Nach dem Voynich-Manuskript sind die verschlüsselten Bekennerschreiben des Zodiac-Killers das zweitbeliebteste Krypto-Rätsel auf meinem Blog. Nachdem ich schon lange nicht mehr auf dieses Thema eingegangen bin, gibt es heute ein Zodiac-Killer-FAQ.

Letzte Woche hielt ich einen Vortrag beim NSA Cryptologic History Symposium. Dabei wagte ich ein Experiment: Ich stellte kryptologisch interessante Kriminalfälle mit Hilfe von Lego-Steinen dar.

21 Menschen wollte der Verfasser eines teilweise verschlüsselten Bekennerbriefs umgebracht haben. Vermutlich haben diese Morde nie stattgefunden. Kann dennoch jemand die Verschlüsselung knacken?

1997 jagte die österreichische Polizei einen Briefbomben-Attentäter. Dieser meldete sich mit einer verschlüsselten Nachricht.

Mehrere Trittbrettfahrer gaben sich als Zodiac-Killer aus. Ihre verschlüsselten Botschaften sind größtenteils ungelöst.

Ein neues Buch präsentiert die angebliche Lösung des Zodiac-Killer-Falls. Ist tatsächlich etwas dran?

1991 schickte ein Unbekannter Briefe an den Moderator einer US-Kriminal-Fernsehsenung. Der anonyme Schreiber behauptete, 23 Verbrechen begangen zu haben. Zwei der Schreiben waren verschlüsselt – bis heute sind sie ungelöst.

David Oranchak kennt die verschlüsselten Botschaften des Zodiac-Killers so gut wie kaum ein anderer. In FOCUS Online hat er ein Interview dazu gegeben. In diesem Artikel gibt es die ausführliche Version auf Englisch.

Der Zodiac-Killer tötete Ende der 1960er-Jahre mindestens fünf Menschen und verschickte verschlüsselte Briefe. Die Polizei konnte die Morde nie aufklären – und die Codes mit einer Ausnahme nicht knacken.

Am kommenden Montag mache ich wieder Deutschlands Wohnzimmer unsicher. Im Sat.1-Magazin Planetopia geht es um Kryptologie.