Am kommenden Montag um 22 Uhr habe ich einen Auftritt in der SWR-Fernsehsendung “Sag die Wahrheit”. Es geht unter anderem um die NSA und das Voynich-Manuskript.

Kryptologie ist zwar noch nicht das ganz große Thema im Fernsehen, aber ich arbeite daran. Am kommenden Montag (13. Januar 2014) kann ich wieder einen Etappensieg verbuchen. Dann nämlich habe ich einen Auftritt in der SWR-Spielshow “Sag die Wahrheit” (22 Uhr, SWR). Vielleicht kann die (bereits aufgezeichnete) Sendung ein paar Zuschauer zu Kryptologie-Fans bekehren.

Wer die Sendung verpasst, kann sie einige Wochen lang in der Mediathek anschauen.

“Sag die Wahrheit” ist ursprünglich eine US-Show, die jedoch seit über 20 Jahren auch in Deutschland erfolgreich läuft. In jeder Sendung geht es darum, dass drei Kandidaten etwas behaupten. Ein mit Prominenten besetzes Rateteam muss die Kandidaten befragen und anschließend herausfinden, welcher von ihnen die Wahrheit sagt. In diesem Fall behaupten alle drei: “Ich bin Verschlüsselungsexperte”. Ich bin derjenige, der die Wahrheit sagt.

Im Rateteam sitzen derzeit der Rapper Smudo (“Die Fantastischen Vier”), die Schauspielerin Ursula Cantieni, die Sängerin Kim Fisher und der Commedian Pierre M. Krause. Für das folgende Foto habe ich mich (vor der Aufzeichnung) an den Platz von Smudo gesetzt.

Sag-die-Wahrheit-1

Ob Smudo und die anderen mich im Kreuzverhör erraten haben oder ob sie einem der beiden Schwindler auf den Leim gegangen sind, kann ich leider noch nicht sagen. Eines kann ich aber vorwegnehmen: Die Schwindler haben extrem gut geschwindelt. Eine der Schwindelantworten war übrigens leicht als falsch zu erkennen – allerdings nur für jemanden, der etwas von Kryptologie versteht. Erkennt jemand, welche Antwort ich meine?

Nach der Raterunde gab es noch ein kurzes Interview mit Moderator Michael Antwerpes. Dabei ging es vor allem um die NSA und das Voynich-Manuskript. Selbstverständlich hatte ich meine preisgekrönte Voynich-Manuskript-Kopie mit dabei.

Sag-die-Wahrheit-2

Ich hoffe natürlich, dass ich noch öfter die Möglichkeit haben werde, die Kryptologie und ihre Geschichte im Fernsehen populär zu machen. Meine beiden Fernsehauftritte aus dem Jahr 2013 gibt es hier:

Kommentare (27)

  1. #1 Svechak
    12. Januar 2014

    Lieber Herr Schmeh, mit der Behauptung “Ich bin Verschlüsselungsexperte” haben Sie extrem gut geschwindelt. Eine echte Spitzenleistung!
    –Spaßmodus aus–

  2. #2 Dr. Webbaer
    12. Januar 2014

    Ich bin derjenige, der die Wahrheit sagt.

    Klingt vielversprechend,
    MFG + weiterhin viel Erfolg,
    Dr. W

  3. #3 Dave
    12. Januar 2014

    >Selbstverständlich hatte ich meine preisgekrönte Voynich-Manuskript-Kopie mit dabei.<

    .Sonst würde ja auch was fehlen. Das gehört einfach mitgenommen 🙂

  4. #4 Pnugi
    München
    12. Januar 2014

    Werde ich mir anschauen. “Sag die Wahrheit” ist eine nette Sendung, auch wenn es nicht um Krypto geht.

  5. #5 Jochen
    12. Januar 2014

    Als regelmässiger “Sag die Wahrheit” Seher/Fan bin ich sehr gespannt 🙂

  6. #6 Pnugi
    13. Januar 2014

    Netter Auftritt. Die Schwindler waren wirklich gut.

  7. #7 Klaus Schmeh
    14. Januar 2014
  8. #8 Dave
    14. Januar 2014

    War interessant.
    Haben gut geschwindelt, war mir gar nicht sicher ob die den echten Klaus Schmeh erraten würden.

  9. #9 Peter
    21. Januar 2014

    Habe es mir angesehen !
    (D(1n-k2) = D5= S5(p2)-2r)

    • #10 Klaus Schmeh
      21. Januar 2014

      Das kann ich leider nicht entschlüsseln.

  10. #11 Peter
    21. Januar 2014

    Sorry B3-st=.
    Mein Fehler

  11. #12 Grzegorz Ostrowski
    21. Januar 2014

    Hallo
    Was die Voynich Manuskript, die große Mehrheit der Forscher konzentrierten sich auf den Versuch, den Code zu entschlüsseln Brief. Großen Respekt für sie. Nach mir wird der Text absichtlich eine Falschmeldung verwendet zielte darauf ab, die Leser in einer fruchtlosen Suche nach dem Code der Handschrift ebenso bewusst wie Puzzle Jahrhunderte der Nostradamus verstreut engagieren. Ich bin in meiner Suchanfragen auf die symbolische Bedeutung der Darstellung konzentriert. Für jemanden, der nur einen wissenschaftlichen Blick auf das Thema der Verschlüsselung hat, alle legen nahe, es zu unzuverlässig , nicht falsifizierbar scheinen mag. Daher seien Sie bitte geduldig – größere Menge von Abbildung nur meine Theorie, die darüber gesprochen bestätigt: – von der kosmologischen Aspekt durch Human Evolution (Theorie Manuskript, nämlich der Teil der Kräuter ist, ein Kompendium des Wissens über die Evolution des Lebens auf der Erde, nach mir Darwin) an die Vorgeschichte, Geschichte und Moderne. Im folgenden Abschnitt , verschlüsselt der Autor Herb alle wichtigen Ereignisse unserer gemeinsamen Geschichte mit solcher Präzision, dass viele ein Lehrbuch der Geschichte könnte Richtigkeit beneidet haben. Für weitere Informationen auf der Seite: http://gloriaolivae.pl/
    Gregor.

  12. #14 Peter
    22. Januar 2014

    Sorry
    Ich war auch nicht ganz nüchtern. Es müsste eigentlich so lauten.
    (D(1n-k2!) = D5= w1+r(-st S5(p2)-r))

  13. #15 Peter
    22. Januar 2014

    Ohh man. schreiben ist schwerer als lesen 😉
    (D(1n-k2!) = D5= w1+r(-st) =S5(p2)-r)

  14. #17 Grzegorz Ostrowski
    22. Januar 2014

    Klaus, weil Sie denken, Sie sind – “Weltweit zählt Zu den führenden Experten für historische Verschlüsselungstechnik”. – So richte ich Ihnen dies mit einem Problem: Was halten Sie von meinem = denke, dass die Art der Interpretation des Voynich Manuskript. “Mein Job ist eine klassische Chiffre geschrieben, nur symbolisch Rebus – Ideogramm” mehr auf: http://gloriaolivae.pl/

    • #18 Klaus Schmeh
      25. Januar 2014

      Das ist leider schwer zu verstehen, da ich kein Polnisch kann und den Google-Übersetzer nutzen muss. Meinen Sie wirklich, Sie haben die Lösung gefunden?

  15. #19 Grzegorz Ostrowski
    25. Januar 2014

    Klaus,
    Die Fakten – das ist meine Interpretation spricht für sich. Außerdem wird es eine Fortsetzung zu bestätigen.
    Heute habe ich die nächsten fünf Abbildungen.

  16. #20 Peter
    26. Januar 2014

    @Grzegorz Ostrowski
    Sie sprechen hier von Fakten.
    Ich habe mir die Webseite angesehen, und habe kein Wort verstanden, und es hat auch nicht an der Sprache gelegen.
    Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie man Pflanzen mit den geschichtlichen Abläufen in Verbindung bringen kann, und von Fakten keine Spur.

    Ich könnte noch verstehen wenn man Pflanzen mit der Mythologie in Verbindung bringt wie im folgendem Beispiel.
    Da die Pflanze im VM vertretbar ist, wäre dieses sicher zutreffender.
    Beispiel:
    Es handelt sich bei dieser Lauch-Art um eine „Zauberpflanze“, deren netzfaserige Zwiebelhüllen dem Träger kettenhemdartigen Schutz versprachen.

    Wer die Zwiebel in der Hosentasche bei sich trug, sollte die bösen Geister nicht zu fürchten brauchen. Kreuzweise über die Stalltüre genagelt, sollte sie das Vieh vor Hexen bewahren, und den Kindern in die Wiege gelegt sollte sie vor dem „Verschreien“ (Verzaubern) schützen.

    Ein menschenähnlich geformter „Wurzelstock“ hieß Glücks-Heinzel oder Galgenmännchen. Wer ihn um den Hals trug, sollte gefeit sein gegen alle bösen Einflüsse, Glück in der Liebe und im Spiel haben und von dem Gift der giftigen Natter verschont bleiben.

    Solche Wurzelstöcke hießen auch Alraun, eine Allermannsharnisch-Alraune aus dem Besitz Kaiser Rudolfs II. wird in der Wiener Hofbibliothek aufbewahrt.

    Eine Schweizer Sage erzählt, dass sich Zwerge auf dem Rückzug vor der Zivilisation in den Wurzelstock des Allermannsharnisch verwandelt haben.

  17. #21 Grzegorz Ostrowski
    26. Januar 2014

    Peter, verstehen Sie nicht?
    Ist die Übersetzung google translate, wenn meine Interpretation der Handschrift? Wenn die letztere, dann wiederholen. Voynich Manuskript sollte nicht, kann nicht, dekodieren so dass die Bilder auf Pflanzen zuzuordnen versucht, Zwerge, mittelalterliche Burgen. Zu suchen, irgendwelche Ähnlichkeiten zu modernen Anlagen ist sinnlos, sinnlos: http://www.edithsherwood.com/voynich_botanical_plants/plant_list.php?page=2

    Der Versuch, Gefühl der Computer-Suchsystem des Schreibens, einzelne Zeichen zu machen, auch noch einzelne Pixel unwirksam. Das macht, wie Marcelo Montemurro et al: http://www.plosone.org/article/info 3Adoi%%% 2F10.1371 2Fjournal.pone.0066344
    Daher ist ein Versuch, Abbildungen als rebusu interpretieren, meiner Meinung nach, die einzige Möglichkeit, Manuskript zu entschlüsseln.

  18. #23 Peter
    26. Januar 2014

    Nein, dass kann ich wirklich nicht verstehen !
    Sie geben mir einen Link an für Pflanzen. Ich habe mir diesen angesehen und komme zum Schluss: Er macht sich nicht einmal die Mühe, die richtigen Pflanzen zu finden.
    Ich habe wirklich schon viel in diesem Bereich gesehen, zB: Von Ausserirdischen, Atlantis oder Maja, und sogar das neuste Testament von Toni.
    Nein, ich suche auch nicht nach Zwergen und anderen Mystischen Möglichkeiten. Aber ich sehe darin mehr Möglichkeiten als diese von Ihnen geschilderten Interpretation. Ich bitte Sie. Was hat das römische Imperium mit einer Blume zu tun ?
    Bei der Sprache das gleiche. Diese gibt es nicht und kann nicht gelöst werden. Klar kann es so nicht gelöst werden wenn man mit dem heutigen Sprachbild arbeitet.
    Ich gebe mal ein kurzes Beispiel, es ist deutsch und unverschlüsselt. Wäre es in einem Code geschrieben, würde wahrscheinlich jeder PC aus seinem Gehäuse springen.

    Am Moorgnd, nuch im Maannischiin (wen nuch dr Maann schiint), geid dr Puir an ds Maad (San meejn). Zi Säggschän (Um säggschi) weckt r schini Froiw us hertm Schlaaf. Schi schtreeld schich, tretschud ds Haar und geid imbriin inn fiischtrn (fiischtrri) Chäldr gan Aichn, Chees und Härdepfl (r)reichn. Dernaa reisudsch (grächudsch) ds Früäschtuck (früher: ds Niächtrru). Schi trüchnd Milchkaffee und ässnd Aichnbrood dr zuä (Brood und Aichn drzuä). De faad d streng Arbeit vam Heiwun (d streng Heiwärarbeit) aan. Mu muäs zeerscht d Madä zettn, speetr zämmrächu(n), illeggn und in dr Schiir mumm bid dr Gablun zrzettn. Widr Aabnd heicht dr Maan ä Riggchorb (äs Rrääf, ä Rriggablun) än d Aggslun und Seid imbruif uf d Alpu(n). Da ischt nuch Seng Uistag.
    Und das ist deutsch !
    Ab besten Sie arbeiten sich hier mal durch das Archiv, und sehen mal nach was alles geschrieben wurde.
    Hier einige Links .

    http://de.groups.yahoo.com/neo/groups/voynich-de/info

    http://scienceblogs.de/klausis-krypto-kolumne/2013/10/11/top-25-der-ungeloesten-verschluesselungen-platz-1-das-voynich-manuskript/
    http://scienceblogs.de/klausis-krypto-kolumne/2013/07/23/voynich-100-ruckblick-auf-eine-tolle-veranstaltung/

  19. #24 Grzegorz Ostrowski
    26. Januar 2014

    Seien Sie nicht, mir diese Links sind wertlos. Dies ist, was Klaus zeigt in seinen Filmen auf You Tube über das Voynich-Manuskript ist dumm – http://www.youtube.com/watch?v=jS5CYxLQoLk
    Dieter Bohlen – ob auf der Ebene der Kryptologie ist das?

  20. #25 Peter
    26. Januar 2014

    Ich habe mir jetzt auch noch den Rest angesehen und konnte beim besten Willen keine Verbindung zum VM herstellen.
    Ich wünsche Ihnen aber mit Ihrer Theorie viel Erfolg.
    Somit ist das Thema für mich abgeschlossen.

  21. #26 Klaus Schmeh
    26. Januar 2014

    Peter: Danke für die Hinweise.
    Grzegorz Ostrowski: Tut mir Leid, aber Ihre Ausführungen verwirren mehr als dass sie etwas erklären.

  22. #27 Grzegorz Ostrowski
    26. Januar 2014

    Ich danke Ihnen auch für Ihre Einträge. Viel Glück bei der Suche nach dem richtigen Code MV.