Zum Jahresende noch ein dritter (und sehr wahrscheinlich letzter) Lesetipp zum Thema UFOs: Der studierte Physiker und Wissenschaftsjournalist Dennis Overbye hat sich in der New York Times noch einmal ein paar Gedanken zum Thema Unbekannte Flugobjekte und Außerirdische gemacht – und vor allem auch darüber, was deren Existenz für das bedeuten würde, was wir – als Gesellschaft, wenn auch niht notwendiger Weise als Individuen – über Physik wissen: U.F.O.s: Is This All There Is?

Im Kern geht es ihm um Folgendes: Auch wenn kein Zweifel daran besteht, dass Wissenschaft noch viel zu entdecken und zu verstehen hat, und dass auch Einsteins Theorie mit Sicherheit nicht das Letzte ist, was zum Wesen unserer Natur zu sagen ist – dann heißt dasaber trotzdem nicht, dass alles, was die Wissenschaft (namentlich die Physik) schon weiß, falsch und irrelevant sein wird. Overbye zitiert dazu den russischen Kosmologen Jakow Seldowitsch, der gesagt haben soll, “was sich die Wissenschaft schon genommen hat, das gibt sie nicht wieder her”. Und das ist ein Satz, über den man ruhig ein bisschen länger nachdenken kann…

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Kommentare (2)

  1. #1 Leo
    2. Januar 2018

    Wenn wir noch nicht einmal den Quantensprung so richtig begreifen, dann ist diese Aussage, wir wüssten schon alles, schlichtweg naiv.

    Ich mache mir viele Gedanken über UFO-Sichtungen, aber nicht, weil ich diese Dinger ständig sehe (oder gar mal entführt wurde XD), sondern um den Menschen begreiflich zu machen, was eine Sichtung von außerirdischen Flugobjekten bedeuten würde und warum das wohl eher nichts Außerirdisches war.

  2. #2 Basilios
    Freezing
    3. Januar 2018

    @Leo
    Wo im Artikel da oben wird behauptet, daß wir schon alles wüssten? Diese Aussage sehe ich dort nirgends.