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Was habe ich mit Karl Dall und Wigald Boning gemeinsam? Alle drei sind wir in den letzten Wochen auf derselben Bühne in Soest aufgetreten. Außerdem kann ich von zwei interessanten Interviews berichten.

Interview im Spiegel

Das gibt es nicht alle Tage: Deutschlands größtes Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat mich interviewt. Unter dem Titel Meistens verliert die Polizei ist dieses Gespräch in der Ausgabe 20/2016 erschienen. Das Thema dürfte klar sein: Es geht um Kriminelle, die Verschlüsselung verwenden und die Polizei damit immer häufiger vor unlösbare Probleme stellen.

Inzwischen ist das Spiegel-Interview auch online abrufbar.

 

Interview im Podcast be-committed

Wer ein deutlich ausführlicheres und persönlicheres Interview mit mir hören will, sollte sich die aktuelle Folge des Podcasts be-committed von Markus Coenen anhören. Markus hat zahlreiche originelle Fragen gestellt, die ich nach Möglichkeit originell beantwortet habe, was die Sache meiner Meinung nach sehr interessant macht. Wie sich zeigt, haben wir außer unserem Geburtsjahr noch einige andere Dinge gemeinsam.

Be-Committed

 

Die Codeknacker in Soest

Vor vier Wochen war ich in Soest an der Veranstaltung Die Codeknacker beteiligt, die vom Fernsehjournalisten Frank Wittke organisiert wurde. Neben Frank und mir war noch der Physiker Dr. Sascha Ott an Bord – jeder von uns hatte 45 Minuten Redezeit.

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Die Codeknacker fanden im Alten Schlachthof in Soest statt, wo normalerweise Kabarettisten und andere Künstler auftreten. In den letzten Wocchen waren beispielsweise Karl Dall, Wigald Boning und Jürgen Becker zu Gast. So viel Prominenz war natürlich eine große Verpflichtung, und so habe ich versucht, einen möglichst furiosen Vortrag auf die Bühne zu zaubern. Frank und Sascha waren ohnehin in Topform, daher ergab sich ein spannender Abend – Wiederholung nicht ausgeschlossen.

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cryptovision Mindshare

Und dann hat auch noch mein Arbeitgeber cryptovision seine jährliche Konferenz Mindshare veranstaltet. Fast schon traditionell durfte ich die erste Rede halten. Wie üblich, versuchte ich, die Sache möglichst unterhaltsam und witzig zu gestalten. Anders als bei den Codeknackern konnte ich allerdings kaum auf vorhandenes Material zurückgreifen, denn das kannten die Teilnehmer schon aus den Vorjahren. Mein Vortrag war daher eine komplette Premiere.

Ich hatte mich dafür entschieden, meine Zuhörer auf eine Zeitreise ins Jahr 2025 zu nehmen und von dort aus zurückzublicken – auf tatsächliche Ereignisse bis 2016 und fiktive Ereignisse danach. Dadurch hatte ich viel Spielraum für allerlei Komik. Mein Überblick zum Thema Ransomware endete beispielsweise im Jahr 2022, als so genannte Brain-Ransomware erstmals die Gehirne von Menschen verschlüsselte. Das erwies sich jedoch als weitaus weniger dramatisch als erwartet. Es zeigte sich nämlich, dass überraschend viele Menschen ohnehin keinen Gebrauch von ihrem Gehirn machen.

Den Vortrag gibt es hier auf Video:

Zum Weiterlesen: Leerer-Ärmel-Zahlen: Warum die Zahl Pi für die NSA so wichtig ist

Kommentare (3)

  1. #1 bruno
    Kleinhirnishausen
    4. Juli 2016

    Es zeigte sich nämlich, dass überraschend viele Menschen ohnehin keinen Gebrauch von ihrem Gehirn machen.

    Hää??

  2. #2 Rene F.
    4. Juli 2016

    Ich war auch schon mal in einer Uni, in der Einstein gearbeitet hat.

    • #3 Klaus Schmeh
      4. Juli 2016

      Gratulation, das habe ich nicht geschafft.