MISSION ACCOMPLISHED!

Vor zwei Wochen erst hatte ich im profil-wissen über den unsäglichen Versuch der Homöopathie-Lobby geschrieben, ihr geistloses Gelaber über geistartige Kräfte in Zuckerkügelchen als “wissenschaftliche” Lehre an die Unis zu bringen. Die Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) hatte genau das in Form der Traunsteiner Homöo-Akademie versucht, die ein BSc-Studium der Homöopathie ab Herbst 2014 angekündigt hatte. Die formale Genehmigung aus Berlin war schon durch, die Akkreditierung im Gange, der Traunsteiner (nunmehr Ex-) Bürgermeister frohlockte. Energischer Widerstand kam von einer kleinen aber beharrlichen Gruppe engagierter Homöopathiekritiker der GWUP, die sich virtuell um Norbert Aust geschart hatten, die zuständigen Behörden angemessen sekkierten und Journalisten mit Informationen versorgten.

Was genau letztlich der ausschlaggebende Grund für die heute Nachmittag (bzw. schon gestern Abend) publik gewordene Einstellung des Kugerl-Studiengangs war, wissen wir noch nicht. Der Präsident der SHB schweigt nämlich. Man darf also nach Lust und Laune spekulieren: Haben sich zuwenige zahlungskräftige “Studenten” anlocken lassen? Haben sich keine seriösen Dozenten gefunden, die für ein paar Tausender ihren Ruf ins Klo spülen lassen wollten? War die Akkreditierungsbehörde drauf und dran, den Homöoakademikern ihre Inkompetenz unter die Nase zu reiben? Oder war dem SHB-Präsidenten endlich klar geworden, dass die Reputation seiner Privatuni gerade den Bach runterzugehen droht?

Wie auch immer, Hauptsache der Laden ist erst mal dicht!

traunstein-aus

 

 

Kommentare (67)

  1. #1 CM
    4. April 2014

    Erst einmal schön – aber zu einer vollständigen Bewertung braucht es eine Begründung. Es sind schönere und weniger schöne Beweggründe vorstellbar.

  2. #2 Norbert Aust
    4. April 2014

    Wenn die Vermutung stimmt, dass die Akkreditierungsagentur ihren ersten Bericht geliefert hat, dann werden wir das nie erfahren. Dass es die Akkreditierungsagentur war, das ist meine These, die nicht stimmen muss. Bei der SHB – das ist ein Wirtschaftsunternehmen, nicht vergessen – wird jemand Aufwand und Nutzen betrachtet haben. Das wars dann.

    Wenn meine These stimmt, dann hätte die Akkreditierungsagentur das bestätigt, was wir Nicht-Hochschulfachleute aus den diversen Internet-Quellen relativ schnell und einfach herausgelesen haben. Folge: Man muss sich in Berlin doch bis auf die Knochen blamiert fühlen, jetzt diesen Bloggern Recht geben zu müssen.

    Natürlich sind auch die anderen der von Ulrich aufgeführten Gründe nicht gerade dazu angetan, die Reputation zu erhöhen. Wenn man irgendetwas an die Öffentlichkeit geben sollte, dann ist das genauso belastbar wie das freundliche Schreiben, das man bekommt, wenn die Bewerbung abgelehnt wurde.

    Ich denke, so still und leise wie die Homöopathie-Studiengänge aus den Verzeichnissen der SHB verschwunden sind, als wären sie nie dagewesen, werden auch die Internetseiten bereinigt.

    https://www.facebook.com/homeo1023/posts/595021803922020

    Vieleicht auch, indem man jetzt eine ganz normale Heilpraktikerschule einrichtet. Dafür hat man ja die passenden Räumlichkeiten und die Leute.

  3. #3 rolak
    4. April 2014

    Was genau? War es .. oder .. oder .. oder

    Nun stellen wir uns doch nicht dümmer als wir tatsächlich sind und anerkennen endlich die nackten Fakten: Selbstverständlich sind die von uns ausgehenden bad vibrations der Grund für die Nichteröffnung – in diesem Umfeld kann der polydimensionale Bewußtseinsaufstieg sich nicht über eine schwächelnde Unsicherheit erheben und das zarte Pflänzchen der Hoffnung verkümmert unter der angefallenen Häme.
    So wird denn dies groß angelekündigte Experiment in einem Quantensprung enden, nichts Großes (dafür ist die WQT zu weak) also, sondern die kleinstmögliche Niveauänderung. Und das sogar rückwärts, Richtung Orkus.

    Da geht mir nur eines durch den Kopf: Weiter so!

  4. #4 Krista
    5. April 2014

    Steter Tropfen höhlt den Stein – ohne Blogger- und GWUP-Proteste wär’s eventuell ander. Wir können uns auf jeden Fall freuen! Krista

  5. #5 menschenfreund
    5. April 2014

    Manchmal staunt man doch, dass die Vernunft siegt. Und freut sich.
    Bis zum nächsten öffentlichen Unsinn.

  6. #6 peer
    5. April 2014

    Ich glaube ja, die haben schlicht festgestellt, dass man mit dem gesammelten “Wissen” über Homeöpathie keine Vorlesungsreihe füllen kann. Ich meine, das Prinzop ist in 10 Minuten erklärt, weitergehende Erkenntnisse gibt es nicht, Forschung ist laut Hanemann verboten und überhaut ist jeder ja individuell – was soll man da schon ein Semester über erzählen? Das wäre ja wie ein Astrologiestudium… da könnte sich auch niemand einigen, was man eigentlich erzählen sollte…
    :-)

  7. #7 Suann
    5. April 2014

    Menschenfreund schrub:
    5. April 2014
    “Bis zum nächsten öffentlichen Unsinn.”

    Der nächste Unsinn kommt aus den eigenen Reihen des Scienceblogs, Florian Freistetter macht sich lächerlich, sitzt am Löschknopf, löscht und löscht. Psiram /Antiveganforum haben eine Thread über Freistetter eröffnet.
    Quelle:
    “Naja, Franz und Igitte haben aber auch nie so enthusiastisch Informationsarbeit gegen Esoterik und VTn geleistet. Florian schien mir ein vernünftiger Mensch mit der Fähigkeit zur Reflexion zu sein. Er hat viel Arbeit geleistet, die in der klassischen Tradition der Aufklärung steht. Für so einen Schmarrn wie Veganismus schien da gar kein Platz zu sein. Aber es stimmt schon: wenn man erst einmal im Sumpf eines Glaubenssystems gefangen ist, merkt man dies gar nicht mehr, der Glaube wird zur eigenen Welt.

    Ich würde ja liebend gern Vormund zustimmen, dass das halt Florians blinder Fleck ist, aber das hier geht tiefer. Florian hat hohe moralische und ethische Ansprüche an seine Arbeit – das ist so vollkommen inkompatibel zu dem, was er jetzt gezeigt hat. Früher hat er nur gelöscht, wenn in den Kommentaren etwas strafrechtlich Relevantes auftauchte. Aber in der letzten Zeit entscheidet er immer wahlloser, zu löschen, was ihm gerade nicht passt. Okay, es ist nun einmal sein Blog, er darf das natürlich. Aber es ist beileibe kein guter Stil. Und auch wenn er immer behauptet, dem wäre nicht so – so allmählich nähert er sich der Zensur an.

    Er versucht neuerdings krampfhaft, das Kommentarniveau in seinem Blog zu heben, er geht auch immer mehr auf Distanz zu GWUP und Psiram (die er früher viel beworben und verlinkt hat) – warum? Wenn ich böse wäre, würde ich jetzt unterstellen, dass er die Skeptiker bzw. skeptische Themen benutzt hat, um bekannt zu werden, und sie jetzt, wo er als Autor bekannter wird, einfach fallen lässt. Ist aber nur eine kleine Spekulation meinerseits.”

    https://www.antiveganforum.com/forum/viewtopic.php?f=5&t=10003#p274893

  8. #8 peer
    6. April 2014

    @Suann: Weder aus deinem Ausschnitt noch aus deinem verlinkten Beitrag geht hervor, was konkret ihr Florian vorwirft -außer dass er (anscheinend) Veganer ist und “gefühlt” mehr Beiträge löscht als früher. Beides ist doch etwas gaaanz anderes, als Homeopathie.
    Ob er Veganer ist (keine Ahnung) ist übrigens seine Sache. Ich habe noch keinen Beitrag von ihm gelesen, wo er da Werbung für macht oder versucht andere zu bekehren oder gar wissenschaftlich erklären würde, Veganische Ernährung sei wissenschaftlich gesehen “besser” als andere (so wie es eben Pseudowissenschaftler tun).

    So sieht es für mich eher nach “beleidigte Leberwürste”-Forum aus…..

  9. #9 Adent
    6. April 2014

    @Suann
    Ein viel größerer Unsin ist ja wohl das Antiveganer-Forum an sich. Kommt als nächstes vielleicht das Anti-Briefmarkensammler oder das Anti-Fahrradfahrer-Forum? Ich denke Florian hat seinen Standpunkt ausreichend dargestellt und kann ihm nicht verübeln, daß er keine Lust mehr hat deswegen angefeindet zu werden, weil er Veganer (die es als homogene Gruppe ja so gar nicht gibt) nicht verteufelt.
    Also mal halblang mit den Beschuldigungen von wegen Zensur.

  10. #10 Gideon
    6. April 2014

    Florian hat vor der nun erfolgten Loeschung einiger Kommentare hinlaenglich erklaert das er schlicht keinen Bock mehr auf Kommentarschlachten hat die lediglich aus gegenseitigem “Du bist doof” bestehen.
    Das ist sein gutes Recht, finde ich, unter Zensur versteh ich jedenfalls etwas anderes.
    Und wie man ernsthaft eine Debatte. Internetseite, Blog oder was auch immer ueber die Essgewohnheiten Anderer fuehren kann erschliesst sich mir nicht. Okay, Kanibalismus ausgenommen. Vieleicht findet sich ja auch eine Anti-Rouladenseite wenn man nur ordentlich googelt.
    Ansonsten freut es mich natuerlich das dieser unsaegliche Studiengang erstmal vom Tisch ist.

  11. #11 Gast
    6. April 2014

    Florian scheint wohl den SB für Werbung von Büchern von Sekten und Terroristen zu missbrauchen, im Antiveganforum sind Links gepostet zum Psiram Wiki. Außerdem weiß Florian wohl nicht was “Wissenschaft” ist, solll wohl die typischen Veganen Märchen posten, so nach dem Motto “Märchenstunde mit Florian”. Ich dachte die SB hätten was mit Wissenschaft zu tun?

    “Ich glaub es nicht, Florian Freistetter wirbt für ein Buch der kriminellen Ingrid Newkirk Sekte PeTA und Terroristen der ALF? Vielleicht sollte der mal bei Psiram im Wiki nachlesen.”

  12. #12 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ Adent:

    Ein viel größerer Unsin ist ja wohl das Antiveganer-Forum an sich.

    Hast Du es Dir schon mal angeschaut?

    Ich denke Florian hat seinen Standpunkt ausreichend dargestellt und kann ihm nicht verübeln, daß er keine Lust mehr hat deswegen angefeindet zu werden, weil er Veganer (die es als homogene Gruppe ja so gar nicht gibt) nicht verteufelt.

    Ich persönlich habe mich vor allem mit ihm gezofft, weil er an vielen Stellen sich selber herausnimmt, andere Menschen für ihren Glauben an Irrationales zu kritisieren, selber aber mit Kritik an seinem eigenen Glauben “Veganismus” nicht umgehen kann und statt zu antworten einfach ausrastet.

    @ Suann, @ Gast:

    Dies ist hier aber nicht Florians Blog, und Eure Kommentare haben nichts mit dem Blogthema zu tun.

  13. #13 Florian Freistetter
    6. April 2014

    @Gast: Klar bin ich ein Terroristen-Unterstützer. Sagt ja auch schon Saudi-Arabien (dort isst man auch ganz wenig Gemüse), dass alle Atheisten Terroristen sind (http://www.sueddeutsche.de/politik/anti-terror-gesetz-saudi-arabien-sieht-atheisten-als-terroristen-1.1928513)…

    Nicht das dich das in deinen Vorurteilen irritieren wird, aber ich habe keine “Werbung” für die Bücher gemacht, sondern einem der Antiveganer geantwortet, der unbedingt herausfinden wollte, was Veganer unter “veganer Ernährung” verstehen. Anstatt diese Frage in einem Astronomie-Blog zu stellen soll er doch einfach ein paar von überzeugten Veganern geschriebene Bücher lesen, war mein Vorschlag und um zu zeigen, dass es solche Bücher auch tatsächlich gibt, habe ich die ersten zwei Amazon-Treffer zu dem Thema verlinkt.

    (Aber glaub mir bloß kein Wort: Uns Veganer-Terroristen kann man ja per Definition nicht trauen…)

  14. #14 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ FF:

    habe ich die ersten zwei Amazon-Treffer zu dem Thema verlinkt.

    Ohne genauer zu schauen, wer diese Bücher geschrieben hat? Wie unvorsichtig. So leichtfertig kennt man Dich sonst gar nicht. Du würdest doch auch in einer Impfdiskussion nicht die ersten Google-Treffer zum Thema verlinken, ohne zu kontrollieren, worum genau es auf den Seiten geht, oder?

    • #15 Florian Freistetter
      6. April 2014

      @noch’n Flo: Du wolltest wissen, was VEGANER über dieses Thema denken. Diese Bücher wurden von Veganern geschrieben. Wo ist dein Problem? Weder habe ich die Bücher “empfohlen”, noch “beworben” oder sonst irgendwas getan. Ich habe dir nur gezeigt, dass es da draußen jede Menge Literatur von genau den Leuten gibt, die du ständig kritisiert und die über genau das schreiben, über das du immer diskutieren willst. Und das es sehr viel sinnvoller ist, das dort nachzulesen, anstatt mein Blog mit sinnlosen Streitereien heimzusuchen. Und ja, wenn du mich gefragt hättest, was Impfgegner so denken, dann hätte ich dir durchaus auch geraten, Bücher von Impfgegner zu lesen.
      Aber allein die Tatsache, dass du hier schon wieder Veganer mit Impfgegner vergleichst zeigt, dass es vollkommen sinnlos ist, mit dir eine rationale Diskussion über das Thema führen zu wollen. Wie du weiter oben geschrieben hast, kannst du vegane Ernährung offensichtlich nur als “Glauben” betrachten und jeder, der diesen “Glauben” nicht so sehr ablehnt wie du, ist dann zwangsweise “irrational” und “rastet aus”, wenn er sich weigert, mit dir darüber zu diskutieren.
      Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum du es nicht akzeptieren kannst, das Menschen das essen, was sie essen wollen. Mag sein, dass DIR das irrational erscheint. So what? Du bist nicht das Maß aller Dinge. Und Toleranz heißt eben auch, Dinge zu akzeptieren, die man selbst doof findet. Du wirfst mir Doppelmoral vor, weil ich nicht den “Glauben” Veganismus nicht so kritisiere wie ich den religiösen Glauben kritisiere. Dass dieser Vergleich völliger Unsinn ist, fällt dir nicht auf. Denn ich habe absolut nichts dagegen, wenn Menschen an einen Gott ihrer Wahl glauben. Das mag ich persönlich zwar doof finden, aber jeder soll privat an das glauben, was er möchte. Was ich kritisiere, ist die Verquickung von Staat und Kirche; ich kritisiere es, wenn die organisierte Religion anderen Menschen die Maßstäbe ihres Glaubens aufzwingen will (Religionsunterricht, Steuergeld für Kirchen, religiöse Gesetze, usw). Mir ist es auch egal, ob jemand bei sich zuhause Horoskope erstellt, Karten legt oder sonst irgendeinen unsinnigen Kram macht. Ich kritisiere es aber, wenn dieser Esoterikquatsch Menschen aufgezwungen wird, die das nicht wollen – zum Beispiel wenn das Arbeitsamt Astrologiekurse anbietet oder Staat Homöopathie-Unis finanziert und wir alle mit unseren Steuergeldern dafür zahlen müssen.

      WENN irgendwann mal ein Veganer Papst Veganismus-Unterricht für alle Schulen durchsetzt oder WENN die bösen Grünen vegane Ernährung per Gesetz einführen usw, DANN ist das etwas, das man auf die gleiche Weise kritisieren kann. Aber lass doch um Himmels Willen die Leute das essen, was sie essen wollen! Wieso muss man da so ein Drama draus machen, wie ihr das in eurem Antiveganer-Forum tut? (Und komm mir jetzt nicht mit den Kindern, die zum Veganer sein gezwungen werden. Kinder, die von ihren Eltern zu irgendwas gezwungen werden, was nicht gut für sie ist, gibt es leider überall. Sich da gerade die Veganer rauszupicken ist ein wenig scheinheillig)

      Kommst du dir nicht selbst ein ganz klein wenig lächerlich vor, wenn ihr da jetzt im “Antiveganer”-Forum tagelang darüber diskutiert, was für ein schlechter und dummer Mensch ich bin, nur weil ich kein Problem damit habe, wenn Menschen essen, was sie essen wollen und nur weil ich mir das Recht herausnehme, in meinem Blog keine themenfremden Diskussionen haben will?

      Haltet mich ruhig weiter für einen irrationalen Terroristen-Unterstützer, der die Skeptikerbewegung aus Publicity-Gründen ausgenützt hat… Ich bin schon von so vielen komischen Leuten für doof gehalten worden. Da werde ich auch damit leben können, wenn mich “Antiveganer” für doof halten…

      P.S. Sorry Ulrich, dass diese nervige Diskussion jetzt auch dein Blog erreicht hat. Fühl dich frei, den ganzen Kram zu löschen, den ich geschrieben habe. Ich werde mich hier jetzt verziehen…

  15. #16 peer
    6. April 2014

    @”Anti-Veganer” Vorweg: ich bin weder Vegetarier noch Veganer. Eigentlich solltensolche Einleitungen in einer toleranten Gesellschaft nicht nötig sein und gute Argumente sollten davon unbeeinflusst sein.

    Der Unterschied zwischen “Veganer sein” und “Impfkritiker/Homeopath etc. ist schlicht der, dass Alternative Medizin unmittelbar (http://whatstheharm.net/index.html) und mittelbar (wegen der Verteufelung echter Medizin) gefährlich für die breite Masse ist. Auch bei Astronomie ist nicht entscheidend, wenn jemand sich privat das Bravo-Liebenshoroskop durchliest, sondern wenn kritische Entscheidungen nicht aufgrund von richtigen Argumenten, sondern von Sternenbildern getroffen werden und wenn Leute von Astronomen abgezockt werden.
    Ob jemand Veganer ist, ist dagegen völlig egal. Wem schadet es? Ich habe da noch kein Argument gehört. Es ist nicht einmal ein Glauben (an was glaubt er denn?), sondern eine Lebenseinstellung. Genauso wie “Ant-Veganismus” könnte man gegen Leute sein, die kein Auto fahren wollen, die täglich joggen oder die nicht ins Ausland verreisen mögen. Mit anderen Worten: Leute, die sich aus welchen Gründen auch immer entschieden haben, Dinge etwas anders zu machen als andere. Ohne Argumente, warum das schlimm ist, ist die Ablehnung aber vor allem eines: Intolerant.
    Ich war in eurem Forum und ich sehe in erster Linie Fanatismus gegenüber einem “Feind”. Es geht bei euch nicht viel anders zu, als bei “Politcally Incorrect” oder Foren, in denen sichdie Leute aufregen, dass Frauen so viel verdienen wollen, wie Männer.

    @Gast “Er soll mal die typischen Veganer-Märchen erzählt haben” – Ja, vielleicht. Irgendwo. Äh… Wo genau was? Wer ist hier der “Pseudowissenschaftler”, der nur Hörensagen wiedergibt, was ihm/ihr ins Weltbild passt?

  16. #17 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ FF:

    Sag mal, was hast Du für ein Problem? Du behauptest einfach

    Aber allein die Tatsache, dass du hier schon wieder Veganer mit Impfgegner vergleichst

    was definitiv falsch ist. LIes meinen Kommentar #14 noch einmal, wo habe ich da einen solchen Vergleich gezogen? Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass Du sonst bei kitzligen Themen auch nicht so schlecht recherchierst. Nicht mehr und nicht weniger.

    Irgendwie scheinen bei Dir schon alleine beim Lesen des Wortes “Veganer” die Sicherungen durchzubrennen, anders kann ich mir Dein fortgesetztes Falschverstehen teilweise harmloser Fragen nicht mehr erklären.

    Das ist übrigens leider nicht auf das Thema “Veganismus” beschränkt. Nicht nur mir ist Deine Überempfindlichkeit hier im Blog in der letzten Zeit aufgefallen. Was ist mit Dir los? Wenn Du private Probleme hast, mach bitte ganz dringend mal eine Blogpause. Rede mit jemandem darüber. Auch über Deine Reaktionen hier im Blog. Aber bitte lass Deine treuen Leser nicht Deinen persönlichen Brast ausbaden.

    Und hör bitte dringend damit auf, Dinge zu behaupten, die nicht stimmen. Dies zu tun, um dann die Behauptung zu wiederlegen – wie nannte man das noch gleich? Ach ja: Strohmann. Ist übrgens eine typische Troll-Taktik in einer Diskusssion.

  17. #18 MX
    6. April 2014

    FF ist Veganer? Ich dachte immer, die gibt’s gar nicht in echt, sondern nur im Film. Auf jeden Fall ein wichtiger Diskussionsbeitrag zum Thema Traunstein, Veganer praktizieren schließlich homöopathischen Fleischkonsum. Dafür fressen sie keine kleinen Kinder.

  18. #19 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ Ulrich & HofRob:

    Sorry, wg des fortgesetzten OT, aber im Original-Blogeintrag stand Florian ja nicht mehr zur Verfügung (er will ja jetzt einen sauberen Blog haben). Und zu AV kommt er leider nicht.

  19. #20 Steffmann
    6. April 2014

    @noch’n Flo:

    Ich gebe zu, möglicherweise hast Du das schon mehrfach erwähnt, aber wie positionierst Du Dich zu einer vegetarischen Ernährung ? Meine Tochter ernährt sich vegetarisch, d.h. nicht alles ist für sie tabu (z.B. Eier, Bouillon, .Gummibärchen). Veganer würden das jetzt möglicherweise als inkonsequent betrachten. Mir als Vater nötigt schon die Konsequenz, mit der sie einfach keine Frischfleisch-Produkte (oder wie man das dann eben nennen soll) zu sich nimmt, äußersten Respekt ab.

  20. #21 peer
    6. April 2014

    @Nochn Floh: “Sorry, wg des fortgesetzten OT, aber im Original-Blogeintrag stand Florian ja nicht mehr zur Verfügung (er will ja jetzt einen sauberen Blog haben). Und zu AV kommt er leider nicht.”
    Äh ja und? Was kommt als nächstes? Martin muss sich rechtfertigen, weil er einen Blauen Diesel fährt? (Stimmt nicht), Ali muss sich rechtfertigen, weil er kein Handy hat? (Stimmt nicht)
    Auf die Frage “WARUM SOLL UNS DAS INTERESSIEREN??? hast du (und deine Kumpels) noch nicht geantwortet. Und alle anderen Beiträge werden ignoriert.

  21. #22 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ peer:

    Nochmal zum Mitschreiben: es geht nicht darum, wie sich Florian ernährt. Es geht darum, dass er selber über irrationale Glaubenssysteme, wie z.B. Esoterik oder Pseudomedizin, schreibt und diese auch kritisiert, bei jeglicher Kritik am Veganismus (bzw. dem, was er für Kritik hält, manchmal versteht er auch ganz harmlose Bemerkungen in dieser Richtung völlig falsch) sofort ausrastet. Dabei ist der Veganismus auch nur ein irrationales Glaubenssystem.

    Genau das habe ich ihm auseinanderzusetzen versucht, was am Ende in willkürlichen Kommentarlöschungen durch ihn endete. Er ist absolut nicht kritikfähig, und das ist für jemanden hier bei SB und mit seinem hohen moralischen Anspruch ein no-go.

    Übrigens: wer sollen bitteschön meine “Kumpels” sein?

    @ Steffmann:

    Wenn sich jemand aus geschmacklichen Gründen vegetarisch ernährt, habe ich kein Problem damit (bei Veganern ist das unlogisch). Wenn jemand sagt, ich möchte nicht, dass für meine Ernährung Tiere sterben müssen – meinethalben. Problematisch wird es, wenn jemand meint, die Welt verändern zu müssen. Und dann geht es leider auch nicht mehr, ohne zu missionieren. Damit habe ich dann tatsächlich ein Problem.

    Für mich selbst wäre das alles nichts. Ich esse gerne Fleisch, nicht täglich, aber regelmässig. Ich mag auch vegetarische und vegane Gerichte, aber eben nicht ausschliesslich. Und auf andere tierische Produkte will ich auch nicht verzichten. So wie es sich im Laufe der Evolution für den Menschen ergeben hat – wir sind eben omnivor.

    Ist Dir eigentlich schon einmal aufgefallen, dass es zwar Völker gibt, deren Ernährung vegetarisch ist, aber kein einziges veganes?

  22. #23 Adent
    6. April 2014

    @nFlo
    Ja habe ich mir angetan, ich fands nicht ansprechend und mir ist das Prinzip dahinter unangenehm. Das ist in etwa so sinnvoll wie ein Anti-Schuheinlagenforum, da gibt es sicherlich genügend Beispiel, wo Leute die Schuheinlagen tragen seltsame Weltansichten haben, gründet man dann ein solches Forum?
    Also nochmal, was hat es dich zu interessieren, daß Florian kein Problem mit Veganern hat?
    Ich finde es auch ausgesprochen unfair ihm dahingehend Dünnhäutigkeit zu unterstellen, mir als hauptsächlich Mitleser erscheint es eher so, als ob du im Moment ein privates Problem hast. Du erinnerst dich an deine Entschuldigung eine Woche vorher, als du im Blog herumgestritten hast, als ob dich eine wilde Hummel gestichen hätte?
    Sehr ähnlich erscheint mir das jetzt, als eigentlich Aussenstehender.

  23. #24 Steffmann
    6. April 2014

    @noch’n Flo:

    Problematisch wird es, wenn jemand meint, die Welt verändern zu müssen. Und dann geht es leider auch nicht mehr, ohne zu missionieren

    Also verstehe ich das richtig:
    Es geht nicht darum, dass sich jemand (aus welchen Gründen auch immer) vegetarisch oder sei’s drum, vegan ernährt. Dir geht es darum, dass es eine Frage der Selbstbestimmung ist und somit nicht zur Missionierung anderer taugt ? (sorry, mir ist jetzt keine bessere Forumulierung eingefallen).

    Right ?

  24. #25 Steffmann
    6. April 2014

    “Forumulierung”……das taugt zum Netzwort des Jahres

  25. #26 Peer
    6. April 2014

    Florian schreibt ein Blog. Wir lesen. Umsonst. Dass sich daraus ein Recht ableitet, ueber seine Ernaehrung zu urteilen oder zu diskutieren, ist mir neu.
    Und wenn ich dich richtig verstehe, lehnst du Veganismus kategorisch ab und kritisierst Veganer, weil sie andere kritisieren. Wer genau missioniert? Florian jedenfalls nicht (wenn dann habe ich das bislang ueberlesen und bitte -erneut- um einen Link)
    Uebrigens haben auch viele handylose leute komische Ideen und lehnen ein Handy ab, z.B. Weil sie glauben, es verursache Gehirnkrebs. Das heisst aber nicht, dass jemand ohne Handy niemals andere Leute kritisieren darf.
    Ich bleibe dabei: im moment sehe ich nur, dass ihr Florian verurteilt, weil ihr alle Veganer pauschal als Weltverbesserer seht, die komische Glaubenssysteme haben. Und ihr seid muksch, weil er eure Weltsicht nicht diskutieren will. Fuer alles weitere seid ihr in der Beweispflicht, ansonsten muesst ihr euch den Vorwurf gefallen lassen, euch ueber Dinge aufzuregen, die euch schlicht nichts angehen.

  26. #27 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ Adent:

    Also nochmal, was hat es dich zu interessieren, daß Florian kein Problem mit Veganern hat?

    Das tut gar es nicht! Meine Güte, liest hier niemand mehr meine Kommentare?

    Mir geht es darum, dass Florian ständig Esos, Homöopathen, Astroschwurbler und Co kritisiert und sich darüber echauffiert, von diesen auf seine Fragen keine befriedigenden Antworten zu bekommen, selber aber in die Luft geht, solange er nur das kleinste Bisschen Kritik am Veganismus aus einem Kommentar herauszulesen meint und auch jegliches Hinterfragen des Veganismus (was er ja mit Esoterik, HP und Astrolügie genauso macht) sofort als Angriff versteht.

    Siehst Du den Widerspruch?

    @ Steffmann:

    Right ?

    Im Prinzip ja, sofern ich noch hinzufügen darf “und nicht jedes Hinterfragen der Ernährung gleich als Angriff interpretiert und sich nicht als moralische Instanz gegenüber den persönlichen Entscheidungen bzw. Einstellungen (in jedem Bereich) anderer aufspielt”.

  27. #28 Steffmann
    6. April 2014

    @noch’n Flo:
    Ich will dich hier nicht aufs Glatteis führen. Ich versuche nur zu verstehen, warum und wo du die Grenze zwischen Vegetarieren und Veganern ziehst, und warum du letzteren ein “Glaubenssystem” unterstellst.
    So wie ich Dich von scienceblogs her kenne, vertrittst du öfters mal eine Meinung, die anfangs anstösslich wirkt, aber im Laufe der Diskussion durchaus an Substanz gewinnt.

  28. #29 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ peer:

    Dass sich daraus ein Recht ableitet, ueber seine Ernaehrung zu urteilen oder zu diskutieren, ist mir neu.

    Wieso sollte ich dieses Recht nicht haben? Wenn er mit etwas Privatem an die Öffentlichkeit tritt, muss er damit rechnen, dafür auch kritisiert zu werden, oder?

    Wer genau missioniert? Florian jedenfalls nicht

    Warum dann der Artikel über Veganismus?

    Und wenn ich dich richtig verstehe, lehnst du Veganismus kategorisch ab und kritisierst Veganer, weil sie andere kritisieren.

    Nö, sondern weil sie es irrational tun. Florian ist übrigens kein Veganer, er nennt sich nur so.

    Uebrigens haben auch viele handylose leute komische Ideen und lehnen ein Handy ab, z.B. Weil sie glauben, es verursache Gehirnkrebs. Das heisst aber nicht, dass jemand ohne Handy niemals andere Leute kritisieren darf.

    Was soll der Strohmann? Natürlich darf man das kritisieren. Man sollte aber vorsichtig sein, eine irrationale Einstellung zu kritisieren und über diese Leute zu urteilen, wenn man selber einer solchen irrationalen Einstellung anhängt. Das nennt sich dann Bigotterie.

    Ich bleibe dabei: im moment sehe ich nur, dass ihr Florian verurteilt, weil ihr alle Veganer pauschal als Weltverbesserer seht, die komische Glaubenssysteme haben.

    Dann hast auch Du meine Kommentare nicht richtig gelesen. Seufz! Dabei habe ich es doch immer und immer wieder genau erklärt.

    Und ihr seid muksch, weil er eure Weltsicht nicht diskutieren will.

    Nö, aber wenn er die Diskussion anfängt (ja, das war diesmal er!) und dann plötzlich, als der Gegenwind zu stark wird, einfach aussteigt, spricht das nicht gerade für ihn.

    Fuer alles weitere seid ihr in der Beweispflicht, ansonsten muesst ihr euch den Vorwurf gefallen lassen, euch ueber Dinge aufzuregen, die euch schlicht nichts angehen.

    Das ist Deine Meinung. Und für was genau sollen “wir” überhaupt in der Beweispflicht sein? Und wer genau sind “wir”? Ich spreche hier nur für mich selbst.

  29. #30 Steffmann
    6. April 2014

    @noch’n Flo:

    Im Prinzip ja, sofern ich noch hinzufügen darf “und nicht jedes Hinterfragen der Ernährung gleich als Angriff interpretiert und sich nicht als moralische Instanz gegenüber den persönlichen Entscheidungen bzw. Einstellungen (in jedem Bereich) anderer aufspielt

    Zumal du ja auch noch den medizinischen Hintergrund hast und das schon aus beruflichen Gründen aus einer uns, so nicht einsehbaren, Perspektive siehst.
    Aber dennoch kann man doch den Spiess eigentlich umdrehen oder ? Wenn Veganer nicht unverantwortlich gegenüber sich selbst oder ihren Kindern handeln (und ich uunterstelle, das ist wohl eher bei denen der Fall, als bei den Allesfressern, wo einige wohl kaum auf die Ernährung ihrer Kinder achten), mit welchem Recht spielen wir Fleischfresser uns als moralische Instanz gegenüber denen auf ?

    Nur mal so in den Raum gestellt.

  30. #31 Adent
    6. April 2014

    @nFlo

    von diesen auf seine Fragen keine befriedigenden Antworten zu bekommen, selber aber in die Luft geht,

    Ich bin der Meinung, du hast genügend Antworten bekommen (und diese waren durchaus auch befriedigend), kann es sein, daß sie für Dich nicht befriedigend waren, weil du mit einem gewissen Bias in die Sache hineingehst?
    Ich möchte nochmal meinen Standpunkt dazu darstellen, mir ist es ehrlich gesagt vollkommen egal was jemand isst und warum er es isst, solange er anderen nicht vorschreiben will was sie zu essen haben. Bei den in Florians Thread mitdiskutierenden Veganern war das zum Teil der Fall, deshalb habe auch ich mich ein wenig aufgeregt.
    Daraus aber zu schliessen die Mehrheit der Veganer würde so sein halte ich für übertrieben. Deshalb gefällt mir weder das Antiveganerforum noch der Graslutscher.
    Jemandem eine Ideologie zu unterstellen, der mehrfach klar gesagt hat er wolle niemanden vom Veganismus überzeugen halte ich deshalb für fehl am Platze.

  31. #32 Steffmann
    6. April 2014

    mit welchem Recht spielen wir Fleischfresser uns als moralische Instanz gegenüber denen auf

    Anders formuliert:
    Warum hinterfragen Allesesser die vegane Lebensweise ? Was beschäftigt einen überhaupt daran ?

  32. #33 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ Steffmann:

    Ich will dich hier nicht aufs Glatteis führen. Ich versuche nur zu verstehen, warum und wo du die Grenze zwischen Vegetarieren und Veganern ziehst, und warum du letzteren ein “Glaubenssystem” unterstellst.

    Ganz einfach: Vegetarier sind dies entweder, weil ihnen Fleisch ganz einfach nicht schmeckt oder weil sie nicht wollen, dass für ihr Essen Tiere getötet werden. Das finde ich durchaus legitim. Denn es gibt keine Alternative: wir können Fleisch (noch) nicht künstlich herstellen.

    Veganer hingegen lehnen den Konsum von Tierprodukten meist ab, weil sie gegen industrielle Tierhaltung sind. Hier gibt es aber Alternativen: Freilandhaltung bei Hühnern, artgerechte Haltung von Milchvieh usw. Honig kommt sogar ausschliesslich aus natürlicher Haltung, wird jedoch von vielen Veganern abgelehnt. Und da beginnt die Ideologie. Meist sogar aus Unwissenheit. Da kommen dann so Argumente wie “den Tieren würde es ohne Menschen besser gehen”, die völlig ausser Acht lassen, wie grausam es in der Natur so zugeht und wie wenige Tiere in freier Wildbahn friedlich an Altersschwäche sterben (nein, sie krepieren oft elendig, werden von ihren Fressfeinden nicht selten bei lebendigem Leib verzehrt – dann doch wohl lieber der schnelle und kontrollierte Tod im Schlachthaus).

    Diese Ideologie beruht auf der Fehlannahme, Tiere müssten die gleichen Rechte haben, wie Menschen. Das würde aber auch bedingen, dass Beutetiere nicht mehr von Raubtieren gefressen werden dürften – was schlichtweg nicht umsetzbar sind. Oder man gesteht den Raubtieren das Recht zu, ihre Beutetiere zu fressen – dann haben Mensch und Tier aber wieder nicht die gleichen Rechte (dieses Problem ist auch als “veganes Paradoxon” bekannt).

    Veganismus ändert aber auch nichts an den Problemen der industriellen Tierhaltung. Bessere Gesetze könnten helfen. Und mehr Forschung: aktuell wird an neuen Hühnerrassen geforscht, die sowohl zur Eier- als auch zur Fleischgewinnung taugen, um das oft kritisierte Problem der massenhaften Tötung männlicher Küken zu lösen. Ebenso wird derzeit an Möglichkeiten geforscht, das Geschlecht des Kükens bereits im Ei festzustellen.

    Und letztlich könnte der Durchschnittsverbraucher auch mal einfach aufhören, nach immer nur noch billigerem Fleisch und billigeren Tierprodukten zu gieren, und stattdessen etwas mehr Geld dafür auszugeben, dass Schnitzel, Ei und Vollmilch künftig nur noch von Höfen kommen, auf denen die Tiere es gut haben.

  33. #34 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ Steffmann:

    Wenn Veganer nicht unverantwortlich gegenüber sich selbst oder ihren Kindern handeln (und ich uunterstelle, das ist wohl eher bei denen der Fall, als bei den Allesfressern, wo einige wohl kaum auf die Ernährung ihrer Kinder achten)

    Hast Du nicht die Berichte von streng veganen Eltern gelesen, deren Kinder durch die Mängel in der veganen Ernährung Schäden davon getragen haben, teilweise sogar daran gestorben sind? Vegane Ernährung ist unnatürlich, die kann man auf Dauer nur durch das Zuführen künstlicher Vitamine (vor allem Vitamin B12) überleben.

    mit welchem Recht spielen wir Fleischfresser uns als moralische Instanz gegenüber denen auf ?

    Wenn sie damit niemandem schaden und niemanden missionieren? Kein Problem. Aber guck Dir mal an, was sich selbsternannte “Tierrechtler” bzw. “Tierbefreier” bei ihren Aktionen so anrichten. Da werden oftmals Gesetze gebrochen und Bauern, die einfach nur ihr Eigentum verteidigen wollen, angegriffen und verletzt. Das ist eben die hässliche Seite des Veganismus. Natürlich ist das nur eine Minderheit unter den Veganern. Aber eben eine, die zeigt, dass man solchen ideologischen Verirrungen entschieden entgegentreten muss.

    Der Irrsinn beschränkt sich dann irgendwann nicht mehr nur auf die Bauernhöfe. Vor etwas mehr als einem Jahr ist eine Gruppe “Tierrechtler” in ein medizinisches Forschungslabor an der Uni Mailand eingebrochen und hat dort ein paar Dutzend Labormäuse “befreit” (und durch ein gelegtes Feuer jede Menge Forschungsunterlagen vernichtet). Dadurch wurden die Ergebnisse von mehr als 10 Jahren Alzheimer-Forschung unwiderbringlich zerstört. Das ist dann auch nicht mehr so witzig.

  34. #35 Steffmann
    6. April 2014

    @Noch’n Flo:

    Hast Du nicht die Berichte von streng veganen Eltern gelesen, deren Kinder durch die Mängel in der veganen Ernährung Schäden davon getragen haben, teilweise sogar daran gestorben sind? Vegane Ernährung ist unnatürlich, die kann man auf Dauer nur durch das Zuführen künstlicher Vitamine (vor allem Vitamin B12) überleben.

    Doch, habe ich. Genauso wie ich, ganz ohne zu lesen, jeden Tag übergewichtige Kinder sehe, die sich nicht nur falsch ernähren, sondern auch an Bewegungsmangel leiden.
    Es ist ja nicht so, das hier jeden Tag Veganerkinder an Vitamin B12 Mangel dahingerafft werden. Ja, es gab diese Fälle, aber wieviele Kinder sind durch falsche, nichtvegane, Ernährung mittlerweile schwer erkrankt oder auf dem besten Wege dahin ? Das kannst du besser beurteilen als ich.

    Vegane Ernährung ist unnatürlich

    Äh nein. Unnatürliche Ernährung impliziert, dass ich etwas nicht naturgemachtes meinem Körper zuführe. Das trifft aber leider eher auf die Menschen zu, die sich irgendwelche “Lebensmittel” reinziehen, die z.Bb. Polyvinylacetate, Aromen, Säuren, Weichmacher, Mono- und Diglyceride, etc., etc. enthalten.

    Veganer hingegen lehnen den Konsum von Tierprodukten meist ab, weil sie gegen industrielle Tierhaltung sind

    Kann man vermutlich so formulieren. Könnte man aber auch so ausdrücken:
    Veganer lehnen die Verwendung von Tierprodukten ab, weil sie (wie ich in dieser Diskussion gelernt habe) davon überzeugt sind, dass der zivilisatorische und technologische status quo der ersten Welt eine Nutzung tierischer Produkte weitestgehend überflüssig macht. Hinzu kommt natürlich noch die Empathie für Kreaturen, mit denen man sich noch halbwegs identifizieren kann (Insekten gehören dann wohl doch nicht dazu).

    Dadurch wurden die Ergebnisse von mehr als 10 Jahren Alzheimer-Forschung unwiderbringlich zerstört. Das ist dann auch nicht mehr so witzig.

    Nein, dass ist es nicht. Und genau da bin ich dann auch wieder ganz bei dir. Jegliche Ideologisierung ist mir zuwider, vor allem dann, wenn es in fanatischen Missionierungseifer endet.

  35. #36 noch'n Flo
    Schoggiland
    6. April 2014

    @ Steffmann:

    Genauso wie ich, ganz ohne zu lesen, jeden Tag übergewichtige Kinder sehe, die sich nicht nur falsch ernähren, sondern auch an Bewegungsmangel leiden.

    Bei diesen liegt es aber nicht daran, dass sie sich omnivor ernähren, sondern daran, dass sie innerhalb der omnivoren Ernährung zu viel und das Falsche esse. Also ein vermeidbares Problem.

    Bei der veganen Ernährung ist dieses Problem immanent, ohne synthetische Zusatzpräparate geht da nichts.

    Insekten gehören dann wohl doch nicht dazu

    Das ist eine interessante Frage, die viele Veganer umgehen, indem sie nur das Leben “fühlender Kreaturen” für schützenswert erklären. Ist aber möglicherweise ebenfalls inkonsequent. Aber andernfalls liesse sich Veganismus gar nicht mehr durchhalten. Man dürfte ja auch keine störende Fliege oder Mücke mehr erschlagen. Man dürfte nicht einmal mehr Auto fahren, wo einem die Biester ja regelmässig zu Dutzenden auf der Windschutzscheibe zerplatzen.

    Aber Du hast sehr schön erkannt, dass die Grenzziehung schwierig ist. Und am Ende dann doch wieder willkürlich.

  36. #37 Steffmann
    6. April 2014

    @noch’n Flo:

    Bei der veganen Ernährung ist dieses Problem immanent, ohne synthetische Zusatzpräparate geht da nichts.

    Ja, so ist es. Und das macht leider aus der guten Idee des Vegetarismus eine Ideologie namens Veganismus. Ohne das jetzt noch weiter zu vertiefen, habe ich nun verstanden, um was es dir geht. Danke.

  37. #38 ThomasG
    7. April 2014

    Auch wenn mein Beitrag jetzt ein bisschen Offtopic ist ;-).

    Ich bin wirklich froh, dass dieser Zaubertränkekurs in Hogwarts nicht stattfindet. Da scheint mein Bachelor doch noch ein bisschen was wert zu sein. :-)
    Ich hoffe nur, dass die Damen und Herren in Berlin das Einsehen hatten bzw. noch haben werden.

  38. #39 norbert
    7. April 2014

    Sorry, Offtopic:
    Hahaha, Ein “Anti-Veganer Forum”….

    Das ist nahezu das dümmste was ich jemals in meinem Leben gehört habe.

    Ernsthaft: diskutiert den Dreck doch bitte in Eurem Forum, und helft damit, das Niveau in den Wissenschaftsblog-Kommentaren wieder etwas zu heben.

    Ich kann Florian sehr geut verstehen, wenn er solchen Quatsch sofort löscht. Das hat in seinem Blog tatsächlich gar nichts zu suchen.

    P.S.: ich gründe jetzt auch ein Forum. Ich bin gegen alle, die Dienstags Toastbrot kaufen. Diese W***er und A*****öcher!!!!!
    Wer macht mit? Wir könnten auch “Dienstags-Demos” machen und die Leute verprügeln!

    Ontopic: sauber und Daumen hoch. Ohne GWUP und ähnlcihe hätte das nicht geklappt.

  39. #40 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. April 2014

    @ Steffmann:

    Und das macht leider aus der guten Idee des Vegetarismus eine Ideologie namens Veganismus. Ohne das jetzt noch weiter zu vertiefen, habe ich nun verstanden, um was es dir geht.

    Ich fürchte, das hast Du nicht…

    @ norbert:

    Ich kann Florian sehr geut verstehen, wenn er solchen Quatsch sofort löscht. Das hat in seinem Blog tatsächlich gar nichts zu suchen.

    Wieso nicht? Er hat schliesslich einen Artikel zum Thema geschrieben.

    P.S.: ich gründe jetzt auch ein Forum. Ich bin gegen alle, die Dienstags Toastbrot kaufen. Diese W***er und A*****öcher!!!!!
    Wer macht mit? Wir könnten auch “Dienstags-Demos” machen und die Leute verprügeln!

    Das findest Du jetzt wahrscheinlich sogar witzig.

  40. #41 CM
    7. April 2014

    Also diese (Anti)Veganer-Debatte habe ich bis heute nicht verstanden – und finde sie langweilig. Wäre es vielleicht möglich die Differenzen neben des Forums auszuräumen oder zumindest auf Öffentlichkeit zu verzichten? Es ist doch schade, wenn bei SB ständig präsente Leute, die in der Lage sind, sich sonst nicht von Cranks provozieren zu lassen, sich über derartige Nichtigkeiten in die Wolle kriegen.

  41. #42 WolfgangM
    7. April 2014

    Zum Thema Veganer und Impfgegner.
    Ja die se Symbiose gibt es. Da lehnen veganer-Eltern diverse Impfungen ab, weil die Antigene auf tierischen Zellen vermehrt werden. Das schadet den Kindern.

    Es soll wirklich jeder essen was er/sie will.
    Aber es darf nicht mehr passieren, dass vegane stillende Mütter ihr eigenes Kind in einen gravierenden Vitamin B12 Mangel treiben, der zur irreversiblen Kleinhirnschädigung des Kindes führt- sowas schaut selbst von der Ferne in der Magnetresonanz furchtbar aus und ist eine schwere Form der Kindesmisshandlung.

  42. #43 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. April 2014

    @ CM:

    Bin dabei, die Debatte hier ermüdet mich sowieso allmählich.

    @ WolfgangM:

    Wobei es ja sogar “hyperstreng” vegane Mütter gibt, die selbst die eigene Muttermilch als unnatürlich (sic!) ablehnen, abpumpen, verwerfen und die Kinder anschliessend mit Sojamilch füttern. Sowas kommt dabei heraus, wenn man zwischen den selbst auferlegten Regeln und dem dazu gehörigen gedanklichen Unterbau die Orientierung verliert.

  43. #44 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. April 2014

    @ HofRob:

    Können wir vielleicht noch hier im Kommentarbereich ein wenig aufräumen und die OT-Kommentare woandershin verschieben? Wenn es bei Ulrich keinen passenden Blogeintrag gibt, stelle ich zur Not auch gerne einen meiner Gastbeiträge aus dem Mai 2012 zur Verfügung – dorthin hatten wir ja auch schon einmal den Restmüll von der Debatte mit dem Brauntroll verschoben.

  44. #45 Hobbes
    7. April 2014

    Natürlich ist Veganismus ein eigenes Glaubenssystem. Denn egal wie man sein Weltbild begründet für den Veganismus braucht man die zusätzliche Annahme das Tieren Rechte zu stehen. Veganer zu sein ist somit nicht einfach die Konsequenz eines anderen Weltbildes, wie es der Vegetarismus sein kann, sondern ein eigener direkter Glaube.

    In wie fern dieser toleriert werden muss ist natürlich keine einfache Frage. Ähnlich wie bei jeder Form des Glaubens gibt es Anhänger “von” “bis”. Was man aber nicht machen darf ist die Idioten einfach ausblenden und nur die Vernünftigen Anhänger betrachten. Ein Katholik muss sich ja auch der Kritik stellen was so manch einer seiner Glaubensbrüder für ein Idiot ist/war.
    Das Problem welches ich mit Veganern habe ist, das diese sich oft für die Guten halten und deshalb die Schattenseiten einfach ausblenden. So etwas ist immer der perfekte Nährboden für Radikale. Andreas San Diego ist zum Beispiel ein militanter Tierschützer der in der FBI-Most-Wanted geführt wird. Solange man aber nicht die Rechte dritter verletzt und keine wissenschaftlichen Unwahrheiten verbreitet ist es meiner Meinung nach aber jeden selber überlassen. Aber genau wie so mancher Esoterikkram muss man es deshalb ja nicht gut finden.

  45. #46 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. April 2014

    @ Hobbes:

    *unterschreib*

  46. #47 Stefan W.
    http://demystifikation.wordpress.com/2014/01/28/die-rache-der-tauben/
    7. April 2014

    Meine Befangenheit in der Angelegenheit liegt darin, dass ich Fleisch und Käse esse, Leder trage und eine Daunenbett nutze und befürchte, dass Vegetarismus als Mode soweit um sich greift, dass ich mich einschränken muss.

    Von Florian habe ich aber nichts missionarisches erlebt. Ja, zuletzt war er 1, 2 mal etwas dünnhäutig, aber wer wäre das nicht schon gewesen.

    Wenn man bei allen Differenzen und Schwächen weiter gut miteinander auskommen will, weil man bei mehr Punkten Zustimmung als Differenzen findet, und weil man meint es sei wichtig, gemeinsam bei vielen Themen weiter an einem Strang zu ziehen, dann muss man beim sensiblen Bereich einen anderen Umgang miteinander finden, finde ich.

    Eventuell genügt es ja sich bei dem Thema aus dem Weg zu gehen, weil man die unüberbrückbaren Differenzen kennt, und im Prinzip gesagt hat, was zu sagen ist.

  47. #48 miesepeter3
    7. April 2014

    @Noch `n Flo

    Na, wie fühlt man sich, wenn man total mißverstanden wird und dann (sinnbildlich) Prügel bezieht?
    Aber hier `ne kleine Unterstützung für Dich:

    Laut Statistik (USA) sterben Vegetarier zwei Jahre früher, als die, die sich “normal” ernähren, nicht an den gleichen Krankheiten (z.B. kaum Herzinfarkte), dafür an anderen. Und jetzt der Clou: Veganer sterben etwa drei Jahre früher, als Vegetarier. Das sind f ü n f Jahre eher, als wir Carnivoren!
    Das ist besser, als jede Medizin incl. HP.
    Sorry Ulrich für`s OT.

  48. #49 dude
    7. April 2014

    nochnflo:

    Dabei ist der Veganismus auch nur ein irrationales Glaubenssystem.

    Auch wenn du es noch so oft wiederholst, es wird dadurch nicht richtiger. Habe ich dir jetzt schon paar mal versucht zu erklären, dass es “das Glaubenssystem Vegan” nicht gibt.

    Auch dass du in deinen Beiträgen Veganer und Tierrechtler/Tierschutzaktivisten (sind alle Tierschützer Veganer? Sind alle Veganer Tierschützer?) munter durcheinander wirfts zeigt, wie unreflektiert und klischeebehaftet du bist.

  49. #50 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. April 2014

    @ dude:

    Habe ich dir jetzt schon paar mal versucht zu erklären, dass es “das Glaubenssystem Vegan” nicht gibt.

    Doch, Du hast es versucht. Allerdings erfolglos.

    selten soviel Schwachsin gelesen wie in dem Beitrag von Hobbes!

    Was für eine differenzierte Beurteilung.

    @ Bulli:

    Jau, ich bin jetzt hier raus. Mag der dude hier ruhig weiterzetern (den Nick hat er übrigens nicht verdient, so unentspannt, wie er hier rüberkommt).

  50. #51 peer
    7. April 2014

    Ich kenne mindestens einen Veganer, der keine Tierprojekte isst, weil er einfach zeigen/ausprobieren möchte, dass das geht.
    Wiederspricht das nicht eurem Ant-Veganerglaubenssystem, dass Veganer IMMER UND ÜBERALL OHNE AUSNAHME ein perfides Glaubenssystem haben müssen – oder glaubt ihr ihm einfach nicht?

    (Mal davon abgesehen, dass ich noch nicht verstanden habe, warum es per se schlecht ist, zu glauben, dass man Tiere nicht ausbeuten soll. Ich teile zwar den Standpunkt, dass Tiere mir durchaus ihr Fleisch schenken können, ohne dass ich ein schlechter Mensch bin, aber ich halte meine Meinung nicht für die einzig wahre).

  51. #52 stone1
    8. April 2014

    Aus welchem Grund auch immer der Lehrgang nun fürs Erste abgeblasen wurde, vielleicht wird man es auch nie erfahren, mir ist jedenfalls habe ich eine Online-Petition dagegen untergekommen, deren Formular auch flugs ausgefüllt wurde. Auch wenn das Ganze wohl eher aus unternehmerischen Gründen entschieden wurde, sehe ich es auch als ein kleines Lebenszeichen der Demokratie.
    Ich weiß es eh, ich bin ein Träumer. 😉

    Hab auch die Hypo-U-Ausschuss-Petition ausgefüllt, aber nicht dreimal hintereinander, für wie blöd halten einen eigentlich gewisse Politiker (wenn ich mich richtig erinnere, äußerte Minister Mitterlehner diese recht freche Unterstellung).

    Und dann noch kurz zu dieser unerquicklichen Veganerdiskussion:

    Könnten da jetzt die vielleicht mal die Veganer und Antiveganer sowie entsprechende -innen zu ihren jeweiligen Foren oder Blogs oder Kochgruppen oder was auch immer zurückkehren, man könnte sicher auch ein geeigneteres neutrales Territorium finden als die Scienceblogs, um divergierende Standpunkte zu erörtern.

    An einem schon länger zurückliegenden Zeitpunkt war an sich alles gesagt, was zu sagen war, und von da an war die Debatte geprägt von Überempfindlichkeit, Haarspalterei und ausgewachsenem Trollverhalten.

  52. #53 stone1
    8. April 2014

    Der erste Satz meines Kommentars #57 ist etwas missraten, t’schuldigts bitte, es ist schon spät.

  53. #54 Beobachter
    8. April 2014

    Schade, dass das Thema des Ausgangsbeitrages völlig flöten gegangen ist (“Aus für Homöopathie-Studium”) und in eine fruchtlose Off Topic – Zankerei über Veganer und Vegetarier abgeglitten ist – und man z. T. auch noch Blog-Autoren persönlich angreift.
    Ich habe das Mitlesen aufgegeben …

  54. #55 Hobbes
    8. April 2014

    Das die Diskussion hier ins OT abgleitet ist eigentlich kein Wunder. Denn eine große Kontroverse zum eigentlichen Thema wird man hier ja wohl kaum erwarten.

    Denn Ulrich Berger hat im Prinzip das Perfekte Schlusswort bereits im Artikel geliefert:
    “Wie auch immer, Hauptsache der Laden ist erst mal dicht!”
    und das kann ich nur Unterschreiben.

  55. #56 WolfgangM
    8. April 2014

    Genau- Hauptsache der Laden ist dicht. Die Räumlichkeiten kann man ja umbauen in Küchen und dort (vegane?) Kochkurse machen.
    Oder aber Kochkurse mit Wildschweinrezepten – das soll ja eine andere Plage sein in Bayern.

  56. #57 Hochpotent84
    Berlin
    9. April 2014

    peer: “Ich kenne mindestens einen Veganer, der keine Tierprojekte isst, weil er einfach zeigen/ausprobieren möchte, dass das geht.”

    Und ich kenne mindestens einen Lichtnahrungsanhänger, der keine normale Nahrung zu sich nimmt, weil er einfach zeigen/ausprobieren möchte, dass das geht…

    Zur Erinnerung: http://www.psiram.com/ge/index.php/Veganismus

    Veganer-Hetze? Naja. Irgendwie beschleicht mich die, zugegebenermaßen sehr subjektive, Vermutung, dass die Anzahl der Veganer innerhalb der Skeptikerbewegung überschaubar ist und es eventuell auch bleiben wird.

    Aus den Psiram-FAQ:

    “F: Seid Ihr kämpferische Atheisten?

    A: Psiram ist kein weltanschauliches Projekt. Wir machen keine Werbung für oder gegen eine Religion, sondern beschränken uns auf Aussagen, für die Evidenz vorliegt. Gelegentlich bringt uns das in Konflikt mit manchen Religionsformen, z.B. dem Kreationismus.

    Wir wissen aber sehr genau, dass Religion nicht auf Erscheinungen wie Kreationismus begrenzt ist. Allerdings sind die meisten aktiven Psiramer tatsächlich Atheisten, das stimmt. Andererseits haben wir viele gläubige Stammleser, die wir sehr schätzen.”

    http://www.psiram.com/ge/index.php/FAQ

    Kein Gleichnis ist perfekt 😉 Kurz: Ich lese auch weiterhin gerne astrodicticum-simplex.

  57. […] 04.04.2014 Scienceblogs Hogwarts an der Traun: Aus für Homöopathie-Studium […]

  58. #59 HofRob
    16. April 2014

    Puh. Ich bin ja auch nicht gerade löschfaul :-D. Aber hier fällt es mir schwer. War zwar viel Offtopic, aber zumindest wenige destruktive bzw. Trollkommentare (die ich mal gelöscht habe).

    Wird immer welche geben die sich über so etwas aufregen “Ich mag nicht, dass ihr über was schreibt was ich nicht lesen mag!” … was soll’s. Ihr wolltet das diskutieren. Und das habt ihr getan.

    On topic zum offtopic: Ich frage mich immer warum Hühner arme Viecherln sind, und Bananen, die 40% ihrer DNA mit Mensch und Tier gemeinsam haben, anstandslos verzehrt werden dürfen! So, jetzt wisst ihr das auch 😀

  59. #60 Dietmar
    18. April 2014

    Ich habe das Kommentieren eigentlich aufgegeben. Vor allem, weil ich doch, trotz “tröstender” Worte von FF dort das deutliche Gefühl hatte, als Nichtwissenschaftler eher zu stören und Emotionen hochkochen zu lassen als der guten Sache Aufklärung zu dienen.

    Bei aller und ernst gemeinter, tiefer Wertschätzung FF gegenüber sehe ich das Ganze doch ähnlich wie @noch `nFlo.

    Das kommentiere ich hier, weil es hier off Topic besprochen wurde. Bei Florian würde ich es tatsächlich wohl nicht kommentieren, weil ich ihn einfach nicht ärgern will.

    Bei anderen wäre ich weniger zurückhaltend. Aber FF schätze ich einfach zu sehr.

  60. #61 Dietmar
    18. April 2014

    Und by the way: Wie eklig Homöopathie-Anhänger werden können, wenn sie auf mich als Kritiker stoßen, durfte ich verschiedentlich erfahren. Gut, dass das Studium vom Tisch ist.

    *wieder abtauch*

  61. #62 Torsten Koch
    Keerbergen
    15. Mai 2014

    Hallo, Ihr Kommentar auf Ihrem blog, der im Titel Wissenschaft verspricht, ist von derselben weit entfernt.

  62. #63 noch'n Flo
    Schoggiland
    15. Mai 2014

    @ Thorsten Koch:

    Könntest Du das bitte mal näher erläutern?

  63. #64 Bullet
    15. Mai 2014

    Und nur keine falsche Scheu: das interessiert hier brennend alle möglichen Leute. Wäre doch zu schade, wenn der Name, unter dem hier kommentiert wird, alsbald als “verbraucht” gälte …

  64. #65 Torsten Koch
    Keerbergen
    10. Juni 2014

    Warum immer so wütend Herr Berger? Versuchen Sie es mal mit Bachblüten.

  65. #66 noch'n Flo
    10. Juni 2014

    @ T. Koch:

    Wenn die Bachblüten so toll sind, warum müssen Sie dann hier trollen?