Aufgrund seiner inhaltlich befremdlichen und vom Stil her unakzeptablen Polemik gegen die Gender-Studies war Ulrich Kutschera hier schon mehrmals Thema. Beim letzten Mal gab es in der Kommentarspalte auch eine kurze Diskussion zu Kutscheras Äußerungen über das Alpha-Männchen Trump in der Huffington Post Anfang des Jahres. Zu dieser biologistischen Trump-Interpretation hat jetzt die „Arbeitsgemeinschaft Evolution in Biologie, Kultur und Gesellschaft“ einen kritischen Kommentar unter der Überschrift „Biologismus und kein Ende“ veröffentlicht. Der Schlusssatz lautet, wohl auch mit Blick auf die die Biologie vereinnahmende Rede Björn Höckes vor einiger Zeit: „Wissenschaft hat Verantwortung, auch Verantwortung dafür, sich nicht instrumentalisieren zu lassen. Für die Biologie gilt dies angesichts der deutschen Geschichte in besonderem Maße.“ Gut so!

Kommentare (178)

  1. #1 Alisier
    13. Juli 2017

    Nun ja, Trump is halt ein Affe……wie wir alle übrigens.
    Danke für den Post und die links!

  2. #2 anderer Michael
    13. Juli 2017

    Sooo schlimm ist der Huffington Beitrag nicht, in meinen Augen. Jedoch wäre ich nicht auf die Idee gekommen, er stamme von einem deutschen renommierten Lehrstuhlinhaber und Professor einer Naturwissenschaft. Und mit der Weiblichkeit hat er irgendwie Probleme, er sollte sich mit Ivanka Trump kurzschließen . Die Antwort der Evolutionsbiologen gefällt mir gerade noch so, weil sie sehr pedantisch und humorlos ist.

  3. #3 Biologe
    14. Juli 2017

    Ein wichtiges Statement, weil es dem Eindruck entgegenwirkt, die Evolutionsbiologie in Deutschland legitimiere insgesamt schon wieder biologistisches Denken.

  4. #4 RPGNo1
    14. Juli 2017

    @Alisier
    Dann ist Trump aber eher mit den Gorillas als den Bonobos verwandt. Bei letzteren herrscht nämlich das Matriarchat. :)
    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/44135/Das-Liebesdiktat-der-Hippie-Affen

    @all
    Zur Stellungnahme der AG Evolutionsbiologie: Kutschera hat in seinem Artikel in der Huffington Post viel Unsinn geredet. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

  5. #5 Nic Frank
    14. Juli 2017

    Ach, es geht noch schlimmer: http://kath.net/news/60177 oder der hier: http://kath.net/news/57835

  6. #6 roel
    14. Juli 2017

    @Nic Frank Aus deinem ersten Link:

    Kutschera: “Meine nachfolgend dargelegte Begründung basiert auf biowissenschaftlichen Fakten: mit Politik oder Religion hat diese naturalistische Anti-Gender-Agenda nichts zu tun.”

    Biowissenschaftliche Fakten als Basis und keine Politik, keine Religion. Das ist genau die richtige Grundlage.

    Jetzt habe ich die “nachfolgend dargelegte Begründung” durchgelesen.

    Nächster Schritt: Nachschlagen was genau Fakten, Politik und Religion sind. Irgendwie habe ich da andere Definitionen.

  7. #7 Mensch
    14. Juli 2017

    “Nun ja, Trump is halt ein Affe……wie wir alle übrigens.
    Danke für den Post und die links!”

    Grauenhafte Rechtschreibung. Grauenhafter Inhalt. Könnte von einem Affen stammen.

  8. #8 Alisier
    14. Juli 2017

    Ja, wenn die Kreationisten kommen ist freilich Schluss mit lustig….
    Und doch ist es immer wieder erstaunlich zu sehen, wie Kreationismus, Trumpismus und Genderhass einträchtig Hand in Hand gehen.

  9. #9 MarcoBallhaus
    14. Juli 2017

    Genderstudies?
    Das ist empirisch untermauerte Ideologie zur Kriegsführung gegen Gott im Gotteskrieg.

    Quasi Teil des Kreationismus der modernen Hochkulturen.

  10. #10 Alisier
    14. Juli 2017

    Ja, und jede Forschung ist Ideologie, und es gibt keine Erkenntnis.
    Hallelujah

  11. #11 shader
    14. Juli 2017

    Aus dem verlinkten Kutschera-Interview mit kath.net: “Die offensichtliche Ablehnung der sogenannten „Ehe für alle“, eine Weiterführung des Begriffs „Homo-Ehe“, teile ich. Meine nachfolgend dargelegte Begründung basiert auf biowissenschaftlichen Fakten: mit Politik oder Religion hat diese naturalistische Anti-Gender-Agenda nichts zu tun.”

    Weiß eigentlich Herr Kutschera, dass die standesamtliche Ehe kein Ergebnis wissenschaftlicher Überlegungen ist, sondern eine politische Übereinkunft? Als Begründung fügt er später an: “Die wichtigste Aufgabe von Staatsführern besteht darin, die ihnen anvertraute Population aufrecht zu erhalten; daher ist die Ehe zwischen einem Mann (Spermien-Produzent) und einer Frau (Eizellen-Bereitstellerin mit Gebärfähigkeit) vom Grundgesetz unter besonderen Schutz gestellt. Obwohl ca. 15 % aller Männer und Frauen aus biologischen Gründen unfruchtbar sind, sind sie dennoch prinzipiell fortpflanzungsfähig (verantwortungsvolle assistierte Reproduktion). Homo-Paare, d. h. Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Verbindungen, sind sterile, a-sexuelle Erotik-Duos ohne Reproduktions-Potenzial.”

    Die Ehe wird hier als Gemeinschaft zum Kinder kriegen reduziert. Dabei muss man heute nicht mal heiraten, um Kinder zu bekommen und entsprechend finanziell abgesichert zu sein. Zudem gibt es Paare, die freiwillig kinderlos bleiben. Nach seiner Logik hätten diese Menschen die staatlichen Privilegien der Ehe auch nicht verdient.

    Ich kann die wissenschaftliche Leistung von Herrn Kutschera nicht einschätzen und werde mich hüten, es zu versuchen. Aber politisch argumentiert er wie ein AfD-ler mit pseudowissenschaftlichen Anstrich.

  12. #12 Mama
    14. Juli 2017

    #7 Tja, wenn sie keine Rechtschreibung beherrschen, ist es schlimm. Kann es sein, dass sie ein Affe sind? Übrigens: Das Beharren auf Rechtschreibung ist ein sichres Zeichen, dass man ein Affe ist.

    #9: Sie führen also Krieg: Nur weil sie nicht wollen, dass Hass, Diskriminierung und Verwaltegung der Vergangenheit angehören, hassen sie Gender? Damit outen sie sich als Gewalttäter der schlimmsten Art.

    Nun ja, es ist üblich, Hass zu spritzen und sich gut zu fühlen, gell, ihr Gender-Hasser?

  13. #13 MarcoBallhaus
    14. Juli 2017

    @ Alisier
    14. Juli 2017 #10
    Zitat:
    Ja, und jede Forschung ist Ideologie, und es gibt keine Erkenntnis.
    Hallelujah

    -> Ach was. Die Hemisphären nehmen, etwa wie hier in solchen Kommentarspalten, ideologie-ähnliche Ausmaße an, obwohl sich beide gar nicht so schlimm widersprechen, wenn man genau hinsieht.

  14. #14 MarcoBallhaus
    14. Juli 2017

    @ Alisier

    Also hier gemeint: Wissenschaft und Religionen.

    Es scheint zudem, dass beide Hemissphären unbewusst dazu tendieren, sich nicht gegenseitig in die Queere zu kommen. Also an der Basis, in den Kommentarspalten, also beim “Fußvolk”, sieht das anders aus. Da gehts deutlich fundamentalistischer und ideologischer zu.

    Ich hoffe sie verstehen, was ich sagen will?

    Es ist keine Ideologie, sondern es wird dazu missbraucht.
    Bei den Genderdings aber fehlt die Eindeutigkeit als Beweis. Statistische Empirie ist noch nicht hinreichend.

    Jetzt stehen wir da mit einer Wissenschaft, die ihren Beweis schuldig ist. Aber der ich aus Gründen durchaus zustimmen muß, weil ich weiß, warum die Empirie so ausfällt.
    Weil ich es weiß, weiß ich auch, dass dieser Beweis wahrscheinlich nie erforscht wird (Kuhn hat es angedeutet: Das ist gut so!). Denn dieser Beweis würde wieder die Theologie ins Spiel bringen und allerhand wesendliche Erkenntnisse aus dieser ans Licht bringen.

    Also alles nicht so einfach.
    Für ideologischen Fundamentalismus aber gibt es hier keinen Grund. Trotzdem wird es dazu benutzt – von allen Seiten. Auch von ihnen, Herr Alisier.

  15. #15 MarcoBallhaus
    14. Juli 2017

    @ Mama
    14. Juli 2017 #12

    -> Also bitte, wollen sie den Überbringer der Nachricht für den Inhalt bestrafen?

  16. #16 user unknown
    https://demystifikation.wordpress.com/2016/07/26/cis-gender/
    14. Juli 2017

    Dass sich Kutschera vielfach vergaloppiert macht die Genderstudies nicht richtiger.

    Das Wort Genderhass ist in der Diskussion sicherlich entbehrlich. Wenn, dann findet sich Genderhass ja auf Seiten der Genderstudies, die häufig ihre Ziel mit Undoing Gender erreichen wollen.

  17. #17 Alisier
    14. Juli 2017

    Wirf ihnen ein Wort vor die krummen Hälse, und sie stürzen sich darauf als hätte es nie Argumente gegeben….

  18. #18 Joseph Kuhn
    14. Juli 2017

    “Dass sich Kutschera vielfach vergaloppiert macht die Genderstudies nicht richtiger.” (user unknown, Kommentar #16)

    “Das ist empirisch untermauerte Ideologie zur Kriegsführung gegen Gott im Gotteskrieg.” (MarcoBallhaus, Kommentar #9)

    Dass morgens die Sonne aufgeht, macht die Genderstudies nicht schlechter, es sei denn, es geht um Kriegführung gegen die Petersilie im Petersilienkrieg.

    Nur zur Erinnerung: Es ging oben um einen Kommentar der AG EvoBio, der sich gegen biologistische Argumentationen bei Höcke (in Bezug auf Flüchtlinge aus Afrika) und Kutschera (in Bezug auf Trump) wendet. Nicht das man darauf irgendwie eingehen müsste, ich wollte es aber doch mal gesagt haben. Wegen der Petersilie.

    @ Alisier:

    “als hätte es nie Argumente gegeben….”

    Es gibt Petersilie.

  19. #19 tomtoo
    14. Juli 2017

    @Nic Frank
    Danke für die Links.

    Das ist aber auch ein Müll. Das könnte aus einer Familiengesundheitsfibel von 1935 stammen.

  20. #20 rolak
    15. Juli 2017

    Es gibt Petersilie.

    ziemlich typisch für Kartoffeln, Joseph, doch die fehlende Würze bei so manchem Text wäre tatsächlich das eine oder andere draufgestreute Argument. Stattdessen vieles versalzen mit dem großlöchrigen IdeologieStreuer.

  21. #21 libertador
    15. Juli 2017

    Ich finde es gut das sich der AG dazu äußert, weil diese Bewertung von Politik aufgrund von pseudo-Biologie nicht als akzeptierte Sicht von Biologen stehen bleiben sollte.

    Zu Kutschera fällt mir nicht viel ein. Er scheint sich in seiner Ablehnung der Gender Studies (die er meiner Meinung nach schlecht begründet) und der darauf folgenden kritischen Reaktion verrannt zu haben und versucht sich jetzt weiter daran biologische Happen mit politischer Überzeugung zu verbinden.

    • #22 Joseph Kuhn
      15. Juli 2017

      @ libertador:

      “scheint sich … verrannt zu haben”

      So sieht es aus. Es gibt exzellente Wissenschaftler, die getrennt von ihrer wissenschaftlichen Arbeit hochgradig absonderliche Ansichten vertreten, und es gibt exzellente Wissenschaftler, die versuchen, ihre politischen Ansichten in ungeeigneter Weise mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu verbinden und auf diese Weise hochgradig absonderliche Ansichten produzieren. In die letzte Rubrik fällt Kutschera. Wie das weitergeht und welchen Weg er nehmen wird, bleibt abzuwarten. Dass sich die AG EvoBio gegen biologistische Rechtfertigungen für politische Meinungen verwehrt, ist gut, auch weil solche Diskussionen in der Öffentlichkeit leicht als Streit zwischen wissenschaftlichen Kulturen wahrgenommen (und von Kutschera & Co. auch so inszeniert) werden, und das dann noch karikaturistisch verzerrt – hier die an Tatsachen orientierten Naturwissenschaftler, da die spekulativ daherschwafelnden Geisteswissenschaftler. Für nicht wenige, die nach klaren Grenzziehungen suchen, allzu verführerische Identifikationsangebote.

  22. #23 Robert
    15. Juli 2017

    Joseph Kuhn, #22
    Im Prinzip stimme ich Ihrer Einschätzung zu, im konkreten Fall muss man Entscheidungen treffen.

    Zwei Erkenntnisse sind mir bei diesem Thema im Gedächtnis geblieben: “…..aus biologischen Tatsachen folgt kein gesellschaftspolitischer Imperativ.”
    Das sollte man immer im Hinterkopf behalten, aber die biologischen Tatsachen auch immer mit ins Kalkül ziehen.

    …..politische Ansichten mit wissenschaftlicher Arbeit verbinden. Menschlich, allzu menschlich. Aber um das zu durchschauen, dafür haben wir die freie Presse.

    Zu DT sage ich lieber nichts, weil das mit Gender nur am Rande zu tun hat und nur ablenken würde.

    • #24 Joseph Kuhn
      15. Juli 2017

      @ Robert:

      Könnten Sie bitte aufhören, hier ständig gedankenloses Geschwätz abzuladen?

      “im konkreten Fall muss man Entscheidungen treffen”

      Welche “Entscheidung” müssen Sie denn im Zusammenhang mit Kutschera und Trump konkret treffen? Gar keine.

      “aber die biologischen Tatsachen auch immer mit ins Kalkül ziehen”

      Man sollte auch immer mit ins Kalkül ziehen, dass es nachts dunkel ist und im Winter kalt. Aber wo bei Kutscheras Äußerungen über Trump sind denn biologische Tatsachen mit ins Kalkül zu ziehen? Dass er möglicherweise zerebral nicht mehr ganz rund läuft? Das hat Kutschera nicht gemeint.

      “um das zu durchschauen, dafür haben wir die freie Presse”

      Nein, die Verständigung über die Verbindungen wie über die Grenzen zwischen Wissenschaft und Politik ist in erster Linie Aufgabe einer kritischen Diskussion innerhalb der scientific community. Daher die Bedeutung des Kommentars der AG EvoBio. Es ist nicht Aufgabe der Presse, zu entscheiden, inwiefern unser Alltagsverhalten von biologischen Dispositionen, gesellschaftlichen Einflüssen bzw. der Sozialisation sowie unserer Fähigkeit, solche Einflüsse zumindest partiell zu reflektieren und uns bewusst dazu zu verhalten, bestimmt wird.

      Ich empfehle Ihnen, sich mehr mit Ihrem Friseur zu unterhalten, wenn es Ihnen zu mühsam ist, sich hier um mehr intellektuelle Substanz zu bemühen.

      @ all:

      Google-Fundstück: Die “Brights”, eigentlich Kutscheras Brüder im Geiste, sehen seine oben von Nic Frank in Kommentar #5 verlinkten Äußererungen über die Ehe für alle als “biologistischen Populismus”. Ob ihn das nachdenklich machen wird? Oder in der deutschen RDF zu Diskussionen führen wird?

  23. #25 Jonas Schimke
    15. Juli 2017

    @MarcoBallhaus, #14,

    Denn dieser Beweis würde wieder die Theologie ins Spiel bringen und allerhand wesendliche Erkenntnisse aus dieser ans Licht bringen.

    Wo bitte gibt es denn “Erkenntnisse” der Theologie, noch dazu “wesentliche”?

    Theologie ist doch nichts anderes als ein Spiel mit Worten mit dem Schwerpunkt darauf, wesentliche Erkenntnisse (der Naturwissenschaften) zu verschleiern, bzw. zu leugnen.

    Dass neben den Theologen – deren täglich Breot dies ist – auch manchmal Naturwissenschaftler Meinungen vertreten, die schlecht oder gar nicht zu begründen sind, wie in diesem Fall bei Kutschera, ist bedauernswert, aber wohl nicht zu verhindern. Deshalb ist eine offene und ehrliche Diskussion das A und O!

  24. #26 Robert
    15. Juli 2017

    Joseph Kuhn,
    ……Entscheidungen treffen.
    Als Beispiel nehme ich den Betrag von Alisier #8.
    Da liegt eine Bewertung vor, ja man kann sagen das sind schon Verschwörungsphantasien.
    Da haben wir Gender, das Geschlecht betreffend,
    da haben wir “Trumpismus” was immer das bedeuten mag, wissenschaftlich ist dieser Begriff nicht. Und dann als Krönung die Kreationisten, die ja in Deutschland überhaupt keine Rolle spielen.
    Sie haben doch die hochgadig absonderlichen Ansichten ins Gespräch gebracht. Fangen Sie doch mal an, ihre bekannten Diskussionsteilnehmer auf diese absonderlichen Ansichten hinzuweisen.
    Da meine Beiträge nicht überdacht werden, was ich meinen könnte, kann ich Ihnen vice versa ebenfalls vorwerfen unüberlegte Beiträge zu posten.
    Keine Angst, das war mein letzter Beitrag.

  25. #27 anderer Michael
    15. Juli 2017

    Prof .Ulrich Kutscherà ist schon merkwürdig. Einerseits verteidigt er vehement die Evolution, lässt einem Ministerpräsidenten auflaufen und blamiert diesen in diesem Kontext, er erklärt in einem kirchlichen Blatt Homosexualität als naturgegeben ( somit eigentlich keine Sünde oder Therapie möglich).Aber dann verrennt er sich.
    Zwei Erklärungen:
    1 Er hat berechtigte Kritik an Gender ( was nichts mit gender mainstreaming im eigentlich Sinn zu tun hat) geäußert und hat die sehr diffamierende Polemik gegen ihn, wie ein mittelalterlicher Pranger, nicht verkraftet ( alleine hat man auch gelassen als wie die SA -Studentschaft zur Nazizeit er von sogenannten ” linken” Studenten drangsaliert wurde)
    2. Er sieht den Mensch viel zu viel biologistisch und hat irgendwie ein Frauenproblem

    Recht hat er allerdings damit: abweichende Meinungen zu haben, bedeutet zur unerwünschten Person ernannt zu werden. Das wird immer schlimmer.

  26. #28 Joseph Kuhn
    15. Juli 2017

    @ anderer Michael:

    “abweichende Meinungen zu haben, bedeutet zur unerwünschten Person ernannt zu werden”

    Glauben Sie das wirklich? Es sagt doch überall jeder, was er für richtig hält. Und wo wird heute noch jemand zur “unerwünschten Person” erklärt? Früher war der Spruch, “wenn’s dir hier nicht passt, dann geh doch rüber” an der Tagesordnung. Aber heute?

    “Das wird immer schlimmer.”

    Das glaube ich nicht. Es sei denn, Sie zeigen mir gute Studien, die eine Zunahme von Konformismus belegen.

    “wie die SA -Studentschaft zur Nazizeit … von sogenannten ” linken” Studenten”

    Haben Sie das nötig?

  27. #29 Jonas Schimke
    15. Juli 2017

    @Robert,

    Und dann als Krönung die Kreationisten, die ja in Deutschland überhaupt keine Rolle spielen.

    Ich verstehe zwar nicht genau, was Du mit Deinem Kommentar ausdrücken willst, aber zu den Kreationisten kann ich auch ein paar Worte sagen:

    Inweit sie eine Rolle spielen oder nicht, kann ich nicht genau abschätzen, doch die sind bei den Freikrichen und besonders den Russlanddeutschen ganz gut im Rennen.

    Da gibt es einen gewissen Werner Gitt, der als promovierter Ingenieur (Maschinenbau) den größten kreationistischen Unsinn von sich gibt.

    Als weiteres die “Studiengemeinschaft Wort und Wissen”, die ebenfalls zu den Kreationisten zu rechnen ist und eine 6.000 Jahre alte Erde lehrt.

    Wenn es nicht so traurig wäre, dass es so etwas noch im 21. Jhdt. gibt, müsste man in schallendes Gelächter ausbrechen.

    Ach ja, Evolution lehnen die auch ab und Adam und Eva sind denen zufolge die ersten Menschen gewesen.

  28. #30 Hans Zauner
    15. Juli 2017

    Passend zum Thema ein Hinweis auf einen Artikel, der gestern in der Washington Post erschien:

    “How Donald Trump got human evolution wrong.”
    https://www.washingtonpost.com/news/speaking-of-science/wp/2017/07/13/human-evolutions-biggest-problems/?utm_term=.2ef50f070d2f

  29. #31 anderer Michael
    16. Juli 2017

    Meins =” wie die SA -Studentschaft zur Nazizeit … von sogenannten ” linken” Studenten””

    Ihre Antwort :Haben Sie das nötig?

    Meine Antwort:
    AUA. Sie haben recht. Mein Gedächtnis hat mich im Stich gelassen. Irgendwas habe ich verwechselt. Ich bin beschämt. Macht die Sache auch nicht besser.
    Entschuldigende Gründe meinerseits: leider keine wirklich guten Gründe. Deswegen gehe ich ins Bett.

  30. #32 anderer Michael
    16. Juli 2017

    Aua. Es geht noch weiter. Ich schrieb ” berechtigte Kritik” . Das ” berechtigt ” ist unberechtigt. Dazu hätte ich sein Buch “Gender-Paradoxon” lesen müssen, um mir so ein Urteil erlauben zu können. Einzelne Punkte seiner Aufassungen , die hier besprochen wurden, lehne ich als Hausmann ab.

  31. #33 tomtoo
    16. Juli 2017

    @Robert

    “”Sie haben doch die hochgadig absonderlichen Ansichten ins Gespräch gebracht. “””

    Welche ?

  32. #34 tomtoo
    16. Juli 2017

    @aM
    “Recht hat er allerdings damit: abweichende Meinungen zu haben, bedeutet zur unerwünschten Person ernannt zu werden. Das wird immer schlimmer.”

    Ach komm:Vor 30 Jahren zusammen mit @FJS auf einer Anti-AKW Demo. Cool ! ; )

  33. #35 Joseph Kuhn
    16. Juli 2017

    @ anderer Michael:

    Für Ihre Wahrnehmung, man würde mit abweichenden Meinungen immer öfter zur uerwünschten Person erklärt, zwei Deutungsversuche:

    1. Die Gesellschaft ist in den letzten Jahrzehnten insgesamt mehr in die Mitte gerückt (was mitunter ja als Verlust der Abgrenzungen zwischen den Parteien beklagt wird). Diese Entwicklung führt dazu, dass auch Rechtsaußenpositionen häufiger als solche angeprangert werden, früher waren sie Mainstream.

    2. In den letzten Jahren gibt es eine bewusste Abkehr vom gemäßigten Ton (z.B. indem gemäßigte Äußerungen als “political correctness” abgetan werden), vielleicht, um sich in der Vielfalt der internetveröffentlichten Meinungen überhaupt noch Gehör zu verschaffen. Dadurch wird vieles auch im öffentlichen Raum unnötig radikal und aggressiv formuliert – mit entsprechenden Gegenreaktionen, die dann schnell wieder als “Ausgrenzung” unbequemer Meinungen beklagt werden.

    Wie dem auch sei: Biologistische Argumente sollten seitens der Biologie nicht hingenommen werden, es ist gut, wenn sich dann auch Fachvertreter ab und zu zu Wort melden und sich nicht akademisch vornehm zurückhalten, weil man sich als Wissenschaftler nicht politisch äußern will. In dem Fall äußern sie sich ja außerdem zur Reichweite biologischer Erklärungen, also zu ihrer Wissenschaft.

  34. #36 Robert
    16. Juli 2017

    tomtoo #22
    …”.So sieht es aus. Es gibt exzellente Wissenschaftler, die getrennt von ihrer wissenschaftlichen Arbeit hochgradig absonderliche Ansichten vertreten, und es gibt exzellente Wissenschaftler, die versuchen, ihre politischen Ansichten in ungeeigneter Weise mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu verbinden und auf diese Weise hochgradig absonderliche Ansichten produzieren. In die letzte Rubrik fällt Kutschera. ”

    Diese Meinung vertrete ich übrigens auch, auch wenn JK das nicht merkt. Deswegen muss man im Einzelfall entscheiden, ob man der Meinung Kutscheras zustimmt, oder ob man sie ablehnt, weil da zuviel Populismus mitspielt.
    Mit biologischen Tatsachen meine ich , ob ich mit einer Frau diskutiere oder mit einem Mann. Auch wenn jetzt ein Aufschrei stattfindet, eine Frau ist kein Mann!

    Jonas Schimke,
    …..Kreationisten,
    die habe ich aufgeführt um ein Beispiel für absonderliches Denken zu haben. JK unterscheidet ja zwischen absonderlichem Denken und wissenschaftlichem Denken, wobei er sich selbst zu dem letzteren zählt, wobei er Recht hat.

    • #37 Joseph Kuhn
      16. Juli 2017

      @ Robert:

      “wobei er sich selbst zu dem letzteren zählt”

      Nein. Ich zähle mich zu den Bayern, den Menschen, den Wanderern, den Autofahrern, den Fahrradfahrern, den Stadtbewohnern, den …. In den all diesen Rollen denke ich meist nicht wissenschaftlich, aber hoffentlich auch nicht allzu oft absonderlich. Kein Mensch denkt nur wissenschaftlich.

  35. #38 shader
    16. Juli 2017

    @anderer Michael, ich habe den Eindruck, dass Sie “Kritik äußern” mit “Person ist unerwünscht” gleichsetzen. Mein Eindruck ist, viele sind nicht mehr in der Lage, konstruktive Kritik anzunehmen. Das erlebt man u.a. in “Klimaskeptiker”-Foren (z.B. EIKE oder ScienceSkeptical), die zunehmend anderslautende Postings und Poster aussperren, um weniger mit Kritik behelligt zu werden.

  36. #39 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    “Wissenschaftler haben Verantwortung zu tragen”

    Der Satz ist richtig, aber aussprechen kann ihn auch jeder Lügner. Kutschera zeigt seit eineinhalb Jahrzehnten, dass er die wissenschaftliche Verantwortungslosigkeit offenbar vorzieht.

    Interessant ist, dass der genannte Artikel von seinen ehemaligen Mitstreitern unterzeichnet wurde. Als sie noch mit ihm “unter einer Decke” steckten, lehrte Kutschera z. B.:

    “Kein sachkundiger Biologe hat jemals behauptet, dass der Mensch vom Affen abstammt.” Demnach kann Kutschera kein sachkundiger Biologe sein, denn an anderer Stelle lehrt er selbst, dass der Mensch vom Affen abstamme – nichtsdestotrotz gibt er sich als sachkundigen Biologen aus.

    Für dergleichen Widersprüche, die es in Kutscheras Schriften massenweise gibt (siehe “Die Wissenschafts-Katastrophe: Ulrich Kutschera”), schien sich jedoch weder er selbst noch seine Mitstreiter verantwortlich zu fühlen. Sollten sich die ehemaligen Mitstreiter inzwischen etwa geändert haben? Um sie neuerdings für kreditwürdig zu halten, müsste von ihnen jedenfalls einiges mehr kommen. Unabhängig davon gilt: Bleib auf der Hut, glaube nicht jeden gefällig klingenden Satz und prüfe, was das jeweilige Zeugs hält!

  37. #40 Jonas Schimke
    16. Juli 2017

    @Peter Abelhus,

    lehrte Kutschera z. B.:

    “Kein sachkundiger Biologe hat jemals behauptet, dass der Mensch vom Affen abstammt.”

    Ich gehe jede Wette darauf ein, dass dieser Satz einmal mehr aus dem Zusammenhang gerissen wurde und Kutscfhera im selben Zusammenhang den Sachverhalt klarstellt:
    Kein sachkundiger Biologe würde behaupten, dass der Mensch vom heutigen Affen abstammt, was ja auch grottenfalsch wäre.

    Die Evolutionsforschung hat belegt, dass Mensch und Menschaffen in der Vergangenheit gemeinsame Vorfahren hatten. So haben sich die Evolutionslinien von Mensch und Schimpanse vor ca. 7 mio Jahren getrennt, die von Mensch und Gorilla vor mehr als 10 mio Jahren und die von Mensch und Orangt-Utan noch ein paar mio Jahre zuvor.

    Kladistisch gesehen sind wir aber Affen, nämlich gehören wir zu den Trockennasenaffen.

    Falls Du Kreationist bist, von wem möchtest Du lieber abstammen: von einem affenähnlichen Wesen oder von einem Klumnpen Dreck? Die Frage ist natürlich rein hypothetisch, denn was wir uns wünschen, hat selten etwas damit zu tun, wie die Wirklichkeit tatsächlich beschaffen ist.

  38. #41 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    Jonas Schimke.

    Die Wette haben Sie verloren! Kutschera stellt den Sachverhalt in seinem Buch ganz und gar nicht klar. Sein Problem: Er denkt sich wohl zehn Sätze, schreibt aber nur zwei ins Buch. Wenn in einem wissenschaftlichen Buch von “rezenten Affen” die Rede sein soll, dann sollte auch “rezente Affen” geschrieben werden. Vermutlich meinte Kutschera, was Sie dargelegt haben – geschrieben hat er es aber nicht.

    Nicht umsonst wurde Kutschera schön öfters getadelt, dass er seine Bücher überhastet schreibt.

  39. #42 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    Jonas Schimke.

    Wenn Du ein wissenschaftliches Buch liest, möchtest Du dann mehr zwischen den Zeilen lesen müssen? Wenn Du Musik nach Noten machen willst, möchtest Du dann lieber, dass die Hälfte der Noten nicht zur Verfügung stehen?

  40. #43 Jonas Schimke
    16. Juli 2017

    @Peter Abelhus,

    Die Wette haben Sie verloren! Kutschera stellt den Sachverhalt in seinem Buch ganz und gar nicht klar.

    Kann ja jeder behaupten. Außerdem hat Kutschera mehrere Bücher geschrieben. Deine Behauptung ist also ohne Nennung des Titels und Einbettung des angeblichen Zitats in den Kontext eindeutig falsch.

  41. #44 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    Kann ja jeder behaupten.

    Stimmt!

    Du findest die Stelle in “Evolutionsbiologie”, 2001, S. VI.

  42. #45 tomtoo
    16. Juli 2017

    @Robert
    Mir breit wie lang ob ich mit einer Frau oder einem Mann eine Diskussion führe.

  43. #46 Jonas Schimke
    16. Juli 2017

    @Peter Abelhus,

    Pech gehabt. Ich besitze die 4. Auflage von Evolutionsbiologie. Da gibt es keine S. VI. Alle Seiten sind mit arabischen Zahlen nummeriert. Dort sagt er auf Seite 26: “Mensch (Homo sapiens) und Schimpanse (Pan troglodytes) stammen von einner gemeinsamen Urform ab.”

    Ich kann mit nicht vorstellen, dass er in einer früheren Auflage etwas anders behauptet hätte. Du bleibst also weiterhin den Beweis für Deine Behauptung schuldig.

  44. #47 Aaron Kunz
    16. Juli 2017

    “1. Die Gesellschaft ist in den letzten Jahrzehnten insgesamt mehr in die Mitte gerückt (was mitunter ja als Verlust der Abgrenzungen zwischen den Parteien beklagt wird). Diese Entwicklung führt dazu, dass auch Rechtsaußenpositionen häufiger als solche angeprangert werden, früher waren sie Mainstream.”

    Das sehe ich anders, denn dann würden auch Linskaußenpositionen vermehrt bekämpft werden, dies findet aber kaum statt, ansonsten wären besetzte Zentren, von denen Gewalt ausgeht wie die Rigaer Straße oder die rote Flora längst geräumt. Was passiert ist, ist dass sich bereits existierende Konflikte zunehmend zugespitzt haben und einerseits die Rechtsextremen unter Putin vermehrt Oberwasser bekamen, viel berechtigte Kritik von liberaler und konservativer Seite andererseits von links zunehmend ignoriert wurde. Wenn man einerseits betrachtet, dass auch Winfried Kretschmann von politischer Korrektheit spricht und andererseits ein von den öffentlich-rechtlichen Sendern geförderter Youtubekanal tatsächlich behauptet, ein sehr hoher Körperfettanteil sie gesundheitlich unbedenklich, dann liegt die Ursache des Konflikts um bestimmte abweichende Meinungen nicht nur in diesen Meinungen selbst.

  45. #48 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    Jonas Schimke.

    Lerne mal das kleine ABC der Wissenschaft und erweitere Deine Vorstellungskraft.

    Wenn ich mitteile, dass Darwin (Entstehung, 1859, S. 67) gesagt hat… – Du aber das Buch nicht zur Verfügung hast, dann habe nicht ich, sondern Du Pech gehabt; ich bin Dir nichts schuldig geblieben. Wenn Du es wissen willst, dann besorg Dir das Buch, schlage nach und schenke Dir das Drumrum-kann-ich-mir-nicht-vorstellen-Gerede. Das gleiche gilt, wenn es um Kutschera geht.

  46. #49 Robert
    16. Juli 2017

    tomtoo#45,
    so wirst du kein großer Frauenversteher.

  47. #50 Robert
    16. Juli 2017

    Nachtrag tomtoo,
    hast du schon mal darüber nachgedacht, warum in diesem blog keine Frauen teilnehmen?

  48. #51 tomtoo
    16. Juli 2017

    @Robert

    Frauenversteher zu werden war nie meine Intension. Woher willst du wissen , wieviele Frauen in diesem Blog teilnehmen?

  49. #52 rolak
    16. Juli 2017

    wieviele Frauen

    Ich bin drei Frauen.

    Den ex- & impliziten Robertschen Sexismus haste aber mitbekommen, ne, tomtoo?

  50. #53 Jonas Schimke
    16. Juli 2017

    @Peter Abelhus,

    Lerne mal das kleine ABC der Wissenschaft

    Ich sehe das Defizit in Wissenschaft eher bei Dir. Da Du vermutlich Kreationist bist, liegt ebenso der Verdacht nahe, dass Du es mit Zitaten nicht so genau nimmst und auch schon einmal fünfe gerade sein lässt, wenn es in Deine “Argumentation” passt. So schreibst Du z. B.:

    Kutschera stellt den Sachverhalt in seinem Buch ganz und gar nicht klar.

    und gibst erst später auf Nachfrage als Quelle dessen Buch “Evolutionsbiologie” an. Es ist undenkbar – und das mir vorliegende Buch von Kutschera mit selbigem Titel beweist auch klar das Gegenteil – dass ein Evolutionionsbiologe ein Buch über Evolution schreibt und die Verwandtschaft zwischen uns Menschen und den rezenten Schimpansen nicht eindeutig darstellt, indem er auf den gemeinsamen Vorfahren hinweist sondern statt dessen lapidar behaupten würde, dass wir “vom Affen abstammen”, was ja trotzdem den Tatsachen entsprechen würde, wenn man das “vom” durch ein klareres “von” ersetzen würde.

    Es wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Kreationist mit bruchstückhaften Zitaten oder einfachen Behauptungen Tatsachenbehauptungen aufstellt, die nicht im entferntesten einer Überprüfung standhalten. Könnte es sein, dass Du Dich in Deinem Hass auf Kutschera ein wenig verrannt hast?

    Wenn Du meinst, dass ich Dir Unrecht tue, dann bringe doch einfach das entsprechende Zitat im Zusammenhang oder hast Du Angst, dass Dich dann der Vorwurf der Verleumdung treffen könnte?

  51. #54 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    Nehmen wir ein anderes Beispiel von Kutschera:

    In seinem Buch “Tatsache Evolution” behauptet Kutschera, dasselbe sei auf “dem aktuellen Stand unseres Faktenwissens” – tatsächlich wirft er in dem Buch mit Artnamen rum, die es in der Wissenschaft seit Jahren oder gar seit Jahrzehnten überhaupt nicht mehr gibt.

    So spricht er z. B. Von Mastodon arvermensis, M. Longirostris, M. Angustidens (S. 101) und “belegt unser aktuelles Faktenwissen” mit einem hoffnungslos veralterten, beinahe 20 Jahre alten Museumsbrief (S. 211).

    Kutschera scheint also ein etwas seltsames Verständnis von Verantwortung zu haben.

  52. #55 Jonas Schimke
    16. Juli 2017

    @Peter Abelhus,

    So spricht er z. B. Von Mastodon arvermensis …

    Nein, spricht er nicht! Du kannst ja noch nicht einmal richtig zitieren, es heißt nämlich arvernensis! :-)

    Außerdem habe ich keine Probleme, unter den Namen, die angeblich “seit Jahren oder gar seit Jahrzehnten überhaupt nicht mehr gibt”, bei Google Bilder sofort alle möglichen Verweise zu finden. Wäre doch merkwürdig, wenn es diese Begriffe “seit Jahren oder gar seit Jahrzehnten überhaupt nicht mehr” gäbe

    Kutschera scheint also ein etwas seltsames Verständnis von Verantwortung zu haben.

    Scheint eher so, als hättest Du ein seltsames Verhältnis zur Realität.

  53. #56 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    Oh, da habe ich einen Schreibfehler gemacht – hast Du Deine Schreibfehler schon gezählt?

  54. #57 Joseph Kuhn
    16. Juli 2017

    Die Diskussion um die biologistischen und frauendiskriminierenden Äußerungen von Kutschera hat jetzt ihr Pendant gefunden in der Diskussion mit dem seltsamen Herrn Abelhus. Das muss die Strafe Gottes sein, woraus folgt, dass Gott existiert, ein Gottesbeweis in zwei Halbsätzen.

    Herr Abelhus, statt hier über Textstellen bei Kutschera zu streiten, wie stehen Sie denn zu den Genderstudies, zur Ehe für alle und zum Alphamännchen Trump? Um die Äußerungen Kutscheras zu diesen Dingen geht es hier nämlich. Was er zum Mastodon sagt, ist mir reichlich egal, auch, ob er sich bei der sprichwörtlichen Abstammung des Menschen vom Affen vielleicht einmal nicht ganz präzise ausgedrückt hat. In der Sache läuft, wie manche Blogdiskussion zeigt, die Evolution sowieso rückwärts, indem sich viele Menschen zum Affen machen.

  55. #58 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    Jonas Schimke – oder sollte ich sagen: Günther Vennecke, Jochen Bäumer, Potratz usw.?

    Du kannst Dir nicht vorstellen, dass Kutschera geschrieben hat, was er geschrieben hat; Dein Schubkastendenken vermutet, ich sei Kreationisten; arbeitest mit Verdächtigungen und Unterstellungen, hälst denkbares für undenkbar – kann es sein, dass Du scienceblogs mit einer WOW-Spielwiese verwechselst?

    Um Dir mal – zwecks Bewusstwerdung, was Du da redest – einen Spiegel vorzuhalten: Ich vermute, dass Du Rassist, Chauvinist und Nazi bist; der Verdacht liegt da nahe, dass Du auch mit dem Klu-Klux-Klan Verbindung hast (ich bin solchen Leuten übrigens begegnet und habe eine Vorstellung davon, welche Sprache sie am besten verstehen).

    Das Zitat interessiert hier offenbar niemand – sollte sich das ändern, wird es nachgeliefert. Würde ich es allein für Dich schreiben, würdest Du mir vermutlich unterstellen, dass ich es falsch abgeschrieben hätte – also schenke ich es mir.

    Im Moment finde ich es interessanter herauszufinden, unter welchen Namen Du Dich bisher überall mausig gemacht hast und wie oft Du als unerwünschte Person angesehen würdest.

  56. #59 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    Joseph Kuhn.

    Endlich ein anderes Niveau!

    Dazu kann ich mich später äußern. Für heute muss ich Schluss machen.

  57. #60 Jonas Schimke
    16. Juli 2017

    @Peter Abelhus,

    ich kann Dir auch den Spiegel vorhalten:

    Statt eine Arbeit von Wert zu erarbeiten, gibt Kutschera pubertär-anmutende Behauptungen und Unterstellungen zum Besten, die kaum gut genug für die Schlechte-Witze-Ecke von billigen Revolverblättern sind. Der “Kasseler Lügenprofessor” täuscht seine Leser, indem er die hohen Ansprüche der Wissenschaft einerseits ausdrücklich hervorhebt, sich aber dann das erbärmlichste Zeugs zusammenpfuscht und somit suggeriert, sein Zusammengepfuschtes sei identisch mit dem größen Anspruch der Wissenschaft.

    Wer sein Buch – oder soll ich besser sagen: unterirdisches Machwerk – mit solchen Worten ankündigt oder ankündigen lässt, sollte andere nicht in die Nähe von Rassisten, Chauvinisten, Nazis und Ku-Klux-Klan rücken.

    Und was man von einem Autoren/Herausgeber solcher Titel zu halten hat:

    Basiswissen zur Abwehr der darwinistischen Geistlosigkeit Teil 1, Teil 2, Teil 3,
    Teil 4, Teil 5

    Die Wissenschafts-Katastrophe: Ernst Haeckel, Teil 1, Teil 2

    Die Wissenschafts-Katastrophe: Ulrich Kutschera, Teil 1, Teil 2

    ist schon fast selbsterklärend.

    Dein Hass auf alles, was sich wissenschaftlich mit Evolution befasst, scheint schon reichlich pathologisch.

  58. #61 anderer Michael
    16. Juli 2017

    Heute bin ich absolut überfordert( und gestern auch), irgendetwas sinnvolles von mir zu geben. Ich war an beiden Tagen sehr intensiv auf einem Schützenfest im Nachbarlandkreis. Dort sind auch Frauen im Schützenverein. Eine gar Offizierin. Ich sprach sie an ( bitte keine falschen Vermutungen , weil erstens war ich auch in Uniform und zweitens Ehefrau und zwei meiner Kinder waren ebenfalls anwesend)redete mit ihr darüber und äußerte, das ich diesen Umstand gut finde. Sie entgegnete mir , dass sie jetzt auf mein ” aber” wartete. Das bedeutet für mich, dass sie wohl auch immer mal dumme Bemerkungen sich anhören muss.

    Das ist nichts hochgeistiges von mir , zeigt aber , dass in kleinen Dörfern die Leute sich so weiterentwickeln , als es der Verstand mancher gelehrten Person sich vorstellen kann.

  59. #62 Peter Abelhus
    16. Juli 2017

    Jonas Schimke.

    Typisch völlig vernebelter Darwinismus: Spricht jemand von der Deszendenz, Evolution, Biologie, Pausenbrot usw., dann versteht der sektiererische Darwinist immer nur “Darwinismus”. Lehnt ein Julius Sachs den Darwinismus ausdrücklich ab, nicht aber die Evolution, versteht der sektiererische Darwinist dies als Lobhudelei für den darwinistischen Personenkult.

    Wann wird Deinesgleichen Lamarck, Kropotkin oder S. J. Gould als Kreationisten bezeichnen, nur weil diese Evolutionisten sich gegen den Darwinismus Aussprachen? Würde ich nicht verraten, dass Thomas Nagel ein Atheist ist, würdest Du ihn glatt als antidarwinistischen Kreationisten ausgeben.

    Was den Titel “Basiswissen zur Abwehr der darwinistischen Geistlosigkeit” betrifft: Kutschera betreibt nach eigenen Angaben “geistlose Evolutionsforschung”, was dasselbe wie “darwinistische Geistlosigkeit” ist. “Gegen Darwinismus” heißt nicht “gegen Evolution” – obwohl das alles andere als schwierig zu verstehen ist, können darwinistische Sektierer das nicht begreifen. Kein Wunder, dass man schon postuliert hat, Darwinisten würden grundsätzlich an Gehirnerweichung leiden.

  60. #63 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @Peter Abelhus,

    Lamarck, Kropotkin oder S. J. Gould als Kreationisten bezeichnen, nur weil diese Evolutionisten sich gegen den Darwinismus Aussprachen

    Soso, Lamarck hat sich also gegen den Darwinismus ausgesprochen? Posthum etwa? Schließlich ist Lamarck schon 1829 gestorben, also 30 Jahre bevor Darwin sein bahnbrechendes Werk veröffentlicht hat. :-)

    Ich weiß nicht, was Du als Laie unter Darwinismus verstehst, doch Deine EInwände sind einfach nur albern. Es geht doch gar nicht um die Frage, ob Darwin mit seiner Theorie in allem recht hatte, sondern darum, dass Darwins Grundidee des Motors der Evolution als Wechselspiel von Mutation und Selektion bis heute und wohl für alle Zeit Bestand hat.

    Dass es auch heute noch immer durchgeknallte Typen gibt, die meinen, es trotz eines gewaltigen Berges von Fakten, die Darwins Grundidee bestätigen, besser zu wissen, ist zwar bedauernswert, aber nicht zu ändern, da es auf allen Gebieten menschlichen Wissens immer wieder ahnungslose und verbohrte Außenseiter gibt, die mit den abstrusesten “Theorien” (wobei die meisten von ihnen nicht einmal wissen, was das Wort im Wissenschaftssinn bedeutet) hausieren gehen.

    Kutschera betreibt nach eigenen Angaben “geistlose Evolutionsforschung”, was dasselbe wie “darwinistische Geistlosigkeit” ist.

    Netter Versuchmit Worten Amok zu laufen, der jedoch sofort in sich zusammenbricht, wenn man nachschlägt, was Kutschera zu diesem Ausdruck zu sagen hat:

    Aus dem Gesagten folgt, dass die Evolutionsforschung (u.a. die historische Rekonstruktion von Abstammungsreihen) im christlichen Sinne “geistlos” ist, da gemäß dem Prinzip des Naturalismus die Natur aus sich selbst heraus erklärt wird, ohne Einbeziehung supranaturalistischer Götter, Geister oder Designer.

    Es bleibt Dir natürlich unbenommen, im Sinne eines Rückfalls in das Mittelalter auch wieder magisches Gedankengut in die Betrachtung der Natur einzuschleusen, aber dann musst Du Dich nicht wundern, wenn Dir auf einem naturwissenschaftlichen Blog dafür schallendes Gelächter entgegentönt.

    Auch der Versuch Steven J. Gould zu einem Antidarwinisten (was immer das sein mag) abzustempeln entlarvt sich für jeden, der ein wenig von Gould weiß, als “frommer” Selbstbetrug, um einen härteren Ausdruck zu vermeiden.

    Dir ist Deine Verzweiflung anzumerken, wenn Du versuchst, einem gestandenen Wissenschaftler von internationalem Ansehen aus niederen Beweggründen etwas am Zeuge zu flicken. Leider fehlen Dir alle Voraussetzungen evtl. sogar berechtigte Kritik an Kutscheras Haltung zum Thema Gender vorzubringen, wie Deine erbärmlichen Komentare hier zweifelsfrei belegen.

    Mit kreationistischem Gefasel und aufgewärmter “Darwinismus-Kritk” aus dem 19, Jhdt. (Albert Wigand, 1821–1886, Albert Fleischmann 1862-1942) kannst Du hier jedenfalls keinen Blumentopf gewinnen.

  61. #64 Struppi
    17. Juli 2017

    Das Problem ist, das Denken des Anderen ist zu verurteilen und zu diffamieren, das ist bei den Anhängern und Gegner der “Genderstudies” identisch.

    Traurig daran ist, dass dadurch keine Inhaltliche oder gar fundierte Debatte entstehen kann. Jeder will Recht haben und hat seiner Meinung nach auch und jede Gegenposition ist ein Angriff.

    Allein das entzieht sich meinen Vorstellungen eines Meinungsaustausch. Nur weil jemand eine andere Meinung als ich habe, greife ich ihn nicht an. Ich versuche zu verstehen und wenn es mir gelungen ist, überlege ich, wie sie zu meinen Vorstellungen korrespondieren.

    Gerade bei Themen die eher Geisteswissenschaftlich sind kann es kein richtig und falsch geben. Und die verschiedenen Sichtweisen sind fast immer geprägt von einem Lebenskontext. Das heißt was ich erlebt habe ist etwas anderes als was ein Kutschera erlebt hat. Trotzdem verstehe ich seine Argumentation. Ich teile sie aber nicht.

    Heute sind immer weniger Menschen in der Lage, in dem Sinne des Verständnis für andere Positionen zu diskutieren und das Internet hat die Prämisse perfektioniert: “wer lauter schreit hat Recht”.

    Eine beängstigende Entwicklung. Je intensiver die eine Seite schreit, umso radikaler wird die Andere. Das gilt für die, die sich als Links begreifen und die als Rechts eingestuft werden.

  62. #65 Peter Abelhus
    17. Juli 2017

    Struppi.

    Sehr gut! Wäre schön, wenn es davon mehr gäbe.

  63. #66 Peter Abelhus
    17. Juli 2017

    Joseph Kuhn.

    Was die Gender-Studien betreffen, so kenne ich mich mit ihnen nicht aus, kann also auch nichts über sie sagen. Mag sein, dass ich diesbezüglich sogar Kutschera hier und da halbwegs zustimmen würde – aber andere argumentieren offenbar sehr viel besser.

    Eine Rechtsanwältin (Name nicht in Erinnerung) hat letztes Jahr über “Das Gender-Paradoxon” bemerkt: Entweder unterfordert Kutschera sein Publikum oder er spricht mit Schaum vor den Mund – und das ist seit eineinhalb Jahrzehnten typisch für den “C4-Tiger” (Florian Bärig?). Kath.net lässt Kutschera öfters zu Worte kommen – und hinterlässt den Eindruck, dass wir es bei jenen mit einer totalen Kritiklosigkeit zu tun haben. Die Uni-Marburg hat jüngst eine bemerkenswerte Rezension geschrieben – meiner Meinung nach vorbildlich für den Wissenschaftsbetrieb. Auffällig ist, dass sich die verschiedenen kritischen Stimmen am ehesten so verhalten, wie es für Demokraten angemessen ist.

    Was Trump betrifft, so halte ich ihn für ein menschliches Armutszeugnis. Er zeigt uns aber (ähnlich wie Erdogan), wie anfällig die Demokratie ist und wie schlafmützig unsere Zeitgenossen sind. Das ist gefährlich! Noch gefährlicher ist, dass die Zeit der großen Protestbewegungen vorbei zu sein scheint. Nebenbei gesagt: Der Darwinismus hat immer auch den Umweltschutz unter polemischen Beschuss genommen – damals ging das eher unter; erst heute werden Umweltschützer als Kreationisten (Stadler) bezeichnet – und “keiner merkt es”, was für ein scheinheiliges Spiel getrieben wird.

    Diejenigen, die Kutscheras “Gender-Paradoxon” kritisieren, argumentieren oft mit Witz und Humor – was im Darwinismus völlig fehlt. So bin ich schließlich auch auf scienceblogs gestoßen.

    Ich habe seit eh und jeh die Neigung zu einem unabhängigen Kopf, daher wundert es mich nicht, dass Sie mich vorerst als “seltsam” oder “merkwürdig” bzw. “würdig zu merken” empfinden – und sehe darin sogar Witz. Mal sehen, die Sache kann ja noch witziger werden (Struppi lässt hoffen, dass es auch ernsthafter geht), vielleicht sogar wichtig.

    Ein Wort noch zu Jonas: Wenn Demokraten, Umweltschützer, verantwortungsbewusste Bürger, Anti-scheiß-egal-Sager usw. Kreationisten sein sollen, dann kann man das ja so definieren – und unter diesen Umständen lasse ich mir auch die Bezeichnung Kreationist gefallen, andernfalls wäre sie für mich eine Beleidigung.

  64. #67 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @Struppi,

    Gerade bei Themen die eher Geisteswissenschaftlich sind kann es kein richtig und falsch geben.

    Da stimme ich Dir voll zu. Bei den Naturwissenschaften, wozu natürlich auch und gerade die Biologie gehört, sieht es allerdings ganz anders aus. Da gibt es harte Fakten und damit auch ein richtig oder falsch, je nachdem, ob jemand die Fakten zur Kenntnis nimmt oder sie leugnet.

    Evolution ist z. B. ein solch hartes Faktum. Bis zum Auftauchen eines Gegenbeweises, etwa ein Kaninchenskelett im Kambrium, ist ein vernünftiger Zweifel am Faktum Evolution nicht möglich. Das sagt auch Kutschera und wenn er dafür von anderen angegriffen wird, zeigt das lediglich, wie unqualifiziert seine Gegner sind. Dass er deswegen nicht auf allen Gebieten recht haben muss, ist banal. Es gilt aber auch anders herum: wenn man ihm bei der Gender-Diskussion Fehler nachweisen kann, heißt das natürlich nicht, dass auch seine Aussagen zur Evolution fehlerhaft sind. Das scheint Peter Abelhus zu verwechseln.

  65. #68 Peter Abelhus
    17. Juli 2017

    Jonas Schimke.

    Mal ein gut gemeinter Tip: Versuche Struppis Text auswendig zu lernen und ihn zumindest teilweise auch wirklich zu begreifen (ein Teil ist immerhin besser als gar nichts).

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass Herr Kuhn noch ein paar hilfreiche Sätze auf Lager hat, um aus der Sache noch etwas besseres zu machen. Das warte ich nun ab, weil mir die ständige Im-Kreis-Rumlauferei zu langweilig wird.

  66. #69 RPGNo1
    17. Juli 2017

    @Peter Abelhus
    Deine Kritik an der Evolutionstheorie oder Kutschera als einem ihrer prominenten Verteidiger ist substanzlos und bedeutungsfrei. Du kaust veraltete Argumente wieder oder reißt Zitate aus dem Zusammenhang, wie es Kreationismus-Anhänger seit Jahrzehnten tun. Und wenn dir der Zuordnung “Kreationismus-Anhänger” nicht gefällt, dann bist du wohl in die Spielart einzustufen, die gemeinhin unter dem Schirm des “Intelligent Design” versucht, pseudowissenschaftlichen Unsinn zu verbreiten.

    Bevor du jetzt weiterhin versuchst, hier mit Pseudoargumenten für deine verlorene Sache Werbung zu machen, empfehle ich dir erstmal gute populärwissenschaftliche Bücher über Evolution zu lesen, z.B. von Jerry Coyne, Richard Dawkins oder Ernst Mayr, um auf den aktuellen Wissensstand zu kommen. Wenn die immer noch nicht reichen, dann gibt es noch die Website “The Panda’s Thumb” (https://pandasthumb.org/), die jedes bekannte Argument der Kreationisten hinlänglich widerlegt hat.

  67. #70 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @Peter Abelhus,

    Versuche Struppis Text auswendig zu lernen und ihn zumindest teilweise auch wirklich zu begreifen

    Nun komm mal von Deinem hohen Ross herunter, derjenige, der nichts kapiert, bist Du doch.

    Bis jetzt bist Du immer noch eine Erklärung schuldig, was Du eigentlich unter “Darwinismus” verstehst. Die moderne Evolutionsforschung ist immerhin schon rund 150 Jahre weiter als Darwin es gewesen sein konnte. Dabei ist er zwar in vielen Details ergänzt worden, ein paar Dinge widerlegt, aber im Grunde ist seine Theorie (“descent with modifcation, worked on by natural selection”) immer wieder grandios bestätigt worden.

    Grundsätzliche Kritik kommt heute deshalb nur noch von Laien, die nicht wirklich wissen, wovon sie reden oder von Leuten, die mit so undurchdringlichen religiösen Scheuklappen versehen sind, sodass sie die einfachsten Zusammenhänge nicht nachvollziehen können, die meisten davon halt Kreationisten. Wenn Du Dir diesen Schuh nicht anziehen willst, dann brauchst Du nur Deine eigene Position klarzustellen, dann haben wir vielleicht etwas, über das man sinnvoll diskutieren kann.

    Kreationisten mit “Demokraten, Umweltschützern, verantwortungsbewussten Bürgern” in Verbindung zu bringen, ist ein Witz, die sind in jedem Fall das Gegenteil, man sehe sich nur deren unheilvollen Einfluss in den USA an.

    … andernfalls wäre sie für mich eine Beleidigung

    Auch das ist ein Witz, wenn Du hier jetzt die beleidigte Leberwurst spielen willst. Wer wie Du mit seinem Namen hinter Ausdrücken wie “Kasseler Lügenprofessor” steht, einem anerkannten Wissenschaftler “Lesertäuschung” und das “Zusammenpfuschen von erbärmlichen Zeugs” vorwirft, sollte in einem wissenschaftlichen Blog lieber ganz kleine Brötchen backen oder – wie Dieter Nuhr zu sagen pflegt – “einfach mal Fresse halten“.

  68. #71 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @RGPNo1,

    die gemeinhin unter dem Schirm des “Intelligent Design” versucht, pseudowissenschaftlichen Unsinn zu verbreiten.

    “Intelligent Design” ID ist eigentlich nur Kreationismus in Verkleidung und damit noch eine Stufe unredlicher als Letztere. Wie vor ein paar Jahren schon ans Licht gekommen ist, dient ID als Versuch, Kreationismus durch die Hintertür ins amerikanische Bildungssystem einzuschleusen und stellt damit eine verfassungswidrige Aktivität dar, die klar dem 1. Vertfassungszusatz (1st Amendment) widerspricht. Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte mal zum Stichwort “Wedge Strategy” googlen.

    Während die Kreationisten nur einfältig – manche allerdings auch dumm – sind, sind die IDler einfältig, dumm und verlogen.

  69. #72 Alisier
    17. Juli 2017

    Aber sie haben recht, weil Gott auf ihrer Seite ist!
    Das sollte nicht vergessen werden.
    Womit dann auch bewiesen wäre, dass Gott ein ausgesprochener und ausgewiesener Schwachkopf ist.
    Obwohl es dafür keines Beweises bedurft hätte: die diversen Anhänger liefern uns die Belege dafür eh tagtäglich auf dem Silbertablett.

  70. #73 RPGNo1
    17. Juli 2017

    @Jonas Schimke

    “Intelligent Design” ID ist eigentlich nur Kreationismus in Verkleidung und damit noch eine Stufe unredlicher als Letztere.

    Ist mir bekannt. Ich wollte den Biologiehistoriker damit ein wenig aufs Glatteis führen. :)

  71. #74 Peter Abelhus
    17. Juli 2017

    RPGNo1.

    Deine Vorurteile treiben offenbar Spielchen mit dir. Wo kritisiere ich denn “die Evolutionstheorie”? Ich bin gegen Darwinismus, weil er einerseits, wie “Darwins Bulldogge”, T. H. Huxley, richtig bemerkte, eine Rechtfertigung der Ausrottungspolitik ist (aus diesem Grund wird auch Greenpeace seit Jahrzehnten polemisch angegriffen und Hirngespinste wie die “egoistischen Gene” erfunden), sich andererseits aber lediglich auf eine Theorie (Fiktion) stützt. Und nur weil wir nichts besseres haben, wie manche behaupten, mache ich mich nicht zum Spielball von fanatischen Ideologen.

    Immerhin bist du ein klitzeklein wenig kreditwürdiger als Jonas, indem du das Wort Evolutionstheorie aussprichst, Jonas hingegen spricht vom “Faktum Evolution” – in der Wissenschaft ist das aber nicht einerlei. Was gilt denn nun: Theorie, Faktum oder je nach Lust und Laune mal das eine oder andere? Und hier fängt das darwinistische Hokuspokus-Spiel doch an (und geht mit Unterstellungen am laufendem Bande weiter).

    Unter “Darwinismus” verstehe ich jede Theorie, welche die Selektionstheorie beinhaltet.

    Mein Buchtip: “Die Darwinsche Theorie” von Albert Fleischmann. Sie ist zwar schon älter, aber verdeutlicht noch immer die Hohlheit vieler bis heute hinübergeretteten Annahmen. Nach dem Studium dieses Buches dürfte deutlich sein, was Wissenschaft im Bereich Evolution bedeutet.

    Was deine Absicht betrifft, mich aufs Glatteis zu führen – habe ich ehrlich gesagt gar nicht bemerkt. Das liegt freilich auf der Hand, weil meine Richtung eine ganz andere ist als deine Vorurteile sich das ausmalen. Glatteis, welches 1000 mal 1000 km entfernt ist, berührt meinen Weg nicht. Anders gesagt: Wenn ich in die Anden reisen will und du mir eine Glatteisfalle in der Sahara hinstellst, solltest du noch etwas dazulernen.

  72. #75 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    RPGNo1,

    Ist mir bekannt. Ich wollte den Biologiehistoriker damit ein wenig aufs Glatteis führen.

    War auch nur für jenen gedacht. Ich hoffe, ich habe Dir jetzt nicht die Pointe versaut!

    Apropos “Biologiehistoriker”. Das ist offensichtlich wieder so ein Schmierfink, der von dem, worüber er schreibt, ebenso viel Ahnung hat, wie eine Kuh vom Samba-Tanzen.

    Irgendwelche vergessenen Bücher ausgraben und dann als Herausgeber neu auflegen, ist im Zeitalter der Books-on-demand doch eine Kleinigkeit. Dann auch noch unverschämt hohe Preise dafür zu verlangen, ist ebenso daneben.

    Dabei hat er sich allerdings auch die falschen Ziele ausgesucht, denn die Wissenschaftler, die er neu auflegt, haben zwar zu ihrer Zeit (19. Jhdt.) Beachtliches geleistet, sind aber inzwischen weitgehend in der Versenkung verschwunden, weil ihre Betrachtungen insbesondere zur Evolution mit heutigen Erkenntnissen nicht mehr vereinbar sind und daher als falsch angesehen werden müssen.

    Aus welchen Motiven heraus Abelhus sie wieder in die Öffentlichkeit bringt, vermag ich nicht zu sagen, aber ich schätze, der Typ taucht hier hauptsächlich deshalb auf, damit er Reklame für seinen anti-evolutionären Schund machen kann. Aber wer von uns wird so dumm sein, für seinen Mist auch noch Geld auszugeben?

  73. #76 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @RPGNo1,

    Abelhus sagt: “sich andererseits aber lediglich auf eine Theorie (Fiktion) stützt”
    (Hervorhebung von mir.)

    Wusste ich doch, dass dieser Typ nicht einmal die Bedeutung des Wortes “Theorie” kennt! Und dann erdreistet er sich, eine Diskussion zu wissenschaftlichen Themen wie Evolution führen zu wollen? Unglaublich!

    Immerhin bist du ein klitzeklein wenig kreditwürdiger als Jonas, indem du das Wort Evolutionstheorie aussprichst, Jonas hingegen spricht vom “Faktum Evolution” – in der Wissenschaft ist das aber nicht einerlei.

    Bingo! Herrlich! Noch ein totaler Klopfer von unserem Schmierfink! Ist er doch komplett auf dem Glatteis ausgerutscht, das er sich selber gelegt hat. Dabei hatte ich ihn in #63 schon vorgewarnt:

    … immer wieder ahnungslose und verbohrte Außenseiter gibt, die mit den abstrusesten “Theorien” (wobei die meisten von ihnen nicht einmal wissen, was das Wort im Wissenschaftssinn bedeutet) hausieren gehen.

    Abelhus sagt: “Was gilt denn nun: Theorie, Faktum ”

    Nun, damit er nicht auf ewig dumm bleibt: Evolution als Entwicklung des Lebens auf der Erde ist ein Faktum, die Belege dafür sind überwältigend und nicht wegzudiskutieren. Es ist ja bezeichnend, dass auch schon vor Darwin bis zurück in die Antike, Naturbeobachter die Vermutung geäußert haben, dass sich das Leben entwickelt hat, was durch Milliarden von Fossilien und viele andere Belege zur unumstößlichen Tatsache geworden ist.

    Evoltuionstheorie hingegen ist der Versuch, für diese Tatsache eine Erklärung zu finden, wobei auch schon vor Darwin mehrere Naturforscher einen Versuch gestartet haben, z. B. der hier schon erwähnte Lamarck, den Abelhus (als Biologiehistoriker!???) nicht einmal zeitlich richtig einordnen konnte ()vgl. #62, #63). Lamarcks These von den erworbenen Eigenschaften konnte aber von Ch. Darwin durch Beobachtungen klar widerlegt werden. Der Sohn eines Schmieds hat auch nicht mehr Muskeln als der eines Büroangestellten. (Allerdings werden auf dem heutigen Diskussionsstand Umwelteinflüsse auf das Erbgut nicht völlig ausgeschlossen. Doch als treibende Kraft der Evolution spielen sie seit Darwin keine Rolle mehr.)

    Ch. Darwin kommt das große Verdienst zu, für die Tatsache Evolution in Form seiner Evolutionstheorie eine bis heute nicht überholte Erklärung geliefert zu haben. Wer wie Abelhus aber Darwins umfangreiche Ausarbeitung dazu als “wissenschaftsfremde Ideensammlung” diffamiert, stellt sich selbst ins Abseits aller ernst zu nehmenden Diskussionspartner und offenbart damit nur eine abgrundtiefe willfährige Ignoranz gegenüber biologischen Fragestellungen.

    Dass Abelhus nicht den Schimmer einer Ahnung vom Wissenschaftsbetrieb hat, entlarvt folgender Satz von ihm:

    Dieses Buch enthält Kritiken deutscher Wissenschaftler aus dem 19. Jahrhundert, welche ebenfalls für die moderne Evolutionstheorie erhoben werden können, da diese Darwins Phrasen übernommen hat.

    Zum einen ist es eine ziemliche Dreistigkeit, Darwins auch schriftstellerisch beachtliche Leistung, gepaart mit der akribischen Sorgfalt eines ernsthaft um Wahrheit bemühten Wissenschaftlers als “Phrasen” zu verunglimpfen (was aber auch hier nur wieder auf diesen Schmierfink zurückfällt), zum anderen weiß Abelhus offenbar auch nicht, dass jeder Wissenschaftler, der etwas von sich hält, bemüht ist, die Fehler seiner Vorgänger in deren Ausarbeitungen zu finden und öffentlich zu machen, um sich selbst eine Seite im Buch des wissenschaftlichen Fortschritts zu sichern. Es kann keine Rede davon sein, dass nachfolgende Wissenschaftlergenerationen alte “Phrasen” übernehmen!

    Dass ein Wissenschaftler, der eine bahnbrechende Neuerung auf seinem Gebiet entdeckt, unter seinen Peers auch Gegner hat, ist nicht nur Dartwin widerfahren, sondern praktisch allen Wissenschaftlern, die auf ihrem Gebiet revolutionäres geleistet haben.

    Peinlich ist es nur, wenn heute noch Menschen mit vermeintlichem Triumphgeheul irgendwelche ollen Kamellen ausgraben und das dann als Widerlegung einer Theorie werten wollen, die seit mehr als 150 Jahren jedem seriösen Widerlegungsversuch mit Bravour gemeistert hat.

  74. #77 RPGNo1
    17. Juli 2017

    @Jonas Schimke

    Wusste ich doch, dass dieser Typ nicht einmal die Bedeutung des Wortes “Theorie” kennt! Und dann erdreistet er sich, eine Diskussion zu wissenschaftlichen Themen wie Evolution führen zu wollen? Unglaublich!
    […]
    Bingo! Herrlich! Noch ein totaler Klopfer von unserem Schmierfink! Ist er doch komplett auf dem Glatteis ausgerutscht, das er sich selber gelegt hat.

    Lol, da haben wir den gleichen Gedanken. Der Biologie(*hust*)historiker(*hust hust*) hat sich ganz klassisch selbst zerlegt. Das typische Schicksal aller Kreationisten, die einen auf Pseudointellektuell machen.

    Übrigens, wer ist dieser Albert Fleischmann, auf den sich Abelhus ständig beruft? Google spuckt nur was von Zoologe aus, Wikipedia hat nicht einmal einen Kurzartikel über ihn. Sein Impact auf die wissenschaftliche Welt und insbesondere Biologie und Evolution war somit nicht erwähnenswert.

    Ergänzung: Ich habe doch noch was zu Fleischmann gefunden:
    Zitat: “Kosequente [sic!] Ablehnung des Darwinismus und der Abstammungslehre.”
    https://www.hdbg.eu/biografien/web/index.php/detail?uid=2787
    Jetzt ist mir klar, woher Abelhus seine Weisheiten zur Evolution hat. Fleischmann ist des Kreationisten großes Idol.

  75. #78 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @RPGNo1,

    schade eigentlich, dass wir den sauberen Herrn hier so schnell zerlegt haben, nun ist ein großer Teil des Spaßes vorbei.

    Ich hätte dieses Kreationisten-Würstchen gerne noch ein wenig mehr vorgeführt, aber ich fürchte nun, der wird hier nicht mehr aufschlagen.

    Andererseits ist es auch irgendwie gemein von uns, jemanden, der so wenig auf der Pfanne hat, gleich so fertig zu machen, der hatte ja von vornherein gar keine Chance, kämpfte von Anfang an auf verlorenem Posten. Die Engländer haben einen passenden Ausdruck dafür: “Shooting rats in a barrel.” :-)

    Aber schämen tue ich mich deswegen nicht, diese Kreationisten-Brut muss man auf die Hörner nehmen, wo immer man sie antrifft, denn sie spielen IMHO ein falsches Spiel. Wie siehst Du das denn?

  76. #79 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @RPGNo1,

    ich habe auch noch etwas über Fleischmann, nämlich einen Klappentext von Abelhus über diesen Titan der Wissenschaft, der den wohl mäßig begabtgen “Reiseschriftsteller” Ch. Darwin “erbarmungslos niederstreckt”:

    Albert Fleischmanns wissenschaftliche Untersuchung ist für Darwins Theorie wie eine große Welle, die am Strand auf eine Sandburg niederkracht: Wie von der Sandburg bleibt von Darwins Theorie anschließend nichts mehr übrig, was der wissenschaftlichen Rede wert wäre. Zusammen mit Albert Wigand und Karl Ernst von Baer gehört Fleischmann (1862-1942) zu den klarsten Denkern, welche die darwinistischen Darlegungen als Pseudowissenschaft durchschauten und mit dem Maßstab der exakten Wissenschaft erbarmungslos niederstreckten. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt er nicht nur, was an ihnen falsch ist, sondern zeigt darüber hinaus den Weg, wie man eine kompliziert erscheinende Schrift richtig untersucht, um ein eigenständiges Urteil zu ermöglichen.

    Na, mit dem eigenständigen Urteil hat es bei Abelhus nun wirklich nicht geklappt, sont hätte er bemerken müssen, dass Fleischmann bei allen Verdiensten, die er haben mag, zumindest mit seiner Ablehnung der Evolution längst auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet ist.

    Ich finde, Peter Abelhus ist für einen Brüller immer gut! :-)

  77. #80 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @RPGNo1,

    was meinst Du, sollten wir Abelhus nicht für den nächsten Nobelpreis in Biologie vorschlagen?

    Immerhin hat er es geschafft, Hunderttausende von Biologen zu widerlegen, die auf Darwin hereingefallen sind und dessen Irrlehren seit über 150 Jahren munter weiter verbreiten.

    Und wenn es dann für Biologie nicht reichen sollte, dann wenigstens für Literatur, denn gegen einen Abelhus ist der berühmte Baron von Münchhausen ein Waisenknabe. :-)

  78. #81 RPGNo1
    17. Juli 2017

    @Jonas Schimke

    Aber schämen tue ich mich deswegen nicht, diese Kreationisten-Brut muss man auf die Hörner nehmen, wo immer man sie antrifft, denn sie spielen IMHO ein falsches Spiel. Wie siehst Du das denn?

    Ich stecke wahrscheinlich nicht ganz so tief in den entsprechenden Diskussionen drin wie du. Eigentlich bin ich zuerst bei ScienceBlogs bewusst auf solche Personen getroffen.
    Aber Abelhus ist ein spezieller Fall, da er einen auf pseudointellektuell bzw. pseudowissenschaftlich gemacht hat. Das reizt mich dann schon, entsprechend präparierte Stöckchen hinzuwerfen, um die Reaktionen zu beobachten. Er hatte ja die Chance, seinen Fall redlich zu präsentieren oder auch sich ohen Aufsehen zurückzuziehen. Beides hat er nicht genutzt, dann muss mit unseren klaren Antworten leben.

    was meinst Du, sollten wir Abelhus nicht für den nächsten Nobelpreis in Biologie vorschlagen?

    Nur schade, dass es keinen Nobelpreis für Biologie gibt, sondern nur einen für Medizin oder Physiologie. :) Aber der Literaturnobelpreis könnte interessant sein. Kennst du jemanden, der das Nominierungsrecht dafür hat?

    PS: Ich denke, wir beenden das OT-Thema hiermit. Sonst ruft uns Joseph Kuhn (zu Recht) zur Räson. 😉

  79. #82 tomtoo
    17. Juli 2017

    @RPGNo1
    Wundert mich das der @Robert noch nicht aufgeschlagen ist um dem @Abelhus beiseite zu stehen. ; )

  80. #83 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @RPGNo1,

    Ich denke, wir beenden das OT-Thema hiermit. Sonst ruft uns Joseph Kuhn (zu Recht) zur Räson.

    Einverstanden. Es sei denn, Abelhus taucht hier wieder auf. Dann bekommt er natürlich wieder Kontra. Aber ich denke, er hat inzwischen keine Lust mehr, sich weitere Blessuren zu holen. Das könnte ja dem Absatz seiner Machwerke schaden. Fall überhaupt jemand so blöd ist, diese zu kaufen.

  81. #84 Joseph Kuhn
    17. Juli 2017

    @ Struppi, Kommentar #64:

    “Gerade bei Themen die eher Geisteswissenschaftlich sind kann es kein richtig und falsch geben.”

    An welche “Geisteswissenschaften” denken Sie denn dabei konkret? Mathematik? Psychologie? Linguistik? Jura? Geschichtswissenschaften? Und was anstelle für “richtig” oder “falsch” ist in diesen Wissenschaften dann die Leitunterscheidung, die sie als Wissenschaft qualifiziert?

  82. #85 Peter Abelhus
    17. Juli 2017

    Die Evolution ist ein Faktum, sagt der Theoretiker. Der Gedanke muss richtig sein, also ist er eine Tatsache. Jetzt muss nur noch die richtige Theorie her. Nach Darwin ist die Ausrottung eine ganz normale Sache, also ist Ausrottung kein Problem. Die Evolution wird schon wissen, was sie tut, also brauchen wir uns nicht viel Gedanken machen – was die Sache sehr bequem macht und eine Reihe Alibis verschafft, die wir dem schlechten Gewissen einreden können, falls unser Hirn noch nicht zum Stein geworden sein sollte. Nehmen wir an, dass dies richtig ist, haben wir quasi im Lotto gewonnen. Für den Fall, dass dies verkehrt ist, haben wir schon vorgesorgt: Die Ohren sind längst dicht gemacht, sodass kein unerwünschter Ton mehr in sie eindringen kann.

    Fazit: Der Theoretiker zieht sich gedanklich selbst aus dem Sumpf, glaubt sich schon im Luftschloss und ist stinksauer, wenn er beim Träumen gestört wird. Der Mensch wird sich vermutlich selbst vernichten, aber solange wir lästige Gedanken erfolgreich verdrängen, gibt es keine Probleme.

    Anfangs wurde hier von “Wissenschaft hat Verantwortung” gesprochen, aber das ist schon lange her, interessiert niemanden und war wohl nur als Füllmaterial für das Sommerloch gedacht.

  83. #86 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @Peter Abelhus,

    Nach Darwin ist die Ausrottung eine ganz normale Sache, also ist Ausrottung kein Problem.

    Einfach mal so dahergesagt, ist ja toll! Kannst Du auch nur im entferntesten einen Beleg für eine solche verantwortungslose Behauptung beibringen? Ich denke nicht, denn bisher war ja auch alles nur Müll, was Du von Dir gegeben hast.

    Anfangs wurde hier von “Wissenschaft hat Verantwortung” gesprochen

    Und dann kamst Du und hast nur dummes Zeug gequatscht, unbelegte Behauptungen aufgestellt und Dich selbst zum Affen gemacht. Irgendwie scheinst Du Dich rückwärts zu entwickeln, was aber auch ein Beleg für Evolution ist, denn nach Darwin und auch modernen Erkenntnissen der Evolutionsforschung geht es nicht notwendigerweise aufwärts mit der Entwicklung. Wer weiß, vielleicht bist Du ja der Stammvater eines besonders dummen Zweigs der künftigen Menschheit.

    Oben steht: “Wissenschaft hat Verantwortung, auch Verantwortung dafür, sich nicht instrumentalisieren zu lassen.”

    Was Du hier versuchst – allerdings mit Null Chancen auf Erfolg – ist, die Wissenschaft für Deine miesen Zwecke einzuspannen. Leute, die heute noch die Tatsache der Evolution leugnen, sind intellektuell schon längst ausgestorben, sie haben es selber nur noch nicht gemerkt, wie sollten sie auch?.

  84. #87 anderer Michael
    17. Juli 2017

    Herr Abelhus
    Sind Sie der Herr Peter Abelhus, der Bücher über Heckel und Prof. Kutschera geschrieben hat, sowie es aus den vorherigen Kommentaren zu entnehmen ist?
    Sind Sie Kreationist oder hängen Sie dem Konzept des “Intelligent Design”an ?
    Wäre doch schön , wenn Sie die Frage kurz mit ja oder nein beantworten. Die Buchtitel lassen so etwas sehr stark vermuten.
    Auf Ihr Zitat “Die Evolution wird schon wissen, was sie tut, also brauchen wir uns nicht viel Gedanken machen”, eine kurze Entgegnung meinerseits.
    Nein, die Evolution weiß nicht , was sie macht , sie unterscheidet nicht zwischen Gut und Böse, Rückschritt oder Fortschritt, jeweils aus menschlicher Perspektive gesehen.

    Nebenbei, haben Sie auch vernommen , Erdogan soll innerhalb einer halben Minute nur anhand eines Stückchen Papiers Darwin endgültig widerlegt haben. Angeblich, eigentlich mehr so ein Märchen. Bei Interesse verlinke ich.

  85. #88 Joseph Kuhn
    17. Juli 2017

    @ Peter Abelhus:

    “Anfangs wurde hier von “Wissenschaft hat Verantwortung” gesprochen, aber das ist schon lange her, interessiert niemanden”

    1. Das ist empirisch falsch. Wenn es niemanden interessieren würde, würde auch niemand darüber sprechen.
    2. Der Satz war ein Zitat aus dem Kommentar der AG EvoBio und hat daran erinnert, dass die Wissenschaft ihrer politischen Instrumentalisierung entgegentreten sollte. Das hat mit der inneren Schlüssigkeit oder der empirischen Verankerung der Evolutionstheorie erst einmal nichts zu tun.

    @ Jonas Schimke:

    Bitte im Ton etwas auf Mäßigung achten. Es darf gerne scharf und polemisch formuliert werden, aber Beleidigungen sollten vermieden werden.

    @ anderer Michael:

    “Erdogan soll innerhalb einer halben Minute nur anhand eines Stückchen Papiers Darwin endgültig widerlegt haben.”

    Na und, ich habe in Kommentar #57 Gott in zwei Halbsätzen bewiesen, das soll Erdogan erst mal nachmachen. Aber Erdogans kurze Widerlegung Darwins würde mich interessieren. Ging es darum, dass auch nach Darwin letztlich der Mensch die Krone der Schöpfung ist und Erdogan vielleicht meinte, schaut mich an, das muss ein Irrtum sein?

  86. #89 anderer Michael
    17. Juli 2017

    Das ist der Link, ich hoffe es funktioniert.
    https://plus.google.com/117900639167480681652/posts/Dbpw6Zo8jNT

    Ich bin aus Zufall darauf gestoßen. Mein könnte vermuten , es wäre Satire , scheint ernst gemeint zu sein.

  87. #90 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @anderer Michel,

    Neben etlichen anderen Denkfehlern steckt ein kaitaler Denkfehler hier:

    Die Chance, daß aus 200 Aminosäuren, von denen zudem 20 verschieden sind, durch Zufall und ein bestimmtes Eiweiß entsteht, ist 1:20 hoch 200. Also ist sie unvorstellbar gering.

    Es hat nie ein “bestimmtes” Eiweiß gegeben, das hätte produziert werden müssen und erst recht keines mit 200 Aminosäuren.

    Bereits ein relativ einfaches System, das in der Lage war, sich selbst zu reproduzieren, hat genügt, um die Evolution in Gang zu setzen. Dass anders als im Text behauptet – auch relativ komplexe organische Moleküle aus einfachsten Verbindungen (CH4, NH3, SH2) entstehen können, haben zahlreiche Versuche bewiesen. Auch Ketten aus Phophationen (praktisch das Rückgrat der RNA und DNA) bilden sich mehr oder weniger spontan, wenn die Konzentraion hoch genug ist.

    M. a. W.: Der Text ist eines der üblichen religiösen Geschwurbele, die Kreationisten in ihrer Verzweiflung unters Volk bringen.

  88. #91 tomtoo
    17. Juli 2017

    Könnte mich mal bitte jemand aufklären ?

    Was ist den die Alternative die Herr Abelhus anzubieten hat ?

    Och, da kommt wieder Göttchen ins Spiel ? Der passt immer ? Denkste, Bananenkuchen ,lass mal stecken.

  89. #92 Jonas Schimke
    17. Juli 2017

    @tomtoo,

    was Abelhus zu bieten hat?

    Hat er doch zur Genüge gezeigt: nichts, absolut nichts!

  90. #93 lindita
    17. Juli 2017

    Ich habe das Phänomen der sogenannten “Wolfskinder” überflogen…

    Bei ihnen konnten bestimmte vorgegebene biologische Parameter nicht realisiert werden, zB die Sprache.

    Es heisst, um biologische Parameter zu realisieren, braucht es zu einem bestimmten Entwicklungszeitpunkt einen bestimmten Input aus der Umgebung.

    Kann ich das so sagen, dass wir unser biologisches Potential erst durch sozialen Input erkennen können?

    Wenn uns Männern und Frauen etwas anderes als vorgeschriebene Rollen als Input zur Vefügung stünden, wäre es möglich auch das unbekannte biologische Potential zu erkennen?

    Und welche Rolle spielt in dem Ganzen das Gehirn?

    Ich vestehe immer noch nicht, warum sich Biologie und soziales Verhalten gegenseitig ausschliessen müssen? Alles, was ein Mensch denkt und tut ist ihm biologisch erlaubt. Das ist ein Faktum, auch wenn noch so viele Kutscheras es für unmöglich halten. Wir können physisch nicht fliegen, aber durch unsere biologiesche Gehirnfähigkeit erfinden wir Hilfsmittel.

    Ist der reine “Naturmensch” so, wie ein Wolfskind? Zurückgeblieben in seiner sozialen Entwicklung, erkennt er womöglich gar nicht, dass es biologisch so etwas wie “Paarung” vorgesehen ist? Wenn er sich wie ein Tier von Tieren umgeben verhält, wird er sich von einem Auto oder einer Puppe angezogen fühlen?

    Und wer wird in der Geschichte der Menschheit so etwas wie Astrologie und Homöopathie erfinen? Bestimmt die irrationale Frau, wie es so bei ihr biologisch vorgesehen ist…

  91. #94 Peter Abelhus
    17. Juli 2017

    Kinders, es ist Zeit, dass ich mich verabschiede; ich muss weiter reisen.

    Ich habe damit gerechnet, dass ich es mit der “modernen Wissenschafts-SS” und hirnloser Quacksalberei zu tun bekomme, aber das wirklich Neue für mich war, dass ich nun eine bessere Vorstellung von darwinistischer Selbstbefriedigung bekommen habe – das genügt.

    Allen Beteiligten also vielen Dank für ihre Beiträge; insbesondere möchte ich Struppi danken, alles Gute für die Zukunft und bleib wachsam. Von Joseph Kuhn habe ich mehr erwartet, aber das ist meine Schuld. Vielleicht macht er zukünftig noch etwas daraus – und wenn nicht, dann eben nicht.

  92. #95 Joseph Kuhn
    18. Juli 2017

    Die Bitte um Mäßigung im Ton gegenüber Abelhus nehme ich zurück. “Wissenschafts-SS” – bei dem guten Mann ist ja wohl nicht nur eine Schraube locker.

  93. #96 anderer Michael
    18. Juli 2017

    Herr Abelhus
    Waren Sie auch auf einem sehr intensiven Schützenfest, ich meine wegen der “Wissenschafts-SS”. Ich bin lieber leise, wegen der “Sa-Studenten” steht mir keine Kritik zu. Ich habe mir für das nächste Wochenende vorgenommen, nur noch vollständig orientiert Kommentare abzugeben.
    Falls Sie Interesse an der Wissenschafts-SS im dritten Reich haben, melden Sie sich bitte.Ich habe einen Literaturtipp für Sie. Den Bericht eines jüdischen Arztes , zu widerwärtiger pseudowissenschaftlicher Sklavenarbeit unter Mengele’s Regime im KZ Auschwitz gezwungen, einziger Überlebender der sogenannten “Todenjuden”. Scheußlich und unfassbar, was Menschen unter den Vorstellungen der SS-Wissenschaft anderen Menschen antun konnten. Das Leid und die Qualen der Betroffenen sind ergreifend. Wir beide können froh sein, dass wir nicht damals lebten und im Fadenkreuz der Wissenschafts-SS gestanden sind.

  94. #97 Laie
    18. Juli 2017

    Man soll die “Geistes”-wissenschaften nicht immer all zu ernst nehmen. Die wollen halt auch auf wichtig machen, um ihre Existenz abzusichern. Doch wenn wenn der Geist fehlt, dann fehlen auch die Erkenntnisse. Siehe Genderspass, der ist recht lustig! :)

  95. #98 Jonas Schimke
    18. Juli 2017

    @all,

    was ist der Abelhus doch nur für ein erbärmlicher Wicht. Hat hier auf ganzer Linie verloren und tzut nun so, als würde ihn das ganze nicht anfechten und er hätte “wertvolle” Erkenntnisse gewonnen, wobei dann auch wieder nicht klar ist, was denn denn sein soll.

    Was die “hirnlose Quacksalberei” betrifft, so ist das ausschließlich sein Metier, denn er hat hier nicht ein einziges tragfähiges Argument vorgebracht, nur substanzlose Anwürfe.

    Auf Gegenargumente ist er mit keiner SIlbe eingegangen, hat bestenfalls mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen reagiert, in aller Regel aber überhaupt nicht.

    Wollen wir hoffen und ihm dies von Herzen wünschen, dass er sich mit seinem Müll auch anderenorts eine entsprechende Abfuhr holt. Hier hat es ja sehr gut geklappt. :-)

  96. #99 Joseph Kuhn
    18. Juli 2017

    @ Laie:

    “Doch wenn wenn der Geist fehlt, dann fehlen auch die Erkenntnisse.”

    Darauf scheinen Ihre Kommentare geradezu angelegt. Vermutlich sind Sie eine nur evolutionsbiologisch zu erklärende Form des Internet-Hofnarren. Oder könnten Sie, nur mal hypothetisch gefragt, etwa sinnvolle Kommentare schreiben?

    @ anderer Michael:

    “Literaturtipp”: Falls Sie’s nicht eh schon kennen, schauen Sie mal in die Bücher von Ernst Klee, erschütternd z.B. “Deutsche Medizin im Dritten Reich”, S. Fischer Verlag, Frankfurt 2001.

  97. #100 RPGNo1
    18. Juli 2017

    @Peter Abelhus
    Wissenschafts-SS? Du bist ein kleingeistiger Tiefflieger, der nicht das intellektuelle Niveau besitzt, um vernünftig zu diskutieren, was man schon daran sieht, dass du noch nicht einmal die Definition von “Theorie” kennst (https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie). Da du hier auf ganzer Linie versagt hast, versuchst du jetzt, dich mit Nazisprech aus der Affäre zu ziehen.
    Du bist schlicht und einfach nur unterirdisch.

  98. #101 Laie
    18. Juli 2017

    @lindita, #93

    Es treffen beide Aussagen zu. Ein Teil des Verhaltens und unserer Fähigkeiten sind vererbt, es gibt Hinweise auf vorangelegte Strukturen im Gehirn. Der andere Teil sind die Lernprozesse im Laufe des Lebens, und hier gibt es richtig angemerkt Zeitfenster, in denen die Erlernung gewisser Fähigkeiten nicht nur günstiger sondern sogar notwendig ist.

    Wenn sei einem Baby nach der Geburt eine zeitlang ein gesundes Auge abkleben, dann wird es später auf diesem biolgisch gesundem Auge dennoch blind bleiben, da sich die im Zeitfenster vorhergesehenen Gehirnstrukturen nicht ausbildeten.

    Anderer Input wird anderen Output bewirken. Paarung ist jedoch vererbt und hormonell gesteuert, da braucht man sich keine Sorgen machen, das trotz Abgeschiedenheit nicht “automatisch” zu erlernen oder können. Genauso wie gehen, die Benutzung der Hände, schauen etc.

    @Joseph Kuhn
    Auch wenn es von mir besser Kommentare gibt, so war dieser auf die Pointe, “Geist” und “Geistes” -Wissenschaft, bezogen doch gar nicht sooo schlecht, wenn auch leicht übertrieben. Denn ohne Geist, geht in der Wissenschaft nichts. Den Eindruck des fehlenden Geistes bei manchen Geisteswissenschafter habe ich tatsächlich. Vielleicht haben die Islamwissenschaften, die zu den Geisteswissenschaften zählen tatsächlich einen Sinn, um zu verstehen, warum Brutale unter den Moslems so handeln wie sie handeln?

  99. #102 tomtoo
    18. Juli 2017
  100. #103 Alisier
    18. Juli 2017

    Ich hatte schon befürchtet, die hundert Kommentare würden nicht erreicht. Aber auf die Scharfmacher kann man sich einfach verlassen, selbst wenn man sie nicht provoziert. (Mit Provokation machts aber einfach mehr Spaß).
    Und die Welt Mancher beschränkt sich offensichtlich aufs Aufregen über das Ewiggleiche: Erdogan (als Ersatz für “der Islam”), Gender, Linksgrünversifftes, Fremdes (je gefühlter, desto aufbraus) und was an Vorurteilen sonst noch blüht, wenn man dem Lesen und Denken abgeschworen hat.
    Irgendein neuer, gar origineller Gedanke? Ah, geh!
    Stolz auf das eigene verkleisterte Gehirn scheint in bestimmten Kreisen als Gütesiegel zu gelten.
    Warum sie aber den Dreck wie ein gestörtes Kind allen immer wieder zeigen müssen entzieht sich meiner Kenntnis.

  101. #104 Laie
    18. Juli 2017

    @Alisier
    Wie recht sie haben, immer wieder Erdogan. Der macht aber auch immer wieder neue Sachen, wie:

    Erdogan hat wieder einen Menschenrechtler einsperren lassen, gerade jetzt trifft es Peter Steudtner. Die Türkei wirft ihm Terrorunterstützung vor, obwohl er sich nach seinem Studium für die Integration von Kindersoldaten in die Gesellschaft, für “Brot für die Welt” und für “für die Bildungsstätte “Kurve Wustrow” arbeitete.

    Derzeit verbreiten Erdogan und türkische Medien Verschwörungstheorien gegen den Deutschen.

    Soll sich die Kanzlerin hinter Erdogan stellen, oder doch sagen, “Unter Freunden geht das gar nicht”.

    Was ist ihre politisch Korrekte Meinung dazu?

  102. #105 Jonas Schimke
    18. Juli 2017

    @RPGNo1,

    der Typ Abelhus ist nicht nur kleingeistig sondern auch noch verlogen. Angeblich muss er “weiter reisen”. Als wenn ein Internet-Zugang in der heutigen Zeit noch ortsgebunden wäre.

    Es ist einfach so, dass er hier eine krachende Niederlage erlitten hat und nun mit seinen geistig beschränkten Mitteln versucht, sich aus der Affäre zu ziehen. Er wird hier zwar nicht mehr in Form von Kommentaren aufschlagen, weil er sich absolut lächerlich gemacht hat, aber er wird schon noch heimlich mitlesen. Deshalb soll er auch noch zu hören, bzw. lesen bekommen, was wir hier von ihm halten, nämlich überhaupt nichts.

    Als Kreationist hat er sich in eine Sache verrant, die er selber nicht versteht, aber ein gehöriges Maß an willfähriger Ignoranz ist ja ohnehin eine Grundvoraussetzung für den Kreationismus.

    Sein Abgangskommentar ist eine einzige Unverschämtheit und Joseph Kuhn hat ihn ja auch deswegen gerügt. Gut so!

    Es entspricht dem Niveau von solchen Typen, dass sie die Nazi-Keule rausholen, wenn sie nicht mehr ein noch aus wissen und sich “in die Ecke gepinselt haben” (wörtliche Übertragung aus dem Englischen).

    Ich habe ja schon einiges erlebt von Leuten, die am Ende klein beigeben mussten, weil sie inhaltlich und argumentativ von vornherein auf der falschen Seite standen und trotzdem meinten, der Wissenschaft an den Karren fahren zu können, aber was der Abelhus sich hier geleistet hat, unterbietet alles bisher Dagewesene an Niveau.

  103. #106 Alisier
    18. Juli 2017

    @ Laie
    Ich bin der Meinung, dass man ernste Probleme unter keinen Umständen dazu missbrauchen sollte, Angst zu schüren, und feixend über alles und alle Mögliche(n) herzuziehen.
    Wer das tut und außer Ressentiments nichts zu bieten hat, katapultiert sich selbst aus der Runde der Vernünftigen, die sich um Problemlösungen bemühen.
    Diskutieren erfordert Argumente, und auch wenn das vielen nicht bekannt zu sein scheint: mit dem Finger immer wieder auf Dinge oder Personen zu zeigen, die einen persönlich stören, ist weder ein Argument, noch ein zielführendes Diskussionsverhalten.
    Bestenfalls ist es albern, schlimmstenfalls gefährlich für andere. Wer Erleichterung braucht, sollte vielleicht besser Holz hacken.
    Seinen persönlichen Müll in jeder Diskussion abzuladen ist einfach nur unverschämt.

  104. #107 Alisier
    18. Juli 2017

    “……unterbietet alles bisher Dagewesene an Niveau.”

    Oh, ein echtes Greenhorn! Herzlich willkommen.

  105. #108 Laie
    18. Juli 2017

    @Alisier
    Warum weichen sie aus?
    Gibt es in der Türkei ernsthafte Menschenrechtsverletzungen gegen Türken, aber auch Minderheiten wie Christen, Aleviten und Andersdenkende?

    Wie könnte Deutschland hier helfen?
    Die Frage vor mir war, das weiterhin auszusitzen, wie es die Kanzlerin immer tut, oder wenigstens irgendwie zu reagieren.

    Die Tausende Männer und viele Frauen die in der Türkei in Haft sitzen, haben schon Angst um ihre Zukunft, da sie der Willkür Edogans zur Gänze ausgeliefet sind. Inzwischen werden halt ein paar Deutsche auch festgehalten, weil es keine Bedeutung hat – für Deutschland, oder doch?

  106. #109 Aaron Kunz
    18. Juli 2017

    @Alisier: Oder aber man ist als Atheist einfach nur unsäglich genervt von dem religiösen Fanatiker mit der derzeit in Deutschland größten Anhängerschaft.

  107. #110 Alisier
    18. Juli 2017

    Sie meinen Luther?

  108. #111 Alisier
    18. Juli 2017

    Und Atheisten sollten vorsichtig sein, sich nicht vor einen Karren spannen lassen, der Dinge transportiert, die mit fremdenfeindlich noch freundlich umschrieben sind.
    Es gibt nicht nur die Türkei, sondern auch Polen. Die sind in der EU, und heben gerade ebenfalls die Gewaltenteilung auf.
    Und wenn Atheisten über eine restriktive Einwanderungspolitik jubeln, weil es ihnen gerade in den Kram passt, fehlt ihnen der Weitblick.
    Der Wunsch nach einer homogenen Gesellschaft passte früher eher zu den Ultragläubigen.
    Und nur weil man sich zu den Atheisten zählt, heißt das eben noch lange nicht, dass man alles begriffen hätte, und immer recht hat, egal welche Schlüsse man sonst noch so zieht.

  109. #112 anderer Michael
    18. Juli 2017

    Alisier
    Was hat Kritik an Erdogan , seinen kreationistischen Vorstellungen und denen seiner Anhänger mit dem Islam zu tun ?.Kreationismus gibt unter den Christen ebenfalls.Und außerdem lehne ich es ab, Menschen nur über ihre Religion zu definieren.

    Dein Vorgehen gestaltet sich häufig derart: du lässt ein paar flotte Sprüche ohne inhaltlichen Gehalt los, dann schweigst du.Später kommst du als selbsternannte graue Eminenz ( wäre Kardinal Richelieu ein guter Name für dich) und beklagst den Untergang der politischen Kultur und gefällt’ s dir als Investigateur von missliebigen Auffassungen und sonnst dich in deiner Weisheit , anschließend nochmal provozieren, um dann zu verkünden: “Habe ich doch gewusst, was für böse Buben sich hier rumtreiben”.

    Nein, Aaron Kunz meint nicht Luther.

  110. #113 Alisier
    18. Juli 2017

    Es hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun……..wolltest du das sagen, anderer Michael?
    DE Richelieu, bitte!

  111. #114 Jonas Schimke
    18. Juli 2017

    @anderer Michel,

    Und außerdem lehne ich es ab, Menschen nur über ihre Religion zu definieren.

    Grundsätzlich einverstanden. Aber was ist mit Leuten, die sich selber über ihre Religion definieren? Kommt schließlich gar nicht so selten vor.

    Ganz haarig wird es dann, wenn solche Menschen oder Gruppen auch noch politische Macht haben und dann meinen, den vermeintlichen Willen ihres jeweiligen Gottes der ganzen Bevölkerung überstülpen zu müssen. Aktuelle Beispiele sind Türkei, Polen, Ungarn, USA, alle Staaten mit überwiegend muslimischer Bevölkerung, wobei die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

    Witzig finde ich es dann, wenn einzelne Religionen auch noch meinen, sie würden der Gesellschaft, in der sie wirken, auch noch irgendwelche Werte vermitteln können. Dabei gibt es in keiner Religion eine verbindliche Übereinkunft darüber, was denn diese Werte sein sollen, wie sich unzweifelhaft aus der Tatsache ergibt, dass alle Religionen in diverse Glaubensrichtungen zerfallen sind und zwar deshalb, weil sie sich nicht auf einen gemeinsamen Wertekatalog haben einigen können.

    Wie das Beispiel Erdogan auch deutlich zeigt, sind Religion und Demokratie prinzipiell unvereinbar, weil die Forderungen der Religionen den Menschenrechten, insbesondere Meinungs-, Religionsfreiheit und Gleichberechtigung zuwiderlaufen.

  112. #115 shader
    18. Juli 2017

    “Wie das Beispiel Erdogan auch deutlich zeigt, sind Religion und Demokratie prinzipiell unvereinbar, weil die Forderungen der Religionen den Menschenrechten, insbesondere Meinungs-, Religionsfreiheit und Gleichberechtigung zuwiderlaufen.”

    Aus dem Grund gibt es auch eine Säkularisierung, die ein Zusammensein von Demokratie und Religion ermöglicht. Bei Erdogan sehe ich das Problem nicht in seiner Religiosität, sondern in seinem Drang zur Autokratie. Es war kein unrealistisches Szenario, dass sich aus der AKP eine gemäßigte islamische CDU entwickelt.

  113. #116 tomtoo
    18. Juli 2017

    Laies beitrag zu dem Thema war ja so klar wie die Schwerkraft. @Alisier oder nicht ?

  114. #117 Jonas Schimke
    18. Juli 2017

    @shader,

    Aus dem Grund gibt es auch eine Säkularisierung, die ein Zusammensein von Demokratie und Religion ermöglicht.

    Ja, aber nur, weil die betreffenden Religionen wesentliche Grundzüge ihres Glaubens ganz hinten anstellen, um in der modernen Welt überleben zu können.

    Denn wie kann eine Religionsgemeinschaft, die ernsthaft der Meinung ist, dass ihr jeweiliger Gott die höchste Instanz ist und Moral sowie Gesetze, die zu befolgen sind, von ihm stammen, sich freiwillig von Menschen geschaffenen Gesetzen unterordnen? Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit!

    Alle Religionen behaupten von sich, den Willen ihres Gottes genau zu kennen und trotzdem sollen sie Gesetze, die dem zuwiderlaufen, anerkennen? Wie soll das gehen?

    Insofern ist die Forderung der “wahren” Muslime, in allen Staaten die Sharia, also das Gesetz ihres Gottes – auch Allah genannt – einzuführen, nur konsequent, wenn auch für sekulare Staaten völlig inakzeptabel. Und ich fürchte, dieser Konflikt ist solange nicht aufzulösen, wie es noch Menschen gibt, die Religion ernst nehmen. Zum Glück tut das bei uns nur ein verschwindend kleine Minderheit.

  115. #118 anderer Michael
    18. Juli 2017

    Alisier

    Was hat was mit dem Islam zu tun? Kreationismus ist kein islamisches Alleinstellungsmerkmal.Der Kreationismus in dieser Form als Landplage ist mir erst seit einem Jahr bekannt. So wie ich es verstanden habe, fußt er fast immer auf dem Boden von Religiosität . Es ist müßig, darüber ein Wort zu verlieren. Vor allem angesichts dessen, dass das Thema Kritik von Evolutionsbiologen an Kutschera lautet.

    shader
    den Satz verstehe ich nicht. “Es war kein unrealistisches Szenario, dass sich aus der AKP eine gemäßigte islamische CDU entwickelt.”. Ist das so, oder war das ein zu vermutenes Szenario?

  116. #119 shader
    18. Juli 2017

    @anderer Michael, die ersten Regierungsjahre der AKP waren von liberalen und wirtschaftlichen Reformen gekennzeichnet. Man hat sogar den Konflikt mit den Kurden durch Verhandlungen entschärft. Ich will das hier nur in kurzen Sätzen skizzieren, zumindest hat man viele Dinge in Richtung europäische Standards geändert. Von daher war man in diesen Jahren zwar eine Partei mit religiösen Hintergrund, aber moderat, ähnlich wie die CDU.

  117. #120 Jonas Schimke
    18. Juli 2017

    @anderer Michel,

    So wie ich es verstanden habe, fußt er fast immer auf dem Boden von Religiosität .

    Kreationismus fußt per definitionem auf Religion, denn er geht davon aus, dass am Anfang des Universums ein Schöpfer stehe. Allerdings haben die meisten Gläubigen nicht begriffen, dass zwischem einem hypothetischen Schöpfer und ihrem eigenen Gott – sei es nun Allah oder der Gott der Bibel – noch eine gewaltige Lücke klafft. Allein über die Frage der Theodizee kann man ganz bequem zu dem Ergebnis kommen, dass der Schöpfer des Universums ausgesprochen böse gewesen sein müsste, oder vielleicht auch nur total desinteressiert am weiteren Ablauf des Geschehens, dass er in Gang gesetzt haben soll.

    shaders Satz verstehe ich auch nicht ganz, denn Macht ohne beschränkende Mechanismen (Gewaltenteilung) laufen in aller Regel auf eine Diktatur hinaus.

    Muslime sind besonders anfällig dafür, weil bei ihnen Allah ja auch alles bestimmt, sie es also nicht gewohnt sind, für sich selber zu denken. (Ist jetzt ein wenig aus der hohlen Hand heraus formuliert, aber so ganz abwegig wohl auch wieder nicht.)

  118. #121 Hans Zauner
    18. Juli 2017

    Noch zwei aktuelle Hinweise:

    – Der Biologen-Verband VBIO, der bisher zumindest auf dem Papier eine Art Kooperation mit Kutscheras Verein hatte, hat sich deutlich vom AK Evolutionsbiologie abgesetzt. Kutschera will jetzt vermehrt mit dem deutschen Ableger der Richard Dawkins Foundation zusammenarbeiten:

    http://www.evolutionsbiologen.de/aktuelles.html

    – Der hessische Wissenschaftsminister hat sich auch geäußert. Dass im Herbst Wahl ist, hat damit sicher gar nichts zu tun:

    https://wissenschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/aeusserungen-des-professors-sind-abstrus

    • #122 Joseph Kuhn
      18. Juli 2017

      @ Hans Zauner:

      Der AK Evolutionsbiologie verlinkt prominent zu gender-diskurs und sciencefiles. Meine Güte, und eine lange Liste von Hochschullehrern hat damit kein Problem?

  119. #123 RPGNo1
    18. Juli 2017

    @Hans Zauner

    Der Biologen-Verband VBIO, der bisher zumindest auf dem Papier eine Art Kooperation mit Kutscheras Verein hatte, hat sich deutlich vom AK Evolutionsbiologie abgesetzt.

    Gibt es dafür eventuell auch einen Link?

    Der hessische Wissenschaftsminister hat sich auch geäußert. Dass im Herbst Wahl ist, hat damit sicher gar nichts zu tun.

    Auf welche Äußerungen Kutscheras bezieht sich denn Minister Rhein? Ich kann es mir denken (und viele andere Kommentatoren sicher auch). Aber das bleiben trotzdem bloße Mutmaßungen. Die Pressemitteilung ist so nichtssagend, da kann jeder hineininterpretieren, was er möchte.

    • #124 Joseph Kuhn
      18. Juli 2017

      @ RPGNo1:

      “Auf welche Äußerungen Kutscheras bezieht sich denn Minister Rhein?”

      Es geht darum: http://kath.net/news/60177, das oben schon in Kommentar #5 von Nic Frank verlinkte Interview bei Kathnet. Siehe dazu auch die Vorboten des ministeriellen Unwillens: https://www.hna.de/kassel/staatlich-gefoerderte-paedophilie-kasseler-professor-wettert-gegen-homo-ehe-8490179.html.

      Traurig mitanzusehen, wie sich Kutschera immer mehr ins Abseits schwadroniert. Wie Trump werden sicher auch ihm genug ideologische Weggefährten bleiben, aber ich fürchte, in seiner Rolle als Hochschullehrer ist er inzwischen beschädigt. Soll man bei ihm z.B. noch eine Masterarbeit schreiben, promovieren, mit ihm publizieren? Das wird sich mancher überlegen, der eine Karriere vor sich hat.

  120. #125 Alisier
    18. Juli 2017

    “Muslime sind besonders anfällig dafür, weil bei ihnen Allah ja auch alles bestimmt, sie es also nicht gewohnt sind, für sich selber zu denken. (Ist jetzt ein wenig aus der hohlen Hand heraus formuliert, aber so ganz abwegig wohl auch wieder nicht.)”
    Und Juden sind Schuld am Kapitalismus, und die Deutschen an allem Bösen…..
    Ist jetzt ein wenig aus der hohlen Hand heraus formuliert…..

    Könnten wir derlei dämlichen Scheiß dann mal lassen? Danke.

  121. #126 Jonas Schimke
    19. Juli 2017

    @Alisier,

    ich denke, wir sollten doch wenigstens einen Unterschied zwischen Ethnie und Religionszugehörigkeit machen.

    Wie erklärst Du Dir denn den Umstand, dass aus den muslimischen Ländern kaum wissenschaftliche Leistungen kommen? Irgendeinen Grund muss das ja schließlich haben.

    “Inshallah” und “Allahu akbar” sind auch nicht ohne Grund auch in der nichtarabischen Welt in ihrer Bedeutung bekannt. M. a. .: wo ein Gott das Denken bestimmt, bleibt das eigene Denken auf der Strecke. Und wo weniger gedacht sondern nur geglaubt wird, kommt auch weniger Sinnvolles heraus.

  122. #127 RPGNo1
    19. Juli 2017

    @Joseph Kuhn
    Das stimmt mit meiner Vermutung überein. Die Pressemitteinlung des Wissenschaftsminister bleibt trotzdem dürftig, denn man sollte immer sagen, worauf man sich bezieht, um Spekulationen zu vermeiden.

    Zu Kutschera: Meine Empfehlung wäre, dass er sich in seinen Aussagen zu Gender zukünftig zurücknehmen oder am besten gleich eine Auszeit diesbezüglich nehmen sollte. Einer vernünftigen Diskussion um Gender/Gender-Mainstreaming und deren Möglichkeiten und Problemen erweist er einen Bärendienst. Das Klima diesbezüglich ist nach meinem Eindruck sowieso schon vergiftet genug.
    Kutscheres anerkannte Expertise als Evolutionsforscher oder auch sein Eintreten gegen Kreationismus blieben bei einer solchen Zurückhaltung unberührt.

  123. #128 Joseph Kuhn
    19. Juli 2017

    @ RPGNo1:

    Ich fürchte, seine Expertise als Evolutionsforscher wird an der einen oder anderen Stellen nicht mehr gefragt sein. Mit ihm zu arbeiten oder ihn zu beauftragen, wird ja zunehmend zur Belastung für die Kooperationspartner.

    Hier noch eine Stimme aus seiner Uni, diesmal den Erziehungswissenschaften: https://www.hna.de/kassel/erziehungswissenschaftler-zu-umstrittenen-homo-ehe-ansichten-kutschera-liegt-schlicht-falsch-8494218.html.

    An der Stelle muss man auch daran erinnern, dass Professoren zwar frei sind, im wissenschaftlichen Diskurs (!) Thesen zu vertreten, egal wie absurd sie den Fachkollegen oder Außenstehenden erscheinen mögen, das ist von der Wissenschaftsfreiheit gedeckt. Aber sie unterliegen ansonsten wie alle Beamte dem beamtenrechtlichen Mäßigungsgebot, d.h. sie sind gehalten, mit dem Recht auf Meinungsfreiheit besonders sensibel umzugehen. Dieses Sensorium scheint Kutschera gänzlich abzugehen oder es interessiert ihn nicht.

  124. #129 Hans Zauner
    19. Juli 2017

    @ #123, “Gibt es dafür einen Link”?
    – siehe die oben verlinkte Meldung bei Evolutionsbiologen.de:

    “Mit der Kooperation “AK Evolutionsbiologie & RFD-Germany” wird ab diesem Monat die Zusammenarbeit mit dem VBIO eingestellt.”

    (Wer sich von wem abgesetzt hat, geht aus dem dürren Satz zwar nicht hervor, aber gemeinsame Projekte mit dem VBIO gab es offenbar eh’ schon länger nicht mehr).

    @Joseph Kuhn #122

    Der AK Evolutionsbiologie verlinkt prominent zu gender- diskurs und sciencefiles. Meine Güte, und eine lange Liste von Hochschullehrern hat damit kein Problem?

    Da müsste man jetzt die Beteiligten fragen, aber ich nehme an viele wissen gar nicht, bzw haben es vergessen, dass sie auf dieser Liste stehen. Ich entdecke da auch Namen, bei denen ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass sie den derzeitigen Kurs ihres Vorsitzenden mittragen.

  125. #130 Alisier
    19. Juli 2017

    @ Jonas Schimke

    Dennoch kein Grund sich zu Pauschalurteilen hinreißen zu lassen. Monokausale Erklärungen greifen immer zu kurz.
    Parolen helfen nie, nirgends.

  126. #131 Jonas Schimke
    19. Juli 2017

    @Alisier,

    grundsätzlich gebe ich Dir recht. Allerdings kann man gewissen Problemen nur dann beikommen, wenn man ihren Ursachen auf den Grund geht.

    IMHO ist aber eine Religion, die Gewalt gegen Andersdenkende bis hin zum Töten – wie das sowohl die christlichen Religionen als auch die auf dem Koran basierenden tun – nicht ausschließt, eine solche Ursache. Dass das allein nicht ausreicht, ist mir auch klar, aber wo hat ein Atheist jemals mit dem Ruf “Gott ist tot!” eine Bombe geworfen?

  127. #132 RPGNo1
    19. Juli 2017

    @Hans Zauner

    – siehe die oben verlinkte Meldung bei Evolutionsbiologen.de

    Ah, danke. Den Passus habe ich überlesen. Zudem hatte ich die Meldung in #121 es so verstanden, dass es noch eine weitere Pressemitteilung des VIBO gäbe.

  128. #133 Alisier
    19. Juli 2017

    @ Jonas Schimke

    Das Hauptproblem ist in meinen Augen die fehlende Motivation für Zweifelnde in den jeweiligen Glaubenssystemen, wenn sie merken, dass sie allein wegen ihrer Herkunft abgelehnt werden. Und dieser Rassimus-light fällt uns inzwischen überall in Europa gehörig auf die Füße.

    Wer grundsätzlich Respekt und Akzeptanz spürt, hat es nicht mehr nötig, an einer Herkunftscommunity festzuhalten, die auch ihn grundsätzlich stört und einschränkt.

    Und bekennende, stolze Atheisten in China, die kein Problem damit haben Andersdenkende lebenslang einzusperren sind nicht gerade selten. Der Atheismus an sich ist auch in meinen Augen ein Fortschritt, aber keine Lösung für aktuelle Konflikte und Probleme.

    Glaubensfreiheit ist in meinen Augen eine der größten zivilisatorischen Leistungen überhaupt. Und auch wenn ich gerne und oft provoziere: Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Glauben ehrlichen Respekt entgegenzubringen, hilft enorm um ins Gespräch zu kommen, und im Gespräch zu bleiben.

  129. #134 Jonas Schimke
    19. Juli 2017

    @Alisier,

    Glaubensfreiheit ist in meinen Augen eine der größten zivilisatorischen Leistungen überhaupt. Und auch wenn ich gerne und oft provoziere: Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Glauben ehrlichen Respekt entgegenzubringen, hilft enorm um ins Gespräch zu kommen, und im Gespräch zu bleiben.

    Das sehe ich genau so. Schwieirg wird es allerdings, wenn der Gesprächspartner den ehrlichen Respekt vermissen lässt, weil sein Glaube ihm vorschreibt, alle nicht seinen speziellen Glauben Teilende zu verachten.

    Das Hauptproblem ist in meinen Augen die fehlende Motivation für Zweifelnde in den jeweiligen Glaubenssystemen, wenn sie merken, dass sie allein wegen ihrer Herkunft abgelehnt werden.

    Für diese Gruppe ist es meistens erst einmal ein Problem, dass sie von den eigenen Leuten gerade wegen ihres Zweifelns abgelehnt werden.

    Hinzu kommt das Problem der sich radikalisierenden Konvertierten, die sich durchaus auch aus so genannten “Biodeutschen” rekrutieren können. Könnte das nicht auch ein Produkt einer Gesellschaft sein, die dem unreflektierten Glauben zu viel Respekt entgegenbringt?

    Um Missverständnisse zu vermeiden: Personen MUSS man respektieren, das, was sie glauben, DARF man ggfls. NICHT respektieren, weil es Respekt der Person gegenüber gebietet..

  130. #135 Alisier
    19. Juli 2017

    Ungd genau diese Trennung kriegen viele nicht hin und verstehen auch gar nicht, wie man überhaupt zwischen einer Person, und dem was sie glaubt, trennen kann.

    Wir sind uns ja auch grundsätzlich einig. Ich habe halt lernen müssen, dass man nicht vorsichtig und umsichtig genug sein kann, wenn man in Gesprächen wirklich was erreichen will.

    Das Problem ist auch, dass zu viele es zugelassen haben, dass ein bescheuerter Glaube an ihre Persönlichkeit geknüpft wurde, zu einer Zeit, als sie sich noch nicht dagegen wehren konnten.

    Da wäre dann zuweilen eine Deprogrammierung sinnvoll. Nur gehört sowas mit zu den schwierigsten Dingen überhaupt. Und letztendlich sind wir alle geprägt worden. Schwieriges Thema, und hier etwas OT…..

  131. #136 RPGNo1
    19. Juli 2017

    @Joseph Kuhn

    Dieses Sensorium scheint Kutschera gänzlich abzugehen oder es interessiert ihn nicht.

    Meine laienhaften Analyse nach: Es ist eine Mischung aus beiden.
    Kutschera scheint nach dem Motto zu handeln “Viel Feind, viel Ehr”.
    Er ist nach eigener Aussage Nichtwähler, Anhänger eines naturalistischen Weltbildes, und Politik interessiert ihn nur soweit, wie sie versucht, auf die NaWi Einfluss zu nehmen (Stichworte Kreationismus und Gender).
    Zudem gibt er Interviews nicht nur in einigermaßen seriösen Medien (Spiegel Online, Cicero), sondern auch in solchen Medien oder Portalen, die als zumindest zweifelhaft zu bewerten sind (kath.net, Huffington Post).

  132. #137 Hans Zauner
    19. Juli 2017

    @RPGNo1 #132

    …. so verstanden, dass es noch eine weitere Pressemitteilung des VIBO gäbe.

    Jetzt gibt es tatsächlich eine Mitteilung des VBIO:

    Der VBIO distanziert sich damit auch ganz explizit von verschiedenen Äußerungen des Vorsitzenden des AK Evolutionsbiologie, Prof. Dr. Ulrich Kutschera, die mit dem Leitbild des VBIO nicht vereinbar sind.

    http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=24244

    • #138 Joseph Kuhn
      19. Juli 2017

      @ Hans Zauner:

      Danke für den Link. Angesichts der Leute, die im Vorstand des VBIO sind, könnte Kutschera ja noch mal ins Nachdenken kommen. Das ist jetzt schließlich Kritik von Hochschullehrern des biowissenschaftlichen Kernbereichs und nicht damit abzutun, seine Kritiker verstünden eh nichts von Naturwissenschaften.

  133. #139 RPGNo1
    19. Juli 2017

    @Hans Zauner
    Nochmals danke. Die Kontakte zwischen VIBO und AK lagen schon des längeren auf Eis, jetzt erfolgt der fällige letzte Schnitt.

  134. #140 Laie
    19. Juli 2017

    @Jonas Schimke, #134

    Richtig, die Radikalität einer radikalen Religion oder Ideologie, ob nun von auswärts Stammenden oder von Konvertiten übernommen ist der Kern des Problems.

    Wenn ich das richtig sehe, ist der einzige Weg weg von der Radikalität – wie wir sie aus den Medien immer wieder erfahren, diese Religion als das zu sehen was sie wirklich ist um eine Lösung für die Verwirrten anzubieten.

    Mein Vorschlag ist durch gekonnte Aufklärung und Bildung, vor allem Logik, Mathematik usw. zumindest bei den Jüngeren den Unfug gar nicht in den Kopf zu lassen. Der heutige Brennpunkt sind die Schulen, wo man von dauer – überforderten Lehrern (m+w) hört.

    Mit dem derzeitigen Überschuss, den Deutschland erwirtschaftet, von dem die Politik behauptet nicht zu wissen wohin damit, wäre die Finanzierung der Bildung der Jüngsten sichergestellt, am Besten in Form einer Intensivbetreuung, d.h. maximal 2 Schüler pro Lehrperson.

    @Alisier
    Ihr Beitrag 135 macht sogar Sinn. Das Positive muss ich auch erwähnen, für mich ein Existenzbeweis. Das “Deprogrammieren” wird effektiv bei Jüngeren leichter möglich sein.

  135. #141 Deinocheirus
    Frankfurt
    20. Juli 2017

    @Hans Zauner, #129:

    “Da müsste man jetzt die Beteiligten fragen, aber ich nehme an viele wissen gar nicht, bzw haben es vergessen, dass sie auf dieser Liste stehen. Ich entdecke da auch Namen, bei denen ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass sie den derzeitigen Kurs ihres Vorsitzenden mittragen.”

    Und viele wissen gar nicht, bzw. haben es vergessen, dass genau jene “AG Evolutionsbiologie”, die sich jetzt mit gesetzten Worten von Herrn Kutschera distanziert, jahrelang von diesem geleitet wurde. Weshalb er ja auch bis vor kurzem mit seinen sogenannten Fachbüchern, die – wen wundert’s – vor Bizarrerien nur so strotzen, auf positive Rezensionen auf ebenjener AGE-Seite hoffen durfte. Ja, das haben viele AGE-Mitglieder und Briefunterzeichner plötzlich vergessen. Vor allem auch das auffällig passende Niveau, mit dem man sich einst für den Großen Vorsitzenden und dessen “Naturalismus” einsetzte – wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt, an dem Kutschera schon Bio-Ideologie en masse verzapft hatte:

    http://axonas.twoday.net/stories/3257227/#3258901

    Die “AG Evolutionsbiologie” hat diese ganze Fehlentwicklung, für die der Name Kutschera steht, über Jahre aktiv mitbefördert. Aber sicher ist es der bequemste Weg, sich jetzt mit “nichts wissen” oder “vergessen” aus der Affäre zu ziehen.

  136. #142 Hans Zauner
    20. Juli 2017

    @ Deinocheirus, #140

    Richtigstellung: Die “AG Evolutionsbiologie” (die den Beitrag über Biologismus verfasst hat, den ich auch mit unterzeichnet habe) ist eine andere Vereinigung als der “AK Evolutionsbiologie”, dem Kutschera vorsteht.

    Und ja, die Namen sind zum Verwechseln ähnlich, das ist etwas unglücklich.

  137. #143 Deinocheirus
    20. Juli 2017

    @ Hans Zauner, #141

    Sehen Sie, das ist genau die Unehrlichkeit, die ich meine. Schauen Sie z.B. doch mal in das Buch “Kreationismus in Deutschland” (2007), wie Kutschera sich da als Vorsitzender der “AG Evolutionsbiologie” inszeniert – ja, der AG (!), und nicht des “AK”. Das hat nichts mit “zum Verwechseln ähnlich” zu tun – es war “keine andere Vereinigung”, wie Sie den Lesern jetzt suggerieren, sondern ein und dieselbe!

    Insofern ist Ihre “Richtigstellung” eine Verschleierung der Tatsachen. Aber auch damit liegen Sie ja voll auf Linie: Nach dem AG-AK-Schisma 2009 schrieb Kutschera die in “Kreationismus in Deutschland” ausgebreitete ruhmreiche Geschichte der AGE einfach um: da war’s dann plötzlich der AK, und nicht mehr die AG, die 2002 auf Anregung des großen Ernst Mayr entstand, usw. usf.
    Wie praktisch, wenn man jetzt Kutscheras Ehrlichkeit in diesem Punkt einfach übernehmen kann – und vor allem so tun, als hätte man nie etwas falsch gemacht. Bravo! So stelle ich mir die Arbeit eines vertrauenswürdigen Wissenschaftlergremiums vor.

  138. #144 RPGNo1
    20. Juli 2017

    @Deinocheirus
    Wirfst du da gerade verschiedene Aspekte, die nichts miteinander zu tun haben, wild durcheinander? Lies dir nochmal folgende Links durch, dann verstehst du vielleicht besser die Verbindungen zwischen AK Evolutionsbologie, AG EvoBio und vdbiol/VBiO.
    http://www.evolutionsbiologen.de/index.html
    http://www.evolutionsbiologen.de/media/files/2012_KUTSCHERA_HOSSFELD_10-Jahre-AK.pdf

    Übrigens: Deine Verlinkung auf den virtuellen Zettelkasten Axonas, in dem jeder irgendwelche Behauptungen aufstellen kann, hat Null Aussagekraft.

  139. #145 Joseph Kuhn
    20. Juli 2017

    @ RPGNo1, @ Hans Zauner:

    Die Sprache von Deinocheirus, z.B. die Rede vom “Großen Vorsitzenden”, erinnert sehr an Georg Menting, der sich seit geraumer Zeit an Kutschera abarbeitet. Eine illustre Runde.

    Hier noch eine Medienmeldung über die aktuelle Entwicklung im “Fall Kutschera”, u.a. mit einer Gegenäußerung von Kutschera: https://www.hna.de/kassel/kritik-an-homo-ehe-uni-kassel-prueft-schritte-gegen-professor-8497667.html, und bei Spiegel online geht es um studentischen Protest: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/kassel-demo-gegen-uni-professor-der-gegen-homo-ehe-hetzt-a-1158757.html

  140. #146 Hans Zauner
    20. Juli 2017

    @Deinocheirus

    Danke RPGNo1 für die Links. Hier auch noch etwas zu den Hintergründen:

    http://www.ag-evolutionsbiologie.de/statuten/gr%C3%BCndungserkl%C3%A4rung/

  141. #147 Jonas Schimke
    20. Juli 2017

    @Laie, #140,

    diese Religion als das zu sehen was sie wirklich ist um eine Lösung für die Verwirrten anzubieten.

    Das Problem ist nicht nur diese Religion, das Problem sind alle Religionen.

    Wie soll man denn einem Muslim klarmachen, dass seine Religion Murks ist, wenn man gleichzeitig die Fahne des Katholizismus oder der Evangelikalen hochhält?

    Religion und logisches Denken gehen nicht zusammen, weil die Lehren der Religionen zur Realität in unauflösbarem Widerspruch stehen.

  142. #148 RPGNo1
    20. Juli 2017

    @Joseph Kuhn, Hans Zauner
    Danke für Links.
    Die Medienmühle dreht schneller in der causa Ulrich Kutschera.

  143. #149 roel
    20. Juli 2017

    @Jonas Schimke “Religion und logisches Denken gehen nicht zusammen, weil die Lehren der Religionen zur Realität in unauflösbarem Widerspruch stehen.”

    Deshalb heißt das ganze auch Glauben. Aber das heißt nicht, dass gläubige Menschen nicht logisch denken. Es sind zwei verschiedene Prozesse, die da ablaufen.

  144. #150 roel
    20. Juli 2017

    @Joseph Kuhn “Die Sprache von Deinocheirus, z.B. die Rede vom “Großen Vorsitzenden”, erinnert sehr an Georg Menting, der sich seit geraumer Zeit an Kutschera abarbeitet. Eine illustre Runde.”

    Oh, Geoman is back!

  145. #151 RPGNo1
    20. Juli 2017

    @roel

    Oh, Geoman is back!

    Den Nick habe ich schon mal gesehen. Kreationist und Sciencecrank, schlug früher des häufigeren mit abstrusen Hypothesen und Beweisen in ScienceBlogs auf (besonders wenn es um Evolution ging). Stimmt’s?

  146. #152 Deinocheirus
    20. Juli 2017

    @joseph kuhn #145,

    Spätestens mit #151 merken Sie ja, was Sie mit Ihrer “Wortwahl”-Anmerkung erreicht haben. Für den typischen AGE-Vertreter a la RPGNo1 immer der willkommene Weg, von eigenem, massiven Fehlverhalten abzulenken und in den Hexenjagd-Modus zu schalten – also genau so, wie man Kutschera jahrelang willig hinterhergerannt ist. Auf diesen Punkt wollte ich aufmerksam machen, und erwartungsgemäß versucht die Gegenseite jetzt davon abzulenken, indem sie ihr AG/AK-Verwirrspiel mit Kutschera-Links (!!) untermauert (dem bekanntlich glaubwürdigsten unter den glaubwürdigen Geschichtenerzählern!). Man nehme diese Ignorier- und Ablenktaktik und komplettiere sie mit dem in #151 geposteten Beleidigungs- und Kreationistengeschrei: das beweist meine These zu genüge. Mein geschmähter “Zettelkasten”-Link in #141 führt ja haargenau den Martin Neukamm vor, wie er jetzt im Verhalten von RPGNo1 erkennbar wird. Klar, dass er tunlichst vermeidet, INHALTLICH drauf einzugehen und stattdessen lieber die bewährte Kutschera-Strategie fährt (“mein Kritiker wurde nicht peer-reviewed, also ist seine Aussagekraft gleich Null” o.ä.).

    Herr Kuhn, zur Ergänzung noch dieses: Ulrich Kutschera wurde AGE-intern zur Genüge als “Großer Vorsitzender” tituliert. Die internen Vorgänge beim AGE-AK-Schisma 2009 wurden x-fach nach draußen durchgestochen, jeder einigermaßen Informierte wusste irgendwann bescheid.

    Aber jetzt bedankt sich Herr Zauner in #146 höchst wortkarg für die angebotenen Nebelkerzen-Links, die all das vertuschen sollen, und meint, damit hätte sich die traurige AGE-Vergangenheit unter Kutschera erledigt bzw. wäre keiner selbstkritischen Betrachtung wert. Womit er eigentlich nur seinen moralischen Status als eifriger Kutschera-Kritiker offenbart: er sitzt in einem Glashaus Namens AGE, aber will es nicht wahrhaben. Traurig.

  147. #153 RPGNo1
    20. Juli 2017

    @Deinocheirus

    Für den typischen AGE-Vertreter a la RPGNo1 … in den Hexenjagd-Modus zu schalten … erwartungsgemäß versucht die Gegenseite jetzt davon abzulenken …

    ROFL, was für ein gequirrlter Unfug. Da leidet einer ganz gewaltig unter Verfolgungswahn.
    Sperr mal deine Ohren auf, Geomännchen (denn das du eine Sockenpuppe von ihm bist, hast du mit deinem Rant schlüssig bewiesen):
    Ich bin kein Biologe und erst recht nicht im AK Evolutionsbologie, AG EvoBio und vdbiol/VBiO tätig. Ich bin nur ein simpler Angestellter mit einem Diplom in Chemie, einem Interesse in Evolutionsbiologie und einem Gehirn, dass im Gegensatz zu deinem auch zum Denken benutzt wird.
    Wenn dir die Rückschlüsse der naturwissenschaftlich gebildeten Kommentatoren nicht gefallen, dann kannst du sich gerne wieder zu deinem Zettelkasten trollen. Niemand hat sich hierher eingeladen, sondern du selber hast dich auf einen Sockel gestellt, von dem du nun wieder runtergestoßen wirst. So Long, and Thanks for All the Fish!

  148. #154 roel
    20. Juli 2017

    @RPGNo1 “schlug früher des häufigeren mit abstrusen Hypothesen und Beweisen in ScienceBlogs auf” so um 2009,10,11,12.

  149. #155 Deinocheirus
    20. Juli 2017

    #153

    Na, dann merken Sie wenigstens mal, wie das ist, Herr RPGNo1. Sie sind “kein Biologe”, sondern haben nur ein “Diplom in Chemie” (war Martin Neukamm nicht auch “Diplom-Chemieingenieur”? Na ja – dass er kein Biologe ist, hat man ja in quasi allen seinen Publikationen zum Thema Evolution unangenehmst bemerkt).

    Und ich bin nicht Georg Menting und auch kein Kreationist (@roel: und habe auch nicht “um 2009,10,11,12” auf Scienceblogs gepostet). Soviel zur Befähigung Ihres simplen Angestelltengehirns in Sachen logisches Schließen.

    Gleicht sich doch alles wieder aus. Und jetzt hoffe ich auf einen Hans Zauner-Post, dessen ausgeglichene Art ich immer geschätzt habe. Wenn er nur konsequent wäre und die AGE verlassen würde, wie es schon vor 2009 einige wenige vernünftige Leute getan habe: dann würde ich ihn als Kutschera-Kritiker durchaus respektieren.

  150. #156 RPGNo1
    20. Juli 2017

    @Deinocheirus
    Du amüsierst mich.
    Erst alle möglichen Verbände und Leute dumm von der Seite anmachen, dann einen auf unschuldig Verfolgten produzieren und jetzt die coole Socke raushängen lassen. Hast du sonst noch ein paar Schoten auf Lager? Mach weiter, ich hol mir erstmal ein kühles Getränk. 😀

  151. #157 roel
    20. Juli 2017

    @Deinocheirus “Gleicht sich doch alles wieder aus.” Anderer Name, gleiche Agressivität. Welches Jahr war denn falsch?

  152. #158 Deinocheirus
    20. Juli 2017

    Ihr Verhalten amüsiert die Leser hier gewiss nicht weniger – Sie führen uns den kompletten Martin Neukamm auf: Argumente ignorieren und verdrehen, ausfällig werden, zur Hexenjagd auf Kreationisten blasen, sich in zunehmend unkontrollierte Wut hineinsteigern und dabei lustige Vollfehlschlüsse produzieren – und dann die coole “ich hol’ mir mal ein Bier”-Socke raushängen lassen, wenn Sie abrupt bemerken, dass Ihnen, wie so oft in den glorreichen 15 AGE-Jahren, mal wieder alle Sicherungen durchgeknallt sind. Ja, so war’s schon immer. Und genau deshalb ist ein Hans Zauner bei Ihnen auch so furchtbar fehl am Platze.

  153. #159 Deinocheirus
    20. Juli 2017

    @roel: alle. Und aggressiv sind auch alle – außer Martin Neukamm, klar.

  154. #160 roel
    20. Juli 2017

    @Deinocheirus Danke für den Hinweis.

  155. #161 Laie
    20. Juli 2017

    Der Einwand ist verständlich. Bei einem Großbrand ist es wirksamer diesen zuerst zu bekämpfen, bevor man sich um kleinere ungefährlichere Glutnester kümmert. Damit ist gemeint, einer, der mit einem Wachturm-Exemplar herumsteht wird nicht soo sehr gefährlich sein, als jemand, der sein Messer zückt wenn der gegenüber als “Ungläubig” angesehen wird.

    Man wird auch nicht dem kleinen Ladendieb die Spezialeinheit auf den Hals hetzen, wenn es gleichzeitig einen bewaffneten Bankraub auf der gegenüberliegenden Seite gibt.

    Die Gefährlichkeit der christlichen Religionen ist eher für die Gläubigen selbst gegeben, da sie meinen, sich auf die Wange schlagen zu lassen sei ok. Bei der moslemischen ist es ja umgekehrt, wie es die Verhaltensregeln zur Behandlung von Ungläubigen, also der anderen als religiöse Rituale vorschreiben.

  156. #162 RPGNo1
    20. Juli 2017

    @Deinocheirus

    IIhr Verhalten amüsiert die Leser hier gewiss nicht weniger – Sie führen uns den kompletten Martin Neukamm auf: Argumente ignorieren und verdrehen, ausfällig werden, zur Hexenjagd auf Kreationisten blasen, sich in zunehmend unkontrollierte Wut hineinsteigern und dabei lustige Vollfehlschlüsse produzieren – und dann die coole “ich hol’ mir mal ein Bier”-Socke raushängen lassen, wenn Sie abrupt bemerken, dass Ihnen, wie so oft in den glorreichen 15 AGE-Jahren, mal wieder alle Sicherungen durchgeknallt sind. Ja, so war’s schon immer. Und genau deshalb ist ein Hans Zauner bei Ihnen auch so furchtbar fehl am Platze.

    Hm, mein Personalausweis zeigt vieles, aber nicht den Namen “Martin Neukammer”. Zudem sprach ich von einem kühlen Getränk, ein Bier finde ich nirgends in Kommentar #156. Die sogenannte Hexenjagd ist auch deine ganz persönliche Meinung. Und zuletzt: Agressionen versprüht hier nur einer: Du ganz alleine. Ich amüsiere mich lediglich.

    Aber mir ist inzwischen klar, dass in deinem Oberstübchen mehr als ein paar Drähte falsch verdrahtet sind. Es kann nicht gesund sein, so unter Verfolgungswahn zu leiden, überall seinen ganz persönlichen Feind zu sehen und Geifer in alle Ecken zu versprühen. Trink einen heißen Tee mit Honig, nimm ein Baldriantropfen, dann kommt der Blutdruck auf normales Level. :)
    Hasta la vista!

  157. #163 Deinocheirus
    20. Juli 2017

    @RPGNo1

    Nee, von “Martin Neukammer” war ja auch nicht die Rede. Sondern von Martin Neukamm. Also nochmal danke für die perfekte Imitation, die Sie abgeliefert haben.

    Dass die armselige Nummer, die Sie jetzt zu später Stunde noch abziehen, diese Darbietung nur abrundet, habe ich Ihnen ja schon mitgeteilt – erst der typisch enthemmte Testosteronkoller:

    “Sperr mal deine Ohren auf, Geomännchen (denn das du eine Sockenpuppe von ihm bist, hast du mit deinem Rant schlüssig bewiesen):
    Ich bin kein Biologe und erst recht nicht im AK Evolutionsbologie, AG EvoBio und vdbiol/VBiO tätig. Ich bin nur ein simpler Angestellter mit einem Diplom in Chemie, einem Interesse in Evolutionsbiologie und einem Gehirn, dass im Gegensatz zu deinem auch zum Denken benutzt wird.”

    Und dann, als die hastig eingeworfenen Pillen langsam wirken, ein

    “Trink einen heißen Tee mit Honig, nimm ein Baldriantropfen, dann kommt der Blutdruck auf normales Level.”

    Nun, bei Ihnen wirkt dieses Hausmittelchen ja schon lange nicht mehr – da müssen härtere Dinge eingeworfen werden. Sie haben mein aufrichtiges Mitleid.

    Gute Nacht!

  158. #164 Peter Abelhus
    21. Juli 2017

    Nun ist ja doch noch etwas mehr Farbe ins Spiel gekommen, indem Deinocheirus z. B. auf Axonas hinweist, wo das Spiel der AG ausgesprochen köstlich vorgeführt wird (wer die Seite noch nicht kennt und mal wieder herzhaft lachen will, sollte sich dieselbe unbedingt ansehen). Gehen wir einmal folgenden Gedankengang nach:

    Martin Neukamm und Co schreiben einen Artikel, über denselben soll anderswo nun diskutiert werden – und ausgerechnet Martin Neukamm und Co werden dort die eifrigsten Schreiberlinge sein. Neukamm spricht also mit Neukamm über Neukamm, während Neukamm die Kommentare von Neukamm kommentiert, welche wiederum von Neukamm und Neukamm beantwortet werden. Damit die Sache nicht so schnell auffällt, benutzt er Tausend verschiedene Namen. Was soll ein Neukamm dazu sagen, wenn die Sache auffliegt? In seinem Ausweis stehe überhaupt nicht “Neukammer” (hat zwar auch niemand sonst gesagt – aber egal, immerhin redet er weiter). Das alte Spielchen inmitten einer “aufgeklärten” Zeit.

    Putzig, gell?

  159. #165 RPGNo1
    21. Juli 2017

    @Deinocheirus
    Dein Blutdruck ist ja immer noch auf 180. Und dein Gehirn sendet immer noch Störfeuer. Wie sonst kann man offensichtliche Tatsachen verdrehen, wie z.B. dass du anscheinend am selben Abend (also spät nachts) noch auf meinen Kommentar geantwortet hast. *großes Kopfschüttel*
    Aber ich stelle die Trollfütterung jetzt ein, sonst platzt du noch vor Aufregung. Führ deinen trauriges Leben wie bisher weiter. Du bist zu nur zu bedauern.

    @Abelhus
    Du leidest unter der gleichen Verwirrung wie dein Kollege Deinocheirus, wie dein seltsames Geschreibsel zeigt. Auch hier gilt: Einstellung der Trollfütterung. Und eine große Portion Bedauern für dein trauriges Leben.

    Gehabt euch wohl, compañeros. Der Buddelkasten gehört euch.

  160. #166 Peter Abelhus
    21. Juli 2017

    Nun ja, wenn man anderen Leuten, von denen die eigenen Vorurteile keine Ahnung haben, wo jene überhaupt stehen, Glatteisfallen legen will und dann auf denselben selber ausrutscht, dann sollte man etwas dazulernen (habe ich schon einmal gesagt, bloß hast du offenbar nicht zugehört). Aber deshalb gleich vollkommen blau und grün anzulaufen, ist nun auch etwas übertrieben.

    Immerhin war dein vorletzter Satz bemerkenswert: nicht einmal ein bißchen pflegelhaft – was durchaus ein Anzeichen dafür sein kann, dass du die Kurve, die direkt vor dir ist, vielleicht doch noch irgendwann einmal bemerkst.

  161. #167 Deinocheirus
    21. Juli 2017

    In der Tat, man kann es unter Unterhaltung verbuchen, wie “RPGNo1” in genau derselben Manier Gift und Galle spuckt, wie man es auch von “Darwin upheavel” im Freigeisterhaus-Forum oder von “Philosophicus” bei Amazon gewohnt ist. Der Mann ist ein hoffnungsloser Fall und für sein langjähriges Dasein als Kutscheras Schoßhündchen letztendlich bitter bestraft worden – hat er doch ernsthaft geglaubt, als Diplom-Chemieingenieur auf evolutionsbiologischem Gebiet eine wichtige Rolle spielen zu können (was als blutiger Laie eben nicht geht). Mit dieser Lebenslüge muss er jetzt irgendwie umgehen, und da gibt es nur eines: vertuschen, vertuschen, vertuschen, und jedem, der ihm den Spiegel vorhält, als “Sciencecrank”, “Kreationist” oder “Troll” zu beschimpfen. Etwas anderes kennt er nicht, und wird es nie kennenlernen.

    Vom kleinen Neukämmchen hat sich ja hinlänglich herumgesprochen, dass dessen Hassausbrüche periodisch immer wieder hochkochen (ein Verhalten dass er in auffallender Weise mit dem Überprofessor aus Kassel teilt). Darüber könnten wir jetzt alle Posting für Posting weiterlachen, aber das ist ja eigentlich nicht Sinn dieser Diskussionsseite. Mich würde vielmehr interessieren, was ein im Grunde vernünftiger Mensch wie Hans Zauner zu den Vorgängen sagt, die von Julio Lambing, dem Blogbetreiber bei Axonas, öffentlich gemacht wurden. Ich bin mir sicher, dass er nicht die Neukamm-Strategie fahren würde, also durchschaubares Abwimmeln mit einem “da kann jeder posten, das hat keine Aussagekraft”. Er würde es wohl eher a) lesen und sich b) seine Meinung bilden. Wenn die ihn aber dazu bringt, seine Mitgliedschaft in der AGE anders zu sehen als bisher, dann erklärt das vielleicht, dass er zuerst noch – sehr wortkarg – die Strategie mit den AG/AK-Nebelkerzenlinks mitgetragen hat, seitdem aber schweigt.

    Übrigens halte ich auch Herrn Kuhn für einen vernünftigen Menschen, seine reflektierte Kutschera-Kritik beweist es zur Genüge. Auch von ihm würde mich interessieren, ob er in den von Lambing recherchierten Vorfällen nicht ein inakzeptables Fehlverhalten der AGE sieht und vor diesem Hintergrund die von mir vorgebrachte Kritik an dem jetzigen AGE-Brief gegen Kutschera verständlich findet. Ich denke, dazu darf man sich durchaus positionieren, statt – irrtümlich, wie man mir hoffentlich glaubt – einfach Georg Menting ins Spiel zu bringen und weiter nichts zur Sache zur sagen.

    Das aber nur als Anregung, damit hier Vernunft einkehrt, sprich, das Gegenteil der höchst armseligen “das ist ein Kreationist!!! ein Troll!!!”-Kreischreflexe von RPGNo1.

  162. #168 Peter Abelhus
    21. Juli 2017

    Deinocheirus.

    Es gibt zuweilen Dinge, die mag man erst gar nicht glauben, weil man sich in einer Gedankenwelt eingerichtet hat, von der man annimmt, dass alles in bester Ordnung ist. Geht man diesen Dingen trotzdem nach, mag aus der Ungläubigkeit eine Ahnung entstehen – ein Anfang, aus dem man mehr machen kann.

    Viele Ereignisse brauchen Zeit, um sich auszuwirken – wie lang diese Zeit ist, hängt von den jeweiligen Personen ab. Ich kenne die beiden genannten Herren nicht. Aber ich bin geneigt, Ihre Annahmen über dieselben zu unterstreichen. Deren nächsten Kommentare werden vielleicht ausdrücken, wie beweglich sie sind und wo sie zu finden sind.

  163. #169 roel
    21. Juli 2017

    @Deinocheirus und Peter Abelhus Bitte machen Sie nicht so viele vage Andeutungen, sondern stellen Sie die Sachverhalte konkret dar. Dann brauche ich nicht 10 Jahre alte Sachen, zu recherchieren.

  164. #170 Deinocheirus
    21. Juli 2017

    @roel: Das mit den “vagen Andeutungen” ist wohl eher Ihrer voreingenommenen Wahrnehmung geschuldet (“Geoman is back”, right?).

    Sie müssen sich doch nur den von mir gleich zu Beginn (#141) gegebenen Link ansehen, dort schildert Julio Lambing sehr eindrucksvoll, wie die AGE zu Kutscheras Zeit als Vorsitzender so drauf war. Er gibt dort auch genügend weiterführende Links.

    Freilich ist es für Sie einfacher, Neukämmchens hochwissenschaftlichem “Argument” zu folgen, dass dies der Link zu einem “Zettelkasten” sei, in dem “jeder posten” dürfe, und der deshalb zur Beurteilung der Seriosität der AGE “Null Aussagekraft” hätte.

    Aber dann können wir die Runde hier auch gleich schließen. Hier darf ja auch jeder posten, folglich hat alles, was Sie und ich und Hans Zauner und die cholerische Buchstaben-Zahl-Sockenpuppe zur AGE sagen, “Null Aussagekraft” (*Achtung, Ironie*).

  165. #171 Joseph Kuhn
    21. Juli 2017

    @ Deinocheirus:

    Ich soll Stellung nehmen zu irgendwelchen für mich nicht durchschaubaren Geschichten über irgendeine der Gruppen in der Biologie? Das tue ich mir gewiss nicht an. An den Geschichten habe ich keine Aktien. Aber ich fände es bei solchen Debatten angemessen, nicht aus dem anonymen Hinterhalt heraus Vorwürfe und Forderungen zu formulieren, sondern das mit offenem Visier zu tun. Pseudonyme haben im Internet oft ihren guten Sinn und auch mancher, der Unfug schreibt, wird dadurch zu seinem Vorteil geschützt. Aber in dem Fall, warum nicht offen?

    Und wie “roel” vorhin sagte: Konkret ist besser als andeutungsreiches Raunen. Die meisten der Leser/innen hier sind nicht Mitglied in einer der Biologen-Gruppen.

  166. #172 Deinocheirus
    21. Juli 2017

    @Joseph Kuhn

    Nein, Sie “sollen” nicht – es gibt für Sie natürlich keine Verpflichtung (und für Hans Zauner auch nicht). Ich habe diesen Gedanken ausdrücklich als “Anregung” gekennzeichnet, und zwar als Gegengewicht zu Ihrer – aus meiner Sicht unangebrachten – Verdächtigung, ich sei der dubiose Herr Menting.

    “Anonymer Hinterhalt”: Sie liefern das Stichwort. Mein Link dokumentiert einen Fall anonymer Beschimpfungen, die der Betroffene auf einen der ganz großen Großsprecher der AGE zurückverfolgen konnte (und wie dieser Großsprecher seinerzeit darauf reagierte, sagt ja alles – man hatte ihn volles Programm ertappt). Auch konnte Herr Lambing damals zeigen, dass dies kein Einzelfall ist.

    Besagtes Sockenpuppentheater zeigt doch sehr gut, mit was für Leuten man es bei der AGE zum Teil zu tun hat – ich und viele andere Biologen fanden das damals einfach nur erschreckend (die Sache hat sich blitzschnell rumgesprochen, siehe auch Lambings Überraschung über die vielen Zugriffe auf seine Seite). Also: die AGE darf da machen was sie will, wird aus Prinzip nicht kritisiert – und dadurch zum Weiterpöbeln ermutigt! – und man selber soll “mit offenem Visier” durch diese Giftsümpfe gehen, ja?

    Lieber Herr Kuhn, machen wir’s kurz: Sie haben hier “Evolutionsbiologen kritisieren Kutschera” getitelt und diese Meldung mit einem Lob der AGE verknüpft. Sie wissen aber über die Vergangenheit der AGE offensichtlich wenig bis nichts – wenn Sie bescheidwüssten, würden Sie sich wahrscheinlich jedes Lob verkneifen. Metaphorisch gesprochen, wendet sich die AGE mit Ihrer Stellungnahme gegen das Monstrum, dass mit deren vollem Engagement über Jahre erst groß gemacht wurde. Die Öffentlichkeit freilich soll nur Ersteres wahrnehmen, die gesetzt formulierte Kritik, und nicht die gesammelten Widerwärtigkeiten speziell der Jahre 2002-2009. Dieses Spielchen sollte man nicht mitmachen. Sich als AGE-Mitglied öffentlich über Kutschera empören – Hans Zauner hat ihm auf Twitter kürzlich NPD-Niveau attestiert – aber beharrlich darüber schweigen, dass man einst zusammen mit ihm eine schon damals absolut stillose Pöbeltour gefahren ist, das ist ein schlechter Witz. Kein aufrechter Mensch dürfte so etwas unterstützen – viel mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

    Ich wünsche Ihnen einen guten Abend.

    • #173 Joseph Kuhn
      21. Juli 2017

      @ Deinocheirus:

      “Sie wissen aber über die Vergangenheit der AGE offensichtlich wenig bis nichts”

      So ist es. Daher will ich dazu auch nichts sagen. Dessen ungeachtet finde ich es gut, dass sich die AG EvoBio jetzt so zu Wort meldet und ich würde z.B. auch der RDF keinen Vorwurf daraus machen wollen, dass sie fast zum Kutschera-Verein geworden ist, wenn sie sich jetzt einmal gegen seine überzogenen Sprüche verwehren würde. Mag sein, dass das eine bequeme Außensicht ist, aber so ist das halt, als Außenstehender sieht man auch manchen Ehestreit von Freunden weniger verbissen als diese selbst.

      @ all:

      Auch kurios: Kathnet verteidigt jetzt Kutschera. Da ist zusammengewachsen, was nicht zusammengehört. Die unsäglichen sciencefiles springen ihm erwartungsgemäß ebenfalls zur Seite und beklagen, dass “abweichende Meinungen” tabuisiert würden. Ausgerechnet eine Internetkloake wie die sciencefiles, in der sich nur abweichende Meinungen zu Wort melden, abweichend vom gesunden Menschenverstand in dem Fall. Warum haben die eigentlich nicht die Genderstudies mit dem schrägen Argument, man dürfe keine “abweichenden Meinungen” tabuisieren, verteidigt?

  167. #174 Laie
    21. Juli 2017

    @Joseph Kuhn
    Ich kann nur vermuten, dass die “Genderstudies” von allen Mainstream-Medien und politisch Korrekten so sehr verteidigt wird in der Form, man dürfe keine davon abweichende Meinung besitzen, sodass dann andere Leute sich anderen Themen lieber zuwenden. Es können ja nicht immer die “Genderstudies” im Fokus des Interesses aller zu stehen.

    Vielleicht könnte es helfen, wenn echte Biologen bei den “Genderstudies” ordentlich mitmachen, damit die auch einen ordentlichen geistigen Input haben. Denn wenn das Fundament stimmt, dann kann vieles korrekt abgeleitet werden und Fehler vermieden werden.

    • #175 Joseph Kuhn
      21. Juli 2017

      … so ein Käse, die Genderstudies stehen doch im Fokus des Interesses von kathnet und sciencefiles, die sind regelrecht fixiert darauf. Was sind eigentlich “echte Biologen”? Gibt es auch “unechte”? So wie falsche Schotten? Oder echte Laien?

  168. #176 rolak
    22. Juli 2017

    Warum .. eigentlich nicht?

    Solche Typen stehen doch immer auf Dreiteilung (oder -faltung, je nachdem), Joseph, es dürfte also genehme, abweichende und entartete Meinungen geben.

    auch “unechte”?

    Ja sicher doch. Nur eben sehr selten, wg des Risikos, denn wer Biologen nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Muß man wissen.

  169. #177 Laie
    22. Juli 2017

    @Joseph Kuhn
    In jedem Bereich, wie auch den beruflich Ausgebildeten variieren Qualität und Verständnisgrad. Eher geringer Qualifizierte können die vorangestellte Beifügung “Schmalspur” tragen, das wären dann Schmalspurbiologen, Schmalspurchemiker usw.

    Besser Qualifizierte tragen zur Unterscheidung das Wörtchen “echt” davor, also echte Biologen, echte Chemiker, um auf diesen Umstand hinzuweisen.

    Schotten sind immer echt, weil man entweder Element einer Menge ist oder nicht, daher benötigt man hier kein vorangestelltes “echt”.

    Echte Laien sind wir alle, wegen der Begrenztheit des Wissens und des Verständigungsgrades – das ist biologisch so vorgegeben. Ein unechter Laie wäre etwas Besonderes, weil selten.

    Was nun bei den Genderstudies eine abweichende Meinung darstellt oder nicht, ist nicht klar, da noch lange nicht klar ist, was Genderstudies meinen und was sie aussagen. Es ist nur ungefähr klar, was sie sagen wollen. In etwa wie es gäbe mehr als 10 Geschlechter, und man könne sich je nach Gefühlslage irgendeines aussuchen, das mit dem biologischen nichts zu tun haben muss. Dies wird von manchen Biologen nicht so gesehen. Um Missverständnissen vorzubeugen, ich habe nichts dagegen wenn sich Leute dann tatsächlich für sich selbst so denken, denn wenn es denen damit psychisch besser geht, warum auch nicht? Es ist irgendwie auch unterhaltsam, so wie Esoteriker.

    @rolak
    Sie können also nur bis 3 zählen, sind in der Dreiteilung, Dreifaltung oder dem Dritten irgendwas hängengeblieben, und denken in Kategorien wie “entarteter Meinung”?

    Wie bedauerlich!

  170. #178 anderer Michael
    unter der Vogelstange
    26. Juli 2017

    Ich blicke nicht mehr durch.
    Ganz einfach und langsam für so einen senilen Provinzquartalsschützenfestbesucherundkaumalkoholvertragendenmöchtegerndanebenschiessendenlabernieschützenkönig wie mich:
    1.Prof .Kutschera ist Biologe
    2.Er hat sich vehement gegen den Kreationismus gestemmt, der zu einer ungeahnten Landplage geworden war und noch immer ist.
    3.Er war und ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evolutionsbiologie.
    4.Darüber hinaus gibt es einen Arbeitskreis Evolutionsbiologie
    5.Prof Kutschera hat im gleicher Intensität die Genderwissenschaften kritisiert. Diese Kritik trifft auf Kritik.Zur Wertigkeit von Kritik und Gegenkritik nehme ich keine Stellung
    6.Darüberhinaus nimmt Prof. Kutschera ziemlich forsch und barsch zu tagespolitischen Themen und Entscheidungen Stellung, wobei er sehr einseitig ein kinderbekommendes Familienmitbild (welches per se nichts schlechtes ist) präferiert und andere Lebensentwürfe in Frage stellt. Desweiteren zeigt er das Bild eines Mannes als erstrebenswert , der ein ” big daddy” sein soll, und dem die Frauen zu Füßen liegen , um sich mit ihm zu paaren. Das hat die AGE zu recht als biologistisch abgelehnt.
    7.Jetzt entsteht eine merkwürdige Debatte mit einem Deino-dingsbums und dem Herrn Abelhus um irgendwelche Schuldzuweisungen oder Versäumnisse und weil irgendwann das Bier zu warm war (betrifft eher mich, aber geht wirklich nicht).

    Heißt das jetzt, so frage ich mich als einfacher Sauerländer Schützenbruder, soll jetzt über die Hintertür die richtige Kritik Prof. Kutscheras am Kreationismus entwertet werden ( bzw es wird beabsichtigt) , weil er aktuell im Zusammenhang mit Genderwissenschaften und Familienbilder über das Ziel hinausgeschossen ist?. Falls “ja”,nicht mit mir.(wobei ich nur ein unbedeutender Mitkommentator bin) .

    Ausserdem schätze ich RPGNo1 als kompetenten , offenen und keineswegs kleinlichen Mitkommentator.Sofern das Angriffe unterhalb der Blog- und Internetettikette sind oder sein sollen, verkünde ich kraft meines Amtes als Ex-Karnevalsprinz Michael VI folgende unwiderrufbare Fatwa: “Künftig werdet ihr nur warmes Altbier ( kein Alt, sondern abgelaufenen Bier) bekommen.”