Kommunikation der Zukunft

i-d690933ce45fd80450e7549c0771d0ef-poken_flickr_karola riegler photography.jpgNicht nur der Telekommunikationsmarkt kann derzeit große Erfolge verbuchen, auch Social Networking-Plattformen wachsen stetig an. Doch was sind diese sozialen Netzwerke überhaupt, wie treten Menschen über sie in Kontakt und welche Möglichkeiten gibt es, dort überhaupt gefunden zu werden? All das soll in diesem Artikel erklärt werden.

Sie möchten wieder mit alten Schulfreunden in Kontakt treten? Neue Leute aus Ihrer Umgebung kennenlernen? Nichts leichter als das. In sogenannten sozialen Netzwerken können sich moderne Internetuser per Mausklick finden, über Gott und die Welt austauschen und sogar echte Freundschaften knüpfen. Es soll sogar immer mehr Paare geben, die sich über Plattformen wie Facebook oder Twitter gefunden haben. Willkommen im 21. Jahrhundert! Diese ganze Thematik ist Ihnen fremd? Wir schaffen Abhilfe:

Weltweite Vernetzungsmöglichkeiten

Eine Social Networking-Plattform ist meist ein Portal, in dem sich Nutzer anmelden können und somit eine eigene Profilseite erstellen. Auf dieser lassen sich dann persönliche Daten eintragen. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Von den liebsten Hobbies über den Musikgeschmack bis hin zu einer exquisiten Gruppenauswahl, die die Persönlichkeit widerspiegelt. Eventuell möchte man noch Fotos der letzten Party oder der einsamen Socke in der Zimmerecke hinzufügen und im Anschluss über seinen Tagesablauf, das zuletzt eingenommene Mahl oder die Macken des Chefs berichten. Beim Social Networking wird Selbstdarstellung ganz groß geschrieben.

Die unzähligen Möglichkeiten der Netzwerke reizen die breite Masse.

All das hat mit Kommunikation nicht mehr viel zu tun, und dennoch darf sie nicht außer Acht gelassen werden. Die Netzgemeinschaften bilden einen großen Teil der Kommunikation der Zukunft. Laut einer älteren comScore-Studie stiegen die Nutzerzahlen schon von 2007 auf 2008 exponentiell an. Dies änderte sich auch im aktuellen Jahr nicht. Ein fleißiger Beobachter erkennt schnell, wie der Freundeskreis von Monat zu Monat wächst und immer mehr Menschen einen Account registrieren. Die Verlockung ist einfach zu groß, die Möglichkeit Kontakt zu knüpfen und aufrecht zu erhalten so simpel. Je größer die Nachfrage nach sozialer Vernetzung, umso höher das Angebot an Webdiensten und umso differenzierter einzelne Merkmale dieser. Social Networking wird also auch in Zukunft eine bedeutende Rolle für die zwischenmenschliche Kommunikation spielen.

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Doch wie findet man sich überhaupt in dieser enormen Fülle an Netzgemeinschaften? Alte Schulfreunde lassen sich sicherlich über die Suchfunktion des Services ausfindig machen; doch schwieriger wird es, wenn man neue Freunde finden möchte. Zum einen kann man wahllos Leute aus Gruppen hinzufügen, deren Titel mit den eigenen Interessen kompatibel ist. Wer’s lieber etwas persönlicher mag, greift auf den neusten Trend des Web 2.0 zurück: das Poken.

Poken, oder: Ein High-Four für virtuellen Kontakt

Von niedlich bis seriös: Poken sind der Web 2.0-Trend des Jahres.

Ein Poken (oben abgebildet) ist eine moderne Visitenkarte, auf der man seine Daten abspeichern kann. Via USB wird das Poken an den PC angeschlossen und mit allen zuvor eingegebenen Details synchronisiert. Neben der Email-Adresse und der eigenen Homepage können auch sämtliche Profile für soziale Netzwerke hinterlegt werden. Die Datenübermittlung findet dann über die integrierte Schnittstelle an der vierfingrigen Hand des Poken statt. Man schüttelt also im übertragenen Sinne die Hand des Kontaktpartners und ist für alle Zukunft im Web vernetzt. Es können sogar verschiedene Profile angelegt werden: So tauscht man mit Freunden gern persönliche Interessen aus, mit dem Businesspartner aber eher nur die Mobilfunknummer und den Xing-Account. Passend dazu gibt es sowohl Poken im niedlichen Pandabär- oder Frankenstein-Look, als auch die in diesem Monat erscheinenden Business-Poken.

Frischer Wind für die Kommunikationsbranche ist eine gute Sache. Wenn dabei noch eine solch enorme Anzahl von Nutzern zusammen findet, dann darf man mit Sicherheit sagen, dass wir noch viel von Social Networking hören werden. Insbesondere, da viele Portale mittlerweile auch über mobile Endgeräte erreichbar sind und somit dafür sorgen, dass seine Nutzer auch im Büro, auf der Geburtstagsfete des besten Freundes oder in der Badewanne erreichbar bleiben und die Welt an ihrem Leben teilhaben lassen können.

Kommentare

  1. #1 radicchio
    September 14, 2009

    nach meinem dafürhalten ist das “sozial networking” eine der größten weit überschätzen blasen dieser zeit. die meisten mitglieder in xyz-VZ’s kommunizieren mit ihrer peergroup. falls nicht, sind die kontakte eher flüchtig. die meisten fristen eine existenz als datei-leiche. bei twitter gibts einige wenige ikonen, denen 1000e folgen, die aber bei lichte besehen nur bullshit posten.

    so schauts aus:

    http://stupidedia.org/stupi/Das_original_Internet-Manifest

  2. #2 Chat
    Juli 28, 2010

    Manchmal denken die Menschen ein wenig mehr als einer der Vertrauensstellung. Denn dann können Sie weitere Dinge zu teilen. Dreidel