In 1643, German aristocrat Carl von Rabenhaupt sent an encrypted letter to Amalie Elisabeth von Hessen-Kassel. Can a reader break this cryptogram?

Carl von Rabenhaupt (1602-1675) was an aristocrat and officer who came to his claim to fame at the advanced age of 72. After he had gained plenty of military experience during the Thirty Years’ War (1618-1648), he was hired in 1672 as army commander of the Dutch city of Groningen.

When Groningen was besieged in the same year by the Prince Bishop of Münster, Rabenhaupt succeeded in defending the city, which made him a national hero.

Rabenhaupt

Source: Wikimedia Commons

In 2016, Eugen Antal …

Source: Schmeh

… made me aware of an encrypted letter Carl von Rabenhaupt wrote in 1646 (i.e., towards the end of the Thirty Years’ War). Here’s a Slovak article about this cryptogram.

Eugen is known to frequent readers of this blog as the maintainer of the HCPortal, a website dedicated to historical cryptograms. The HCPortal features a database of cryptograms, many of which will be familiar to my readers.

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A terrific cognitive romp through some of the most important puzzlers, challenges, sizzlers and stumpers throughout history.

Dr. Constance Steinkuehler, Informatics Professor, University of California, former Senior Advisor in the White House Office of Science and Technology Policy

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Rabenhaupt’s letter

Eugen sent me two letters written by Rabenhaupt, one of which is encrypted. The recipient was a female aristocrat named Amalie Elisabeth von Hessen-Kassel. According to Eugen, the messages were intercepted in Arnsberg and never delivered.

When I introduced the Rabenhaupt letter on this blog (in German) in 2016, a vivid discussion in the comments section began. Thomas Ernst, Thomas Bosbach and others contributed interesting statements. However, nobody came up with the solution of this cryptogram.

Here is the encrypted letter (source):

Rabenhaupt-encrypted

Source: Museum Království českého

Using the following table, …

Source: Antal

… Eugen created a transcription:

Durchleuchtige, Hochgeborne Fürstin, Gnädige Frau Dießen Morgen empfang ich Andtwortschreiben von 1 . 1 . N110 .4 . 5 6 . N3 . 8 . 9 . 10 11 69 12 . N5 . N10 . 12 . N59 . 15 . N72 . N369 . N269 . 21 . 22 22 .so gestern in 45 42 . 72 . 20 . N18 37 43 . N59 . N22 . N28 . N24 . N20 . N72 . N9 . N49 N21 . undt 80 . 36 35 . 11 4 N10 . 26 44 41 . N59 46 . N57 . N111 . N72 . N74 . N269 .23 . 69 12 . N377 10 N3 71 . 69 12 . 5 N18 . 35 68 78 . N59 . 39 . N3 36 41 . 37 . 35 20 .N18 . N49 N22 undt alß 1 . 1 . N90 4 N28 . N59 N21 47 N58 N14 . N376 .9 . N66 . N90 N58 . N41 . 48 39 . 27 . N60 . N93 . N70 . 1 48 11 . N129 . N4 N59 . N74 31 . N58 . N0 . N38 . 49 alß mache ich meine Rechnung N396 . 12 . 34 . N10 . N5 50 . N4 11 . N70 . N24 . N5 35 . N42 . N115 . N100 . N72 N106N129 . N3 36 15 . N939 . N6 . 11 44 63 79 79 . 26 N5 . 54 54 . N3 78 . N59 4 . 62N10 51 51 . N10 . N5 . N12 . 23 . 22 22 . 40 N6 . N38 . N22 . 34 N57 31 . N24 . N18 . 26N90 . N14 27 . 11 46 . undt negst Gottes Hülff 40 N6 . N59 . N22 . N369 9 . 39 . N11 5 N4 . N59 . N22 . 38 38 . 41 61 37 . 11 64 10 . N34 . N68 20 . 78 24 24N11 . 39 . 38 . N123 . N107 . N138 . N83 . N21 N376 undt weil[e]n ich guteHoffnung habe, daß die alliirten in ihren Vortheil lengeralß andere werden können stehen pleiben, undt vielleichtwas geshehen solle, Eh 10 11 73 22 . 1 1 . 54 41 . 11 6 36 8 . 23 . N100 .N110 . N70 . N9 . N5 49 . N90 53 . 11 N5 . 12 N37 N115 . 31 . 20 . 4 N100 41 . N59 . 6 . N2435 5 N6 64 40 19 . N369 . 9 . 12 12 . N277 . So hette Eu[uer]Fürst[lichen] Gn[aden]underthenig zu bitten, die schleunige verordnung zu thuendas 23 . N360 . 12 12 . 10 20 . 1 . 55 . N975 . 6 . 11 . 9 . 33 33 N90 . 74 . 11 N5N100 . N60 . 4 75 . N59 76 . N58 . 65 56 5 N106 auch die . 41 11 46 5 35 19 .N59 . 57 . N57 N1011 . 61 61 . N10 . N913 9 . 26 . 17 17 . N119 . 12 . 59 71 . N5 . 11 .60 N58 65 N28 . N83 N129 . N20 . N24 . N18 . N12 N59 . N22 . 26 . 61 37 . 35 58 5N6 . 66 . vielleicht möchte 69 12 . N93 . N70 39 5 N129 31 . N3 . 71 N20 . N77 .37 . 35 N5 . 20 76 11 12 N77 . N93 . N238 . N120 . N57 . N74 . 12 76 N6 . N12 . 67N42 . 78 N57 . 30 30 . 12 12 . 77 77 N5 . N57 . N106 32 . 32 . N103 4 . N129 15 . N18N110 . N125 . N70 . N72 . N6 . N369 . 1 . 25 25 . N260 . Eu[uer] Fürst[lichen] Gn[aden]hirmit [Gedelicher] Obhuet empfehlend verplei

And here’s the cleartext message (source):

Rabenhaupt-unencrypted

Source: Museum Království českého

Thomas Ernst provided the following transcript:

Durchleuchtige Hochgeborene Furstinn, gnadige Furstinn / Vndt […]: etc.

Daß geschreÿ von der Torranischen Armée zuruck march wahr daher / entsprungen daß der Marschall Herr Vicomte de Tourrenne den meisten theill / deß groben geschutz mitt einigen furß Volck wiedder zuruck Aber die Moßell / gehen laßen, Vnndt wurden die m [?] 150 pferde welche vmb Hammerschlags / gesch[…]ben nicht von der Armada wie Jch in meinem vnderthenigen schraiben / Vom 11 dießeß [Monats] muthmasete, abgeschnitten sonderrn der Herren Torren Furstl / Gnaden vnter meinem obristlieutenant ohn mich abgesanndt, so viell mitschreiben / ohn mich, alß die Staten Generalen vndt Herrn Mouritzen Von Naßauve / vmb meinen freÿen Vberzugh beÿ vorfall vber die Schiffbruck dort die / Armada, welche den 10[.] bei Arweiler, auslohnen vndt nun mehr in den / marche herabvertß begrieffen zuerwartten Zu welchem nun dießer / Obristlieutenant sich gestern von hier nacher Vberfell [?] erhoben, gleich wie jch mir / nun die Rechnungen briefllich machen konnen daß Von dem Abzugck dieser / Armée Ew. Furstl: Gn: Contribuenten Ziemblich Zu leiden kommen werden, / also hab mich vnter würden außbeuorstehindem ver[…]b nun gar nutzen / ZuZiehen vndt beÿ Hoch[…] Herrn Marschall de Tourenne mit hinfendungh / deß Rittmeisterß […]lischen schriftlich Zuubergeben alß ihm nicht zu wiedder= / stehen Rheinbach in passant vorghzurucken, Vndt durch die mittell / so […]ren obristlieute[nant] am Landt Zuschaffen werde rasiren, auch sich Vor / Zonß vor sein marche beÿ Bonn vndt Collen herfiele um portage Zuongagieren/ Auff welchen fall Jch mit hiesigem geschutz vndt einigen soldnern darfur Zurucken, / vndt alle mogliche Beförderungen Zuleisten mich vnterthenigh erbotten, weiles [?] / aber die Armee Zur Coniunction sehr […]ilet sich auch […] Jch durch gemein Landt= / geschreÿ bericht werden nach Julich vndt so forttreß auff Spannischen […]hen / wendet vmb sonder Zweiffell Ew Furstl: Gna[d]e quartiere zu schonen, alß / muß Jch billigh an meinen oder andern Zweiffeln, mit[…] hab eß Ew: / Furstl. Gnade Zur guten nachricht vnderthenigh hinterbringen sollen, negst / Emphellunge Zu sonderlichen gnadÿgen plibent / Ew: Furstl. Gnade / Vnderthenigh gehorsambst / pflichtschuldiger diener / Rabenhaupt

Neuß den 13 julÿ / 1646

 

Solution approaches

The many numbers (e.g. 20, 24, 129) that appear in the encrypted letter indicate that von Rabenhaupt used a nomenclator, (a nomenclator is an encryption method that assigns a number or a character string or a symbol to each letter of the alphabet and also to some words). It seems possible that in this case the symbols represent letters, while the numbers represent words.

Eugen Antal has conducted a frequency analysis of the Rabenhaupt letter, which can be seen on page 12 of the aforementioned Crypto-World publication.

Can a reader find out more about this 17th century cryptogram or even decipher it? If so, please let me know.


Further reading: Unsolved cryptograms from the Thirty Years’ War (1)

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Kommentare (6)

  1. #1 Holger Gruber
    Stuttgart
    16. Juli 2020

    Instead of “beÿ vorfall vber die Schiffbruck” I read “beÿ wesell [i.e. the city Wesel] vber die Schiffbruck”.
    Instead of “Arweiler, auslohnen [i.e. pay(ed) off]” I read “Arweiler, ankohmen [‘an(ge)kommen’ = arrived]”.
    Both differences can make a difference when it comes to encryption, because place names [Wesel or even the ship bridge at Wesel itself] and common events [“arrival”] could have a special place in the nomenclator.
    Will have a deeper look into the reading of the plain text tomorrow!

  2. #2 Holger Schmidt
    16. Juli 2020

    Hallo,

    kann man Kryptographie nicht einfacher machen, so das jeder was davon hat.
    Stellen wir uns den Duden vor. Der hat 10000 Wörter. Nun gebe ich jedem Wort eine Zahl. Das wäre nun ein Exemplar. Jetzt verschiebe ich die Zahlen und mache das solange bis alle Kombinationen der Zahlen ganz viele verschiedene Duden ergeben. Das erste Wort im Duden hat also die Möglichkeit einmal alle Zahlenwerte von 1 – 10000 anzunehmen.
    Nun kommuniziere ich nur noch mit Zahlen und der Sender und der Empfänger hat jeweils den Gleichen Duden mit Zahlenwerte für Wörter.
    Man braucht dann nur noch einen Duden und nicht diese verdammt schwer zu verstehende Kryptographie

  3. #3 Thomas
    16. Juli 2020

    The Hessian State Archive in Marburg holds the cipher keys used in the correspondence between the court of Hesse-Kassel and the army officers (1635 – 1652): https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v1923393&icomefrom=search. If the key to Rabenhaupt’s letter has been preserved, it might be found there.

  4. #4 Klaus Schmeh
    17. Juli 2020

    Ruben Rascon via Linked-in:
    The use of a histogram for frequency analysis was very smart!

  5. #5 Klaus Schmeh
    19. Juli 2020

    @Holger Schmidt
    >Stellen wir uns den Duden vor. Der
    >hat 10000 Wörter. Nun gebe ich jedem Wort eine Zahl.
    Das entspricht einem Codebuch. Früher hat man das so gemacht, und wenn man ein Codebuch richtig nutzt, insbesondere wenn man die Zuordnung zwischen Zahlen und Wörtern regelmäßig ändert, ist diese Art der Verschlüsselung sehr sicher. Allerdings ist sie für den Computer nicht besonders gut geeignet, zumal ein Computer ja nicht nur Wörter verschlüsselt. Es gibt deutlich bessere Computer-Methoden, und die nutzt man heute.

  6. #6 Norbert
    24. Juli 2020

    @Holger Gruber: Very good, I agree with “Wesell” and “ankohmen”. Which word do you read after “Hammerschlags” (or rather “Hammerschlagh”)? I don’t find any better than “geschwoben”.

    I am wondering what Rabenhaupt means by “Hammerschlag[h]”. Maybe it is a mispelling of “Hammersbach” which was a place of action in 1646, see here (p. 82) and here (p. 221).