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Naja, schwarze Löcher zu bauen, ist langweilig, weil die ja schwarz sind – da sieht man nicht viel. Aber wenn so ein Schwarzes Loch eine Akkretionsscheibe besitzt, dann sieht es schon ziemlich schick aus, so wie das Bild oben. Eigentlich hat das Schwarze Loch (kurz SL) eine gleichmäßige Scheibe um sich herum; von oben betrachtet…

Vor ein paar Wochen ging die Nachricht durch die Medien, dass Menschen einzelne Photonen erkennen können – beispielsweise hier oder hier. Bisher war man davon ausgegangen, dass etwa 5-7 Photonen gebraucht werden, um einen Seheindruck zu erzeugen, schon allein deswegen, damit das Auge nicht durch Rauschen bei der Signalverarbeitung gestört wird. Aber nun ist –…

Viele Tiere sind ja in der Lage, ihre Farbe in irgendeiner Weise zu ändern und sich beispielsweise an die Umgebung anzupassen oder auf diese Weise Stimmungen auszudrücken. Einige meiner Aquarienfische können sich beispielsweise entfärben und ganz fürchterlich blass aussehen, wenn sie sich erschrecken. Unter den Wirbeltieren sind besonders die Chamäleons dafür bekannt. Ihre Farbwechsel sind…

Photonen sind – das haben die meisten vermutlich schon einmal gehört – die Teilchen, aus denen Licht besteht. Klingt auf den ersten Blick einigermaßen einfach, oder? Fragt man aber acht Physikerinnen, was ein Photon ist, so erhält man etwa zehn Antworten (so geschehen im Jahr 2003 in einer Ausgabe von Optics&Photonics News, Quelle s.u.). Es…

Die Quantenmechanik ist ja immer für scheinbar verrückte und der Intuition widersprechende Tricks gut. Einer der neuesten (naja, so neu auch nicht, das paper ist vom letzten August, Dank übrigens an Alderamin) besteht darin, ein Objekt zu fotografieren, ohne das Licht, das auf das Objekt fällt, überhaupt zu messen.

Wenn man schnelle Bewegungen auf einem Foto festhalten will, dann braucht man kurze Belichtungszeiten – handelsübliche Kameras haben meist 1/1000s im Angebot; das reicht aus, um auch schnelle Bewegungen bei Sport noch irgendwie auf den Sensor zu bekommen (vorausgesetzt, es ist hell genug). Hochgeschwindigkeitskameras schaffen auch noch deutlich höhere zeitliche Auflösungen (in einem Forschungsprojekt, an…

Unsere Sonne schickt ja Licht mit unterschiedlichen Frequenzen zur Erde. Trägt man die Intensität des Lichts gegen die Wellenlänge auf, dann sieht man, dass das Maximum bei einer Lichtwellenlänge von etwa 500 Nanometern (also ein 2000tel Millimeter) liegt. Ziemlich genau in diesem Bereich liegt auch die maximale Empfindlichkeit unserer Augen. Es liegt also nahe, anzunehmen,…

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“Wie sah es wohl damals wirklich aus?” Diese Frage stellt man sich ja eigentlich immer, wenn man antike Stätten wie die Akropolis besichtigt. Meistens braucht man viel Phantasie, aber so richtig leicht ist es nicht, sich das vorzustellen.

Unsichtbarkeit ist ja schon eine feine Sache. Genauso praktisch wäre es natürlich, wenn euer Erzrivale und Fernschachgegner glaubt, er würde euch lückenlos überwachen, während ihr in Wahrheit ganz woanders seid. Ein solches Phänomen wurde vor kurzem technisch realisiert – jedenfalls in sehr kleinem Maßstab.

Harry Potter kann es, Bilbo Beutlin kann es, und Siegfried kann es schon lange – na klar, hier geht’s um Unsichtbarkeit. Wer hat sich das nicht schon mal – aus mehr oder weniger lauteren Motiven – gewünscht? Unsichtbarkeit auch technisch umzusetzen, ist natürlich ziemlich knifflig.