Während des Klimagipfels in Marrakesch wurde an diesem Wochenende ein Rennen der Formel E ausgetragen. Die Batterie der Elektro-Rennwagen (hier eine Aufnahme aus dem Genfer Auto-Salon) hält ein halbes Rennen lang, so dass die Fahrer in einen frischen Wagen umsteigen müssen. (Foto: iStock/edaldridge)

Viele Menschen halten den Klimawandel für eine Bedrohung, unterstützen eine ökologisch ausgerichtete Politik und reduzieren sogar ihren persönlichen Beitrag zu den CO2-Emissionen. Aber in der Summe reichen die Anstrengungen nicht. Was empfehlen Sozialwissenschaftler, um die Motivation zu erhöhen?

So müsste es gehen, sagt das Umweltbundesamt: Die Energiewirtschaft fährt ihre Emissionen bis 2050 auf Null zurück. Die von mir beschriftete Darstellung stammt aus einer Sonderausgabe der "Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht" vom Juni 2016.

Der Weltklimavertrag von Paris, der am 4. November in Kraft tritt, wird uns jahrzehntelang begleiten. Wird er den Klimaschutz voranbringen? Es ist höchste Zeit, einen Blick in den Vertragstext zu werfen. Ein multimediales Projekt soll das erleichtern.

So bringen Psychologen Menschen zum lächeln: Wer einen Stift zwischen den Zähnen hält, aktiviert die Lachmuskeln, und ahnt womöglich nichts davon. Hält man den Stift mit den Lippen, sind andere Muskeln aktiv. (Foto: Quentin Gronau)

Lächle – und du fühlst dich besser. Diese Theorie wird gerade in Zweifel gezogen, weil die Wiederholung eines klassischen Experiments scheiterte. Doch der Autor der Originalstudie sagt, er lerne nichts aus der Wiederholung. Einblick in einen Grundsatzstreit.

Lamm im Brotmantel - gegessen bei Vincent Klink im Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart. Der Koch ist bekannt für seine regionale Küche und auch dafür, die Tiere möglichst ganz zu verwerten. Ein Pluspunkt der Sterneküche: Fleisch spielt dort nach mehreren Vorspeisen mit Gemüse und Fisch nur noch eine kleine Rolle. (Foto: Alexander Mäder)

Ein kleines Beispiel zeigt, wie schwierig Klimaschutz sein kann: In der Regierung streitet man sich gerade darüber, ob man Verbrauchern sagen sollte, wieviel CO2 bei der Fleischproduktion entsteht. Die Kunden könnten sich ja bedrängt fühlen.

Gemittelte Werte aus drei Umfragen der Initiative "Wissenschaft im Dialog" mit jeweils tausend Befragten. "Weiß nicht" antworteten nie mehr als drei Prozent. (Quelle: Wissenschaftsbarometer 2014 bis 2016, Grafik: Mäder)

Die Öffentlichkeit wird regelmäßig gefragt, was sie von der Forschung hält und erwartet. Eine Antwort überrascht mich dabei immer wieder: Es kommt mir vor, als wiesen die Menschen damit die Wissenschaft in ihre Schranken. Aber vielleicht verstehe ich die Leute auch falsch.

Fakten scheinen langweilig geworden zu sein, und Politiker wie Trump nutzen das aus. Dabei bietet das Netz so viele Möglichkeiten, sich gut zu informieren. Was haben die Leute bloß gegen diese Angebote? Fühlen sie sich dort etwa nicht ernst genommen?

Die Fenster werden auf eine gewöhnliche Tischplatte projiziert. Der Umgang damit soll auf Anhieb gelingen: Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut probiert's, während der Fraunhofer-Forscher Matthias Bues das Prinzip erklärt. (Foto: Ludmilla Parsyak / Fraunhofer IAO)

Am Stuttgarter Fraunhofer-Institut IAO sind zwei neuartige Arbeitsplätze zu besichtigen: Die Schreibfläche wird dort zum großen Monitor. Man darf dort auch Papier ablegen, aber eigentlich geht es auch ohne. Hat das papierlose Büro doch noch eine Chance?

So sieht er aus: der Berliner Schlüssel. Er wird auch heute noch eingesetzt, aber seine Funktion dürfte den meisten ein Rätsel sein. Fotografiert habe ich ihn vor einigen Jahren mit meinem Handy im schummrigen Licht einer Berliner Kneipe. (Foto: Mäder)

Messies aufgepasst: Hier wird erklärt, warum ihr möglichst alles aufbewahren solltet. Hobby-Archäologen und Grabräuber der Zukunft werden es Euch danken.

Die Sozialwissenschaftlerin Sheila Jasanoff (Harvard University) beim EuroScience Open Forum in Manchester: Präzise Eingriffe ins Genom - diese Botschaft habe schon einmal gehört, sagt sie. (Foto: A. Mäder)

Mal ein anderer Blick auf die bioethische Debatte über CRISPR und das Genome Editing: Die Sozialwissenschaftlerin Sheila Jasanoff fordert, nicht nur über das Für und Wider bestimmter Gen-Therapien zu sprechen, sondern auch darüber, wer davon profitieren soll.

Ein Schnappschuss vom EuroScience Open Forum in Manchester - natürlich aus dem Kontext gerissen ;-) (Foto: Alexander Mäder)

Wir teilen und empfehlen, aber oft lesen wir nicht viel mehr als die Überschrift. Das ist natürlich oberflächlich, aber manchmal auch lustig. Hauptsache, man bekommt eine Antwort, wenn man es genauer wissen will und nachfragt.