Pierce, S., Clack, J., & Hutchinson, J. (2012). Three-dimensional limb joint mobility in the early tetrapod Ichthyostega Nature DOI: 10.1038/nature11124

1 / 2 / 3

Kommentare (9)

  1. #1 Quacki
    3. Juni 2012

    Schöner Artikel! Und lustiges Video. Diese Schlammspringer sind wirklich überaus skurril. In Bremen im Universum ist ein Aquarium/Terrarium (flaches Wasser mit Land), wo eine Gruppe von denen drin lebt. Einmal hab ich kleine Kügelchen (Papier oder was) genommen und an der Scheibe längsgeschnippt – die kleinen Racker sind, so meine ich, da auch hinterhergesprungen (Nein, nicht gegen die Scheibe, aber schon in die generelle Richtung).

  2. #2 Quacki
    3. Juni 2012

    Jetzt hab ich doch noch eine vernünftige Frage: Ich weiß, dass es Leguane gibt, die ins Meer gehen und da erstmal gemütlich die Algen abweiden. Das heißt, es gibt rezente Vierfüßer, die sich auch an Land bewegen können und aber die vierfüßige Fortbewegung im Wasser verwenden. Tiktaalik und Consorten kann man doch von Fischen ableiten, oder? Für mich ist es aber seltsam, dass Fische Gliedmaßen entwickeln. Was ist der Vorteil davon, auf dem (See, Meer-)Boden rumzukriechen, so dass man (zumindest einen Teil) der vorherigen Schwimmfähigkeit verliert? Energieersparnis?
    “Einfach mal sacken lassen, die Algen laufen ja nicht weg, also muss ich ja nicht schnell hinterherschwimmen, hö hö!” ^^

  3. #3 MartinB
    3. Juni 2012

    @Quacki
    Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Auch heute gibt es z.B. den “handfish”:
    http://news.nationalgeographic.com/news/2010/05/photogalleries/100524-new-species-handfish-walk-science-pictures/?now=2010-05-24-00:01#/new-handfish-species-pink_20881_600x450.jpg
    der über den Boden läuft.

    Ichthyostega und Konsorten könnten sich z.B. im Boden eingebuddelt haben und sich dann mit den Vorderbeinen abstoßen, um nach Beute zu schnappen. Eventuell auch im flachen Wasser, um dann in die Luft zu schnappen (nach den ersten Insekten, die kamen vermutlich um diese Zeit oder noch etwas früher auf.) Sie könnten auch im Gewirr von Wasserpflanzen auf diese Weise manövrierfähiger gewesen sein (viele Fisch können ja z.B. nicht rückwärts schwimmen).

    Die Leguane benutzen beim Schwimmen meines Wissens vor allem den Schwanz und schlängeln sich mit dem Körper, und schwimmen nicht so sehr mit den Beinen.

  4. #4 women business owners
    4. Juni 2012

    It’s the first time that I see Ichthyostega, it’s truly fantastic.
    URL vorsichtshalber entfernt…

  5. #5 Coookyman
    4. Juni 2012

    Bei Berichten zum ersten Landgang wird meist ueber Wirbeltiere berichtet. Wann und wie gingen eigentlich Gliederfuessler Schnecken oder Wuermer an Land?

  6. #6 Prehistoric World
    4. Juni 2012

    Hallo Coookyman
    Man kennt zum Beispiel Fußspuren von Seeskorpionen (urzeiliche Gliederfüßer, die teilweise über 2m lang wurden), die höchstwahrscheinlich oder sicher an Land hinterlassen wurden. Diese Fossilien stammen, wenn ich mich nicht irre, entweder aus dem Ordovicium oder dem Silur, entstanden also schon vor den ersten Wirbeltierfußspuren. Die Seeskorpione waren eigentlich Wasserbewohner, was sie genau an Land machten, ist ungewiss (zumindest kenn ich keine genauen Belege). Vermutlich suchten die am Ufer nach angeschwemmten Aas, da es noch keine Landraubtiere gab, die es hätten fressen können.

  7. #7 Blubb
    4. Januar 2013

    Diese Schlammspringer sind einfach zu herrlich. Ich hab das Video inzwischen 5 Mal gesehen und kann mich immer wieder köstlich darüber amüsieren… 😀

  8. #8 Jens
    5. März 2015

    Hallo meine Lieben!!! Ich habe auch eine Frage: wie kann es sein, dass Landraubtiere in hoch konzentrierten Gewässern eine Art von Luftschlangen hervorbringen? Es gibt doch keine genauen Bäläge, dass Seeskorpione auch eine Fischotterart problemlos reproduzieren können. Es ist doch bewiesen, dass eine Art aus Mutation und Rekombination evolutiert, wie kann es dann sein, dass man diese Fußspuren vorfindet. Über eine Antwort, würde ich mich sehr freuen. LG

  9. #9 MartinB
    5. März 2015

    @Jens
    Ich verstehe kein Wort – was sind Luftschlangen? Was haben Seeskorpione mit Fischottern zu tun?