Vielleicht ist das ja der Grund, warum US-Bestattungsunternehmen mit großen Plakaten an der Autobahn werben:
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Wenn ich jetzt nur noch wüsste, was man sich unter einer “Direkt-Einäscherung” vorstellen muss? Kommen die, ähnlich wie die Lieferanten bei Fresh Direct zum Kunden und fackeln den Leichnam zu Hause ab? Grotesk …

flattr this!

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Kommentare (16)

  1. #1 ali
    20. April 2013

    “Direct-Cremation”?

    Das ist das Buseinessmodell von “Drive-thru” konsequent (und buchstäblich) zu Ende gedacht.

  2. #2 carl
    20. April 2013
  3. #3 rolak
    20. April 2013

    Erstaunlicherweise wird in solchen Zusammenfassungen äußerst selten gegen das Risiko einer lethalen Funktionsstörung des Denkens abgeschätzt, welches hierzulande zB lässig das Risiko übersteigt, als Verkehrstoter zu enden.

    Drive-thru

    Aber nicht doch ali: Das besonders Günstige an dem Modell ist ja gerade die Platzersparnis weil es keine Ausfahrt braucht, nur die Asche entsorgt werden muß. Kann also auch in einer Sackgasse eröffnet werden.

  4. #4 Christoph Moder
    20. April 2013

    @rolak: in einer Sackgasse = “in a dead end”? SCNR …

  5. #5 noch'n Flo
    Schoggiland
    20. April 2013

    Ist überhaupt jemand mal auf die Idee gekommen, auf die Homepage des Bestattungsunternehmens zu gehen? Da wird die “Direct Cremation” nämlich erklärt:

    Our Direct Cremation Services Include: Transfer of deceased to Abbey Funeral Home (within Connecticut); Obtain information for Connecticut Death Certificate and Medical Examiner’s Fee; Transfer to Crematory; Cremation Procedure

    Ach ja, ein “Immediate burial” hat man dort auch noch im Programm, für nur $3k:

    Our Immediate Burial Services Include: Minimum Professional Service Charge, Transfer at time of death to Abbey Funeral Home (within Connecticut), 20 Gauge Steel Casket, Concrete Outer Burial Container, and Hearse to Cemetery, but DOES NOT include cemetery charges.

  6. #6 rolak
    20. April 2013

    SCNR

    nope to sorry, Christoph, pun intended

    wird .. erklärt

    ochnö

  7. #7 Sven Türpe
    21. April 2013

    Todesursachen sind übrigens eine unerschöpfliche Ressource: Du kannst beliebig vielen davon entgehen und wirst am Ende doch ums Leben kommen. Dein Risiko wächst mit jedem Tag, der vergeht.

  8. #8 HT
    21. April 2013

    “Was ist eigentlich die größte Gefahr, der ich heute ausgesetzt war? Die Gefahr, einer Bombenexplosion zum Opfer zu fallen (immerhin sah es so aus, als ob der zu diesem Zeitpunkt noch gesuchte Dschochar Zarnajew Sprengsätze bei sich haben könnte), oder bei so einer Schießerei ums Leben zu kommen?”

    Du betrachtet alle Risiken über einen längeren Zeitraum. Das allgemeine Risiko von einem Sturm getötet zu werden mag gering sein. Wenn ein riesiger Tornado gerade jetzt durch meine Ortschaft fegt, dann gehe ich dennoch nicht spazieren.

  9. #9 roland
    www.interfoto.at
    21. April 2013

    in den usa würde ich mich eher vor burgern & cola fürchten, da liegt die wahrsch. am höchsten, aber dafür schleichend

  10. #10 threepoints...
    22. April 2013

    Dieses “Direct-Cremation” funktioniert nur deswegen, weil der Ofen unterfrequntiert ist.
    In einer wirklich großen Stadt muß man dazu schon ausserhalb der “Saison” (wann immer das auch ist) sterben, um auch gleich verbrannt werden zu können. Zumindest schien das in Berlin so gewesen zu sein ( als es nur 1 oder zwei Krematorien gab)…

  11. #11 threepoints...
    22. April 2013

    Ach ja, … Risiken und so.

    und da will die Bevölkerung immer Waffen verbieten? Wieso denn nicht erst Autos? (oder eben beides…)
    Also nach der Rangliste der Todesopfer … gehört das Auto zuerst abgeschafft.

    Aber hier kommt der psychologissche Anteil in den Vordergrund.

    Waffentote sind durch andere Menschen verursacht. Verkehrstote überwiegend (oder zumindest scheinbar) in eigener Verantwortung und Schuld. (immer davonausgegangen, es seiein Fahrfehler oder Vorschriftenmissachtung, die den Fahrer selbst in Gefahrbringt und nicht andere – was aber nicht einzige Todesursache ist.)

    Aber das Thema ist unpopulär – trotzdem es offensichtlich statistisch einwandfrei entschieden werden kann – wie man es allgemein üblich wissenschaftlich auch immer handhabt. ….

  12. #12 Regina
    22. April 2013

    @Jürgen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit in den USA als Unbeteiligte/r tödlich von einer Kugel getroffen zu werden? “Weil” ich grad in der Schusslinie stehe?

  13. #13 Jürgen Schönstein
    22. April 2013

    @Regina #12
    Eine Statistik dazu habe ich auf die Schnelle nicht finden koennen, aber das Risiko ist absolut real: http://www.zerohedge.com/news/was-nypd-responsible-10-11-people-shot-yesterday

  14. #14 Jürgen Schönstein
    22. April 2013

    @threepoints #11

    trotzdem es offensichtlich statistisch einwandfrei entschieden werden kann

    Wenn “einwandfrei” sich allein auf die statistische Methode bezieht, ist diese Aussage zwar akzeptabel, aber wenn sie (was ich eher vermute) unterstellt, dass die Aussagen, die auf der Basis von statistischen Methoden gemacht werden, jenseits aller Kritik, also frei von jeglichen sachlichen Einwänden sind, muss ich allerdings vehement verneinen …

  15. #15 Franz
    23. April 2013

    @threepoints
    Also nach der Rangliste der Todesopfer … gehört das Auto zuerst abgeschafft.

    Autos sind ein wichtiges Transportmittel für viele Menschen und in einer Zeit die Flexibilität geradezu fordert, fast unvermeidbar.

    Waffen hingegen braucht niemand.

    Deshalb wird Schaden hier eher toleriert und es wird auch viel getan. Die Todesrate im Straßenverkehr sinkt.

  16. #16 Sven Türpe
    24. April 2013

    Waffen hingegen braucht niemand.

    Polizistinnen und Polizisten, Soldatinnen und Soldaten, Jägerinnen und Jäger, Sportschützinnen und Sportschützen, Räuberinnen und Räuber, Selbstverteidigerinnen und Selbstverteidiger — niemand?