Es war ein heißer Sommertag im August 2016. Beim Joggen dachte ich mal wieder über die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) nach (zum Nachdenken ist Joggen ja ideal) und dachte an das Buch “Incandescence“, in dem eine vorindustrielle zivilisation die ART entdeckt. Leider sind die Details im Buch nicht wirklich nachvollziehbar, wenn man die ART nicht schon sehr gut kennt. Aber wäre es nicht charmant, die Idee zu übernehmen und die ART aus der Sicht von jemandem zu entdecken, der irgendwo im Weltall schwebt und der gar nicht auf die Idee kommt, die Gravitation könnte irgendetwas mit einer “Kraft” zu tun haben? Vor meinem geistigen Auge entstand das Bild eines Raumschiffs mit einer großen Versuchshalle, und darin ein Roboter, der – unterstützt durch einen Menschen – Versuche macht, um die Raumzeit zu verstehen. So wurde Isaac geboren, der Held meines Buchs. Als ich vom Joggen zurück war, setzte ich mich an den Rechner, öffnete eine Datei und tippte den ersten Satz ein: “Die Oberfläche eines Planeten ist ein schlechter Ort, um das Universum zu verstehen.” (Ja, ich weiß – ich predige in meinen Workshops zum Schreiben immer, dass man keinen Artikel und kein Buch damit beginnt, dass man den ersten Satz hinschreibt – aber manchmal sind Regeln auch dazu da, gebrochen zu werden.)

Die zweite Inspiration war – natürlich – das Buch “Gödel, Escher, Bach”, in meinen Augen das beste Wissenschaftsbuch aller Zeiten. (Ja, so Leid es mir für mich selbst tut – meins eingeschlossen…) Wer das Buch kennt, weiß, dass sich dort skurrile Dialoge mit dem eigentlich Sachbuchtext abwechseln. So ähnlich stellte ich mir das auch vor – allerdings mit einer deutlich engeren Anbindung der Dialoge an die erklärenden Teile. Die Dialoge würden dazu dienen, Ideen einzuführen und Unklarheiten möglichst schnell auszuräumen (dazu halfen viele Kommentare hier im Blog weiter, die mir zeigten wo man leicht etwas missverstehen kann), die Erklärtexte würden dann alles vertiefen. Im Laufe der Zeit kam dann noch eine dritte Art Text dazu – Anmerkungen eher technischen Natur, in denen ich viele der Dinge aufschreibe, die ich beim Lesen von Fachbüchern nur mit Mühe verstanden habe. (Die sind in einem Anhang, damit niemand von ganz fiesen Formeln abgeschreckt wird – aber keine Sorge, auch im Haupttext stecken Formeln drin…) Dass sich in den Dialogen dann auch noch so etwas wie eine Rahmenhandlung entwickelt (denn nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint), ergab sich ziemlich natürlich (und war im letzten Kapitel zur Quantengravitation auch eine dramaturgische Notwendigkeit).

Anfangs dachte ich an ein eher dünnes Buch, so mit etwa 200 Seiten, aber es zeigte sich schnell, dass das Schreiben kurzer Erklärungen nicht meine Sache ist. Na klar will man, wenn man das Wort “Energie” erklärt, auch das Noether-Theorem erklären, natürlich muss man auch genau erklären, wie eigentlich eine Vierergeschwindigkeit in der speziellen RT funktioniert (überraschenderweise ist das in mancher Hinsicht das abstrakteste Konzept der ART), man braucht eine Anschauung, was es eigentlich heißt, wenn etwas “gekrümmt” ist, und selbstverständlich muss man in der ART alle möglichen Tensoren auseinanderhalten – Energie-Impuls-Tensor, Weyl-Tensor, Ricci-Tensor… (Hier waren auch die Bücher von Roger Penrose hilfreich, der diese Konzepte ja auch – wenn auch weniger detailliert – erklärt, beispielsweise in “Emperor’s New Mind”.) Und was ist mit Schwarzen Löchern? Und dem berühmten “frame dragging”? Gravitationswellen? Wurmlöcher und Zeitmaschinen? Und Quantengravitation? All das musste irgendwie auch noch mit ins Buch – es wird euch also nicht überraschen, dass am Ende etwa 560 Seiten draus geworden sind.

Und irgendwann im September 2016 (da hatte ich so etwa 30 Seiten geschrieben) habe ich dann drüben bei GENau die Frage gestellt, wie man denn einen Verlag für eine Buchidee findet. Kurze Zeit später meldete sich eine freundliche Lektorin des Springer-Verlags (ja, dort liest man Scienceblogs!) und fragte mich, ob ich da wohl eine Idee hätte…

Der Rest war gleichzeitig faszinierend und anstrengend – einerseits habe ich mir wirklich Zeit genommen, um zu verstehen, wie die ART funktioniert und versucht, mir eine Anschauung zu basteln, die funktioniert (und die man auch zu Ende denken darf – anders als gewisse Gummitücher…). Andererseits war die Schreiberei auch ne Menge Arbeit – in der Endzeit habe ich in meiner Freizeit nur noch wenig anderes getan als Buch schreiben, über’s Buch nachdenken, Buch korrigieren usw. Entsprechend war auch hier letzten Winter ja lange Zeit Funkstille.

Und nachdem es dann doch einige Zeit dauerte (Copy-Editoren lesen so ein Buch nochmal akribisch, dann muss das Ganze zeitgemäß ins XML-Format übertragen werden, was weniger einfach zu sein scheint, als man naiv denken würde), habe ich nun heute endlich die Belegexemplare des Buchs bekommen – die elektronische Version gibt es schon ein paar Wochen, aber auch die Druckversio ist jetzt erhältlich (Tipp: Die Druckversion ist nur geringfügig teurer und hat hinten einen Download-Link für’s ebook. Der Link führt auf die Springer-Seite, aber das Buch sollte es jetzt auch anderswo geben.): Martin Bäker, Isaac oder Die Entdeckung der Raumzeit.

Dankenswerterweise durfte ich übrigens Dinge tun, die man sonst als Autor oft nicht tun darf: Nämlich bei Titel und Titelbild mitreden. Der Titel war nicht so schrecklich schwer zu finden (das Wort “Raumzeit” sollte drin sein, und irgendwie sollte deutlich werden, dass es kein ganz normales Sachbuch ist); beim Titelbild gab es einige Konzepte, bis ich irgendwann die Idee mit dem Schwarzen Loch in Isaacs Auge hatte (auch wenn Isaac im Buch nie selbst bei einem SL vorbeikommt) – aus meiner gimp-Skizze wurde dann ein schönes Cover.

Zum Abschluss ist natürlich eins ganz wichtig: Ohne diesen Blog (und euch als LeserInnen) hätte ich das Buch nie schreiben können – die vielen Artikel zum Thema und die Diskussionen dazu haben mir geholfen, alles besser zu verstehen, haben mir gezeigt, wo meine Lücken im Verständnis sind und haben mir die Hoffnung gegeben, dass ich das ganze vielleicht tatsächlich gut und verständlich rüberbringen kann. (Falls ich euch in der Danksagung vergessen habe, obwohl ihr hier immer fleissig dabei wart – sorry, war bestimmt keine böse Absicht.) Und auch zwei meiner “TestleserInnen” (dazu gibt es demnächst noch einen Extra-Artikel) habe ich über den Blog gefunden – ohne die würde so manches deutlich unklarer sein und einige Fehler haben sie auch ausgemerzt. (Die, die noch da sind, gehen aber natürlich zu 100% auf meine Kappe.) Und deswegen nutze ich mal wieder die Gelegenheit für ein ganz herzliches Dankeschön an euch als meine fleißigen LeserInnen:

Kommentare (72)

  1. #1 bote19
    29. Januar 2019

    Hallo Herr Bäker,
    ich werde mir ihr Buch kaufen. Wenn es genauso spektakulär ist, wie Gödel , Escher, Bach , dann ist es jeden Cent wert.
    Ich teile übrigens die Begeisterung für Douglas R. Hofstadter, sein Buch ist auch ein Muntermacher.

  2. #2 MartinB
    29. Januar 2019

    @bote19
    Nein, wie gesagt, an GEB reiche ich nicht ran – diese Mischung aus Kunst, Musik, Mathematik, Wissenschaft und Philosophie ist sicher einmalig.

  3. #3 Torq
    29. Januar 2019

    Martin, super, herzlichen Glückwunsch! Soll morgen bei mir ankommen. Bin schon gespannt. 🙂

  4. #4 DocDuck
    29. Januar 2019

    Gratulation!
    Ich bin schon sehr gespannt!
    Viele Grüße aus Rhein-Main.

  5. #5 DocDuck
    29. Januar 2019

    P.S.: Habe das Buch über einen großen Onlineversand bestellt…GEB auch, kannte ich noch nicht, vielen Dank für die vielen Inspirationen!

  6. #6 roel
    29. Januar 2019

    @MartinB Herzlichen Glückwunsch! Fast 2 1/2 Jahre vom ersten Gedanken bis zum fertigen Buch, dazu braucht man viel Ausdauer. Es ist schön, dass du diese Ausdauer hattest.

  7. #7 Bjoern
    29. Januar 2019

    Glückwunsch! Ich weiß auch, wie aufwendig so ein Projekt ist…

    Das Buch habe ich mir gleich mal auf die Wunschliste gesetzt, ich hoffe, ich komme bald dazu, es zu lesen. 🙂

  8. #8 lueki01
    29. Januar 2019

    Interessierter Laie,
    mit dem Thema nicht verwandt oder verschwägert
    ——————————————————————
    Hm, das klingt ja sehr interessant.
    Aber, ist das Buch auch für interessierte Laien interessant / verständlich?
    Und 2., gem dem Link “Druckversio ist jetzt erhältlich.” hat das Buch 21 Kapitel und jedes Kapitel kostet knapp 30€ = knapp 630€
    Ist das ernst gemeint? Oder habe ich da was übersehen / falsch verstanden?

    Grüße aus dem schönen Rheinland
    Rolf

  9. #9 Krypto
    30. Januar 2019

    Glückwunsch und einen guten Absatz!!!
    (Ich werde auch zum Absatz beitragen)
    Dankeschön!

  10. #10 MartinB
    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen
    30. Januar 2019

    @lueki01
    Ne, das ist nur wenn man auf der Springer-Seite bei den einzel-Kapiteln guckt – rechts kannst du das Buch als ganzes bestellen, das kostet 25€, also weniger als das pdf eines Einzel-Kapitels. Das liegt wohl daran, dass Springer denselben Algorithmus verwendet wie normalerweise für Artikelsammlungen, wo so ein Buch ein paar Hundert Euronen kostet. (Ja, das ist sub-optimal, aber wahrscheinlich kaufen eh die wenigsten über die Springer-Seite…) Du kannst das Buch auch bei jedem anderen Buchhändler bestellen.

    Wenn du hier meinen Blog liest, dann bist du ansonsten genau die Zielgruppe – die Dialoge sind im Niveau meist etwas niedriger, die Erklärtexte haben einige etwas schwierigere Stellen, sind aber meiner Ansicht nach alle ohne weitere Vorkenntnisse verständlich.

  11. #11 Stefan Koeppel
    Bad Kissingen
    30. Januar 2019

    Versandbestätigung bekommen, Urlaubslektüre steht also fest. Freue mich und Gratuliere zum fertigen Buch!

    Habe durch meine Mutte (Autorin historischer Romane) Einblick in den immensen Arbeitsaufwand, den man in ein Buch stecken muß, insofert meinen Respekt.

    Sind schon Lesungen geplant? Ich mag Bücher gerne signiert. ;o)

  12. #12 MartinB
    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen
    30. Januar 2019

    @Stefan
    Am 27.2. werde ich den Vortrag von neulich im Naturkundemuseum nochmal halten – aber Lesungen oder ne Buchtour weg von Braunschweig kriege ich mit meiner Arbeit nicht unter einen Hut.

  13. #13 Tobias Maier
    30. Januar 2019

    Gratuliere, Martin!

  14. #14 rolak
    30. Januar 2019

    Es könnte sein, daß Dein Werk weggeht wie warme Semmeln, MartinB, mein local dealer mailte mir gerade was von kurzfristig bei den Großhändlern nicht vorrätig. Unabhängig davon Glückwünsche zum ‘vollbracht!’ und wie warme Semmeln fürderhin…
    Es könnte auch sein, daß das 2014 wg gewisser Wirren dann doch nicht bestellte und jetzt für fast lau in gebraucht georderte Incandescence das Rennen gewinnt und dann als vergleichende Einstiegslektüre zuerst dran kommt – dafür wird Tad Williams’ ShadowMarch knallhart Mitte des zweiten Bandes aussetzen, mer muß halt Prioritäte setze ;•)

  15. #15 MartinB
    30. Januar 2019

    @rolak
    “weggeht wie warme Semmeln”
    das wär ja schön…

    Wenn mir jetzt noch einer erklären kann, warum es bei Amazon in der Rubrik
    Business&Karrriere/Consulting
    gelistet ist, dann verstehe ich die Welt vielleicht wieder.

  16. #16 rolak
    30. Januar 2019

    wuzudunbluß?

    Na das ist doch ganz einfach, MartinB: die hochprofessionelle Kristallkugel-Abteilung der Amazonen prophezeit Dir ein Riesengeschäft und ne steile Karriere, ohne irgendwelche Beratungsgebühren abzubuchen.

  17. #17 MartinB
    30. Januar 2019

    Ach so – und die Dialoge sind ja auch ein Musterbeispiel für “Consulting”, das leuchtet total ein.

  18. #18 lueki01
    30. Januar 2019

    Interessierter Laie,
    mit dem Thema nicht verwandt oder verschwägert
    ——————————————————————
    @MartinB
    danke für die Info, das mit dem ganzen Buch hatte ich übersehen. Ich werde mir das Buch auch bestellen, mal sehen was ich davon lernen kann.

    Grüße aus dem schönen Rheinland
    Rolf

  19. #19 Christian Berger
    31. Januar 2019

    Kleiner Tipp, wenn Du den Titel des Buches auch noch als Text im Artikel hast, kann man den nicht nur per Copy & Paste in den Webshop seiner Wahl kopieren, sondern Suchmaschinen würden auch Deinen Beitrag finden können.

  20. #20 MartinB
    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen
    31. Januar 2019

    Guter Tipp, danke.

  21. #21 siskin
    31. Januar 2019

    @MartinB: jedenfalls hat deine Erwähnung von GEB bereits dazu geführt, dass Amazon beide gemeinsam unter der Rubrik “Wird oft zusammen gekauft” aufführt 😉
    Vielen Dank für deinen Artikel, und ich freue mich schon auf das Buch!

  22. #22 MartinB
    31. Januar 2019

    @siskin
    Das ist lustig.

  23. #23 Niels
    31. Januar 2019

    Nochmal ganz herzlichen Glüchwunsch!

    Im Laufe der Zeit kam dann noch eine dritte Art Text dazu – Anmerkungen eher technischen Natur, in denen ich viele der Dinge aufschreibe, die ich beim Lesen von Fachbüchern nur mit Mühe verstanden habe.

    Allein deswegen wird das ein Pflichtkauf. 😉

  24. #24 MartinB
    31. Januar 2019

    @Niels
    Na ich hoffe, da entdeckst du dann nicht zu viel Blödsinn…

  25. #25 Fluffy
    31. Januar 2019

    Glückwunsch zum Buch.

    dann muss das Ganze zeitgemäß ins XML-Format übertragen werden, was weniger einfach zu sein scheint, als man naiv denken würde

    Ich hätte zwei Fragen:
    o Mit welchem Texteditor hast du das Buch geschrieben?
    und
    o Warum muss der Text nach XML übertragen werden?

  26. #26 MartinB
    31. Januar 2019

    @Fluffy
    Ich habe das in LaTeX geschrieben. Die Übersetzung in XML ist notwendig, damit auch das ebook funktioniert.

  27. #27 Timeout
    31. Januar 2019

    Auch von mir Glückwünsche.
    Habe das Buch soeben bestellt und freue mich auf interessante Lesestunden.

  28. #28 Matthias
    Braunschweig
    31. Januar 2019

    Hallo Herr Bäker,
    ich habe Sie und ihren Blog erst durch Ihren Vortrag neulich im Naturhistorischen Museum kennengelernt, wusste aber sofort, dass ich Ihr Buch einfach kaufen muss 🙂 Mittlerweile bin ich beim eBook zu etwa 30% durch. Sie haben da ein wirklich tolles Format gefunden, um die Themen anschaulich und Schritt für Schritt verständlich zu machen. Genial, wie die beiden Helden z.B. fast schon “aus Versehen” auf E=mc² gestoßen sind. Freue mich schon auf die nächsten Kapitel…
    Viele Grüße aus BS

  29. #29 Alderamin
    1. Februar 2019

    Kaum ist man mal ein paar Tage beschäftigt, schreibt Martin ein Buch. Auch von mir herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank dafür, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns allen so ein kompliziertes Thema näher zu bringen. Irgendwie gab es zur ART mE.n. noch kein “Mittelding” zwischen absoluter Populärwissenschaft und Fachbuch für Sechstsemester Physik. Die Lücke wird hiermit vortrefflich gefüllt.

    So, und nun warten alle auf das Buch zur Quantenmechanik 😉

  30. #30 rolak
    1. Februar 2019

    auf E=mc² gestoßen

    Och nöö, jetzt werden schon die Pointen verraten^^

  31. #31 MartinB
    1. Februar 2019

    @Matthias
    Freut mich wenn’s gefällt. Das mit dem E=mc² istauch eine Anspielung auf diverse Bücher, wo diese Überlegung als “Herleitung” bezeichnet wird, obwohl es allenfalls ein suggestives mathematisches Ergebnis ist (dazu gab’s ja hier auch mal ne Artikelserie).

    Und bei Gefallen natürlich gern positive Rezensionen auf allen denkbaren Webseiten hinterlassen 😉

    @Alderamin
    Ja, das dauert noch etwas – ich habe ganz viele Konzepte, aber noch keine Zeile geschrieben (ich dachte, diesmal plane ich erst und schreibe dann…)

    @rolak
    Pointen und (hoffentlich) überraschende Wendungen gibt es in der Dialoghandlung noch ganz andere…

  32. #32 rolak
    1. Februar 2019

    (hoffentlich) überraschende Wendungen

    Jezzma abgesehen davon, daß bemeckertes Förmelchen im Kontext *RT nicht gerade der MegaSpoiler (DV ist Ls Vater^^) ist, MartinB, eine unwiderruflich existente überraschende Wendung ist für mich die seit dem “wir schicken Ihnen eine Mail, sobald es eingetroffen ist” eingehaltene Funkstille des ansonsten ultrarührigen local dealers.
    Früher™ simmer ja immer übern Rhein, übern Rhein² nach D’Dorf zum late SternVerlag geradelt, um die Probleme laufnaher Buchhändler zu überwinden; daß dann a lil bit later eine sehr gute, andauernd besuchte Freundin nur zwei Straßen weiter, fast um die Ecke wohnte, war noch besser. Abba jezz? Amazon/SpringerDirekt? Nöö, danke, lieber warten, der umme Ecke soll ja auch sein Teil abbekommen.

  33. #33 MartinB
    1. Februar 2019

    @rolak
    Keine Ahnung, warum da nix kommt. Wahrscheinlich lauern Hunderte von Buch-gierigen Hier-Wohnen-Drachen-Fans den Liefer-Trucks auf und verkaufen überzählige Kopien dann für vierstellige Eurobeträge bei ebay…

  34. #34 roel
    1. Februar 2019

    @MartinB die reissen die Bücher auseinander und verkaufen sie kapitelweise.

  35. #35 MartinB
    1. Februar 2019

    Stimmt, da kostet das dann ja pro Kapitel 30 Euro….

  36. #36 Dampier
    1. Februar 2019

    Das klingt ja spannend. Glückwunsch @MartinB!

  37. #37 rolak
    12. Februar 2019

    Sein Buch ist da!

    Grad eben beim local dealer vorbei, sachensema, jezz könntaba ma langsam, wat issat dann^^ – Das ist doch da!?
    War ne Stunde eher gekommen.
    Und muß jetzt auf Incandescence warten, inKap4.

  38. #38 MartinB
    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen
    12. Februar 2019

    Gerade eben geholt und schon in Kap. 4? Das geht ja fix.

  39. #39 rolak
    12. Februar 2019

    Nicht so fix, wie Du es wohl verstanden hast, MartinB, gen Ende der heutigen Mittagspause begann ich Kap4 in Incandescence, das bereits letzten Freitag/Samstag ankam.
    Erst den Zündfunken, dann das frisch entfachte Feuer…

    apropos Zündfunken: ganz vage begann sich ein Anflug von Idee abzuzeichnen, wie dort die beiden Stränge aufzudröseln sind. Bin gespannt, wie lange sie übersteht ;•)

  40. #40 MartinB
    http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen
    12. Februar 2019

    Manchmal bist du nicht ganz leicht zu verstehen…

  41. #41 rolak
    12. Februar 2019

    Manchmal

    Besonders, wenn ich plappere, MartinB, versuche, verworrene mindscapes in dürre Lettern zu zwingen. Das war schon ein schräger Moment, nach dreizehn kommunikationslosen Tagen just in dem Moment den Laden zu entern, da der Lieferant fast noch am Horizont zu erahnen war.

  42. #42 rolak
    22. Februar 2019

    moin MartinB, mittlerweile ist Incandescence in Pausenhäppchen ziemlich genau zur Hälfte verdaut – und auf ~⅔ der bisherigen Strecke biß etwas in die Hornhaut:

    Rakesh said, ‘There was nothing in the structure or genome of the microbes we saw in the meteor that suggested they could metabolise metallic ores’

    War dies ebenfalls ein Ideenzünder oder sinds unabhängige Funken?

    (btw: in EN scheint mir die Kommasetzung noch kontraintuitiver als in D)

  43. #43 MartinB
    22. Februar 2019

    @rolak
    Ne, das Buch habe ich deutlich später gelesen.
    Die Kommasetzung im Englischen ist übrigens total logisch, die Regeln finde ich inzwischen wesentlich einfacher als im Deutschen.

  44. #44 rolak
    22. Februar 2019

    deutlich später

    Offensichtlich ein typischer Fall von ‘denkste!’, MartinB, jedoch zu naheliegend, um sich nicht ein wenig aus dem Fenster zu lehnen ;•)

    total logisch

    Mag sein, erschließt sich mir nur nicht (ohne LernAnstrengung).

  45. #45 rolak
    7. März 2019

    So, MartinB, jetzt wurde Dein Werk in Angriff genommen, in der Mittagspause gings los bis in den ersten Nicht-Isaac-Abschnitt. Bis jetzt grinsen muß ich über [aus dem Gedächtnis zitiert] ‘auf dem Bildschirm erschien Abbildung 2.1’ – ein wunderschönes, herrlich lustvolles Einreißen der 4.Wand :•)
    Anmerkungen zu dem oben erwähnten Zündfunken finden sich nebenan.

  46. #46 MartinB
    7. März 2019

    @rolak
    ‘auf dem Bildschirm erschien Abbildung 2.1’
    Naja, ich sehe das als Regieanweisung, wie bei einem Theaterstück. Hätte vielleicht auch mal “alarums” schreiben sollen wie der olle Shakespeare. Ich wollte halt auf irgendeine Qeise ganz klar machen, an welche Stelle welches Bild gehört, da bin ich vielleicht doch zu wenig Romanautorin.
    Ich hoffe, es gibt noch mehr, das gefällt…

  47. #47 rolak
    9. März 2019

    vielleicht doch zu wenig

    Das war bzw ist doch kein Grinsen wg eines (vermeintlich) erkannten Problemes in der buchlichen Umsetzung, MartinB, sondern wg des Spaßes an verschwimmenden Grenzen, ineinander übergehenden Ebenen. Der wesentlich langweiligere NormalStil läuft glatt im eigenen Kontext, während in Deiner Variante in einer Geschichte des Buches ein nicht-Geschichte-Element des Buches referenziert wird, ein Wurmloch die verschiedenen Kontexte verbindet.

    noch mehr

    Klar doch, zB die recht weitgehende WeiblichFormung, Herr Autorin, sind aber bisher alles eher MetaAspekte, Eigenarten der Umsetzung und nicht Eigenarten des Umgesetzten – für mehr wurde bisher zu wenig gelesen.

    (Gag am Rande: zuerst sollte hier zum ersten Male ein ‘-‍-‘ den eigentlichen BildchenNamen von der automagischen Ergänzung des hosters trennen. Geht aber nicht, weil WPs PreProzessor daraus selbst innert einer url ein ‘–‘ bastelt. Jetzt also reaktionsangemessen -_-)

  48. #48 MartinB
    9. März 2019

    @rolak
    Eigentlich habe ich doch im wesentlichen nur beschlossen, dass alle Beobachter weiblich sind – ansonsten habe ich ja weitgehend generisches Maskulinum verwendet, weil ich keinen Bock hatte, die Buchdiskussionen durch Meta-Diskussionen aus den üblichen Ecken dominiert zu sehen.

  49. #49 rolak
    9. März 2019

    nur .. alle Beobachter

    Wie gesagt, MartinB, meine Datenbasis ist noch recht winzig – jedenfalls fällt schon das ziemlich aus dem gewohnten Rahmen und auch unvorbelasteten Testpersonen sofort auf (Studienbasis n=3 ;·). Während ein ‘neutral’maskulines Gegenbeispiel glatt gelesen wird, generiert das unvermutete Auftauchen einer Deiner ‘neutral’weiblichen Varianten spätestens beim dann üblichen Nachhaken ‘Was Auffälliges?’ Gegenfragen á la ‘kam die Frau schon mal vor, so direkt, wie sie hier erwähnt wird?’

    0Bock

    Mehr als verständlich…

  50. #50 MartinB
    9. März 2019

    @rolak
    Dann hat’s ja zumindest in der Hinsicht genau das bewirkt, was ich wollte: ein sanfter Hinweis, mal Geschlechterklischees zu hinterfragen.

  51. #51 Torq
    10. März 2019

    Lieber Martin, ich finde das Buch grandios, vielen Dank!

    Vor allem auch, weil ich einige Kapitel zwei Mal lesen musste. Bitte nicht falsch verstehen, du erklärst sehr gut. Aber du hast eben auch mehr Tiefe reingebracht, als die meisten anderen Autoren populärwissenschaftlichen Bücher. Und das ist für einen Laien manchmal schwer verständlich, zumindest beim ersten Anlauf. Dafür ist es umso befriedingender, wenn man es beim zweiten Durchlesen versteht. 🙂

    weil ich keinen Bock hatte, die Buchdiskussionen durch Meta-Diskussionen aus den üblichen Ecken dominiert zu sehen.

    Was leider auch hier im Blog regelmäßig der Fall ist. Und was du natürlich auch etwas provozierst/provozieren willst (der sanfte Hinweis…).

    Mich störtˋs nicht. Der Autor (und auch die Kommentierenden) sollte(n) sich dann aber nicht wundern, dass sich immer mal wieder jemand berufen fühlt, das (meist dümmlich) zu kommentieren…

  52. #52 MartinB
    11. März 2019

    @Torq
    Ganz ehrlich (aber nicht verraten, das darf man bestimmt nicht sagen): Das Buch ist nicht dafür gedacht, dass man alles beim ersten Mal versteht. Ich glaube, das ist bei einem so komplexen Thema schlicht unmöglich. Wer sich jemals in irgendein schwieriges Thema reingedacht hat, kennt das: Man liest, versteht ein bisschen, liest weiter, geht nochmal zurück usw., und langsam baut sich Verständnis auf.
    Sonst müsste man auch Lehrbücher nur einmal lesen und würde das Thema verstehen, das klappt ja auch nicht.
    Ein Vorbild für mich war, wie gesagt, Gödel Escher Bach, und das Buch habe ich bestimmt 8 mal oder so gelesen und jedes Mal etwas mehr verstanden.

    Um so besser, wenn’s gefällt. (Und das gern auch anderswo kundtun, beispielsweise auf einschlägigen Buchhändlerseiten…)

    Und nein, hier auf dem Blog kann ich dank der Antwortmöglichkeiten gut damit leben, wenn es immer wieder Leute gibt, die laut rum-mimimin, weil ich eine weibliche Form benutze. Aber ein Buch ist ja statischer, da ist so eine Provokation nicht so einfach.
    Wobei es auch bei der Lektüre des Buches vielleicht nicht ganz verkehrt ist, mal Klischees zu hinterfragen….

  53. #53 Torq
    13. März 2019

    @Martin

    Also wenn du das Zurück- und Vorblättern mitrechnest, dann habe ich einige Kapitel sicher mehr als zwei Mal gelesen… (Das Blättern ist übrigens auch der Grund dafür, dass ich solche Bücher nicht als eBook lesen möchte.)

    Ich werde gerne fünf Punkte bei Amazon vergeben, das ist definitiv verdient. Ich nehme mir für das Schreiben der Rezension aber lieber die nötige Zeit. Nicht, dass am Ende noch jemand vom Kaufen abgehalten wird (“mehrfach lesen”)… 😉

  54. #54 MartinB
    13. März 2019

    @Torq
    Danke schön. Und ja, klar muss man bei so einem Buch mal blättern, da finde ich Papierbücher auch praktischer, obwohl ich trotzdem im Moment fast nur noch elektronisch lese. (Kein Platz mehr für Regale…)

  55. #55 rolak
    16. März 2019

    [Nichtzitat] Hoffnung auf mehr

    Neben jener amüsanten WochenendBereicherung auch im threadBuch, das für die Übertragung der Anmerkungen extra mit nach Hause durfte/mußte:
    /74/ das EddingonZitat mit der ‘deepest humiliation’ – mir neu, sehr hübsch formuliert und instantan² sofort diverse im Laufe des Lebens gelesene -äh- SpezialHypothesen aus dem Gedächtnis ausgrabend.
    /88/ ‘Das widerspricht natürlich unserer Vorstellung davon, wie sich ein Mittelpunkt zu verhalten hat’³ sehr hübsch; da meine Erfahrung bzgl der Gefühlswelt von Büchern ziemlich begrenzt ist, gabs oben die Alternative ‘durfte/mußte’
    /145/ ‘Falls Sie einer solchen Gruppe angehören sollten, schicken Sie mir bitte keine Briefe oder Mails, davon bekomme ich schon genug’ – Herzliches Beileid einerseits, andereseits: ein wenig AuchHabenWollen gegenüber einer potentiell umfangreichen und sich selbsttätig erweiternden Sammlung des glorreichen Schwachsinns ist allerdings auch dabei.

    Im Rückblick erstaunlicherweise ist mir bisher die PerspektivAnalogie/128/ zu ‘beide Beobachterinnen sehen der anderen Zeit verlangsamt’ noch nie bewußt untergekommen (ok, es besteht immer die Alternative ‘aus dem Gedächtnis geplumpst’), obgleich sie so naheliegend ist. Isaac ist halt doch sehr fähig ;•)
    Ein ganz schöner Brocken war die Endnote 6.2, aber eben auch ein schöner Brocken.

    Und am Montag gehts weiter mit /159/Raumzeit-Diagramme[n].

    ___________________
    ² ja, gefühlt geht das ohne Probleme…
    ³ diesmal und für immerdar aus dem eBook kopiert – der am Ende des deadtreeBooks beschriebene Ablauf des Runterladens entspricht übrigens der Realität bestenfalls partiell…

  56. #56 MartinB
    16. März 2019

    @rolak
    Ich weiß auch nicht, ob ich das mit der Perspektive jemals so irgendwo gelesen habe. Ich fand die Analogie sehr überzeugend.
    Und nein, du möchtest diese mails nicht haben, die sind oft sehr ausfallend und vollkommen wirr…

  57. #57 rolak
    16. März 2019

    sehr überzeugend

    Allerdings, MartinB, und noch dazu ungemein einprägsam.

    Dat willße nich, ich sach Dir mal, watte wills:

    Ach, beim Lesen bekam mein Sammeltrieb ganz große Kulleraugen…

  58. #58 MartinB
    22. März 2019

    @Torq
    Ich nehme mal an, die neue Rezension bei Amazon ist von dir? Schönen Dank dafür.

  59. #59 Torq
    24. März 2019

    @Martin

    Gern geschehen. Ich wollte vor allem dem Buch gerecht werden, im Rahmen meiner Möglichkeiten. Wenn auch du die Bewertung angemessen findest, ist das natürlich umso besser. Wie gesagt, einige Aspekte wollte ich unbedingt unterbringen. Aber natürlich wollte ich trotzdem möglichist viele Leute zum Kauf animieren. Ich hoffe, die Balance stimmt einigermaßen.

    @alle

    Amazon ist der größte Buchhändler. Man muss Amazon nicht gut finden, aber dort kann man gut kaufen. Und 20 positive Bewertungen zählen mehr als zwei. Nur mal so als dezenter Hinweis… (Martin hält sich da ja angenehm zurück, fast schon zu sehr. Wer das krasse Gegenteil sehen will, kann ja mal die letzten zehn Beiträge oder so von Sabine Hissenfelder lesen… Nervig, aber ggf. verkaufsfördernd…)

  60. #60 MartinB
    24. März 2019

    @Torq
    Ich finde die rezension passt sehr genau zum Buch.

    Findest du, dass ich mich zurückhalte? Ich habe das Gefühl, dass ich hier im Blog und auf Twitter ständig Hinweise auf mein Buch einstreue.

    Sabine Hossenfelder ist übrigens in einer ganz anderen Situation: Ihr Buch ist ja nicht einfach ein Buch, das Physik erklärt, sondern auch ihr Plädoyer für einen grundlegenden Wandel in der Physik und der Wissenschaft. Und da muss sie natürlich auch deutlich anders agieren. Ich zumindest finde es nicht nervig, auch wenn ich nicht alles, was sie schreibt, richtig finde, an einigen Stellen ist ihr Bild in meinen Augen zu düster.

  61. #61 Torq
    24. März 2019

    @myself

    aber dort kann man gut VERkaufen

    @Martin

    Deine Hinweise sind m.E. nicht aufdringlich. Etwas Werbung ist schon erlaubt, wenn man so viel Arbeit investiert und ein so gutes Ergebnis dabei herauskommt. 🙂

  62. #62 roel
    25. März 2019

    @MartinB

    Ich empfinde die Werbung hier im Blog als marginal, besonders, wenn man sie mit der Artikelserie nebenan bei Florian Freistetter zum Buch von Harald Meller und Kai Michel über die Himmelsscheibe von Nebra vergleicht.

    Allerdings hätte ich auch gedacht, dass sich hier eine weiterführende Diskussion entwickeln könnte. Aber wahrscheinlich ist “Isaac oder Die Entdeckung der Raumzeit” so gut geschrieben, dass keine Fragen mehr offen bleiben.

  63. #63 MartinB
    25. März 2019

    Naja, die vermutlich 5 Leserinnen, die ich bisher habe, sind halt nicht so viele…

    Dass keine Fragen offen sind, kann ich mir eher nicht vorstellen – ich glaube z.B. kaum, dass alle herausbekommen haben, wie die verschlüsselte Kommunikation zwischen Isaac und Marie funktioniert.

  64. #64 roel
    25. März 2019

    @MartinB Marie taucht ja erst im 5. Teil zusammen mit Olof auf und die Kommunikation geht … Ach ne, ich verrate hier nichts.

  65. #65 anderer Michael
    8. April 2019

    Ich habe mir das Buch heute bestellt und bin gespannt. Aber nicht über Amazon, sondern örtlicher Buchhandel. Somit sind es schon mal 6 Leserinnen.
    Werbung in eigener Sache ist in Ordnung, wenn sie klar als solche dargestellt wird und vor allem wenn sie nur einen winzigen Teil der Gesamtdarbietung darstellt.
    Sorry, reich wirst du nicht als gelegentlicher Sach/Fachbuchautor. Aber falls doch, wird es dir jeder gönnen.

  66. #66 MartinB
    9. April 2019

    @anderer Michael
    Nein, dass ich reich werde, war auch nicht der Plan. Berühmt reicht völlig 😉
    Ich hoffe, das Buch gefällt dir.

  67. #67 rolak
    9. April 2019

    glaube z.B. kaum, dass

    Falls die Frage nach nach dem ‘wie’ der Kommunikation ein BonusRatespielchen mit EMail-Einwurf werden soll, MartinB, dann hätte ich vor dem tieferen Eintauchen noch eine Frage nach dem ‘wann’: die Kommunikation beim ‘Treffen’ I/M oder eine angenommene vorherige?

    Ansonsten und davon unabhängig melde ich gehorsamst ‘durchgelesen’. Ein klassisches DilemmaWerk: es fällt mir im Bekanntenkreise kein Mensch ein, dem ich es bedenkenlos empfehlen könnte, allerdings kenne ich auch keinen anderen Text, der Außenstehenden das Erarbeiten des Themas besser ermöglichte – also wird den ggfs Interessierten doch Dein Werk empfohlen.
    Und dann gibts hier TelefonZeiten ;•)

  68. #68 MartinB
    9. April 2019

    @rolak
    Beim beschriebenen ersten Treffen von Marie und Isaac wird ein Code vereinbart – das ist im text ganz explizit nachvollziehbar, aber nicht unbedingt offensichtlich (obwohl ich tatsächlich mehrere Hinweise streue).

    Wenn es dir ansonsten gefällt, dann gern deinen Nicht-Bekannten empfehlen, z.B. auf einschlägigen Buchbewertungs/verkaufsplattformen, bei twitter, auf anderen Blogs, oder schnell nen T-Shirt mit dem Buchcover und der Aufschrift “Das tollste Buch aller Zeiten” drucken lassen 😉

  69. #69 rolak
    9. April 2019

    Beim beschriebenen ersten (..) nachvollziehbar

    Deswegen ja meine Frage, MartinB, denn Isaacs

    Marie und ich haben Sie getäuscht. Wir haben Informationen auch auf anderen Wegen ausgetauscht, die Ihnen verborgen bleiben sollten, anscheinend mit Erfolg

    läßt mich (immer noch *fußstampf*) über ein ‘auch vor dem 1.Treffen’ spekulieren.

    DtBaZ

    Woher bitte wußtest Du, daß das alles in ausgeschrieben und lupenlos lesbar auf eines meiner Tees paßt? Ich bin dann mal eben Wanzen suchen…
    NichtBekannte sind in dem Fall übrigens nichtexistent bzw irrelevant, empfehlen kann ichs ja nur Menschen, die zumindest ihr Interesse am Thema mit mir kommunizieren – und dann sind sie nicht mehr unbekannt. Alles andere wäre penetrant missionierend.

  70. #70 MartinB
    9. April 2019

    @rolak
    “läßt mich (immer noch *fußstampf*) über ein ‘auch vor dem 1.Treffen’ spekulieren.”
    Nö, das habe ich nicht angenommen und würde ja auch nicht in die Story passen. Das erste Treffen und der beschriebene Dialog enthält alles, was du wissen musst, um das Verfahren herauszuknobeln (vielleicht mal Klaus Schmeh fragen, der kennt sich mit sowas aus…).

    Und positive Rezensionen auf Internetplattformen sind jetzt nicht sooo missionierend.

  71. #71 rolak
    9. April 2019

    positive Rezensionen .. nicht sooo

    Tja, unpersönliche Empfehlungen gleich welcher Art hatte ich eben überhaupt nicht mitbedacht, MartinB, welch schändliche UnterlassungsSünde…

    enthält alles

    Irgendwie schade – aber nu denn. Bisher nur gelesen, nicht durcharbeitet², doch es kamen mir in diesem allerletzten Kapitelchen diverse Elemente ziemlich merkwürdig vor – das werden die ersten Ansatzpunkte sein.
    Nichts gegen TeamRaids iA, doch hier ist mir zumindest vorerst SoloKnobeln lieber.

    ________________
    ² wobei nicht ausgeschlossen werden kann, daß ein Priming durch den irgendwo am Rande des Gesichtsfeldes kurz aufgetauchten Kommentar #63 die Verarbeitung des Gelesenen beeinflußte

  72. #72 MartinB
    10. April 2019

    @rolak
    Zum Knobeln war#s auch gedacht – aber immerhin ist es dann nicht zu leicht (das hatte ich zwischenzeitig befürchtet, wenn man es weiß, scheint es zienlich offensichtlich.)