SaturnIch weiß zwar, dass ich auch damit niemals den Preis für das Astrofoto der Woche gewinnen könnte – es ist nicht mal wirklich ein Astronomiefoto, sondern ein iPhone-Bildchen, das mit einem vergleichsweise simplen Teleskop gemacht wurde. Trotzdem gestehe ich, dass es mich jedesmal fasziniert, wenn ich schon mit so einer simplen Optik den Saturn in seiner beringten Pracht am Nachthimmel anschauen kann:

Ja, ich weiß, das Bild ist unscharf, und dafür überstrahlt, was nicht zuletzt auch an den ziemlich schlechten atmosphärischen Bedingungen liegt – feuchte, warme Luft sorgte für ziemlich heftige Verzerrungen, wie man auf diesem kurzen Videoclip sehen kann, aus dem das obige Bild dann zusammengebaut wurde:

Für Astronomiefans, ob beruflich oder als Hobby, ist das sicher schon trivial, aber für so einen Stadtmenschen wie mich ist es einfach auf eine relativ primordiale Weise umwerfend, wenn sich das, was man am Himmel zu sehen glaubte (einen Lichtpunkt) dann als etwas viel Komplexeres und Schöneres entpuppt.

Wer aufgrund der Überschrift hier eine Referenz zur Filmtrilogie über den Herrn der Ringe und speziell einen Nachruf auf Christopher Lee, der in diesen Filmen den Zauberer Saruman verkörpert hat: Sorry! Ich weiß zu wenig über ihn, um hier einen glaubhaften und würdigen Nachruf zu produzieren. Aber vielleicht findet Ihr ja diese Fakten über Sir Christopher Lee ersatzweise lesenswert.

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Kommentare (2)

  1. #1 Peter
    15. Juni 2015

    “… mit so einer simplen Optik …”

    Wie simpel ist die Optik?

    Eventuell kann man mit einer entsprechenden Filtertechnik noch etwas herausholen (siehe Link).

    http://pluto.jhuapl.edu/News-Center/News-Article.php?page=20150611

  2. #2 strahlenbiologe
    19. Juni 2015

    Lass dich nicht vom Astro-Virus anstecken!! Wenn du es mal hast gehen schnell mal ein paar hundert Euro zusätzlich in Stativ,Montierung, Optik, Okulare, Filter, ………….
    Hab ich alles schon durchmachen müssen 😉
    Sei gewarnt!!!!!!