Sexismus

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Einfach wider(steh)lich

Die meisten Diskussionen, in die ich hier reingerannt bin, zeigen ja eine Tendenz zum “Konvergieren” – die Diskussionsteilnehmer (oder zumindest jene, die eine gewisse Ausdauer zeigen) finden nach und nach so etwas wie Übereinstimmungen, oder wenigstens Aspekte des Themas, über die sie sich einig werden könnten. Doch daneben gibt es Diskussionen, bei denen ich das…

Sexismus und Journalismus

Man könnte auch sagen: das Fass ohne Boden. Vielleicht, weil dem Fass, ähh … Themenkomplex “Journalismus und Sexismus” schon lange der Boden ausgeschlagen wurde? Wenn ich den Beitrag Dann mach doch die Bluse zu! von Birgit Kelle in TheEuropean lese, sehe ich einen bodenlosen Abgrund, in dem die alten Rollenbilder im Journalismus noch jene altväterlichen…

Sexisten sind immer nur die anderen, oder?

Meta-Hinweis: Dies sollte eigentlich als ein Kommentar zu Stephan Schleims Beitrag Sexismus in der Sexismus-Debatte bei den scilogs werden. Aber erstens wäre sie eh’ zu lang für einen Kommentar dort, und zweitens muss ich zugeben, dass mein Ironiesensor sowohl beim Beitrag selbst als bei den meisten Kommentaren, die dazu geschrieben wurden, ganz einfach versagt hat.…

Nur ein kurzer Denkanstoß, denn dann muss ich mich wieder anderen (bezahlten) Tätigkeiten widmen: Eines der Merkmale, durch die Männer sich als Männer definiert fühlen, ist ja das geschlechtsspezifische Chromosom, das – ob seiner Form – als Y-Chromosom bezeichnet wird und dessen Gene ausschließlich über die männliche Linie weiter gegeben werden. Wie hier schon mal…

Wann ist man ein Mann?

Okay, ich geb’s zu: Mit der Überschrift habe ich einen unfairen Grönemeyer-Köder ausgeworfen (und für alle, die andernfalls enttäuscht wären, hier ein Link). Eigentlich geht es eher um die Frage, was wir unter (typisch?) männlich beziehungsweise weiblich verstehen. Offenbar entzieht sich dies einer klaren Definition, wie ich aus den diversen Sexismus-Diskussionen auf ScienceBlogs, ganz aktuell…

Ich bin ein “wohlmeinender Sexist”

Und das meine ich weder ironisch, noch mit jendem anmaßend-trotzigen Stolz, mit dem an sich unhaltbare Positionen gern verteidigt werden. Ich lasse Frauen den Vortritt, helfe ihnen in den Mantel, biete Schwangeren meinen Platz in der U-Bahn an, halte meiner Frau die Autotür auf und trage selbstverständlich die schwereren Einkaufstaschen. Ich tue das nicht, weil…

In gewisser Weise ist dies eine Replik auf Martin Bäkers Experiment zum Sexismus in der deutschen Sprache, das seinerseits wiederum einen Gedanken aufgriff, der Martin bei der Lektüre von Ali Arbias Posting zur politischen Korrektheit gekommen war (mal sehen, wer dann wiederum den Faden von meinem Beitrag aufgreift*). Ich war durch eine Pressemitteilung der Göteburg-Universität…