Jing Lu, Min Zhu, John A. Long, Wenjin Zhao, Tim J. Senden, Liantao Jia & Tuo Qiao

The earliest known stem-tetrapod from the Lower Devonian of China
NATURE COMMUNICATIONS | 3:1160 | DOI: 10.1038/ncomms2170

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Kommentare (7)

  1. #1 Geoman
    6. November 2012

    Auch dieser Beitrag passt einigermaßen gut in den evolutionswissenschaftlichen Trend, der da lautet, “Alles im älter”.

    Wenn aber “Alles im älter” wird und wir zugleich am Darwin’schen evolutiven Allmählichismus festhalten, kommt zum Schluss Kreationismus als einzig möglicher Mechanismus für substanzielle Veränderungen bzw. Neuschöpfungen heraus.

  2. #2 MartinB
    6. November 2012

    Was denn, ein Kommentar von geoman ohne das klassiche Darwin-Zitat über schwimmende Bären? Jetzt bin ich aber enttäuscht.

    Und etwas ernsthafter: Man darf nicht vergessen, dass sich natürlich ein Tungsenia und ein Youngolepis morphologisch extrem ähnlich waren – die kladistische Darstellung zeigt ja nur, wie sie sich im Nachhinein entwickelten und dass hier eben ein entscheidender Trennungspunkt lag.
    So wie zwei Geschwister ja auch zu Vorfahren von ganz unterschiedlichen Dynastien werden können.

  3. #3 Havok
    Göttingen
    7. November 2012

    Klasse Artikel!
    Sag mal, wieso beschäftigst du dich eigentlich so intensiv mit evolutionsbiologischen Fragestellungen und Papers? Deine (zugegeben recht kurze) Vita lässt ja auf den ersten Blick nicht darauf schließen.
    Jedenfalls: Mehr davon! 🙂

  4. #4 MartinB
    8. November 2012

    @Havok
    Das ist einfach Hobby – Dinos und so fand ich immer schon faszinierend. Obwohl ich inzwischen ja auch schon ein kleines bisschen auf dem Sektor geforscht habe:
    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2011/05/06/wie-ich-zum-dinoforscher-wurde-oder-wie-lauft-ein-t-rex-iii/

  5. #5 tobex
    3. Dezember 2012

    Hä.. hab ich was überlesen? Wenn ich das richtig verstanden habe schließt man von den Schädelknochen auf den restlichen Körperbau?

  6. #6 MartinB
    4. Dezember 2012

    @tobex
    Ja, das tut man, weil man ja viele ähnliche Tiere kennt. Wenn man z.B. (als Extrembeispiel) einen Nagetierzahn findet, den man spezifisch zwischen Ratte und Maus einordnen kann, dann wäre es auch vernünftig, auf einen entsprechenden Körperbau zu schließen. Ist eine Vermutung, aber eine begründete.

  7. […] aber das ist vermutlich nicht korrekt. Hier ein etwas detaillierterer Stammbaum aus meinem Artikel über Tungsenia (der aber weiter unten am Stammbaum […]