Diesmal (auf die Schnelle) wieder nur ein Lesetipp: Die New York Times hat dem seit Dezember wieder aufgenommenen – und um Finanzierung bangenden – SETI-Projekt, also der Suche nach außerirdischem Leben, eine Story auf ihrer Titelseite gewidmet: Search for Aliens Is On Again, but Next Quest Is Finding Money. Inzwischen wissen wir ja, dass es in der Galaxie von Planeten wimmelt – wenn wir also auch nur ein einziges Signal von einer außerirdischen Intelligenz aufschnappen könnten, dann wäre dies ein gutes Zeichen dafür, dass auch Leben eine universelle Erscheinung ist. Bisher kennen wir ja nur einen Fall, unsere Erde. Aber, um die SETI-Astronomin hier aus der NY Times zu zitieren: “Auf diesem Gebiet ist die Zwei die allerwichtigste Nummer. Wir zählen eins, zwei, unendlich. Wir suchen alle nach der Nummer Zwei.”

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Kommentare (2)

  1. #1 doublemoth
    30. Januar 2012

    Ich kenne mich zwar nicht so aus (eigentlich gar nicht), aber ich habe mal gehört, dass Funksignale nach einigen Lichtjahren in ein unübersichtliches Rauschen übergehen und man mögliche künstliche Signale nicht mehr herausfiltern kann. Kann mir jemand sagen, ob das stimmt oder ob ich da einer Fehlinformation aufgesessen bin?

    Ansonsten kann man Seti (oder andere Forschungsprojekte) auch ohne großes Geld unterstützen:
    http://setiathome.berkeley.edu/
    http://boinc.berkeley.edu/

  2. #2 Hawk
    3. Februar 2012

    Das Maß, das hier entscheidend ist, ist der Signal-Rausch-Abstand (SNR – Signal to Noise Ratio).
    Je besser der Empfänger, umso niedriger muss das SNR sein, um das Signal noch vom Rauschen zu trennen zu können.
    Je stärker das Sendesignal, desto höher das SNR in gegebenem Abstand.

    Wenn sich also beide Seiten “Mühe geben” könnte da schon was zu finden sein.

    Gruß Hawk