war, dessen bin ich mir sicher, ein Auftritt, auf den Gaddafi bis zu seinem letzten Atemzug stolz war. Wo wird also jemands Ansehen hier verunglimpft?

  14. #14 Thorsten
    9. November 2011

    Ich hab keine Ausdauer, mir die komplette Rede in holperiger Simultanübersetzung anzutun, deshalb habe ich mir eine Niederschrift gesucht: Link

    Mir erschliesst sich nicht, was daran komisch sein soll; und Deinem “kurzen Bericht” im Focus entnehme ich das auch nicht. Stattdessen werden, wie bei Ahmadinejad auch gerne, die Inhalte weggelassen und die Merkwürdigkeiten aufgeblasen.

    Die von ihm geäußerte Kritik, wie leichtfertig sich Länder militärischer Mittel bedienen, um ihre wirtschaftlichen Interessen zu bedienen, finde ich jetzt nicht einfach mit einem Hinweis auf seine Persönlichkeitsstruktur abzutun, und dass die Konstruktion des Sicherheitsrates nur dem Weltfrieden nützt ist auch mehr als fraglich.

    Ein Zitat sei mir erlaubt:
    “Vor Kurzem haben wir 1000 afrikanische Emigranten festgehalten, die auf dem Weg nach Europa waren. Wir fragten sie, warum sie nach Europa gehen wollten? Sie sagten, es wäre, um ihren verlorenen Reichtum zurückzuholen – ansonsten würden sie nicht gehen. Wer kann die Reichtümer, die von uns genommen wurden, zurückgeben? Sollten diese Reichtümer wiederhergestellt werden, dann gäbe es keine Immigration mehr von den Philippinen, Lateinamerika, Mauritius und Indien. Afrika hat Anspruch auf $777 Milliarden Dollar als Kompensation der kolonisierenden Länder. Afrika wird auf diesem Betrag bestehen, und falls er ihnen nicht gegeben wird, werden Afrikaner dorthin gehen, wo diese Reichtümer hingebracht worden sind. Sie haben das Recht, diesem Reichtum zu folgen und ihn zurückzubringen.”

    Wie das jetzt mit seinem Abkommen mit Europa zusammenpasst, Flüchtlinge zurückzuhalten, sei dahingestellt, aber von Fantastilliarden schwafelt er auch nicht…

    Disclaimer: Ich möchte den Kerl hier nicht verteidigen, nur an den alten Bibelspruch vom Balken im Eigenen erinnern.

  15. #15 Wb
    9. November 2011

    @Schönstein
    Sie haben “einen erratischen Auftritt, der nicht ohne bizarre und unfreiwillige (?) Komik war” festgestellt, rudern Sie deswegen nicht zurück, sowas ist noch nicht strafbar und wird es wohl auch nie werden, lol, G. war natürlich ansonsten schon eine vglw. brauchbare Kraft, die immerhin halbwegs glaubhaft dem Terrorismus abgeschworen hat und wirtschaftlich eine im “Westen” verständliche Sprache sein eigen nannte.

    Schaun mer mal, was jetzt hochkommt.

    MFG
    Wb

  16. #16 s.s.t.
    9. November 2011

    @Thorsten

    Und warum strömen Afrikaner dann nicht auch in arabische Länder?

  17. #17 Thorsten
    9. November 2011

    @s.s.t.
    Weil die Bevölkerung da genau so knapp gehalten wird? Ich kann da auch nur raten; dass er mit den Leuten, die er da abfangen lässt, lange Gespräche bei Kerzenschein führt, täte mich auch wundern.

    Wie gesagt bin ich hier nicht zu Gadaffis Verteidigung, würde mich nur freuen, wenn ein paar Leute das nicht so schwarz-weiss sehen würden.

  18. #18 Jürgen Schönstein
    9. November 2011

    @Wb
    Klar, dass Sie hier Ihren Senf dazu geben muessen. Ich rudere nicht zurueck, wenn ich feststelle, dass ich Gaddafi hier nicht laecherlich gemacht habe. Dass der Auftritt vor den Vereinten Nationen, sowohl der Form nach als auch inhaltlich, erratisch – also vom Ziel, und wenn’s nur das Rednerpult war, abweichend – bezeichnet werden muss, war aus der Sicht des Beobachters unbestreitbar (die Zeitvorgabe war 15 Minuten! So lange brauchte der libysche Staatsschef schon, bis er endlich das Rednerpult erreichte); die Einstufung als komisch ergibt sich aus der Reaktion des Publikums, das mehrfach in Gelaechter ausbrach. Ob es Gaddafis Absicht war oder nicht, dieses Gelaechter zu provozieren, kann ich nicht beurteilen (die UN sind typischer Weise nicht das Forum fuer Stand-up-Comedy, aber es kommt, wie wir spaetestens seit Chruschtschows Schuh-Einlage wissen, immer wieder mal vor) – daher mein Fragezeichen hinter “unfreiwillig”. Und IhreAuffassung, dass ein mit Terror herrschender Diktator schon okay sei, so lange er Geschaefte mit dem Westen macht, ist eine, die man nun wirklich nicht teilen muss.

    @Thorsten
    Eine Rede ist sowohl Form als auch Inhalt. Mag sein, dass manches, was Gaddafi vortragen wollte, bei klarerer Praesentation zu einer echten Diskussion gefuehrt haette – aber die Art und Weise, wie es hier, unter Missachtung aller Etikette (und auch in voelliger Verkennung der Tatsache, dass Simultandolmetscher nach spaetestens einer halben Stunde abgeloest werden muessen – weil diese anstrengende Taetigkeit sehr schnell zu Konzentrations- und damit Informationsverlusten fuehrt) vorgebracht wurde, war definitv kontraproduktiv.

    Wenn das Redebeispiel etwas zeigt, dann den offensichtlichen Realitaetsverlust Gaddafis, ebenso wie seine fehlende (nicht mehr vorhandenen?) Bereitschaft zum Dialog, die er mit enormer Selbstueberschaetzung kompensiert hatte. Und diese Eigenschaften waren an seinem Fall garantiert nicht unbeteiligt.

  19. #19 Wb
    10. November 2011

    @Schönstein
    Nun, die Festellung, dass da einer erratisch und nicht ohne bizarre Komik auftrat, freiwillig oder auch nicht bezogen auf diese Komik, ist schon eine Wertung, die nicht von allen geteilt wird und die Richtung Sich-Lustig-Machen geht, zumindest kann man dieser Meinung sein. – Auch andere Diktatatoren waren aus Sicht des modernen politischen Menschen natürlich saulustig, aber Zeitgenossen mögen das ganz anders gesehen haben.
    D.h. zusammengefasst: Ihre Kommentierung hat’s getroffen, das StGB kann mit entsprechendem Personal zusammen zu Hause bleiben. 🙂

    MFG
    Wb (der G. keinesfalls als “schon okay” betrachtet, sondern als “eine vglw. brauchbare Kraft” für jenen Kulturkreis – das war zu ergänzen, korrekt!)

  20. #20 michael
    10. November 2011

    > “eine vglw. brauchbare Kraft” für jenen Kulturkreis

    WB meinen wohl, dass Gaddafis Wirken in ‘jenem Kulturkreis’ für die freieste alle Marktwirtschaften von Vorteil war, oder ?

  21. #21 Wb
    10. November 2011

    @michael
    Sicherlich war Lockerbie den amer. Staaten von Vorteil, die daraufhin eine gute Position hatten mit G. Öl-Geschäfte zu machen und das weidlich ausnutzen…
    Oder waren es die netten Europäer, die G. verwöhnten?

    Wie dem auch sei, G. war verglichen mit den Mullahs oder den Wahhabisten in Ägypten oder den Taliban eine vglw. brauchbare Kraft für jenen Kulturkreis, die auch und gerade von Linken viele Jahre unterstützt wurde, erst wg. Terrorismus, später wg. der Abkehr vom Terrorismus, linke Kohärenz halt; manche meinten auch Libyen wäre eine sozialistische Republik gewesen. – G. hat sich tatsächlich um einen gewissen Wohlstand seines Volks gekümmert, auch wenn die Strukturen eher nationalsozialistisch waren, loge + lol.

  22. #22 Thorsten
    10. November 2011

    > Mag sein, dass manches, was Gaddafi vortragen wollte, bei klarerer Praesentation zu einer echten Diskussion gefuehrt haette

    Ist das Ihr Verständnis von Journalismus? Ich befürchte, dass genau solche oberflächlichen Artikel wie Ihrer im Focus für die nötige Stimmung sorgen, Wirtschaftspolitik mit militärischen Mitteln betreiben zu können.

  23. #23 Wb
    10. November 2011

    @Thorsten + btw:
    Sportsfreund G. forderte 7.700.000.000.000,- DOL für Afrika, vgl. auch: http://www.huffingtonpost.co.uk/2011/10/20/gaddafi_n_1021634.html

    Und lassen Sie mal den hiesigen Inhaltemeister in Ruhe, Ihre Projektionen treffen den Falschen…

    Sie versuchen den Sportsfreund zu verteidigen und gleichzeitig nicht zu verteidigen, gell. Gähn, ja auch A aus I wird medial so ungerecht behandelt, der Gute. So isses halt, dabei meinen es doch viele nur gut in jenem Kulturkreis.

    MFG
    Wb

  24. #24 waterworld
    10. November 2011

    Zit. Bullet
    “@waterworld:
    Adolf Hitler war ein kleiner stinkender Wicht mit Hackfresse.
    Ich erwarte jetzt also eine Strafanzeige von dir.”

    Klein ist relativ; stinkend kann keiner nachweisen, ist aber im Rahmen des Möglichen; Wicht ist schon ne “mächtige” Beleidigung; naja und Hackfresse reicht wohl kaum aus eine Anzeige zu stellen. Zumal sie (die Äußerung) einem polemischen Kommentar entspringt und nicht wie Hr. Schönsteins Essay auf einem Wissenschaftsblog als Leittitel dient.
    BTW – Anzeigen gegen ein “Geschoss” zu erstatten, nimmt einem keiner ab. Da muss man schon den Schützen anzeigen, der sich aber in diesem Fall hinter einem Synonym versteckt.
    .
    .
    .
    @Schönstein

    Ich bin der Meinung, dass Sie Ihre Form von metaphorischem Sensationsjournalismus eher dem Eulenspiegel zur Verfügung stellen sollten. Welchem Zweck oder Ziel diente denn dieser Beitrag? Ich lese sehr gern auf dieser Seite, aber haupsächlich um Informationen zu sammeln, die prüfbar und nachhaltig sind. Aber dieser Beitrag an sich gehört nicht in solch einen blog.
    Durch Ihre Einleitung “..wenn selbige ihre Stoffwechselfunktionen endgültg eingebüßt haben” machen Sie sich über die Person lustig. Oder würde es Ihnen gefallen, wenn Sie am Grab oder im Nachruf eines Bekannten oder Angehörigen hören – er hat seine Stoffwechselfunktionen endgültig eingebüßt. Haha – toller joke…war gar nicht so gemeint…aber ich lach mich trotzdem tot…
    Sie sprechen von Persönlichkeitsdefiziten. Ist nicht gerade das der Moment, in dem man die Sachebene verläßt? Passiert leider immer immer wieder. Wenn Argument oder Geist fehlen, wechseln die Menschen von der Sach- auf die Beziehungsebene. Und das lieber Hr. Schönstein ist Talkshowniveau.

  25. #25 Wb
    10. November 2011

    Jaja – “Durch Ihre Einleitung “..wenn selbige ihre Stoffwechselfunktionen endgültg eingebüßt haben” machen Sie sich über die Person lustig.” verdammt üble Formulierung, man freut sich zwar wenn so einer weg ist, aber muss es gleich so deftig sein?

    A: Ja, das war noch vglw. nett. Man schaue bspw. hier, was G. so “gebracht” hat. Klar, das war regionaltypisch, Nasser, Assad jr. und sr., Mubarak und wie sie alle hießen sind eben so, der Kultur geschuldet, vorgegangen. Die “streng Religiösen” waren eher noch herber.

    Also, mal absteifen, klar, G. war auch nur ein Mensch und zuletzt sogar recht zahm, aberrr (und wir denken uns hier das rollende R des Willy Brandt): Was man braucht, bekommt man aucht.

    HTH
    Wb