Bereits im 19. Jahrhundert gab es Codeknacker, die Verschlüsselungen aus rein historischem Interesse lösten. Heute kann ich ein Beispiel vorstellen, das lange in Vergessenheit geraten war.

US-General Robert E. Lee (1807-1870) verschickte 1864 einen verschlüsselten Brief. 2016 wurde er dechiffriert.

Ist das die kryptologische Neuentdeckung des Jahres? Der Musiker Josef Fröwis (1866-1934) verschickte und empfing insgesamt 44 verschlüsselte Postkarten – eine schöner als die andere.

Im 16. Jahrhundert veröffentlichte ein italienischer Kryptologe zehn Übungsaufgaben. Vier davon waren bis vor Kurzem ungelöst. Dank Blog-Leser Norbert Biermann sind es jetzt nur noch zwei. Damit ist ein weiteres Rätsel aus meiner Top-25-Liste (teilweise) gelöst.

Heute geht es um ein verschlüsseltes Buch, das längst entschlüsselt ist. Der Inhalt lässt jedoch viele Fragen offen.

Ein verschlüsseltes Telegramm kann eine harte Nuss sein. Dieses Exemplar, das 1939 aus Südamerika nach England geschickt wurde,  ist allerdings auch für Anfänger durchaus lösbar.

Auf meine Leser war mal wieder Verlass. Schon wenige Stunden, nachdem ich vorgestern eine verschlüsselte Postkarte veröffentlicht hatte, war diese gelöst. Und dann erlebte ich eine angenehme Überraschung.

Vor eineinhalb Jahren stellte ich auf Klausis Krypto Kolumne die verschlüsselte Nachricht eines Tresorknackers aus den Zwanziger-Jahren vor. Jetzt hat Blog-Leser Norbert Biermann den Code geknackt. Und festgestellt: Der Inhalt der Nachricht ist ein völlig anderer, als erwartet.

Der Autor eines Kryptologie-Buchs aus dem 19. Jahrhundert nannte seinen Namen nur verschlüsselt. Blog-Leserin Julia Bernotat hat nun die (wahrscheinliche) Lösung dieses Rätsels gefunden – mit einem Spürsinn, der Sherlock Holmes alle Ehre machen würde.

So viel Spürsinn würde Sherlock Holmes alle Ehre machen. Blog-Leserin Julia Bernotat hat die (wahrscheinliche) Lösung eines Rätsels gefunden, das aus dem 19. Jahrhundert stammt.