Die erste Reaktion ist fassungsloses Kopfschütteln. Dann kommt der Ärger. Doch auch Tage später, wenn der Ärger längst verraucht ist, bleibt ein Gefühl der Verblüffung. Verblüffung darüber, was die Redaktion einer deklarierten Wissenschaftssendung eines angesehenen öffentlich-rechtlichen Senders wie des BR sich bei der ganzen Sache eigentlich gedacht hat.

Bernd Harder vom GWUP-Blog, ein genauer Beobachter der Szene, hatte es schon geahnt: Die Ankündigung lässt zumindest nichts Gutes erahnen schrieb er am 21.4. im GWUP-Blog. Angekündigt hatte der BR die Sendung seines Wissenschaftsmagazins “Faszination Wissen” mit dem Titel Homöopathie: Medizin oder Mogelpackung? Und nichts Gutes war tatsächlich zu erwarten, wenn die Ankündigung schon mit Behauptungen wie dieser aufwartete:

Es gibt Fälle, in denen Homöopathie nachweislich wirkt.

Nachweislich? Ist die Sendung etwa eine Satire? Oder als Provokation gedacht? Wie sich herausstellt, weder noch. Die Sendung von Herbert Hackl entpuppt sich als filmische Umsetzung der seit Jahren sattsam bekannten PR der Homöopathie-Lobby. Kritik spielt darin nur die Rolle eines Feigenblatts. Im Begleittext werden die einschlägigen Homöopathenlügen über die Shang-Metaanalyse abgedruckt als handle es sich um unstrittige Fakten. Das Schlagwort vom “Gegenbeweis” taucht auf – ein Begriff aus dem Zivilrecht, dessen Benutzung ein untrügerisches Zeichen von wissenschaftlicher Ahnungslosigkeit ist.

Aber es kommt noch viel schlimmer: Diese Sendung tut etwas, wovor selbst die deutschen und österreichischen Homöopathenvereinigungen zurückschrecken – sie insinuiert, dass Homöopathie Krebs heilen könne. Das muss man sich einmal vorstellen: im 21. Jahrhundert sendet der BR eine “Dokumentation”, in der suggeriert wird, Globuli könnten Tumore wegzaubern!

Bernd Harder charakterisiert die Sendung folgerichtig als Schwachfug-Doku. Warum diese Wertung zutiefst gerechtfertigt ist, erklären u.a. Martin Ballaschk und Marko Kovic. Der kleine Shitstorm, den die Sendung in den sozialen Medien auslöste, war für die Redaktion offenbar Anlass, eine offizielle Stellungnahme zu den Vorwürfen nachzureichen. Die hätte sie sich besser gespart, denn anstatt anständig zu Kreuze zu kriechen macht diese auf trotzig und wiederholt einige der dümmsten Homöopathenmärchen.

Eine negative Metaanalyse von 150 Studien zur Homöopathie, so die Stellungnahme, sei innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft kontrovers diskutiert worden. Abgesehen davon, dass die Shang-Metaanalyse 110, nicht 150 Homöopathie-Studien einschloss, stellt sich hier schon die Frage, was die Redaktion eigentlich unter einer “wissenschaftlichen Gemeinschaft” und einer “kontroversen Diskussion” versteht. Sind eine Handvoll Homöopathen, die ein paar empörte Leserbrief schreiben, eine wissenschaftlichen Gemeinschaft? Ist das Auftauchen eines Pamphlets eines Flacherdlers Beweis dafür, dass die Kugelgestalt der Erde in der Wissenschaft kontrovers diskutiert wird?

[E]ine Reanalyse der oben genannten Studie [kommt] zu einem anderen, zu einem positiven Ergebnis. Behauptet die Homöopathie-Lobby. Dann muss es wohl stimmen, denkt sich die Redaktion offenbar, kopiert diese Lüge in ihre Stellungnahme und hat noch die Chuzpe, das als die von uns im Film präsentierte objektive Beurteilung dieser Datenlage zu bezeichnen. Hat dort eigentlich irgendjemand diese Reanalyse überhaupt gelesen? In dieser Tonart geht es weiter – auch die Versorgungsforschung als Argument für eine Wirkung von Globuli fehlt nicht. Peinlichkeit kennt keine Grenzen, kommentiert der GWUP-Blog die traurige Farce.

Am 26.4. wurden auf der Webseite von Faszination Wissen die Kommentare zur Sendung geschlossen und die Diskussion für beendet erklärt. Der Wissenschaftsredaktion des BR sollte diese unrühmliche Episode zu denken geben. Noch zwei-, dreimal so ein Griff ins Klo, und eine über viele Jahre hinweg aufgebaute Reputation ist dahin. Es wäre schade.

Kommentare

  1. #1 Martin
    27. April 2013

    So erschreckend dieser Beitrag ist: Der Irrtum des BR ist nachvollziehbar.
    Austherapierte Krebspatienten werden auch in Österreich (z.B. im AKH, Prof. Marosi) gefragt ob Sie als letzte “Hoffnung” mit HPs behandelt werden wollen? Gleichzeitig wird jedoch gegenüber den Angehörigen keine falsche Hoffnung verbreitet. Das Ganze wird als wissenschaftlicher Versuch dargestellt, der er hoffentlich auch ist.

  2. #2 Nele
    27. April 2013

    Der Link auf die Reanalsys ist kaputt – hier ist der richtige Link:

    http://www.anthromed.org/UploadedDocuments/LuedtkeRuttenJCE08.pdf

  3. #3 E. Berndt
    27. April 2013

    http://www.sfg-adhs.ch/downloads/adhsaktuell15.pdf

    Diesen Link zu einer Kritik der Studie von Frei (2005) konnte ich finden.
    An sich war es beeindruckend und erschütternd, wie Frei ohne weiteres Nachfragen behaupten konnte, seine Studie werde nicht zur Veröffentlichung angenommen, weil man Homöopathie nicht will. Die Ablehnung wurde einfach mit Verschwörung argumentiert und damit hatte es sich.

  4. #4 Ludger
    27. April 2013

    Die BR-Sendung ist ein Ärgernis. Im angeblich objektiven Report wird durch Bildeinstellungen, Anekdoten und rethorische Fragen so massiv zugunsten der Homöopathe gewichtet, dass die Sendung den Charakter einer Propaganda gewinnt – nix mit Wissenschaft. Ob nun die brustkrebskranke Schulmedizinerin zusätzlich zur Homöopathie Tamoxifen, Zoledronat, Trastuzumab und/oder Bevacizumab bekommt: das landet in einer kurzen Randbemerkung. Geholfen hat die Homöopathie. Wenn die Rinder dank Homöopathie weniger Antibiotika bekommen werden rethorische Fragen zur Psyche der Kühe gestellt. Niemand fragt, ob der Bauer zuvor aus Angst vor Ertragseinbußen zuviele Antibiotika gegeben hat und die Homöopathie für die Kühe ihm jetzt einen Teil dieser Angst nimmt.
    Mit Wissenschaft hatte die Sendung nichts zu tun, mit Marketing schon eher.

  5. #5 rolak
    27. April 2013

    Das hast Du aber sehr freundlich formuliert, Ludger.

  6. #6 Webghul
    27. April 2013

    Geldmaschine Globuli.
    10g Zucker für 8,-€, das sind 800,-€ für ein Kilo Zucker, Kann man bei Aldi schon für weniger als ein €uro kaufen.
    Das nenn ich mal Geschäftssinn. Dummerweise auf Kosten der Gesundheit unwissender Esoterikanhänger und jenen, die es nicht besser wissen.

    Wasser, so sagen Homöopathe, hat ein “Gedächtnis”. Na dann schauen wir doch mal, was für ein Scheiß sich das Wasser im Laufe seines Kreislaufes alles so merkt, wenn es sanft vom Hundehaufen abperlt, die Fäkalien durch die Kanalisation spült und irgendwann als Trinkwasser auf unseren Tischen landet. Was fürn Kack in homöopathischen Dosen.

  7. #7 zockerjoe
    27. April 2013

    Ist alles vielleicht bloß ein Missverständnis?
    Udo Pollmer hat eine ganz eigene Sicht auf Hahnemann (http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/2079795/).
    Wenn ich ihn richtig verstehe, wollte Hahnemann seine Mitbürger daran hindern, Löffelweise Schwermetalle in sich hinein zuschaufeln, die Homöopathie ist hier nur ein Ablenkungsmanöver mit der Absicht, einen möglichst ungefährlichen und überzeugenden Ersatz zu bieten.
    Das würde die Homöopathiegläubigen allerdings zu noch größeren Trotteln machen, fallen sie doch auf einen 200 Jahre alten und offensichtlichen Trick rein.

  8. [...] Faszination Unwissen, Kritisch gedacht am 27. April [...]

  9. #9 Kamil
    27. April 2013

    @1, Martin:
    Hast du mehr Infos dazu?

    Denn ehrlich, wenn das auch nicht-Homöopathen machen ist es Wahnsinn. Was für erbärmlicher Dilettantismus gegenüber Totkranken!

    Jeder der nur oberflächlich mit der Materie vertraut ist sollte aus dem Stand ein dutzend Evidenz-basierter experimenteller Therapien anbieten können. Das gilt auch für ethische Placebos…

  10. #10 Hans Brandl
    27. April 2013

    Wie kommen Sie dazu dass “über viele Jahre hinweg aufgebaute Reputation” beim BR existiert? Positive sicher nicht, negative aber durchwegs.
    Ich darf/muss dessen Programm auf Grund geograhischer Gegebenheiten seit Jahren verfolgen und muss feststellen dass der BR in der Regel Krawall-Pseudo-Wissenschaft bringt . Von der pösen Gentechnik über exotische Meinungen zur Physik der Energiewirtschaft, beim BR kann man lupenreine Aussenseitermeinungen in Folge vernehmen.
    Homöpathie passt da genau in deren Standardformat.
    Für mich hat der BR beim Thema Wissenschaft schon eine peinliche Nähe zum Begriff öffentlich rechtlicher Hetzsender (Zur Definition von Hetze siehe Wikipedia) .

  11. #11 Bloody Mary
    27. April 2013

    Niederschmetternd.
    Hat sich der Bayerische Rundfunk doch jahrzehntelang dadurch hervorgetan, wissenschaftlich Korrektes dem medizinischen Laien verständlich zu vermitteln. Ich sehe das als beträchtlichen, hervorragenden Beitrag zur Aufklärung und als ein Verdienst.

    Bedauerlicherweise liegt das weit zurück in der Vergangenheit – und jetzt sind sie offensichtlich auch noch im Gesundheitsbereich zur verlogen-korrupten Hofberichterstattung übergegangen. Gut, dass die GWUP darauf hinweist und dagegen aufsteht.

    Den scharlatanigen Schamanen kriechen vielleicht deswegen so viele Kranke auf dem Leim, weil erstere einem gegen eine Hand voll Dollars die so angenehm das Sterben begleitende Illusion vermitteln, man werde als so etwas wie ein Mitmensch betrachtet. Damit halten sich viele Kliniken und Mediziner nicht auf, als Patient wird man eher schwer miß- denn behandelt. Die Journalistin Sonja Mikich macht ihre diesbezüglichen, auf persönlichen Erfahrungen fußende Recherchen öffentlich in ihrem Buch „Enteignet“.

    Klar sehe ich die systemimmanenten Ursachen für diesen Horror, aber das macht ihn weder erfreulicher noch erträglicher. Selbstverständlich ist es auch kein Anlaß, sich in die Arme der nächsten Menschenverächter (vulgo, der Homöos) zu werfen.

    Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass aus Bayern auch gedankenklare und kompetente Beiträge zum Thema Homöopathie kommen:
    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/der-naechste-bitte-homoeopathie-1.1660029

  12. #12 JanG
    Dresden
    27. April 2013

    Es ist bedrückend, sowas zu lesen. In diesem Sinne: vielen Dank für diesen Artikel.

    Es scheint mittlerweile immer mehr Normalität zu sein, dass in den durch Zwangsabgabe finanzierten Anstalten Unsinn und Lügen verbreitet werden. Zum Jahrestag von Fukushima kam auf dem mdr ein trauriges Beispiel zu dem ich hier was geschrieben habe:

    http://www.kerngedanken.de/2013/03/denn-sie-wissen-sehr-wohl-was-sie-tun/

  13. #13 Bullet
    27. April 2013

    @Ulrich:

    Noch zwei-, dreimal so ein Griff ins Klo, und eine über viele Jahre hinweg aufgebaute Reputation ist dahin.

    Welche Reputation soll das sein? Der Bayerische Rundfunk hat doch seit seinem mehr als nur unrühmlichen “Report” mit dem Fokus auf die Heavy-Metal-Szene, der um 1990 einen prä-Internetzeitalter-Shitstorm vom Feinsten entfesselte, nur noch eine traurige Entschuldigung für eine Reputation zu bieten.
    Anguggn? Hier
    Und wenn wir schon dabei sind: <a href="http://derglaesernemensch.wordpress.com/2012/08/07/lust-am-killen-ein-inquisitionsversuch-gegen-heavy-metal-vor-20-jahren/"der gläserne Mensch hat dazu einen durchaus ernstzunehmenden Blogpost verfaßt.
    Nee, “Reputation” und “Bayerischer Rundfunk” sind zwei konträre Aspekte des Universums.

  14. #15 rolak
    27. April 2013

    Sehr freundliche Nachlieferung, Bullet, doch ich hatte den Weg zu dem alten Schätzchen schon zurechtgebastelt ;-)

  15. #16 Konfuse
    27. April 2013

    Mein Blutdruck hatte sich, jetzt beinahe 1 Woche nach Ausstrahlung der Sendung, schon wieder etwas normalisiert. Eigentlich hatte ich ja eine ganz normale Wissenschaftssendung erwartet. Jetzt, wo ich wieder daran erinnert werde…

    Voll und ganz Zustimmung zu Ulrich Berger. Schlimm war und ist die Stellungnahme, die die Redaktion zur Kritik abgegeben hat. Und in der darauf folgenden Diskussion auf deren Seite zeigte die Redaktion weder irgendeine Einsicht noch überhaupt eine verständige Reaktion. Diese stoische Verharren auf der korrekten Darstellung der Studienlage zur HP ist ärgerlich, zeigt aber auf welchem Niveau die Redaktion dort arbeitet.

    Und was die Reputation des BR insgesamt angeht, ist das gar nicht mal überraschend. Scheinbar versteht der sich nämlich als zwangsfinanzierter Promoter der HP. Neben Sendungen wie “Die Geschichte der Homöopathie”, die im BR in der Dauerschleife wiederholt wird, ist das ganze Programmangebot mit Verweisen auf die “tolle Alternative” durchsetzt. Also klassisches Bildungsfernsehen eben. Jetzt weiß ich nämlich auch, dass sich Schnecken im Garten auch mit HP bekämpfen lassen. Zumindest die, die offen dafür sind.

  16. #17 Ute
    München
    27. April 2013

    Schade ist, dass die Kritik an der wirklich erschütternd schlechten Sendung jetzt ergebnislos abreißen wird, nachdem am Freitag die Kommentarfunktion bei der Stellungnahme geschlossen wurde.

    Schade ist außerdem in meinen Augen, dass die kritischen Kommentare dort ein wenig wie Einzelmeinungen von Querulanten wirken, während bei den euphorischen Kommentaren mehrere “Dr.” (ob echt oder nicht sei dahingestellt) stehen.

    Worauf ich hinaus will: Schön wäre es, wenn dem BR auch noch schriftliche Stellungnahmen echter Universitätsprofessoren ins Haus flattern würden. Es wird Zeit, dass die wissenschaftliche Gemeinde (und ich meine die echte) im Bezug zur Homöopathie klar Stellung bezieht, sonst stehen uns in Zukunft noch mehr derartige Sendungen ins Haus.

    Herr Berger, ich schätze Ihren Blog sehr. In diesem Fall ist eine Stellungnahme auf diesem Weg und an dieser Stelle _allein_ in meinen Augen jedoch nicht genug.

    Viele Grüße

  17. [...] wird jeder Blödsinn der BR-Unwissens-Redakteure nachgeplappert, bis hin zu den homöopathischen [...]

  18. #19 HofRob
    27. April 2013

    @Kamil

    Ich kann nur von meiner Erfahrung im AKH sprechen. Seit einiger Zeit (vielleicht schon ein paar Jahre) gibt es eine Schmerzambulanz die Akupunktur anwendet und man sieht regelmäßig Werbungen für Infoveranstaltungen zu Quacksalberei, in erster Linie Homöopathie, die an die Ärzte und Studenten gerichtet sind.

    Also wenn Ärzte das dann auch tatsächlich anbieten, würde mich das in keinster Weise wundern.

  19. #20 Stefan W.
    http://demystifikation.wordpress.com/2013/04/09/balkentrager/
    27. April 2013

    Den ganzen BR haftbar zu machen erscheint mir nicht sinnvoll. Eine inhaltliche Kontinuität findet doch in einzelnen Redaktionen/Personen statt, und nicht in ganzen Sendern.

  20. #21 CM
    27. April 2013

    Ute, wissenschaftliche Kredibilität an akadem. Titel zu knüpfen und auf daraus resultierendem Impact zu hoffen ist IMHO kontraproduktiv: Genau das machen Esoteriker auch (hier im Blog mehrfach thematisiert – siehe Hogwarts a. d. Oder, aber auch andere Fälle).
    Und anders gesagt: Eine Diss. habe ich auch mal gemacht und dabei “durfte” ich sowohl räumlich als auch fachlich über den Tellerrand blicken. Und genau deshalb kann ich mit Fug und Recht behaupten: Es gibt so viele Möchtegernwissenschaftler – auch mit Doktor- und Professorentiteln – das glaubt man kaum (ohne Einblick in Wissenschaft).

    Ich bin nicht Mitglied der GWUP, denke aber es ist besser in ihrem PR-Sinne Argumente für sich sprechen zu lassen – wobei gelegentlich dennoch der Einsatz von Titeln ein Türöffner ist.

  21. [...] wird jeder Blödsinn der BR-Unwissens-Redakteure nachgeplappert, bis hin zu den homöopathischen [...]

  22. #23 WolfStark
    27. April 2013

    @Ute
    Man kann immer noch auf Facebook dem BR schreiben, dort gibt es auch einen Verweis auf die Stellungnahme, unter dem man kommentieren kann. Das einzige was BR dort tun könnte, wäre Kommentatoren zu sperren aber das wäre ziemlich irre.

  23. #24 Vampirella
    27. April 2013

    @Bullet:

    << Der Bayerische Rundfunk hat doch seit seinem mehr als nur unrühmlichen “Report” mit dem Fokus auf die Heavy-Metal-Szene. <<

    Ach, dass sich daran noch jemand erinnert?

    Die legendäre "Hebe dich hinweg, du satanische Musik"-Sendung mit dem Herrn Ahnungslos Mandlik.

    Wie schrieb der "Metal Hammer" damals sinngemäß:

    Beim BR können auch Leute mit schwach ausgeprägtem Urteilsvermögen, aber stark ausgeprägter Parteihörigkeit problemlos Karriere machen."

  24. #25 kathrin
    Frankfurt
    27. April 2013

    @Ute. Auf Mails wird – wen wundert es – ziemlich droegen, die Kritik ignorierenden Textbausteinen geantwortet, die nur die schrägen Inhakte wiederholen: Man freue sich eine Diskussion angeregt zu haben, über die Wirksamkeit des HP (als sei es eine Abstimmungsfrage und nicht die Frage eines wissenschaftlichen en Nachweises). Dies scheint der allgemeine Trend zu sein, Diskutiert man über HP oder Ähnlichem, wird immer wieder auf unterschiedliche Meinungen hingewiesen – Wissenschaft scheint da keine Option zu sein.

  25. #26 Ute
    München
    27. April 2013

    @ CM

    Es ging mir nicht um den akademischen Titel und den Eindruck eines solchen Titels. Es ging mir um etwas im Sinne der Marburger Erklärung 1992 gegen Homöopathie, um etwas Offizielleres als Kommentare hier oder FB.

    Gerade die Sache mit der Viadrina zeigt doch was ich meine: es ist mMn auf lange Sicht fatal, dass sich Pseudowissenschaftler wie im BR Beitrag in das Bewusstsein der Öffentlichkeit drängen – und die echte Wissenschaftsgemeinde schweigt dazu.

    Wir können doch nicht ständig erwarten, dass die Öffentlichkeit schon irgendwie mitkriegt, _dass_ es Pseudowissenschaftler sind. Baumgartner und Frei sind doch im BR-Beitrag von echten Wissenschaftlern nicht zu unterscheiden gewesen. (Und ihre Studien (ich kenne beide) muss man schon auch recht genau ansehen, bevor man erkennt, woran es hapert. Ein Laie sieht so etwas nicht.). Kennen Sie den Spruch “Recht haben ist nicht dasselbe wie Recht kriegen”?

  26. #27 ElSaxo
    Leipzig
    28. April 2013

    Nächster Versuch:

    WDR, Montag, 2013-05-06:
    Der Gesundmacher, Homöopathie und Naturheilverfahren – Was taugen alternative Heilmethoden?

    Was taugen Fernsehsendungen?

  27. #28 Anwalts_Liebling
    28. April 2013

    Fr. Steffens wird begeistert sein! Ach….. wo ist der WDR nochmal zuhause?

  28. #29 rolak
    28. April 2013

    Sagt mal, ElSaxo & Anwalts_Liebling, kennt ihr den Inhalt der Sendung etwa schon? Dachte, die wäre neu – wäre es nicht ein wenig sinnvoller, für Spekulationen über ihren Inhalt und dessen Auswirkungen auf die Menschheit solange zu warten, bis sie gesendet (bzw mediathekisch aufgezeichnet) wurde?

  29. #30 Anwalts_Liebling
    28. April 2013

    rolak, gebe dir zwar grundsätzlich recht (und eigentlich mache ich sowas nicht) – aber in der Mediathek findest du z.B. einen Bericht über Katzen und eine ausführliche unkritische Sendung über die Bioresonanztherapie. Es würde mich sehr wundern (und ich wäre positiv überrascht) wenn der Beitrag anders wäre!

  30. #31 CM
    28. April 2013

    @Ute: Ja, den Spruch kenne ich – und gebe gerne zu in PR-Dingen unbedarft zu sein. Im Gegensatz zu diversen Esoterikapologeten.
    Also, wenn es Dir/Ihnen gelingt eine Aktion zu initiieren: Ich drücke die Daumen.

  31. #32 ElSaxo
    Leipzig
    28. April 2013

    Das sollte nur der Hinweis auf eine Sendung mit ähnlicher Thematik sein.

  32. #33 Joseph Kuhn
    28. April 2013

    @ Ute:

    “Wir können doch nicht ständig erwarten, dass die Öffentlichkeit schon irgendwie mitkriegt, _dass_ es Pseudowissenschaftler sind.”

    Die Medien haben hier wohl auch nur eine begrenzte Unterscheidungsfähigkeit, journalistische Sorgfaltspflicht hin oder her. Man müsste beim Wissenschaftssystem selbst ansetzen. Von der Wissenschaft wäre auch jenseits abstrakter wissenschaftsphilosophischer Debatten eine intensivere Auseinandersetzung damit zu verlangen, was wissenschaftlich ist und was nicht. Dass das nicht immer einfach, nicht immer eindeutig und vor allem nicht irrtumsfrei entschieden werden kann, versteht sich von selbst. Aber das befreit nicht davon, die Debatte mit Blick auf konkrete Hochschuleinrichtungen, Studiengänge und Projekte zu führen. Das findet im Moment in den anwendungsnahen Disziplinen zu wenig statt, u.a., weil man Bedenken hat, dass das die Freiheit von Wissenschaft und Forschung tangieren könnte und dass das, was dem einen die Homöopathie ist, dem anderen dann die Psychoanalyse, die Humankapitaltheorie oder die Klimaforschung ist, aber auch, weil so viel privates und “interessiertes” Geld im Spiel ist. Man hat lange gefordert, dass die Wissenschaft praxisnäher sein muss, die Verbindungen zur Wirtschaft enger werden müssten, die Forschung schneller zu Produkten und Dienstleistungen führen müsse. Das ist auch nicht falsch, aber die bessere “Vermarktung” der Wissenschaft hat ihre Kehrseiten. Dass das Label “klinisch getestet” wertvoll ist, hat man eben nicht nur in der Zahnpastawerbung bemerkt. Ein Ergebnis dieser Entwicklung sind Institute wie das an der Viadrina oder Ideen wie die Gründung einer Homöopathie-Hochschule in Traunstein. Mit dieser relativ neuen Entwicklung (der Boom der privaten Hochschulen ist z.B. ein Phänomen der letzten 10 oder 15 Jahre) hat das “Selbstreinigungssystem” der Wissenschaft, z.B. das Akkreditierungswesen, nicht Schritt gehalten.

  33. [...] Homöopathie: Faszination Unwissen im Bayerischen Rundfunk @ Kritisch gedacht [...]

  34. #35 WolfgangM
    29. April 2013

    ein Kind stirbt unbehandelt – auch das ist Homöopathie

    http://kurier.at/politik/jakob-starb-haft-fuer-eltern-und-arzt/730.649

    Der “Arzt” ist übrigens auch Impfgegner

  35. #36 Anwalts_Liebling
    29. April 2013

    gestern im WDR wieder die Tier-Dame, die bei einem Bauern Homöopathische Mittel einsetzt und dabei den Kühen Wasser (??) auf die Schnauze sprüht… “Tiere kennen keinen Placebo-Effekt…” – Zitat des Bauern “Ich setze seitdem 95% weniger Antibiotika ein…” Mein spontaner Gedanke: Dann hast bisher den Viechern pauschal das Zeug gegeben – egal was es kostet und anrichtet… unter DEM Aspekt bin ich auch für HP…

    • #37 BreitSide
      29. April 2013

      Bei uns im Kaff setzt die Tierärztin auch HoPie ein – bei den Kühen UND bei den Bauern. Und die stehen da drauf.

  36. #38 noch'n Flo
    Schoggiland
    29. April 2013

    @ Wolfgang:

    Und genau solche Fälle gehören in Reportagen über HP immer wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung gehämmert.

    @ alle:

    Ich hätte da eine Idee. Hat jemand ‘ne Ahnung, was die Produktion einer, sagen wir mal, 45minütigen Dokumentation so mittig kostet? Falls sowas stemmbar wäre, könnte man doch sammeln und in Auftrag geben, mit genau den dramatischen Inhalten, den die HPler immer nicht sehen und wahrhaben wollen. Dann bietet man das Endprodukt kostenlos verschiedenen TV-Sendern an – irgendeiner wirds schon nehmen (hey – eine Dreiviertelstunde für lau mit Programm gefüllt!).

    Auf Seiten der HPler dürftes es im Endeffekt nämlich auch nicht anders laufen. Nur dass die noch die HP-Pharma-Mafia zur Unterstützung haben.

  37. #39 Bullet
    29. April 2013

    @Vampirella:

    Wie schrieb der “Metal Hammer” damals sinngemäß:
    Beim BR können auch Leute mit schwach ausgeprägtem Urteilsvermögen, aber stark ausgeprägter Parteihörigkeit problemlos Karriere machen.”

    Oja, ich war damals als Jugendlicher gerade einer derer, die “unschuldig und ohne eigene Urteilskraft kohortenweise von den bösen Mächten des Metals ins Verderben geführt wurden” – so oder ähnlich hatte damals das Editorial im Rock Hard gelautet, dessen Verfasser sich natürlich auch nicht nehmen ließ, seine eigene Sicht der Dinge ins Heft zu drucken. Götz Kühnemosh *g* (btw.: weiß einer, ob er zu diesem Zeitpunkt wirklich schon beim RH war?) hatte dann noch zusätzlich die Frage im Gepäck, ob sich der BR in seiner Rolle als Existenzvernichter denn gut fühle, denn die Metal-Sendung wurde als Reaktion auf diese Sendung ja kurzerhand eingestampft, so daß nicht nur die Moderatorin Sabina Classen (*schwärm*), sondern auch das redaktionelle Team der Sendung quasi auf der Straße saß.
    Jaja, wir sind alt …

  38. #40 Earonn
    29. April 2013

    @Bullet
    Ach, dass sich daran noch jemand erinnert… *verstohlen die Tränen abwisch*

    Ich rechne es meiner Mutsch bis heute hoch an, dass sie diesen Quatsch zwar gesehen, dann aber doch eher mir und ihrer persönlichen Kenntnis meiner Freunde geglaubt hat. Bei anderen ging das nicht so glimpflich ab.
    Aber im Ostwestfalen der spät-80er/ früh90er war man als Heavy-Fan ja Kummer gewohnt und hat denselben dann im Hellepark wieder weggezappelt, solange es ging. ;)

  39. #41 Bullet
    29. April 2013

    @Earonn:

    na klar erinnert sich wer daran. Gib das mal in Google ein. Du wirst staunen. Bei uns zuhaus war das auch eher ein geringeres Problem, da “Bayern” ein Land war, in dem der Papst regierte und Religionsunterricht wichtiger war als Mathematik. Niemand wollte da hin. Ich hab dann auch erst später gemerkt, daß die Verhältnisse nicht überall in Bayern so wie geschildert sind. Aber das ist eine andere G’schicht.

  40. #42 steffen
    29. April 2013

    @ noch’n Floh
    die idee klingt gut. crowd-funding als finanzierung?

  41. #43 gizmo
    29. April 2013

    @bullet

    dafür führt jetzt sabina classen menschen auf rtl2 vor… *würg*

  42. #44 thiassos
    29. April 2013

    Es wäre interessant zu wissen warum Ulrich Berger gar so
    wild darauf ist sogenannte Pseudowissenschaften zu entlarven. Mir wäre lieber er würde uns über die wertvollen wissenschaftlichen Ergebnisse seiner von der öffentlichen Hand bezahlten Arbeit seines eigentlichen Berufs berichten. Oder gibt’s da gar Nichts zu sagen. Und so schreit man halt haltet den Dieb um von der eigenen Nutzlosigkeit abzulenken..

  43. #45 thiassos
    29. April 2013

    @ noch´n Flo

    Wenn man den Leuten alles einhämmern müsste was in der wissenschaftlichen Medizin höchst gefährlich bis nutzlos ist, würde man mit den Hämmern gar nicht mehr aufhören können. Es vergeht doch keine Woche in der nicht von grossen Ausgleichzahlungen der Pharma an geschädigte Patienten zu lesen ist. Und ihr verteilt diesen Müll. Du bist doch ein unglaublicher Heuchler. Kein einziges Mal habe ich Kritik gehört von Deiner Seite an diesen Dingen, die um Zehnerpotenzen mehr Opfer finden als die Homöopathie.
    Für irgendwas müsst ihr Euch schon entscheiden.
    Zuerst Homöopathika öffentlich flaschenweise in sich hineinfuttern und dann irgendwem weismachen wollen
    dass sie gefährlich wären.
    Kein Mensch kann sagen wie ein Fall bei einer anderen Behandlung verlaufen wäre.
    So viel Anständigkeit sollte man schon aufbringen können.
    Aber da ist wohl zuviel verlangt.

  44. #46 thiassos
    29. April 2013

    @ WolfgangM

    Viel tiefer geht’s wohl nicht. Das ist doch nicht die Schuld der Homöopathie wenn bei einem Patienten Behandlungen, die vielleicht erfolgversprechender gewesen wären, nicht gemacht wurden. Und genau wissen kenn man es nicht was dabei herausgekommen wäre.
    Die Ärzte sollen gefälligst die heilen, die zu Ihnen kommen und nicht das Maul aufreissen wenn sie wissen, dass sie gar nichts mehr beweisen können.
    Vor drei Wochen ist eine Freundin von mir gestorben, die Krebs hatte und bei der drei Jahre alle möglichen Kapazunder und Institutsvorstände operiert und hineingeschüttet haben was gut und teuer ist.
    Komischerweise nicht am Tumor (Becken) der eine mittelmässige Prognose hatte, sondern an einer Art Giftschock bei der der ganze Körper anschwoll und Herzversagen die Folge war. Eigenartig? Nicht?

  45. #47 JaJoHa
    30. April 2013

    @thiassos
    Einfach mal lesen, worüber der Autor hier schreibt bei “Der Autor” und “Der Blog”
    Da steht nichts davon, das hier Mathematik/Spieltheorie das Thema ist.

    @noch’n Flo
    Schau doch mal, ob du irgendwelche Studenten in der Richtung Medien findest. Da hätten die ein Projekt und du deine Sendung ;-)

  46. #48 Dietmar
    30. April 2013

    @thiassos: Mein Beileid zum Tod der Freundin (wenn das denn stimmt, was bei Dir leider nicht so sicher ist; aber das musst Du ja wissen, was Du so auftischst).

    bei der drei Jahre alle möglichen Kapazunder und Institutsvorstände operiert und hineingeschüttet haben was gut und teuer ist.

    Das ist derartig übertrieben, dass jede Glaubwürdigkeit fehlt.

    Komischerweise nicht am Tumor (Becken)

    Was Du “komisch” findest, sieht mir danach aus, dass Du nicht weißt, was getan wurde und welche Erkrankung genau vorlag. Es ist ausgesprochen unwahrscheinlich, dass Du besser diagnostizieren kannst, als die behandelnden Ärzte.Tumor (Becken) der eine mittelmässige Prognose hatte“Mittelmäßige Prognose” strotzt auch nicht gerade vor diagnostischer Expertise. Selbst, wenn sie “mittelmäßig” war, bedeutet das nicht “gut” oder “hervorragend” und kann durchaus ein letales Ende finden.

    sondern an einer Art Giftschock bei der der ganze Körper anschwoll und Herzversagen die Folge war.

    Chemotherapien können extrem belastend sein. Vorausgesetzt, das meinst Du mit dem “Giftschock”.

    Eigenartig? Nicht?

    In Deiner Welt. In der Realität gehen Kämpfe um den Patienten auch verloren. Schlimm ist etwas anderes: Wie Du mit Deiner Anekdote versuchst, Menschen in toto zu diskreditieren.

    Aber Du musst wissen, wozu Du Deine verstorbenen Freunde missbrauchst.

  47. #49 Seb Sebsensen
    30. April 2013

    @thiassos
    Gerade in der Medizin behauptet ja niemand (anders als in der Pseudomedizin) dass sich Krankheiten und insbesonderer Krebs mit dem richtigen Mittelchen IMMER heilen lassen.

    Du wirst keinen seriösen Mediziner finden, der dir versichert

    - dass du bei bestimmer Lebensweise erst gar nicht an Krebs erkranken wirst

    - dass du bei Einnahme von $Mittel mit Sicherheit geheilt werden wirst

    - dass im Falle einer Heilung die Therapie mit Sicherheit für die Heilung verantwortlich ist.

    Wenn du dich gerne verscheissern lässt, deine Sache. Aber mit komplett dämlichen Argumenten dafür Stimmung zu machen, dass andere Menschen anstatt Heilungschancen wahrzunehmen lieber sackweise Mumpitz verspeisen sollen, ist schlicht widerwärtig.

  48. #50 HofRob
    30. April 2013

    @thiassos

    Nach dieser Argumentationsweise sind ja auch die Ingenieure und Verkehrssicherheitsexperten schuld die einem doch immer einreden einen Gurt anzulegen und neuere Autos mit ABS und Airbag zu bevorzugen.

    Und trotzdem sterben immer noch Leute bei Verkehrsunfällen. Eigenartig… nicht.

  49. #51 blubber
    30. April 2013

    @thiassos:
    “Kein Mensch kann sagen wie ein Fall bei einer anderen Behandlung verlaufen wäre.”

    Ganz genau. Das kann keiner. Behauptet auch – außer Homöopathen – niemand. Deshalb macht man ja randomisierte Doppelblindstudien in der Medizin. Wenn meine Kopfschmerzen verschwinden, nachdem ich eine Aspirin geschluckt habe, weiß ich nicht, ob es wirklich die Aspirin war, die mir geholfen hat. Aber ich weiß, dass eine Aspirin Kopfschmerzpatienten in randomisierten Doppelblindstudien besser geholfen hat als die Placebo-Tablette oder gar nichts. Womit die Aussage “Die Aspirin hat mir geholfen” zumindest statistisch wahrscheinlich ist. Im Gegensatz zu “Die Kügelchen haben mir geholfen”. Das kann man nämlich zu nahezu 100% ausschließen, weil man nachgewiesen hat, dass es keine Wirkung über Placebo hinaus gibt. So einfach kann Wissenschaft sein.

  50. #52 thiassos
    30. April 2013

    @ blubber

    Wo behaupten das die Homöopathen? Wo?
    Und nur weil es randomisierte Doppelblindstudie heisst ist es doch nichts Anderes als eine Arzneimittelprüfung, die in der Homöpathie genau so durchgeführt wird.
    Aber man kannn mit Wissenschaftsgläubigen ungefähr so schwer diskutieren wie mit islamistischen Fundamentalisten.
    Erwin Chargaff, der berühmte Biochemiker hat es auf den Punkt gebracht : “Die Wissenschaftler sind die Taliban der Moderne.”
    Und der war kein Homöopath.
    Ich habe mit Homöopathie sehr gute Erfahrungen gemacht.
    und außer Gesundbleiben habe ich in der Richtung eigentlich Nichts vor. Mir genügt das.
    Und wenn das nicht wissenschaftlich sein soll, dann eben nicht.
    Natürlich gibt es Krankheiten, bei der sie mit Homöopathie nichts ausrichten können und auch solche wo beide Richtungen vergeblich angewendet werden. Der grosse Vorteil der Homöopathie ist die fast 100% ige Unschädlichkeit.
    Und die grössere Bandbreite der Anwendung.
    Aber die Kritiker lesen ja keine homöopathischen Bücher. Sie urteilen über etwas, das sie nicht kennen.
    Wie halt manche Katholiken über die Buddhisten und der Islam über das Christentum. Aber das ist Ideologie und die hat in der Heilkunst nichts verloren.

  51. #53 Johannes9126
    30. April 2013

    @ Anwalts_Liebling # 36

    Guter Punkt. Wenn man so sieht, wie unkritisch die Bauern säckeweise Antibiotika an ihr Viehzeug verfüttern, wundert es eigentlich nicht daß es auch beinahe ohne geht.

  52. #54 thiassos
    30. April 2013

    @ Seb Sebsensen

    Natürlich ist bei weiten nicht jeder Krebs heilbar, ganz im Gegenteil. Nur glaube ich, dass Einiges im vorliegenden Fall darauf hinweist, dass die Patientin an der Therapie gestorben ist und nicht am Krebs. Und das kann in der Homöopathie nicht passieren.
    In Indien z.B., wo Homöopathie stark verbreitet ist und auch bei Krebserkrankungen angewandt wird, hat man eine Heilungsrate von ca. 30%, wenn man den Berichten glauben darf, eine Rate wovon die Schulmedizin nur träumen kann.

  53. #55 Johannes9126
    30. April 2013

    @ thiassos
    “Und nur weil es randomisierte Doppelblindstudie heisst ist es doch nichts Anderes als eine Arzneimittelprüfung, die in der Homöpathie genau so durchgeführt wird.”

    Doppelt verblindet? Du willst uns doch verarschen, oder? Schon mal eine homöopathische Arzneimittelprüfung gesehen oder das Protokoll gelesen?

    “Aber man kannn mit Wissenschaftsgläubigen ungefähr so schwer diskutieren wie mit islamistischen Fundamentalisten.”

    Wenn Du Wissenschaft nicht magst, dann mach den Rechner aus und lebe weit ab jeglicher Zivilisation in einer Erdhöhle im Wald – in Bärenfell gekleidet wohlgemerkt.

  54. #56 Skrazor
    30. April 2013

    @Thiassos

    - “Der grosse Vorteil der Homöopathie ist die fast 100% ige Unschädlichkeit.”

    Ja, das stimmt und zwar ergibt sich das aus der fast 100%igen wirkungslosigkeit. Ohne Wirkung auch keine Nebenwirkung und kein Schaden. Capice?

    Und da du schon die Bandbreite ansprichst: Natürlich kann ich etwas, das gegen gar nichts hilft, für alle möglichen Zwecke einsetzen…

  55. #57 Johannes9126
    30. April 2013

    @ thiassos
    “In Indien z.B., wo Homöopathie stark verbreitet ist und auch bei Krebserkrankungen angewandt wird, hat man eine Heilungsrate von ca. 30%, wenn man den Berichten glauben darf, eine Rate wovon die Schulmedizin nur träumen kann.”

    Die Krebsheilungsrate der “Schul”Medizin ist übrigens 50-60%. Und in Indien wird sicher auch high-end Diagnostik betrieben, um überhaupt erstmal Tumore nachzuweisen, die dann mit Homöopsychopathie behandelt werden, nicht wahr? Und die Verlaufsdiagnostik ist sicher ebenso ausführlich?

  56. #58 thiassos
    30. April 2013

    @ Dietmar

    Ich kenne die ganze Geschichte hauptsächlich aus den Berichten des Witwers, der sich über die ganzen Jahre mit seltener Hingabe um seine Frau gekümmert hat.
    Die Ärzte sagten, vom Tumor bestehe aktuell keine lebensbedrohende Situation. Sie war 3x operiert worden.
    Zuerst an der Brust. Dann am Oberschenkel, wobei der Histologe verwundert war dort Zellen vorzufinden, die einem Brustkrebs ähnelten.
    Das bestätigt die homöopatische Sicht, dass eine Operation den Tumor nur von einer Stelle vertreibt und er an einer anderen Stelle wiederkehrt.
    Der Tod passierte durch eine Art Vergiftungserscheinung
    bei der der Körper anschwoll und es zum Herzversagen kam.
    Das könnte doch z.B, von den diversen Chemotherapien herrühren, die nachweislich starke Giftstoffe enthalten.
    Aber das wird nicht untersucht oder wenn wird das Ergebnis nicht veröffentlicht. Das müsste man wahrscheinlich klagen, was den Patienten aber auch nicht lebendig macht.
    Das Ganze hat wahrscheinlich Unsummen gekostet ,war
    völlig vergeblich (aber nicht umsonst) und die Lebensqualität in den drei Jahren war äußerst schlecht.
    Ich würde mich auch nicht wundern, wenn die beiden ersten Operationen als erfolgreich in die Statistik eingegangen sind.
    So kommt die Schulmedizin zu ihren Erfolgen.
    Alles in allem ist also die Operation gelungen und der Patient tot.

  57. #59 thiassos
    30. April 2013

    @ Johannes9126

    Es kommt laut Churchill ganz darauf an wer die Statistik erstellt und welche Kriterien man anwendet.. In meinem Bekanntenkreis sind von 6 Patienten 5 schon tot und die 6. Patienten kämpft noch damit.
    Die durchschnittliche Überlebensdauer lag bei ca. 2 Jahren.
    Ich bin mir recht sicher dass sie auch ohne jegliche Therapien noch solange gelebt hätten, bei besserer Lebensqualität. Das ganze ist durchsetzt von Propaganda, weil es auch ein Riesengeschäft ist.

  58. #60 thiassos
    30. April 2013

    @ Johannes9126

    Ich habe Nichts gegen die Wissenschaft; Nur etwas gegen Betrügereien, falsche Statistiken und das Schüren übertriebener Hoffnungen.
    Und das häuft sich in der Wissenschaft sei ein paar Jahrzehnten. Wenn sie heute einen Bericht über wissenschaftliche Medizin hören, häufen sich die Worte “vielleicht”, “in der Zukunft” “könnte” “unter Umständen” und ähnliches.
    Viel Lärm um eher wenig.
    Selbst die Antibiotika, die sicherlich eine große Errungenschaft darstellen, sind durch eine schrankenlose Überanwendung in eine große Krise geraten .
    Man braucht nur die Wörter “Antibiotika” und “Krise” bei Google eingeben und findet dutzendweise Stellungnahmen von ausgewiesen Schulmedizinern die zugeben, dass es große Probleme damit gibt, die schwer beherrschbar scheinen. Kaum eine Monat vergeht, in dem man nicht über Berichte über große Ausgleichszahlungen von Pharmafirmen an Patienten wegen erwiesener Schäden lesen kann oder über Medikamente, die ihre Anwendung nicht rechtfertigen können. Aber ungeachtet dessen Milliardenumsätze verbuchen können (konnten)
    Was die wichtige Frage nach dem “cui bono” beantwortet.

  59. #61 Seb Sebsensen
    30. April 2013

    @thiassos (54)

    Bitte, es gibt nur “Medizin” und “keine Medizin”. Nicht aber Schulmedizin und irgendeine andere.

    Das erstaunliche ist in der Tat, dass solche nirgends vernünftig dokumentierten und (zumindest auf den ersten Blick) erstaunlichen Heilungsraten immer genau in den Teilen der Welt auftreten, wo man oft aufgrund unzeitgemäßer Standards noch nicht einmal in der Lage sein dürfte zu erkennen, um welche Krankheit es eigentlich genau geht.
    Die 30% glaube ich dann, wenn du Material vorlegen kannst das beweist dass die nur mit HP behandelten Personen a) ausnahmslos zufällig verteilte Krebserkrankungen hatten und b) nicht im geringsten anders behandelt wurden.

  60. #62 Dietmar
    30. April 2013

    Und nur weil es randomisierte Doppelblindstudie heisst ist es doch nichts Anderes als eine Arzneimittelprüfung, die in der Homöpathie genau so durchgeführt wird.

    Nein! Gelogen, oder Du hast keine Ahnung.

    Wahrscheinlich aber beides.

  61. #63 Dietmar
    30. April 2013

    Das bestätigt die homöopatische Sicht, dass eine Operation den Tumor nur von einer Stelle vertreibt und er an einer anderen Stelle wiederkehrt.

    Quelle! Beleg! Aber zack-zack! Wo behauptet welcher Homöopath, dass Tumore durch den Körper “flüchten”, wenn sie wegoperiert werden? Wie relevant für die Homöopathie ist dieser Mann oder die Frau? Ich will einen Link sehen und ein Zitat!

    Der Tod passierte durch eine Art Vergiftungserscheinung
    bei der der Körper anschwoll und es zum Herzversagen kam.

    Behauptest Du. Ohne jede Fachkenntnis.

    Aber das wird nicht untersucht …

    Dieser ganze Schrott, der dann folgt, ist nichts anderes, als ein weiterer Diskreditierungs-Versuch.

  62. #64 Dietmar
    30. April 2013

    Ich habe Nichts gegen die Wissenschaft; Nur etwas gegen Betrügereien, falsche Statistiken und das Schüren übertriebener Hoffnungen.

    Dann musst Du Dich selbst hassen, denn nichts anderes betreibst Du mit Deinen Rufmord-Versuchen.

  63. #65 Johannes9126
    30. April 2013

    @ thiassos
    “Das bestätigt die homöopatische Sicht, dass eine Operation den Tumor nur von einer Stelle vertreibt und er an einer anderen Stelle wiederkehrt.”

    Das ist nun wirklich nicht korrekt. Ein Tumorgeschehen definiert sich immer über Zellen – entweder Zellverbände oder Einzelzellen. Wenn ich einen Tumor entferne, und dabei im Ganzen erwische, dann ist die Sache ausgestanden. Sind Reste zurückgeblieben, oder haben sich Zellen abgesiedelt, dann besteht die Gefahr von Rezidiv oder Metastasen.

    Und was das Medizin-bashing angeht – es wird ja wohl keiner bestreiten daß es – oft auch politisch so gewollt – im Gesundheitssystem und in der Forschung viel zu verbessern gibt. Aber ist das ein Grund, ein halbwegs funktionierendes System zugunsten eines nicht funktionierenden Systems zu verlassen?

    ” In meinem Bekanntenkreis sind von 6 Patienten 5 schon tot und die 6. Patienten kämpft noch damit.”

    Es kommt immer auf den Zeitpunkt der Diagnosestellung an. Wie oben erwähnt, kann man in frühen Stadien durch operation, evtl. in Kombination mit Chemo und /oder Bestrahlung den meisten Patienten helfen. Aber eben nicht allen und auch vor allem nicht in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung. Da kann man oft nur lindern und Lebenszeit und/oder. Lebensqualität gewinnen.

  64. #66 Dietmar
    30. April 2013

    Die durchschnittliche Überlebensdauer lag bei ca. 2 Jahren.

    Beleg?

    Aussichtslos, bei Dir danach zu fragen, oder?

  65. #67 thiassos
    30. April 2013

    @ Johannes9126

    Die Homöopathie sieht das Anders.
    So weit ich weiß sagen die Homöopathen, dass die den Tumor erzeugende Kraft auf eine Störung des Immunsystems beruht. D.h. dass beim gesunden Menschen entstandene Zellen die nicht zur Erhaltung des Lebens dienen eliminiert werden und beim Kranken halt nicht. D.h. aber auch dass die Entfernung des Tumors den Krebs nicht stoppt weil der Tumor nur das Ergebnis der Krankheit ist nicht aber dessen Ursache. Und dieser Vorgang kann auch temporär sein. D.h. wenn man den Tumor entfernt und er nicht wiederkommt hat man einfach Glück gehabt dass das Immunsystem wieder ins Lot kam was bei vielen Krankheiten ohne Zutun passiert.
    Meines Wissens ist die Rate in etwa bei 70-80 % dass der Tumor wieder gebildet wird.
    Ich lasse mich gerne belehren, aber das was ich denken kann und erlebt habe entspricht dem recht gut.
    D.h. man kann mit Chemotherapie, die nebenbei einen schweren Angriff auf die Gesundheit darstellt oder einer
    Operation einen Krebs nicht kurieren.
    Er kommt in der Mehrzahl der Fälle wieder.

  66. #68 thiassos
    30. April 2013

    @ Dietmar

    Die kürzeste Dauer war 9 Monate und die längste 3,5 Jahre.
    Was gibt es daran nicht zu verstehen.
    Es stimmt es ist nicht klug da einen Schnitt daraus zu ziehen.

  67. #69 blubber
    30. April 2013

    @thiassos:
    “Wo behaupten das die Homöopathen? Wo?”
    Meine Homöopathin hat das behauptet. Wenn es mir besser ging, war die Homöopathie erfolgreich. Wenn es mir schlechter ging, war sie auch erfolgreich, sie nannte das “Erstverschlimmerung”, wenn es schlecht blieb, wurde mir vorgeworfen, ätherische Öle oder Kaffee zu mir genommen zu haben. Diese Erfahrung deckt sich mit denen, die mir von anderen Homöopathie-Geschädigten gehört habe.
    “Und nur weil es randomisierte Doppelblindstudie heisst ist es doch nichts Anderes als eine Arzneimittelprüfung, die in der Homöpathie genau so durchgeführt wird.”
    Eine homöopathische “Arzneimittelprüfung” wird in der Regel nicht doppelblind durchgeführt. Irgendwer nimmt eine D3 oder D6-Lösung zu sich und notiert alle Zipperlein, die er so an sich wahrnimmt. Probieren Sie das mal aus, wenn Sie sich auf “Wirkungen” konzentrieren, werden Sie sich wundern, wo es plötzlich überall zwickt. Mal ganz abgesehen von Beschwerden, die zufällig direkt im Anschluss auftreten (vielleicht ne verdorbenen Fischsemmel erwischt?) Diejenigen “Arzneimittelprüfungen”, die nach meiner Kenntnis doppelblind durchgeführt wurden, kam das erwartbare Ergebnis raus: Die “Wirkung” der Tinkturen war interpersonell nicht identisch. Placebo-Leute haben genauso viele “Wirkungen” notiert wie “Verum”-Leute. Schon Hahnemanns China-Rinden-Experiment konnte ja bekanntlich nicht reproduziert werden.
    “Aber man kannn mit Wissenschaftsgläubigen ungefähr so schwer diskutieren wie mit islamistischen Fundamentalisten.”
    Eigentlich gebe ich mir meistens Mühe, nicht herablassend zu werden, aber wer mich mit einem islamistischen Fundamentalisten vergleicht, der muss auch den Gegenwind aushalten. In diesem Sinne: Mit Homöopathie-Gläubigen kann man nicht diskutieren. Sie haben keinen Zugang zu rationaler Logik und stringenter Argumentation. Daher lasse ich es auch. Ich will Sie nicht überzeugen, aber ich will auch keine nachweisbaren Unwahrheiten einfach so stehen lassen. Könnte ja sein, dass hier einer reinliest, der logisch denken kann und sich überzeugen lässt (überzeugen, nicht einlullen und überreden).
    “Ich habe mit Homöopathie sehr gute Erfahrungen gemacht…”
    Aha. Hier schließt sich der Kreis. Woher wissen Sie das? Wie Sie oben selbst geschrieben haben, können Sie gar nicht wissen, was passiert wäre, hätten Sie keine Homöopathie angewendet. Woher können Sie also wissen, dass Ihnen die Homöopathie geholfen hat? Und nicht irgendetwas anderes? Nochmal auf Ihre erste Frage: “Wo behaupten das die Homöopathen? Wo?”.
    Hier. Sie behaupten das.

    “Der grosse Vorteil der Homöopathie ist die fast 100% ige Unschädlichkeit.”
    Naja, nur indirekt. Bei mir wurde aus einer homöopathisch – also nicht-behandelten Blasenentzündung eine Nierenbeckenentzüdung. Daran habe ich 6 Monate rumlaboriert. Meine jahrelang ausschließlich homöopathisch behandelte Akne hat zu bleibenden Narben geführt, die ich jetzt mein Lebtag mit mir herumtragen darf. Beides nichts Dramatisches, aber es hätte nicht sein müssen, wenn mich meine Mutter nicht als Kind zu dieser Homöopathin (die übrigens als Koriphäe gilt und einen “Lehrauftrag” an einer Heilpraktikerschule hat) geschleppt hätte.
    “Sie urteilen über etwas, das sie nicht kennen.”
    Nun, ich glaube, es ist deutlich geworden, dass ich Homöopathie in der Praxis und Theorie ziemlich gut kenne.
    Wie halt manche Katholiken über die Buddhisten und der Islam über das Christentum. Aber das ist Ideologie und die hat in der Heilkunst nichts verloren.

  68. #70 blubber
    30. April 2013

    note to self: Erst noch mal durchlesen, bevor ich poste….

  69. #71 blubber
    30. April 2013

    @Ditmar (#63): Meine Homöopathin hat das tatsächlich auch behauptet. Ich hatte mir einen schmerzhaften Abszess aus der Achselhöhle entfernen lassen (“schul”medizinisch). Jungejunge, da durfte ich mir vielleicht was anhören! Sie hat das überhaupt nicht sehr gerne gesehen, wenn ich mal zu einem echten Arzt gegangen bin.

    @thiassos: Ja, Chemo ist ein Gift. Jeder Arzt weiß das. Kein Arzt bestreitet das. Und natürlich wird da geforscht. Einfach ausgedrückt, hofft man, dass die Krebszellen durch die Chemo schneller sterben als der Pazient. Ist zynisch, rettet aber nachweislich mehr Leben als Nicht-Behandlung. Behandlungsziel ist dabei übrigens nicht immer die Heilung, sondern auch die Lebensverlängerung. Das ist immer eine Einzelfallentscheidung, wie weit man geht und mit welchem Ziel.
    Und Ihre Berechnung der Überlebensdauer ist natürlich unsinnig, da Sie ja nicht wissen können, wie lange jemand den Krebs schon hatte, bevor er entdeckt und behandelt wurde.

  70. #72 blubber
    30. April 2013

    Ach, und noch etwas, thiassos: Die Aussage über Churchil und die Statistiken und so ist Ihnen nicht im Geringsten peinlich? Ich meine, wo Sie doch hier der erste waren, der mit einer (noch dazu vermutlich völlig frei erfundenen) Statistik (s. #57) aufschlugen?

  71. #73 Bullet
    30. April 2013

    @Blubber:
    Nö. Thiassos ist nichts peinlich. Oder wie konnte er all diese Kommentare schreiben? Ich könnte es nicht, wenn ich mir beide Hände vors Gesicht halten müßte, um meine Schamröte zu bedecken, wenn ich diesen Müll verzapfen würde…

  72. #74 Konfuse
    30. April 2013

    Was Thiassos hier macht nennt sich wie? Genau, Ablenkungsmanöver. Gut, die “Schul”-Medizin ist nicht perfekt, kann nicht jeden heilen und die bösen Medikamente haben auch noch Nebenwirkungen. Und am Gesundheitssystem gibt es auch so einiges zu bemängeln. Hat das hier irgendjemand bestritten? Nein!

    Aber darüber lässt sich natürlich schön von der gut belegten Nichtwirksamkeit der HP ablenken. Und darum geht es hier. Peinlichkeit kennt keine Grenzen. Sich als Fürsprecher der HP zu geben und dabei gar nicht genau zu wissen, was das eigentlich ist, dagegen hilft kein auch noch so gutes Ablenkungsmanöver.

    Und noch was zu Indien. Schon mal da gewesen? Das dort immer noch stark mit “alternativen” Methoden behandelt wird, könnte nicht an der noch immer herrschenden Armut liegen. Als wir damals dort unterwegs waren, waren alle immer ganz heiß auf unsere Reiseapotheke, vor allem Antibiotika und Aspirin.

    Könnte man doch glatt den Eindruck gewinnen, wenn die freie Wahl zwischen traditioneller und westlicher Medizin gegeben wäre, die westliche doch die Bevorzugtere wäre.

  73. #75 thiassos
    30. April 2013

    @ blubber

    Es ist hier zu wenig Platz um genau auszuführen warum ich weiß dass die Homöopathie, gegen jeden vernünftigen Zweifel sehr wohl klare Heilwirkungen bei mir und Bekannten hatte. Ich habe damit klare Erfahrungen obwohl ich eher skeptisch gesinnt bin auch was die Naturheilverfahren betrifft.
    Ich stimme zu wenn sie sagen dass Chemotherapie Gift ist und dass es zynisch ist so etwas zu verabreichen.
    Das das Leben rettet bezweifle ich und ich meine zu Recht.
    Es ist ein absolutes Bombengeschäft ähnlich dem Drogenhandel. Nicht zufällg waren die erste Versuch mit Senfgas, soweit ich weiß, ein Stoff der entwickelt wurde um Leute um die Ecke zu bringen und es meiner Ansicht nach auch noch immer tut.
    Ja, sie haben Recht es ist problematisch über Überlebenszeiten zu sprechen, nur basieren darauf viele Statistiken der wissenschaftlichen Medizin wie z.B. noch´n Flo vor einiger Zeit argumentierte.
    Also muss es auch für die unsinnig sein.
    Meiner Ansicht nach entstehen die längeren Überlebenszeiten, mit denen die wissenschaftliche Medizin argumentiert aus einer früheren Entdeckung und nicht aus einem therapeutischen Erfolg.

  74. #76 thiassos
    30. April 2013

    @ Dietmar

    Was heisst hier zack, zack. Spinnst Du?
    z.B. bei J.C. Burnett der nachweislich immer wieder Fälle von Brust-Tumoren mit Homöopathie geheilt hat, findet sich diese Sicht der Dinge.
    Selbst von Schulmedizinern habe ich schon ganz ähnliche Ansichten gehört. In jedem Organismus werden zu Lebzeiten unentwegt neue Zellen gebildet und auch wieder vernichtet. Ein intaktes Immunsystem ist in der Lage hier so vorzugehen dass es zu keiner krankhaften Zellvermehrung kommt. Ein krankes nicht. Diese Sicht der Dinge gefällt mir. Und sie müsste das Vorgehen bei einer Behandlung bestimmen.
    Einfach hier einen Generalangriff mit Gift starten ist so als würde ich in meinem Haus Ungeziefer entdecken und als Abhilfe das Haus niederbrennen. Dann sind die Ungeziefer weg. Das Haus aber auch. Das ist meines Erachtens Chemotherapie. Vor ein paar Jahrzehnten waren die Mittel noch weit konzentrierter und da sind die Leute reihenweise an dieser “Therapie” gestorben.

  75. #77 Johannes9126
    30. April 2013

    @ thiassos
    Tumor nur eine Folge eines nicht richtig funktionierenden Immunsystems? Quatsch. Man versteht heute auf molekularbiologischer und proteinbiochemischer Grundlage genug von Tumorentstehung, um zu wissen daß die von Dir genannte Sichtweise Blödsinn ist. Und bei weitem werden Tumore nicht immer vom Immunsystem bekämpft, zum einen wegen ihrer Ähnlichkeit zu normalen Körperzellen, zum anderen auch wegen ihrer evolutionären Anpassungsstrategien, dem Immunsstem aktiv entgegenzuarbeiten.
    Also: man kann Tumore heilen, indem man sie vollständig aus dem Körper entfernt. Die einzige Frage ist, ob das im jeweiligen Fall gelingt.

    “Diese Sicht der Dinge gefällt mir.”
    Dumm nur daß sich die Realität nicht danach richtet, wie wir sie genre hätten.

  76. #78 Seb Sebsensen
    30. April 2013

    @ thiassos

    Ok, du hast überhaupt nichts begriffen, gell?
    1. Wieso ist es zynisch Gift zu verabreichen, wenn es die einzige Chance ist UND der Patient diese Möglichkeit wahrnehmen möchte? Und wo hat jemand das behauptet so dass du zustimmen kannst?
    2. In ausreichender Menge ist alles tödlich.
    3. Dass früher (womöglich) Fehler gemacht wurden bevor eine Behandlungsmethode auf heutigem Stand angekommen ist ist ein Beleg wogegen/wofür?

    Es ist hier zu wenig Platz um genau auszuführen warum….

    Oh wie überraschend. Mit der Ausrede für mangelnde Beweise ist ja wirklich noch nie jemand gekommen. Zu wenig Platz in der nach unten offenen Kommentarspalte, Hut ab. Und auch die Bekannten und Verwandten fehlen nicht. Schön.

    Diese Sicht der Dinge gefällt mir

    Das das Leben rettet bezweifle ich und ich meine zu Recht.

    Es lebt sich einfach mit deaktiviertem Hirn, hmm? Manchmal hätte ich das auch gerne, dass die Welt ausschließlich so funktioniert wie ich es mir wünsche und verstehe.

    Depp.

  77. #79 Johannes9126
    30. April 2013

    @ thiassos
    “z.B. bei J.C. Burnett der nachweislich immer wieder Fälle von Brust-Tumoren mit Homöopathie geheilt hat, findet sich diese Sicht der Dinge.”

    Mal wieder der klassiche Fall von “Ich habe eine Operation, Chemo, Bestrahlung und Homöopathie bekommen, aber die Homöopathie hat mich geheilt”-Bullshit?

  78. #80 Verwundert
    30. April 2013

    @blubber

    Nicht immer so egozentrisch nur an sich selbst denken. Bei der Homöopathie wird sehr viel Geld verdient und auch Steuern generiert. Der Finanzminister hat eine große Freude daran. Auch an den Folgekrankheiten, die ja wieder das BIP positiv beeinflussen. Für Ärzte ist die Homöopathie der echte Knaller, weil keine Standards definiert sind und folglich auch keine nervigen “Kunstfehlerprozesse” geführt werden müssen. Ausserdem bekommt ein geschädigter Patient kein Schmerzensgeld, weil in der gesamten “Alternativen” Szene jeder machen kann, was er möchte.

    Es hat also nur Vorteile.

    Außer für Patienten (aber das ist nicht soo wichtig).

  79. #81 JaJoHa
    30. April 2013

    @thiassos
    Wie gut, das es hier auch einen Biologen gibt, der über Krebs schreibt.
    Hier geht es um Eingriffe ins Immunsystem, die T-Zellen gegen Krebs einsetzen
    http://scienceblogs.de/bloodnacid/2012/12/21/kurz-notiert-assassins-creed-fur-t-zellen/
    Und hier, was Krebszellen ausmacht
    http://scienceblogs.de/bloodnacid/2013/01/11/was-ist-krebs-unempfindlichkeit-gegen-wachstumshemmung/

    Übrigens, Homöopathie ist das Prinzip, ich bitte das Ungeziefer zu verschwinden und hoffe. Wenn es mehr wird interpretiere ich das so, das irgendjemand das Ungeziefer ja abholen muss. Wenn das Haus zusammenbricht, dann war es ein Fehler des Architekten.

    Und was verwendet denn die Homöopathie nochmal? War da nicht auch Arsen,Quecksilber,Tollkirsche und Blei bei ? Oder sind die neuerdings überhaupt nicht giftig…

  80. #82 thiassos
    30. April 2013

    @ Johannes9126

    Wisch Dir den Schaum vom Mund.
    Du bist ein verbohrter Ideologe. Das ist schon länger her.
    Da hat es diese Methoden noch gar nicht gegeben. Die Leute haben nur Homöopathie bekommen. Also entweder
    hat es die Natur gemacht oder die Homöopathie.
    Eine andere Möglichkeit gibt es hier nicht.

  81. #83 thiassos
    30. April 2013

    @ JaJoHa

    Homöopathie versucht dieses Immunsystem wieder herzustellen. Gelingt eher selten aber zumindest so oft dass es zweifelsfrei erwiesen ist dass es nichts anderes war als das.
    Die Ursubstanzen der Homöopathie sind z.T. starke Gifte . Richtig. Nur sind die Dosen so gering, dass ein Schaden nahezu ausgeschlossen werden kann. Das ist übrigens auch der Zweck der Übung.

  82. #84 JaJoHa
    30. April 2013

    @thiassos
    Leider soll das Verdünnen die Wirkung steigern…
    Die Erfolgsquote würde uns alle hier sehr interessieren und genug Statistik als Beleg haben. Solange du hier keine belastbare Studie bringst, z.B. das Homöopathie einen (messbaren) Effekt auf die Immunreaktion hat, stellst du einfach nur Behauptungen an und beleidigst Leute. Das ist extrem schlecht für die Glaubwürdigkeit.
    Kleine Info: Bei einem 3 sigma Effekt werden die Leute hier aufmerksam, wenn du 5 sigma schaffst (sofern da keine systematischen Fehler drin sind) bist du auf der sicheren Seite.

  83. #85 HofRob
    30. April 2013

    logische Fehlschlüsse

    Wir müssten dann heute bald alle durch haben oder, thiassos? Ich glaub schön langsam einige Volkschüler könnten Sie in einer Diskussion auseinander nehmen. Mir kommt vor, dass sie oft im nächsten Satz schon wieder vergessen was sie vorher gerade getippt haben.

    Keinerlei Logik. Keine Zusammenhänge. Wirre Vorwürfe. Anekdoten. Die andern sind verbohrt usw. Dauernd schweifen Sie auf die persönliche Ebene ab.

    Dann wär’ da noch die Taliban Wissenschaft. Leute versuchen ihnen Dinge zu erklären die Sie offensichtlich nicht wissen. Und das veranlasst sie zu einem Vergleich mit Fundamentalisten?

    Wenn sie Aufklärung und offenen Informationsaustausch mit Unterdrückung verwechseln haperts irgendwo ganz massiv. Vielleicht könnte aber ein Besuch in Afghanistan ihnen die Augen öffnen. Weil was so ein Regime für die Bevölkerung bedeutet hat ihnen wohl auch noch niemand geflüstert.

    Grauslich.

  84. #87 Anwalts_Liebling
    30. April 2013

    @Thiassos:
    Deine Beiträge sind einfach das letzte und normal bin ich nie ad hominem – aber würdest du mir im Büro gegenüber sitzen, würde ich dich einfach rauswerfen. Was du hier treibst, ist fast schon vorsätzliche Körperverletzung. Wohl wissend, das die dämlichen Kugeln nichts bewirken, machst du hier massiv Werbung, das man sagen kann, das du wohl der Pharmareferent von Heel sein könntest oder einer der anderen Firmen. Das die HP NICHT hilft, durfte ich bei meiner Mutter erleben, die auf Anraten ihres Hausarztes (Dr. med.!!) und gegen die des Onkologen ihre Chemo abgesetzt hat (der Brustkrebs war praktisch geheilt) und dafür Mistelzeugs genommen hat und dazu Homöopathie-Mist. Der Rest ist nur traurig. Ich wohne mehrere 100km entfernt und habe mich geweigert zu kommen – irgendwo sind Grenzen. Und das erzählst du mir deinen Blödsinn? Erzähl das dem Sack Reis im Grossmarkt

  85. #88 Basilius
    30. April 2013

    Ich habe jetzt nicht genau gelesen, was thiassos (aka, Wilfert, aka Guido, etc.) dieses mal so geschrieben hat. Es dürften haargenau der gleiche Unsinn und dieselben Unverschämtheiten gewesen sein, mit denen er die Science-Blogs schon seit Jahren beglückt.
    Nett finde ich, daß sich wieder einige finden, die ihm mit Engelsgeduld seine logischen Fehler erklären und versuchen seine Vorurteile auszuräumen. Die sich durch seine persönlichen Angriffe und seine Pauschalverurteilungen nicht irritieren lassen und trotzdem versuchen seine Wissenslücken zu schließen, auch wenn offensichtlich ist, daß ihn diese Hilfestellungen noch nie interessiert haben.
    Ich habe schon lange aufgegeben mit Ihm zu diskutieren, aber daß sich immer wieder andere finden, die für all die stummen Mitleser die Argumente aufs Neue hinschreiben – das finde ich toll!
    Danke an Euch alle.
    ^_^

  86. #89 rolak
    30. April 2013

    haargenau der gleiche Unsinn

    Das kannst Du so nicht sagen, Basilius: Im Detail variieren die Formulierungen dezent. Deswegen sehe ich dergleichen Aktivitäten als vergleichbar mit dem Wackelvogel, immer das gleiche Muster jedoch nicht identisch im Ablauf. Nur das Analogon zum Hochschieben, also zum Energie-ins-System-pumpen — das ist mir ein Rätsel.

  87. #90 sumo
    30. April 2013

    rolak, das kann man recht einfach erklären: Bei HP-Gläubigen wird auch Energie potenziert, also wird durch immer weniger Energie immer mehr…..

  88. #91 Dietmar
    30. April 2013

    @Wilfert-Guido-thiassos:

    Was heisst hier zack, zack. Spinnst Du?

    Und? War klar: Keine Belege. Wieder einmal. Nur Gelaber. Wieder einmal.

  89. #92 Dietmar
    30. April 2013

    @blubber:

    Meine Homöopathin hat das tatsächlich auch behauptet.

    Das heißt eigentlich nichts. Oder ist das der Stand der homöopathischen “Wissenschaft”? Mir ist ein Homöopath begegnet, der mir erklärte, der Diabetes Typ 1 eines meiner Familienmitglieder sei durch Ekelerfahrung in der frühkindlichen Phase entstanden. Wahrscheinlich habe das Kind die Eltern nackt gesehen. Ist das auch Stand der Homöopathie?

    Die spinnen sich doch alle etwas zurecht.

  90. #93 Liebenswuerdiges Scheusal
    30. April 2013

    Was ich mich ja, seit ich in den hierblogs geschriebenen Beiträgen lese, immer wieder frage ist: Wo sind die, durch Homöopathie, Kinesiologie, Energethik, TCM oder was auch immer geheilten Krebskranken eigentlich.

    Ich lese immer nur von den toten Freunden, die an der Chemotherapie krepiert sind und den lebenden die durch die “komplementärmedizinischen” Behandlungen von ihrem Krebs geheilt wurden.

    Ich hab noch nie, und ich hab einige Jahre der Diskussion hier nachgelesen und auch einige der Oskurantistenblogs eine zeitlang verfolgt und nicht einmal jemanden gefunden der geschrieben hätte:”Mein Krebs ist durch Homöopathie oder welches auch immer komplementärmedizinisches Verfahren geheilt worden”.

    Es sind immer nur die Freunde, Familienangehörigen, Bekannte der Verteidiger der Scharlatanerie, nie die tatsächlich geheilten, die sich äussern.

    Und deshalb behaupte ich, Schreiber wie thiassos sind in erster Linie zynische Lügner, die nur ihren Claim nicht versiegen lassen wollen.

  91. #94 Adent
    30. April 2013

    Wenn man das was der widerliche HP-Adept Thiassos sich hier im Thread zusammenphantasiert und was für haarsträubenden Unsinn er versucht als wahr zu verkaufen könnte man schon den Eindruck bekommen er ist ein Hehler der HP-Industrie. Genauso wie Drogendealer ist er dabei am untersten Ende der menschlichen Gesellschaft angekommen und hält sich wahrscheinlich noch für einen Helden. Widerlich und ekelerregend solche Typen.

  92. #95 JaJoHa
    30. April 2013

    @Liebenswuerdiges Scheusal
    “Es sind immer nur die Freunde, Familienangehörigen, Bekannte der Verteidiger der Scharlatanerie, nie die tatsächlich geheilten, die sich äussern.”
    Das kommt daher, das du die Aussagen, die beim Beschwören von Geistern rauskommen nicht als wahr akzeptierst, weil die Patienten an der “Erstverschlimmerung” gestorben sind.

    Man könnte ja behaupten, das die Zuckerkügelchen ja den Krebs vernichten, indem sie den “Wirt” durch den Krebs sterben lassen. Infolge dessen sterben die Krebszellen ja auch, nur hat man davon nichts. Aber nach der Definition ist auch Hochspannung oder der Besuch beim Scharfrichter eine Maßnahme gegen Krebs…

  93. #96 Liebenswuerdiges Scheusal
    30. April 2013

    Und noch eine Anmerkung, thiassos.

    Ein, in der Zwischenzeit verstorbener, Kollege der um 1998 an Krebs erkrankte wurde mittels Chemotherpie erstmals geheilt. Laut seiner eigenen Aussage hat er zusätzlich “zigtausend Euro für andere heilmethoden und heilverfahren ausgegeben”.

    Zehn Jahre später starb er an Pfeifferschen Drüsenfieber.
    Mag sein, dass ihm die Chemotherapie nur zehn Jahre gebracht hat, die “komplementärmedizinischen” Massnahmen haben ihm jedenfalls gar nichts gebracht.

  94. #97 Themios
    30. April 2013

    @thiassos
    Der einzige verbohrte Ideologe hier bist du. Kann man sehr deutlich aus jedem deiner Kommentare herauslesen, denn dir geht es nur um die Verbreitung deiner Meinung, die mit religiösen Eifer, aber ganz sicher nicht mit einer stringenten Argumentation versuchst zu verteidigen. Sachlichkeit, wissenschaftliche Standards etc. spielen für dich keine Rolle. Nur subjektive Erfahrungen und blinde Behauptungen.

    Lustig finde ich ja immer, wenn du etwas von “nachweislich” faselst, aber dich grundsätzlich weigerst solide Studien und Belege dafür anzuführen.

    Ganz ehrlich, wenn man deine ganzen Pamphlete so durchliest, solltest du dringend mal einen Arzt aufsuchen – allerdings einen für Neurologie.

    Im übrigen hat Churchill das Statistik-Zitat, auf das du oben anspielst, nie gebracht, das war das Ergebnis von Nazi-Propganda. So viel zum Thema Grundbildung bei dir.
    (http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Veroeffentl/Monatshefte/PDF/Beitrag04_11_11.pdf)

  95. #98 Liebenswuerdiges Scheusal
    30. April 2013

    @JaJoHa

    Sarkastisch aber treffend.

    Ich hab übrigens noch eine Anekdote. Ich hab eine Tante die erkrankte mit 50 an Brustkrebs, links, Behandlung nach medizinischen Standards, genesen. Mit 70 wieder Brustkrebs, rechts, erst homöopathisches herumgeeiere, fast wärs zu spät gewesen, und dann doch wieder die harte Tour. Heute ist sie 75, singt wieder in ihrem Chor und fährt einmal im Jahr mit meiner Mutter irgendwo in der Welt herum.

  96. #99 Dietmar
    30. April 2013

    erst homöopathisches herumgeeiere, fast wärs zu spät gewesen, und dann doch wieder die harte Tour.

    Dieser “Heilpraktiker”-Mist ist so saugefährlich!

  97. #100 Schlotti
    30. April 2013

    @Basilius:

    Ich habe jetzt nicht genau gelesen, was thiassos (aka, Wilfert, aka Guido, etc.) dieses mal so geschrieben hat. Es dürften haargenau der gleiche Unsinn und dieselben Unverschämtheiten gewesen sein, mit denen er die Science-Blogs schon seit Jahren beglückt.

    Das würde ich jetzt nicht so ohne weiteres unterschreiben.

    Sicherlich ähneln sich die “Argumente” der von Dir genannten Blitzbirnen auffallend. Gleichwohl kann man meiner Meinung nach daraus nicht den Schluß ziehen, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt. Dazu gibt es viel zu viele Trottel, die alle gleich “argumentieren”.

    Nett finde ich, daß sich wieder einige finden, die ihm mit Engelsgeduld seine logischen Fehler erklären und versuchen seine Vorurteile auszuräumen. Die sich durch seine persönlichen Angriffe und seine Pauschalverurteilungen nicht irritieren lassen und trotzdem versuchen seine Wissenslücken zu schließen, auch wenn offensichtlich ist, daß ihn diese Hilfestellungen noch nie interessiert haben.

    Es ist völlig in Ordnung, wenn man nach Jahren des Streites mit unsäglichen Dummköpfen Personen mit anderer Meinung irgendwann mal die Schnauze davon voll hat, gegen diese Pfeifen selbsternannten Genies mit vernünftigen Argumenten vorzugehen. Dies empfinde ich in der Tat auch so!

    Aber mitunter kommen hier ja auch Leute an, die die Erfahrung noch nicht gemacht haben, dass man mit Rindviechern nicht vernünftig diskutieren kann.

    Die sollten dann doch schon auch ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen…

    In diesem Sinne wünsche ich der gesamten Gemeinde, abgesehen von den Deppen, einen schönen ersten Mai… :wink:

  98. #101 Adent
    1. Mai 2013

    @LS und Dietmar
    Ich hab auch noch ein paar Anekdoten. Meine Schwägerin hatte mit 20 Lymphdrüsenkrebs, durch Chemo geheilt ist bis heute (20 Jahre später nicht wieder aufgetreten), vor 5 Jahren hatte sie dann Brustkrebs, Chemo, weg (wir drücken natürlich die Daumen). Mein Schwager mit 18 Jahren Hodenkrbes, durch Chemo geheilt, er ist heute 55. Ein Kollege mit 24 Darmkrebs, sein Chef hat ihm allen Ernstes vorgeschlagen er kenne da einen Heilpraktiker, der würde den Krebs eingipsen und damit aushungern, zum Glück war der Kollege für sowas viel zu rational, also Chemo und OP, er ist heute 52 ist also 28 Jahre her. Ein anderer Kollege mit knapp 50 Nierenkrebs, beide Nieren befallen, von jeder wurde per OP und Chemo ein Teil gerettet, seit 6 Jahren lebt er wieder normal, braucht durch die beiden Teilnieren noch nicht mal Dialyse.
    Ich sage nur, ein dreifach hoch auf das was alles in der Medizin möglich ist.

  99. #102 Adent
    1. Mai 2013

    Nachtrag, ich nehme mal stark an, kann es natürlich nicht beweisen, daß all diese feinen Menschen heute tot wären wenn sie auf die Ratschläge von Thiassos oder anderen gemeingefährlichen Scharlatanen gehört hätten.

  100. #103 Meinolf Amekudzi
    Leimen
    1. Mai 2013

    Was für eine Reputation? Bei der Sendung “Fazination Glaube” ist diese spätestens nach der Sendung über die Evolution dahin gewesen, in der prähistorische, christliche Schöpfungsmythen zum Besten gegeben wurden.

  101. #104 thiassos
    1. Mai 2013

    @ Adent

    Viele von denen, die auf die Ratschläge der wissenschaftlichen Medizin hörten, sind tot, junger Freund.
    Das Einzige wogegen ich mich wehre ist die ideologische Stimmungsmache gegen jedwede alternative Sicht der Dinge.
    Und das kommt nicht von mir sondern von der vorwiegenden Zahl der Verfasser der Beiträge hier.

  102. #105 Dietmar
    1. Mai 2013

    @Guido-Wilfert-thiassos: Viele von denen, die auf die Ratschläge der Hahnemann-Ideologie hörten, sind tot, alter Schwafler. Wenn Du Dich gegen ideologische Stimmungsmache wehrst, wieso betreibst Du sie dann? Die Alternative zur Wahrheit nennt man Lüge oder Unwissenheit.

  103. #106 thiassos
    1. Mai 2013

    Mir hat vor ein paar Jahren ein Spezialist für Onkologie einer Züricher Klinik, den ich um Hilfe bat wegen einer Freundin, die an Krebs erkrankt war folgendes gesagt:
    Wir sind recht hilflos bei Krebs. Wenn man auf einem internationalen Experten-Kongress teilnimmt hört man dutzende Theorien darüber, keiner weiß wirklich genaues.
    Dem Patienten gegenüber treten wir anders auf.
    Die wollen einfach glauben, dass wir wissen, was wir tun.
    Der Mann war ein 100% er Schulmediziner. Und wurde für diese wahrhaftige Haltung kurz darauf von der Klinik geekelt.
    Von den Ideologen der Zunft, die es halt mit den Tatsachen nicht allzu genau nehmen.
    Weil Tatsache ist dass Krebs in vielen Fällen eine tödliche Krankheit ist, die trotz milliardenschwerer Programme
    nicht besiegt ist. Aber halt so manchem Professor Reputation und Reichtum bringt.
    Und das wollen sie sich halt nicht nehmen
    Und so kommt es zu Auswüchsen dieser Art : lassen.http://www.sueddeutsche.de/wissen/krebsbehandlung-wie-die-klinik-am-misserfolg-verdienen-kann-1.1171930

  104. #107 thiassos
    1. Mai 2013

    @ Dietmar

    Klar, und die Wahrheit ist in Deinem Besitz.

  105. #108 Dietmar
    1. Mai 2013

    Mir hat vor ein paar Jahren ein Spezialist für Onkologie einer Züricher Klinik … folgendes gesagt:

    “Vor ein paar Jahren”, “ein Spezialist”, “einer Züricher Klinik”. Wow. Wir erschauern. Und genau das wird er gesagt haben. Was Du jetzt schreibst. Authentischer geht´s ja wohl nicht! Du lügst. So einfach ist das.

    Klar, und die Wahrheit ist in Deinem Besitz.

    Na, in Deinem schon mal nicht, so viel ist klar …

  106. #109 Seb Sebsensen
    1. Mai 2013

    @thiassos: Mediziner ud Scharlatane sind bislang beide recht hilflos was den Tod angeht. Zwar sind Milliarden von Menschen bislang noch nicht tot, jedoch zeigen die Statistiken ein beunruhigenden Trend auf: Vermutlich wird es jeden mal erwischen.

    Für wie bescheuert hältst du deine Gesprächspartner eigentlich? Für eine Argumentation a la “aber es kalppt nicht immer” und “aber einer hat gesagt” hätte man mich schon damals im Kindergarten zurecht ausgelacht.

    Und wenn du weiterhin das Wort Schulmedizin verwendest um zu suggerieren, es gäbe eine weitere, so möge dich der Blitz beim Scheißen treffen. Auch wenn ich es nicht tue, glaubst du ja bestimmt auch an “Flüche” ;)

  107. #110 thiassos
    1. Mai 2013

    @ Dietmar

    Brauchst nicht zu erschauern. Es ist angenehm warm heute.
    Was bringt es wenn ich den Namen nenne. Du glaubst es ja eh nicht. Jedenfalls war er ein Spezialist für Onkologie und wurde in dieser Funktion von seiner Klinik zu den Kongressen seiner Branche
    in aller Welt gesandt. Und davon hat er berichtet.
    Ein anderer hätte womöglich was Anderes gesagt.
    Und hätte an der Klinik bleiben können.
    Und da kommt man halt auf die Idee, dass solche Leute es auch deshalb sagen.
    Mir haben immer Leute gefallen, die für die Wahrheit ein Risiko eingingen. Und trotz beruflichem Nachteil dafür einstanden. Die Mehrheit aber hängt ihre Fahne in den Wind.
    Das ist mir auch klar.

  108. #111 Dietmar
    1. Mai 2013

    @thiassos: Wenn das stimmt, und das war ein Arzt, der solchen unverantwortlichen Blödsinn redet, ist er zurecht rausgeflogen.

    Und mit “glauben” hat das eigentlich nichts zu tun: Du bringst keine Belege! Du behauptest nur und erzählst Anekdoten. Warum sollen Deine Anekdoten mehr Gewicht haben als die von Adent (die im Übrigen weit glaubwürdiger sind) oder meine eigenen Erlebnisse bei der Behandlung von Krebs Betroffener in Familie und Freundeskreis?

    Du erzählst unverantwortlichen, irreführenden, menschenverachtenden Blödsinn mit widerwärtig hartnäckiger Arroganz.

  109. #112 thiassos
    1. Mai 2013

    @ Seb Sebsensen

    Es ist schwer mit Fanatikern zu diskutieren.
    Schulmedizin ist ein blöder begriff, da hast Du recht.
    Weil es natürlich auch eine homöopathische Schule gibt und eine Akkupunkturschule und einige Weitere.
    Ja es gibt verschiedene Richtungen in der Medizin.
    Und verschiedene Ansichten und Theorien über Krankheiten
    und ihre Behandlung. Wie oben ausgeführt gibt es allein in der wissenschaftlichen Medizin unter den sogenannten Top-Experten Dutzende verschiedener Theorien über den Krebs z.B. Und sie haben ihre Erfolge und Misserfolge. Und sie sollen auch nebeneinander existieren können.
    Und es soll den Menschen überlassen bleiben, die für sich passende auszuwählen.
    Weil die Zeit wo es nur ein Volk, ein Reich und einen Führer gab, Gott sei Dank vorbei ist und auch nicht wiederkehren soll.

    enein

  110. #113 noch'n Flo
    Schoggiland
    1. Mai 2013

    @ Dietmar:

    Vergiss es! Von thiassos/Wilfert/Guido bekommt man keine Belege, dazu lässt sich seine Hohlheit nicht herab. Es kommen ewig dieselben Anekdoten und meist sogar haargenau dieselben Formulierungen.

    Ich habe mittlerweile aufgehört, mit ihm zu diskutieren. Lohnt nicht, kostet nur Zeit, mit der man sehr viel Besseres anfangen kann.

  111. #114 Dietmar
    1. Mai 2013

    @noch´n Flo: Ich habe bis gerade eben meine Buchführung gemacht. Das ist nicht besser … :-(

    (Finanziell schon, aber diese Arbeit …)

  112. #115 Liebenswuerdiges Scheusal
    1. Mai 2013

    @JaJoHa

    Wo, bitte wo, in Europa, findet man heute noch einen qualifizierten Scharfrichter ;-) .

  113. #116 Konfuse
    1. Mai 2013

    Mir hat vor ein paar Monaten ein Spezialist für Onkologie einer Klinik am Comer See, den ich um Hilfe bat wegen einer Bekannten einer Verwandten, die an Krebs erkrankt war folgendes gesagt:
    Wir sind recht hilflos bei Krebs. Wenn man auf einem internationalen Experten-Kongress teilnimmt hört man dutzende Theorien darüber, keiner weiß wirklich genaues.
    Dem Patienten gegenüber treten wir anders auf. Die wollen einfach glauben, dass wir wissen, was wir tun.
    Der Mann war ein 100%iger Homöopath. Und wurde für diese wahrhaftige Haltung kurz darauf von der Klinik geekelt. Von den Ideologen der Zunft, die es halt mit den Tatsachen nicht allzu genau nehmen.
    Weil Tatsache ist, dass Krebs in vielen Fällen eine heilbare Krankheit ist, die aufgrund milliardenschwerer Programme gut behandelbar ist.

  114. #117 rolak
    1. Mai 2013

    wo in Europa

    Da gibt es auch anderswo Probleme, Liebenswuerdiges Scheusal.

    Und Thiassos hat wieder ne Telefonzelle gefunden.

  115. #118 Adent
    1. Mai 2013

    @Thiassos
    Ja, so kann man es auch drehen, ich sage dazu nur, alle die im Falle von schwerwiegenden Krebserkrankungen auf HP-Scharlatane hörten sind tot wenn dies mehr als 5 Jahre her ist.

  116. #119 Adent
    1. Mai 2013

    @Thiassos
    Achso und das junger Freund kommt dann von einem 70jährigen oder für wie alt hältst du mich?

  117. #120 Seb
    1. Mai 2013

    Und Thiassos hat wieder ne Telefonzelle gefunden.

    falls du den Beitrag von “Konfuse” meinst: Lies ihn nochmal, er unterscheidet sich etwas vom Original ein paar Postings weiter oben ;)

  118. #121 s.s.t.
    1. Mai 2013

    @noch’n Flo

    Ich habe mittlerweile aufgehört, mit ihm zu diskutieren. Lohnt nicht, kostet nur Zeit, mit der man sehr viel Besseres anfangen kann.

    In der Tat. Vergebene Liebesmüh. Selbst bei Anekdoten akzeptiert er nur die seinigen, daher steuere ich auch keine eigene bei, bei denen Big-Pharma mit phöser Chemie Krepps ausgetrieben hat.

    Na ja, Wilfert = Wilfart = will fart. Heute so wie gestern und wie morgen.

  119. #122 thiassos
    1. Mai 2013

    @ adent

    Ein Arzt, der einem Krebskranken verspricht ihn heilen zu können ist eher ein Schwindler. Das gilt für alle Arten von Medizin. Trotzdem ist es in der Homöopathie immer so oft gelungen, dass man Zufall mit großer Sicherheit ausschließen kann.
    Der Unterschied der Behandlung ist hauptsächlich der dass in der wissenschaftlichen Medizin ganz eindeutig gegen den Grundsatz des “primum nihil nocere” verstoßen wird.
    Das wird heute den Patienten auch mehr oder weniger deutlich gesagt Die Situation ist soweit besser geworden als in den Anfängen der Chemotherapie, in der so hohe Dosen eingesetzt wurden, dass die Patienten oft an der Therapie starben.
    Ich finde es in Ordnung wenn man dem Patienten klar und deutlich über die Wirkungen der Chemo aufklärt.
    Dass sie selbst krebserregend sein kann und dass sie einen schweren Angriff auf den Organismus darstellt.
    Wenn er es dann noch will dann soll er es haben.
    Es gibt in der Medizin die einzigartige Situation, dass man
    vorher unterzeichnen muss, mit der Therapie einverstanden zu sein im Falle von Misserfolg oder Schäden keine Schadensansprüche zu stellen. Wenn ich das in meinem Beruf verlangen würde, würde man mich auslachen.
    Ich bin voll verantwortlich für das was ich anrichte. Und kriege nur für die erfolgreiche Arbeit bezahlt.
    Insofern ist die Medizin ein Eldorado für Schwindler aller Art.
    Was aber auch besser geworden ist in den letzten Jahren seit sich die Gerichte für die Branche mehr interessieren und besonders den Pharmakonzernen auf die Finger schauen.
    Es gibt doch kaum einen Monat in dem man nicht über Ausgleichszahlungen für angerichtete Schäden, gefälschte Studien, wirkungslose Mittel mir Milliardenumsatz u. ähnliches lesen kann.
    So gut kann also diese Medizin nicht sein, wenn von einem Mittel tausende Patienten Schaden erleiden können.
    Meiner Ansicht nach ist das auch ein Verdienst der anderen Medizinrichtungen die seit Jahrzehnten klar darauf hinweisen

    Das ist doch Beleg genug um gegenüber diesen angepriesenen Segnungen skeptisch zu sein.

  120. #123 Theres
    1. Mai 2013

    Aktion gegen Blabla – mit Studien, bzw. Links zu ihnen, falls ich mich mal eben kurz melden dürfte :)
    http://blog.psiram.com/2013/05/astral-quantenbeschrankt-schon-wieder-homoopathie-sorry

  121. #124 Bullet
    2. Mai 2013

    @Meinolf (#103):

    Was für eine Reputation?[...]

    Schön vorsichtig mitm plagiiern hier, ja?

  122. #125 JaJoHa
    2. Mai 2013

    @Liebenswuerdiges Scheusal
    Verdammt. Da hst du Recht, das ist ein ausgestorbener Beruf. Aber den hier gibt es noch http://de.wikipedia.org/wiki/State_Electrician
    Könnte man sicher einen aus Amerika “anfordern”

    @thiassos
    Daten mit 3 \sigma Effekt bringen, dann bin ich gewillt, die Aussagen als wahrscheinlich real anzuerkennen. Vorher nicht. Vermutlich bin ich mit dieser Einstellung hier nicht allein

  123. #126 thiassos
    4. Mai 2013

    Wie kann es sein, dass Pharmakonzerne zu Milliarden Entschädigungen wegen erwiesener Schädigung von tausenden Patienten verurteilt werden, wenn ihre “Medikamente”
    doch nach höchsten wissenschaftlichen Kriterien getestet werden und ein strenges Zulassungsverfahren durchschreiten müssen. Hier kann doch was nicht stimmen. Irgendwer lügt hier.

  124. #127 Improvisation No.1
    5. Mai 2013

    [...] hard coded Science zu gönnen. Quasi essentiell die Tage – an denen der BR sich erdreistet übelsten Homöopathie-Schund ins Abendprogramm zu packen – ist das hervorragende APA-Dossier Heiße Luft mit Quanten (via [...]

  125. [...] Faszination Unwissen, Kritisch gedacht am 27. April [...]

  126. #129 Clemens (der Ungläubige)
    5. Mai 2013

    @thiassos
    Klar, man braucht ja nur die Krebsstatistik anzusehen, um heraus zu finden, dass Krebs nicht zu den immer heilbaren Krankheiten gehört. So wie AIDS und noch ein paar andere.
    Die Krebserkrankungen nehmen mit zunehmenden Alter zu, die Menschen werden älter, also gibt es auch mehr Krebs. Die Heilungschancen haben sich kontinuierlich verbessert, aber ab einem bestimmten Stadium sieht es schwieirg aus. Ja, so ist das. Was ist daran jetzt neu oder irgendwie bemerkenswert?

  127. #130 Ute
    München
    7. Mai 2013

    Falls jemand Interesse hat:

    Dr. Norbert Aust, Autor des Buches “In Sachen Homöopathie: Eine Beweisaufnahme” hat einen privaten Blog ins Leben gerufen, der sich speziell mit Studien zur Homöopathie und anderen angeblichen Beweisen möglichst sachlich und fundiert auseinander setzen soll. Beginnen möchte er mit den Studien, die im hier diskutierten BR-Beitrag genannt wurden; sein erster Blog Beitrag bezieht sich auf die Dtudie von H. Frei. Hier der Link:

    http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/Blog/

    Sein Buch habe ich gelesen, das war jedenfalls sehr detailiert. Unter anderem wurden darin die Mängel der Studien von Chikramane und Rey gut herausgearbeitet.

    Grüße

  128. #131 Spritkopf
    8. Mai 2013

    Danke für den Link, Ute. Werde ich heute abend mal gründlich lesen.

  129. #132 Ute
    8. Mai 2013

    Herr Aust hat die Adresse noch einmal etwas geändert, deshalb hier noch einmal der neue Link

    http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/blog/

  130. #133 rolak
    8. Mai 2013

    Adresse noch einmal etwas geändert

    Soll das hei0en, dies war nicht das erste Mal, Ute? Jedenfalls ein netter Service von Dir.

  131. #134 Ute
    München
    9. Mai 2013

    Dr. Austs Blog ist noch im Entstehen, wie man gleich sieht, wenn man einmal hinklickt. Er macht so etwas zum ersten mal und da mag es noch ein paar Anlaufschwierigkeiten geben…

    Auf Herrn Austs Buch bin ich vor ein paar Monaten durch eine Diskussion auf amazon aufmerksam geworden. Das ist er übrigens:

    http://www.badische-zeitung.de/kritik-an-homoeopathie-die-gleiche-wirkung-wie-zucker

    Mir gefällt sein Ansatz, systematisch Studien, die einem in Diskussionen von Homöopathen und Homöopathiefans regelmäßig als Beweis für die Wirksamkeit präsentiert werden, wirklich fundiert auf Stichhaltigkeit, Signifikanz, Mängel und schlichtweg unhaltbare Aussagen zu untersuchen. Für Diskussionen habe ich tatsächlich schon viel von ihm brauchen können – es sind ja doch immer wieder dieselben alten “Pappenheimer”, die einem da präsentiert werden.

    Ideal fände ich, wenn sich sein Blog, wenn er erst einmal richtig läuft zu einer Art Nachschlagewerk für Studien und angebliche Belege zur Homöopathie entwickeln könnte, auf den man dann zurückgreift, wenn man von Bekannten (oder wie hier in einer Fernsehsendung) dann “Beweise” vorgelegt bekommt. Ob das so sein wird, hängt bestimmt auch von der Resonanz ab, die er bekommt. Deswegen mein Verlinken hier ;-)

    Seinen Artikel zur Frei-ADHS-Studie finde ich sehr gut, auf seine Analyse zu den Baumgartner-Wasserlinsen bin ich gespannt, nicht zuletzt, weil ich ihm meine eigene Stellungnahme der Baumgartner-Studien zugeschickt habe.

    Grüße

  132. #135 Wiener
    15. Mai 2013

    Die haben beim BR tatsaechlich sowas auf ihrer Seit! Ohwe….

    http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/gestaltung/homoeopathie-reisen-reiseapotheke100.html

  133. #136 Wiener
    15. Mai 2013

    Oder hier: http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/gestaltung/homoeopathie-startseite-neu100.html
    “Auch bei schweren Erkrankungen wie akuter Mittelohr-Entzündung, Auto-Immun-Krankheit der Blutplättchen und Magen-Darm-Grippe wirkt die Homöopathie. ”
    Wenns nicht so traurig waere…

  134. #137 Wiener
    15. Mai 2013

    Oder hier bei “Tips und links”: http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/gestaltung/homoeopathie-links-tipps104.html
    Keine einzige kritische Seite. Reine Propaganda.

  135. #138 HofRob
    15. Mai 2013

    Sorry, dass hier so viele Kommentare hängen geblieben sind. Ich hab die Kommentarübersicht dauernd im Blickwinkel, aber nicht den Spamfilter. Dieser ist hier offensichtlich Amok gelaufen.

  136. #139 Wolf
    25. Mai 2013

    http://www.zdf.de/Abenteuer-Forschung/Wer-heilt-hat-recht-22854756.html

    Lesch zum Thema. Der Schlusssatz ist ganz nett. Ob Lesch beim BR vielleicht irgendwelchen Einfluß hat?

  137. #140 HofRob
    26. Mai 2013

    Ich glaub, dass das in den Öffentlich-rechtlichen ziemlich demokratisch zu geht. Also Lesch wird wohl weiterhin, wie auch in diesem Video, aufklären. Aber dass er versucht jemanden abzusägen weil derjenige keine Ahnung hat, geht dann vermutlich zu weit.

    Man kann nur hoffen, dass die Versuche, mehr naturwissenschaftlicher Grundbildung unters Volk zu bringen, so weit fruchten, dass diese Quacksalber und ihre Missionare mehr oder weniger von selbst verschwinden.

    edit: Danke für den Link übrigens! Schön zu sehen, dass auch Harald Lesch diese Themen mitverfolgt.

  138. #141 Wolf
    26. Mai 2013

    Wer spricht denn von absägen? Ermuntern endlich zuzugeben das da Scheiße gebaut wurde und vielleicht auch dazu, zur aktuellen Sendung einen Nachsatz zu produzieren. So wie es eine seriöse Zeitung nach der Publikation einer Ente tun würde.

  139. #142 kathrin
    26. Mai 2013

    Es geht ja nicht um einzelne Personen, sondern darum, dass OeRR mit Steuermitteln finanziert Unfug verbreitet – ähnlich wie die Broschüre des Umweltamtes, in der diese in die Klimadebatte steuernd eingreifen will.

  140. #143 HofRob
    26. Mai 2013

    Ja, aber es sind ja einzelne Personen die diesen Unfug verbreiten. Wie soll man das denn sonst verhindern?! “Absägen” muss ja nicht gleich “kündigen” bedeuten. Er könnte sich ja theoretisch nur dafür stark machen, dass diejenigen nicht mehr so frei arbeiten können wie sie das jetzt gerade tun.

    Und eine Entschuldigung find’ ich persönlich auch nicht zielführend. Aber das seht ihr vielleicht anders. Mir wär’s lieber wenn etwas getan wird, damit solche Propaganda Reportagen in Zukunft einfach nicht mehr vorkommen.

  141. #144 kathrin
    26. Mai 2013

    Der Fisch stinkt vom Kopf – in erster Linie sind es die Programmverantwortlichen, die Sendungen absegnen und einkaufen. Sie entscheiden, was durchgeht und was nicht, sie bieten Raum fuer allerlei Krudes (was ja auch so produziert wird)

    • #145 Stefan W.
      http://demystifikation.wordpress.com
      26. Mai 2013

      Programmverantwortliche die zu doof sind, oder die falsche Einstellung haben, sind ein ernsthaftes Problem. Ein noch größeres Problem wäre ein Wächterrat der bestimmt was gut und richtig ist.

      • #146 HofRob
        27. Mai 2013

        “Wächterrat” ist irgendwie negative Rhetorik die dann auch wieder nichts bringt, meiner Meinung nach.

        Wenn so ein Rat demokratisch gewählt wird oder sich irgendein nicht-Wissenschaftler diese Leute aussuchen kann wird das nicht funktionieren. Aber ich glaube schon, dass wenn das entsprechend organisiert wird, gelingen kann. Ein bisschen Demokratie (wie auch auf der Uni zB) sollte schon bleiben, aber grobe Schnitzer könnten so glaube ich gut verhindert werden.

        Im konkreten Fall könnte ich mir vorstellen, dass so ein wissenschaftlicher Beirat einfach fordern hätte können, dass der Beitrag ausgewogener gemacht werden muss. Ganz verhindern wird man es nie, aber diese Sendung war ja jenseits von Gut und Böse. Ein bisschen Nachbessern hätte da schon viel gebracht.

  142. [...] Im länglichen Streit um die Homöopathie hatte es zuletzt zwei Dokumentationen im TV gegeben: die eine bei 3sat (“Homöopathie – Heilung oder Humbug?”, eher ausgewogen, Kritik von Seiten der Homöopathen hier), die andere beim Bayerischen Rundfunk (“Homöopathie – Medizin oder Mogelpackung”, eher pro Homöopathie, Kritik dazu von Seiten der Homöopathiekritiker hier, hier und hier). [...]

  143. [...] wie etwa bei dieser Reportage vom Bayerischen Rundfunk, deren Inhalte schon gar als peinliches Unwissen kritisiert [...]

  144. [...] Faszination Unwissen im Bayerischen Rundfunk, Kritisch gedacht am 27. April [...]

  145. #150 hartmut
    6. November 2013