Der Saal war brechend voll und die zweite Verleihung des “Goldenen Bretts” am vergangenen Freitag meiner bescheidenen Meinung nach ein voller Erfolg. Eigentlich sollte hier eine ausführliche Zusammenfassung der Goldenes-Brett-Verleihung 2012 samt Würdigung der Gewinner stehen. Es ist aber schon spät; dass Walach und von Däniken gewonnen haben, weiß eh schon jeder, den es interessiert, und zum Glück haben andere, die viel fleißiger bloggen als ich, bereits ganze Arbeit geleistet. Deshalb hier nur eine Nachlese (wird laufend upgedated):

Presse AT

  1. “Goldenes Brett vorm Kopf” für Uni-Professor: Pressemeldung der APA.
  2. Goldenes Brett 2012 zeichnet Humbug-Experten aus: Pressemeldung von pressetext.com.
  3. “Goldenes Brett vorm Kopf” für deutschen Universitätsprofessor: derStandard.at berichtet und sammelt bis dato 842 Kommentare.
  4. Leider nur Tritt-Brett-Fahrer: F S 3 und higgs – wozu?: derStandard.at ehrt seine Kampfposter.
  5. “Goldenes Brett vorm Kopf” für Uni-Professor: Die Wiener Zeitung berichtet.
  6. Brettl vorm Kopf, Hackl im Kreuz: Walachs Stellvertreterin übt sich im Standard (print und online) in beleidigtem Skeptikerbashing.
  7. Lobbyisten des Humbugs: Meine Replik auf 6. im Standard.

Presse DE

  1. Preis für Scheiß: Die taz nimmt sich kein Blatt vor den Mund.
  2. Goldenes Brett 2012 zeichnet Humbug-Experten aus: wallstreet:online übernimmt die Pressemeldung von pressetext.com.

Presse CH

  1. Von Däniken erhält Preis für «pseudowissenschaftlichen Unfug»: Der Blick über die “zweifelhafte Ehre” für den “Alien-Forscher”.
  2. «Goldenes Brett vorm Kopf» für Erich von Däniken: Die Basler Zeitung übernimmt eine Pressemeldung der SDA. Der Tagesanzeiger schließt sich an, ebenso wie news.ch, die Aargauer Zeitung, das Bieler Tagblatt, die Thurgauer Zeitung, der Bote, das Grenchner Tagblatt, die Solothurner Zeitung und etwa ein Dutzend weiterer Online-Lokalblätter.

Presse LI

  1. Von Däniken erhält Preis für “pseudowissenschaftlichen Unfug”: Das Volksblatt.li berichtet ebenso wie das Liechtensteiner Vaterland.

Radiobeiträge

  1. Das Goldene Brett 2012: radioeins interviewt Michael Horak.

Videos

  1. Das Goldene Brett 2012: Jörg Wipplinger hat einen Zusammenschnitt der Preisverleihung auf seinem Videoblog veröffentlicht.
  2. Das Goldene Brett – Uncut: … und später auch die Komplettfassung in verbesserter Qualität.

Webseiten

  1. Das Goldene Brett 2012: Die offizielle Goldbrettseite mit der offiziellen Laudatio auf die Gewinner.
  2. Das goldene Brett: Die offizielle Facebook-Seite.
  3. Goldenes Brett: Ein bescheidener Wikipedia-Eintrag – samt aktueller Löschdiskussion (Nachtrag: Löschung wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.)

deutschsprachige Blogs

  1. Das Goldene Brett 2012: And the Winner is…: Der GWUP-Blog berichtet mit ausführlichen Zitaten.
  2. Meine Laudatio für Harald Walach beim “Goldenen Brett”: Sixtus stellt seine Laudatio online.
  3. Harald Walach zur Verleihung von „Das Goldene Brett“ 2012: Die Dankesrede des Siegers.
  4. Goldenes Brett: Laudatio auf Dieter Broers: Niko Alms Laudatio ist ebenfalls online.
  5. Von langen Nadeln und einem goldenen Brett.: Psiram erklärt Walach den Unterschied zwischen Bauch- und Brustfell.
  6. Professor Walach gewinnt ‘Das Goldene Brett’: merdeister von den Ausrufern würdigt die Finalisten und den Gewinner. Er tut dies parallel auch auf derFreitag.
  7. Feinstoff-Faschismus und Bullshit-Veredelung: Die Verleihung des Goldenen Bretts: Florian Freistetter glänzt mit einer ausführlichen und bebilderten Berichterstattung.
  8. Weg mit den Pillen! Ein Pharma-Lobbyist bekommt das “Goldene Brett”.: Thilo vom Mathlog über den Sieger.
  9. Im Schatten von Komet Halley: Das CENAP würdigt vor allem den Preis für von Däniken.
  10. Verleihung Goldenes Brett: And the winner is…: Ein kurzer Bericht von Nachdenken…bitte.
  11. And the winner is…: Auch der Freidenkerbund bloggt über die Preisverleihung.
  12. Das goldene Brett 2012: Ein Kommentar von seite360.
  13. Das goldene Brett vorm Kopf: Das “Löschblättel für Völklingen und Umgebung” mit einem Hinweis.
  14. Brettl vorm Kopf, Hackl im Kreuz: Ein Manfred Schindler mag keine Skeptiker.
  15. Professor Harald Walach erhält das “Das Goldene Brett” und vergibt “Die Silberne Schere”: Die Homöopathen mögen auch keine Skeptiker. (Wer hätte das gedacht?)
  16. Goldenes Brett: „Idiotentest“ für Journalisten. Harald Walach verleiht „Silberne Schere im Kopf“: Die einschlägig bekannte anonyme Dreckschleuder in ihrem Element; kriegt aber immer noch keinen link von mir…
  17. Aggressiver Atheismus von der Gesellschaft für kritisches Denken (GkD). Unappetitliches von Mario Sixtus, Esowatch betreffend.: Die anonyme Dreckschleuder ortet “aggressiven Atheismus” (!) bei den Wiener Skeptikern. Wahrscheinlich im Suff getippt…
  18. Esoterische Wehleidigkeit: Florian Aigner zu Bettina Reiters “Besinnungsaufsatz”.
  19. Pseudomedizin: Ach so, die Leute wollen das halt …: Der GWUP-Blog über Florian Aigners Kommentar zu Bettina Reiters Artikel.
  20. Lobbyisten des Humbugs: Die Langfassung meiner Replik auf Frau Reiters Artikel.
  21. Verbitterte Humbug-Lobbyistin: Der GWUP-Blog über meinen Kommentar zu Bettina Reiter.
  22. Nachlese zum Goldenen Brett 2012 an Harald Walach und Erich von Däniken: Eine redundante Selbstreferenz der Vollständigkeit halber.

englischsprachige Blogs:

  1. Skeptic News: Pseudoscientist of the year announced: The 21st Floor über Gewinner Walach.
  2. Professor Harald Walach, pseudo-scientist of the year: Prof. Dr. Edzard Ernst gratuliert seinem Kollegen zum verdienten Sieg.

Kommentare

  1. #1 Thilo
    http://scienceblogs.de/mathlog
    22. Oktober 2012
  2. #2 Jörg W.
    22. Oktober 2012

    du bist nicht nur zu genau, du gehörst auch zu den wenigen, die das “sic” korrekt verwenden ;-). Habs korrigiert.

  3. [...] Nachlese zum Goldenen Brett 2012 an Harald Walach und Erich von Däniken [...]

  4. [...] zum Goldenen Brett, Kritisch gedacht am 22. Oktober [...]

  5. #5 Ulrich Berger
    22. Oktober 2012

    @ Thilo: Danke, wird laufend upgedated!
    @ Jörg: Na, dann korrigier ich’s auch wieder…

  6. #6 noch'n Flo
    Schoggiland
    22. Oktober 2012

    @ Ulrich:

    Neugierdehalber: stand Harald Walach schon vorher als Sieger fest, oder hat der Link, den ich Dir einen Tag vor der Preisverleihung geschickt habe, das Ganze noch gedreht?

  7. #7 Ulrich Berger
    23. Oktober 2012

    @ noch’n Flo:
    Nein, es stand niemand fest, und die Jurysitzung war ja schon eine Woche vor der Preisverleihung. Aber 5 von 8 Jurystimmen gingen an Walach, also recht eindeutig.

  8. #8 noch'n Flo
    Schoggiland
    23. Oktober 2012

    @ Ulrich:

    Mit “vorher feststehen” meinte ich eigentlich: “vor meiner Mail an Dich”. Hast Du wohl missverstanden.

    Wer war denn auf Platz 2?

  9. #9 Ulrich Berger
    23. Oktober 2012

    @ noch’ Flo:
    Ich glaube die ÖÄK gegen Broers mit 2:1 Stimmen, aber ich bin mir nicht mehr ganz sicher…

  10. #10 noch'n Flo
    Schoggiland
    23. Oktober 2012

    @ Ulrich:

    Nächstes Jahr nominiere ich die “SGAM” (Schweizerische Gesellschaft für Allgemeinmedizin): die hat gerade für eine astreine Werbeveranstaltung für Craniosakraltherapie Fortbildungspunkte für Hausärzte vergeben.

    *facepalm*

  11. #11 Jörg W.
    24. Oktober 2012

    Verleihung jetzt auch in voller Länge und guter Qualität: http://www.diewahrheit.at/video/das-goldene-brett-uncut Wird aber sicher bald auch auf goldenesbrett.at eingebettet.

  12. #12 WolfgangM
    24. Oktober 2012

    @ irrelevant

    hast mal wieder deine Tabletten vergessen?

  13. #13 noch'n Flo
    Schoggiland
    24. Oktober 2012

    @ WolfgangM:

    Nein, die Dame ist von Natur aus so braun. Und scheisst Ulrich schon seit Monaten seinen Blog zu.

  14. #14 noch'n Flo
    Schoggiland
    24. Oktober 2012

    @ Nazi-Tusse:

    Schnauze!

  15. #15 Ulrich Berger
    25. Oktober 2012

    Frisch aktualisiert und neu geordnet – siehe oben!

  16. #16 Adent
    25. Oktober 2012

    @Ulrich Berger
    Florian nebenan meinte er hat eine relativ einfache Methode Trolle schon im vorab zu killen. Vielleicht weiß er was über World Press, was du auch hier auf den braunen Idioten anwenden könntest.

  17. #17 Bullet
    26. Oktober 2012

    in einem Blog Spam-Kommentare dümmlichster Kajüte unterzubringen wird heutzutage also schon als “Widerstand” einer “Elite” verkauft. Ich bin erstaunt, was solche Deppen bereits als “elitär” ansehen. Was kommt als nächstes? Nobelpreis für nichtangeleitetes Öffnen einer Milchtüte?

  18. #18 noch'n Flo
    Schoggiland
    26. Oktober 2012

    @ Bullet:

    Lass doch den Lampenschirm brabbeln…

  19. #19 knorke
    26. Oktober 2012

    Nachdem mir am Dienstag Post meiner Krankenkasse ins Haus geflattert ist (sanfte Heilmethoden und ein Osteopathie Flyer – naja, besser als Homöopathie, aber da kommt bestimmt auch noch was) wäre es echt an der Zeit, unser reizendes Gesundheitssystem (in meinem Falle das Deutsche) mal ein bissel anzustubsen. Da wird man ja blöde.
    Ne Kollegin meinte neulich: “Ist doch auch gut, wenn es den Plazebo-Effekt bewirkt” da hab ich ihr geantwortet “Schön, aber du bestreichst die bei Schnupfen doch auch nicht die Knie mit Knoblauchbutter, weil das einen Placebo-Effekt auslösen könnte”.
    Man sollte sowas nicht beim Essen diskutieren, sonst brauch man hinterher nen Magenbitter, und alles unter D1 ist da leider unbrauchbar…

    Daher: Vote für nächstes goldenes Brett an irgendeine “Gesundheits”institution.

  20. #20 Bettina Reiter
    Wien
    26. Oktober 2012

    mein Besinnungsaufsatz zu diesem wahrhaft denkwürdigen Abend im ALBUM des Standard:
    http://derstandard.at/1350259506356/Brettl-vorm-Kopf-Hackl-im-Kreuz

  21. #21 Harald
    27. Oktober 2012

    Ich leide seit 6 Jahren an chronischen Beschwerden und bin sehr verärgert über den ganzen Humbug, der sich inzwischen in den Arztpraxen findet. Patienten wie mir wird der Zugang zu einer wirkungsvollen Therapie deutlich erschwert. Wie ich feststellen musste, ist es fast unmöglich geworden, Ärzte zu finden, die ehrlich und evidenzbasiert vorgehen. Die Überzahl ist auf den Zug aufgesprungen, bescheuerte IgeL verkaufen zu wollen, die nichts bringen (Akupunktur usw.). Ich bin höchst verärgert darüber, denn es erschwert Menschen wie mir die Gesundung. Es geht nur noch darum, den Patienten das Geld mit Eso-Schwachsinn aus der Tasche zu ziehen. An den normalen Kassenleistungen verdienen die Ärzte nämlich nicht so viel. Aber wenn man durchblicken lässt, dass man nicht bereit ist, für den angebotenen Humbug zu zahlen, so wird man im Regen stehen gelassen. Es ist fast schon Erpressung, n ach dem Motto: “Wenn Sie meine IgeL nicht kaufen, dann behandle ich sie auch klassisch nicht. Dann gibts gar nix.”

  22. #22 Basilius
    27. Oktober 2012

    @Bettina Reiter
    Ihr Artikel zeugt davon, daß Sie in der Materie eher weniger von Sachkenntnis getrübt sind. Wahrscheinlich halten Sie es deswegen auch nur für Konsequent darauf auch gar nicht weiter eingehen zu müssen.
    Warum machen Sie es mal nicht selber so, wie Sie in Ihrem Artikel fabulieren?

    es geht um Probleme, die man identifiziert, dann analysiert, dann in Experimenten, Erörterungen, Diskussionen, Publikationen – also dem ganzen Diskursbusiness -, mit Befunden und Überlegungen angereichert vorstellt, und dann schaut man weiter, was passiert; was die Communities sagen, die Kollegen und vor allem die Leute, die nicht einverstanden sind oder anderes herausgefunden haben.

    Einverstanden sind Sie nicht, soviel ist klar. Wirklich heraus gefunden scheinen Sie nichts zu haben, stattdessen ergehen Sie sich lieber in Polemik, gell? Davon schreiben Sie ja auch, daß Ihnen die gefällt. Ich vermute mal jedoch, daß die Ihnen nur gefällt, solange Sie sie austeilen dürfen. Und diesen Satz hier glaube ich Ihnen schon überhaupt nicht:

    Falls Sie, wie ich selbst auch, der Idee des Skeptizismus etwas abgewinnen können und Kritik sowieso und immer eine Supersache finden

    Sie haben auch hier vergessen die bevorzugte Richtung anzugeben: Immer nur von Ihnen weg zu anderen.
    Dann könnt’s vielleicht ein bisserl stimmen.
    ^_^

  23. #23 Adent
    27. Oktober 2012

    @Bettina Reiter
    Ganz offensichtlich haben sie sich nicht mal im Ansatz mit der Masterarbeit über Kozyrev-Spiegel beschäftigt sonst hätte nsie nicht einen solchen Fauxpass begangen. Diese Arbeit ist nicht nur von der Fragestellung her unsinnig, das ist nur die eine Seite, die andere ist, das sie in keinster Weise wissenschaftlich durchgeführt wurde und damit den “angeblichen” Anspruch nicht erfüllt. Tja, man sollte sich schon informieren bevor man sich wie Sie in ihrer eigenen hämischen Art und Weise über andere mokiert. Aber Recherche ist wohl nur eines von vielen ihnen nicht geläufigen Fremdwörtern.
    Ich zitiere sie noch kurz ihre eigene Aussage:

    Die Dummheit ist ansteckend, so viel ist sicher.

    Stimmt!

  24. #24 Mike
    28. Oktober 2012

    @Bettina Reiter
    Die Frage nach dem Brettl vor dem Kopf stellt sich in der Tat.

    Bettina Reiter:

    Die Arbeit ergab, erwartungsgemäß, keinen Hinweis auf außersinnliche Wahrnehmungen mit oder ohne den Kozyrev-Spiegel

    Der Autor der Masterarbeit in seiner Masterarbeit:

    Die Wirksamkeit der Spiegel halte ich für erwiesen

  25. #25 rolak
    28. Oktober 2012

    Falls je so etwas wie Synchrondekonstuktion geben sollte, evtl sogar olympisch, können wir uns anmelden, Mike. Siehe mein Bewerbungsschreiben ;-)

  26. #26 rolak
    28. Oktober 2012

    oops, da hatte ich wohl eine kleine es-Störung. s/’falls je’/'falls es je’/

  27. #27 Mike
    28. Oktober 2012

    @rolak
    War bestimmt irgendeine Verschränkung unserer Füße, äh, Quanten ;-)

    Ach, man kann diese simplen Zitate nicht oft genug bringen. Außerdem habe ich eine andere Stelle der Masterarbeit zitiert (wie viele schon vor mir) *g*

    Ich hatte es anderswo schon ausgeführt, dass ich denke, es ist Methode, denselben Blödsinn immer wieder, verpackt in riesige Metameta-Diskussionen zu bringen, weil das dann von den einfach verstehbaren schlimmen Basics ablenkt. Die da sind eine nach Form und Inhalt wirklich miserable Masterarbeit und die Aussagen von H. Walach und Anhängern darüber. Wenn diese Arbeit sich von den anderen dort positiv abhebt, wie anfänglich gesagt, möchte ich nicht die anderen sehen. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, in was ich den größeren Schaden sehe. Dass man mit so einer Arbeit einen Master bekommen kann, oder die danach folgende Verteidigungsstrategie, oder was überhaupt mit in dieser Art gesponsorten Lehrstühlen möglich ist.

    Frau Reiter bezieht sich zwar auf die Masterarbeit, redet aber von Druckfahnen einer Publikation. In Anbetracht der Tatsache, dass den Publizierern bewusst ist, wie genau darauf geschaut werden wird, könnten Form und Inhalt sich dann doch von der Masterarbeit unterscheiden. Warten wir es ab.

  28. #28 Thomas J
    28. Oktober 2012

    @rolak und Mike

    Mooooooment.
    Was kann Frau Reiter dafür, dass der Schreiberling die Daten seiner Arbeit nicht richtig interpretiert?
    Insofern hat die Dame doch recht…?

  29. #29 Thomas J
    28. Oktober 2012

    Etwas muss ich jetzt doch noch loswerden….

    So wichtig ich diesen Preis finde…. So schrecklich laienhaft wurde er präsentiert.
    Bitte haltet die Laudatoren dazu an, ihren Text fehlerfrei abzulesen, verzichtet auf diesen… Öhm…. Künstler?
    Und sonst, macht weiter so.

  30. #30 rolak
    28. Oktober 2012

    Die Masterarbeit ist doch mit des Autors conclusio abgenommen worden, Thomas J. Bei Mikes Zitat klingts mehr nach persönlichem Gusto, bei dem anderen nach Konstatierung.

    Schaun wer mal ob und inwieweit sich bisher Bekanntes und demnächst Publiziertes unterscheiden. Möglichkeiten zur Verbesserung des Vorhandenen bieten sich ja reichlich, meine Empfehlung wäre: Komplettes Neudesign. Nur wären es selbst bei subtileren Anpassungen halt zwei verschiedene Texte, nicht das Eine die offizielle Publikation des Anderen.

  31. #31 Mike
    28. Oktober 2012

    @Thomas J
    Es wurde ein Experiment gemacht. Der Experimentator kommt an mehreren Stellen seiner Masterarbeit zum selben Ergebnis, das er auch noch versucht theoretisch zu belegen.

    F. Reiter und H. Walach sagen, die Arbeit ergibt exakt das gegenteilige Ergebnis.

    Wie kann man dann die Arbeit als “hervorragende experimentelle Arbeit” bezeichnen (H. Walach) und hat “weder methodisch noch inhaltlich was auszusetzen” (F. Reiter)?

    Ganz abgesehen von den vielen Dingen, die schon diverse Male angeführt wurden. Beispielsweise Anführen des unsinnigen Global Scaling des Betrügers H. Müller, aber keine Angabe darüber, wie das angeführte Maß berechnet wird. Fragwürdige statistische Auswertungen (“ich bekam den Hinweis auf dieunddie Webseite, wo man das eingeben kann”) ohne Angabe, warum genau so und wie zu rechnen ist. Kozyrev positive Referenzen ohne Erwähnen wissenschaftlicher Analysen von vor 50 Jahren, die Kozyrev Fehler in Rechnungen / Aufbauten / Beobachtungen nachweisen. Völlig unhaltbare Thesen ohne jegliche Begründung. Kein Versuch der Bewertung der teils dubiosen Quellen, sondern unhinterfragte Übernahme von mindestens sehr fragwürdigen Behauptungen. Subjektive persönliche Erfahrungen. Fragwürdige Aufbauten (“ich habe gebastelt”). Fehler bei einfachen Angaben/Rechnungen (Lichtgeschwindigkeit). Vieles andere mehr.

    Klar kann man sagen, das ist keine Arbeit an einer naturwissenschaftlichen Fakultät, also kann man auch nicht deren Maßstäbe anlegen – aber dann darf die Arbeit nicht so tun, als ob naturwissenschaftlich gearbeitet würde. Abgesehen davon denke ich nicht, dass die Messlatte an anderen nicht naturwissenschaftlichen Fakultäten so erschreckend tief hängt.

    Um den Mastergrad zu erlangen, gibt es Vorgaben. Die kann man nicht einfach unterlaufen, indem man sagt, dass das ja im Beruf stehende Menschen seien, denen man was einfacheres ermöglichen will. So konnte man gewisse Verlautbarungen aber verstehen. Dann sollte man den Grad umbenennen.

  32. #32 Thilo
    29. Oktober 2012

    10000 Euro hat der gute Mann für seinen Master bezahlt. Pecunia non olet.

  33. #33 Thomas J
    29. Oktober 2012

    @Mike

    Ich wollte doch nur den Sonntagabend-Troll spielen…

    Und von wegen Messlatte…
    Ich bin selber in Besitz eines Master of Arts… Das ist wirklich nichts Wert. Eine solche Arbeit wäre bei uns auch durchgekommen.
    Erschreckend, nicht? :)

  34. #34 Adent
    29. Oktober 2012

    @Mike
    Wie ich schon weiter oben schrieb, die liebe Frau Reiter hat nicht mal die Arbeit angeschaut, wollte hier aber gern rumpöbeln. Naja, wenigstens das ist ihr gelungen.

  35. #35 Mike
    29. Oktober 2012

    @Adent
    Im Effekt stimme ich dir zu.

    Ich denke allerdings, dass es, wie bei H. Walach, Strategie ist. Ablenkungsstrategie. Denn, wie auch hier ansatzweise in den Kommentaren gesehen, bringt man Vorwürfe dann “eine Ebene höher”. Später noch eine höher (das meinte ich mit metameta). Am Ende unterhält man sich nur noch über die Form gebrachter Kritik und nicht mehr über den Inhalt. Oder, um es verständlicher auszudrücken: Sie wissen, dass sie eine wissenschaftliche Diskussion um die Masterarbeit nicht bestehen, also versuchen sie dich auf andere Gebiete zu ziehen, bei denen es nur noch um Formulierkunst geht. Ähnlich bezogen auf Lehrstuhl und Inhalte.

    Je dreister man das macht – H. Walach: “Wir sind die Speerspitze der Aufklärung!” – umso eher vergessen Kritiker, worum es mal ging und ergehen sich in immer entferntere Diskussionen. Und damit auch die Leser, die man vielleicht überzeugen wollte. Ich habe das jetzt mal weit überzogen ausgedrückt. Ich denke, den meisten Kritikern wird es in dieser Sache nicht so gehen, dazu sind die Ursachen einfach zu klar.

    Es ist gegen die menschliche Natur, dabei cool wie Eis zu bleiben, aber meiner Meinung nach ist nur das sinnvoll. Nicht anzunehmen, was zig Male wiederholt wurde, muss man nicht noch einmal bringen, oder vielleicht reiche ein Link.

    Aber wir sind hier nur winzig kleine Gastkommentatoren, da ist eine rein persönliche Meinung ohne formal inhaltlichen Review bzgl. Diskursoptimierung ja ganz normal und erwünscht. Hoffe ich zumindest ;-)

  36. #36 Bullet
    30. Oktober 2012

    Dachten wohl, die S l a w e n seien blöd

    Auf einen trifft das sicher zu.

  37. #37 noch'n Flo
    Schoggiland
    30. Oktober 2012

    @ Bullet:

    Komisch dass die Nazi-Tuisse hier immer noch herumblökt. Nachdem am letzten Sonntag die rechtsradikalen Antisemiten mit 12% ins ukrainische Parlament eingezogen sind, dachte ich, sie packt jubelnd ihre Koffer und kehrt in ihre Heimat zurück.

  38. #38 Bullet
    30. Oktober 2012

    Na ja … diese Blökerei ist eben Schall und Rauch. Kaum da, schon wieder weg. So muß geistiger Dünnpfiff.

  39. #39 noch'n Flo
    Schoggiland
    30. Oktober 2012

    @ Bullet:

    Gibt es im Internet eigentlich auch spezielle Deponien für geistigen Sondermüll?

  40. [...] an der Universität Viadrina (“Hogwarts an der Oder”) und Träger des Goldenen Bretts 2012 ist Mitglied des “wissenschaftlichen Beirats” von CAM Media.Watch und hat dort auch [...]

  41. #41 Mike Baumgartner
    Zürich
    15. April 2014

    Oje, wie kann man noch Herrn von Daeniken diese Auszeichnung vergeben?
    Es wird immer enger für Kritiker wie Euch.
    Denke in ein paar Jahren könnt Ihr Euch selber dieses goldene Brett vergeben, freu mich schon drauf!
    Die Archäologie steht immer wieder vor Rätseln, also befassen sie sich gar nicht erst mal damit:) Super Sache!
    Hier die beste Doku über solche Rätsel mit genügend
    Wissenschaftlichen Beweisen und Aussagen von
    hoch geschätzten Archäologen und Architekten

    [gelöscht]

  42. #42 noch'n Flo
    Schoggiland
    15. April 2014

    @ Mike Baumgartner:

    EvD hingegen “löst” Rätsel, die gar keine sind, sondern von ihm erst dazu gemacht wurden. Super!

    Ach ja, und ausserdem: das Autoritätenargument kannst Du Dir hier echt sparen. Und Videos von der YouTube-Uni auch.

  43. #43 HofRob
    15. April 2014

    Hahaha die youtube Uni :-D. Genial.

    Mir wurde mal von jemandem (der selbst nie studiert hat) erklärt, dass einem auf den Unis immer so viel Blödsinn erzählt wird und die Leute doch lieber mal Servus TV schauen sollten…. wegen Bioessendokus oder so. Manchen Leuten ist echt gar nix zu blöd.

    Und die sind dann die ersten die auf die Geschäftemachereien von irgendwelchen Gurus (wie den EvD) reinfallen.

  44. #44 Adent
    16. April 2014

    @Baumgartner

    Hier die beste Doku über solche Rätsel mit genügend Wissenschaftlichen Beweisen und Aussagen von hoch geschätzten Archäologen und Architekten

    Wow, in einem Satz soviel Unsinn zusammengefasst.
    1. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise
    2. Architekten sind wohl kaum Wissenschaftler (von der Ausbildung her)
    3. Das Argument der Authorität ist wertlos
    4. Aussagen sind keine Belege
    Wenn die unterirdische Doku (N24 Niveau) die war, die auch anderswo verlinkt wurde (über 1.30h reißerisches Verschwörungs-Geraune) muß es um die Archaeo-Alien Fraktion inzwischen arg schlimm bestellt sein, aber jedem was er gerne hat…
    Und dann auch noch der hier:

    Es wird immer enger für Kritiker wie Euch.

    Wenn ich für jedes Mal, daß diese Aussage von einem Eso getätigt wurde nur einen Euro bekommen würde ….

  45. #45 Adent
    16. April 2014

    @HofRob
    Ernsthaft jetzt, Servus-TV als Alternative zur Uni, meine Güte, so schlimm kann es doch noch nicht sein oder?

  46. #46 noch'n Flo
    Schoggiland
    16. April 2014

    @ Adent:

    Wenn ich für jedes Mal, daß diese Aussage von einem Eso getätigt wurde nur einen Euro bekommen würde ….

    …hättest Du jetzt schon schlimmere Steuerschulden als Uli Hoeness.

  47. #47 HofRob
    16. April 2014

    @Adent

    Ja, so ungefähr war das. Ich muss sagen, danach war ich einfach nur sprachlos. Ich sollte das Ganze glaube ich einfach vergessen :-D. Nützt niemanden, wenn man sich über den Stuss den Leute von sich geben ewig Gedanken macht.

    Und wenn man sich wie ich in doch vielen unterschiedlichen Kreisen/Milieus bewegt hört man regelmäßig so haarsträubenden Unsinn. Dabei immer die Nerven zu behalten ist gar nicht so leicht.

  48. #48 noch'n Flo
    Schoggiland
    18. April 2014

    @ HofRob:

    Hahaha die youtube Uni :-D. Genial.

    Die hat sogar einen eigenen Wahlspruch: “In dubio pro video.” Alternativ auch “Video ergo est”.