Wir verlassen uns oft ganz selbstverständlich auf unser Gedächtnis – doch das ist alles andere als verlässlich. Den folgenden Artikel, der auf der Meinungsseite der New York Times heute erschien, fand ich vor allem deshalb interessant, weil er dieses Problem unter anderem am Beispiel von Neil DeGrasse Tyson illustriert: Why Our Memory Fails Us.

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Kommentare (1)

  1. #1 Frank Wappler
    http://why.Kant's.stars.serve.us
    4. Dezember 2014

    Jürgen Schönstein schrieb (Dezember 2, 2014):
    > Lesetipp […] Why Our Memory Fails Us [ http://www.nytimes.com/2014/12/02/opinion/why-our-memory-fails-us.html?_r=1# ]
    > […] auf der Meinungsseite der New York Times heute [datiert “DEC. 1, 2014“]

    Und dort:

    Good scientists remain open to the possibility that they are wrong, and should question their own beliefs until the evidence is overwhelming.

    (

    Gute Wissenschaftler bleiben gegenüber der Möglichkeit aufgeschlossen, dass sie unrecht haben, und sie sollten ihre eigenen Überzeugungen so lange in Frage stellen, bis die Beweislage überwältigend ist.

    )

    Dem ist entschieden zu widersprechen:
    Gute Wissenschaftler müssen gegenüber der Möglichkeit aufgeschlossen bleiben, dass ihr Beobachtungs-, Erinnerungs- und Wiedergabevermögen (und auch das von Nicht-Wissenschaftlern) unvollkommen sein kann.

    Aber bestimmte, wesentliche, nachvollziehbare Überzeugungen muss jeder Wissenschaftler von vornherein haben und behalten; insbesondere diejenigen Überzeugungen, anhand derer jeder Wissenschaftler Fall für Fall entscheidet, was in Frage zu stellen ist, und was als Beweis (bzw. als Beweismittel) gilt.