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Ja, genau, ich rede vom modus antiperistalticus. Denn anders als zum Kotzen konnte ich diesen Videoclip nicht empfinden. (Und nein, entgegen meiner Gewohnheiten werde ich den Clip hier nicht einbetten – dazu ist er mir zu unerträglich. Statt dessen habe ich den Link angeboten; ein bisschen mehr Hintergrund gibt es hier und hier.)


Worum geht’s? Um eine Aufahme, die offenbar im Apostolic Truth Tabernacle in Greensburg (Indiana) entstand und auf der ein etwa vier Jahre alter Junge am Mikrofon ein Liedchen mit dem Refrain trällert “… ain’t no homos gonna make it to heaven” (ja genau, Homos werden nicht in den Himmel kommen). Die Gemeinde klatscht begeistert, eine Stimme ruft “that’s my boy” – und alle fordern eine Zugabe. Der Pastor ist entzückt.

Warum gehört das jetzt hierher? Weil die Frage, ob es denn unzulässige Indoktrination sei, wenn Kinder in der Schule solche Sachen wie Evolution oder Erosion (von Jahrmillionen alten Gesteinsformationen, natürlich) lernen müssen, hier immer wieder kontrovers diskutiert wird. Und diese Frage kommt auch typischer Weise aus den gleichen Kreisen, die zu so etwas frenetischen Beifall klatscht. Sonst noch Fragen?

flattr this!

Kommentare (59)

  1. #1 Sunny
    31. Mai 2012

    Danke fürs nicht einbetten. Die Beschreibung langt allemal. *würg*

  2. #2 name
    31. Mai 2012

    Du könntest auch den Hyperlink lassen und statt dessen nur https://etc.pp. schreiben. Denn Google und Freunde zählen die Links und schließen daraus “Beliebtheit”.

  3. #3 Dr. Webbaer
    31. Mai 2012

    Ohne jetzt auf das Vid geklickt zu haben: Biblisch ist die Homosexualität sowohl im Alten als auch im Neuen Testament eindeutig der Artikelbeschreibung folgend eingeordnet.

    MFG
    Dr. Webbaer (der es viel interessanter findet zu verstehen, wie es deutsche Evangelische schaffen die eindeutigen Bibelworte zu umgehen)

  4. #4 Jürgen Schönstein
    1. Juni 2012

    @WB
    Hätt’ ich mir ja denken können, dass Sie hier Ihren Senf (oder ist es etwas dunkler in der Farbe?) absondern. Lesen Sie doch am besten selbst die “eindeutigen Bibelworte” – und halten Sie sich an jedes einzelne dieser Worte. Und ansonsten verzichte ich, wie ich schon oft gesagt habe, gerne und mit Freuden auf jeden Ihrer Kommentare, auf solche wie den obigen schon ganz besonders. Suchen Sie sic doch eine andere Wiese für’s Sie-wissen-schon…

  5. #5 Dr. Webbaer
    1. Juni 2012

    @Schönstein
    Biblisch gibt es an der Ablehnung der Homosexualität als schwere Sünde nichts zu deuteln.

    MFG
    Dr. Webbaer (der hier keine dbzgl. Erörtung vornehmen möchte, Sie sicherlich auch nicht)

  6. #6 michael
    1. Juni 2012

    > der es viel interessanter findet zu verstehen, wie es deutsche Evangelische schaffen …

    Die Einstellung der Evangelischen Kirche kann man z.B. hier finden. http://www.ekd.de/EKD-Texte/5917.html

    Möchte mal wissen, wie oft der agnostische Bär dagegen verstossen hat:

    Es soll des Tagelöhners Lohn nicht bei dir bleiben bis an den Morgen.

    Na, wie oft haben Sie die Handwerker geprellt?

  7. #7 Dr. Webbaer
    1. Juni 2012

    Na, wie oft haben Sie die Handwerker geprellt?

    Sie meinen homomäßig? – NIE!

  8. #8 Sven Türpe
    1. Juni 2012

    “… ain’t no homos gonna make it to heaven” (ja genau, Homos werden nicht in den Himmel kommen)

    Ich halte diese Aussage für wahr. Was nun?

  9. #9 HT
    1. Juni 2012

    Ich finde den Kommentar vom Webbär gar nicht mal so unpassend. Ideale der Religion und der Gesellschaft führt eben immer wieder zu Zielkonflikten.

    • Mit der Haltung zur Thema Homosexualität verstößt diese relig. Gemeinschaft gegen liberales Gedankengut
    • Mit der Tolerierung von Homosexualität würde diese Gemeinde gegen die eigenen religiösen Prinzipien verstoßen.

    Ich, bzw. ein großer Teil unserer Gesellschaft folgt keinen religiösen Schriften bei der Gestaltung der Moralvorstellungen. Was ist die Lösung: Man gestattet die Religionsausübung, erlaubt den Verkauf der Schriften mit eindeutigen Passagen, aber erlaubt den Anhängern nicht der Schrift zu folgen? Religionen haben aus irgendeinem Grund immer wieder seltsame Sonderstellungen:

    • Liest jemand die Passagen über Homosexualität aus relig. Schriften, ist es OK. Gibt man derartige Kommentare an anderer Stelle ab, riskiert man eine Kündigung.
    • Gestatten man dem Kind irgendeine Form der Körpermodifikation (Tätowierung, Schönheits-OP), ist es ein Skandal. Beschneidungen sind da allerdings kein Problem.
    • ….

    (gibt zig weitere Beispiele)

  10. #10 HT
    1. Juni 2012

    Nachtrag zu Sven’s Kommentar:
    Svens Aussage ist da recht interessant. Der Gläubige hält Homosexualität für eine Sünde. Folglich wird aus dieser Sicht für Homosexuelle der Zutritt zum Himmel recht schwierig werden. Der Religionslose glaube nicht an den Himmel. Folglich kommt der Homosexuelle aus seiner Sicht auch nicht in den Himmel.

    Folglich sollten sich alle einig sein, oder?

  11. #11 asnoka
    1. Juni 2012

    Ich muss gestehen, ich erkenne das Problem nicht so ganz.

    Ja, diverse Religionen / Untergruppen sind der Meinung, das (ihr) Gott Homosexuellen den Zugang zum Himmel verwehrt. Und? Christen und Moslems sind auch der Meinung, das die jeweils anderen falsch liegen und demnach nicht in den Himmel kommen, vom ganzen “Rest” der Menschheit ganz zu schweigen.

  12. #12 Dr. Webbaer
    1. Juni 2012

    Das Problem besteht nicht darin, dass irgendwelche Sünde und nachfolgende Himmelsabwesenheit [1] erkennen, sondern dass da draußen, und zwar ganz konkret, welche unterwegs sind, die bei Homosexualität wirklich Hand anlegen wollen (und es auch tun) [2] – und das sind keine Christen. [3]

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] das ewige Leben und so, also bspw. mit Musik von Bob Dylan beschallt, vgl. auch eine bestimmte Folge der Simpsons, also wer will das schon, wo wäre da der Unterschied zur Hölle?
    [2] Das ist sicherlich der Punkt, H-Sexualität und Tierliebe darf man gerne intern abwerten, aber bitte immer auch schön die rechtlichen Grenzen anerkennen!
    [3] Leider, leider schweigen hier viele Humanisten oder welche, die sich dafür halten.

  13. #13 Frank S
    1. Juni 2012

    Religionen gründen sich auf den Glauben, nicht auf irgend etwas objektiv überprüfbares.
    Insofern ist die Frage, ob, Homosexuelle nun “in den Himmel kommen” oder nicht, ziemlich unerheblich.
    Die Antwort, wenn man sich überhaupt die Mühe machen will, ist weder objektiv begründbar noch irgendwie verbindlich.

    Das Problem ist nicht die “falsche” oder “richtige” Interpretation einer Religion, sondern die grundsätzliche Einstellung, wir müssten die Regeln unseres Miteinanders nach göttlichen Gesichtspunkten ausrichten – anstatt nach menschlichen.

    Dass es für Homosexuelle weniger auf die Frage ankommt, ob sie nun in den Himmel kommen oder nicht ( da können die ja ihrerseits glauben, was sie wollen ) sondern darauf, ob ihre Mitmenschen zu dem Schluss gelangen, dass jemand, der “nicht in den Himmel kommt” schon auf Erden schlechter behandelt werden darf ( oder muss! ), kommt natürlich noch dazu.

  14. #14 Jürgen Schönstein
    1. Juni 2012

    Ah, ich merke, dass ich ein wichtiges Detail vergessen habe zu erwähnen: Das Problem hier ist weniger, dass kleine Kinder zum Glauben an einen Himmel erzogen werden und daran, dass diese scheinbare Insel der Glückseligkeit nur den Bigotten vorbehalten ist. Sei’s drum. Das Schlüsselwort ist “Homo”, das im aktuellen Sprachgebrauch so abfällig und abwertend gemeint ist wie “Nigger”. Darum geht es hier – um die innerweltliche, akute und geradezu aggressive Vorverurteilung einer Personengruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Und dies bereits kleinen Kindern in dieser Form einzutrichtern und dann ach noch begeistert Beifall zu klatschen, ist zum Kotzen. Ist jetzt klarer, worum es mir hier geht? Die Einlassungen von WB und ST sind doch wieder mal nur Rauchbomben, mit denen sie – wie gewohnt – eine Diskussion entgleisen lassen wollen.

  15. #15 Frank S
    1. Juni 2012

    Jein.
    Die Haltung diverser Religionen zur Homosexualität einerseits und die Diskriminierung bzw. Herabwürdigung Homosexueller andererseits sind tatsächlich zwei paar Schuhe.

    Trotzdem hängen sie zusammen – das Video wurde nicht zufällig in einer Kirche aufgenommen und es ist nicht zufällig vom “Himmel” die Rede.
    Auch wenn man nicht religiös sein muss um homophob zu sein, und Menschen in der Lage sind, Homosexualität als “Sünde” zu betrachten, ohne zur Gewalt gegen oder “Bekehrung” Homosexueller aufzurufen, bleibt die Religion ein enorm wichtiger Faktor.

    Dass das dann auch an kleine Kinder weitergegeben wird, ist allerdings zum Kotzen, aber auch nicht wirklich überraschend. Wir geben schließlich alle unsere Werte an unsere Kinder weiter – auch wenn ich hoffe, dass es nicht gerade *solche* “Werte” sind, wie in dem Video.

  16. #16 Statistiker
    1. Juni 2012

    Immerhin ist es tröstlich, dass bisher nur 518 Leute diesen Clip positiv und 8.204 negativ bewerten.

  17. #17 Physiker
    1. Juni 2012

    Selbst als Religionsangehöriger (wahrscheinlich auch dieser speziellen Religion/Sekte?) sollte man solche Aussagen zum Kotzen finden. Denn wie war das doch gleich wieder mit dem richten und selbst gerichtet werden…
    Abgesehen davon dachte ich, dass sich gerade eben die Sünder Hoffnungen auf den Himmel machen könnten, während z.B. bei Reichen sowieso schon alles vergebens wäre. Nicht wahr, Sven?

    Und überhaupt, war Jesus nicht schwul und Maria die erste Schwulenmutti?

    Da nun Jesus seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er liebhatte, spricht er zu seiner Mutter: Weib, siehe, das ist dein Sohn! Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

    Oder hier:

    Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: »Es ist der Herr!« Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr war, legte er sein Obergewand an – denn er hatte es zur Arbeit ausgezogen -, sprang ins Wasser und schwamm ans Ufer.

    Also homoerotischer geht’s doch echt nicht mehr…

  18. #18 Sven Türpe
    1. Juni 2012

    Abgesehen davon dachte ich, dass sich gerade eben die Sünder Hoffnungen auf den Himmel machen könnten, während z.B. bei Reichen sowieso schon alles vergebens wäre. Nicht wahr, Sven?

    Das musst Du unsere Mitbürger mit Religionshintergrund fragen, ich kenne mich im Himmel nicht aus.

  19. #19 Statistiker
    2. Juni 2012

    Kann man den Braun-Bären und den ST nicht mal dauerhaft sperren? Die nerven hoch drei……

  20. #20 Dr. Webbaer
    3. Juni 2012

    Dieses Zum-Kotzen-Finden, das sich durch den Artikel wie durch die Kommentatorik zieht spielt ja in keiner anderen Liga als in der des Glaubens, gepaart mit Befindlichkeitsäußerung – und ist demzufolge hundertprozentig fähig zur Äußerung wie zur Toleranz.

    Es fand bisher keine Einstufung irgendeiner Gruppe als minderwertig statt, insofern…

    MFG
    Dr. Webbaer (der noch nicht wusste, dass ‘Homo’ ein böses Schimpfwort ist; man lernt halt dazu, btw: ‘Neger’ (von lat. ‘niger’, schwarz) steht auch noch im Duden – klar, man muss diese Wörter nicht nutzen, Dr. W meidet sie aus Rücksichtnahme, muss man aber nicht)

  21. #21 Physiker
    6. Juni 2012

    @titelgeiler dummschwätzender Charmin-Bär:
    Lernen Sie erstmal Deutsch, bevor Sie die Kommentarbereiche zumüllen. Lernen Sie die deutsche Grammatik, Zeichensetzung, den deutschen Wortschatz und lernen Sie Aussagen mit Hilfe der deutschen Sprache zu formulieren.

    Dieses Zum-Kotzen-Finden, […] – und ist […] fähig zur Äußerung wie zur Toleranz.

    ist z.B. kein deutscher Satz: es fehlt so ziemlich alles, was zu einem Satz gehört (Prädikat, Objekt). Selbst Ihre Nebensätze sind völlig sinnbefreit. Und wenn Sie schon den Duden völlig zweckentfremdet verwenden, warum merken Sie dann nicht, dass Sie Wörter benutzen, die es gar nicht gibt (“Kommentatorik”)?

    Sorry, soviel zum Kotzen…

  22. #22 Dr. Webbaer
    6. Juni 2012

    So besser?:
    ‘Dieses Zum-Kotzen-Finden, (…), spielt ja in keiner anderen Liga als in der des Glaubens, gepaart mit Befindlichkeitsäußerung, und ist demzufolge hundertprozentig fähig zur Äußerung wie zur Toleranz.’

    Ansonsten, wo genau war Ihr Problem?, war’s die ‘Kommentatorik’?, ist es nicht angebracht gelegentlich neue Wörter zu erfinden oder alte und in Vergessenheit geratene zu reaktivieren? [1]

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] extra für Sie: -> http://www.google.de/#hl=de&sclient=psy-ab&q=%22Kommentatorik%22

    PS: Nächstes Mal gerne wieder zur Sache!

  23. #23 Bullet
    7. Juni 2012

    Dr. Webbaer (der noch nicht wusste, dass ‘Homo’ ein böses Schimpfwort ist; man lernt halt dazu

    Im Ernst? Mir fehlen die Worte, daß Ausmaß an Dummheit und Borniertheit zu beschreiben, das aus diesem Satz springt. Jeder Vollidiot, der nur fünf Minuten am Tag seine Gummizelle verläßt, weiß das. Na ja … der Türpe möglicherweise nicht.

  24. #24 Dr. Webbaer
    8. Juni 2012

    Gerne soll noch einmal die kommentarische Nachricht zusammengefasst werden, lieber Bully.

    Also, ‘Homo’ ist griechisch und lateinisch und bedeutet ‘Mensch’ oder als Adjektiv ‘gleich’ (Sprachleiter: “Die Gleichen gleichen Menschen.”), beleidigend ist hier nichts. Auch wenn ‘homo’ kurz für ‘Homosexuelle(r)’ verwendet wird, ist das Wörtchen OK. – Vergleichen Sie’s mit ‘schwul’, was mal eine nicht so nette Charakterisierung war, nun sogar aber begrüsst wird, positiv konnotiert ist im Subtext sozusagen.

    Womit wir bei den Herrschern über die Sprache wären, also bspw. beim Bremer Linguisten, der Positionen der Linkspartei mit Herrschaftswissen über die (aktuelle) Bedeutung von Wörtern mischt, Sie wissen sicherlich wer gemeint ist; er ist kurzhaarig.

    Derartige Herrscher und Herrschaftsformen gab es vor 40 Jahren nicht, damals durfte man noch mit Wörtern spielen und ‘Bullet’ war einmal der ‘Bully’, das andere Mal die ‘Boulette’ und meist etwas Rundes. Stahlhelme, Kamingespräche und Nazometer gab es damals nicht, man wurde stattdessen noch an dem gemessen, was man gesagt oder geschrieben hat.

    Sie müssen für sich selbst entscheiden, ob Sie sich Moden und Herrschaften über die Wörter unterwerfen oder milde die Sache als das kommentieren, was es ist: als historischer Irrtum einer oder mittlerweile mehrerer Generationen, anscheinend auch der “Generation Schönstein”.

    MFG
    Dr. Webbaer

  25. #25 Jürgen Schönstein
    8. Juni 2012

    @WB
    Dummes Gelaber, wie immer. Ein Begriff ist dann beleidigend, wenn er beleidigend gemeint ist. Und “homo” ist, in dieser Form und diesem Kontext, in diesem englischen Sprachraum absolut beleidigend gemeint. Punkt. Dass Sie das nicht wissen oder begreifen wollen, macht da keinen Unterschied. Ich werde von jetzt an jeden, den ich für einen Idioten halte, als “Webbär” bezeichnen. Nach Ihrer Definition muss das ja okay sein …

  26. #26 Sven Türpe
    9. Juni 2012

    Ein Begriff ist dann beleidigend, wenn er beleidigend gemeint ist.

    Journalist!

  27. #27 Jürgen Schönstein
    9. Juni 2012

    Türpe! Und was für einer!

  28. #28 Dr. Webbaer
    10. Juni 2012

    Ein Begriff ist dann beleidigend, wenn er beleidigend gemeint ist.

    Eieiei…

    Einige befinden sich also permanent im Zustand des Sich-Erhebens, das erklärt dann natürlich einiges.

    MFG
    Dr. Webbaer

  29. #29 GodsBoss
    10. Juni 2012

    Ich sehe hier viel Kritik und Aufregung, aber wenig konstruktive Vorschläge, was man tun könnte.

    Religionsfreiheit einschränken? Immerhin sind religiöse Inhalte per Definition beliebig, können also auch umfassen, dass „Homos“ nicht in einen „Himmel“ kommen.

    Einschränken, inwiefern Kinder mit religiösen Inhalten indoktriniert werden dürfen? Wie sollte man das durchsetzen?

  30. #30 Sven Türpe
    11. Juni 2012

    Ich hätte einen konstruktiven Vorschlag: Toleranz üben. Was ist so schlimm daran, wenn jemand anders ist?

  31. #31 Bullet
    11. Juni 2012

    @Webbär: isses denn angekommen? Dein pseudointellektuelles mit ich-bin-ja-so-weltgewandt-boohoo gewürztes hochnäsiges Gelaber ist schon an sich eine Zumutung. Sich jetzt mit altertümlichen Definitionen herausreden wollen und kackenfrech zu behaupten, man habe die Bedeutung (oder vielleicht treffender: “Konnotation”) nicht gewußt, ist einfach nur (leider: gewohnt) peinlich. Das durchschaut nämlich jeder, der … ach, ich erwähnte es bereits.

    @Türpe: du weißt vielleicht trotz deiner beschränkten Zeit außerhalb jenes oben erwähnten gastlichen Platzes, daß unbegrenzte Toleranz Blödfug ist. Ich muß weder passionierte Mörder tolerieren noch Arschlöcher, die ein Arisches Deutsches Reich wiedereinführen wollen. Und es gibt noch mehr, was ich nicht tolerieren will. Natürlich. “Anders sein” ist eben nur so lange okay, wie dieses “anders sein” nicht bedeutet, beispielsweise ein derApartheid analoges System einzuführen. Aber eigentlich solltest du das trotz deiner beschränkten Zeit außerhalb jenes oben erwähnten gastlichen Platzes wissen. Selbst wenn du ein asozialer Schwachsinnschwafler bist.

  32. #32 Dr. Webbaer
    11. Juni 2012

    Wenn da irgendwelche davon singen, dass Homosexuelle nicht in christlichen Himmel kommen, ist ein geradezu klassischer Toleranzfall gegeben. Minderwertigkeiten sind nicht festgestellt worden, man feiert privat.

    An dieser Aussage – ‘Ein Begriff ist dann beleidigend, wenn er beleidigend gemeint ist.’ – wollen wir uns aber i.p. Intoleranz gerne festhalten. Beleidigungen sind Straftaten. Wenn hier einer Beleidigungen erkennt, will er also nicht nur kotzen, sondern auch verbieten lassen.

    Insofern ist der Artikel ziemlich leicht einordbar, es will sogar jemand, hört hört!, sich beleidigt Fühlende entscheiden lassen, ob eine Beleidigung vorliegt.

    Ansonsten: Wenn einer so seine Sichten auf das Christentum herauslässt – was wird dem wohl erst zum Homosexuelle killenden Islam einfallen?

    MFG
    Dr. Webbaer

  33. #33 Sven Türpe
    12. Juni 2012

    Und es gibt noch mehr, was ich nicht tolerieren will.

    Was würdest Du den tolerieren, obwohl Du es so richtig scheiße findest?

  34. #34 Bullet
    12. Juni 2012

    Autokorsi(?), die hupend durch die Landschaft fahren, wenn elf uniformierte Affen in einer Arena am Ende einer definierten Zeit einen Ball häufiger in ein Fangnetz gedroschen haben als elf anders uniformierte Affen in derselben Arena. Ist zum Kotzen, muß ich aber dulden. Na gut: dulden ist nicht tolerieren. (Obwohl man Schwierigkeiten bekommt, die beiden Begriffe exakt zu trennen, wenn man sich das dazugehörige Wikipedia-Schnipselchen durchliest.) Denn Ruhestörung (speziell dann, wenn das Gehupe nach 22:00 auftritt) isses ja trotzdem. Toleranz könnte aber sein, wenn ich dir das Recht zugestehe, weiter deine unerträgliche Scheiße abzusondern. Ich toleriere, daß du weiterlebst. Ich toleriere, daß mir nahestehende Personen Kokos lecker finden. Ich toleriere die Abwesenheit meiner Space-Jet. More? Und wenn ja: warum?

  35. #35 Bullet
    12. Juni 2012

    Ansonsten: Wenn einer so seine Sichten auf das Christentum herauslässt – was wird dem wohl erst zum Homosexuelle killenden Islam einfallen?

    Ach ja … der Webfurz denkt ja auch wieder mit dem Schniepel.

    Die Christen sind da ja gaaaaanz anders.

  36. #36 Dr. Webbaer
    12. Juni 2012

    ‘Offenbar sind Parteien, die sich in einen islamischen Kontext einordnen, der wiederum die kulturellen Realitaeten ihres Umfeldes widerspiegelt, automatisch “islamistisch” – aber was ist per se daran so schlimm?’ – Schönstein on “arabischer Frühling”, “arabischer Frühling auch für USA gu-ut” (Quelle), viel mehr muss man gar nicht wissen über das, was hier aufbereitet wird.

    MFG
    Dr. Webbaer

  37. #37 Jürgen Schönstein
    12. Juni 2012

    @WB
    Webbaer! Totaler Webbaer! Liest nicht mal, was ich damals geschrieben habe – von gut oder schlecht war gar nicht die Rede, sondern davon, dass es eine Unruhe “von unten” gibt. Und dass, seltsamer Weise, die niederschlagende Reaktion “von oben” die gleiche war gegen Occupy wie gegen den Arabischen Frühling. Und ich haben von solchen Webbaeren wie Ihnen nun wirklich die Nase voll. Den Vergleich mt den Hundehäufchen (braun und übelriechend) habe ich ja nun wirklich schon klar genug gezogen, aber ich habe einfach keine Lust mehr, ständig diesen Häufchen ausweichen zu müssen. Was ich oben geschrieben hatte, war ziemlich enfach und hätte eigentlich auch einem Webbaeren wie Ihnen einsichtig sein müssen: Wenn jemand seine Kinder schon vom frühen Alter an zur Bigotterie und zum Hass auf jene, die anders sind, erziehen will und dies auch noch so öffentlich mit Beifall demonstriert, dann finde ich das zum Kotzen. Und Leute wie Sie, die dann hier rumtönen, dass das doch alles in Ordnung sei und ich mich mal nicht so haben solle (und dann noch ein paar andere Verzerrungen gleich mit reinpacken), finde ich auch zum Kotzen. Tschüss, suchen Sie sich eine andere Wiese, auf denen Sie Ihre Häufchen kacken können. Oder pflanzen Sie doch ihre eigene an – hier ist kein Platz mehr für Sie.

    @alle
    Da der WB ab jetzt Platzverweis hat, bitte auch nicht mehr auf ihn antworten. Denn auch die Anrede des Gesperrten führt zur Blockade des Kommentars. Ich hab’ ihn jahrelang toleriert, aber nun reicht’s einfach.

  38. #38 Jürgen Schönstein
    12. Juni 2012

    @ST

    Was würdest Du den tolerieren, obwohl Du es so richtig scheiße findest?

    Hmm, so was vielleicht? Ich rate mal nur, da ich ja nicht angesprochen bin …

  39. #39 Sven Türpe
    13. Juni 2012

    Bullet,

    Autokorsos muss man nicht dulden, sondern man kann sie kurzerhand verbieten. Wenn Du sie trotzdem erträgst, ist es also echte Toleranz. Was die Frage aufwirft: Wenn Du sowohl Autokorsos als auch mich tolerieren kannst, warum klappt’s dann nicht mit den Leuten aus dem Video?

  40. #40 Bullet
    13. Juni 2012

    warum klappt’s dann nicht mit den Leuten aus dem Video?

    Es muß ja ein gar genialer Geist sein, der darallein die versteckete Antworth findet.
    Preisfrage: wer kommt alles nicht in den Himmel? (Jetzt mal überraschenderweise aus der Sicht der Leute im Video gefragt…)

  41. #41 Sven Türpe
    13. Juni 2012

    Preisfrage: wer kommt alles nicht in den Himmel?

    Objektiv Du, ich und alle anderen Sünder, also jeder. Willst Du den Leuten im Video Aberglauben vorwerfen, weil sie sich dennoch Hoffnungen machen?

  42. #42 michael
    14. Juni 2012

    @Türpe

    > Willst Du den Leuten im Video Aberglauben vorwerfen, weil sie sich dennoch Hoffnungen machen?

    Türpe, was soll das werden ? Wieweit kann ichs treiben, bis ich den Abgang nach Bärenart mache?

  43. #43 Bullet
    14. Juni 2012

    Objektiv Du, ich und alle anderen Sünder, also jeder.

    Dann steht die Aussage dieses Jungen mit dem lustig’ Liedchen also etwa auf der Stufe eines durchschnittlichen Getürpes: sinnloses Geschnatter? Okay, das konnten die Spice Girls auch.
    Allerdings: dann hat der Junge gelogen. Direkter Verstoß gegen die Bibel, Gebot 8: du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten. Solltest du also mit deiner, ähm, “objektiven” Einschätzung so recht haben, wie es im christlichen Verständnis möglich ist, dann ist dieses Lied reine Blasphemie (eieiei … das gibt mächtig gewaltigen Ärger von oben). Ich muß nicht ausführen, warum, gell?

    Solltest du jedoch falsch liegen, und es gäbe tatsächlich einen Schwellwert an … ja, was eigentlich? Ich nehme an: Verfehlungen, den man nicht überschreiten sollte, wenn man in den Himmel kommen will, dann, ja, dann liegt offenbar Homosexualität so deutlich über jener Schwelle, daß man damit einen Liedtext füllen kann.

    Willst Du den Leuten im Video Aberglauben vorwerfen, weil sie sich dennoch Hoffnungen machen?

    Zum ersten Teil: natürlich werfe ich den Leuten Aberglauben vor. Es sind Christen. Die in meinem Kulturkreis vorherrschenden Prototypen von Abergläubischen. Du etwa nicht?
    Zum zweiten Teil: Hoffnungen? Wo denn? Ich habe im Text nichts von “I hope” gehört. Dafür aber “I know”. Guggstu. Schlimm, wenn dein Sprachverständnis solche Lücken hat.
    Selbst wenn es nur Hoffnungen wären: du glaubst im Ernst, daß sich Christen Hoffnungen um etwas machen, das ihr Gott explizit verbietet? Wenn ALLE in den Himmel kommen, wie können die dann darauf hoffen, daß ausgerechnet Homosexuelle davon ausgenommen werden, obwohl … na ja, siehe deine “objektive” Einschätzung.

    Zum Nachdenken: zehn Minuten später wäre die Veranstaltung vorbei, die Frauen und Kinder verlassen den Saal. Die Männer bleiben noch “auf ein Bierchen”. Auf einer kleinen eilig errichteten Bühne erscheinen dann zwei Damen ohne viel oder wichtige Bekleidung, die mit reichlich Schlüsselreizen ausgestattet sind und ohne viel Zögern beginnen, sich gegenseitig (vielleicht mit schmeichelnder Musik im Hintergrund) zu, äh, beglücken und diverse akrobatische Darbietungen und anatomische Interessantheiten zu zeigen. Ähm ja. Wetten, daß sich an das kleine Liedchen dann keiner mehr erinnern kann?

  44. #44 Bullet
    14. Juni 2012

    Oh, ich schwiff ab. Die Frage, die du ja offenbar falsch beantwortet hast, steht weiter:

    Wer kommt nach Ansicht der im Video gezeigten Leute alles nicht in den Himmel?

  45. #45 noch'n Flo
    15. Juni 2012

    @ Zwen:

    Was würdest Du den tolerieren, obwohl Du es so richtig scheiße findest?

    Dich!

    (Oh Mann, ich kann nicht glauben, dass noch keiner vor mir diese Vorlage verwertet hat.)

  46. #46 Sven Türpe
    15. Juni 2012

    Türpe, was soll das werden ?

    Dasselbe wie immer: ich erkunde die Voraussetzungen, unter denen mein Gegenüber argumentiert.

    Dein Tonfall ist in meiner Umgebung übrigens unüblich.

  47. #47 Sven Türpe
    15. Juni 2012


    Ähm ja. Wetten, daß sich an das kleine Liedchen dann keiner mehr erinnern kann?

    Dann wäre es ein harmloses Liedchen, nicht wahr?

    Wer kommt nach Ansicht der im Video gezeigten Leute alles nicht in den Himmel?

    Du, ich und andere Sünder.

  48. #48 Bullet
    15. Juni 2012

    Du bist doch sonst immer so gern dabei, pingelig zu werden, wenn es dir in den Kram paßt. Warum wirst du nicht mal ein wenig genauer? Wer ist alles ein “Sünder”? (Zusatzfrage: was ist eine “Sünde” und was genau ist in der Kirchenjuristerei damit bezeichnet?)

  49. #49 Sven Türpe
    15. Juni 2012

    Wer ist alles ein “Sünder”? (Zusatzfrage: was ist eine “Sünde” und was genau ist in der Kirchenjuristerei damit bezeichnet?)

    Woher soll ich das wissen? Auf Exaktheit kommt es in dieser Frage aber gar nicht an, da die Klassifikation in Sünder und Nichtsünder in jedem Fall eine willkürliche ist.

  50. #50 Jürgen Schönstein
    15. Juni 2012

    @noch ‘n Flo
    Technisch gesehen war ich früher schon drauf gekommen. Guckst Du hier

  51. #51 Tim
    16. Juni 2012

    Ich bin entsetzt, mit welcher Gehässigkeit hier diskutiert wird. Und man versteht nicht einmal, warum eine Frage religiöser Indoktrination junger Menschen so heftige, zum Teil irrationale Gemütsbewegungen bei den Duskutanten auslöst. Selbstverständlich ist jede Indoktrination schäbig.

  52. #52 Bullet
    16. Juni 2012

    @nnFlo, Jürgen: das stimmt wohl. Jürgen war da subtil, aber bemerkbar. Schneller.

    @Türpe:

    Woher soll ich das wissen? Auf Exaktheit kommt es in dieser Frage aber gar nicht an, da die Klassifikation in Sünder und Nichtsünder in jedem Fall eine willkürliche ist.

    Aha.
    1) – du behauptest, keine Ahnung zu haben.
      1a) – sollte das stimmen, dann begreifst du also das Ausmaß des im Video gezeigten Affrontes gar nicht, bist mithin also einer aus den hinteren Reihen, auf den der Nuhr gemünzt ist. Deine pseudoklugen “Dissidenten”-Sprüche kannst du dir also schenken.
      1b) – sollte das nicht stimmen – wovon ich ausgehe, weil dir christliche Nomenklatur durchaus geläufig ist – , ruderst du gerade auf ein vermeintlich sicheres Terrain zurück, auf dem du glaubst, nicht zerlegt werden zu können. Machst du ja gern, wenn deine pseudoklugen “Dissidenten”-Sprüche nicht wirken. Wir können also gut davon ausgehen, daß du sehr wohl darüber informiert bist, daß eine “Sünde” eine durchaus schwere Verfehlung ist, die auch gerne mal die Todesstrafe zur Folge haben konnte, solange die Kirche im Strafrecht mitzureden hatte.

  53. #53 Bullet
    16. Juni 2012

    Aha. Der Teil funktionierte.

    2) – Die Einteilung IST willkürlich – soweit korrekt. Daß du dich aber jetzt auf den Standpunkt zurückziehst, nicht überblicken zu können, daß die in Punkt 1b) angesprochene Klassifizierung im chistlichen Kontext nicht weniger bedeutet als die Aberkennung der Menschenrechte und daß die lachenden Leute im Video das durchaus wissen, ist angesichts deiner wie üblich dummen und trotzdem überarroganten Kommentare zu diesem Thema ebenso traurig wie frech.

  54. #54 Bullet
    16. Juni 2012

    Na denn: Teil 3.

    Webpups und du … ihr seid schon ein seltsam’ Pärchen: reißen überall, wo man es ihnen nicht explizit verbietet, ungefragt ihre Futterklappen auf, und wenn man nachfragt, weiß der eine nicht, daß “Homo” ein übles Wort ist und der andere nicht, daß ein solcherart Betitelter aus der Sicht der Betitelnden nicht einmal notwendigerweise ein Mensch ist.

  55. #55 Sven Türpe
    16. Juni 2012

    … daß die in Punkt 1b) angesprochene Klassifizierung im chistlichen Kontext nicht weniger bedeutet als die Aberkennung der Menschenrechte …

    Vor Göttern gibt es keine Menschenrechte, nehme ich an, und wo es Menschenrechte gibt, spielt Religion keine große Rolle.

  56. #56 Sven Türpe
    17. Juni 2012

    … daß ein solcherart Betitelter aus der Sicht der Betitelnden nicht einmal notwendigerweise ein Mensch ist.

    Diese Klassifikation mag bedeutsam erscheinen, wo man noch an eine Schöpfung glaubt. Der aufgeklärte Zeitgenosse hält jedoch die Evolutionstheorie für wahr, mit der Folge, dass die Unterscheidung zwischen Menschen und Nichtmenschen unter den Lebewesen an Bedeutung verliert. Wir diskutieren heute über Grundrechte für Affen und haben Tierschutz im Grundgesetz stehen. Zudem beginnen wir, nach außerirdischem Leben zu suchen und uns mit den Implikationen möglicher Funde zu beschäftigen. Das Attribut Mensch ist daher nur noch von theoretischem Interesse.

  57. #57 Bullet
    18. Juni 2012

    Wie oft eigentlich hab ich einen Kommentar an dich schon mit folgenden Worten eingeleitet?
    Du hast da wieder mal was nicht verstanden.

    Vor Göttern gibt es keine Menschenrechte, nehme ich an, und wo es Menschenrechte gibt, spielt Religion keine große Rolle.

    Tja. Du nimmst an. Die Realität zeigt sich wieder einmal höchst unzufrieden mit deinen Annahmen und ignoriert sie großflächig. Ist das deine Definition von “Dissident”? Sich seine eigene Privaltwelt zusammenbauen und den Bullshit, der darin passieren kann, in die echte Welt hinauszuposaunen?

    Diese Klassifikation mag bedeutsam erscheinen, wo man noch an eine Schöpfung glaubt.

    Völlig abwegig bei der im Video gezeigten Versammlung. Völlig.

  58. #58 Sven Türpe
    18. Juni 2012

    Völlig abwegig bei der im Video gezeigten Versammlung. Völlig.

    Hältst Du des für klug, deren Ansichten zur Grundlage Deiner Argumentation zu machen? Falls ja, warum das Geschrei? Falls nicht, warum hältst Du sie für relevant?

  59. #59 Bullet
    19. Juni 2012

    Hältst Du des für klug, deren Ansichten zur Grundlage Deiner Argumentation zu machen?

    Die Zeit, die du außerhalb des weiter oben erwähnten gastlichen Etablissements verbringst, könnte, obschon mit Bedacht kurz gewählt, jedoch ausreichend sein, dich daran zu erinnern, daß deren Ansichten dich trotz der Tatsache, daß du nicht mit ihnen übereinstimmst, überraschend in nicht geringen Maße tangieren könnten. Beispiele aus anderen Ressorts gibt es zur Genüge: ein fälschlicherweise des sexuellen Mißbrauchs einer Minderjährigen Beschuldigter in Bremen, der dann per Mobaufruf über Facebook aus der Polizeiwache geholt und gelyncht werden sollte, drängt sich da als prägnante Situation der letzten Zeit geradezu auf.
    Es ist also nicht die Frage, ob “klug” oder nicht, sondern: notwendig.
    Aber wie so üblich bist du völlig überraschend plötzlich komplett ahnnungslos, wenns um Implikationen geht.
    Hältst du es für klug, mit jeder deiner ach so “dissidenten” Fragen nur einmal mehr klarzustellen, was für ein vollkommener Schwachmat du bist? Falls ja: hast du schon daran gedacht, dich in einem Studio in deiner Nähe zur Verfügung zu stellen? Die finanziellen Vorteile lägen klar auf der Hand. Falls nein: macht es wenigstens Spaß, das geistige Gegenstück eines verkümmerten Genitals in die Gegend zu halten?
    Ich bin ja ein toleranter Mensch und würde auch versuchen, mit Zitaten aus deiner Feder einen wütenden Mob, der dich lynchen will, zu stoppen. Die Erfolgsaussichten sind mir natürlich bekannt und werden billigend in Kauf genommen.