Dicksein ist aus der Mode. Heutzutage gilt dick sein vielen Leuten als unschön und ab wie viel Pfunden es außerdem noch ungesund ist, darüber streiten die Gelehrten. Zu dick ist nicht gut, klar, aber wo fängt „zu dick“ an? Noch mehr Streit gibt es darüber, wie man von den Pfunden am besten wieder herunterkommt. Die…

Im Lancet ist gerade eine Metaanalyse der „Global BMI Mortality Collaboration“ zum Zusammenhang zwischen Gewicht und Sterblichkeit erschienen. Sie fasst Studien mit fast 4 Mio. Personen zusammen und kommt zum Ergebnis, dass bereits leichtes Übergewicht mit einem Body Mass Index zwischen 25 und 27,5 die Sterblichkeit erhöht, wenn auch nur geringfügig – um 7 %.…

In der Süddeutschen Zeitung waren heute zwei interessante Beiträge zu Themen, die uns hier auf Scienceblogs auch immer wieder beschäftigen: Der erste Beitrag behandelt ein Thema aus dem weiten Feld der Gender Studies, nämlich eine aktuelle Studie von Pansu et al. im Journal of Experimental Social Psychology: „A burden for the boys: Evidence of stereotype…

Vor einem Jahr hatten wir hier auf Gesundheits-Check über die „Quantified Self“-Bewegung diskutiert. Beim „Quantifed Self“ geht es um die Selbstbeobachtung und Selbstoptimierung anhand von Self-Tracking-Daten, die man z.B. durch Puls- oder Schrittzähler erhebt und über Netzwerke in einer Community austauscht. Um diese Bewegung ist ein munterer Markt von Anbietern entstanden, die immer neue Anwendungen…

Die Pfunde, die wir zu viel auf die Waage bringen, sind ein spannendes Thema. Das fängt schon damit an, dass ziemlich unklar ist, wie viel „zu viel“ ist. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Einteilung anhand des Body Mass Index (BMI) vorgenommen, also eines Körpermaßes, das unser Gewicht (in kg) ins Verhältnis zur quadrierten Körpergröße (in m)…

Vor ein paar Tagen gab es eine Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestags, bei der es um den „Kampf gegen die Adipositas” ging. In der Pressemitteilung dazu heißt es, die „Daten empirischer Untersuchungen zu Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen zeigten einen kontinuierlichen Anstieg, der besorgniserregend sei”.