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Ein Unbekannter veröffentlichte 1887 und 1888 zahlreiche Verweise auf Bibelstellen in einer britischen Zeitung und schrieb unverständliche Texte dazu. Was steckt dahinter?

Das Buch The Agony Column Codes & Ciphers von Jean Palmer (bürgerlich: Tony Gaffney) ist eine wahre Fundgrube. Über 1.000 verschlüsselte Zeitungsanzeigen aus dem viktorianischen England sind darin abgedruckt. Viele davon hat Tony Gaffney selbst gelöst, doch es bleiben genug ungelöste übrig. Auf Klausis Krypto Kolumne habe ich schon mehrfach über Kryptogramme aus diesem Buch berichtet (zum Beispiel hier, hier, hier, hier und hier).

 

Anzeigen in der Morning Post

Heute will ich fünf verschlüsselte Anzeigen vorstellen, die 1887 und 1888 in der Zeitung The Morning Post erschienen sind. Hier ist die erste:

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Es fällt auf, dass mehrere Bibel-Verweise darin vorkommen. Genannt werden beispielsweise die Psalmen (Psal), der Römerbrief (Rom) und das Buch Ezechiel (Ezek).

Völlig unklar ist mir, was die Klartextteile bedeuten. Hat der Autor ein Theaterstück namens “The Aze full” gesehen? Eine Google-Suche nach diesem Titel hat nichts ergeben. Das Wort “Aze” gibt es im Englischen nicht. Auch “The Hitchors” sagt mir nichts. Es gibt anscheinend noch nicht einmal ein entsprechendes englisches Wort.

Hier ist die zweite Anzeige:

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Die erstgenannte Bibelstelle (Psalm 32,7-8) liest sich wie folgt:

Du bist mein Schirm; du wirst mich vor Angst behüten, daß ich errettet gar fröhlich rühmen kann. Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du wandeln sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.

Die zweite Stelle (Mal 3,6) hat folgenden Inhalt:

Denn ich bin der HERR und wandle mich nicht; und es soll mit euch Kindern Jakobs nicht gar aus sein.

Hier kommt die dritte Anzeige:

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Diese Anzeige besteht fast nur aus Bibelverweisen.

Die vierte Anzeige erschien im April 1888:

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Was SNTNCES und STONE ALONE bedeutet, ist mir nicht klar. Ansonsten haben wir es wieder mit vielen Bibelstellen zu tun.

Bleibt noch die letzte Anzeige:

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Hier fallen die Begriffe “Cantt.” und “Oxo” auf, die zu keinem Buch der Bibel passen.

 

Was steckt dahinter?

Wer mag diese Anzeigen wohl zu welchem Zweck aufgegeben haben? Die Bibelstellen, die ich nachgeschaut habe, könnten durchaus nach theologischen Gesichtspunkten ausgewählt sein. Sie sehen nicht nach einer versteckten Botschaft aus. Steckt ein Pfarrer dahinter, der seine Gemeindemitglieder mit Anweisungen zum Bibelstudium versorgt hat?

Die Bibelstellen können allerdings auch nur Tarnung sein. Vielleicht hat jeder Bibelverweis eine genau festgelegte Bedeutung (z. B. “Aktie kaufen” oder “Aktie verkaufen”), die nicht unmittelbar erkennbar ist.

Wer mehr zu diesen ungewöhnlichen Anzeigen sagen kann, möge sich melden.

Zum Weiterlesen: Entführungsfall Nina von Gallwitz: So wurden die Botschaften an die Kidnapper verschlüsselt

Kommentare (25)

  1. #1 Thomas
    13. Juli 2016

    cantt. = (Canticle of) Canticals = Song of Solomon

  2. #2 Peter Lichtenberger
    Nicht in Wien
    13. Juli 2016

    Bei “oxo” fällt auf, dass es ohne Stellenangabe danach ist.

  3. #3 Moritz
    13. Juli 2016

    “Hitchors” könnte gut eine alternative/falsche Schreibweise von “Hitchers” sein… ein Wort, dass es zumindest gibt.

  4. #4 Crazee
    13. Juli 2016

    SNTNCES müsste das schöne Kapitel “Sprüche” sein.

  5. #5 Moritz
    13. Juli 2016

    Heissen die Sprüche auf Englisch nicht “proverbs”?

  6. #6 Crazee
    13. Juli 2016

    Hmmm. Stimmt auch wieder.

  7. #7 Bernhard Gruber
    13. Juli 2016

    SNTNCES sollte aber die Abk. für ‘sentences’ sein

  8. #8 Eberhard Bauer
    13. Juli 2016

    The Aze ist schottisch für “A blazing fire”, also sind wohl Osterfeuer gemeint.

  9. #9 Dampier
    13. Juli 2016

    Das sind bestimmt Giftmischer.
    Aze = Azetidin-2-carbonsäure
    Maiglöckchengift!

    The Aze full: Habe die erwünschte Menge an Gift synthetisiert.

    Generell können Azetidine durch Reduktion von β-Lactamen gewonnen werden. (…) Die Synthese und Verwendung von (S)-Azetidin-2-carbonsäure-Derivaten als Katalysatoren in der enantioselektiven Boranreduktion prochiraler Ketone ist in der Literatur beschrieben.

    Noch Fragen? ;))

  10. #10 Notula
    Bayern
    13. Juli 2016

    Für den Klartext der ersten Anzeige hier eine spontane Impression: “The Aze” war ein Pub mit diesem – vielleicht altirischen/schottischen/gälischen – Eigennamen und an diesem Osterwochenende erstaunlich voll. Die “Hitchors” waren vielleicht die Betreiber des Pubs oder sonstwie konspirativ beiteiligt. Jedenfalls klingt auch das nach einem Eigennamen und dazu finden sich tatsächlich ein paar Spuren im Internet.

  11. #11 Epikouros
    13. Juli 2016

    In Sachen Kryptographie bin ich eigentlich nicht kompetent, aber da hier Bibelzitate eine Rolle spielen – was zumindest partiell in meinen akademischen Sprengel fällt – habe ich mir die Kryptogramme mit Interesse angeschaut. Eine Lösung habe ich leider nicht anzubieten, aber das eine oder andere ist mir schon rein formal aufgefallen.

    1. Stammen diese Kryptogramme wirklich alle von einer Person? Ich halte das für unwahrscheinlich, da sich die Zitierweisen deutlich unterscheiden. In den fünf Texten finden sich mindestens drei deutlich verschiedene Zitierstile: Text 1 steht alleine, die Texte 2 und 3 gehören vermutlich, die Texte 4 und 5 ziemlich sicher zusammen. Ich würde also von mindestens drei verschiedenen Autoren ausgehen.

    2. Folglich ist auch fraglich, ob die 5 Kryptogramme inhaltlich überhaupt zusammenghören. Natürlich könnten hier mehrere Personen miteinander kommunizieren, aber sicher ist das nicht.

    3. Es ist davon auszugehen, daß die Texte Druckfehler enthalten. Beispiele:

    Text 1, letzte Zeile: “chap.xivii.;”: XIVII ist keine gültige römische Zahl. Verm. ist ein kleines “l” vom Setzer für “i” verlesen worden, und es ist Kap. 47 gemeint. Überall sonst hat dieser Autor die röm. Zahlen in Minuskeln geschrieben, die fünfzig aber als Majuskel; vermutlich um genau dieses Mißverständnis zu vermeiden. Bei seinem Zitat von Ez. 47 könnte er dies in der handschriftlichen Vorlage vergessen haben, welche dann auch prompt verlesen wurde.

    Als weitere Konjekturen für Text 1 möchte ich vorschlagen: “Hitchers” für “Hitchors” (wie ein Vorposter schon erkannt hat) und mglw. “Ace” für “Aze”.

    Text 3, Z. 15: “Gsl. iv., 30”: Die Abk. “Gsl.” paßt auf kein biblisches Buch und ist sicherlich in “Gal.” (Galaterbrief) zu emendieren.

    4. “Oxo” in Text 5 ist auffällig und paßt zumindest auf auf kein kanonisches oder deuterokanonisches biblisches Buch; zudem folgt, wie ein Vorposter bereits festgestellt hat, keine Kapitelangabe. Ich möchte jedoch noch auf Text 4 hinweisen, wo in Z. 9 die Stellenangabe “Cantt. viii., 8, 9, ox.o.” auftaucht, ohne daß ich für diese Abkürzung(en) – die verm. zusammengehören – eine Auflösung anbieten kann. “Ox.o.” kenne ich nicht als bibliographische Abkürzung; das Siglenverzeichnis der BHS gibt auch nichts passendes her.

    • #12 Klaus Schmeh
      13. Juli 2016

      Vielen Dank für diese interessanten Informationen. Es wäre natürlich ein ungewöhnlicher Zufall, wenn verschiedene Leute unabhängig voneinander fast zeitgleich Bibelstellen in Anzeigen veröffentlichen, aber möglich ist es natürlich.
      Die angegebenen Anzeigen sind übrigens Abschriften aus Gaffney’s Buch, der ja selbst aus den Zeitungen abgeschrieben hat. Dadurch können sich Fehler eingeschlichen haben.

  12. #13 kud gt
    13. Juli 2016

    Im vierten Teil wird das Buch Daniel zwo 31-45 genannt und wenig später zwo 41-45. Diese Doppeltnennung macht keinen Sinn, wenn es sich um die Einzelsätze handelt. Als Buchstaben-, Einzelwortangaben oder Seiten/Wortangaben geht dann wieder eher.
    Tendenz Buchstaben.

    “SNTNCES sollte aber die Abk. für ‘sentences’ sein”
    Gleicher Gedanke. Eine Ansage: Zehn Sätze gesamt. Gleichbedeutend mit zehn Einheiten von XYZ.

  13. #14 Jolly Roger
    14. Juli 2016

    Ich habe “oxo” einfach mal gegoogelt und als Suchvorschlag kam Oxonium. Das würde mit “Aze” zusammenpassen. Vielleicht haben ja Chemie Studenten geplant den Professor zu vergiften :)

  14. #15 Piper
    15. Juli 2016

    Schöne Datümer, an denen die Anzeigen erschienen sind:

    9.04.1887 – Samstag vor Ostersonntag
    24.12.1887- Heiligabend (Samstag)

    Alle Anzeigen sind an einem Samstag erschienen.

    Ist das eine tägliche Zeitung oder eine wöchentliche?

    Ansonsten, welche Bibel, King James Bible?

    Ich würd die Sprüche nicht auf Deutsch übersetzen, könnte ja eine Buchchiffre sein. Vom ersten Buch/Spruch/Psalm nehme man das 1. Wort, vom 2. das zweite, vom dritten das dritte oder so.

  15. #16 Thomas
    15. Juli 2016

    Bei einer Buchchiffre käme es natürlich auf den exakten Text an. In diesem Zusammenhang könnte “oxo” für “oxoniensis” (lat. für: aus Oxford) stehen und auf den in Oxford 1769 veröffentlichten “standard text” der King James Bible hinweisen. Merkwürdig ist aber, dass an einigen Stellen viele aufeinander folgende Verse angegeben sind (z.B. 15 – 37). Bei einer Buchchiffre müsste der Empfänger die gemeinten Wörter/Buchstaben irgendwie bestimmen und zwar, wenn die Inserate keine versteckten Hinweise enthalten, nach einem vorher vereinbarten Schema, Piper nennt da eine Möglichkeit. Dass ein “Absender” dann aber nach einem solchen Schema so lange Reihen aufeinander folgender Bibelverse findet, die für seinen Klartext passen, erscheint mir völlig unwahrscheinlich.
    Wenn es sich denn überhaupt um eine Verschlüsselung handelt, wäre auch möglich, dass es gar nicht auf den Bibeltext ankommt, sondern die Buchstaben der Bibelbücher und die Kapitelzahlen selbst Teile einer Chiffre sind.

  16. #17 cimddwc
    15. Juli 2016

    Vielleicht ist der Bindestrich auch nur irreführend und nur Buchstabe/Wort 15 und 37 gemeint?

  17. #18 Thomas Ernst
    Pittsburgh
    18. Juli 2016

    Es handelt sich um Zahlenchiffren, bei denen zwischen römischen und arabischen Zahlen nicht unterschieden wird, wie manche Wiederholungen beweisen. Hier sind meine Transkripte (sicher nicht tippfehlerfrei); “v.” ist “verse” und schnell mit v zu verwechseln, wenn man nicht aufpaßt, “Cantt.” ist einfach der abgekürzte Plural von “Canticles” (wie “pp.” für “pages”). Ist auch nicht wichtig.” Die Textpassagen halte ich für Argot. Folgen meine Transkripte der numerischen Chiffren:

    # 1: “2 12 7 8 9 1 12 3 1 17 28 69 19 20 71 5 9 13 31 10 11 29 2 19 12 13 14 42 16 2 9”. “xivii” dürfte die seltsamste römische Schreibung einer 16 sein, die mir je untergekommen ist.

    # 2: 32 7 8 3 6.

    # 3: 2 1 5 4 7 14 16 9 1 7 16 5 11 22 25 6 12 27 28 30 1 16 23 5 8 4 17 26 26 28 59 10 18 31 19 15 27 24 25 23 37 39 19 41 44 23 27 31 14 53 64 4 15 53 14 18 110 1 13 2 22 69 16 24 14 68 891 4 1 11 19 1 10 24 18 32 2 7 12 19 23 3 30 14 10 20 24 1.
    “STAR” ist das Pseudonym des Senders, “The Book” jenes des Empfängers.

    # 4: 119 33 48 89 96 19 20 1 19 6 4 1 18 24 25 27 2 3 8 9 2 25 6 10 10 29 42 11 16 19 17 25 27 7 6 10 9 14 17 10 38 41 12 25 48 7 5 25 15 32 33 25 11 13 19 4 26 33 1 15 33 58 9 46 53 48 28 20 24 3 18 1 14 12 31 25 11 28 9 12 24 25 20 27 28 9 11 17 26 29 1 29 9 22 1 15 27 29 4 4 6 22 20 25 3 6 12 8 8 9 [0xo?] 12 17 120 5 7 116 57 1 6 15 21 58 3 14 29 15 24 17 7 8 1 16 1 2 5 13 8 12 1 15 18 25 49 12 60 8 13 18 49 10 19 21 22 8 19 20 9 13 22 31 38 7 6 9 10 26 28 5 6 9 11 1 10 17 24 31 3 12 20 5 14 57 3 4 30 2 31 45 3 20 5 28 8 20 25 7 7 8 2 39 45 7 7 8 11 9 14 8 2 41 45 7 17 28 24 17 16 18 5 2 8 10 10 17 18 19 6 10 13 17 11 14 3 12 18 7 8 3 6 48 9 10 2 21 23 11 6 8 28 31 19 8 10.
    “10 SNTNCES” ist das Pseudonym des Senders, “A. STONE ALONE” jenes des Empfängers.

    # 5: 1 27 29 8 8 9 [Oxo] 34 15 37 42

    Mit dem “Oxo” in # 4 und 5 kann ich nichts anfangen, klingt wie ein Waschmittel aus den sechziger Jahren; hier müßte man das Original befragen. Ich vermute, daß es auch mit den Datierungen etwas auf sich, und daß diese nicht dem jeweiligen Zeitungsdatum entsprechen. Auch dazu bedürfte man der Originale. Bei Zahlenwiederholungen “10 10”, “4 4” und noch ein paar darf man auf “manner”, “matter”, “better”, “cannot” tippen. – Hat am Ende des Tages sicher jemand gelöst, ich muß zurück zur Arbeit.

    • #19 Klaus Schmeh
      18. Juli 2016

      Vielen Dank! Das klingt sehr interessant. Das hieße, dass die Bibelstellen nur Tarnung für verschlüsselte Buchstaben sind. Genau das habe ich eigentlich nicht vermutet, weil mir die paar Stellen, die ich nachgeschaut habe (zwei werden im Text erwähnt), durchaus sinnvoll erscheinen.

  18. #20 Thomas Ernst
    Pittsburgh
    18. Juli 2016

    Nachtrag: die Pseudonyme am Anfang sind wahrscheinlich die Adressaten, jene am Ende die Sender. Zu # 1 ist noch hinzuzufügen, daß “GROWING” der Sender, “The Hitchors” wohl der Adressat ist. “1854-5”, “Easter week”, “The Aze full” und “Staggered hence” könnten ebenfalls für Personen stehen. In # 2 vielleicht “the rest later/today”?

  19. #21 Thomas
    18. Juli 2016

    Den Verdacht, dass hinter den Zahlen die eigentliche Nachricht steckt, hatte ich ja auch schon geäußert. Dem Umfang der Zahlen im Transkript nach, das Thomas Ernst dankenswerterweise gepostet hat, handelt es sich nach einem ersten Überblick nicht um eine einfache Substitution. Eher ist, falls nicht sogar polyalphabetisch, etwas mit Homophonen zu erwarten. Ein Computerprogramm könnte hier vielleicht weiterhelfen, insbesondere über eine Häufigkeitsuntersuchung.

  20. #22 Thomas Ernst
    Latrobe
    19. Juli 2016

    Polyalphabete vermute ich bei diesen Gaunern nicht, eher Leere oder Homophone. Häufigkeitsuntersuchungen mache ich, indem ich eine bestimmte Zahl suche, dann “highlighte”, und dann zähle. Da sieht man auch gleich die Verteilung per Zeile sehr schön. Mache morgen gern weiter, wenn inzwischen nicht schon der flinke Schneider Norbert dem Chiffrenkonrad die Daumen abgeschnitten hat …

  21. #23 Thomas Ernst
    Latrobe
    19. Juli 2016

    Zur Häufigkeit: es werden 59 Zahlen verwendet (plus rätselhaftes “oxo”); Häufigkeit in (), bei Nicht-Fortzählung ein “/”: 1 (21), 2 (14), 3 (12), 4 (8), 5 (11), 6 (13), 7 (15), 8 (20), 9, (18), 10 (16), 11 (11), 12 (14), 13 (8), 14 (12), 15 (9), 16 (9), 17 (12), 18 (10), 19 (15), 20 (11), 21 (3), 22 (6), 23 (5), 24 (10), 25 (13), 26 (5), 27 (8), 28 (10), 29 (6), 30 (3), 31 (8), 32 (3), 33 (4), 34 (1), / 37 (2), 38 (2), 39 (2), / 41 (3), 42 (3), / 44 (1), 45 (3), 46 (1), / 48 (4), 49 (2), / 53 (3), / 57 (2), 58 (2), 59 (1), 60 (1), / 64 (1), / 68 (1), 69 (2), / 71 (1), / 89 (2), / 96 (1), / 110 (1), / 116 (1), / 119 (1), 120 (1).
    Wenn in Englisch, dann wahrscheinliches Alphabet: A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y, Z. Durchgezogen werden die Zahlen bis 34, danach nur Grüppchen. Mit Ausnahme von 27 (8), 28 (10), 29 (4) und 31 (8) kommt keiner der höheren Werte mehr als viermal vor. Nehmen wir mal an, daß nach 26 Homophone als Quersummen gerechnet werden, z. b. “53” = “8” – ergibt sich eine Häufigkeit mit besserem Vor-, Mittel und Nachfeld:
    1 (21), 2 (15), 3 (16), 4 (16), 5 (17), 6 (21), 7 (16), 8 (26), 9, (29), 10 (28), 11 (20), 12 (24), 13 (12), 14 (14), 15 (12), 16 (9), 17 (14), 18 (10), 19 (15), 20 (11), 21 (3), 22 (6), 23 (5), 24 (10), 25 (13), 26 (5).
    Vielleicht aber sind 27 – 31 ein kurzer Nomenklator: “and”, “if”, “you” …
    Nachtgedanken.

  22. #24 Rolf
    27. Juli 2016

    Die 2. Ist höchstwahrscheinlich keine verschlüsselte Botschaft oder etwas dergleichen. Es ist eine allgemeine Ermutigung an Christen/die gemeinde.

    “Ich vertraue euch/dir, dass ihr das gute und richtige tut. Für alles weiter gilt: siehe bibelstellen. (grob zusammengefasst: Gott kümmert sich/behütet dich). Lass den HERRN tun was ER für richtig hält. ER macht keine Fehler.”

    Da hier der Text gut zu den Bibelstellen passt und es sicher nie schadet Christen darauf hinzuweisen auf Gott zu vertrauen, halte ich eine weitere versteckte Botschaft für sehr unwahrscheinlich.

    Bei den anderen 4 Zeitungsausschnitten habe ich die Bibelstellen noch nicht Nachgeschaut, werde sie aber mal inhaltlich überprüfen und schauen ob sie auch einen Zusammenhang bilden.

  23. #25 michanya
    26. Oktober 2016

    … bei den ZJ ist bekannt – das wenn man hier unliebsam aus der Gemeinschaft austrittst – dann liegen als VERFLUCHTE BIBELTEXTE im Briefkasten zuhause ..

    ich verfluche euch bis in 3+4 Glied – biotec4u