Ja, auch dieses Jahr ist es wieder soweit: Die TU Braunschweig öffnet ihre Tore und zeigt für alle ein bisschen von dem, was bei uns so geforscht wird. Das Ganze nennt sich “Tunight” und hat inzwischen schon Tradition. Neu ist diesmal, dass die Veranstaltung insgesamt unter einem Oberthema steht, das “Zukunft Mensch – wie leben…

In der oberen Jura-Zeit war Niedersachsen von einem Meer mit zahlreichen kleinen Inseln bedeckt. Da, wo heute der Harz liegt, lebte damals ein Zwerg-Dino namens Europasaurus. Europasaurus war ein Verwandter des gigantischen Brachiosaurus, war aber mit einer Körperlänge von so etwa 6 Metern eigentlich eher ein Zwerg – hier ein Vergleich der beiden Schädel: „Europasaurus…

Vor so etwa 330 Millionen Jahren krabbelten die ersten Fische an Land und begannen, dort herumzulaufen. Und dabei machten sie eine unangenehme Entdeckung: beim Laufen und Klettern kann man sich auch wehtun und, wenn man Pech hat, die Beine brechen.

Ja, o.k., ich geb’s zu, die Titelzeile erfüllt vermutlich Florians Kriterien für eine schlechte Wissenschaftsschlagzeile, aber wir sind hier ja unter uns… Und immerhin – die Antwort auf die Frage lautet nicht einfach “nein” sondern “möglicherweise”.

Als Kind und Jugendlicher hatte ich eine Schwäche für Monsterfilme – Ungeheuer wie King Kong, Gamera, den Rhedosaurus (“the beast from 20000 fathoms”) fand ich faszinierend (für jemanden, der Dinos mag, wohl nicht sehr ungewöhnlich). Eins der bekanntesten dieser Filmmonester ist sicherlich Godzilla – der vor ziemlich genau 60 Jahren zum ersten Mal auf der…

Schildkröten zählen ja zu den best-geschützten Tieren überhaupt. Mit ihrem starren Knochenpanzer sind sie vor Angriffen von Raubtieren ziemlich sicher; eine Überlebensstrategie, die seit über 200 Millionen Jahren verlässlich funktioniert. Bisher war ihre Technik, die Rippen zu einem Panzer umzubauen, ziemlich einzigartig, aber zu Beginn des Erdmittelalters gab es anscheinend eine andere Tiergruppe, die ein…

Nein, das hier ist keine (grammatikalisch auch nicht 100% einwandfreie) Parodie auf das berühmte Gedicht von Blake (trotz des religiösen Themas eins der schönsten Gedichte der englischen Sprache), sondern eher der Versuch eines Bloggers, einen Artikel, in dem es um Tigerkrallen geht, irgendwie mit einer sinnvollen Überschrift zu versehen.

Das Erdmittelalter oder Mesozoikum gilt ja als das Zeitalter der Dinosaurier oder der Reptilien (auch wenn der Begriff “Reptilien” unter den Paläontologen etwas in Ungnade gefallen ist. Aber es gab damals auch noch andere faszinierende Lebewesen, sogar hier in Deutschland (das damals aber noch nicht “hier” lag, sondern weiter südlich).

Schaut man sich in der heutigen Tierwelt um, so fällt eins sicherlich auf: zwar sind die meisten Tierarten wirbellose, aber große Tiere (insbesondere an Land) sind eigentlich imemr Wirbeltiere. Dafür gibt es verschiedene Gründe; ein wichtiger ist, dass wir ein Innenskelett haben. Das Außenskelett von Insekten oder Krebsen besteht aus nicht mehr lebendem Material –…

…und das ist eine kleine wissenschaftliche Sensation. Früher war das Weltbild der Biologen einfach – jedenfalls was Knochen angeht. Es gab die altmodischen langsam wachsenden wechselwarmen Tiere wie Eidechsen, Schildkröten und das ganze Schuppenviehzeugs, und dann gab es die modernen, total hippen und schnell groß werdenden gleichwarmen Säugetiere und Vögel.