Heute hatte ich schon kurz über Ulrich Kutscheras neue Freunde berichtet. Ob kluge Leute, wenn sie intellektuell vom Weg abkommen, besonders tief ins Gebüsch geraten? Auch Harald Walach, eine andere Speerspitze der Aufklärung, verirrt sich immer mehr im Dickicht. Schon vor vier Wochen – ich hatte es ganz übersehen – hat er erklärt, woher die neuerdings hörbarere Kritik an der Homöopathie kommt: „Wenn ich nicht ganz blind bin, dann gibt es einen deutlichen zeitlichen Zusammenhang zwischen schlechten Nachrichten für Big Pharma und konventionelle Behandlungsmodalitäten und dem Beginn von öffentlichen Kampagnen gegen die Komplementärmedizin als Ganzes oder Teile wie Homöopathie, Akupunktur oder Manuelle Therapie.“ Dass er ganz blind ist, tut mir natürlich leid, über ein solches Schicksal soll man sich ja nicht lustig machen.

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Nachtrag: Jetzt hätte ich doch vor lauter Fasse-dich-kurz um ein Haar die eigentliche Pointe vergessen. Harald Walach ist natürlich nicht blind, er hat vermutlich sogar recht. Da es einerseits viele schlechte Nachrichten aus der Medizin gibt und andererseits die Homöopathiekritik sehr fleißig ist, ist es unvermeidbar, dass kurz nach schlechten Medizinnachrichten eine Homöopathiekritik kommt. Noch mehr hätte ihn beeindrucken können, dass das auch anders herum funktioniert: Kurz vor schlechten Medizinnachrichten kommt auch immer wieder Homöopathiekritik. Ist das nicht unheimlich, eine Art von Hellsehen?

Kommentare (25)

  1. #1 ChemDoc
    2. April 2018

    NUR ganz blind, oder völlig taub?
    Daher NICHT mitgekriegt, wenn wieder mal ein Alternativmedizinmann einen Patienten mittels Nicht-Medizin auf grausame Weise ums Leben gebracht hat? Mal war es das Pendel, das Brustkrebs in eine Entzündung umgewandelt hat, dann war es Brompyruvat, das nicht die Glucose, sondern das Weiterleben der damit misshandelten Kranken geblockt hat, ein weiteres – und nicht das erste Mal waren die statt Antibiotika verabreichten Globuli tödlich für dem Patienten. Zum Glück für zukünftige Opfer hat es sich herumgesprochen, und einige gefährliche Personen konnten aus dem Umlauf entfernt werden.

  2. #2 Blake
    3. April 2018

    Mein Hausarzt ist auch Naturheilpraktiker.
    Das Gute:
    Er verabreicht erst Antibiotika wenn alles andere nicht hilft.
    Sprich seine hokuspokusmedizin hilft tatsächlich (zufällig in dem Zeitraum in dem sich der Körper auch von selbst von einer mittelschweren Infektion erholt,hehe) 😀

    Ich finde es gut, dass es solche Leute gibt, die einen eben nicht direkt mit Tabletten und Salben zukleistern.

    Meistens nehmen sich diese Ärzte auch mehr Zeit.

    Herkömmlicher Arzt: ihr Kind hat Neurodermitis und ständig Juckreiz?
    Hier Salbe a und Pille b. Kommen sie in zwei Monaten wieder wenn es nicht hilft. Oder gehen sie Hautarzt. Ja ich weiß, dass man da ewig auf einen Termin wartet.

    Meiner: hmmm. Ich hätte da was, das hilft manchmal. Probieren sie das mal, oder gehen sie zum Hautarzt….hmmmm….benutzen sie vielleicht ein neues Waschmittel? Nein? Er wirkt auch etwas nervöser als früher… Spielt er Computer und guckt viel fern?

    Mama den gameboy weggeschmissen und ich war geheilt 😀

    Wahre Geschichte…

  3. #3 Blake
    3. April 2018

    Nachts zum Bruder ins Zimmer geschlichen um mit ihm fernzusehen und selbst wenn ich mit Freunden im Wald gespielt habe, den Gameboy dabei gehabt.
    Und beim verdammten Super Mario konnte man nicht speichern 😀

    Das hat mich wohl der Art gestresst, dass ich es für eine gute Idee hielt mir die Arme ständig zu kratzen…daraus hat sich dann wohl die Neurodermitis entwickelt

  4. #4 rolak
    3. April 2018

    daraus hat sich dann wohl die Neurodermitis entwickelt

    Hör auf zu denken, Blake, gemäß Deiner stringenten Beweisführung entwickelt sich daraus die psychotische Demenz, deren Anzeichen schon jetzt offensichtlich zu sein scheinen.

  5. #5 Ludger
    3. April 2018

    @rolak #4 “psychotische Demenz”

    Fachtermini sollte man nur dann benutzen, wenn man sie versteht. Die Neurodermitis heißt übrigens nicht ohne Grund Neurodermitis.

  6. #6 hmann
    3. April 2018

    Wenn man davon ausgeht, dass der Begriff “homöopathisch” rechtlich nicht geschützt ist, dann gibt es auch eine einfache Erklärung, für das rasante Anwachsen homöopatischer Medikamente.
    Ein bekannter US-Pharmaproduzent druckt auf seine Hautsalbe mit pflanzlichen Wirkstoffen den Zusatz
    Medicamento homöopatico. Damit wird die Hautsalbe, die ein Apotheker auch zusammenmischen kann zum homöopatischen Mittel. Mit diesem Zusatz erhofft er sich einen höheren Verkaufspreis und suggeriert gleichzeitig Natur und Heilkraft.
    Und wer jetzt glaubt, das geschieht alles zufällig, der irrt. Die Marketingstrategen überlassen nichts dem Zufall. Wenn der Zusatz “homöopatisch ” zu höheren Umsatzen führt, dann wird er gepflegt und umworben.
    Jeder Nichtblinde kann das am Anwachsen von veganen Lebensmitteln beobachten. Mittlerweile sind ganze Regale voll davon mit natürlich angemessenen Preisen. Ein Supermarkt bei uns hat sogar auf Streusalsz den Aufkleber “vegan” gemacht.
    Es findet also tatsächlich hinter den Kulissen ein Krieg statt, nur sollte man den nicht Verschwörung nennen, das ist nur Marketing.

  7. #7 ChemDoc
    3. April 2018

    @hmann: stimmt auffallend, und kein großes Wunder – schließlich will “Die Pharmaindustrie” verkaufen! Man kann sich ja kaum vor der Werbung retten. Der denkende und naturwissenschaftliche Mensch kann sich ob des darin verzapften Blödsinns wie “chemiefrei” nur an den Kopf fassen. Davon abgesehen werden Produkte mit “homöopathisch” beworben, obwohl sie der homöopathischen Philosophie konträr gegenüberstehen – wie jenes Potenzmittel, das ein bissel der altbekannten “Damiana” enthält und niemals wirken wird, außer, jemand glaubt an die Wirkung und weiß nichts vom Simileprinzip; nach diesem müssten nämlich die Tröpflein genau das Gegenteil zum Erhofften bewirken und erst recht für Funkstille dort unten, wo sich nichts mehr tut sorgen!

  8. #8 rolak
    3. April 2018

    nur dann, wenn

    moin Ludger, es wird ernsthaft überlegt, für Härtefälle demnächst ein Schild aufzustellen, wenn zur Demonstration des Unsinns eines Kommentares dieser gespiegelt wird. Gleich gehen wir ein paar Latten und Pappen besorgen.

    nicht ohne Grund

    Selbstverständlich nicht. Allerdings ohne fachliche Basis, denn der Begriff entstammt einem Mißverständnis aus dem 19.Jhdt, als eine Nervenentzündung als Ursache vermutet und nur noch die Haut zur ‘Neuritis’ gepackt wurde.
    Als Ursachen für das atopische Ekzem sind mir statt Mario+Kratzen allerdings eher genetische und immunologische Faktoren bekannt – doch keine Hemmungen, ich lerne gerne dazu.

  9. #9 gedankenknick
    3. April 2018

    @Blake #3 Meistens nehmen sich diese Ärzte auch mehr Zeit.

    Könnte vielleicht damit zusammenhängen, dass ein “Arzt für Homöopatie” eine Erstberatung des Patienten mit 45min mit knapp 60€ abrechnen kann bei der Kasse, wohingegen ein “normaler” Patient 35€ aufs ganze Quartal bringt – egal wie oft er zum Reden kommt? Ist aber nur eine Hypothese…

  10. #10 tomtoo
    3. April 2018

    @hmann #6
    Ja!!! Eben hast du es erkannt !!!

  11. #11 Ludger
    3. April 2018

    @rolak ” ich lerne gerne dazu.”

    Auszug aus Wikipedia

    ( https://de.wikipedia.org/wiki/Atopisches_Ekzem#Psychische_Folgen )
    “Psychosomatische Zusammenhänge spielen beim atopischen Ekzem eine große Rolle. Einerseits kann sich das Krankheitsbild durch psychische Belastung verschlechtern; andererseits haben die Hautbeschwerden einen negativen Einfluss auf die Psyche des Patienten. ”

    Ich glaube Blake den Zusammenhang mit dem Gameboy sofort. An den immunologischen Parametern wird sich nicht viel geändert haben, aber das Jucken, damit das Kratzen und damit das Ekzem wurden besser.
    Die von Dir vorgeschlagene Kombination von psychotischer Demenz würde übrigens sehr gut zu einer Neurolues passen. Oder hast Du ggf. Differentialdiagnosen anzubieten?

  12. #12 tomtoo
    3. April 2018

    @gedankenknick
    Ja , da sieht man wie gutes Marketing funktioniert. Du bekommst für Schwachsinn mehr Kohle als für durchdachtes. Und da soll man nicht heulen ? Aber seit ich Tränen C30 nutze, ist es echt schon besser geworden. ; )

  13. #13 rolak
    3. April 2018

    kann sich .. verschlechtern

    Ja wie, Ludger, auch Du ein wenig TorpfostenVerschieben? Er unterstellte die Ursache der Krankheit, nicht irgendwann erfolgter Schübe. Letzteres ist übrigens eine Binsenweisheit, das Empfinden der Schwere einer Erkrankung ist sogar per def psychisch beeinflußt.

  14. #14 Ludger
    3. April 2018

    … auch Du ein wenig TorpfostenVerschieben?

    Wenn ein medizinischer Laie zwischen Symptom und Krankheit nicht unterscheiden kann, dann verzeihe ich das. Andere Leute mit psychatrischen Diagnosen zu beschimpfen, verzeihe ich erst nach einer Entschuldigung.

  15. #15 RainerO
    3. April 2018

    Einen sehr wichtigen Aspekt, warum Medikamente als “homöopathisch”*) gekennzeichnet werden, sollte man nicht vergessen: Diese Medikamente müssen keinen Zulassungsprozess durchlaufen, sondern werden nach heftigem Kopfnicken der homöpathischen Eminenzen (Binnenkonsens) einfach nur registriert.
    Das spart in der Entwicklung Millionen. Es ist also nicht unbedingt nur das Vertrauen der Hersteller auf die Dummheit der potentiellen Konsumenten, sondern schlicht ein Kostenfaktor.

    *) notfalls wird dann eben eine Substanz als “XY D0” angeführt

  16. #16 rolak
    3. April 2018

    beschimpfen

    Sachma Ludger, hast Du den Kommentar überhaupt gelesen oder nur auf irgendwelche ReizBuchstabengruppen reagiert?

    nicht unterscheiden kann

    Das ist eine unbegründete Annahme Deinerseits; meiner einer kommentiert (hoffentlich) das Geschriebene, nicht das von mir hinein-Interpretierte. Das von Dir als Steilvorlage gelieferte ‘bin doch nur Laie’ wäre übrigens im Nachhinein ebenso invalide als Entschuldigung, Ausrede, Rechtfertigung wie das desolate ‘war doch nur Spaß’ beim Mobbing.

  17. #17 Ludger
    3. April 2018

    @rolak
    “beschimpfen” bezog sich auf Deine Äußerung #4 “psychotische Demenz” .
    “nicht unterscheiden kann” bezog sich auf Blakes Beschreibung der Symptombesserung in #2 und 3, die zwar hilfreich aber eben keine Heilung sind.
    Den Grund für meinen ersten Post scheinst Du noch gar nicht begriffen zu haben: Man unterstellt missliebigen Leuten keine schwerwiegenden psychiatrischen Probleme ( rolak #4 “psychotische Demenz” ). Wenn man es doch tut, dann ist das eine Beschimpfung (oder mehr). Daran ändern auch Deine Nebelkerzen nichts mehr.

  18. #18 Alisier
    3. April 2018

    Gemach Ludger: Blakes Einwürfe erlauben durchaus Rückschlüsse auf seine geistige Gesundheit.
    Und ich finde dass er mit der Diagnose psychotische Demenz noch gut wegkommt.

  19. #19 RPGNo1
    4. April 2018

    Ein Supermarkt bei uns hat sogar auf Streusalsz den Aufkleber “vegan” gemacht.

    Streusalz ist auch laktosefrei, fettfrei, kohlehydratfrei, halal, koscher, glutenfrei… und besitzt ein Mindesthaltbarkeitsdatum bis 12/2021 (geraten). Alles korrekte Aussagen, wenn man davon absieht, dass es Banalitäten für Personen mit wissenschaftlicher Grundbildung sind.
    Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher sind aber gerne bereit, für diese Banalitäten tiefer in die Taschen zu greifen (wie analog auch bei Homöopathika).

  20. #20 rolak
    4. April 2018

    Salz, koscher

    Ist mir koinzidenterweise just gestern ebenfalls untergekommen. Wäre ja jedesmal wieder ein Grund zum Kichern – bloß ist ‘kosher salt’ im Englischen nur die/eine Bezeichnung für grobkörniges Salz, wie es (ua) zum finalen Vorbereiten koscheren Fleisches genutzt wird (Flüssigkeiten entziehen). Diese eine Klassifizierung fiele damit nicht unbedingt unter ‘völlig gaga’, sondern eher unter ‘falscher Freund’.

    MHD (geraten)

    ..und zwar ziemlich gut, RPGNo1, die aktuelle, zusammen mit der vorherigen (also nicht gerade gestern) erstandene Packung ist bis 09/20 haltbar. Und zerfällt dann, wie alles andere Betroffene auch, spontan zu Asche und Gemüffel (7.Hauptsatz der Lebensmittelkunde).

  21. #21 anderer Michael
    4. April 2018

    4150% Steigerung des Umsatzes von Homöopathika bis 2024 prognostiziert.
    Ich will mich nicht wichtig machen. Seit ungefähr zwei Jahren beschäftige ich mich mit dem Vorhandensein von Verschwörungstheorien /Pseudowissenschaft und ihrem scheinbaren Erstarken( nicht wissenschaftlich, sondern ich lese dazu nach) Die Jahre vorher ist viel an mir vorbeigegangen. Letztlich bin ich entsetzt, wieviel unkritisches Glauben an irgendetwas als Ersatz für kritisches Quellenstudium und Rationalität herhalten muss. Damit will ich nicht behaupten, dass meine Überlegungen automatisch immer richtig sind, aber ich versuche wenigstens die Dinge zu verstehen.( was naturgemäß nicht immer klappt).

    Wenn nun Herr Walach das solide und valide recherchiert hat, wird mir Angst, ob wir nicht auf ein neues 17 Jahrhundert zusteuern. Homöopathie ist in dem Komplex von Irrglauben bestens vergesellschaftet und könnte als Marker für das Blühen solcher Ideen angesehen werden. Hoffentlich hat er nur in seinen komischen Spiegel geblickt, dann habe ich noch Hoffnung.

    P.S.
    Mir ist aufgefallen ( wie vielen anderen auch vor mir ) , dass Verschwörungstheorien sehr häufig mit politischer Gesinnung kombiniert ist, die mir gar nicht gefällt. Bei Homöopathie habe so etwas als häufiges Begleitphänomen noch nicht beobachtet.

  22. #22 RPGNo1
    4. April 2018

    @rolak
    Als Chemiker kann ich mich nur beömmeln, wenn ich auf einem Naturprodukt wie z.B. Kochsalz, chemisch NaCl, welches ca. 250 Millionen in der Erde geschlummert hat, ein MHD aufgedruckt wird.
    Selbiges gilt übrigens auch für Zucker. Wir machen Lebensmittel über viele Jahre mit Zucker haltbar (eingelegte Früchte, Marmelade). Der “Konservierungsstoff” selber soll aber sehr viel früher “schlecht werden”.
    Daher kann ich eine Abschaffung des MHD, wie sie momentan in der Industrie diskutiert wird, nur begrüßen.

    ‘kosher salt’

    Wieder was gelernt. Diesen Begriff aus dem englischen Sprachraum kannte ich noch gar nicht. Ich habe einfach meine rudimentären Kenntnisse über koscheres Essen auf Kochsalz übertragen, d.h. es erschien mir logisch.

  23. #23 M. Hahn
    6. April 2018

    Schöner Kommentar :-)
    … und so jemand schreibt über “Methodenlehre”. Schönes Reden ist seine Stärke, aber scharfes Denken – na ja.
    Für mich ist er ein gemäßigter Ulrich Warnke.

  24. #24 Trottelreiner
    10. April 2018

    @RPGNo1:
    Naja, Tafelsalz ist ja zunächst einmal nicht reines NaCl sondern enthält diverse Zusätze, und wie das Gemisch sich über Jahre mit Luftfeuchtigkeit, CO2 etc. verhält weiß ich auch nicht. Im Zweifelsfall verklumpt es dann zu stark und ist entsprechend nur begrenzt einsetzbar. Wobei reines Speisesalz wohl von der MHD-Pflicht ausgenommen ist, jodiertes Salz aber nicht.

    Bei Zucker würde ich mir Sorgen bei hoher Luftfeuchtigkeit machen. Ansonsten würde ich auch die Verpackung in Betracht ziehen. Ich habe vor einiger Zeit ein paar Tüten Vanillezucker gefunden die wohl zwischen 15 und 20 Jahren alt waren. Fragt mich bitte nicht wieso die Verpackung jetzt aussah wie Pergamentpapier…

    Ansonsten hat das MHD ja auch seine guten Seiten. Die “kurz haltbar – Preis reduziert”-Box läßt den alten Jäger und Sammler aufleben…

  25. #25 Clemens Maier
    13. April 2018

    Ein schöner Satz, finde ich.
    “Zusatzleistungen sollten auf Angebote begrenzt sein, deren Wirksamkeit wissenschaftlich erwiesen sei. Das dürfte für homöopathische Angebote der Todesstoß sein; sind sie eben nicht „evidenzbasiert“. FAZ 13.04.2018 zu Bonusprogramm der Kassen. Der wird Herrn Wallach nicht schmecken.