Letzte Woche hielt ich einen Vortrag beim NSA Cryptologic History Symposium. Dabei wagte ich ein Experiment: Ich stellte kryptologisch interessante Kriminalfälle mit Hilfe von Lego-Steinen dar.

Der Fall des Somerton-Manns ist ein großes Rätsel. Seltsam ist vor allem, dass der Tote nie identifiziert wurde. Heute präsentiere ich ein paar Hypothesen, woran das liegen könnte.

Der Somerton-Mann und sein ungelöstes Kryptogramm üben eine enorme Faszination aus. Mein Focus-Online-Artikel zum Thema ist daher erwartungsgemäß auf großes Interesse gestoßen.

Die US-Amerikanerin Janna Holm konnte eine verschlüsselte Nachricht ihrer verstorbenen Großmutter nicht knacken und stellte sie daher ins Netz (die Nachricht, nicht die Großmutter). Innerhalb von 14 Minuten war das Rätsel größtenteils gelöst. Ein Teil wartet aber noch auf die Entschlüsselung.

In meiner Liste der 25 größten Krypto-Rätsel steht der Somerton-Mann auf Platz 2. Jetzt widmete ein australischer Fernsehsender dieser Geschichte einen 13-minütigen Beitrag. Hier gibt es den Link dazu.

Ein Toter, der 1948 in Australien gefunden wurde, ist bis heute nicht identifiziert. Zur Lösung des Rätsels könnte ein verschlüsselter (?) Text beitragen. Doch diesen konnte bisher niemand dechiffrieren.