1984 wurde der Lebensmitteltechniker Günther Stoll ermordet. Kurz vor seinem Tod schrieb er das Wort YOG´TZE auf einen Zettel. Niemand weiß, was das zu bedeuten hat.

Wer mehr über den YOG‘TZE-Mord erfahren will, sollte meinen gestern erschienenen Artikel in Focus Online lesen. Dort gibt es auch schon ein paar Kommentare.

Die mit Abstand wichtigste Quelle für den YOG‘TZE-Fall ist ein Beitrag der Fernsehserie „Aktenzeichen XY … ungelöst“ aus dem Jahr 1985. Diesen Filmbeitrag gibt es in zwei Teilen bei YouTube. Hier ist Teil 1:

Und hier Teil 2:

Und hier gibt es zwei Artikel zum Thema:

Die beiden Artikel stammen vom (inoffiziellen) XY Blog von Kurt Wolfgang Schmidt. Dort kann man stets das Neueste zu dieser Fernsehsendung nachlesen. Das im Artikel erwähnte Buch „Aktenzeichen XY …ungelöst – Kriminalität, Kontroverse, Kult“ ist übrigens ebenfalls äußerst lesenswert.

Kommentare (8)

  1. #1 H.M.Voynich
    14. August 2013

    Eine Aktenzeichen-XY-Sendung von 1985 nochmal zu sehen ist immer ein Schmankerl.
    Und die Yogtze-Sendung faßt diese Faszination besoders gut zusammen.
    Angucken!

    ich übergebe an Peter Nidezky …

  2. #2 Kurt Wolfgang Schmidt
    Mülheim an der Ruhr
    19. September 2013

    Vielen Dank für die Verlinkung. Endlich kann man mal wieder etwas aktuelles zum Fall lesen und wenn mein kleiner Blog dabei auch noch namentlich erwähnt wird, umso schöner… 😉

    • #3 Klaus Schmeh
      19. September 2013

      Gern geschehen.

  3. #4 F. L.
    19. März 2014

    Der Fall ist interessant, aber mangels wichtiger Zusatzinformationen verbietet sich eigentlich jede Spekulation. Der Polizei geht es nur um Vorschläge für YOG’TZE. Wer nicht zufällig darin etwas Sinnvolles erkennt, wird es nicht lösen können.

    Ansonsten produziert der Film mehr Fragen, als er beantwortet.
    – Wo und woran hat Stoll vor seiner Arbeitslosigkeit gearbeitet?
    – Welche Einkünfte hatte er?
    – Wie verbrachte er üblicherweise seine Tage?
    – Wie war das Verhältnis zu Ehefrau und wie ging sie mit seiner Arbeitslsigkeit um?
    – Welche Anhaltspunkte für seine Angst vermutet seine engere Umgebung, wenn die Angst schon länger existierte?
    – Warum tauchte er nächtens bei der Nachbarin auf und nicht im Elternhaus?
    – Warum hätten etwaige Verfolger ihn schwerverletzt zurücklassen sollen, wenn es darum gegangen wäre, ihn mundtot zu machen? Er hätte ja durchaus überleben können.

    Auf diese und andere Fragen hat die Polizei sicher Antworten und sie wird kaum Spekulationen über den Tathergang benötigen. Ich nehme an, dass die Polizei neben vielen anderen Stellen auch die Stasi-Unterlagen-Behörde gefragt hat.

    Es geht öffentlich nur um YOG’TZE. Wem dazu nichts einfällt, der kann nicht helfen.

    Eigenartigerweise hat mich der Fall spontan an den Fall Georg Stein von 1987 erinnert (s. hier: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-37521303.html).

  4. #5 J.M.N.
    Attendorn
    29. Mai 2014

    In Burbach , ganz in der Nähe von Günther Stolls Wohnort , gab/ gibt es die Siegerlandkaserne .
    Y = Bundeswehr
    OG = Obergefreiter
    TZE , keine Ahnung .
    Wird wahrscheinlich Zufall sein , aber fiel mir irgendwann mal auf .

    • #6 Klaus Schmeh
      30. Mai 2014

      Danke für den Hinweis. Ich weiß nicht, ob dieser Spur schon jemand nachgegangen ist.

  5. #7 Franz Fellner
    25. Oktober 2014

    War das nur ein Versprecher? Im Video sagt er “YJGTZE”, also J statt O.

    • #8 Klaus Schmeh
      25. Oktober 2014

      Ist mir noch nicht aufgefallen. Vermutlich ein Versprecher.