In der Süddeutschen Zeitung ist heute ein Rückblick auf die Debatte um die Einführung des Rauchverbots in öffentlichen Räumen einschließlich der Gastronomie in Bayern in den Jahren 2008 bis 2010. „Der Dampf hat sich verzogen“, ist der Beitrag von Katja Auer und Dietrich Mittler in der Printausgabe betitelt. Der damals heftige Streit ist aus heutiger Sicht kaum mehr nachvollziehbar. Vor 10 Jahren hatte Sebastian Frankenberger, wer kennt den Namen eigentlich noch, mit einem Volksbegehren einen verschärften Nichtraucherschutz herbeigeführt. Er musste danach angesichts der Hetze gegen seine Person nach Österreich auswandern. Einer von Frankenbergers aktivsten früheren Gegenspielern, Franz Bergmüller, ist heute bei der AfD, also in gewisser Hinsicht auch ausgewandert, nämlich aus der bürgerlichen Mitte. Ob Bergmüller mehr Verständnis für Frankenberger gehabt hätte, wenn der sich auf den AfD-Spruch „das wird man doch noch sagen dürfen“ berufen hätte?

Schnee von gestern. In dem SZ-Artikel wird darauf hingewiesen, dass Bayern 2017 die niedrigste Raucherquote in Deutschland aufwies. Was das Rauchverbot damit zu tun hat, ist allerdings schwer zu beurteilen. Die Effekte solch komplexer Interventionen zu evaluieren, ist eine Kunst für sich und oft kommen dabei nicht viel mehr als plausible Vermutungen heraus.

Dass das Rauchverbot den seit Jahren anhaltenden Rückgang der Raucherquote zumindest mitgestützt hat, neben vielen anderen Einflussfaktoren, ist so eine plausible Vermutung. Allerdings hatte Bayern im Ländervergleich schon lange eine unterdurchschnittliche Raucherquote und damit zusammenhängend auch weniger Lungenkrebstote. Erwartungsgemäß* ist bei der Lungenkrebssterblichkeit bei den Männern der Abstand zum Bundesdurchschnitt größer als bei den Frauen: Männer rauchen noch immer häufiger und mehr und Rauchen ist die mit Abstand wichtigste Ursache des Lungenkrebses. Sie spielt daher im Gesamt der Lungenkrebsursachen bei den Männern auch eine größere Rolle. Das Deutsche Krebsforschungszentrum geht einer neueren Berechnung zufolge davon aus, dass etwa 90 % der Lungenkrebsfälle bei Männern durch das Rauchen bedingt sind, bei den Frauen „nur“ 80 %.

Interessant ist der zeitliche Verlauf der Lungenkrebssterblichkeit, das kam hier auf Gesundheits-Check schon wiederholt zur Sprache. Bei den Männern geht die Lungenkrebssterblichkeit seit Jahren zurück, bei den Frauen steigt sie dagegen noch immer an.

Betrachtet man die absoluten Fallzahlen, so haben die Lungenkrebstoten in Bayern in den letzten 20 Jahren um gut 1.000 Fälle pro Jahr zugenommen, von 4.140 im Jahr 1998 auf 5.332 im Jahr 2017. Dieser Anstieg geht nahezu vollständig auf die Zunahme der Fälle bei den Frauen zurück, von 1.011 auf 2.001, während bei den Männern nur noch eine leichte Zunahme von 3.129 auf 3.331 Fälle zu beobachten ist – bedingt durch die älteren Jahrgänge, die noch häufiger geraucht hatten und jetzt im Alter gehäuft an Lungenkrebs erkranken. Altersbereinigt sinkt die Lungenkrebskrebssterblichkeit der Männer, wie die Grafik zeigt. In Deutschland insgesamt sieht es nicht anders aus. Hier ist die Zahl der Lungenkrebstoten von 37.971 im Jahr 1998 auf 45.072 Fällen im Jahr 2017 angestiegen, wiederum fast vollständig bedingt durch den Anstieg der Fälle bei den Frauen von 9.296 auf 16.381. Bei den Männern stieg die Zahl nur noch geringfügig von 28.675 auf 28.691.

Insgesamt, wiederum nach Zahlen des Deutschen Krebsforschungszentrums, sind ca. 20 % aller Krebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen und alle Krankheiten zusammengenommen, sterben ca. 120.000 Menschen jährlich vorzeitig infolge des Rauchens. Trotzdem gibt es in Deutschland bis heute kein vollständiges Werbeverbot für Tabakprodukte. Die GroKo plant immerhin, jetzt mit einem Werbeverbot ernst zu machen, vielleicht kriegt sie es ja sogar hin. Es wird Zeit, dass sich der Dampf endlich verzieht.

————
* Nachtrag 9.12.2019: Je mehr ich darüber nachdenke, desto unpassender erscheint mir das „erwartungsgemäß“. Bei den unterschiedlichen Anteilen, zu denen Lungenkrebs bei Männern und Frauen auf das Rauchen zurückzuführen ist, spielen neben der Häufigkeit des Rauchens und der Menge des gerauchten Tabaks auch andere, z.B. biologische, Faktoren eine Rolle. Gleiches gilt für die Sterberaten.

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Kommentare (22)

  1. #1 rolak
    7. Dezember 2019

    Was zum Henker ist in Bremen anders? In beiden Gruppen der Spitzenplatz, erstaunlich.

    Mittlerweile wurde ich soweit umgepolt, daß mir beim ‘durch die Stadt’ gehen die Rauchenden als etwas Besonderes auffallen. Nicht nur gestern dieser eine Typ mit dem Stumpen Marke ‘FliegenTod®’, sondern generell. Und daß mir alte Film/SerienSzenen völlig surreal scheinen, in denen in Bus, Bahn, Flugzeug etc vernebelnderweise gequarzt wird…
    Ist aber schon schön, wenn auch bei kleinen Clubkonzerten das Bühnengeschehen nicht nur aus der ersten Reihe klar erkennbar ist :•)

  2. #2 kai
    7. Dezember 2019

    Ich glaube offiziell heißt das auch “Nichtraucherschutzgesetz” und nicht “Rauchverbot”. Denn darum geht es: Menschen, die nicht rauchen wollen (sowie Kindern, kranke und alte Menschen), vor dem Zigarettenrauch zu schützen. Es ist ja auch mitnichten ein Verbot des Rauchens an sich, denn jeder darf weiterhin in seinen vier Wänden oder im Park rauchen.

    Die öffentliche Aufregung um das Thema kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Wenn ich mit einem Lautsprecher in ein Restaurant gehe und meine Musik voll aufdrehe, würde wohl jedes Restaurant mich rauswerfen und alle Menschen würden dem zustimmen. Wenn aber jemand geraucht wird, was ja viel stärker als Musik Auswirkung auf das Wohlbefinden der Gäste beim Essen hat, finden das alle okay?

    Meine Lebensqualität hat sich seit der Umsetzung des Gesetzes jedenfalls massiv verbessert. Früher konnte ich in keine Kneipen und nur in wenige Restaurants gehen, wenn ich nicht vollgequalmt werden wollte.
    Dabei haben Raucher nie die Mehrheit ausgemacht. In einem Restaurant hatte ich mal gefragt, warum kein Nichtraucherzimmer aufgemacht wird. Der Kommentar des Kellners: Lohnt nicht. Es sind zwar nur die wenigsten Gäste Raucher, aber in jeder großen Gruppe gibt es mindestens einen Raucher, und demzuliebe setzt sich dann die Gruppe in den Raucherbereich. Na super!

    Und man wird als konsequenter Nichtraucher ja gerne als “Nichtraucher-Nazi” beschimpft wird, der anderen nur das Rauchen verbieten will, aus purer Freude sozusagen. Hierzu muss man wissen: wenn man nie raucht, und auch in einem Elternhaus aufwächst wo nicht geraucht wird, dann empfindet man Zigarettenrauch als etwas extrem störendes, stinkendes, die Atemwege reizendes. Das Raucher das nicht so sehen, liegt daran, dass ihre Lunge sich an den Tabak gewöhnt hat (mit den gesundheitlichen Folgen die oben beschrieben sind). Für alle Nichtraucher ist es eine Belastung. Und da Zigarettenrauch sich auch sofort in der Kleidung verfängt, muss man nach jedem Restaurant-Besuch auch erstmal die Klamotten waschen. Bars, Discos etc. gingen gar nicht.

    Heutzutage sind auch die meisten Gelegenheitsraucher, die ich kenne, der Meinung, dass die Einführung des Nichtraucherschutzgesetz sinnvoll war. Denn auch Gelegenheitsraucher finden es nicht so geil, in einer engen Kneipe mit ein paar Kettenrauchern zu sitzen.

  3. #3 Dirk
    Berlin
    7. Dezember 2019

    Ich fahre gelegentlich nach Bremen (wohne in Berlin), und da ist mir schon lange aufgefallen, dass dort anscheinend mehr Leute als in Berlin auf der Straße rauchend unterwegs sind. Nach der Tabelle zu urteilen war das vielleicht nicht bloß mein Eindruck. Natürlich kann das auch andere Ursachen haben, wie z.B. in welcher Gegend der Stadt und mit welchem Verkehrsmittel ich unterwegs bin.
    @Kai: kann mich nur anschließen!

  4. #4 Joseph Kuhn
    7. Dezember 2019

    @ rolak:

    “Was zum Henker ist in Bremen anders?”

    Rauchen korreliert deutlich mit der sozialen Lage: je niedriger der Sozialstatus, desto häufiger wird geraucht. Vielleicht kommt das hier durch?

    @ kai:

    “Ich glaube offiziell heißt das auch “Nichtraucherschutzgesetz””

    In Bayern heißt es offiziell “Gesetz zum Schutz der Gesundheit (Gesundheitsschutzgesetz)”. Ein Rauchverbot ist es schon auch, in öffentlichen Räumen verbietet es ja das Rauchen. Vor dem Wort sollte man nicht so viel Angst haben. Ansonsten Zustimmung.

  5. #5 rolak
    7. Dezember 2019

    Sozialstatus

    Huch, so einfach hätte ich mir die Lösung nicht vorgestellt, Joseph – doch ein schnelles Spinxen ergab für Bremen völlig unerwartet (Hansestadt und so) ua die höchste Arbeitslosenquote mit knapp 10%. Die niedrigste hat wie gefühlt schon immer Bayern mit unter 3%.

    Nächstes Mal vorher gucken…

  6. #6 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Dezember 2019

    Müsste man streng genommen im Rahmen das Klimaschutzes das Rauchen nicht eigentlich komplett verbieten? Klar, eine “Zigge” macht noch keine Klimakatastrophe, aber hochgerechnet auf die Masse der weltweiten Raucher und deren täglichen Verbrauch dürfte das doch bzgl. Klimagasen nicht ganz unerheblich sein.

    Und selbst wenn: da die “grossen” Klimaverschmutzer ja höchstwahrscheinlich immer noch nicht bei den Klimazielen mitmachen werden, zählt doch auch der kleinste Beitrag, oder?

  7. #7 user unknown
    https://demystifikation.wordpress.com/
    8. Dezember 2019

    Müsste man streng genommen im Rahmen das Klimaschutzes das Rauchen nicht eigentlich komplett verbieten? Klar, eine “Zigge” macht noch keine Klimakatastrophe, aber hochgerechnet auf die Masse der weltweiten Raucher und deren täglichen Verbrauch dürfte das doch bzgl. Klimagasen nicht ganz unerheblich sein.

    Wieso nicht? Gefühlte Wahrheit?
    Eine Zigarette enthält etwa 1g Tabak. Eine Schachtel, vielleicht etwa die mittlere tägliche Dosis eines Rauchers, also 20g. Wieso sollte das mehr CO2 freisetzen als 20g grüner Salat, den man verspeist?

    Und selbst wenn: da die “grossen” Klimaverschmutzer ja höchstwahrscheinlich immer noch nicht bei den Klimazielen mitmachen werden, zählt doch auch der kleinste Beitrag, oder?

    Wieso zählt dann der kleinste Beitrag? Das ist kontralogisch.

    Rund 35 kg CO2 ist der durchschnittliche tägliche Fußabdruck in Deutschland. Der CO2-Fußabdruck von Zigaretten besteht aber nicht nur aus dem CO2, das beim Verbrennen freigesetzt wird und exact dem entspricht, was die Tabakpflanze vorher aufnahm, sondern in Produktion, Transport, Handel usw. gingen natürlich auch fossile Energieträger ein – lt. einem Telepolisartikel ca. 100kg CO2 für ca. 7000 Zigaretten, dem von mir geschätzten mittleren Konsum eines Rauchers.
    Also was man im Jahr verraucht, das entspricht dem allgemeinen CO2-Ausstoß von 3 Tagen, macht also 1% des CO2 aus – allerdings 1% für den Raucher. Bei einer Raucherquote von 30% also rd. 0,33% pro Deutschem – keine Ahnung, ob in obiger Tabelle Kinder mit drinstecken.

    Allerdings darf man die enormen Kosten von Zigaretten nicht unterschlagen, die ja vor allem aus Steuern bestehen. Hören die Leute auf zu rauchen haben sie ca. 7 € am Tag mehr in der Tasche. Die Frage ist, ob sie die nicht viel schädlicher verwenden. Das kann wohl niemand beantworten, aber solange das Geld nicht vergraben wird wird es anderweitig ausgegeben; Kleidung, Essen, Urlaub, …? 2250 € im Jahr.

    Aber wenn wir dem einzelnen Menschen schon derart reinreden wollen, der Volksgesundheit zuliebe oder dem Klima; was wollen wir noch alles verbieten?

    Ich finde ja, dass mehr als 1 Paar Schuhe pro Jahr nicht sein muss. Kleidung könnte man überhaupt auf 200€ im Jahr deckeln, oder man rechnet es um in kg-Textilien, damit sich die Oberschicht noch distinguieren kann.

    Bis auf Blindenhunde können eigentlich alle Hunde weg. Die fressen Fleisch und Fleisch hat eine ganz üble Bilanz.

    Kosmetika ist auch überbewertet.

  8. #8 Joseph Kuhn
    8. Dezember 2019

    @ noch’n Flo:

    Die WHO hat bereits vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass für die Herstellung von Zigaretten 84 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent anfallen. Des Weiteren sollte man sich grundsätzlich nicht über Rauchverbote aus Umweltschutzgründen lustig machen, in Bayern wird das Thema sehr ernst genommen.

    @ user unknown:

    “keine Ahnung, ob in obiger Tabelle Kinder mit drinstecken”

    Nein, die Daten des Statistischen Bundesamtes sind die Mikrozensus-Daten: ab 15 Jahren. Habe es in der Tabelle unten ergänzt.

  9. #9 RainerO
    8. Dezember 2019

    Das Werbeverbot hat Österreich nicht davon abgehalten, bis vor kurzem noch der Aschenbecher Europas zu sein. Ich würde mir von einer Umsetzung in Deutschland nicht allzu viel erwarten.
    Ich setze da eher auf den Trend bei Jugendlichen. Der Anteil derer, die noch nie geraucht haben, sinkt kontinuierlich. Bei den 12-17-Jährigen rauchten 2018 “nur mehr” 6,6%, 2001 waren es noch 28%. Rauchen gilt nicht mehr als cool. Meine Hoffnung/Erwartung: In einer Generation hat sich diese Drogensucht weitgehend erledigt.

  10. #10 gnaddrig
    8. Dezember 2019

    @ RainerO (#9): Natürlich löst ein Werbeverbot nicht gleich das “Tabakproblem”. Aber zumindest einen messbaren Einfluss hat es nach Expetenmeinung durchaus: DGPPN-Faktenblatt zur Wirkung von Werbemaßnahmen auf den Tabakkonsum.

  11. #11 RainerO
    8. Dezember 2019

    @ gnaddrig
    Ich streite einen Effekt ja gar nicht ab, halte ihn aber für überschaubar. Das Werbeverbot sollte natürlich trotzdem umgesetzt werden.

  12. #12 noch'n Flo
    Schoggiland
    8. Dezember 2019

    @ JK:

    Des Weiteren sollte man sich grundsätzlich nicht über Rauchverbote aus Umweltschutzgründen lustig machen

    Habe ich das getan?

  13. #13 Ernst der Lage
    9. Dezember 2019

    Zu @Kai #2 möchte ich noch ergänzend hinzufügen, dass ich als (mittlerweile ehemaliger) Raucher es damals wie heute sehr angenehm fand, dass in Restaurants/öffentlichen Gebäuden nicht mehr geraucht werden durfte und darf. Ich kenne auch viele Raucher, die das ebenfalls so sehen.
    Dass die gesellschaftliche Akzeptanz – das Image des “coolen Rauchers” – bei Jugendlichen stark zurückgeht, ist eine große Chance. Ein Werbeverbot für Tabak bedeutet auch, dieses Image bei jungen Menschen nicht weiter zu befeuern. Wird Zeit!

  14. #14 Skeptikskeptiker
    9. Dezember 2019

    Nachdem vorletzte Woche unser Abteilungskettenraucher vierzehn Tage, bevor er in den Vorruhestand treten wollte, eine Schlaganfall erlitt, herrschte unter den Restrauchern für kurze Zeit doch erhebliche Verunsicherung. Aber schon nach wenigen Tagen, war der Raucherplatz wieder gut gefüllt.

  15. #15 RainerO
    9. Dezember 2019

    @ Skeptikskeptiker
    Im Verdrängen ist der Mensch Weltmeister.
    Der Schlaganfall wurde sicher durch etwas anderes verursacht, genauso wie COPD und Lungenkrebs auch Nichtraucher bekommen. Aortenaneurysmen und Makuladegeneration ebenso, etc. pp….
    Also kann ich ruhig weiterrauchen, wenn es mich auch ohne Tschick erwischt. Logisch, oder?

  16. #16 gnaddrig
    9. Dezember 2019

    @ RainerO: Stimmt, zumal ja auch viele Vielraucher lange leben und gesund sind, etwa Helmut Schmidt. Am Rauchen kann’s also eigentlich gar nicht liegen…

  17. #17 Basilios
    Ōkami to Kōshinryō
    9. Dezember 2019

    @gnaddrig
    …Jedenfalls nicht, wenn Du Helmut Schmidt bist.

  18. #18 noch'n Flo
    Schoggiland
    10. Dezember 2019

    @ Basi:

    Wieso? Ist der nicht mehr tot?

  19. #19 Alisier
    10. Dezember 2019

    Nun, man darf Helmut Schmidt durchaus als Untoten betrachten, denn bei Debatten, auch innerhalb der SPD, wird er immer gerne als leuchtendes(und rauchendes) Beispiel gezückt, wie der Heiland, der die Sozialdemokraten retten könnte, aussehen sollte…
    Und was kriegen sie?
    Einen nichtrauchenden Schwulen mit Visionen…..
    Herrgott, was ist nur aus den Sozis geworden.

  20. #20 noch'n Flo
    Schoggiland
    10. Dezember 2019

    @ Alisier:

    Herrgott, was ist nur aus den Sozis geworden.

    Keine Sorge: in ein paar Monaten werden die Grünen schon dafür sorgen, dass der Homo socialis democraticus auf die Liste der gefährdeten Arten gesetzt wird.

    Aber einen zweiten Helmut Schmidt kann und wird es in unserer heutigen, schnellebigen Zeit nicht mehr geben. Da wird sofort alles verheizt, was Perspektive hat, richtig reifen kann da niemand mehr.

  21. #21 Alisier
    10. Dezember 2019

    @nnF
    Da will ich dir dann mal ganz ausnahmsweise vollstens zustimmen was den Reifungsprozess betrifft.
    Bei Greta Thunberg scheinen auch einige zu denken, ein Mensch müsse mit 16/17 schon fertig sein.
    Wie kriege ich jetzt wieder die Kurve zurück zu Bayern und und den Rauchenden? Keine Ahnung 🙂

  22. #22 noch'n Flo
    Schoggiland
    10. Dezember 2019

    @ Alisier:

    Verstehst Du jetzt, warum ich bei Greta von Anfang an Bedenken hatte, dass sie verheizt wird?

    Nur weil jemand immer und immer wieder betont, man habe ihr die Kindheit gestohlen, ist sie deswegen noch lange nicht erwachsen.