Hirnforschung

Tag archives for Hirnforschung

Der Schaltplan zum Ich

Ich hatte vor einigen Tagen ja schon versprochen (gedroht?), etwas ausführlicher über das Konzept des Connectoms und im Besonderen auch über Sebastian Seungs Buch Connectome – How the Brain’s Wiring Makes Us Who We Are zu schreiben. Nun habe ich das Buch durchgelesen; Zeit also, das Versprechen einzulösen (= die Drohung wahrzumachen). Und gleich mal…

“Ich bin mein Connectom!”

Mein was? Der MIT-Hirnforscher Sebastian Seung, den ich vor einiger Zeit mal auf einer Party in Cambridge getroffen hatte und mit dem ich mich heute endlich etwas länger unterhalten konnte, erklärt hier, was das ist:

Nicht nur das Gehirn – wer hört nicht lieber etwas Positives als etwas Niederschmetterndes? Insofern ist das Resultat eines Forschungsprojekts am Neurologischen Institut des University College London nicht wirklich überraschend: Durch Hirnscan-Untersuchungen konnten die Londoner Neurologin Tali Sharot sowie ihr Kollege Ray Dolan, gemeinsam mit dem Berliner Hirnforscher Christoph Korn, eine “Asymmetrie” bei der Verarbeitung…

Wie Meditation Schmerzen lindert

Das Thema könnte direkt in einem New-Age-Buchladen zu finden sein (nein, bitte korrigieren: ist gewiss in New-Age-Buchläden zu finden): Meditation zur Kontrolle von Schmerzen. Steht aber auch so im Fachjournal Brian Research Bulletin. Naja, das muss ich auch wieder korrigieren: Da steht erst mal nur, dass Meditation messbare Wirkungen auf das Gehirn hat, namentlich auf…

… und am Hirn liegt’s auch nicht

Der angebliche Unterschied zwischen Mann und Frau ist hier gemeint. Aus Zeitgründen kann ich leider keine ausführliche Fortsetzung meines vorangegangenen Postings über Frauen und Mathe schreiben, sondern heute mal nur auf den Artikel From Scanner to Sound Bite: Issues in Interpreting and Reporting Sex Differences in the Brain verlinken, der ebenfalls in den Current Directions…

Scheibchenweise dem Gedächtnis auf der Spur

Vor fast genau einem Jahr starb Henry Molaison, der Mann, der durch seine Vergesslichkeit unvergesslich wurde. H.M., wie er zu seinen Lebzeiten in der wissenschaftlichen Literatur genannt wurde, hatte nach einer Operation im Jahr 1953 weitgehend die Fähigkeit verloren, neue Erinnerungen zu speichern. Schon zu seinen Lebzeiten galt er als der am intensivsten untersuchte Hirnpatient;…