Rolf Froböse entdeckt die Quantenmedizin

Der ehemalige Industriejournalist und nunmehrige Buchautor Dr. Rolf Froböse hat wieder einmal zugeschlagen. Diesmal ist es die “Quantenmedizin”, die ihm als Lockruf für potentielle Käufer seines aktuellen Büchleins dient. Und das verspricht wie immer eine Menge Humor, wenn auch unfreiwilligen. Wer die Froböse-Saga noch nicht kennt, der sei hier kurz aufgeklärt:

Rolf Froböse hatte nach Jahren der mehr oder weniger erfolgreichen Publikation von populärwissenschaftlichen Büchern erkannt, dass er zweifellos noch mehr Käufer gewinnen könnte, wenn er die öde Wissenschaft in seinen Werken gegen peppige, pseudowissenschaftlich untermauerte Esomystik austauscht und sich eines – sagen wir mal – weniger präzisen Umgangs mit Fakten befleißigt. Diese Erkenntnis bescherte uns letztes Jahr die “Geheime Physik des Zufalls” und dieses Jahr den “Lebenscode des Universums”. Berühmt wurde Froböse aber nicht durch diese Bücher, sondern durch die penetrante Art der Eigen-PR, die er unter unzähligen Pseudonymen und stets mit dem Mäntelchen der Wissenschaft behängt im Netz vom Stapel ließ, sowie durch die Arroganz, mit der er in der anschließenden online-Diskussion von einem Fettnäpfchen ins andere hüpfte. Der Erfolg des Guerilla-Marketings ist allerdings beachtlich – heute stammen gefühlte drei Viertel der online zu findenden “Lesermeinungen” zur geheimen Zufallsphysik von Froböse selbst.


Die Schattenseite – zumindest aus Froböses Sicht – besteht darin, dass seine Umtriebe inzwischen auch ausführlich dokumentiert
sind, was potentielle Käufer seiner Bücher wiederum abschrecken könnte.
Da zwei Klagsdrohungen gegen unliebsame Postings erfolglos blieben,
probierte Froböse es zwischendurch mit dümmlichen
Rufschädigungsversuchen, z.B. indem er als Eberhard Genz und als Gerd Krenz mehrfach auf eine gegen mich gerichtete Verleumdungskampagne eines cerebral unterdurchbluteten Anonymus verlinkte. [Nachtrag vom 30.5.2009: Das wiederholte er auch als Reaktion auf diesen Beitrag.]

Aber
zurück zum Thema. Nachdem uns Froböse in seinen diversen PR-Artikeln
hatte wissen lassen, dass die moderne Quantenphysik die
Telepathie erklärt und die Existenz des Jenseits und der Seele beweist,
entdeckte er kürzlich auch die Quantenmedizin. Auf dem
Hobbyjournalistenportal Readers Edition, dessen Wissenschafts-Rubrik ihren Lesern die Auswirkungen fehlender Qualitätskontrolle dramatisch vor Augen führt, fand sich wie üblich ein Plätzchen, an dem Froböse seine rhetorische Frage Ist die Quantenmedizin die sanfte Medizin des 21. Jahrhunderts? in den Raum stellen durfte.

Die
Struktur der Froböseschen PR-Texte ist stets dieselbe und lässt sich
auch an diesem Beispiel studieren: Nach einer eingehenden Beschwörung
der seltsamen Welt der Quanten nebst Seriosität suggerierendem
namedropping (diesmal Rubbia, de Broglie, Wheeler) folgen unweigerlich die etwas eigenwilligen Interpretationen der bekannten Verschränkungsphänomene,
die dann sanft zu den haarsträubenden Spekulationen und Fantasien einer
Handvoll Esoteriker überleiten. Am Ende folgt das Kernstück all dieser
Artikel: Der Hinweise auf Froböses Bücher, wo der neugierige Leser mehr
zu alledem erfahren könne.

Was denn nun die Quantenmedizin genau tue, das erläutert Froböse folgendermaßen:

Sie vereint fundamentale heilkundliche Philosophie und Erkenntnisse der
Physik mit den Möglichkeiten der modernen Medizintechnik. Die
neuartigen Möglichkeiten der Quantentherapie basieren unter anderem auf
den wissenschaftlichen Grundlagen der Bio- und Quantenphysik, der
Bio-Kybernetik, der Bio-Informatik sowie der Molekularbiologie.

Bio-Kybernetik!
Klingt doch nach total seriöser Wissenschaft, oder? Na also! Wer
dennoch Zweifel hegt, dem werden nun Zitate von “führenden Wissenschaftlern” serviert. (Merke: Wissenschaftler sind immer dann “führend“, wenn sie irgendwann einmal etwas geäußert haben, das sich zur Untermauerung der eigenen Thesen eignet.)

Der erste führende Wissenschaftler ist Prof. Dr. Jürgen Waldmannvon der TU Chemnitz“.

Dem Mediziner Prof. Dr. Jürgen Waldmann von der TU Chemnitz zufolge
fußt die Quantenmedizin auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage.
“Der heutige Stand der Quantentherapie ist gekennzeichnet durch einen
hohen Einsatz von wissenschaftlichen Erkenntnissen in vielen
Bereichen”, versichert der Experte.

Dass
der Experte Waldmann kein “Mediziner” sondern Ingenieur ist und dass er
bereits seit 1992 nicht mehr an der TU Chemnitz arbeitet, sagt
vielleicht mehr über die journalistische Sorgfalt von Herrn Froböse aus
als über den Status der “Quantenmedizin” in der Wissenschaft. Aber dass
Prof. Waldmann als Verwaltungsrat der in Vaduz angesiedelten Quanten-Medicine-AG tatsächlich den Standpunkt der reinen Wissenschaft vertritt, ist dann doch mehr als fraglich.

Der nächste Experte auf Froböses Checkliste ist der “Arzt Norbert Schattmann“, der in einem “Zentrum für Quantenmedizin” residiert. Zwar ist Herr Schattmann gar kein Arzt,
sondern Heilpraktiker, aber solche subtilen Unterschiede sind Herrn
Froböse offenbar herzlich egal. Wer sich schon immer gefragt hat, warum
mir der Ausdruck “Quantenmedizin” Magenkrämpfe verursacht (siehe das
“Profil” links oben), der kann bei dieser Gelegenheit einen kleinen
Selbstversuch unternehmen und sich diesen “Fachartikel” von Herrn Schattmann zu Gemüte führen – auf eigene Gefahr! Der selbsternannte Experte Schattmann also sprach laut Froböse:

“Das Nervensystem und das Quantenvakuum – die virtuell-energetischen
Welten – besitzen jeweils Potenziale und Ladungen, die über
Skalarwellen und das universale Informationsfeld, die so genannte
Holographische Fraktalmatrix gegenseitig in Kontakt stehen und
wechselwirken können.”

Diese
Aussage wirft natürlich sofort die Frage auf, was das für ein Zeug ist,
das Quantenmediziner rauchen. Doch anstatt diese essentielle Frage zu
beantworten, springt Froböse flugs zum nächsten “Experten”. Herr Dr. Lutz Wilde hat zwar tatsächlich 1997 in Physik promoviert, ist aber nach einem Meditationsaufenthalt in Indien zum hauptberuflichen Schamanen mutiert. Bei Froböse bleibt er natürlich trotzdem ein “Naturwissenschaftler”:

“Als Physiker habe ich experimentelle Quantenphysik betrieben”,
resümiert der Naturwissenschaftler. „Als Schamane und Geistheiler mache
ich nichts anderes. Nur mein Umfeld und meine Methoden haben sich
geändert.”

Für den ehemaligen Chemiker Dr. Rolf Froböse würde der letzte Satz wohl auch irgendwie passen.

Kommentare

  1. #1 Marc
    28. Mai 2009

    Ich warte jetzt nur wieder darauf, daß eigentlich seriöse Medien wie “Die WELT” die Froböse-Texte abdrucken. Die Verschränkungsphänomene waren ihnen letztes Jahr einen Artikel wert.

    Einfach unglaublich, wie Rolf Froböse immer wieder den Eindruck zu erwecken versucht, als seien seine Thesen irgendwie wissenschaftlich akzeptiert. Die drei oben skizzierten Beispiele sprechen Bände.

    Ich habe nur beim letzten “Experten” – Dr. Lutz Wilde – kurz nachgesehen, wie er sich die Zeit vertreibt. Amüsant, gruselig, komisch… da schreibt der Physiker Lutz Wilde über sich selbst:

    “Und so bin ich Schritt für Schritt in geistig-mentale Gespräche mit Tieren, Steinen, Bäumen, Naturkräften wie Wasser und Wind und sogar mit Dingen des Alltags wie Autos oder S-Bahnhöfen gegangen. “

    Ich gehe davon aus, daß Dr. Wilde demnächst als “Der S-Bahn-Flüsterer” bekannt wird…

  2. #2 Jörg W.
    29. Mai 2009

    so paradox es sein möge: wäre schön, wenn die Aufmerksamkeit die hier Froböse zu Teil wird, dafür sorgt, dass ihm von sonstigen Medien keine Aufmerksamkeit zu Teil wird.

    Was anderes: Wie gut ist den der aktuelle Profil-Coverartikel (Was vor dem Urknall war?) Was sagen die hier sicher gelegentlich mitlesenden Physiker dazu?

  3. #3 Jörg W.
    29. Mai 2009

    so paradox es sein möge: wäre schön, wenn die Aufmerksamkeit die hier Froböse zu Teil wird, dafür sorgt, dass ihm von sonstigen Medien keine Aufmerksamkeit zu Teil wird.

    Was anderes: Wie gut ist den der aktuelle Profil-Coverartikel (Was vor dem Urknall war?) Was sagen die hier sicher gelegentlich mitlesenden Physiker dazu?

  4. #4 Jörg W.
    29. Mai 2009

    so paradox es sein möge: wäre schön, wenn die Aufmerksamkeit die hier Froböse zu Teil wird, dafür sorgt, dass ihm von sonstigen Medien keine Aufmerksamkeit zu Teil wird.

    Was anderes: Wie gut ist den der aktuelle Profil-Coverartikel (Was vor dem Urknall war?) Was sagen die hier sicher gelegentlich mitlesenden Physiker dazu?

  5. #5 Cavon
    29. Mai 2009

    Ich kann nicht mehr vor Lachen…

    Quantenvakuum, Skalarwellen, Fraktalmatrix – oder war es Quantenmatrix, Skalarvakuum und Fraktalwellen? Oder doch Fraktalquanten mit Skalarmatrix in einem Hirnvakuum?

    Zum Brüllen komisch.

  6. #6 Wolfgang
    29. Mai 2009

    Der Brüller……

    Tätigkeitsbeschreibung eines promovierten Physikers:

    “Arbeit mit informierten Wassern und Salzen zur Landschaftsheilung”

    da muss man ja echt froh sein, dass Ulrich nur ein Faible für Physik hat- aber dort nicht promoviert hat ;)

  7. #7 redi
    29. Mai 2009

    @marc: wie es froböse immer wieder in “normale” zeitungen schafft? Indem er Briefe an die Chefredaktion schickt, in denen er in Fremdwort-gespickter, verschwurbelter Sprache den Wissenschaftsredakteuren der Publikation Unvermögen attestiert und seine eigenen Dienste anbietet. Plus Doktortitel und ein paar Hinweise, wo er schon toll publiziert hat (ne Art self-fulfilling prophecy…) – und schon fällt immer mal wieder einer drauf rein. selbst erlebt (aber den Chef nicht reinfallen lassen)….

  8. #8 Rose
    29. Mai 2009

    Endlich verrät mir jemand, dass mein Bewusstsein subatomare Teilchen erzeugen kann. Warum hat mir das bisher keiner gesagt? Dann hätte ich die Produktion schon früher hochgefahren…:-)
    Der Fachartikel von Herrn Schattmann ist zumindest in einer Hinsicht bemerkenswert: Diese Protz-Schwurbel-Worthülsen-Serienproduktion macht ihm so schnell keiner nach. (Allein Schöpfungen wie “Fowona”…) Man kann sich echt nur mehr schieflachen. Und auf solche Informanten und Quellen stützt sich der famose “Wissenschaftsjournalist” Froböse? Solchen Kerlen gehört kräftig ins Handwerk gepfuscht! Bitte immer hübsch dranbleiben!

  9. #9 Philippe Leick
    29. Mai 2009

    Aus Froböses Artikel bei Readers Edition:

    Es können Meter, Kilometer oder gar Lichtjahre sein! Nichtlokalität bedeutet nämlich auch, dass ein Teilchen A, welches sich beispielsweise auf einem erdähnlichen Planeten im Andromedanebel befindet, spontan auf eine Änderung reagiert, die auf ein mit ihm verschränkten Teilchen B auf der Erde ausgeübt wird. Diese Beeinflussung erfolgt simultan, das heißt mit unendlich hoher Geschwindigkeit. [...] wechselseitige Beeinflussung von Teilchen ohne zeitliche Verzögerung

    Damit wären wir beim Standardfehler der Quantendoktoren… Ohne diese Behauptung schafft Quantenmedizin nur schweres Unwohlsein; mit kommunizierenden verschränkten Teilchen sind wir bei den Magenkrämpfen angelangt.
    Sie ist natürlich Unsinn: verschränkte Teilchen kommunizieren nicht. Man kann den Effekt nicht nutzen, um Information zu übertragen. Die Verbindung, die tatsächlich zwischen verschränkten Systemen besteht, ist eine andere, einzigartige; ein wirklich faszinierender Effekt der Quantenmechanik.

    Es trieft übrigens vor Ironie, dass ausgerechnet der EPR-Effekt dafür herhalten muss, uns naiv-holistische Vorstellungen aller Art schmackhaft zu machen. Denn um EPR-Verschränkungen aufrecht zu erhalten, ist eine vollkommene Isolation der miteinander verschränkten Teilchen vom Rest der Welt erforderlich!

    PS: es gibt übrigens promovierte Physiker, die nicht wahnsinnig sind.

  10. #10 Ulrich Berger
    29. Mai 2009

    @ Philippe:
    Für Froböse würde ich die alte Quantenphysiker-Maxime “Shut up and calculate!” glatt um die zweite Hälfte verkürzen. (Ob das als neue Interpretation des No-Communication-Theorem durchgeht…?)

  11. #11 franky
    30. Mai 2009

    Also mir hat Froböse und sein Tun einige lustige Stunden bis jetzt gehabt und ich denke er wird uns weiter amüsieren. Vor allem wenn ich mir vorstelle wie er bei jeden kritischen komentar rot vor Wut wird und alle bösen skeptiker verflucht.

  12. #12 S.S.T.
    30. Mai 2009

    Es wird den pösen Wissenschaftlern immer wieder vorgeworfen, dass sie sich hinter einem Fachwortdschungel verstecken. Aber im Vergleich zu Froböse et al. sind die Besten auf diesem Gebiet nur Laiendarsteller.

  13. #13 Chefarztfrau
    2. Juni 2009

    Erinnert an Dr.Dahlkes Maschine:
    http://chefarztfrau.de/?p=219
    Die machen wirklich vor Nichts halt.

  14. #14 Arne Jörgensen
    10. März 2010

    Tja, ich bin inzwischen ein “Oldi” und dem Rentenalter nahe. Mein Mathe- und Physikstudium (experimentelle und theoretische Physik) ist lange her und dennoch kann ich mich sehr gut an die Quantenphysik und den Quantensprung erinnern. Allerdings hat die Begrifflichkeit der Quantenmedizin für mich nichts erkennbares mit den physikalischen Definitionen gemein.
    In der Wissenschaft setzt man üblicherweise einen mehr oder weniger begrenzten Raum, definiert diesen und auch seine hier gelten (“sollenden”) Regeln und prüft anhand von aufgestellten Hypothesen die Schlüssigkeit in sich. Trifft das erste “gegenteilige” Phänomen, Beispiel odeer auch ein Widerspruch auf, so fällt das “Gebäude” zusammen. Das wars dann und … auf zu neuen Ufern.
    Diese vereinfachte Betrachtungsweise sollte auch in der Qantenmedezin gelten.
    Für mich bedeutet Wissenschaftlichkei noch immer Reproduzierbarkeit und saubere
    Begrifflichkeit und Definitionen wenn man schon bekannte Begiffe aus anderen Wissenschaften mit anderen, gar entstellenden Begriffsinhalten belegt/verwendet.
    Arne.J

  15. #15 Arne Jörgensen
    10. März 2010

    Tja, ich bin inzwischen ein “Oldi” und dem Rentenalter nahe. Mein Mathe- und Physikstudium (experimentelle und theoretische Physik) ist lange her und dennoch kann ich mich sehr gut an die Quantenphysik und den Quantensprung erinnern. Allerdings hat die Begrifflichkeit der Quantenmedizin für mich nichts erkennbares mit den physikalischen Definitionen gemein.
    In der Wissenschaft setzt man üblicherweise einen mehr oder weniger begrenzten Raum, definiert diesen und auch seine hier gelten (“sollenden”) Regeln und prüft anhand von aufgestellten Hypothesen die Schlüssigkeit in sich. Trifft das erste “gegenteilige” Phänomen, Beispiel odeer auch ein Widerspruch auf, so fällt das “Gebäude” zusammen. Das wars dann und … auf zu neuen Ufern.
    Diese vereinfachte Betrachtungsweise sollte auch in der Qantenmedezin gelten.
    Für mich bedeutet Wissenschaftlichkei noch immer Reproduzierbarkeit und saubere
    Begrifflichkeit und Definitionen wenn man schon bekannte Begiffe aus anderen Wissenschaften mit anderen, gar entstellenden Begriffsinhalten belegt/verwendet.
    Arne.J

  16. #16 Arne Jörgensen
    10. März 2010

    Tja, ich bin inzwischen ein “Oldi” und dem Rentenalter nahe. Mein Mathe- und Physikstudium (experimentelle und theoretische Physik) ist lange her und dennoch kann ich mich sehr gut an die Quantenphysik und den Quantensprung erinnern. Allerdings hat die Begrifflichkeit der Quantenmedizin für mich nichts erkennbares mit den physikalischen Definitionen gemein.
    In der Wissenschaft setzt man üblicherweise einen mehr oder weniger begrenzten Raum, definiert diesen und auch seine hier gelten (“sollenden”) Regeln und prüft anhand von aufgestellten Hypothesen die Schlüssigkeit in sich. Trifft das erste “gegenteilige” Phänomen, Beispiel odeer auch ein Widerspruch auf, so fällt das “Gebäude” zusammen. Das wars dann und … auf zu neuen Ufern.
    Diese vereinfachte Betrachtungsweise sollte auch in der Qantenmedezin gelten.
    Für mich bedeutet Wissenschaftlichkei noch immer Reproduzierbarkeit und saubere
    Begrifflichkeit und Definitionen wenn man schon bekannte Begiffe aus anderen Wissenschaften mit anderen, gar entstellenden Begriffsinhalten belegt/verwendet.
    Arne.J

  17. #17 piet
    31. Mai 2010

    Schön dass Ihr Euch alle einig seid.
    Leider geht Euch dabei sehr viel verloren. Das Doppelspaltexperiment legt nah, dass der bewußte Beobachter eine entscheidende Rolle spielt. Wenn das bewußte Beobachten eine entscheidende Rolle spielt, kann man vermuten, dass es möglich ist, Zustände zu manifestieren. Sogenannte Spontanheilungen sind nichts anderes. Ich habe selbst erleben dürfen, wie die Umprogrammierung des Denkens zu Heilung führte, wo angeblich keine Heilung möglich war.
    Wie kommt Ihr überhaupt auf die Idee, mit beschränkten Sinnen und einem beschränkten Gehirn Euch selbst erklären zu können? Setzt Euch in Ruhe hin und stellt Euch Unendlichkeit vor.
    Ulrich Berger würde gut daran tun, einmal über den Tellerrand zu sehen. Im Buddhismus würde er dann viele Parallelen zu aktuellen Erkenntnissen der Quantenphysik finden.
    Zum Abschluss noch ein paar Statements von Wissenschaftlern, die Du lieber Ulrich sicher nicht in Frage stellen kannst, nur weil sie einen Weg für sich gefunden haben, der weit mehr Erkenntnis bringt, als sie in sogenannter reiner wissenschaftlicher Arbeit möglich wäre:

    Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott. (Werner Heisenberg)

    Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. – Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen. (Sir Arthur Stanley Eddington)

    Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen. (Max Planck)

    Und nur um Vorzubeugen. Nein ich bin nicht Froböse und ich habe auch noch nichts von ihm gelesen.

  18. #18 Ulrich Berger
    31. Mai 2010

    @ piet:

    Sie unterliegen einer Fehlinterpretation der Quantenphysik, lesen Sie am besten hier weiter: http://kamenin.wordpress.com/2008/04/28/einfuhrung-in-quantenphysik-verschrankung-und-die-lugen-der-esoterik/
    Mit Spontanheilungen hat das alles aber schon gar nichts zu tun, und mit Buddhismus auch nicht. Und aus dem Alter, wo mich Zitate von Berühmtheiten beeindruckten, bin ich schon lange heraus. Die meisten meiner Leser übrigens auch. Wie ist das mit Ihnen?

  19. #19 Rose
    31. Mai 2010

    @Ulrich:
    Unser aller liebste Volksbildungsanstalt, das Wifi Wien, bietet nun auch Kurse in der “Zwei Punkt-Quanten-Methode” an.

    Die basiert “auf den Gesetzen und Konzepten der Quantenphysik” und man kann mit ihr ganz ohne Vorwissen in Physik, Medizin oder Therapie” alles Mögliche “völlig risikolos und nebenwirkungsfrei” behandeln, z.B. seelische Verletzungen und Traumata, die unvermeidlichen “Blockaden” und darüber hinaus überhaupt alles, was dem verspannten Wohlstandsbürger Kummer bereitet.

    Und ich dachte, der Gesülzegenerator der Cranial Fluid Dynamics-Apostel wäre schon nicht mehr zu überbieten. Wer weiß, wie viele wohlmeinende Frauen in den besten Jahren diesmal ihre Bausparverträge in diese Art der Fortbildung investieren?

    Ich kann mich nur mehr in Sarkasmus flüchten.

  20. #20 Rose
    31. Mai 2010

    Wobei die unterschiedlichen Sprachregelungen bemerkenswert sind: Das Wifi verzichtet wohlweislich auf die vollmundigen Versprechungen, die ich oben auszugsweise wiedergegeben habe. (Sorry, hab die Quellenangabe vergessen!) Die sind von der Homepage eines Instituts, das alle möglichen Coaching- und Lerntechniken anbietet und mit der oben genannten Methode arbeitet.
    Stattdessen wird in meterlanger Bedeutungsleere rund um Buzzwords wie “Prozessbegleitung”, das Loslassen “alter Muster”, angeblicher wissenschaftlicher Reproduzierbarkeit der Kinslowschen “Instant Healing”-Methode und so weiter geschwurbelt.
    Das wäre einmal eine schöne linguistische Untersuchung wert – die Bullshit-Assoziationsketten-Autobahn der Esoteriker-Sprache. :-)

  21. #21 piet
    31. Mai 2010

    @Ulrich Berger

    Erst einmal frage ich mich, was das Doppelspaltexperiment mit Verschränkung zu tun hat? Was dann folgt ist auch nur absolutes Unverständnis. Was das mit Spontanheilung zu tun hat habe ich bereits geschrieben. Welche Gemeinsamkeiten man zwischen Buddhismus und Quantenphysik findet? Wie wäre es mal mit ein wenig Forschung. Um das beurteilen zu können, muss man Vorurteile ablegen und nicht davon ausgehen, dass man mit beschränkten Sinnen und beschränkten Verstand die Welt rational erklären könnte. EIn Anfang wäre doch eine Suche wie Quantenheilung Buddhismus. Ich bin mir sicher, dass genügend Information kommt um Dir die Möglichkeit zu bieten, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

    Wenn Sie über das Alter hinaus wären, wo Sie Zitate von Berühmtheiten nicht mehr beeindrucken, dann würden Sie nicht krampfhaft versuchen, jedem Wissenschaftler, der nicht Ihrer festgefahrenen Meinung entspricht als Diletanten entlarven zu wollen. Ich habe Ihnen nur einige aufgezählt, die Ihren Ansichten widersprechen und die Sie kaum als Diletanten oder Spinner hinstellen können. Abgesehen davon bleibt zu schreiben, dass Sie allenfalls ein Diletant sind. Wohlgemerkt im positiven Sinn gemeint, denn Diletant bedeutet nichts anderes als Liebhaber und das steht eben so in ihrem Profil.

  22. #22 Ulrich Berger
    1. Juni 2010

    @ piet:

    Ja, da habe ich Ihnen doch tatsächlich den falschen link geschickt! Der Abschnitt bei kamenin, auf den ich Sie hinweisen wollte, bezieht sich ausdrücklich auf das Doppelspaltexperiment und stellt fest, dass “die auf den ersten Blick verwirrenden Abläufe immer wieder zitiert werden, um mit vorgeblich wissenschaftlicher Rechtfertigung dümmliche Esoterik zu rechtfertigen.” Kommt mir sehr treffend vor. Hier der richtige link: http://kamenin.wordpress.com/2008/01/20/beobachtereffekte-in-der-quantenphysik-ii-das-doppelspalt-experiment/

    Was die berühmten Wissenschaftler betrifft, die angeblich meinen “Ansichten widersprechen”, darf ich Sie darauf hinweisen, dass Ihre drei Zitate alle Atheismus und Glauben zum Inhalt haben, was m.E. denkbar wenig mit “Quantenmedizin” zu tun hat. Vielleicht sind Sie ja im falschen Blog und wollten nur die Brights missionieren?

    Abschließend empfehle ich, Quantenheilung und Bullshit zu googeln und sowohl die richtige Schreibweise als auch die korrekte Etymologie von “Dilettant” nocheinmal nachzuschlagen!

  23. #23 piet
    2. Juni 2010

    Ja, der Schreibfehler ist peinlich. Die Deutung ist jedoch richtig. Dilettant ist ein Begriff, der fälschlich negativ belegt wurde.
    Was den Link angeht:
    Die Quantenphysik betrachtet die Zustände der Materie vor einer Messung als Wahrscheinlichkeitsdichten. Durch eine Messung kollabiert diese Wahrscheinlichkeit zu einem einzelnen konkreten Messwert; es wurde ein Messergebnis erhalten – und genau hier liegt das Problem. Wenn Bewusstsein der Materie entspringt, wie kann dann – da das Gehirn selbst eine von seinen Atomen, Elektronen, Protonen und Neutronen erzeugte Wahrscheinlichkeitsdichte ist – die Wahrscheinlichkeitsdichte des Gehirns die Wahrscheinlichkeitsdichte der beobachteten Materie kollabieren lassen? Wie kann das Gemessene der Messende sein?
    Genau aus diesem Grund suchen gestehen immer mehr angesehene Wissenschaftler dem Bewusstsein eine entscheidende Rolle zu. Quantenmedizin ist nun nichts anderes, als die Ausnutzung deises Umstands. Es gibt unzählige Beispiele, dass es funktioniert. Es ist ja auch nicht so, dass Quantenmedizin oder besser Quantenheilung durch die Erkenntnisse der Quantenphysik entstanden ist. Vielmehr handelt es sich um die Erklärung eines Phänomens, dass seit langer Zeit als sehr wirkungsvoll nachgewiesen ist. Man kann es in Naturvölkern genauso beobachten wie in unseren Breiten. Ob erfolgreiche Geistheiler wie Bruno Gröning oder Kräuterfrauen wie Treben. Immer wird als wichtigstes Kriterium das Bewusstsein genannt, das zu unzähligen Spontanheilungen geführt hat.

  24. #24 Ulrich Berger
    2. Juni 2010

    @ piet:

    Sie müssen den Text hinter dem link schon auch lesen. Eine Messung ist ein physikalische Wechselwirkung, und die führt zum Kollaps der Wahrscheinlichkeitswelle. Man braucht dazu keinen menschlichen Beobachter und schon gar kein Bewusstsein. Wie bereits gesagt: eine Fehlinterpretation, die von Esoterikern verbreitet wird.

    “Quantenheilung” ist die schamlose Umdeutung dieser Fehlinterpretation zwecks Untermauerung der jeweils gerade bevorzugten Voodoo-Methode. Und Ihre “unzähligen Beispiel, dass es funktioniert” sind wohl ein schlechter Scherz: Ein wegen fahrlässiger Tötung verurteilter selbsternannter Wunderheiler als Kronzeuge? Wachen Sie doch auf!

  25. #25 piet
    2. Juni 2010

    Ich bin aufgewacht. Erst einmal ist wurde Gröning in der ersten Instanz frei gesprochen. Das Ende des Prozesses konnte er nicht mehr miterleben. Es ist nun einmal so, dass sobald Menschen außergewöhnlichen Erfolg mit alternativen Heilmethoden haben, werden sie von sogenannten Ärzten verfolgt. Es gibt nicht ein Gegenbeispiel! Nachdem Kneipp ein ganzes Dorf rettete in dem die Cholera ausgebrochen war, kam es zu Anklagen und Anfeindungen durch etablierte Mediziner und zur Rüge durch einen Bischof. Kneipp konnte sich nur durch die Hilfe von Erzherzog Joseph und andere Prominente retten, die ergeheilt hatte. Künzle rettete sein ganzes Dorf im Jahre 1918 vor der Grippeepidemie. Er nahm kein Geld und handelte aus Nächstenliebe. Von erbosten Ärzten wurde er daraufhin der Kurpfuscherei angezeigt wodurch es zum Gerichtsverfahren kam. Maria Treben wurde durch Ärzte angegriffen als sie wunderbare Heilerfolge erzielte. Bach drohte die Ärtztekammer den Entzug seiner Approbation, weil er kein Honorar nahm. Wann immer Menschen wirklich anderen Menschen helfen können und ihre aussergewöhnliche Fähigkeit unter Beweis gestellt hatten, wurden sie durch sogenannte Ärzte verfolgt und oft zerstört. Warum wohl? Wer hat Interesse daran, dass die Menschen die Verantwortung für ihre Gesundheit abgeben und in einen materialistischen Glauben verfallen?
    Was Gröning angeht. Es kam nie zu einer Verurteilung. Und wenn sie sich genauer mit dem Fall auseinander gesetzt hätten, wüssten Sie, dass es absoluter Unsinn war. Sein Anwalt schrieb abschließend:

    Mit Beschluß vom 18. 2. 1958 erklärte das Bayerische Oberste Landgericht, ohne daß es zur Verkündung eines Revisionsurteils gekommen wäre, das Verfahren durch Tod für erledigt und setzte den Urteilsverkündungstermin ab.

    Auf diese Weise war es Ihrem Gatten und auch mir als seinem Verteidiger verwehrt, seine Rehabilitierung, mit der ich gerechnet hatte und meiner Überzeugung nach der Sachlage auch rechnen konnte, durchzusetzen. Jetzt nach dem Tod Ihres Gatten habe ich keine Möglichkeit, das Verfahren in irgendeiner Weise aufzugreifen oder die nachträgliche Verkündung eines Revisionsurteiles zu erzwingen.

    Es ist aber nach Sachlage niemand berechtigt, davon zu sprechen, daß Ihr Gatte rechtskräftig bestraft oder verurteilt worden wäre.

    Haben Sie überhaupt eine Ahnung, wievielen Menschen Gröning Heilung brachte? Menschen, die durch die sogenannte etablierte Medizin aufgegeben wurde. Schlimmer noch, denen die etablierte Medizin den baldigen Tod voraussagte.

    Was das Doppelspaltexperiment angeht, suchen Sie sich eine Quelle raus. Ist das objektiv? Ich habe den Text gelesen und ich habe Ihnen geschrieben, dass der Ansatz falsch ist. Es handelt sich bei dem Verfasser um Vermutungen, keine Fakten. Welchem Weltbild er anhängt, ist nicht schwer zu erraten. Als Dilettant der Physik sollte Ihnen der Nobelpreisträger und Pionier der Quantenphysik Max Planck ein Begriff sein. Auch ihn dürften sie als esoterischen Spinner bezeichnen. Genauso, wie viele angesehene Physiker, die sich mit Quantenphysik befassen.

  26. #26 piet
    2. Juni 2010

    Nachtrag:

    Sie schrieben:

    Was die berühmten Wissenschaftler betrifft, die angeblich meinen “Ansichten widersprechen”, darf ich Sie darauf hinweisen, dass Ihre drei Zitate alle Atheismus und Glauben zum Inhalt haben, was m.E. denkbar wenig mit “Quantenmedizin” zu tun hat.

    Ich kann da keinen Unterschiedausmachen. Ihre Argumente, dass Quantenmedizin nicht möglich wäre, basieren auf einem rein materialistischen Weltbild. Dem widersprechen hingegen die Zitate der berühmten Wissenschaftler.

  27. #27 Ulrich Berger
    2. Juni 2010

    @ piet:

    Sie sind gewiss ein viel besserer Gröning-Kenner als ich, womöglich gar Mitglied dieser dubiosen Freundeskreis-Sekte, und kennen vielleicht auch alle Gerichtsakten auswendig. Aber bittebittebitte verschonen Sie wenigstens Planck und die Quantenmechanik mit Ihrem metaphysischen Schwurbel! Das hier ist ein Scienceblog, und sowas vergrault mir auf Dauer alle Leser.

    Mein Tipp: Kaufen Sie sich im Fachhandel einen Laserpointer und ein kleines Beugungsgitter und machen Sie Ihr eigenes Doppelspaltexperiment. Sie werden sehen, das ist eine ganz unspirituelle Erfahrung…

  28. #28 Bullet
    2. Juni 2010

    @Ulrich:

    Das hier ist ein Scienceblog, und sowas vergrault mir auf Dauer alle Leser.

    Mitnichten. Im Gegentum kannst du bei Florian sehen, daß gerade die schwurbelsensitiven Beiträge gern besucht sind. :)

  29. #29 Ulrich Berger
    2. Juni 2010

    @ Bullet:

    Schon, aber auf Dauer senkt das das Niveau der Diskussion, quasi elektronische yellow press…

  30. #30 Thomas J
    2. Juni 2010

    Zwei “das” so dicht hintereinander richtig geschrieben… schon fast Rekord für scienceblogs :)

  31. #31 Christian Weihs
    2. Juni 2010

    Ihre Argumente, dass Quantenmedizin nicht möglich wäre, basieren auf einem rein materialistischen Weltbild. Dem widersprechen hingegen die Zitate der berühmten Wissenschaftler.

    Zitate von auch noch so berühmten Wissenschaftlern, die noch dazu, wie die obigen Zitate, nicht einmal wissenschaftliche Aussagen sind, zaubern noch lange keine Quantenmedzin herbei.

    Wie ein simples Mißverständnis so eine Welle von “wenn ich mir was ganz fest wünsche dann wird es realität weil die quantenphysik sagt es”-Schwachsinn produzieren kann. Einfach erstaunlich.

  32. #32 S.S.T.
    2. Juni 2010

    @piet

    Zitate ersetzen keine Argumente. Wirf mal einen Blick auf die entsprechenden Seiten von @ali. Ein Zitat kann evtl. ein Argument untersteichen, aber eben nicht mehr, nicht zuletzt weil es in schöner Regelmäßigkeit aus dem Zusammenhang herausgerissen ist.

    @Ulrich Berger
    Jeder Artikel über HP, TCM o.ä. wird nahezu automatisch zu einer

    elektronische(n) yellow press

    und sind mitunter unterhaltsam. Vielleicht werden dann so gewisse tierquälerische Instinkte geweckt, so dabei zu zu sehen, wie sich die eine oder andere Fliege gegen das Ertrinken wehrt, die man gerade ins Wasser geschmissen hat.

  33. #33 piet
    2. Juni 2010

    @Christian Weihs

    Ich habe genau das getan. Nur habe ich es mir nicht gewünscht sondern gelebt und wissen Sie was? Ich habe mich von einem Leiden geheilt, obwohl das nach Meinung der etablierten Medizin unmöglich ist. Ich weiß, was möglich ist. Ich habe aber auch miterleben dürfen, wie an Krebs erkrankte Menschen mit Chemie vergiftet wurden. Wie sie zerschnitten, vergiftet und verstrahlt wurden. Sie starben kurz nachdem sie in die Fänge der “modernen” Medizin gerieten. Eine Medizin, die den heroischen Patienten erwartet. Er soll Vergiftung ertragen um Gesundung zu erfahren. Eine wirklich tolle Sache. Damals führte sie Paracelsus ein, indem er an Syphilis erkrankte mit Quecksilber einschmierte. Ganz tolle Sache. Die Syphilis verschwand wirklich, nur leider wurde der Wirt, sprich Mensch, dabei meist mit umgebracht. Später wurde Quecksilber für alle möglichen Erkrankungen verwendet. Heute kennt man noch den Begriff Quacksalber. Das ist die moderne Medizin. Heute sind die Mediziner Quacksalber und vergiften Menschen durch Chemotherapie. Für unsere Kinder ist diese Art der Behandlung sogar vorgeschrieben.
    Quantenheilung, Geistheilung, Heilung durch Bewusstsein. Es ist die ursprünglichste Art des Heilens. Noch heute sind Wissenschaftler überrascht, mit welchen Methoden schlimmste Erkrankungen in Urvölkern geheilt werden. Immer läuft es darauf hinaus, dass das Bewusstsein die entscheidende Rolle spielt.
    Wie bereits geschrieben, wird Ursache und Wirkung verwechselt. Der Begriff Quantenheilung wurde erstmals durch Chopra eingeführt, um ein bekanntes Phänomen erklären zu können.
    Wie sehen wir Menschen die Welt? Wir sehen sie, interpretiert durch unsere Sinne. Was wäre, wenn unsere Sinne, die Welt viel feiner wahrnehmen würde? Wir wären eventuell nichts anderes als Energiehaufen. Eine Trennung zwischen uns und der Umwelt wäre nur eine Illusion, die wir überhaupt nicht mehr sehen könnten. Wir wären mit allem verbunden. Welche Rolle spielte dann das Bewußtsein?
    Angesehene Quantenphysiker vermuten einen göttlichen Urgrund. Was bedeutet das wohl?

  34. #34 S.S.T.
    2. Juni 2010

    @piet und schon wieder @A. Wilfert? Hätte dann auch ein wenig dazu gelernt.

  35. #35 Christian Weihs
    2. Juni 2010

    Ich glaube fast, ich bin Hellseher. Ahnte ich doch, dass gleich der Spinner Chopra erwähnt würde. Der Typ ist viel, aber ganz dicht sicher nicht. Der Quatsch, den er von sich gibt scheint aber zumindest für Paranoia udgl. förderlich zu sein.

  36. #36 Christian Weihs
    2. Juni 2010

    P.S.:
    Appelle an “berühmte” oder “angesehene” Wissenschaftler sind übrigens völlig sinnlos. Auch wenn man sie 100x wiederholt.

  37. #37 piet
    2. Juni 2010

    Der angebliche “Spinner” Chopra ist Arzt der Ayurveda. Ein mehr als 5000 Jahre altes Heilverfahren, das insbesondere auch die Rolle des Bewusstseins kennt. In diesem Zusammenhang empfehle ich das Buch von Dr. Frawley “Ayurveda and the mind”. Was Ihre übersinnlichen Fähigkeiten anbelangt, kann man sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Umstand zurückführen, dass Chopra den Begriff Quantenheilung erstmals benutzte. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Name Chopra fällt, ist somit recht hoch. Damit kommt jedoch auch zum Ausdruck, dass Chopra kein neues Heilungsverfahren einführte, sondern bestehende Heilverfahren zu erklären versuchte.

  38. #38 Christian Weihs
    2. Juni 2010

    Und da ist er auch, der Appell ans jahrtausende alte Wissen. Ayurveda ist da besonders interessant, da dieses “Heilverfahren” großzügig Schwermetalle einsetzt, wie etwa Quecksilber. War das nicht hochgiftig?

    Die Wahrscheinlichkeit, dass der Name Chopra fällt, ist somit recht hoch
    Sorry, ich vergaß darauf hinzuweisen, dass das mit dem Hellsehen als Sarkasmus zu werten sei…
    Aber gut zu wissen, dass Sie das auf die hohe Wahrscheinlichkeit zurückführen. Andere hätten das ohne weiteres als ein Zeichen für echte übersinnliche Fähigkeiten gesehen. Deepak Chopra z.B. ist einer davon. Für jede Sinnestäuschung, jeden Denkfehler, all die Dinge, die durch Zufall passieren, für alles findet er sofort eine Erklärung, die selbstverständlich auf Übernatürliches deutet. Klar.

    Ist ja schön und gut, wenn man etwas zu erklären versucht. Das treibt die Menschheit an. Deshalb sollte man aber noch lange nicht den ersten Popel, den man aus der Nase zieht, als die Anwort präsentieren und fortan damit hausieren gehen. Vor allem, wenn diese sog. Erklärung auf Annanhmen basiert, die völlig falsch sind – wie etwa, dass sich Teilchen abhängig vom Beobachter verhalten.

  39. #39 Ulrich Berger
    2. Juni 2010

    @ piet:

    Angesehene Quantenphysiker vermuten einen göttlichen Urgrund.

    Ich glaube, Sie sind doch Froböse. Schwurbeln jedenfalls in derselben Tonlage. Sagen Sie ‘mal “namhafte Wissenschaftler”.

  40. #40 Bullet
    3. Juni 2010

    Mich würe ja interessieren, welche “Angesehene Quantenphysiker” das sind. Ich finds immer etwas befremdlich, wenn so was Verwschenes rausgerotzt wird, wo es doch viel präziser, klarer und v.a. GLAUBWÜRDIGER wäre, sofort Namen zu nennen.

  41. #41 Christian Weihs
    3. Juni 2010

    @Bullet
    Ich fürchte, die Antwort darauf werden wir nie erhalten. Warum auch, schließlich handelt es sich ja um “namhafte” und “angesehene” Wissenschaftler. Das muss doch reichen ;-)

  42. #42 Vierstein
    Uster
    15. November 2013

    Eigentlich glaubte ich immer, Wissenschaftler seien intelligente Leute. Leider werde ich hier eines Besseren belehrt. Hier wird einfach versucht, missionarisch den Glauben an die (Qunaten)physik) zu verbreiten. Aber ihr war ja alle dabei, habt alle die Quanten deutlich gesehen, nicht wahr?
    Hinzu kommt eine zynische Sprache – von Wissenschaftlern. Und diese wollen dem Volk gegenüber noch glaubwürdig sein? Warum mischt Ihr Euch eigentlich in fremde Angelegneheiten ein? Die Menschen im Land draussen müssen hart arbeiten, um eine giten Teil Euer Spielwiesen zu finanzieren und nicht, um Personen, die eine andere Meinung vertreten zu diffamieren!
    Es gibt nämlich nicht DIE Wahrheit, sondern so viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Vielleicht komme die Wissenschaftler auch noch darauf

  43. #43 noch'n Flo
    Schoggiland
    15. November 2013

    @ Vierstein:

    Du scheinst eine sehr seltsame Vorstellung von Wahrheit zu haben. Und “Meinungen” haben in der Wissenschaft nichts zu suchen.

    Aber da Du ja so wissenschaftsfeindlich bist, wirst Du jetzt liebend gerne Deinen Computer aus dem Fenster werfen, so wie auch jedes andere technische Gerät Deines Haushaltes. All dies verdankst Du nämlich der Wissenschaft, den Computer sogar dem Funktionieren der Quantentheorie.

    Also los – fröhlich die Keule geschultert und ab zurück in Deine Höhle. Ugh!

  44. #44 Bullet
    16. November 2013

    @Vierstein:

    Aber ihr war ja alle dabei, habt alle die Quanten deutlich gesehen, nicht wahr?

    Ja natürlich. Du etwa nicht? Das wäre sehr peinlich, denn dann wärst du blind. Warst du schon einmal nachts draußen und hast Sterne am Himmel gesehen? Ja? Bitteschön: Quanten verifiziert. Es ist schon traurig, daß es immer wieder Leute gibt, die sich weigern, über Ursache und Wirkung oder solch abstruse Begriffe wie “Konsequenz” nachzudenken.
    Quanten sind keine Spielerei, sondern das Ergebnis der Beobachtung, daß es kontinuierliche Energie nicht gibt, weil sonst z.B. der Himmel nachts dunkel wäre. Und tagsüber auch.
    Hättest du in der Schule ein wenig aufgepaßt, wüßtest du, daß Beobachtungen Konsequenzen haben. Und daß man an so einfachen Beobachtungen wie dem Blick an den Nachthimmel Quanten UND begrenztes Alter des Universums gleichzeitig direkt sehen kann.