Im Alltag schreiben wir die Vergangenheit oft einfach fort, sonst könnten wir nicht leben. Ich verlasse mich z.B. darauf, dass die Sonne morgen wieder aufgeht, wie sie das die letzten Jahre auch recht zuverlässig getan hat, und ebenso wird wohl auch morgen der Kaffee von der Kanne in die Tasse fließen und nicht etwa schwerelos zur Decke steigen. In dem Fall sind es Naturgesetze, die die Erwartung, wie es weitergeht, als berechtigte Erwartung stabilisieren. Dass auf Regen wieder Sonnenschein folgt oder sinkende Aktienkurse irgendwann wieder steigen, ist auch durch Regelmäßigkeiten geprägt, wenn auch nicht ganz so deterministischen. Manchmal kann man es in Formeln fassen, manchmal bleibt es bei der Erfahrung.

Andererseits weiß jeder, dass die Dinge sich auch grundsätzlich ändern können. Vielzitiert ist das Beispiel mit dem Truthahn, der sich, nur weil ihn der Bauer das Jahr über fürsorglich gefüttert hat, zu Unrecht darauf verlässt, dass das immer so weitergeht. Kurz vor Weihnachten nimmt die Geschichte für den Truthahn eine üble Wendung. Aber welchen Trends soll man nun vertrauen und welchen nicht? Hinter welchen Regelmäßigkeiten lassen sich „Gesetze“ erkennen, hinter welchen nicht?

Wenn man sich die Umfragewerte für Donald Trump und Hillary Clinton ansieht, zeigt sich ein scheinbar recht verlässliches Auf und Ab und sie kamen sich immer wieder sehr nahe (in den Umfragewerten natürlich nur). Im Moment hat Clinton wieder hohe Werte, weil Trump mit seinen Umkleidekabinensprüchen überzogen hat, aber, sehen wir genau hin, kippt ihr Höhenflug nicht schon wieder? Beginnen die Werte Trumps nicht schon wieder zu steigen?

Darf man das Auf und Ab der Vergangenheit also fortschreiben und wird es am Ende, wenn die Zeit für den Trump-Recovery-Trend reicht, doch noch knapp? Oder geht es dem Truthahn jetzt endgültig an den Kragen? Wie heißt es so schön: Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

Clinton_Trump

Lektüreempfehlungen:
1. Nassim Nicholas Taleb: Der Schwarze Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. München 2008.
2. Nate Silver: Die Berechnung der Zukunft. Warum die meisten Prognosen falsch sind und manche trotzdem zutreffen. München 2013.

Kommentare (89)

  1. #1 Dr. Webbaer
    22. Oktober 2016

    Darf man das Auf und Ab der Vergangenheit also fortschreiben und wird es am Ende, wenn die Zeit für den Trump-Recovery-Trend reicht, doch noch knapp?

    Womöglich gibt es diesen Trend nicht oder er ist zu schwach ausgeprägt, insbesondere den vglw. geringen Zeitabstand zum Wahlentscheid meinend, vgl. :
    -> http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2016/10/15/roger-koeppels-trump-apologie-der-sumpf-zieht-alle-runter/#comment-48582 (‘RealClearPolitics’ ist womöglich an dieser Stelle das zuverlässigste Aggregat der Meinung der US-amerikanischen Menge)


    Es gab in der Vergangenheit gelegentlich am Wahltag Überraschungen, die politologischerseits meist derart erklärt werden, wenn sie politisch rechte (“konservative”) Meinung bevorzugen oder zur dbzgl. von Wahlforschern nicht vorhergesehenen Wahl führten, das letzte Beispiel ist hier der sogenannte Brexit:
    A) Die Wahlforscher, die links gestimmten, könnten einem Bias unterliegen und sich in der Menge reziprok ungünstig bestätigen.
    B) Der abgefragte Wahlbürger, der Staatsbürger (vs. Bevölkerung), könnte seine Meinung und seinen absehbaren Wahlentscheid schlicht nicht verraten wollen, weil vorsichtig und medial sozusagen geschult, im Negativen.


    Einige gehen davon aus, dass Donald J. Trump bis zu einem angeblichen Nachteil von bis zu 3 %, in den Vorhersagen, aus diesem Grund die Wahl gewinnen könnte.
    Aktuell ” + 6,2 %” wäre hier zu viel, zudem gibt es in den Staaten auch den Kampf um einzelne sogenannte Swing-States, aber ca. ” + 6 % ” sind nach allgemeiner Sicht zu viel.


    Nate Silver ist ein interessanter Fall, ihm gelangen besonders zuverlässige Wahlprognosen, weil er (im Web verfügbare) Quellen abgeschöpft hat, die von den Meinungsforschungsinstituten, wenn überhaupt, nur nachrangig bearbeiten worden sind.
    Es gibt (wohl nicht nur in den Staaten) eine Sports-Betting Szene, von Pros, also von einigen, die davon leben können, weil sie gegen die “Bookies” wetten, die aber den gesamten Betting Market abzudecken haben, und insofern zum Angebot von Bets gezwungen sind, die ” – EV ” (negativem Erwartungswert besitzen) sind.
    Dies nur am Rande angemerkt, bei besonderem Bedarf wird Dr. W dbzgl. noch webverweisend werden.

    MFG + schon einmal schönen Tag des Herrn,
    Dr. Webbaer

  2. #2 Dr. Webbaer
    22. Oktober 2016

    Bonuskommentar hierzu (und aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht):

    Dass auf Regen wieder Sonnenschein folgt oder sinkende Aktienkurse irgendwann wieder steigen, ist auch durch Regelmäßigkeiten geprägt, wenn auch nicht ganz so deterministischen.

    Es war John C. Bogle, der diese Form des Investments (“passive Investment”) zu promovieren wusste.
    Weil halt kein (letztlich) Unbeteiligter “so genau” weiß.

    Seine Idee besteht tatsächlich im zitierten ‘irgendwann’, es hatte sich herausgestellt, dass aktives Investment [1], insbesondere dann, wenn der Investor weder dazu in der Lage ist das Investment umfänglich zu durchschauen, zu begleiten wie auch die gesellschaftlich dafür vorgesehen Verhältnisse (und deren Zukunft >:-> ) nicht.

    Das Gegenteil ist hier aktives Investment, hier wird der Investor Teilhaber (“Stakeholder”) und Partei, sollte er dazu nicht in der Lage sein, darf er von diesem Investment absehen – und sich eben dem sogenannten passiven Investment zuneigen.

    André Kostolany klang hier ähnlich.

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1]
    vgl. hiermit:
    -> https://en.wikipedia.org/wiki/Passive_management


    Das Problem mit dem aktiven Investment besteht auch darin, dass einerseits ein beträchtlicher Aufwand, ein monetärer Aufwand entsteht, wenn dann irgendwelcher hoch bezahlten Manager herumspringen, auch Eigeninteresse verfolgen.
    Der Manager ist potentiell der schlimmste Feind des Investoren, nicht der Markt.

    .–
    Grundsätzlich ist auch passives Investment problematisch, Opi W verweist wie folgt:
    -> https://www.bloomberg.com/view/articles/2016-08-24/are-index-funds-communist (Opi W wird bei besonderem Bedarf weiterführend erklärend)

  3. #3 Dr. Webbaer
    22. Oktober 2016

    Das Problem mit dem aktiven Investment besteht auch darin, dass einerseits ein beträchtlicher Aufwand, ein monetärer Aufwand entsteht, wenn dann irgendwelcher hoch bezahlten Manager herumspringen, auch Eigeninteresse verfolgen.
    Der Manager ist potentiell der schlimmste Feind des Investoren, nicht der Markt.

    *
    wenn dann irgendwelche[] hoch bezahlten Manager herumspringen, auch Eigeninteresse verfolgen[d].

    Und dieser Satz fehlte noch:
    Es gibt keine [politisch nicht tätigen] Investoren, die Markt-Indizes zuverlässig schlagen (das Fachwort) können.

    Insofern springen auch Buffett und Soros herum, nicht immer günstig, wie einige finden.

  4. #4 Drops
    22. Oktober 2016

    Wäre die Clinton nur ein kleines bißchen sympathischer, wäre der Drops schon längst gelutscht. Das ist auch bezeichnend.

  5. #5 tomtoo
    22. Oktober 2016

    Gott sei dank bin ich kein US-Bürger bei der möglichen Auswahl.
    Und als EU Bürger bin ich mir wirklich nicht ganz sicher, was wohl besser für mich ist. Gerade in Bezug auf die Spannungen mit Russland.

    • #6 Joseph Kuhn
      22. Oktober 2016

      Im Halbernst: Clinton wäre eine gute Wahl der Wall Street und mit Trump greift einer der superreichen Oligarchen direkt nach der Macht, ohne zwischengeschaltete politische Partner, die immer etwas unberechenbar sind, weil sie noch andere Rücksichtnahmen pflegen. Vielleicht sehen wir beim nächsten Mal die Koch-Brüder im Rennen, einer für die Demokraten, einer für die Republikaner, dann muss es ja klappen.

  6. #7 Rene F.
    22. Oktober 2016

    @tomtoo

    “Und als EU Bürger bin ich mir wirklich nicht ganz sicher, was wohl besser für mich ist. Gerade in Bezug auf die Spannungen mit Russland.”

    Die Wahl ist wohl eine zwischen Pest und Cholera. Bei Clinton scheinen eskalierende Konflikte zwischen USA und Russland unausweichlich zu sein – mit eventueller Verbreitung des Kriegsgifts auf weitere Staaten.
    Bei Trump weiss man eigentlich nur, dass er etwas egoman ist und eine chaotische Gedankenwelt hat, hätte aber die Chance, dass es evtl. friedlicher zugeht.

  7. #8 tomtoo
    22. Oktober 2016

    Ehrlich gesagt ok ich scheine wohl so ein Fall für den Psychiater zu sein, aber die Weltpolitik ist so voller Kompexität, Unwahrheiten, Geheimnissen das mein kleiner Geist geradezu nach Fatalismuss schreit.
    Alleine der Syrien Konflikt ist so uhnüberschaubar das mein kleines Logikzentrum “overload error” meldet.
    Was sołl ich sagen zu so einem Wahlkampf ? *schulterzuck*

  8. #9 Alisier
    22. Oktober 2016

    Zuallererst sollte man Truthähne und Gänse nicht verwechseln. Dann scheint es immer noch so zu sein, dass AfD-Affine Clinton grundsätzlich als Kriegstreiberin betrachten und Russland für das Land der Friedenstauben und Demokraten halten.
    Leider landen diese Leute nicht irgendwann in der Bratröhre, was ich durchaus manchmal bedaure.

  9. #10 Tomtoo
    22. Oktober 2016

    @Alisier
    Naja ich bin halt absolut nicht afd affin, aber halte Clinton nun auch nicht gerade für die Personifizierung eines Friedenstäubchens. Putin übrigens auch nicht. Tja und Trump wohl auch nicht. Ich sage ja, nicht einfach das ganze.

  10. #11 Rene F.
    22. Oktober 2016

    XXXX

    [Edit: Kommentar gelöscht. Es reicht. Wir haben ja kapiert, dass Sie uns alle für doof halten. Beim nächsten derartigen Kommentar sind Sie auf der Spamliste. JK]

  11. #12 Tomtoo
    22. Oktober 2016

    @Rene F
    Es war doch wohl schon bei der Integration in die EU absehbar , das Deutsche Sozialstandarts auf die Dauer nicht haltbar sein werden.
    Und nun sozusagen eine Globaliesierung der Sozialstandarts ? Versucht das ganze objektiv zu betrachten, neige ich leider dazu ,das als unmöglich zu erachten. Das wird eine turbulente Zeit.

  12. #13 DH
    22. Oktober 2016

    Die Skepsis im Artikel ist berechtigt . Wahrscheinlich kann man sich bei dieser speziellen Wahl überhaupt nicht auf die Umfragen verlassen , selbst wenn ganz kurz vor der Wahl der eine oder die andere klar vorne liegen sollte.

    Die Vorsicht in Bezug auf Clinton ist berechtigt , sie gilt bei uns meist als die Gute und wird nicht genau genug betrachtet. Sie hat schon Sachen gesagt über Syrien , die nicht so recht zu einer gewissen Vorsicht passen , die bei dem Thema angesagt wäre und von Obama noch beachtet wird . Auch das Geschwätz über die “guten Menschen” die in den USA leben , das Clinton gerne mal absondert , sollte zumindest zur Vorsicht raten.

    Kriegstreiberin mag übertrieben sein , die Gegenreaktion Trumps allerdings auch , der wieder allzu unkritisch in Richtung Putin schielt.
    Manchmal sind die offenen Irren ungefährlicher als die Saubermänner und Sauberfrauen , man sollte Clinton zumindest im Auge behalten.

  13. #14 Alisier
    22. Oktober 2016

    @ Tomtoo
    Es gibt einen unterschied zwischen “Keine Friedenstaube” (da stimme ich dir zu) und “Kriegstreiberin”.
    Und ja, nicht einfach. Und ich denke, dass wir insbesondere den Vereinfachern auf die Füße treten sollten.

  14. #15 Rene F.
    22. Oktober 2016

    @Hr. Kuhn

    Falls Sie bei der schnellen Durchsicht der Kommentare dier #9 übersehen haben sollten:

    …dass AfD-Affine…Leider landen diese Leute nicht irgendwann in der Bratröhre, was ich durchaus manchmal bedaure.

    Glauben Sie nicht, dass Sie hier als Moderator einschreiten sollten, wenn Kommentatoren ihren Meinungsgegnern den Tod wünschen?

    R.

    • #16 Joseph Kuhn
      22. Oktober 2016

      Da es eine Anspielung auf den Truthahn war, wird man das doch noch sagen dürfen. So etwas gleich als Aufforderung zum Holocaust zu interpretieren, verbunden mit der Feststellung, dass hier eh alle nichts raffen, wie Sie es in Ihrem gelöschten Kommentar getan haben, finde ich schon eher einen Anlass zum Einschreiten.

      Aber selbstverständlich geht es nicht an, AfD-Affinen den Tod zu wünschen. Ebenso wenig wie der Merkel den Galgen. Da sind wir uns doch hoffentlich einig? Ansonsten: bleiben Sie locker, wegstecken, Sie wissen schon.

      P.S.: Haben Sie eigentlich schon das Blogthema entdeckt? Prognosen? Trends?

  15. #17 Tomtoo
    22. Oktober 2016

    @Alisier
    Das ist ja mein Problem. Ich bin halt Techniker. Problem, Info zur Analyse, Lösung. Bei den Problemen fühle ich mich persönlich in einer Art glauben. Ich bin aber halt nur begrenzt eine Art glaubensmensch. Und das sollte in einer Demokratie nicht ausschlaggebend fürs Kreuzchen sein. Also Glaube. Und in dem us Wahlkampf wirds doch offensichtlich. Das sind doch Glaubenskämpfe keine Wissens kämpfe. Und so gehts doch immer weiter ceta geheim,nsa geheim,bnd geheim,ttipp geheim,banken rettung geheim usw.. Wie soll ich da als Bürger mir eine auf Wissen basierende Meinung Bilden ?

    • #18 Joseph Kuhn
      22. Oktober 2016

      “Wie soll ich da als Bürger mir eine auf Wissen basierende Meinung Bilden ?”

      Das geht wohl nur nach “besten Wissen und Gewissen”: Wenn Informationskriege geführt werden, kann man sich nur bemühen, wenigstens die vermeidbaren Irrtümer und Desorientierungen zu vermeiden. Es sind daher Wissens- und Glaubenskämpfe. Aber ich weiß, dass das besser klingt als dass es ein brauchbarer Ratschlag ist. Für mich persönlich kann ich nur sagen, ich möchte nicht auch noch unnötig der eigenen Denkfaulheit und Gutgläubigkeit zum Opfer fallen. Das berühmte Lichtenberg-Zitat erspare ich mir jetzt mal.

      Entscheiden unter Unsicherheit ist übrigens vom Blogthema (Prognosen, Trends) gar nicht so weit entfernt.

  16. #19 Laie
    23. Oktober 2016

    Hab das Gefühl, keiner der 2 Kandidaten würde was zum Wohle der Menschen dort oder der Welt beitragen.

    Ich hätte für Sanders oder für Cruz gestimmt, was einige wahrscheinlich wundern wird.

    Mal schauen, was da auf uns zukommen wird.

  17. #20 Dr. Webbaer
    23. Oktober 2016

    Haben Sie eigentlich schon das Blogthema entdeckt? Prognosen? Trends?

    Die Staaten betreffend lohnt es sich oft auf die Betting-Odds zu schauen, bspw. hier:
    -> http://www.paddypower.com/bet/politics/other-politics/us-politics?ev_oc_grp_ids=791149

    Die schätzen einige realistischer ein, als die Prognosen der Meinungsforschungsinstitute, weil es um Geld geht, eigenes, das der Better und das der Bookies.
    (Wobei auch hier der Betting-Markt falsch liegen könnte, wenn die mediale Lage sehr unfair ist typischerweise.)
    Bei “Paddy Power” könnte es bspw. mit Kaine (” 300 /1 “) probiert werden, antizipierend, wenn Hilllary abnibbelt (oder doch noch dezidiert juristisch belangt wird).

    MFG
    Dr. Webbaer

  18. #21 Truthenne
    23. Oktober 2016

    Eins vorweg Trump mag ich nicht, aber Clinton ist kein bischen besser:

    Irak, 2003: Die USA marschieren ohne UN-Mandat ein. George W. Bush fordert den Sturz von Saddam Hussein, weil dieser über Massenvernichtungswaffen verfüge. Aber die werden nie gefunden. Clinton, damals Senatorin, stimmte zuvor für die entscheidende Resolution, obwohl knapp die Hälfte der Demokraten im Senat dagegen war. Das hatte fatale Folgen. Der Irak stürzte ins Chaos, der Islamische Staat wurde hier groß. Clinton sagt heute, ihre Stimme für den Einsatz sei ein Fehler gewesen – sie habe daraus gelernt. Aber stimmt das?

    Libyen, 2011. Es kommt zu Aufständen gegen den damaligen Diktator Muammar al-Gaddafi. Clinton ist mittlerweile US-Außenministerin. Wieder fordert sie ein militärisches Eingreifen, zunächst, um eine Flugverbotszone durchzusetzen. De facto wird daraus das Ende des Gaddafi-Regimes.

    Libyen zerfiel in Chaos und Anarchie. Dutzende Milizen ringen heute um die Vorherrschaft, der Islamische Staat breitete sich aus. Präsident Obama bezeichnet den Libyen-Einsatz als größten Fehler seiner Amtszeit. Clinton kann bis heute darin keinen grundlegenden Fehler erkennen.

    http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/hillary-clinton-146.html

  19. #22 Dr. Webbaer
    23. Oktober 2016

    Bonus-Bonus-Kommentar hierzu:

    In dem Fall sind es Naturgesetze, die die Erwartung, wie es weitergeht, als berechtigte Erwartung stabilisieren.

    und hierzu:

    Hinter welchen Regelmäßigkeiten lassen sich „Gesetze“ erkennen, hinter welchen nicht?

    Das erkennende Subjekt, das über ein Gedächtnis verfügen muss und zudem über eine Art Schnittstelle zur Physik (“Natur”, vs. Naturlehre), bildet Sichten (“theoretisiert”) und insbesondere auch physikalische, dem eigenen Fortkommen geschuldet.
    Es erfasst ausschnittsartig, näherungsweise und (!) an eigene Interessen gebunden, um in der Folge ausschnittsartig, näherungsweise und (!) an eigene Interessen gebunden zu theoretisieren.

    Inwiefern diese Art des Vorgehens ‘berechtigt’ ist, bleibt der wahlfreien Einschätzung überlassen; festgestellt werden könnte vielleicht, dass das Erkenntnissubjekt so vorzugehen hat, weil es alternativ mau aussähe, erfahrungsgemäß und aus Sicht einiger zumindest.

    Sind bestimmte Theoretisierungen sozusagen empirisch besonders belastbar, auch historisch nachgewiesen, gibt es hier besonders ‘stabile’ Erfahrung, werden bestimmte physikalische Theoretisierungen ‘gesetzt’, und zwar als sogenannte ‘Naturgesetze’.


    Ist eigentlich ganz einfach, oder?!
    A-priori-Wissen gibt es insofern auf die Natur bezogen in etwa so wie die sogenannte Deduktion, also gar nicht, sondern als wahlfrei zu bestimmende Vermutung, dann aber nicht im oft (von anderen) gemeinten Sinne.

    Wobei sich hier auch der Schritt zu Stochastik, zur Ratelehre anbietet, diese ist sehr lustig und Stochastiker leben davon, auch im Bereich der Wirtschaft, das Cubing meint nichts anderes, wenn es in die Zukunft (vs. Vergangenheit, vs. Statistik) gehen soll.
    Stochastik funktioniert insofern, weil einige davon leben können, auch am Homo Oeconomics orientierte Überlegung, wirtschaftswissenschaftliche, meinend.
    Oder schlicht: Stochastik funktioniert.
    Interessant ist die Frage, ob und wie die Sittlichkeit so angegangen werden kann. [1]

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1]
    Sehr lustig hier (für einige) der (für einige) pseudoliberale bundesdeutsche Ex-Politiker Gerhard Baum, dem Hirsch sein Baum sozusagen, für Ältere so humoristisch angemerkt, vgl. :
    -> http://www.morgenpost.de/kultur/tv/article208440559/Ex-Minister-Baum-kritisiert-ARD-Film-Terror-Ihr-Urteil.html (K-Probe: ‘Ein todgeweihtes Leben ist genauso viel wert wie ein Leben mit Zukunft, fünf Leben sind genauso wertvoll wie 50 oder 5.000. Das ist unsere Verfassung, so, wie sie von Anfang an interpretiert worden ist.’)

  20. #23 Alisier
    23. Oktober 2016

    Wenn man sich die Mühe macht und des webbaers aufgeblasenes Sprachgebilde in verständliches und sinnvolles Deutsch übersetzt, dann bleibt höchstens Banales übrig.
    Also: nicht beeindrucken lassen. Wer wirklich etwas zu sagen hat, schafft es meistens auch, sich allgemeinverständlich auszudrücken.
    Der mit stumpfen Spitzen gegen Andersdenkende und effektheischenden Worthülsen durchsetzte Pseudointellektuellensprech ist eine Zumutung. Wirkt aber offensichtlich zuweilen auf Unbedarfte.

  21. #24 Joseph Kuhn
    23. Oktober 2016

    @ Truthenne:

    “Trump mag ich nicht, aber Clinton ist kein bischen besser”

    Vielleicht doch ein klein bisschen, weil nicht so kränkungsanfällig-emotional wie Trump, was im Umgang mit Krisen und Atomwaffen nicht verkehrt ist. Ansonsten besteht hier vermutlich weitgehend Einigkeit darüber, dass auch Clinton keine besonders idealistische, das Völkerrecht hochhaltende und sozialreformerisch denkende Politikerin ist. Das muss daher nicht noch 100 mal wiederholt werden. Auch nicht, dass Heiligabend dieses Jahr wieder auf den 24. Dezember fällt.

    @ Webbär:

    Dass ausgerechnet Sie sich auf das Blogthema beziehen …

    “an eigene Interessen gebunden”

    … und ausgerechnet ich gleich wieder davon abweiche: Zeichnet sich nicht zumindest die Naturwissenschaft dadurch aus, dass sie auf der Aussagenebene (anders als auf der Ebene der Forschungsstrategien) versucht, die Bindung an die eigenen Interessen, die individuellen wie die gattungsmäßigen, möglichst zu überwinden? Stichwort “Wertfreiheit”?

    “Stochastik funktioniert insofern, weil einige davon leben können”

    Funktioniert sie nicht vielmehr, weil sie funktioniert? Verwechseln Sie die berufliche Praxis und die darin enthaltenen Interessen von “Prognostikern” nicht mit den mathematischen Möglichkeiten der Statistik?

    “Inwiefern diese Art des Vorgehens ‘berechtigt’ ist, bleibt der wahlfreien Einschätzung überlassen”

    Das ist die subjektivistische Konsequenz Ihrer Ausgangsthese. Demzufolge wären zutreffende Vorhersagen nicht möglich, eine objektive Überprüfung von Prognosen auch nicht. Das ist schlicht falsch.

  22. #25 Laie
    23. Oktober 2016

    @Alisier

    XXXXX

    [Edit: Kommentar gelöscht, weil es mit dem Thema reicht. JK]

  23. #26 Alisier
    23. Oktober 2016

    [Edit: Kommentar gelöscht, weil es mit dem Thema reicht. JK]

  24. #27 Dr. Webbaer
    23. Oktober 2016

    Howdy, Herr Dr. Kuhn, vielen Dank für Ihre Reaktion, am Tag des Herrn, hierzu noch kurz:

    Zeichnet sich nicht zumindest die Naturwissenschaft dadurch aus, dass sie auf der Aussagenebene (anders als auf der Ebene der Forschungsstrategien) versucht, die Bindung an die eigenen Interessen, die individuellen wie die gattungsmäßigen, möglichst zu überwinden?

    Jein.
    Das erkennende Subjekt erkennt im Rahmen seiner Möglichkeit und theoretisiert (am besten: in der Folge) dementsprechend.
    Der Skeptizismus, der lange ein wenig sozusagen verschollen war, lebt von dieser Einsicht oder Einstelllung (Leutz wie bspw. Kommentatorenkollege ‘Balanus’, Sie hatten es mit ihm auch ein wenig, Herr Dr. Kuhn, an anderer Stelle, wird der Schreiber dieser Zeilen wohl dbzgl. nie mehr anleiten können – wobei ‘Balanus’ hier nicht besonders, gar extra-besonders im Negativen bearbeitet werden soll, er hätte es zwar verdient, ist ansonsten abär sicherlich ein steifer Bursche und Biologe (sofern Dr. W dies korrekt mitbekommen hat)), es wird ja seit ca. 100 Jahren naturwissenschaftlich nicht mehr verifiziert, sondern skepti[zisti]scherweise die Falsifikation gesucht.
    Bei Ihnen erkennt Ihr Kommentatorenfreund auch dbzgl. Bezüge und “wanzt” sich ein wenig “an”, wähnt Sie sozusagen auf seiner Seite.
    Nette Überlegungen im Primäre-WebLog-Eintrag natürlich.

    Die Naturwissenschaftlichkeit meint im besten Falle nur die Theoretisierung, die Datenlage und die Folgerichtigkeit, im skeptizistischen Sinne, Opi W war insofern immer auch ein wenig unglücklich, wenn Spock in der bekannten Fernseh-Serie im falschen Moment ‘Logisch!’ gesagt hat.
    Nichts natürlich gegen StarTrek!

    …und hierzu noch kurz:

    Auch hier: Funktioniert sie [RR: ‘Stochastik’] nicht vielmehr, weil sie funktioniert?
    […]
    Demzufolge wären zutreffende Vorhersagen nicht möglich, eine objektive Überprüfung von Prognosen auch nicht. Das ist schlicht falsch.

    Zum Erstzitierten: Die Stochastik ‘funktioniert, weil sie funktioniert’, insofern mit dieser kräftigen Formulierung auch weitergehende, letzte Fragen sozusagen, ausklammernd, vely nice + danke.
    Zum Zweitzitierten:
    ‘Zutreffende Vorhersagen’ sind post festum oder im Ex-Post festzustellen, naturwissenschaftlich, Opi W ist hier eigentlich ausschließlich im Naturwissenschaftlichen kommentierend ein wenig unterwegs gewesen, nicht sozusagen im Ex-Inter oder Ex-Ante.

    Nö, no prob here,
    MFG + schönen Tag des Herrn noch,
    Dr. Webbaer (der mit diesem Abschiedsgruß aber keine Religiosität andeuten will, nur Gewohnheit)

  25. #28 rolak
    23. Oktober 2016

    Nazi

    [Edit: Kommentar gelöscht, weil es mit dem Thema reicht. JK]

  26. #29 Laie
    23. Oktober 2016

    [Edit: Kommentar gelöscht, weil es mit dem Thema reicht. JK]

  27. #30 Karl Mistelberger
    23. Oktober 2016

    > #21 Truthenne, 23. Oktober 2016
    > Irak, 2003: Die USA marschieren ohne UN-Mandat ein. George W. Bush fordert den Sturz von Saddam Hussein, weil dieser über Massenvernichtungswaffen verfüge. Aber die werden nie gefunden.

    Da haben Sie wohl nicht richtig aufgepasst:

    “Kraatz-Wadsack: Es ist doch so: Der Irak muss beweisen, dass er nichts hat – nicht wir müssen beweisen, dass er etwas hat. Wir suchen ja nicht die Nadel im Heuhaufen. Die UN-Resolution bezieht sich auf Massenvernichtungswaffen – also auf militärische Dimensionen, nicht auf kleine Röhrchen, die irgendwo versteckt sind. Der Irak ist verpflichtet, alle Entwicklungs- und Produktionswege militärischer Massenvernichtungswaffen offen zu legen und dann unter UN-Aufsicht zu zerstören – also alle Waffen, Materialien, Gerätschaften, Produktionsanlagen, Forschungs- und Entwicklungslabors, Unterstützungseinrichtungen. Und wir müssen feststellen: Erfüllt der Irak seine Auflagen, nichts zurückzubehalten, nichts Neues zu produzieren, nichts einzusetzen und sich nichts zu beschaffen?”

    http://www.spektrum.de/magazin/inspektionen-die-schluesselfrage/829254

    Nach Würdigung des Interviews in Spektrum der Wissenschaft kam ich zur Überzeugung, dass Saddam Hussein nicht zur geforderten Kooperation bereit war.

  28. #31 anderer Michael
    23. Oktober 2016

    Also Trump soll der Truthahn sein und geschlachtet werden am Wahltag.
    Was passiert mit der Truthenne?

  29. #32 demolog
    23. Oktober 2016

    @ Dr.Webbaer

    Sie haben drüben bei CC über mich geschrieben, dass ich die Kommentarspalten zumülle.

    XXXX

    [Edit: Rest des Kommentars gestrichen. Dies ist kein Therapieblog, ich will hier keine Diskussion über Ihre psychische Befindlichkeit. JK]

  30. #33 AS
    23. Oktober 2016

    Was hat denn die ganze Scheisse hier in einem Wissenschaftsblog zu suchen?

  31. #34 demolog
    23. Oktober 2016

    [Edit: Kommentar gelöscht, ich sagte schon, das ist kein Therapieblog. JK]

  32. #35 demolog
    23. Oktober 2016

    [Edit: Kommentar gelöscht, weil es mit dem Thema reicht. JK]

  33. #36 AS
    23. Oktober 2016

    > AS
    > 23. Oktober 2016
    >
    > Was hat denn die ganze Scheisse hier in einem
    > Wissenschaftsblog zu suchen?

    Weil so ein Artikel mehr klicks erzeugt als alles andere.

    > Kuhn
    > Ansonsten besteht hier vermutlich weitgehend Einigkeit > darüber, dass auch Clinton keine besonders
    > idealistische, das Völkerrecht hochhaltende und
    > sozialreformerisch denkende Politikerin ist. Das muss
    > daher nicht noch 100 mal wiederholt werden. Auch
    > nicht, dass Heiligabend dieses Jahr wieder auf den 24.
    > Dezember fällt.

    Komisch wieso wir von ihnen (Kuhn) nur über Trump die ewigen Wiederholungen bekommen und über Clinton gar nichts.
    Über beide kann man gleich viel lästern, oder noch besser: man kann beide einfach ignorieren.

    Ist die eiskalte Frau Clinton wirklich besser als der cholerische Herr Trump? Für wen ist die Frau Clinton besser, für die US-Nation? Für Europa? Für die aktuellen Krisenländer?

    Clinton ist bekannt und berechenbar?
    Nein das stimmt nicht, eine bestechliche Person ist niemals berechenbar und sie hat bereits viel Leid und Blut verursacht durch ihre politischen Entscheidungen.

    Zu Trump sage ich nichts, ich denke die meisten von uns sind darüber einig, dass er als Präsident völlig ungeeignet ist.

  34. #37 demolog
    23. Oktober 2016

    [Edit: Kommentar gelöscht, weil es mit dem Thema reicht. JK]

  35. #38 Joseph Kuhn
    23. Oktober 2016

    Ich habe eine Reihe von Kommentaren gelöscht, die den Thread hier nur als Ablage für dies und das genutzt haben. Ich bitte darum, künftig etwas mehr “Themendisziplin” zu wahren. Danke.

    @ AS:

    “Was hat denn die ganze Scheisse hier in einem Wissenschaftsblog zu suchen?
    Weil so ein Artikel mehr klicks erzeugt als alles andere.Blockzitat”

    Sie klingen ein wenig wie “TM”, der hatte sich seine Frage dazu vor einiger Zeit auch schon selbst so beantwortet. Falls es Sie interessiert: Der Beitrag hier erzeugt nicht mehr Klicks als andere und ich wüsste auch nicht, warum ich viele Klicks erzeugen sollte. Wenn Sie glauben, mit Klicks würde hier ordentlich Geld verdient, irren Sie sich.

  36. #39 RPGNo1
    24. Oktober 2016

    Um mal wieder ein wenig zum Thema zurückzukommen. Selbst Trumps Wahlkampfteam macht sich inzwischen ernste Gedanken, dass der Donald in den Umfragewerten momentan ziemlich weit hinter Hillary Clinton liegt.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/trumps-wahlkampfmanagerin-kellyanne-conway-raeumt-rueckstand-ein-a-1117921.html
    Die Wahlkampfmanagerin ist aber sehr heuchlerisch, wenn sie sich über die vollen Kriegskassen der Demokraten beschwert. Donald Trump behaupter doch immer von sich, dass er Millardär sei und daher alles selber zahlen könne. Oder hat sich an dieser Tatsache inzwischen etwas geändert?

  37. #40 Dr. Webbaer
    24. Oktober 2016

    @ RPGNo1 :

    Vgl. :
    -> http://www.bloomberg.com/politics/graphics/2016-presidential-campaign-fundraising/

    Bloomberg ist natürlich selbst nicht unparteiisch, ist nicht so-o der Bringer, es handelt sich hier um einen sogenannten Magnaten, auf Russland bezogen wäre hier die sog. Oligarchie gemeint.
    “Bloom” ist ein unerklärter US-Demokrat, ein politisch Linker, ein Opportunist und Stratege, aus Sicht einiger zumindest.

    Donald J. Trump wäre hier tatsächlich in der Lage Strukturen, “Verkrustungen” aufzubrechen.
    Dass Hillary über die Clinton-Foundation zumindest in Teilen fremdbestimmt ist, könnte klar sein?!


    Oder um es einmal allgemein verständlich und insofern sehr deutlich zu formulieren:
    Donald J. Trump riskiert hier “Haus und Hof”, sich mit seinem politischen Bemühen Gegnerschaft verschaffend, die für ihn und den “Offspring” für alle Zeit belastend wird, weil er sein Ding durchzieht.


    Hillary ist ansonsten allgemein politische Lüge meinend sozusagen in persona persistiert.
    Vielleicht, aber nur vielleicht ist auch A. M. derart unterwegs, allerdings wird ihr von einigen nicht einmal zugetraut zweckgebunden zu lügen.

    HTH (“Hope this helps”)
    Dr. Webbaer (der sich schon ein wenig in den Staaten auskennt)

  38. #41 anderer Michael
    24. Oktober 2016

    Herr Kuhn und AS
    Mein Sohn sagte mir , man könne mit Clicks Geld verdienen. 0,01 Cent pro Click (oder 0,001 Cent, er war sich nicht sicher). Das bedeutet, Sie haben aktuell 0,4 Cent verdient. Das läppert sich zusammen im Laufe der Jahre. Vielleicht ist nach 10 Jahren ein kleines Eis drin, falls die Steuer nicht zuschlägt.

    • #42 Schrittmacherm
      24. Oktober 2016

      Du kannst auch selbst mit klicks Geld verdienen.

      Dazu musst du nur bei Ebay deine Kontoverbindung verifizieren lassen, denn dann überweist dir Ebay 0,01 Euro auf dein Konto, um zu erkennen, ob die Bankverbindung überhaupt existiert.
      Dann immer wieder im Browser auf zurück klicken und das ganze nochmal – so oft du meinst, mehr zu brauchen.
      So kommen dann in der Minute etwa 5-10 Cent bei raus. Kannst ja mal hochrechnen.

  39. #43 Earonn
    24. Oktober 2016

    Was Prognosen angeht, bin ich als “Brexitopfer” natürlich ein gebranntes Kind.

    Aber Josef hat ja schon darauf hingewiesen, wie schwer es ist, zwischen einer Schwankung und einem echten Trend zu unterscheiden.

    Was mir an der Clinton/Trump-Kurve so auffällt ist die Spiegelbildlichkeit: entweder entwickeln sie sich gleichzeitig auseinander oder zueinander. Kommt das noch jemandem ungewöhnlich vor? Ich habe ein paar andere Graphen rausgesucht, aber nur bei Romney/Obama sah es ähnlich, wenn auch nicht derart ausgeprägt aus.

    (Nein, mit “ungewöhnlich” meine ich nicht “gefälscht”, sondern das Verhalten der befragten Wähler)

    Ganz persönlich gesprochen sind mir kalt berechnende “Kriegstreiber” lieber als narzisstische Kleinkinder mit Pussygrabbelfingern.
    Mit ersteren kann man Argumente austauschen.
    Aber wenn klein Trump seinen Willen nicht bekommt, haut der am Ende auf den roten Knopf, nur um es der pöhsen, pöhsen Frau zu zeigen…

  40. #44 Alisier
    24. Oktober 2016

    So aufgeheizt wie die Stimmung momentan ist, rechne ich mit Toten am Wahltag und an den Folgetagen.
    Ich meine das ernst.

  41. #45 Earonn
    24. Oktober 2016

    Leider stimme ich dir zu, Alisier.

  42. #46 rolak
    24. Oktober 2016

    Spiegelbildlichkeit

    Bei einer binären Entscheidung kann es eigentlich kaum anders aussehen, Earonn, was die eine Möglichkeit gewinnt, verliert die andere. Es sei denn, die Zahl der Unentschlossenen würde deutlich schwanken, was sowohl die beiden einseitigen Zacken im Dezember und August als auch den Gleichschritt nach oben im Februar erklären kann.

    (Datumsangaben pi·Daumen geschätzt)

  43. #47 Dr. Webbaer
    24. Oktober 2016

    Howdy, Earonn,

    Was mir an der Clinton/Trump-Kurve so auffällt ist die Spiegelbildlichkeit: entweder entwickeln sie sich gleichzeitig auseinander oder zueinander. Kommt das noch jemandem ungewöhnlich vor?

    ist so-o nicht der Fall, zum einen gibt es in den Staaten auch sogenannte Independents und zum anderen gibt es, Surprise!, auch weitere US-Präsidentschaftskandidaten, wenn Sie mal hier gucken möchten:
    -> http://www.realclearpolitics.com/epolls/2016/president/us/general_election_trump_vs_clinton-5491.html (die kleine Sub-Grafik weiter unten ist gemeint)
    -> http://www.realclearpolitics.com/epolls/latest_polls/president/ (Johnson und Stein “fressen” schon einige Prozente, btw: Johnson soll gar nicht so schlecht sein)

    Zu dieser an sich dullen bis extra-dullen Nachricht noch kurz:
    -> ‘So aufgeheizt wie die Stimmung momentan ist, rechne ich mit Toten am Wahltag und an den Folgetagen.
    Ich meine das ernst.’

    Derartiges wird nicht geschehen, u.a. deshalb nicht, weil Trump-Anhänger nicht gewalttätig sind, die Einschätzung hat insofern aber einen Kern oder “Point”, weil Donald J. Trump von einem Movement oder einer Bewegung spricht, die er angeleitet hat, d.h. auch nach dem Wahlentscheid wird das “Gehacke” weitergehen, sofern die Trump-Anhänger nach einem negativen Wahlentscheid dazu noch in der Lage sind, auch das “Haus”, das Repräsentantenhaus, das ja auch zeitgleich gewählt wird, betreffend.

    Es könnte schon sein, dass Trump in der US-republikanischen Partei mit seiner “Dynastie” (‘Familie’ ginge auch, sehr nette Leutz btw, auch sehr moderat) anhaltend nach Macht strebt.

    MFG
    Dr. Webbaer

  44. #48 Dr. Webbaer
    24. Oktober 2016

    PS.
    Insgesamt, für diejenigen, die wenig bis keine Ahnung von den Staaten haben, Dr. W schließt sich hier bedingt ein, hat abär auch andere einzuschließen, bspw. Jürgen Schönstein (der wohl schon mittlerweile ca. 20-fach mehr Zeit in den Staaten verbracht hat als Dr. W, lol), es gibt bzw. gab dieses WebLog, es steht jedenfalls noch im Web bereit und erklärt (ziemlich unparteiisch, wie viele finden) :
    -> https://usaerklaert.wordpress.com/

  45. #49 Alisier
    24. Oktober 2016

    Es macht mir übrigens noch mehr Sorgen, dass der webbaer Friede, Freude, Eierkuchen erwartet.
    Bei seiner notorischen extremen Ahnungslosigkeit, die er in fast jedem Kommentar demonstriert, muss man nach diesen Aussagen dann wirklich alle Hoffnung fahren lassen und mit dem Schlimmsten rechnen.

  46. #50 Alisier
    24. Oktober 2016

    Wie wärs mit einer Wette webbaer?
    Wenn es Tote gibt, schweigen Sie auf ewig. Dann sind die Leute wenigstens nicht umsonst gestorben.
    Und Sie könnten belegen, dass Sie ein Ehrenmann sind….
    War nurn Scherz

  47. #51 Thomas
    24. Oktober 2016

    Kennt jemand wissenschaftliche Untersuchungen darüber, worauf erfolgreiche Wahlprognosen beruhten? Hierzu hab ich in diesem Thread noch nichts gelesen.

  48. #52 Laie
    24. Oktober 2016

    Schwierig schätze ich da mal die Unentschlossenen ein, da die ja selbst nicht wissen, wen sie wählen werden, wie soll es dann da eine gute und genaue Prognose geben können? :)

  49. #53 Dr. Webbaer
    26. Oktober 2016

    @ Alisier :

    Wenn es Tote gibt, schweigen Sie auf ewig.

    Vgl. mit :
    -> https://www.welt.de/debatte/kommentare/article159054140/Wenn-Trump-die-Grundregel-missachtet-droht-Blutvergiessen.html (Hannes Stein, K-Probe: ‘Sollte er verlieren, will Trump die Niederlage nicht anerkennen.’)

    Blöd halt, dass Donald J. Trump dies nicht gesagt hat, die Prämisse nicht stimmt, gesagt hat er, dass er sich das Ergebnis anschauen, prüfen und dann unter Umständen (!) anfechten wird. [1]
    Ein “kleiner, sehr feiner” Unterschied.

    Dass das US-amerikanische Wahlsystem mit seinen Wähleregistrierungen nicht so-o stabil ist, was tote (!) Wähler und Mehrfach-Wähler betrifft, wie bspw. das bundesrepublikanische, ist hier bekannt? [2]

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1]
    Vgl. mit :
    -> https://de.wikipedia.org/wiki/Bush_v._Gore

    [2]
    Vgl. auch mit den “Irritationen” oder Unregelmäßigkeiten bei der österreichischen Präsidentschaftswahl.
    Der FPÖ-Mann, Name gerade nicht griffbereit, hat übrigens das Wahlergebnis anerkannt, um dann Anfechtung zu betreiben oder betreiben zu lassen…
    Wahlanfechtungen gehören zur Demokratie, sie dürfen sehr gerne begründet angelegt sein.

  50. #54 Dr. Webbaer
    26. Oktober 2016

    @ Laie :

    Schwierig schätze ich da mal die Unentschlossenen ein, da die ja selbst nicht wissen, wen sie wählen werden, wie soll es dann da eine gute und genaue Prognose geben können?

    Es hat sich wohl historisch herausgestellt, dass die unentschlossenen Wähler an Bedeutung verlieren, je näher das Wahldatum rückt, die Prognosen somit an Aussagekraft gewinnen.
    ” + 6,5 % “, wie oben zitiert, im Moment ” + 4,9 % ” sind unter diesen Umständen ein komfortabler Vorsprung zwei Wochen vor dem Wahlentscheid.
    Krauthammer insistierte dbzgl. und er wird wohl recht haben.

    MFG
    Dr. Webbaer

  51. #55 Joseph Kuhn
    26. Oktober 2016

    Am 22. Oktober, das ist der letzte Datenpunkt im Bild oben bei realclearpolitics, stand es 48,0 zu 41,9 zwischen Clinton und Trump, heute, am 26. Oktober, steht es 47,9 zu 43,0. Vielleicht gibt es doch ein Auf- und Ab-Gesetz. Vertonung vermutlich von den Vengaboys – Up and down, And up and down …

  52. #56 Joseph Kuhn
    28. Oktober 2016

    28.10.2016: 47,3 zu 42,1, beide etwas runter. Down and down …

  53. #57 rolak
    29. Oktober 2016

    Down and down

    Ha! Ein Plagiat! So geht es richtig, Joseph: ‘Down down, deeper and down’. Paßt dann auch zur Sumpf-Analogie bei der Trump-Apologie nebenan.

  54. #58 Dr. Webbaer
    29. Oktober 2016

    Ja, ist interessant dieses Aggregat, in der Tat, auch weil die unterschiedlichen, hmm, Präferenzen der einzelnen Auftraggeber / Ersteller der Meinungsumfragen so ins Auge fallen.

    Schaun’mehr mal, ob Donald J. Trump aus der CIA-Entscheidung, nämlich die Untersuchungen gegen Hillary wegen der “Sache mit den verschwundenen E-Mails von ihrem Privat-Server” wieder aufzunehmen, noch Honig saugen kann.

    Dafür spricht u.a. aus Sicht einiger, dass diese Person:
    -> https://de.wikipedia.org/wiki/Anthony_Weiner
    …mal wieder involviert ist, lol.

    MFG
    Dr. Webbaer

  55. #59 Schmidts Katze
    29. Oktober 2016

    Sex sells, ich glaube nicht, daß diese E-Mail-Geschichten mit den Enthüllungen über Trump mithalten können.
    Aber nächste Woche werden beide Seiten nochmal Kompromat auf den Tisch legen, es bleibt spannend.

  56. #60 Dr. Webbaer
    29. Oktober 2016

    ‘Lying to FBI’ kann schnell einen Straftatbestand erfüllen, vgl. bspw. mit:
    -> http://www.dailymail.co.uk/wires/reuters/article-3845434/Retired-U-S-general-pleads-guilty-lying-FBI-Stuxnet-leak-case.html

    Dass das Clinton-Lager, das einige für korrupt halten, auch wegen der “E-Mailgeschichte” [1], auch wegen der Clinton-Foundation [2], hier wieder ein Dutzend Frauen auspacken wird, die Donald J. Trump belasten (gerne auch ohne Zeugenaussagen dritter, letztlich unfalsifizierbar und rechtlich unangreifbar) ist im Bereich des Denkmöglichen.

    Die Polls könnten insofern zeitnah noch ein wenig umschwenken und die Webbaer-Theorie (siehe oben), die grob meinte, dass Trump bei einem prognostizierten Nachteil von bis zu ” – 3 % ” noch den Wahlentscheid gewinnen könnte, könnte greifen.
    Webbaeren gelten oder sind i.p. Prädiktion oft gut dabei.

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1]
    Hier gerne selbst recherchieren, eine dbzgl. Straftat Hillary Clinton’s könnte bis müsste vorgelegen haben.

    [2]
    dito

  57. #61 Dr. Webbaer
    29. Oktober 2016

    Und für politisch Linke angemerkt:
    Auch diese möglicherweise und dem Anschein nach korrupte Sache mit dem Ausschalten von Bernie Sanders muss nicht ausgesessen sein, sollten sich hier (weitere) abfällige Äußerungen des Clinton-Lagers finden lassen, Bernie Sanders ist ja ganz anscheinend um die Kandidatur betrogen worden, er macht jetzt gute Miene zum bösen Spiel, erhofft sich wohl ein Ministeramt oder hat dies bereits ausgehandelt, auch weitere Manipulationen des US-demokratischen Wahlvorkampfes meinend, einige sind längst nachgewiesen.

  58. #62 Dr. Webbaer
    29. Oktober 2016

    BTW:
    Der eigentliche Grund, warum Hillary Clinton nonkonform und ungesetzlich private Web- oder E-Mail-Server für ihre Kommunikation genutzt hat, müsste, kann eigentlich nur darin bestehen, dass sie bestimmtes, auch für sie wichtige wirtschaftliches, privatwirtschaftliches Handeln zu verbergen hatte.
    Dieses Handeln möglichen Zugriff durch US-staatliche Diensten gegenüber zu verbergen hatte.

  59. #63 Dr. Webbaer
    29. Oktober 2016

    *
    dass sie bestimmtes, auch für sie wichtige[s]

    **
    Dieses Handeln mögliche[m] Zugriff


    Opi W wird wohl nie mehr die deutsche Sprache umfänglich lernen können.

  60. #64 michael
    29. Oktober 2016

    @WB
    Dieses Einbauen von Fehlern, nur um einen Nachfolge Kommentar absetzen zu können, ist doch ekelhaft!

    Wird der Bär wird für die Anzahl der hingerotzten Kommentare bezahlt?

  61. #65 Dr. Webbaer
    29. Oktober 2016

    ‘Ekelhaft’ ist aus Sicht einiger die fehlende Korrekturfunktion, die gerne auch auf wenige Minuten begrenzt werden darf, eben Änderungen am versandten Kommentar meinend; glauben Sie bitte nicht, dass sich Opi W, der sich auch mit Systemen der Art WordPress, die ScienceBlogs sind (so weit der Schreiber dieser Zeilen weiß, er ist sich hier vglw. sicher) WordPress-basiert, ein wenig auskennt.

    Gerne demnächst wieder zur Sache, klein(geschrieben)er Michael,
    MFG + schönes Wochenende,
    Dr. Webbaer

  62. #66 Dr. Webbaer
    29. Oktober 2016

    *
    [nicht] ein wenig auskennt


    Haha + sorry.

  63. #67 Dr. Webbaer
    29. Oktober 2016

    PS:
    Insgesamt bleibt es natürlich eine interessante oder zumindest bemerkenswerte Frage, ob Dr. W hier überhaupt noch kommentieren sollte, der Comment, das Mitgeschickte sozusagen, cum-mittere, ist schon ein wenig problematisch, weil es sich per se von der Berichterstattung zu unterscheiden hat, klein(geschrieben)er Michael.

    Opi W ist hier auch “am Überlegen”, trotz innewohnender, eigener, intrinsischer Geschwätzigkeit lohnt es sich wohl insgesamt nicht.
    Dies meinten Sie, woll?!

    Auch weil Opi W bspw. bei den wenig geschätzten ehemaligen Gesprächspartnern Jürgen Schönstein (gibt u.a. auch im Profil ‘Werbetexter’ an, der Kontakt ist vor ca. fünf Jahren abgebrochen worden, S. scheint hier auf den ScienceBlogs abär schon irgendwie “der Macker” zu sein) und Florian irgendwas bereits personen.spezifisch und Web-Parameter meinend (diese gibt Dr. W bewusst und gleich-lautend kund) seit geraumer Zeit gesperrt ist.
    Wegen “falscher Meinung”.

    Gute Frage.

    MFG
    Dr. W (der hier sich wohl verabschieden wird, es wird ja auch älter geworden, und es muss nicht überall mitgemacht werden, korrekt)

  64. #68 Dr. Webbaer
    29. Oktober 2016

    *
    personen[-]spezifisch

  65. #69 Alisier
    29. Oktober 2016

    Wegen webbaerspezifischem Trollen und aggressivem Spammen, sowie wegen der Verbreitung von rechtsnationalem und rassistischem Gedankengengut wurden Sie fast überall gesperrt.
    Den weinerlichen Märtyrerton können Sie sich sparen.
    Und ich bin gespannt wann die Geduld von Joseph Kuhn mit Ihnen ein Ende hat.

  66. […] ein paar Tagen hatte ich hier im Zusammenhang mit den Wahlprognosen für Trump und Clinton gefragt, inwieweit wir darauf […]

  67. #71 bw
    30. Oktober 2016

    > Darf man das Auf und Ab der Vergangenheit also
    > fortschreiben und wird es am Ende, wenn die Zeit für
    > den Trump-Recovery-Trend reicht, doch noch knapp?
    > Oder geht es dem Truthahn jetzt endgültig an den
    > Kragen? Wie heißt es so schön: Prognosen sind
    > schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

    Vielleicht geht es dieses mal nicht nur dem Truthahn an den Kragen:

    In am Mittwoch veröffentlichten Nachrichten aus John Podestas gehacktem Account fand sich unter anderem ein Memo von Bill Clintons Mitarbeiter Doug Band, das belegt, dass der Ex-Präsident als Vorsitzender der als gemeinnützig gegründeten Stiftung persönlich Millionen einnahm.

    In dem 13-seitigen Memorandum vom 16. November 2011 listet Doug Band minutiös seine Tätigkeiten für Clinton auf. Neben dem Einsatz im Fundraising habe er als “Bill Clinton Inc.” den Ex-Präsidenten in seinen profitorientierten Geschäftsfeldern unterstützt, unter anderem bei Reden, Büchern und Beratertätigkeiten. Auf diese Weise habe er Clinton in den vergangenen zehn Jahren Einnahmen von mehr als 50 Millionen Dollar gesichert, und zukünftige Verträge würden weitere 66 Millionen einbringen. Zu den Firmen, bei denen Clinton auf Vermittlung von Band Reden halten sollte, zählen UBS, Ericsson und Barclays.

    Im Jahr 2011 begann auch Clintons Tochter Chelsea eine größere Rolle in den geschäftlichen Familienaktivitäten zu spielen. Das dürfte alles andere als friktionsfrei verlaufen sein. Chelsea hatte Teneos Tätigkeiten kritisiert. In einer Mail an Podesta beklagte Band sich vier Tage vor dem Datum des Memorandums, er verdiene mehr Respekt von Chelsea, zumindest aber ein direktes Gespräch. “Sie verhält sich wie ein verzogenes Gör, das nichts anderes zu tun hat, als Probleme zu schaffen, um das, was sie tut, zu rechtfertigen, weil sie, wie sie selbst gesagt hat, ihren Weg noch nicht gefunden hat und es ihrem Leben an Zielen mangle.”

    • #72 Joseph Kuhn
      30. Oktober 2016

      @ bw:

      Zu Clintons moralischer und demokratischer Integrität: siehe Kommentar #24, erster Absatz.

      Zu den potentiellen Auswirkungen der E-Mail-Affäre auf die Wählerstimmung: Für den Truthahn darf man gerne auch Clintons Umfrageerwartungen einsetzen. Wenn plötzlich etwas auftaucht, z.B. die Umkleidetapes bei Trump oder jetzt wieder was aus der E-Mail-Affäre bei Clinton, dann können das auch “schwarze Schwäne” (siehe Literaturhinweis Taleb oben) werden, die die vielen kleinen “zufälligen” Mikroereignisse, die aggregiert den bisherigen Trend generieren, überspielen und einen Trendbruch erzeugen. Aus dem Up and Down wird dann etwas anderes. Oder die Dinge reihen sich in die trendgenerierenden Mikroereignisse ein.

      Gestern stand es bei Realclearpolitics übrigens 47,1 zu 42,5, wieder ein leichtes Up (Trump) and Down (Clinton).

  68. #73 Schmidts Katze
    30. Oktober 2016

    Der Post von bw ist ab “In am Mittwoch” ein copy & paste aus dem Standard.
    Etwas zu lang, um es nicht zu kennzeichnen.

  69. #74 bw
    31. Oktober 2016

    Wer hätte das gedacht, ich bin völlig erstaunt, damit habe ich nicht gerechnet. Aber ich freue mich erst, wenn beide Truthähne geschlachtet werden und ein dritter das Rennen macht. Ein dritter der es hoffentlich verdient hat US-Präsident zu werden. (I have a dream …)

    Und hier etwas das ich herauskopiert habe:

    Zehn Tage vor der US-Präsidentschaftswahl liegt Hillary Clinton nur noch einen Punkt vor ihrem Rivalen Donald Trump. In einer am Sonntag veröffentlichten Erhebung des TV-Senders ABC News in Kooperation mit der „Washington Post“ kam die demokratische Kandidatin nur auf 46 Prozent, Trump dagegen auf 45 Prozent. Der Kandidat der Liberalen, Gary Johnson, käme in dieser Umfrage auf vier Prozent, die Grüne Jill Stein auf zwei Prozent.

  70. #75 rolak
    31. Oktober 2016

    Es fand sich soeben ein versteckt-offensichtlicher Querverweis auf DT aus dem Jahre 1991: Rugrats 1.6a :‑)

  71. #76 Joseph Kuhn
    31. Oktober 2016

    Realclearpolitics heute: 48,0 zu 44,9. Up and Up, aber bei sinkender Differenz.

  72. #77 Joseph Kuhn
    1. November 2016

    Realclearpolitics heute: 47,5 zu 45,3. Down and Up, bei weiter sinkender Differenz.

  73. #78 Ulf
    2. November 2016

    Zum ersten Mal seit Mai liegt Trump in einer landesweiten Umfrage der Washington Post und des Senders ABC vor Clinton.
    Trump 46 Prozent zu Clinton 45.

  74. #79 Laie
    3. November 2016

    @Dr. Webbaer, #54

    Danke für den Input, weiter oben. Wir sehen, es wird gerade wieder spannend mit der Wahl.

    (Mir sind auch manche Bösartigkeiten von anderen Forumsteilnehmerinnen nicht entgangen. Es wäre schade Sie hier nicht mehr zu lesen, den liberalen Kontrapunkt)

    Wer genau mit liest, erkennt Ihre differenzierte Betrachtungsweise. Das passt halt so gar nicht in das Weltbild jener, die eine Schwarz-Weiß-Sichtweise besitzen.

    Es wäre interessant, den spannenden Verlauf bis zur baldigen Wahl weiter mitzuverfolgen. Die nächste Wahl, in einem anderen Land: Österreich, könnte ebenso knapp ausfallen.

  75. #80 Joseph Kuhn
    6. November 2016

    Realclearpolitics heute: 46,6 zu 44,8. Down and Down (zur letzten Wasserstandsmeldung oben, im Vergleich zu gestern gibt es bei Clinton ein kleines Up).

  76. #81 Karl
    9. November 2016

    Game over. Trump won.

  77. #82 RPGNo1
    9. November 2016

    Game over. Trump won.

    Die Börsen in Asien und Mexiko gehen in den Keller. Der Dollar verliert massiv an Wert. Und Putin lacht sich ins Fäustchen (Ok, das ist jetzt geraten, aber trotzdem…)

  78. #83 Rene F.
    9. November 2016

    😉

  79. #84 rolak
    9. November 2016

    kamen sich immer wieder sehr nahe

    Das walzt der Postillon heute ganz genüßlich aus :‑)

  80. #85 Joseph Kuhn
    9. November 2016

    Der Vollständigkeit nachgetragen: Die letzten Daten von realclearpolitics vom 8.11. waren 46,8 zu 43,6.

    Wahlmännerverhältnis am 9.11.: 232 zu 290.

  81. #86 Mark
    12. November 2016

    Nate Silver wurden von den Medien angegriffen, weil er angab, Hillary Clinton habe eine Chance von 67 Prozent, um zu gewinnen. Der Eindruck ist entstanden, diese Umfrageergebnisse waren politisch manipluliert, um Einfluss auf die Wahl zu nehmen und diese Verschwörungstheorie wird so schnell nicht verstummen.

  82. #87 Joseph Kuhn
    17. November 2016

    Als Abschluss:

    Stimmenverhältnis Stand 17.11.2016: 47,9 % Clinton, 47,2 % Trump.
    Wahlmännerverhältnis Stand 17.9.2016: 232 Clinton, 290 Trump (bzw. 306, die 16 Stimmen in Michigan sind Trump praktisch sicher).

    Die Umfragen lagen demnach gar nicht so schlecht in Bezug auf die Stimmen, aber sehr falsch in Bezug auf die Konsequenzen für die Präsidentschaft.

  83. #88 Orci
    17. November 2016

    Gab es eigentlich irgendwo im Vorfeld nach Bundesstaaten aufgeschlüsselte Umfragen, die eine Abschätzung der Wahlmänner erlaubt hätten?

  84. #89 Joseph Kuhn
    27. November 2016

    @ Orci:

    Späte Antwort, hoffentlich besser als keine Antwort: siehe FiveThirtyEight.

    FiveThirtyEight ist ein Projekt von Nate Silver, dessen Buch über Prognosen hier auf Gesundheits-Check vor einiger Zeit besprochen wurde.

    Interessant: Auf der Wahlprognoseseite von FiveThirtyEight gibt es auch eine Wahlchancengrafik im Zeitverlauf, mit periodischen Ups and Downs wie bei realclearpolitics (am 8.11. mit einer Wahlchance von 71,4 % für Clinton und 28,6 % für Trump – und mit etwas Kurvenphantasie einem neuen Up für Clinton, einem neuen Down für Trump, ein paar Tage später und wer weiß …).