Eine Glocke, so sagt ein englisches Sprichwort, könne man nicht “entläuten” – will heißen: Man kann Dinge nicht ungesagt oder ungeschehen machen. Aber im wissenschaftlichen Diskurs gibt es zumindest den Versuch: Paper, die aus irgendwelchen Gründen (das reicht von formalen Fehlern über Urheberrechtsfragen bis zum akademischen Betrug) zu beanstanden sind, werden im Idealfall offiziell zurückgezogen…

Was Neil DeGrasse Tyson hier in der Daily Show sagt, ist zwar im Großen und Ganzen nicht neu (er sagt’s wo immer er kann), aber man kann’s auch nicht oft genug hören (ich hoffe, man can den Clip in Deutschland sehen): Und wem die Referenz zu “We are stardust” nichts sagt: dieser Song, geschrieben von…

Dieser Sommer ist war nur mancherorts und mancherzeit wirklich heiß, aber noch nicht vorbei! Und als Folge des Klimawandels sind auf längere Sicht die Chancen groß, dass wir ziemlich regelmäßig mit Temperaturen werden umgehen müssen, die heute noch als extrem gelten müssten. Dies ist ein Gastbeitrag von Britta Jänicke, die an der Technischen Universität Berlin…

Die Zeitschrift Vanity Fair ist sicher nicht das erste Blatt, in dem man nach detaillierten Informationen über Wissenschaft suchen würde. Aber wer wissen will, welche Rolle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der amerikanischen Nuklear- und Energiepolitik – und damit in der Förderung wissenschaftlicher Tätigkeit ganz generell – spielen, und wie diese Rolle von der amtierenden US-Regierung…

Das Thema ist nicht ganz neu: Das Paper, auf das sich die Kernaussage des Artikels Power Causes Brain Damage in der aktuellen Ausgabe von The Atlantic bezieht, ist schon ein paar Jahre alt: Power changes how the brain responds to others. Und diese experimentell-psychologische Arbeit, die vor allem von Sukhvinder Singh Obhian der kanadischen McMaster-Universität…

Manchmal schaff’ ich es einfach nicht, das Maul zu halten – selbst wenn ich lange mit mir darum ringe. Wie zum Beispiel beim Thema des “konzeptionellen Penis”, der sowohl bei Joseph Kuhns Gesundheits-Check als auch bei Cornelius Courts in BlooD’N’Acid lange Kommentarstränge produziert. Details mögt Ihr bitte dort nachlesen. Doch obwohl ich mich da raushalten…

Ist eine nette Idee der New York Times: ein gezeichnetes Interview, für das Prominente ein paar Fragen mit dem Zeichenstift beantworten. Die Illustrationen werden dann mit kleinen Animationen als Video veröffentlicht. Zuletzt war der Astrophysiker Neil deGrasse Tyson dran, dessen gezeichnete Antworten so ausfielen: Weitere Interviews gibt es unter anderem mit dem zweiten Mann im…

Neuengland, so sagt man, habe nur zwei Jahreszeiten: Winter und den 4. Juli. Das ist zwar eine klassische Übertreibung, aber auch nicht sooo weit von der Realität entfernt, wenn mitten im Frühling (= gestern) die Temperaturen in Boston und Cambridge mit Mühe auf sieben Grad Celsius klettern und der Nieselregen die gefühlte Temperatur noch weiter…

Für den Fall, dass ich Payola erst mal erklären muss (könnte ja eine kulturhistorische Referenz sein, die generationsspezifisch codiert ist): Der Begriff, ein Kofferwort aus “pay” und der Nachsilbe “-ola”, die ihrerseits aus dem Namen des nach Münzeinwurf vorgestanzte Melodien spielenden Pianola entliehen wurde, bezeichnete die (in vielen Ländern illegale) Praxis, dass Musikverlage die Radiodiskjockeys…

Ich gestehe, das ist ein Ablenkungsmanöver. Für mich. Weil ich mich (ich kann halt nicht anders) über die tägliche Nachrichtenlektüre – in den USA ist das vermutlich ebenso unerfreulich wie in Deutschland – schon zu sehr ärgere, versuche ich mal, mich wieder mit Dingen zu befassen (und gegebenenfalls mich über sie zu ärgern), die ich…