Alster-Bottlepost-3-bar

A third encrypted bottle post has been found in the river Alster in Hamburg. Can a reader decipher these mysterious messages? Can we find out who is behind these strange bottle posts?

In October 2016, I reported on an encrypted bottle post that was found in the Isebekkanal, a sidearm of the river Alster in Hamburg, Germany (thanks to Dominique Eggerstedt for the hint).

A few weeks later, on January 24, 2017, a similar message was discovered on the South-East bank of the Außenalster, near the Restaurant Kajüte (thanks to Alex Vladi for the hint).

Yesterday, Tuncel Biyikli informed me about another bottle post. He has found it on the East bank of the Außenalster. This means that we now have three encrypted Alster bottle posts. The finding places can be seen on the following map:

Alster-Bottlepost-Map

 

Bottle post 1

Here’s a picture of the first bottle post found:

Isebek-Cryptogram-1

This is the message contained in the bottle:

Isebek-Cryptogram-3

Many readers commented on this strange cryptogram. Many words can be read, while other parts of the text seem to have no meaning. The purpose of this note is completely unclear to date.

 

Bottle post 2

The second bottle post looks like this (source: Facebook):

Alster-Bottlepost-Cryptogram

Again, I don’t know what the purpose of this message is.

 

Bottle post 3

Here’s the latest message (thanks to Tuncel Biyikli for the pictures):

Alster-Bottlepost-Cryptogram-3b

Alster-Bottlepost-Cryptogram-3

Again, the message contains a number of German cleartext words, e.g., MÄDCHEN, STURMBEFEHL, and HÖCHSTGEFAHR. I don’t know what this means.

 

Who is behind it?

I still have no idea about the background of these messages. Are they part of a game? Where they created by Geocachers? Are they products of a performance art project? Any hint is welcome.

Further reading: Kaliningrad’s second mystery: Who can break this encrypted bottle post?

Linkedin: https://www.linkedin.com/groups/13501820
Facebook: https://www.facebook.com/groups/763282653806483/

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Kommentare (15)

  1. #1 Michael
    Köln
    1. Mai 2017

    “Where they created by Geocashers?”

    Ich weiß nicht, was “Geocasher” sind, aber falls “Geocacher” gemeint waren: Nein. Geocacher verwenden zwar manchmal allerlei mehr oder weniger aufwändige Verschlüsselungen. Aber in dem beschriebenen Kontext ergibt das keinen Sinn.

    Gruß,
    Michael

  2. #2 Klaus Schmeh
    1. Mai 2017

    @Michael
    Ich meinte Geocacher 😉

    >Aber in dem beschriebenen Kontext ergibt
    >das keinen Sinn.
    Zugegebenermaßen sehe ich auch nicht, wie diese Flaschenpost-Sendungen in einen Cache eingebunden sein könnten. Aber wer weiß …

  3. #3 Chartinael
    Deutschland
    1. Mai 2017

    Waren die Flaschen denn treibend oder befestigt? Abstandmäßig könnte das schon zum Cachen passen. Ich poste das mal in meiner HH Cacher Gruppe auf FB.

  4. #4 Hermann
    2. Mai 2017

    Der Fundort der ersten Flasche, ein kleiner Park am Ufer des Isebek-Kanals, ist jedenfalls ein beliebter “Philosophen”-Treffpunkt. Die Flasche und die Zigarrenpackung deuten auch auf diese Gruppe hin.

  5. #5 lol12345
    2. Mai 2017

    Vielleicht ist es auch jemand der die Menschen Trollen will? Oder eine Art der Aktionskunst?Angenommen jemand würde wad ernsthaft verschlüsseln wollen macht es da Sinn solche martialischen reizworte einzustreuen? Vielleicht einfach nur suche nach aufmerksamkeit?

  6. #6 lol12345
    2. Mai 2017

    Generell lassen sich noch deutlich mehr klarworte aus dem Text herauslesen, als die die genannt wurden. Letztendlich sind es mehr Klarworte als verschlüsselte Sachen.

  7. #7 Dampier
    2. Mai 2017

    @Klaus, lässt sich der Fundort genauer angeben? Die Karte ist an der Stelle etwas ungenau.

    Sieht aus wie eine Fotokopie, ein Teil ist nachträglich mit Kugelschreiber geschrieben.

    Für mich wirkt es nach wie vor wahnhaft/zwanghaft …

  8. #8 Dampier
    2. Mai 2017

    @Hermann

    Der Fundort der ersten Flasche, ein kleiner Park am Ufer des Isebek-Kanals, ist jedenfalls ein beliebter “Philosophen”-Treffpunkt. Die Flasche und die Zigarrenpackung deuten auch auf diese Gruppe hin.

    Ich hab mich da neulich mal umgesehen, der Uferstreifen ist tatsächlich voll von kleinen Schnapsflaschen.

    Ich hab da beim letzten mal ein wenig spekuliert, vielleicht fällt dir noch was dazu ein:

    http://scienceblogs.de/klausis-krypto-kolumne/2017/01/25/the-alster-bottle-post-mystery/#comment-843540

    http://www.bilder-upload.eu/upload/69a67d-1485533627.jpg

  9. #9 Hermann
    2. Mai 2017

    @Dampier

    Das Symbol könnte auch ein Hinweis auf eine ehemals beliebte Übernachtungsstelle unter einer Brücke des Isebekkanals sein: http://www.zeit.de/hamburg/politik-wirtschaft/2016-05/obdachlosigkeit-hamburg-zaun-kanal-eimsbuettel-gruenflaeche-isebekkanal

    Der “Philosophen-Treff” war bis vor ein paar Jahren noch in direkter Nähe einer Litfaßsäule am Ende des “Kaiser-Friedrich-Ufer”: https://www.google.de/maps/@53.5779154,9.9756475,3a,75y,351.99h,81.94t/data=!3m6!1e1!3m4!1s4PJXuxqz6QYAjnYymg9AMw!2e0!7i13312!8i6656!6m1!1e1

    Inzwischen hat sich der Treffpunkt gegenüber auf die andere Seite des Kanals in den Mansteinpark gegenüber des Theaterschiffs verlagert: http://wopersnow.de/mediapool/71/716532/resources/33063360.jpg

    Nur zur Klarstellung: Das sind alles nette, freundliche Leute und ich habe überhaupt kein Problem mit ihnen, eher im Gegenteil. Nicht alle sind obdachlos, sondern oft nur ein wenig aus dem Leben gefallene Menschen, die in der Nähe wohnen und dort versuchen der Einsamkeit zu entfliehen.

  10. #10 Ulrich
    Berlin
    2. Mai 2017

    r dem Vermuten und Spekulieren zu Bottle3 wäre es m.E. angebracht die Kommentare zu Bottle1 (10 Stück, Sept 2016) und Bottle 2 (31 Stück, Jan 2017) zu verinnerlichen. Diese kommen z.T. zu guten Teillösungen. Das würde auch vermeiden, ausgetretene Pfade “neu” zu entdecken. Happy decrypting

  11. #11 Klaus Schmeh
    3. Mai 2017

    @Dampier, Hermann:
    Vielen Dank für die Informationen. Vielleicht haben die Flaschenpost-Sendungen tatsächlich etwas mit dem Philosophentreff zu tun.

  12. #12 Klaus Schmeh
    3. Mai 2017

    @Chartinael
    Alle Flaschen waren nicht befestigt. Wahrscheinlich wurden sie an anderer Stelle in Wasser geworfen.

  13. #13 Piper
    4. Mai 2017

    Hmm… 3 Flachmänner, wie es sie an fast jeder Supermarktkasse gibt.

    Ein Verschluß messingfarben, zwei schwarz.

    Der messingfarbene dürfte Weinbrand sein, die schwarzen, keine Idee, vielleicht irgendein Likör oder so. Kräuterschnaps schließe ich mal aus, die haben fast immer grüne Verschlüsse…

    Keine Etiketten mehr auf den Flaschen, also haben die sich entweder im Wasser abgelöst oder, was ich für warscheinlicher halte, wurden vorher abgelöst.

    Die Elbe fließt von Süd nach Nord, wurden die Flaschen wirklich in die Elbe geworfen, dann frühestens am Punkt “Bottle 2” oder noch südlicher davon.

    Aber ob die kurze Zeit, die die Flaschen dann in der Elbe gewesen wären, ausgereicht hätte, um die Etiketten komplett abzulösen? Man sieht auch keine Rückstände von Klebstoff auf den Flaschen, von daher vermute ich, daß die Etiketten vorher komplett entfernt und die Rückstände des Klebstoffes abgeputzt wurden.

    Und wenn dem so ist, könnten die Flaschen auch an den 3 Fundorten abgelegt worden sein, müssen deswegen nicht zwangsweise in der Elbe geschwommen sein.

    Also, einfach alle Alkoholiker in und nahe Hamburg in Supermärkten überwachen, was für Flachmänner die so kaufen, und schon ist der Kreis der Verdächtigen, des Urhebers dieser Nachrichten, ziemlich geschrumpft :)

  14. #14 Hermann
    4. Mai 2017

    @Piper:
    Die Flachmänner sind nicht in der Elbe sondern Nr. 1 im Isebekkanal und Nr. 2 und 3 in der Außenalster gefunden worden. Der Isebekkanal hat eine Verbindung mit der Alster bzw. der Außenalster.
    Von den Strömungsverhältnissen könnte es hinkommen, wobei der Isebekkanal kaum Strömung hat. Nr. 2 und 3 könnten aber auch direkt in die Alster oder Außenalster geworfen worden sein.

    Zum einen können die Flaschen mehrere Jahre im Wasser gelegen haben und zum anderen werden Etiketten inzwischen mit leichter löslichem Klebstoff angeklebt.

    Und ja, ich kaufe gelegentlich in einem Supermarkt in der Nähe des ersten Fundorts ein, in dem sich auch die Menschen vom Philosophentreff sich versorgen. Die allermeisten kaufen dort aber Bier und keinen Schnaps.

    Mir ist noch etwas eingefallen: Wenn im Winter der Isebekkanal zufriert, kann man sehen, dass von der Hoheluftbrücke aus von Passanten jede Menge Müll, darunter sehr viele leere Flaschen aller Art, in den Isebekkanal geworfen werden. Das Zeug bleibt dann auf der Eisfläche liegen und treibt nicht ab oder geht unter. Es kommen also noch viel mehr Urheber in Betracht.

  15. #15 Hans
    München
    18. Mai 2017

    Mich wundert die Verwendung von SOS in Verbindung mit “höchster Gefahr”. DHBN könnte auf das Rufzeichen des Schiffs “Seoul Express” hinweisen, mglw. enthält der Text Hinweise auf Mädchenhandel o.ä. Kennt das LKA Hamburg die Inhalte?