Bisher ist es niemandem gelungen, ein faszinierendes verschlüsseltes Buch aus dem 16. Jahrhundert zu enträtseln: den Codex Rohonci.

Pepsi Cola, Burger King, der Automobilclub von Deutschland und die Collie-Hündin Bessy haben eines gemeinsam: Sie sind zwar allgemein bekannt, stehen jedoch im Schatten eines Konkurrenten, der noch bekannter ist. Auch die Verschlüsselungstechnik hat einen solchen ewigen Zweiten zu bieten: den Codex Rohonci. Mehr zu diesen ungewöhnlichen Buch gibt es in meinem aktuellen Artikel in Focus Online. Auf meiner Encrypted Book List hat der Codex Rohonci die Nummer 00002.

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Meines Wissens ist es das erste Mal, dass ein deutschsprachiges Magazin über den Codex Rohonci berichtet. Spiegel, FAZ, Spektrum der Wissenschaft und all die anderen haben dieses faszinierende Buch bisher nicht gewürdigt. Wer mehr über den Codex Rohonci wissen will, hat meiner Kenntnis nach genau sechs Möglichkeiten:

Falls jemand eine weitere Quelle kennt, wäre ich daran interessiert. Ich hoffe, dass mein Focus-Online-Artikel diesem großartigen Krypto-Rätsel etwas mehr Aufmerksamkeit verschafft.

Noch ein Hinweis: Der Codex Rohonczi wird auch (z. B. bei Wikipedia) “Codex Rohonczi” geschrieben. Früher habe ich das auch so gehandhabt. Allerdings hat mich der erwähnte Benedek Láng darauf hingewiesen, dass das “z” zwar im Ungarischen Sinn macht, aber im Deutschen nicht passt. “Codex Rohonci” ist daher wohl die bessere Schreibweise.

Kommentare (17)

  1. #1 Dave
    6. Januar 2014

    Nach ihrem Kapitel in ….Nicht zu knacken …,dachte ich es wäre nur eine Frage der Zeit bis der Codex Rohonci geknackt wäre 🙂

    Wie beim Voynich Manuskript haben die Bilder bisher auch nicht geholfen den Text zu knacken.

    Nach dem Bildern scheint es klar zu sein ,dass das Buch wohl ein religiöses Werk sein müßte.

    Nur ist es überhaupt wirklich so, oder könnten die Bilder auch eine Art Verschleierung sein?

    • #2 Klaus Schmeh
      7. Januar 2014

      >dachte ich es wäre nur eine Frage der Zeit bis der Codex Rohonci geknackt wäre
      Dachte ich auch. Zwei ungarische Forscher waren angeblich kurz davor, die Lösung gefunden zu haben. Von den beiden habe ich aber seit einiger Zeit nichts mehr gehört.

  2. #3 Stefan W.
    http://demystifikation.wordpress.com
    7. Januar 2014

    Wenn es eine reine Phantasieproduktion ist, dann würde ich erwarten, dass die Zeichen nicht geschickt verteilt.

    Wenn ich einen Text von Göthe nehme, dann erwarte ich in der ersten Hälfte und in der zweiten eine ähnliche Häufigkeitsverteilung für die häufigsten Zeichen (Buchstaben/Silben). Bei einem gestellten Werk nicht so. GIbt es dazu Erkenntnisse?

    Kannte der Vermacher des Werkes das Voynichmanuskript?

    Ach, ich sollte nicht fragen ohne all das zu lesen? Habe nur den Wikipediaartikel gelesen.

  3. #4 Josef Zlatoděj prof.
    7. Januar 2014

    Hallo Herr Schmeh.
    Rohonc Code ist nicht kompliziert Verschlüsselung.
    Ich habe viele Seiten übersetzt. Kleine Proben Schreiben und Zeichen.

    • #5 Klaus Schmeh
      7. Januar 2014

      Sie haben also sowohl den Codex Rohonci als auch das Voynich-Manuskript gelöst? Das ist bemerkenswert. Können Sie auch James Hamptons Notizbuch lösen?

  4. #6 Roland B.
    7. Januar 2014

    “Von den beiden habe ich aber seit einiger Zeit nichts mehr gehört.”
    Aha. Klarer Fall, die wurden von den Illuminaten verschleppt.

  5. #7 Hans
    7. Januar 2014

    @ Josef Zlatoděj

    Let me guess: the Codex Rohonci is written in finish with dubbing in Kisuaheli and the delicate information can not disclosed by you.

  6. #8 Josef Zlatoděj prof.
    7. Januar 2014

    Herr Schmeh.
    Wenn Sie auf das, was ich schreibe, auf meinem Blog zu suchen. Das ist, was sie beschreibt. U das Bild in der tschechischen Sprache geschrieben. ( Ein Fest auf Schloss)
    Zur gleichen Zeit wird das Geburtsdatum von Jesus.
    Nach dem jüdischen Kalender 3758.
    A ein Quadrat markiert das erste Jahr ( 1).( christlichen kalender).
    Die Autor der Rohonc allzu vertraut. (Autor Sie sehr gut kennen)

    Der Autor ist auf der letzten Seite unterschreiben.

  7. #9 Josef Zlatoděj prof.
    7. Januar 2014

    Fest auf dem Schloss . ( Burg) ( Festtag)

  8. #10 Stefan Ster.
    9. Januar 2014

    Ich denke das ist demotisch oder eine Ableger davon.
    Demotisch ist eine Silbensprache das passt zum Zeichen vorrat.

  9. #11 Stefan Z.
    12. Januar 2014

    Könnte es sich um eine Bibel handeln oder einen Auszug daraus – wenn auch vielleicht in sektiererischer Modifikation?
    Ich habe mir mal die Bilder angesehen und möchte nachfolgend zu einigen von ihnen meine Interpretation angeben (jeweils mit Seitenzahl):
    5: Opferung Isaaks, 5a: Bund Gott mit Abraham?, 15a: Jesu Einzug in Jerusalem, 21: Heilige Drei Könige, 26: Kreuzigung, 29a: Gefangennahme Jesu am Ölberg, 42: Fußwaschung?, 44: Passion (Dornenkrone), 45: Passion (Geißelung), 49: Kreuztragung; 51: Kreuzigung, 57a: Auferstehung, 59: Himmelfahrt, 60a: Emmaus-Jünger?, 72: Letztes Abendmahl, 76a: Himmelfahrt, 79: Fegefeuer, 79a: Jüngstes Gericht, 84: Jesus wandelt auf dem Wasser, 128: Sturm auf dem See Genezareth, 153a: Kreuzigung.

    Auffallend ist natürlich die mehrfache Wiederholung der Kreuzigungsszene und die nicht immer logische Reihenfolge (spätere Bindefehler?).
    Eine weitere Frage stellt sich m. E.: Die Bilder können Ausdruck einer tief religiösen Haltung sein oder aber – im Gegenteil einen das Christentum schmähenden Charakter besitzen (deshalb die Verschlüsselung?). Auf Letzteres könnte man angesichts des anscheinend fröhlichen Gesichtsausdruck der Gekreuzigten auf Seite 153a kommen. Ob auch das Auffangen des Blutes des gekreuzigten Jesus auf Seite 26 in diese Richtung zielt, könnte vielleicht ein Theologe entscheiden.

    • #12 Klaus Schmeh
      12. Januar 2014

      >Könnte es sich um eine Bibel handeln oder einen Auszug daraus
      Das ist durchaus möglich. Allerdings hat der der im Text erwähnte Benedek Láng den Codex Rohonci mit allen möglichen Evangelien und Jesus-Biografien verglichen, ohne eine Übereinstimmung gefunden zu haben.

  10. #13 Josef Zlatoděj prof.
    12. Januar 2014

    Herren and Klaus Schmeh.
    Kodex Rohonc ist verschlüsselt und in tchechischer Sprache geschrieben ! Es beschreibt das Leben eines Monarchen.
    Grosse und wichtige manarch. Er regierte das Helige Römische Reich.
    Er regierte von der Prager Burg.

  11. #14 Josef Zlatoděj prof.
    12. Januar 2014

    Oprava Sorry: ( tschechischer Sprache), ( monarch),( Heilige).

  12. #15 Stefan Z.
    12. Januar 2014

    Das versteh ich nicht ganz, Herr Schmeh. Da den Text niemand lesen kann, kann Herr Láng den Vergleich ja ebenfalls nur anhand der Bilder vorgenommen haben. Diese lassen selbstverständlich Interpretationsspielraum, aber einiges wie z. B. die Kreuzigungsszenen (einmal sind sogar entsprechend der biblischen Überlieferung drei Kreuze – Jesus und die beiden Verbrecher – zu sehen) und einiges andere (Einzug in Jerusalem auf einem Esel (!), die Passionsszenen, Fegefeuer und Jüngstes Gericht scheinen mir doch in der Deutung ziemlich sicher zu sein.

    • #16 Klaus Schmeh
      12. Januar 2014

      Herr Láng hat meines Wissens die Texte verglichen. Wie genau er das gemacht hat, weiß ich nicht, aber ich nehme an, dass er Textlängen und bestimmte Muster (z. B. Wortwiederholungen) verglichen hat.

  13. #17 liana hoffmann
    lübeck
    20. Mai 2015

    Rohonzi Codex ist eine mittelalterliche Schrift, die schlicht geschrieben wurde aber mit vielen verschiedenen Symbolen, wo deutlich gezeigt wird, dass eine Märtyrergeschichte erzählt wird. Die Schrift wie gewohnt nicht lesbar und noch schwierig mit abkürzungen geschrieben, meistens ohne Laute. Es werden viele Schriftzeichen benutzt und mehrere haben eine Bedeutung.
    Wie gewohnt war die menschliche Seeleneinigung mit Gott ein großes Thema. So genannte mystische Hochzeit, Wie Sonne und Mond, Abendland und Morgenland. Es geht in Rohonzi Codex um eine Paladingeschichte S.45. Paladin ist ein adliger mit besonderer Würde, ein Ritter, Gesandter der Kirche oder von der Gottheit um ehrevoll zu handeln.
    Sie agieren mit unterstützenden Zaubern, insbesondere Heilzauber und Formen von Magie, die gegen Böses gerichtet sind.
    In dem Rohonzi Codex wird Brautmystik mit Elementen des Leidens und Kreuzmystik verbunden.
    Der Autor weclher Rohonzi schrieb war ein sehr kluger, gebildeter und natürlich ein durch Magie begeisterte
    Person, die er auch praktizierte. Er heißt Bernard Clairvaux (1090-1153), Zisterziensermönch und sein Vater war Ritter.
    Für seine Zeit ein sehr begabter Mann und enwickelte eine herausragende Schreibtechnik. Er war ein guter Diplomat und hat in vielen Friedensabkommen teilgenommen und verfeindete Seiten zusammen gebracht. Im Rohonzi Codex werden auch einige Abkommen abgeschlossen. Bernard war sehr schlicht und auf einige Beförderungen abgesagt.
    Seine Predigen waren sehr schlicht floßen aber wie Honig.
    Er lehnte die Skulpturen in der Baukunst und kostbare farbige Illustrationen in der Büchermalerei ab. Er sagte :” Der Mönch sollte frei sein von prunkvollen Ablenkungen, für die Begegnung mit Gott”. Er brachte viele Wunderheilungen.
    Am 31. Dezember , als Konrad der III. , Barbarossa und einige Fürsten zusammen waren hat Bernard Clairvaux noch einen gelähmten Jungen geheilt. Er hatte viele Visionen, er sagte : ”Maria ist die ware Mutter Israels, in dem Gott gegenwärtig ist”.
    Der Rohonzi Codex beruht auf dem Rolandslied und wird auf den zweiten Kreuzzug ubertragen, wo er eine sehr große Rolle als prediger gespielt hat. Natürlich in den Rohonzi Codex seine eigene Perosn eingebaut, dies könnte ein Grund sein warum er diese Geschichte verschlüsselt hat.

    L.H.