Ein Gastbeitrag von Dr. Edmund Berndt.

[Anmerkung, UB: Der Anlass für diesen Beitrag war ein Ende Jänner erschienener Artikel auf der Webseite der Zeitschrift Woman, in dem Homöopathie gegen “Winterblues” (Winterdepression, SAD) propagiert wurde. Aus bisher unbekannten Gründen ist der entsprechende link seit ein paar Tagen tot. Stellvertretend sei daher exemplarisch auf diesen älteren Woman-Artikel hingewiesen.]

Hom_Woman

 

Warum gerade bei Frauen Homöopathie so beliebt ist, hat viele Ursachen. Dieser Beliebtheit entspricht, dass auch Werbung für Homöopathie gezielt auf Frauen und Kinder in Frauenmedien platziert wird. Frauen sind Zielgruppe. Frauenzeitschriften ohne Empfehlungen oder Werbung für Homöopathie und anderen modernen Esoschnickschnack haben Seltenheitswert. Das ganze Spektrum frauen- u. konsequenterweise auch kindertypischer Unpässlichkeiten wird zur sanften, nebenwirkungsfreien, natürlichen und biologischen Behandlung mit Homöopathika beworben – selbstverständlich frei von böser Chemie und urnatürlich. Jede Jahreszeit mit ihren tradierten Beschwerden bietet sich an. Von der Frühjahrsmüdigkeit bis zur Winterdepression ist alles homöopathisch behandelbar.

Beworben werden in erster Linie Beschwerden und Unpässlichkeiten, die vorübergehend sind und von selbst heilen. So lässt sich Vertrauen in eine Wirksamkeit systematisch aufbauen, die so nicht vorhanden ist. Zahnen ohne Globuli – ein No-Go. Die moderne Frau wird auf Homöopathie eingestimmt. Ihre Sorgen und Nöte können selbstverständlich gefahrlos mit Homöopathie behandelt werden.

Obwohl die Homöopathie jedes gesicherten Nachweises einer kausalen Wirksamkeit entbehrt, wird diese in der Werbung als der Weisheit letzter und sanftester Schluss dargestellt. Die vielen Statements zur Wirksamkeit haben aber keine Grundlage. Es gibt keine wie immer gearteten Anhaltspunkte, die naturwissenschaftlich oder biologisch plausibel machen könnten, dass Homöopathie echt kausal wirken könnte.

Aber in der Werbung gibt es für stimmungsvolle und einschmeichelnde Assoziationen und für Wirkungsbehauptungen keine Einschränkungen, mit denen die Gefühlswelt auf die sanfte Begleitung durch Globuli getrimmt werden kann. Welche Frau wollte sich nicht als Führungspersönlichkeit mit dem Leitmetall Gold effektiv behandelt wissen? Die Indikationslyrik erinnert nicht von ungefähr an Horoskope. Das wird Barnum-Effekt genannt und ist bewährte Arbeitsmethode der Wahrsagerei. In den blumigen Geschichten, in denen die Symptome bzw. die Beschwerden und Krankheiten geschildert werden, für deren Behandlung der Einsatz von bestimmten Homöopathika so ideal ist, findet sich für jeden Geschmack, für jede Stimmung, für jede Befürchtung ein passendes Mittel. Und wer keine Beschwerden hat, der lernt seine Beschwerden zu erfühlen.

Sollten Zweifel an der Wirksamkeit geäußert werden, dann werden immer wieder Studien zur Wirksamkeit zitiert, die allesamt den Verdacht nicht loswerden, irgendwie auf ein positives Ergebnis getrimmt worden zu sein, wofür es viele Möglichkeiten gibt.

Nichts scheint daher moderner zu sein, als die seit 200 Jahren unveränderte Homöopathie. Das Zitieren von Studien, in denen die Wirksamkeit nachgewiesen worden sein soll, ist eine Fleißaufgabe der Homöopathie, die nur der Werbung dient, denn man muss wissen, dass die Homöopathieindustrie im Gegensatz zur Pharmaindustrie auch keine Wirkungsnachweise bei der Zulassung von Homöopathika vorlegen muss. Auch die Anekdoten der Anwenderinnen und Anwender, die von ihrer erlebten Heilung berichten, dienen der Werbung, wo all das in Hochglanzgeschichten sich als wahr erzählen lässt.

Aus der berichteten Zufriedenheit und den bekundeten Erfolgen, kurzum aus den persönlichen anekdotischen Erlebnisberichten der jeweiligen Anwender und Anwenderinnen kann nicht mehr auf eine tatsächliche, sprich kausale Wirksamkeit geschlossen werden, als aus Heilungsberichten bekannter Wallfahrtsorte. Gegen die Anrufung göttlicher Hilfe und die Bekundung vermeintlich dadurch persönlich erlebter bzw. erfahrener Heilung ist nichts einzuwenden. Hier gibt es nichts zu überprüfen und nachzuweisen. Wenn aber irdische Mittel als wirksam angepriesen werden, ist diese Art von Nachweis wie das Zitieren von Anekdoten eindeutig zu wenig, um nicht zu sagen eine Irreführung. Für die Zulassung von Homöopathika ist das nicht erforderlich. Homöopathika müsse nur nach den Richtlinien und Vorstellungen der Homöopathie hergestellt werden. Erforderlich ist lediglich eine pharmakologische Unbedenklichkeit. Irgendwo zwischen den Potenzen D 7 und D 10, das entspricht einer Verdünnung von 1:10 Millionen und 1:10 Milliarden, hört sich jede Nachweismöglichkeit ursprünglich enthaltener Stoffe auf und damit endet auch die Pharmakologie. Die Hochpotenzen sind garantiert unbedenklich.

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Kommentare (249)

  1. #1 A-P-O
    24. Februar 2015

    Gibt es zur Streitschrift von Liessmann einen Link?

  2. #3 Lercherl
    24. Februar 2015

    Dass sich die Homöopathie in 200 Jahren nicht weiterentwickelt hat, stimmt so nicht ganz. Sie ist da nicht anders als andere Offenbarungsreligionen. Sie beruft sich auf die Offenbarung (in diesem Fall Hahnemann) als die alleinseligmachende Wahrheit. Allerdings enthält die Offenbarung oft Unpopuläres, das sich schwer verkaufen lässt (z. B. Verbot von Kaffee und Tee), weshalb moderne Varianten der Lehre unters Volk gebracht werden, die dem Original oft diametral entgegengesetzt sind, aber trotzdem als Original verkauft werden.

  3. #4 inga
    24. Februar 2015

    @Lercherl: Nein, nein, das Verbot diverser Nahrungsmittel ist doch super, weil ein weiterer Baustein der Immunisierungsstrategie. Im Zweifel hat man halt doch irgendwas mit ätherischen Ölen erwischt. Und außerdem lässt sich darauf auch gleich wieder hervorragend ein Vermarktungskonzept aufbauen, z.B. mit “homöopathiegeeigneter” Zahnpasta und so.

  4. #5 Lercherl
    24. Februar 2015

    @inga

    Schönes Beispiel! Elmex verkauft Zahnpasta ohne Menthol, damit die homöopathischen Mittel nicht gestört werden, und Boiron erklärt uns, dass Menthol der homöopathischen Wirkung nicht abträglich ist:

    http://www.elmex.de/de_DE/1464/Mentholallergie-oder-Hom%C3%B6opathiebehandlung.htm

    http://www.boiron.fr/Homeopathie/Homeopathie-Vos-questions-reponses-FAQ/Quels-sont-les-effets-de-la-menthe

    Jeder legt sich den Meister so aus, dass es das Geschäft maximal fördert!

  5. #6 A-P-O
    24. Februar 2015

    Danke für den Link. Hätt’ ich auch selber finden können…
    Buch bestellt.

  6. #7 Hobbes
    24. Februar 2015

    Ist Onanie nicht auch verboten bei Homöopathika?
    Kann man dadurch das man das stärker verbreitet nicht wenigstens dafür sorgen das die Kinder wenigstens während der Pubertät dagegen rebellieren?

  7. #8 IO
    24. Februar 2015

    “…
    Im Jahre 1947 erlebten ca. 91 Prozent der Mädchen ihren 10. Geburtstag und konnten damals mit einer weiteren Lebenserwartung von ca. 60,5 Jahren rechnen. Heute erleben ca. 99,5 % der Mädchen ihren 10. Geburtstag und haben eine weitere Lebenserwartung von ca. 74 Jahren. Diese Zahlen sind mit früheren Jahrhunderten überhaupt nicht vergleichbar.
    …”

    Wenn es Zahlen aus früheren Jahrhunderten gibt, woran liegt es dann, dass die Vergleichbarkeit mit späteren Daten nicht gegeben ist?

  8. #9 IO
    24. Februar 2015

    Guter, unaufgeregter und klarer Artikel im übrigen. Hoffentlich lesen den ein Paar mehr als der Chor, dem bekanntlich gepredigt wird.

  9. #10 John Snow
    25. Februar 2015

    Guter Artikel der allerdings einen “Schönheitsfehler” hat: Er ist unglaublich schwer zu lesen, und geht deshalb leider an der Zielgruppe vorbei. Oder ist der Artikel nur für den erlauchten Kreis von Absolventen wissenschaftlicher Fakultäten bestimmt? So und nicht anders liest sich nämlich leider der Text …

  10. #11 Cornelius Courts
    http://scienceblogs.de/bloodnacid
    25. Februar 2015
  11. #12 weyoun
    25. Februar 2015

    Der Produktionsablauf ist in allem Schritten zertifiziert, und zertifiziert ist auch das Hoc est enim corpus meum der Homöopathie, das Potenzieren – am wirksamsten per Hand.

    Das kann es nur in der EU geben, zertifizierter Qualitätsgesicherter Aberglaube.

  12. #13 Dr. E. Berndt
    25. Februar 2015

    @IO
    Selbstverständlich können Sie mit früheren Daten vergleichen. Nur worin liegt der Sinn solcher Vergleiche, wenn auf der einen Seite Promille diskutiert werden und auf er anderen Seite 20 bis 30% Anteile stehen. Und dazu kommt noch, das das Sterben der Säuglinge erst gar nicht aufgezeichnet wurde, weil das natürlich war.
    Die Familie, so wie wir und diese heute vorstellen, gab es gar nicht. Normal war, dass Kinder Halbwaise waren. Großeltern, Eltern und Kinder alle lebend gab es praktisch nicht!

  13. #14 Struppi
    25. Februar 2015

    @IO

    “Nicht vergleichen” meint – wenn ich den Kontext richtig verstehe – nicht, dass es keine Zahlen zum vergleichen gibt, sondern dass die Höhe der früheren Lebenserwartung nicht mit der heutigen vergleichbar ist.

  14. #15 Markus Termin
    25. Februar 2015

    “Seit 200 Jahren hat sich die Lehre der Homöopathie weder verändert noch irgendwie erweitert. Im Gegensatz dazu hat sich die Medizin enorm verändert und weiterentwickelt.”

    Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie wenig Du von den Dingen weist, und dann: wie voll Du den Mund nimmst. Du hast – sprichwörtlich – keine Ahnung und papperst in diesem tendenziell frauenfeindlichen Artikel so viel Blödsinn wie eh und je.

    Daß Frauen mit Homöopathie mehr anfangen können, als Männer, liegt wohl daran, daß sie noch immer etwas weiser sind und weniger geistig betroffen von den Giftschleudern der Pharmazeuten – und das ist erstaunlich, trotz hormoneller Gehirnwäsche, etc. …

  15. #16 IO
    25. Februar 2015

    @ Dr. E. Berndt

    Wenn man vergleichen kann, soll man das sagen.

    Wenn es keine Basis gibt für einen Vergleich, kann man das beschreiben (so wie Sie die unterschiedliche Familienstruktur anführen).

    Wenn ein Vergleich keinen Sinn ergibt (das kann man erst feststellen, nachdem man versucht hat zu vergleichen), ist das wiederum eine Interpretation, und dann ist es wiederum etwas anderes als wenn man sagt, dass man es nicht vergleichen kann. Man kann z. B. sagen, wie Sie es tun, dass die Größenordnungen, die ja offenbar erst durch Vergleich erkennbar werden, so unterschiedlich sind, dass weitere Analyse und Interpretation nicht erforderlich scheint. Ist wieder etwas anderes.

  16. #17 IO
    25. Februar 2015

    @ Struppi

    ““Nicht vergleichen” meint – wenn ich den Kontext richtig verstehe – nicht, dass es keine Zahlen zum vergleichen gibt, sondern dass die Höhe der früheren Lebenserwartung nicht mit der heutigen vergleichbar ist.”

    Die Höhe der Lebenserwartung ist eine statistische Angabe. Wenn sie früher anders oder gleich war, ergibt sich diese Erkenntnisse doch nur dadurch, dass man mindestens zwei Angaben miteinander vergleicht. Also ist sie vergleichbar.

  17. #18 IO
    25. Februar 2015

    @ Das Termingeschäft

    Du faselst von frauenfeindlich und merkst nicht, dass Dein Geschreibsel so was von frauenfeindlich ist.
    Aber Du bist ja auch ein gewerbsmäßiger AstroLÜGE. Da stimmen selbst die Punkte am Satzende nicht.

  18. #19 Ursula
    25. Februar 2015

    @ IO

    Du faselst von frauenfeindlich und merkst nicht, dass Dein Geschreibsel so was von frauenfeindlich ist.

    Danke!
    “Hormonelle Gehirnwäsche…” ich pack’s nicht!

  19. #20 Markus Termin
    25. Februar 2015

    Der Lobgesang auf die ach so tolle moderne Medizin, die den Frauen nütze – und das damit verbundene Wettern auf die harmlose Homöopathie ist neben vielem auch geschichtsvergessen. Die “Schulmedizin” hat nämlich erstmal zum großen Sterben aus mangelnder Hygiene geführt – Wissen, das noch im 18. Jahrhundert jeder Waschfrau bekannt war. Im 19. Jahrhundert lag die Stillrate von Babys in Bayern z.B. bei 10% – aufgrund von schwachsinnigen Empfehlungen eurer ach so tollen Medizin – natürlich gefolgt von hoher Kindersterblichkeit. Solcher Geist setzt sich heute fort mit einer Kaiserschnittrate – die bestellte Geburt – bei weit über 30 % bei uns, anderswo über 50 % – und das bedeutet grundsätzlich Reanimationsmaßnahmen für Neugeborene und Plünderung des Kassensystems, nicht nur dadurch …

    Ein dankbares Thema für euch Wissenschaftler wären z.B. die multiresistenten Bakterien in unseren Kliniken – die Opfer gehen in die tausende – und die versterben nicht an Homöopathie.

    @ IO: Du meinst, weil Du frei von Kenntnis bist, hast Du das Recht, Leute zu beleidigen? Astrologie gehört zum Besten, was Menschen machen. Der Naturwissenschaft hingegen fehlt jede seriöse Begründung. Sie ist z. Zt. eine Pseudo-Religion von Nihilisten, denen das Gewissen für ihr eigenes zerstörerisches Potential völlig abhanden gekommen ist.

  20. #21 Markus Termin
    25. Februar 2015

    @ Ursula: wer drin ist, merkt´s nicht mehr selbst …

  21. #22 Turi
    25. Februar 2015

    Markus Termin:
    Wer allen ernstes den Satz “Der Naturwissenschaft hingegen fehlt jede seriöse Begründung.” im Internet veröffentlich, dem ist wohl schon vor langer langer Zeit der Heuchlerregler durchgebrannt.
    Sie sind mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50% nur dank der ach so bösen moderenen Wissenschaft und Medizin überhaupt am leben. Sie sollten ihr auf Knien danken.

  22. #23 Ulrich Berger
    25. Februar 2015

    Ein Lehrstück in angewandter AsTROLLogie, was der Terminator da wieder abliefert. Sogar seine “Fakten” sind frei fantasiert… http://de.wikipedia.org/wiki/Babynahrung#19._Jahrhundert

  23. #24 wiener
    25. Februar 2015

    Unser Hofastrologe merkt noch nicht einmal den Widerspruch in der Ablehnung von moderner Medizin (wie Antibiotika) und der Angst vor multiresistenten Keimen. Die sind doch nur ein Problem, wenn man etwas mit Antibiotika behandeln will. Seine Zuckerkuegelchen sind immer noch genauso wirksam wie vorher….

  24. #25 Markus Termin
    25. Februar 2015

    @ Berger: dann lies doch mal den Link genau – die Wiki-Info stammt aus Meyers Konversationslexikon von 18 nochwas … (und Wiki gibt gar nicht an, vom wem die Säuglings-Sterblichkeitsraten von 47% kritisiert wurden … ).

    Sicher nicht von den naturwissenschaftlich ausgebildeten Vertriebsleuten des jeweiligen Ernährungs- oder Impfmülls.

    Werden nicht auch die SB von den Pharmazeuten mitfinanziert?

    Meine Infos stammen aus der recht aktuellen Hebammenzeitschrift und geben zeitgemäße Forschungen aus Bayern wieder.

    @ Turi: niemand zweifelt daran, daß z..B. der Urknallglaube – creatio ex nihilo – als Geisteskrankheit gilt.

  25. #26 noch'n Flo
    Schoggiland
    25. Februar 2015

    @ MT:

    wer drin ist, merkt´s nicht mehr selbst …

    Welch grandiose Selbstreflexion.

  26. #27 noch'n Flo
    Schoggiland
    25. Februar 2015

    @ MT:

    Meine Infos stammen aus der recht aktuellen Hebammenzeitschrift

    Die ja ein besonders seriöses Informationsorgan ist. Fast so seriös wie die Rentner-Bravo (a.k.a. “Apotheken-Umschau”). Da können NJEM, Lancet und das Deutsche Ärzteblatt ja im Leben nicht gegenanstinken.

  27. #28 Markus Termin
    25. Februar 2015

    @ Wiener: Antibiotika sind nicht wirklich modern – und ihr massenhafter Missbrauch führt – wie inzwischen fast allen bekannt – zu Resistenzen. Bei der Herstellung und dem Vertrieb von Antibiotika – ob für Tier oder Mensch – arbeiten fast ausschließlich Naturwissenschaftler – die – wie immer – so tun, als seien sie völlig unschuldig.

  28. #29 wiener
    25. Februar 2015

    @termin: und Sie verstehen immer noch nicht, dass multiresistente Erreger nur ein Problem beim Einsatz von Antibiotika sind. Da Sie die moderne Medizin eh doof finden, kann Ihnen dass egal sein. Und in einem haben Sie Recht: in der Tat uind Gott sei Dank werden Antibiotika nicht von Astrologen hergestellt.

  29. #30 wiener
    25. Februar 2015

    @ all
    sorry fuer das Fuettern……

  30. #31 noch'n Flo
    Schoggiland
    25. Februar 2015

    @ MT:

    Du nimmst doch immer für Dich in Anspruch, dass nur über Astrolügie diskutieren darf, wer davon auch wirklich Ahnung hat. Okay, bin einverstanden. Aber dann gleiches Recht für beide Seiten: hör bitte damit auf, über Dinge zu schwafeln, von denen Du keine Ahnung hast. Beispielsweise Medizin.

    D’accord?

  31. #32 Earonn
    25. Februar 2015

    Auch wenn’s sinnlos ist….

    Der Terminus möchte die Wirksamkeit von Homöopathie also dadurch beweisen, dass irgendein medizinisches Mittel bzw. eine Annahme falsch war.

    Okay. Dann möge er bitte vom nächsten Hochhaus springen. Denn Menschen mit einem T-Nachnamen können ab so fort fliegen. Habe ich nachgewiesen durch eine Fehlannahme in Bezug auf Dinosaurier.
    So einfach ist das.

    …ach, macht er nicht? Warum wohl…

  32. #33 smyier
    25. Februar 2015

    Seufz … Manchmal wünschte ich, dass man all den Realitätsverweigerern und Wissenschaftsfeinden sämtliche Errungenschaften, die den Naturwissenschaften zu verdanken sind, entzöge, und den Gegebenheiten von beispielsweise Hahnemanns Zeiten aussetzte. Tja, und dann mal schauen, wieweit diese mit ihrer Alternativmedizin und Beterei so kommen.

  33. #34 Adent
    25. Februar 2015

    Oh, ist dem Meister-Astrollogen langweilig oder brauchste mal wieder Klicks Terminchen?
    Na wenn du weiter solche Lügen verbreitest wird das aber nichts. Wie war das nochmal mit der Nachbebenvorhersage in Haiti oder der Fußball-WM etc. pp.?
    Geh einfach wieder schmollen, steht dir besser.
    Und oh Wunder die Homöopathie kann immer noch nichts aber auch gar nichts liefern und das nach über 200 Jahren beten, traurig traurig.

  34. #36 Julia
    25. Februar 2015

    Ist es nicht logisch, wenn Werbung speziell nur für Frauen gemacht wird, dass dann auch mehr Frauen darauf ansprechen? Es wird ja damit geworben, dass es wirkt und nicht das es Humbug ist und nur Geld daran verdient wird.

  35. #37 gutrat
    25. Februar 2015

    Wer von einem Arzt zum anderen gerannt ist um Hilfe zu erhalten und ihm letztendlich ein paar Kügelchen geholfen haben, dem ist es wurscht wer Recht hat. Eigene Erfahrungen sind ausschlaggebend wem mehr geglaubt wird. Ich verlass mich nun auf mich selbst was ich nehme. Ich spüre es ob es hilft oder nicht. Und da wie dort geht es rein ums Geschäft.

  36. #38 Andreas P.
    25. Februar 2015

    1:0 für noch’n Flo
    😀

  37. #39 Andreas P.
    25. Februar 2015

    na gut, 1:0 ist etwas untertrieben

  38. #40 smyier
    25. Februar 2015

    @gutrat

    Und meine Erfahrung sagt mir, dass, wenn ich morgens die Zähne putze, die Sonne aufgeht. Glaubst du deshalb, dass mein Zähneputzen für den Sonnenaufgang verantwortlich ist? Sicherlich nicht. Auch dir ist das Verständnis von Korrelation vs. Kausalität wärmstens zu empfehlen.

  39. #41 Adent
    25. Februar 2015

    @gutrat

    Wer von einem Arzt zum anderen gerannt ist um Hilfe zu erhalten und ihm letztendlich ein paar Kügelchen geholfen haben, dem ist es wurscht wer Recht hat.

    Die Schlussfolgerung, dass letztendlich die Kügelchen geholfen haben ist falsch, was geholfen hat war die Bewegung von Arzt zu Arzt, Arzt zu Apotheke, okkultem Heilschamanen zu Esoschmarnprediger, etc.
    Bewegung hilft immer…

  40. #42 Dr. E. Berndt
    25. Februar 2015

    #14
    So ist es.

  41. #43 noch'n Flo
    Schoggiland
    25. Februar 2015

    @ gutrat:

    und ihm letztendlich ein paar Kügelchen geholfen haben

    Das setzt aber voraus, dass es überhaupt die Kügelchen waren, die geholfen haben. Wie kannst Du das 100% sicherstellen und alle anderen Einflussgrössen ausschliessen?

    Eigene Erfahrungen sind ausschlaggebend wem mehr geglaubt wird.

    Das der Mensch sich leider nur allzu leicht in seiner Wahrnehmung täuschen lässt, ist Dir aber schon bekannt?

    Ich spüre es ob es hilft oder nicht.

    Wie kannst Du das?

  42. #44 HofRob
    25. Februar 2015

    Impfmüll

    Wenn Trolle ins gemeingefährliche abdriften.

  43. #45 IO
    25. Februar 2015

    @ Terminator

    “… @ IO: Du meinst, weil Du frei von Kenntnis bist, hast Du das Recht, Leute zu beleidigen?”

    Erstens liegst Du wie gewohnt falsch: Ich bin nicht frei von Kenntnis.
    Zweitens ist die Bezeichnung AstroLÜGE für Deine Profession keine Beleidigung, sondern die nackte Tatsache.

    ” Astrologie gehört zum Besten, was Menschen machen. Der Naturwissenschaft hingegen fehlt jede seriöse Begründung. Sie ist z. Zt. eine Pseudo-Religion von Nihilisten, denen das Gewissen für ihr eigenes zerstörerisches Potential völlig abhanden gekommen ist.”

    Demgegenüber hattest Du genau Null Gewissen als es um das Erdbeben in Haiti und dessen Opfer ging:
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/01/15/wie-man-katastrophen-schamlos-ausnutzen-kann-das-erdbeben-in-haiti-und-die-astrologen/

    Leg mal die Steine wieder beiseite in Deinem Glashaus. Allerdings ist mit Einsichtsfähigkeit bei dir nicht zu rechnen. Die endlosen Threads diverser scienceblog-Artikel belegen dies in extenso.

    Den Rest Deines unterirdischen Geseires haben andere schon zerpflückt.

  44. #46 Marcus
    Landshut
    25. Februar 2015

    Wie wäre eigentlich die Herstellung von Homöopathika beispielsweise auf dem Mars anzustellen? Wird nun Richtung Erd- oder Marsmittelpunkt geschüttelt?

  45. #47 IO
    25. Februar 2015

    ” Bei der Herstellung und dem Vertrieb von Antibiotika – ob für Tier oder Mensch – arbeiten fast ausschließlich Naturwissenschaftler – die – wie immer – so tun, als seien sie völlig unschuldig.”

    Was für ein grotesker Unsinn.
    Bei der *Entwicklung* von Antibiotika sind Naturwissenschaftler erforderlich, aber schon bei den meisten Herstellungsaspekten nur noch in begrenztem Umfang. Von wegen “ausschließlich Naturwissenschaftler”.
    Und beim Vertrieb? Für Dich ist Vertrieb ein Gegenstand der Naturwissenschaft. Nach Deinem Verständnis muss man demnach als Vertreter und bei der Post in Zukunft Naturwissenschaftler einstellen.

    Und Naturwissenschaftler sind Menschen. Die können schuldhaft handeln, ja – wie alle Menschen (auch AstroLÜGEN).
    Mit der Wissenschaft an sich hat das nichts zu tun. Wissenschaft sind diejenigen Methoden, die zu rationalem Erkenntnisgewinn führen.
    Den Unterschied kannst oder willst Du aber wohl nicht verstehen.

  46. #48 IO
    25. Februar 2015

    @ Dr. E. Berndt

    “#14
    So ist es.”

    Nicht wirklich.
    Siehe meine Ausführungen in Kommentar 17
    (http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2015/02/24/glatte-luegen-gute-geschaefte-homoeopathie-fuer-frauen/#comment-43284)

  47. #49 Dr. E. Berndt
    26. Februar 2015

    Die Lebenserwartung und die Sterblichkeit der letzten 50 oder !00 Jahre mit der Lebenserwartung und der Sterblichkeit von vor 200 oder 300 Jahren zu vergleichen bedeutet Vergleiche anzustellen über Unterschiede, die größer und augenfälliger nicht sein könnten.

    Gehen Sie doch bitte in den nächsten Pfarrhof, nehmen Sie sich bitte jemand mit, der Kurrentschrift lesen kann und schreiben sich doch die Todesfälle von 1 oder 2 Jahren heraus. Und wenn Sie sich das ansehen, dann begreifen Sie, was mit nicht vergleichbar gemeint ist.
    Um herauszufinden, ob und wieviel die Lebenserwartung an 1947 bis heute sich verbessert hat, müssen sie Statistik betreiben. Aber wenn Sie den Unterschied zwischen 1830 und heute behirnen wollen, brauchen Sie keine Statistik, um zu sehen, dass hier ein gewaltiger Unterschied ist.
    Unterschied ist nur dann keiner, wenn man an die gute alte Zeit glaubt und nichts darüber je gelesen oder gelernt hat.

  48. #50 Spritkopf
    26. Februar 2015

    Die “Schulmedizin” hat nämlich erstmal zum großen Sterben aus mangelnder Hygiene geführt
    […]
    niemand zweifelt daran, daß z..B. der Urknallglaube – creatio ex nihilo – als Geisteskrankheit gilt.
    […]
    Astrologie gehört zum Besten, was Menschen machen. Der Naturwissenschaft hingegen fehlt jede seriöse Begründung. Sie ist z. Zt. eine Pseudo-Religion von Nihilisten, denen das Gewissen für ihr eigenes zerstörerisches Potential völlig abhanden gekommen ist.

    Da sprechen zwanzig Jahre gescheiterter Erwachsenenbildung.

    Peinlich, was hier einer abliefert, der sich seine auf Lügen und Abzockerei beruhende Profession in vielen und langen Abenden schöngesoffen haben muss. Anders ist dieses brunzdumme Gewäsch nicht mehr zu erklären.

  49. #51 Adent
    26. Februar 2015

    @Spritkopf
    Mit der Astrologie ist es wie mit der Homöopathie, sie ist quasi die HP der Wissenschaft, enthält unendlich verdünnt (Verzeihung potenziert) nichts mehr an Wissenschaft. Laut dem menschenverachtenden Haiti-Erdbebenlügner MT ist dies mit das Beste am Menschen.
    Das MT die wissenschaftliche Methode gar nicht begreift hat er ja schon in anderen Threads ausführlich dargestellt, daher ist es bei ihm mit der Wissenschaft so wie mit den Perlen und den Säuen.

  50. #52 Spritkopf
    26. Februar 2015

    @Adent
    Warte mal ab, wenn ihn in 15 oder 20 Jahren die ersten ernstzunehmenden Gebrechen piesacken. Mal sehen, ob er dann für die Diagnose auf Sterndeutung und für die Therapie auf Zuckerkügelchen zurückgreift. Oder ob er nicht doch lieber die Dienste der Schulmedizin mit ihren vielen durch wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichten Geräten in Anspruch nimmt.

    Das ist, was mich am meisten an Typen wie Termin ankotzt. Es sind erbärmliche Heuchler, die großmäulig Wasser predigen, aber im Ernstfall Wein saufen.

  51. #53 IO
    26. Februar 2015

    Sehr geehrter Herr Dr. Berndt,

    die Anrede ist nicht ironisch, denn ich schätze Ihre Beiträge in den Scienceblog-Foren grundsätzlich sehr. Hier aber geht es um den genauen sprachlichen Ausdruck.

    Sie schreiben
    “Die Lebenserwartung und die Sterblichkeit der letzten 50 oder !00 Jahre mit der Lebenserwartung und der Sterblichkeit von vor 200 oder 300 Jahren zu vergleichen bedeutet Vergleiche anzustellen über Unterschiede, die größer und augenfälliger nicht sein könnten.”

    Ja, Vergleich durch Augenschein ist eine alltägliche Methode.
    Das machen Sie schon am Esstisch, wenn Sie unter Messer und Gabel das richtige Werkzeug wählen wollen. Würden Sie die beiden nicht durch Augenschein vergleichen, bekämen Sie wahrscheinlich in 50% der Fälle das falsche in die Hand.

    Dass Unterschiede größer und augenfälliger sind, erkennen Sie auch erst durch den Vergleich. Und dann entscheiden Sie doch erst durch diesen Vergleich, ob eine *weitere* Analyse und Interpretation nötig ist.
    Hier ist es so, dass Sie es offenbar als “nicht zu vergleichen” bezeichnen, wenn Ihre *Analyse* des Vergleichsmaterials (den Vergleich haben Sie dann schon vorgenommen) ergibt, dass eine weitere Beschäftigung damit für den Zweck Ihrer Forschung oder sonstigen Vorhabens nicht mehr erforderlich ist.
    Wir sind sicher darüber einig, dass dies sehr, sehr häufig der Fall ist. Ich finde es nur eine sprachliche Ungenauigkeit, diesen analytischen Schritt als “ist nicht vergleichbar” zu bezeichnen.

    =====

    “Aber wenn Sie den Unterschied zwischen 1830 und heute behirnen wollen, brauchen Sie keine Statistik, um zu sehen, dass hier ein gewaltiger Unterschied ist.”

    Und auch in dem Fall haben Sie diese Erkenntnis durch einen Vergleich gewonnen – Sie mussten sich ja die Daten und Erhebungsgrundlage für 1830 einerseits und heute andererseits ansehen, um aufgrund des Vergleichs zu dem sicherlich unmittelbaren Schluss zu kommen, dass weitere Analyse nicht lohnt, da eben ein gewaltiger Unterschied in der Datengrundlage ist.

    Nochmals: Es geht nicht darum, dass ich wünsche, dass man auch Banalitäten “zu Tode” miteinander vergleicht, sondern um den genauen sprachlichen Ausdruck.

    =====

    “Gehen Sie doch bitte in den nächsten Pfarrhof, nehmen Sie sich bitte jemand mit, der Kurrentschrift lesen kann …”

    Sie konnten das nicht wissen, aber ich fand Ihre Anweisung ergötzlich.

    Ich habe in meinem schon etwas längeren Forscherleben viele tausende Seiten Kurrentschrift des 16.-19. Jahrhunderts gelesen (überwiegend deutsche und niederdeutsche Quellen, aber auch niederländische und schwedische) und vieles transkribiert. Meine Forschung beruht weitgehend auf solchem Primärquellenmaterial. Zu diesem Zweck habe ich über Jahre sehr viel Zeit in Staats- und Kirchenarchiven zugebracht.
    Als Resultat entstanden einschlägige Veröffentlichungen meiner Forschung, die auf akribischer Quellentranskription beruhen und viele Seiten Transkriptionen enthalten.
    Zur Zeit bereite ich ein Projekt vor, in dem ich eine bedeutende norddeutsche regionalgeschichtliche Quelle (in Kurrentschrift, 19. Jh.) digitalisieren, transkribieren und veröffentlichen möchte. Im Original ca. 700 Seiten Manuskript.
    Hoffen wir, dass es klappt.
    Vielleicht wünschen Sie mir Glück mit dem Antrag dazu.

  52. #54 Hawk
    26. Februar 2015

    Ach IO, nun ist doch aber auch gut, oder?
    Aus dem Duden (http://www.duden.de/rechtschreibung/vergleichen):

    das ist [doch gar] nicht zu vergleichen [mit …]! (umgangssprachlich; ist doch weitaus besser, schlechter usw. als …!)

    Und in genau dieser umgangsprachlichen Bedeutung wird diese Phrase hier verwendet. Natürlich ist exakte Ausdrucksweise meist vorzuziehen, aber irgendwann wir es Korinthenkackerei…

    Gruß Hawk

  53. #55 IO
    26. Februar 2015

    @ Hawk,

    “Ach IO, nun ist doch aber auch gut, oder?”

    Ach, Hawk,
    wenn Dir die Diskussion genauen Sprachgebrauchs nicht gefällt, kannst Du sie ja überspringen.

    Die Dudenbedeutung kenne ich natürlich. Sie trifft hier nur nicht zu. Oben im Artikel steht:
    “Diese Zahlen sind mit früheren Jahrhunderten überhaupt nicht vergleichbar.”

    Mit der von Dir angeführten Duden-Bedeutung heißt es also:

    “Diese Zahlen sind überhaupt doch weitaus besser (schlechter usw.) als in früheren Jahrhunderten.”

    Das war aber offenbar nicht gemeint, ergibt auch keinen Sinn, sondern … s. meinen vorigen Post an Dr. E. Berndt.

  54. #56 Hawk
    26. Februar 2015

    Das war aber offenbar nicht gemeint, ergibt auch keinen Sinn, sondern …

    Anscheinend doch. Jedenfalls deute ich Kommentar #13 genau so.
    Der fragliche Abschnitt

    Dass die Lebenserwartung von Frauen heute im Vergleich zu früher derart hoch ist, verdanken wir vor allem auch der Medizin, die auf naturwissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen beruht. Der Beitrag der Homöopathie ist dabei null. Im Jahre 1947 erlebten ca. 91 Prozent der Mädchen ihren 10. Geburtstag und konnten damals mit einer weiteren Lebenserwartung von ca. 60,5 Jahren rechnen. Heute erleben ca. 99,5 % der Mädchen ihren 10. Geburtstag und haben eine weitere Lebenserwartung von ca. 74 Jahren. Diese Zahlen sind mit früheren Jahrhunderten überhaupt nicht vergleichbar.

    sollte in meinen Augen so verstanden werden, dass in früheren Jahrhunderten noch weitaus weniger (hier der Zusammenhang mit dem Dudenzitat) Mädchen den 10. Geburtstag erlebt haben und dann eine deutlich geringere Lebenserwartung hatten.

    Und um in ihrer Deutung zu argumentieren: Da beispielsweise die Säuglingssterblichkeit nicht einmal erfasst wurde (und damit nicht herauszurechnen ist), kann man die Zahlen aus dieser Zeit auch tatsächlich nicht sinnvoll in Hinblick auf den Einfluss der modernen Medizin vergleichen.

    Ob sie die Phrase nun also umgangssprachlich oder im Wortlaut verstehen möchten; Dr. E. Berndt hat mit seiner Aussage Recht. Wenn man schon Haarspalterei betreibt, um eine Aussage zu widerlegen, sollte man sicher sein, dass die selbstgewählte Hälfte des Haares das dann auch tut…

    Gruß Hawk

  55. #57 Dr. E. Berndt
    26. Februar 2015

    #56 Hawk
    Danke
    Mir wird oft vorgeworfen, dass ich zu umfangreich schreibe und wenn ich mich dann in einer Thematik, die eigentlich keiner weiteren umfangreichen Erklärung bedarf mich kurz fasse, dann ist es auch wieder nicht recht.

  56. #58 roel
    *****
    26. Februar 2015

    @Hawk und @Dr.E.Berendt das Dudenzitat “nicht zu vergleichen” ist im umgangssprachlichen Sinn nicht gleichbedeutend mit “nicht vergleichbar”. Da hat IO schon Recht, wenn er um genauen sprachlichen Ausdruck bittet.

    @IO viel Erfolg

  57. #59 Hawk
    26. Februar 2015

    Natürlich ist es das nicht. Es sollte ja auch nicht “nicht vergleichbar” heissen. Das interpretiert nur IO hinein.
    Aber selbst wenn es “nicht vergleichbar” bedeuten sollte, wäre es zwar unglücklich formuliert, aber immer noch korrekt…

    Gruss Hawk

  58. #60 Hawk
    26. Februar 2015

    Nur deshalb habe ich mich ja eigentlich eingemischt:
    Ich finde es unlauter, einer umgangssprachlichen Formulierung eine wörtliche Bedeutung zu unterstellen, um diese dann anzugreifen.

    Gruss Hawk

  59. #61 HofRob
    26. Februar 2015

    duden.de:

    Re|de|wen|dung

    feste Verbindung von Wörtern, die zusammen eine bestimmte, meist bildliche Bedeutung haben

    Hab das Posting ja für einen Scherz gehalten…. aber offenbar sind die Sprachbarrieren hier größer als ich dachte 😀

    Siehe auch: http://www.redensarten-index.de

  60. #62 noch'n Flo
    Schoggiland
    26. Februar 2015

    @ Dr. Berndt:

    Mir wird oft vorgeworfen, dass ich zu umfangreich schreibe und wenn ich mich dann in einer Thematik, die eigentlich keiner weiteren umfangreichen Erklärung bedarf mich kurz fasse, dann ist es auch wieder nicht recht.

    Also mal ganz ehrlich und frei von der Leber: manchmal finde ich Ihre Eigenzitate aus Ihren Büchern auch etwas zu umfangreich. Vor allem die mangelhafte Text-Formation infolge copy/paste hält mich so manches Mal vom Lesen ab. Was eigentlich schade ist, denn inhaltlich sind Ihre Beiträge in den allermeisten Fällen echt Spitze. Aber eben leider oft nicht augengerecht aufgearbeitet.

  61. #63 WolfgangM
    27. Februar 2015

    zurück zur Homöopathie:

    Der österreichische Oberhomöopath Prof Dr Frass (Medizinische Universität Wien) verschickt ungefragt kiloweise Glaubuli an eine Wissenschaftlerin (Nicht Ärztin) mit der Aufforderung diese im Rahmen ihrer WHO-Studien in Westafrika zur Ebola Therapie einzusetzen. Was hat so ein Typ eigentlich auf einer Uni verloren? Auch in Westafrika braucht man für medizinisch therapeutische Studien die Bewilligung einer Ethikkommission. Versteht der überhaupt was von Wissenschaft? Definitiv nicht und von Ethik auch nicht.

  62. #64 Bullet
    27. Februar 2015

    Ich habe Markus Termin verpaßt? Dem ist aber auch echt nichts zu peinlich…

  63. #65 Adent
    27. Februar 2015

    @Bullet
    Na wirklich was verpaßt hast du nicht, Terminchen geht immer noch mit seinem Nullwissen in Bezug auf die Relativitätstheorie hausieren. Wie sagt man so schön, was das Terminchen nicht lernte, lernt der Markus nimmer 😉

  64. #66 Angelika
    27. Februar 2015

    worldhomeopathy
    Hallo alle, möchte vom Thema Linguistik nicht ganz anblenken, stelle 3 Links hinein, die Homöopathie, Marketingstrategie und Wortwahl betreffen. Es lohnt sich, die WHAO Seite ein bisschen zu durchstöbern, auch in Japan wird eifrig Promotion betrieben Sprache+Werbung: einfach einmal ‘WHAO’ als Wort aussprechen… MlG, A.

    worldhomeopathy…/index.php?option=com_content&view=article&layout=edit&id=106
    homoeopathie region darmstadt vkhd…/index.php/whaw2014

  65. #67 Angelika
    27. Februar 2015

    worldhomeopathy…/index.php?option=com_content&view=featured&Itemid=435

    Der link funktioniert oft erst beim zweiten Versuch.

  66. #68 Adent
    27. Februar 2015

    @Angelika
    Ich verstehe nicht genau worauf du hinauswillst? War das einfach Linkspamming zu irgendwelchen Vollpfostenversammlungen von HP-Gläubigen oder wolltest du kritisch darauf hinweisen, dass es auch Ärzte gibt die nicht mehr alle Waffeln auf dem Teller haben und an HP glauben?

  67. #69 Dr. E. Berndt
    27. Februar 2015

    #68 Adent
    Angelika wollte zeigen, dass auch Männer ins Visier der Homöoindustrie gelangen.

  68. #70 HofRob
    27. Februar 2015

    Hab die Links mal verunstaltet. Wer es sehen will wird die Seiten auch so finden :-). Bessere Idee ist entweder copy/pasten, oder Screenshot auf imgur.com raufladen.

  69. #71 Angelika
    27. Februar 2015

    @Adent,
    Meine erste Teilnahme an einem blog – bitte um Nachsicht. Ich wollte darauf hinweisen, dass es sich bei der Frauenwerbung einfach nur um eine wohldurchdachte Marketingstrategie handelt. Geplant ist die ‘Eroberung’ der gesamten Welt. Um nicht mit weiteren links zu spammen, unter dem Stichwort ‘Sektenmerkmale’ gibt es Information über die Methode – einfach nur die (Sekten)Namen gegen ‘Homöopathie’ austauschen, und es passt. MlG, A.
    @ Dr. Berndt
    Ja genau, danke!

  70. #72 Omnivor
    27. Februar 2015

    Da Frauen die größte Zielgruppe der HP sind, dachte ich mir – da fehlt doch was – da habe ich DIE GESCHÄFTSIDEE –

    leider waren andere schneller
    http://www.der-postillon.com/2014/05/hersteller-fur-alternativmedizin-bringt.html

  71. #73 Omnivor
    27. Februar 2015

    Wie ist eigentlich die HP-Erklärung, dass es dieses Mittel noch nicht gibt?

  72. #74 Dr. E. Berndt
    28. Februar 2015

    Die Geisterstunde von Konrad Lissmann wird in vielen Bereichen mehrfach sichtbar. Es geht Lissmann um Bildung. Er beklagt die Kommerzialisierung der Bildung und der Wissenschaft. Wissenschaft ist heute abhängiger denn je vom unmittelbaren Nutzen. Alles ist dem Nutzen unterworfen.
    Wenn ich mich hier auf Woman bezogen habe, so muss man sich auch vor Augen halten, dass dieses Magazin nur eines von vielen mit sehr unterschiedlicher Ausrichtung ist, die in einer Dachholding zusammen sind. Und alle Magazine dieser Holding müssen erfolgreich sein. Aber der Erfolg wird nicht an einer Qualität bemessen, bei der es um die Vermittlung von Bildung und Wissen geht, sondern nur daran ob das Format erfolgreich Geld einspielt.
    Alle Magazine stehen unter diesem Erfolgszwang. Es gibt daher auch schon in den Naturwissenschaften keinen wirklich seriösen Verlag und ehemals wissenschaftlich einwandfreie seriöse Verlage, wo der Name für Qualität gebürgt hat, verlegen auch minderwertige Magazine.
    So befindet sich Woman in einer bunten Gruppe . Man darf gespannt sein bis sich darunter auch Pornomagazine und UFO Nachrichten befinden.
    http://www.vgn.at/magazine/alle-magazine

  73. #75 Karl Mistelberger
    1. März 2015

    > #53 IO, 26. Februar 2015
    > “Gehen Sie doch bitte in den nächsten Pfarrhof, nehmen Sie sich bitte jemand mit, der Kurrentschrift lesen kann …”
    > Sie konnten das nicht wissen, aber ich fand Ihre Anweisung ergötzlich. Ich habe in meinem schon etwas längeren Forscherleben viele tausende Seiten Kurrentschrift des 16.-19. Jahrhunderts gelesen (überwiegend deutsche und niederdeutsche Quellen, aber auch niederländische und schwedische) und vieles transkribiert. Meine Forschung beruht weitgehend auf solchem Primärquellenmaterial. Zu diesem Zweck habe ich über Jahre sehr viel Zeit in Staats- und Kirchenarchiven zugebracht. Als Resultat entstanden einschlägige Veröffentlichungen meiner Forschung, die auf akribischer Quellentranskription beruhen und viele Seiten Transkriptionen enthalten.

    Ich bin neugierig: Verlinken Sie doch einfach auf ihre einschlägigen Veröffentlichungen.

  74. #76 Dr. E. Berndt
    1. März 2015

    http://www.profil.at/wissenschaft/reizthema-impfen-hang-masern-heilslehren-5524321
    Dieser Artikel von Alwin Schönberger steht im Profil Wissen.
    Hr. Schönberger hat noch weitere hervorragend kritische Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.
    Aber das kann er, wie ich oben ausgeführt habe, nur tun, wenn seine Beiträge kommerziell erfolgreich sind. Er muss sich also gegen den geballten Schwachsinn in Woman, das zur gleichen Verlagsgruppe gehört, durchsetzten.

  75. #77 Kribold
    1. März 2015

    @WolfgangM
    #63
    “Der österreichische Oberhomöopath Prof Dr Frass (Medizinische Universität Wien) verschickt ungefragt kiloweise Glaubuli an eine Wissenschaftlerin (Nicht Ärztin) mit der Aufforderung diese im Rahmen ihrer WHO-Studien in Westafrika zur Ebola Therapie einzusetzen.”
    – das klingt interessant; haben Sie hierzu noch weitere Infos?

  76. #78 Dr. E. Berndt
    1. März 2015

    aus meinem Outlook:
    Von: Prof. Michael Frass [mailto:michael.frass@meduniwien.ac.at]
    Gesendet: Mittwoch, 10. Oktober 2007 22:20
    An: wellan max; heinrich.burggasser@apotheker.or.at
    Cc: gudrun.reisinger@apotheker.or.at; apo.lenzing@geocomp.at
    Betreff: Re: Standard Kommentar

    Sehr geehrter Herr Präsident Burggasser!
    Sehr geehrter Herr Präsident Wellan!

    Vor kurzem hat Herr Mag. pharm. Dr. Berndt, Apotheke Lenzing, einen diffamierenden Artikel im Standard an Sie weitergeleitet, bezeichnenderweise ohne Kopie an mich. Herr Dr. Berndt tritt bekanntlich als Homöopathiegegner auf. Umso verwunderlicher ist es, dass in seiner Apotheke homöopathische Spezialitäten käuflich erhältlich sind (siehe Anhang). Es ist bezeichnend, dass zwar öffentlich gegen die Homöopathie gewettert wird, aber keine Skrupel bestehen, mit eben derselben Methode Geld einzunehmen.

    Diese mail dient nur zur Information, um eventuellen Kritiken von Herrn Dr. Berndt in Zukunft leichter begegnen zu können. Ich schicke diese mail in Kopie auch Herrn Dr. Berndt, da ich nicht hinter dem Rücken Anderer mails verschicke.

    Mit nochmaligem Dank für die gute Zusammenarbeit verbleibe ich mit hochachtungsvollen Grüßen

    Univ.-Prof. Dr. Michael Frass

    P.S.: Als Nebeninformation darf ich berichten, dass das ZDF seine falschen Aussagen gegen die Wissenschaftlichkeit der Homöopathie bereits zurückgezogen hat. Weiters darf ich mitteilen, dass es in der internationalen Literatur keine Leserbriefe gegen unsere Stellungnahme bezüglich der Lancet-Studie 2005 gegeben hat und somit die statistischen Einwände als gesichert angesehen werden können.

  77. #79 nomos
    1. März 2015

    @ Dr. Berndt

    Was wollen sie uns mit dieser 7 jahre alten E-Mail sagen?
    Verkaufen sie noch HP in ihrer Apotheke? Genau, sie müssen es ja anbieten sonst verlieren sie ihre Lizenz!

  78. #80 Dr. E. Berndt
    1. März 2015

    Ich will nur Aufzeigen, dass Frass sein Spiel immer noch spielt. Hochangesehen!
    Außerdem, wenn Sie schon ad hominem argumentieren, dann sollten Sie sich wenigstens vergewissern, ob ich noch Apotheker bin.

  79. #81 nomos
    1. März 2015

    @Dr. E. Berndt

    >Und stimmt es wirklich, dass sie ihre Lizenz verlieren wenn sie HP nicht anbieten?
    Apotheker Mag. Michael Eckstein richtig?

  80. #82 nomos
    1. März 2015

    …oder habt ihr in Lenzing mehr als eine Apotheke?

  81. #83 Dietmar
    2. März 2015

    @nomos: das ist für die Richtigkeit des Artikels unerheblich.

  82. #84 Markus Termin
    2. März 2015

    @ Dietmar: falsch – vielmehr ist fraglich, wie jemand veranlagt sein muss, gegen eine Medizin zu hetzen, die gut, preiswert, nebenwirkungsfrei (bzw. arm) ist – nur weil sie seinen meines Erachtens zwangsneurotischen Vorstellungen von “Wissenschaft” nicht entspricht, während er sie – wenn´s stimmt – in seinem eigenen Laden feilbietet.

    Um es für eine Mehrheit hier sprachlich zu fixieren: nein, wir wollen eure Wissenschafts-Diktatur nicht.

  83. #85 Hawk
    2. März 2015

    Aber wir wollen Medikamente, die tatsächlich wirken…

    Gruß Hawk

  84. #86 klauszwingenberger
    2. März 2015

    Termin spricht in plural majestatis, das muss man gelesen haben!

  85. #87 nomos
    2. März 2015

    @Dr. Berndt

    Ist das jetzt ihr Nachfolger, oder sind sie schon in Pension?

    @Dietmar

    Ja das stimmt. Der Artikel hat schon seine Richtigkeit. Es würde mich nur interessieren ob Herr Dr. Berndt schon in Pension ist.

  86. #88 Dr. E. Berndt
    2. März 2015

    Ich bin seit 2 Jahren in Pension. Die Apotheke wurde verkauft.
    Will noch jemand meine Schuhgröße wissen, um daraus Schlüsse über meinen Beitrag zu ziehen?

  87. #89 nomos
    2. März 2015

    @Dr. Berndt
    Nein vielen Dank. Wollte es nur wissen. Hat allerdings nichts mit ihrem Beitrag zu tun. Ich zweifle nicht an ihrer Kompetenz und schätze auch ihre Beiträge.

  88. #90 Adent
    2. März 2015

    @Markus Termin

    vielmehr ist fraglich, wie jemand veranlagt sein muss, gegen eine Medizin zu hetzen, die gut, preiswert, nebenwirkungsfrei (bzw. arm) ist –

    Na, schon wieder am Lügen? Hier hetzt niemand gegen eine solche Medizin. Was hier kritisiert wird ist soweit von Medizin weg wie deine armseelige Astrologie von Wissenschaft entfernt ist.
    Zeig mir mal a) eine ordentliche Studie pro Astrologie und eine pro Homöopathie, ich geb dir 20 Jahre Zeit, dann darfst du dich entschuldigen für all dein Dummgeschwätz.

  89. #91 Dietmar
    2. März 2015

    @Markus Termin: Oh, ein interessanter Ansatz, ad-hominem-Attacken zu rechtfertigen!

    Also gut:

    Wie muss man denn als Supermarktkassierer so veranlagt sein, um mit menschenverachtender Arroganz überheblich zu versuchen, mit Lügengeschichten Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen? Wie ist ein Mensch so drauf, der alle wissenschaftlichen Errungenschaften nutzt, keine echte Ahnung hat aber so tut, als stünde er mit höherem Wissen drüber? Sag schon, Markus!

  90. #92 rolak
    2. März 2015

    Termin spricht in plural majestatis

    Paßt doch wesentlich besser zu diesem schleimig-salbungsvollen Tonfall, den er so drauf hat, klauszwingenberger. Dummerweise scheint diese sprechblasige Blasiertheit ungemein viel Energie zu benötigen, die dann beim SpeicherErhalt fehlt. So ist ihm (ihnen?) schon mindestens einmal das Problem mit dem Kontrahierungszwang erklärt worden, kümmert ihn nicht.

  91. #93 noch'n Flo
    Schoggiland
    2. März 2015

    @ MT:

    Um es für eine Mehrheit hier sprachlich zu fixieren:

    Mehrheit? Jaja, in Deinen feuchten Träumen…

    nein, wir wollen eure Wissenschafts-Diktatur nicht.

    Lies mal die Bedeutung des Wortes “Diktatur” nach, dann eine Runde schämen.

  92. #94 Dietmar
    2. März 2015

    Will noch jemand meine Schuhgröße wissen, um daraus Schlüsse über meinen Beitrag zu ziehen?

    Die Hutgröße wäre vielleicht relevant. 🙂 Aber die kann uns bestimmt Markus verraten, wenn er das Sternzeichen kennt.

    @nomos: Ich habe Dich falsch verstanden. Entschuldige bitte.

  93. #95 Caracalla
    2. März 2015

    Bei Menschen wir “Markus Termin” würde mich interessieren, ob er in seinen Überzeugungen dann auch so konsequent ist, dass er bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung dann auch auf die böse Schulmedizin verzichtet.
    Nach meiner Erfahrung vertrauen sich die Homöoparthen dann doch lieber dem Onkel Doktor an.

  94. #96 IO
    2. März 2015

    @ Karl Mistelberber

    “Ich bin neugierig: Verlinken Sie doch einfach auf ihre einschlägigen Veröffentlichungen.”

    Nein, ich werde meine Veröffentlichungen hier nicht angeben. Was denken Sie, dass hier fast alle unter Pseudonym unterwegs sind? Immerhin kennen mich einige wenige hier persönlich und könnten für mich gutsagen.

    Die Veröffentlichungen haben mit dem Thread kaum etwas zu tun und noch weniger mit den sprachlichen Ungenauigkeiten, die einige doch offenbar gut finden. Ich finde sie nach Möglichkeit zu vermeiden, auch in populärwissenschaftlichen Texten (wenn dann irgendein ein Typ mir deswegen vorwirft “unlauter” zu sein, dann kann ich es nicht ändern).

  95. #97 IO
    2. März 2015

    (das “dass” sollte ein “warum” sein. Hatte ich nach Änderung des Satzes übersehen,)

  96. #98 Dr. E. Berndt
    2. März 2015

    http://www.it-geneal.de/Publikationen/Kindersterblichkeit_und_Lebenserwartung.pdf
    Das ist ein im Internet aufgespürtes Dokument. Darin kann man nachlesen, was mit unvergleichlich gemeint ist.

    Und das gleiche Bild der Unkenntnis bietet die unsägliche Impfdiskussion. Auch hier macht sich frau keine Vorstellung wie normal es war in der guten alten Zeit nicht erwachsen zu werden.
    Die Homöopathie hat es perfekt verstanden, und das ist die Kunst aller Scharlatanerie, sich das Biokleid anzuziehen und den Naturhut aufzusetzen. Damit schwimmt surft man auf der Nostalgiewelle dahin. Gleichzeitigt warnt man ständig mehr oder weniger offen vor den Gefahren der Medizin, der Antibiotika, des Cortisons und anderen bösen Chemikalien. Demnächst gibt es dann noch Veggie Homöopathie. Heute habe ich eine Reklame für veganes Brot erblickt. Das ist selbstverständlich Laktosefrei, Glutenfrei und man lese und staune… es ist auch Hefe frei. Bald gibt es kein Lebensmittel mehr, dass nicht mit der Qualität Laktose frei” beworben wird. Was allerdings “Hefe frei” bewirken soll oder nicht, weiß ich nicht. Aber, wer weiß, vielleicht fürchten sich die Veganer vor den Hefetierchen. Chlorophyll ist jedenfalls keines in der Hefe. Natürlich gibt es keine Hefetierchen, aber werben kann man doch damit. Hauptsache es ist alles frei.

  97. #99 noch'n Flo
    Schoggiland
    2. März 2015

    @ Dr. Berndt:

    Die Homöopathie hat es perfekt verstanden, und das ist die Kunst aller Scharlatanerie, sich das Biokleid anzuziehen und den Naturhut aufzusetzen.

    Was aber nicht unbedeutend mit dem Umstand zusammenhängt, dass sehr viele Menschen HP mit Phytopharmakologie verwechseln. Wenn man denen dann erzählt, was da in so manchem Homöopathikum eigentlich drin ist (Arsen, Plutonium, Quecksilber, Hundescheisse etc.), fallen diese Leute nicht selten aus allen Wolken. Erlebe ich in meiner Praxis nach wie vor regelmässig.

  98. #100 PeterL
    2. März 2015

    Jetzt habe ich den Artikel und die Kommentare dazu gelesen (Danke an Hr. Termin fuer die Zwerchfellmassage, aber auch Kopfschuetteln ;-), aber eine Frage laesst mich nicht mehr los:
    Stichwort “Handverschuettelt”.
    Wie soll ich mir das im industriellen Masstab vorstellen? Ein ganzer Saal voll festangestellter Vollzeitschuettler, die kubikmeterweise Wasser in Reagenzglaesern definiert gegen den Mittelpunkt unseres Weltkoerpers auf eine definierte Unterlage klopfen?
    Wie lange haelt man sowas durch? Was ist das, sich fuer mich zwangslaeufig entwickelnde, typische Berufskrankheitsbild, das dieser Taetigkeit erwaechst? Gibt es dazu Arbeitsschutzegeln? Eine Ausbildung mit Abschluss? So eine einseitige, jahrelang ausgefuehrte Taetigkeit kann ja nicht folgenlos bleiben.

  99. #101 nomos
    2. März 2015

    @ Dietmar

    Danke.Kein Problem.

  100. #103 Angelika
    2. März 2015
  101. #104 Dietmar
    2. März 2015

    @Markus Termin: Guck mal, auch ein schöne Märchen:
    http://www.amazon.de/Der-kleine-Hobbit-J-R-R-Tolkien/dp/3423071516

  102. #105 Schlotti
    2. März 2015

    @Angelika:
    Danke für diesen Link. Wirklich eine sehr schöne Zusammenfassung.
    Gleichwohl wird der Herr Termin darauf natürlich nicht eingehen (können).

    @Markus Termin:
    Mir fällt auf, dass sich Ihre Texte, die Sie im Moment hier so zum Besten geben, von Ihren früheren Einlassungen stark unterscheiden.
    Während Sie früher ausschweifend, aber doch höflich, herumgeschwafelt haben, sind Ihre neueren Ergüsse recht kurz gehalten und wirken auch so, als seien Sie in letzter Zeit etwas dünnhäutig geworden. Ist es vielleicht möglich, dass Ihre Opfer Sie so langsam durchschaut haben und Ihnen Ihre Kundschaft wegbricht? Die Anzahl der Kommentare der letzten Artikel, die Sie auf Ihrer Website veröffentlicht haben, lässt diese Vermutung zu.
    Sollte dies so sein, dann würde ich mich sehr freuen.
    Und wenn Seiten wie diese dazu beigetragen haben, Ihnen das Geschäft zu verderben, wäre ich noch weit mehr erfreut.
    Aber trösten Sie sich: Falls meine Vermutung zutrifft könnten Sie ja immer noch Ihre Karriere als Kassierer fortsetzen.

  103. #106 Dietmar
    2. März 2015

    @Markus Termin: Weil sie ad-hominem-Attacken ja gerechtfertigt finden: Es scheint also wohl doch nicht zu reichen, sich mit einem feschen Borsalino in die Sonne zu stellen und schwafelnd auf intelligent zu machen. Wäre ja schön.

  104. #107 noch'n Flo
    Schoggiland
    2. März 2015

    @ MT:

    @ Dent-A-Dent:
    wehohweh:amazon.de/Von-den-gesicherten-Grundlagen…

    (Link bewusst verkürzt!)

    Oha! Ein Eso-Buch, das in einem Eso-Verlag erschienen ist. Welche wissenschaftliche Aussagekraft hat das noch gleich?!?

    Ach ja: gar keine!

  105. #108 Pete
    2. März 2015

    @noch’n Flo
    Nun, es gab mal eine Zeit, wo Astronomen ihr Geld mit Astrologie aufgebessert haben. Diese Schrift von Kepler wurde zurecht vergessen. Seine Gesetze zu den Planetenbahnen waren fuer den Erkenntnisgewinn weit wertvoller.
    Seht es ihm nach, dass er etwas zur Astrologie verfasst hat (Newton war auch so einer…)

    Schlimmer ist allerdings, dass man sich heute immer noch auf laengst Widerlegtes beruft.

  106. #109 Adent
    2. März 2015

    @MT
    Super, ich frage nach einer Studie und erhalte einen Link zu einem Märchenbuch, so kenne ich sie, große Klappe und nichts dahinter, Danke für die Bestätigung. Bis in 20 Jahren dann, bis dahin haben sie ja bestimmt auch die Relativitätstheorie endlich hieb- und stichfest widerlegt…

  107. #110 noch'n Flo
    Schoggiland
    3. März 2015

    @ Pete:

    es gab mal eine Zeit, wo Astronomen ihr Geld mit Astrologie aufgebessert haben

    Das war
    a) vor der wissenschaftlichen Methode
    b) vor der Aufklärung und vor allem
    c) vor dem Internet

    Von daher verfängt dieses “Argument” so gar nicht…

  108. #111 Markus Termin
    3. März 2015

    @ Schlotti: gar nicht, Alter, hier gilt: egal, was sie reden, Hauptsache, sie reden. Ich hab nur nicht mehr soviel freie Zeit – die wesentlichen Fragen sind auf SB ja geklärt … “euer” Bau bröckelt – gut so.

  109. #112 Hawk
    3. März 2015

    Omg.
    Ist das Thema Notschlachtung eigentlich inzwischen politisch opportun?

    Gruß Hawk

  110. #113 Dietmar
    3. März 2015

    Überhebliche Dummheit hat einen Namen und trägt Borsalino.

    Kann aber auch Fedora sein; kenne mich da nicht so aus.

  111. #114 Spritkopf
    3. März 2015

    “euer” Bau bröckelt – gut so.

    *LOL*

    Übrigens, Termin, bei den Bescheißern des grauen Kapitalmarktes ist das exakt genauso wie bei Ihnen. Die müssen sich nämlich für die Maximierung ihrer Abschlussquote ebenfalls einreden, dass sie mit den Abzockobjekten, die sie ihren bedauernswerten Opfern aufschwatzen, diesen entgegen allen Warnzeichen etwas besonders Gutes tun würden.

    Wenn Sie bei bei Questico (oder bei welchen Astrohotlines Sie auch immer tätig sind) Ihren Kunden schleimige Verlogenheiten ins Ohr säuseln und sie gleichzeitig davon abhalten müssen, den Hörer aufzulegen, weil der tickende Gebührenzähler ja bares Geld für Sie bedeutet – das ist ja nun wirklich eine Arbeit, bei der ich mir, würde ich sowas machen müssen, ob dieser Schäbigkeit erstmal jeden Morgen die Seele aus dem Leib reihern müsste. Aber Sie haben sich vermutlich schon so gut selbst gebrieft, dass Sie Ihre Ansichten aus der Trottelwelt mittlerweile für die reine Wahrheit halten.

    So erkläre ich mir auch Ihre albernen und schwachsinnigen Versuche, Menschen zu pathologisieren, die die wissenschaftliche Methode den unbelegten Behauptungen der Esoterik vorziehen.

  112. #115 Spritkopf
    3. März 2015

    Achja, als Postscriptum: Supermarktkassierer ist eine ehrenwerte Arbeit. Astrologe nicht.

  113. #116 Adent
    3. März 2015

    So langsam wird er alterspeinlich der Hofastrolloge. Er hat ja schon immer nur rumgeschwafelt und behauptet nie irgendetwas belegt, aber jetzt, das ist ja armseelig, seine Fassade bröckelt, gut so.

  114. #117 Markus Termin
    3. März 2015

    @ Spritkopf – Du warst Kassierer im Supermarkt? Was ist daran so schlimm? Und was hat das – bitte – mit Homöopathie zu tun? Kannst Du Dir nicht denken, daß die Leut sich hier nicht für Deine persönliche Karriere interessieren?!

    “Time Reborn – from the Crisis in Physics to the Future of the Universe” von Lee Smolin – ließ das mal – da wird gerade eure heilige Kuh notgeschlachtet …

  115. #118 Spritkopf
    3. März 2015

    @Termin

    Du warst Kassierer im Supermarkt?

    Habe ich das irgendwo geschrieben?

    Was ist daran so schlimm?

    Habe ich das irgendwo geschrieben? Sie scheinen ein echtes Problem mit verstehendem Lesen zu haben. Oder haben da etwa die Sterne zu Ihnen gesprochen? (In diesem Fall sollten Sie sich vielleicht mal den Gehörgang ausspülen.)

    Und was hat das – bitte – mit Homöopathie zu tun?

    Schreibt der, der unbedingt meinte, ungefragt sein astrologisches Geschwallala in eine Homöopathiediskussion einbringen zu müssen. Aber bei Ihrem Grad an Heuchelei und Doppelzüngigkeit ist es in der Tat kein Wunder, dass ich nicht der Einzige bin, der sich fragt, ob Termin im Fall des Falles nicht doch lieber auf die verhasste Schulmedizin zurückgreifen wird.

  116. #119 Dietmar
    3. März 2015

    Achja, als Postscriptum: Supermarktkassierer ist eine ehrenwerte Arbeit. Astrologe nicht.

    Wohl wahr. Aber keiner, der zur Lebensberatung qualifiziert.

  117. #120 Dietmar
    3. März 2015

    Spritkopf – Du warst Kassierer im Supermarkt?

    Dem ist sogar die Durchschaubarkeit seiner “Argumente” völlig egal. Hauptsache Labern.

  118. #121 Markus Termin
    3. März 2015

    @ Dietmar: Du und Spritkopf – ihr wart beide (zusammen gar?) Supermarktkassierer? Warum jetzt dann Lebensberater? Bitte zurück zum Thema, sonst bin ich hier aus Langeweile raus …

    • #122 Hawk
      3. März 2015

      Dann macht bitte fleißig weiter, Dietmar und Spritkopf.
      Hier ist die Chance den Termin zu terminieren…

      Gruß Hawk

  119. #123 Dietmar
    3. März 2015

    ob Termin im Fall des Falles nicht doch lieber auf die verhasste Schulmedizin zurückgreifen wird.

    Da ist allerdings völlig klar, wie das laufen würde: Sterne befragen, medizinisch versorgen lassen, ergänzend die Kügelchen und bei Erfolg diesen den Sternen und der Homöopathie zuschreiben.

    Sein Denken ist komplett desolat.

  120. #124 Markus Termin
    3. März 2015

    @ Dietmar: daß Du als Handleser arbeitest, legt ja Dein Gravatar zumindest nahe – oder soll diese Geste eher andeuten, daß Du Dir selbst eine Schelle verpassen willst, bis Vernunft zu Besuch kommt?

  121. #125 Dietmar
    3. März 2015

    @Markus Termin:

    Du und Spritkopf – ihr wart beide (zusammen gar?) Supermarktkassierer? Warum jetzt dann Lebensberater?

    Danke für die Gelegenheit, das hier noch einmal darzustellen, falls hier jemand mitliest, der Dich für aufrichtig hält: Markus Termin war Kassierer und ist jetzt Astrologe, der Lebensberatung anbietet. So gibt er vor, anhand der Geburtsdaten eine homosexuelle Veranlagung zu erkennen (wahrscheinlich deshalb auch das “zusammen gar?”); wo das Problem einer homosexuellen Veranlagung allerdings sein sollte, ist mir nicht klar.

  122. #126 Dietmar
    3. März 2015

    daß Du als Handleser arbeitest, legt ja Dein Gravatar zumindest nahe – oder soll diese Geste eher andeuten, daß Du Dir selbst eine Schelle verpassen willst, bis Vernunft zu Besuch kommt?

    Erneut darf ich mich bedanken: hätte nicht gedacht, dass Du so bereitwillig Deinen Mangel an schlüssigem Denken und gelungenem Humor zeigen würdest.

    Zur Klarheit: selbstverständlich arbeite ich nicht als Handleser. Handleserei ist gleicher Unsinn wie Astrologie. Du solltest Deine Unaufrichtigkeit nicht anderen unterstellen.

  123. #127 Dr. E. Berndt
    3. März 2015

    https://glareanverlag.wordpress.com/category/robert-musil/

    Warum der Aha-Effekt in den Köpfen intelligenter, gebildeter und auch in den Naturwissenschaften bestens bewanderter Menschen und Persönlichkeiten in vielen Debatten und auch gerade in der Homöopathiediskussion und selbstverständlich erst recht in einer Astrologiedebatte ausbleibt, gibt Robert Musil.

    Der Autor von „Der Mann ohne Eigenschaften“ erblickte das Übel in der “höheren Dummheit”, die er in einem Vortrag über die Dummheit in Wien im Jahre 1937 als ein typisches Verhaltensmuster charakterisierte.

    Robert Musil unterschied zwischen der gewöhnlichen Dummheit (schwacher Verstand, lange Leitung usw.) und einer „höheren Dummheit“, die er als eine Konstellation beschrieb, in der Verstand, Bildung, Intellekt etc. nicht das Gemüt zügeln sondern das Gegenteil der Fall ist.

    Eine absolut noch im Normbereich befindliche Gemütslage bzw. eine bestimmte Überzeugung, eine Leidenschaft, ein fester Glaube an ein religiöses Dogma oder die Überzeugung eben, dass die Homöopathie auf jeden Fall wirken muss oder die Astrologie richte Vorhersagen treffen kann, beherrschen dann das Denken eines Menschen.

    Diese „höhere Dummheit“ – nach Robert Musil – ist sicher keine schwere inhaltliche Denkstörung sondern, was die Denkleistung betrifft, das Gegenteil.

    Der in aller Regel meist überdurchschnittliche Verstand, die intellektuellen Fähigkeiten, die Bildung, kurzum die ganze Begabung arbeiten einer vermeintlich guten, wichtigen und richtigen Sache unablässig zu oder verteidigen diese.
    Der Aberglauben sei es Homöopathie oder Astrologie etc. beherrscht nun das Denken, zumindest partiell, wenn nicht überhaupt.

    Musil sieht in diesen Umständen die Ursache für ergebnislose Debatten. Er hat zwar nicht die Homöopathie oder die Astrologie erwähnt, aber die Diskussion rund um diese Themen läuft im Ergebnis exakt nach Musil ab, nämlich fruchtlos.

    Wichtig ist, sich vor Augen zu halten, dass die von ihm skizzierte „höhere Dummheit“ eben kein Mangel an Intelligenz und sonstigen geistigen Fähigkeiten ist, sondern eher das Gegenteil.

    So sind Skeptiker und Kritiker immer damit konfrontiert, dass ein exzellentes Denkvermögen, ein überragender Intellekt und eine gehobene Bildung bzw. eine diesen Umständen geschuldete fehlgeleitete Bildung dem Beweisen eines Aberglaubens und/oder der Bestätigung einer Verschwörungstheorie, dem Kreationismus und auch der Homöopathie oder der Astrologie ohne Unterlass zuarbeiten. Und das schneller und ausgiebiger als darauf sachlich geantwortet werden kann.

    Menschen, die an Dogmen festhalten, Ideologien propagieren oder an Verschwörungstheorien glauben, sind meist überdurchschnittlich intelligent, aber es ist eine Schraube locker, wie der Volksmund sagt. Diese Schraube ist, so vermeine ich eben, die Stellschraube zwischen Gemüt und Verstand. Und je nach Einstellung ist man eben in seinem Verhalten, Denken und Wahrnehmen mehr oder weniger von seiner Ideologie geleitet und es kommt dann eben zu einem mehr oder weniger festen Beharren von Ansichten, Gewohnheiten über ein unauffälliges Maß hinaus. Der Bogen reicht von harmlosen Angewohnheiten, einer Sammelleidenschaft, einer ausufernden Hingabe an ein Steckenpferd bis hin zu offenkundigen Verfolgungs- oder Verschwörungswahnvorstellungen oder missionarischem Eifer.

    Ich bin kein Psychiater, aber trotzdem erlaube ich mir zu bemerken, dass diese „höhere Dummheit“ bei Überschreiten einer bestimmten Grenze schleichend in Wahn übergeht, wenn die inhaltliche Denkstörung die Denkleistung ausschaltet.

    Erst wenn die Lebensführung behindert wird, weil die Betroffenen trotz der Unvereinbarkeit mit einer unmittelbar objektiv nachprüfbaren Realität unbeirrt und unbedingt an ihren Überzeugungen festhalten, spricht man von Wahn, einem Krankheitssymptom aus dem Fachgebiet der Psychiatrie. Die Lebensführung der homöopathischen oder der astrologischen Upper Class ist, wie zu beobachten ist, jedoch nicht beeinträchtigt.

    In dieses Verhaltensmuster passt auch die selektive Wahrnehmung. Eine erfolgreiche und bewährte Eigenschaft, die wir alle haben. Sie hilft uns rasch und einfach im täglichen Datenwust meist, das richtige zu sehen, aber nicht immer. Vorurteile gehören auch zur schnellen Entscheidungshilfe, sind nützlich, haben jedoch ihre Tücken. Manchmal sehen wir zu viel. Und dann kommt der Punkt, an dem die betroffenen Personen nur mehr Bestätigungen ihrer Vorstellungen sehen, die durchaus das Ausmaß eines Wahnes haben können. Ein Spielsüchtiger sieht sofort in zufälligen Zahlen ein Muster und jeder Misserfolg bestärkt ihn noch in seiner Theorie, die nicht verworfen sondern nach jedem Misserfolg pseudologisch verfeinert wird.

    Die Betrachtung von Musil ist natürlich zweischneidig oder auch objektiv, wenn man so will. Der hier aufgezeigte Ablauf läuft letztlich darauf hinaus, dass man einander Ideologie vorwirft. Alles war hier aufgezeigt wurde, kann und wird natürlich von den Vertretern der Homöopathie den Naturwissenschaftlern und Befürwortern evidenzbasierter Medizin im Gegenzug vorgeworfen.

  124. #128 Spritkopf
    3. März 2015

    Bitte zurück zum Thema, sonst bin ich hier aus Langeweile raus …

    Termin, faseln Sie doch nicht so dummes Zeug daher. Sie machen Dietmars und meine angebliche Profession zum Thema, nicht wir.

    Mann, Sie schnallen ja gar nichts mehr.

  125. #129 Katrin Nowman
    3. März 2015

    Ich bin eine Frau und Homöopathie hilft mir sehr oft bei allerlei Wehwehchen.

    • #130 Hawk
      3. März 2015

      Schicker Avatar, Katrin.
      Dann nehmen Sie doch Würfelzucker! Hilft laut neuesten Studien mindestens genauso gut wie Homöopathie und ist billiger.

      Gruß Hawk

  126. #131 Adent
    3. März 2015

    Ich schmeiß mich weg, das ist ja allerbestes Popcornkino hier. Der Termin liegt in den letzten Zügen und jetzt springt ihm PseudoKatrin JetztMann bei, muhahahahaha.
    Katrin, ich bin auch eine Frau und bei mir hilft die HP auch, jedesmal für ca. 28 Tage, dann muss ich neue Glaubuli einwerfen und oh Wunder nach wenigen Tagen haben die auch wieder geholfen.
    Hallelujah, gepriesen sei der heilige Markus, ein Astrologe der seiner Zeit mindestens 100 Jahre hinterher ist.

  127. #132 Spritkopf
    3. März 2015

    LOL, Termin macht sich endgültig zum Löffel.

  128. #133 Markus Termin
    3. März 2015

    @ Dr. Bernd – ich bin auch Musil-Fan – Musil kennt sich – mit Verlaub – als k&k-Syphilitiker natürlich mit dem Wahnsinn aus – Sie offenbar auch, denn Sie wissen, daß:

    “Alles was hier aufgezeigt wurde, kann und wird natürlich von den Vertretern der Homöopathie den Naturwissenschaftlern und Befürwortern evidenzbasierter Medizin im Gegenzug vorgeworfen.”

    Das finde ich bemerkenswert! Sie sind sich also scheinbar – im Gegensatz zu den anderen hier – darüber im Klaren, daß Sie letztlich Vertreter einer Glaubensgemeinschaft sind, wenn ich Sie Recht verstanden habe?

    Denn der “Grund-Koan” des aktuellen wissenschaftlichen Main-streams ist ja bekanntlich die creatio es nihilo – logisch bedenklich und daher eher meta-physisch, als physikalisch.

    Hier hätte ich eine Frage. Sie schreiben:

    “Die Betrachtung von Musil ist natürlich zweischneidig oder auch objektiv, wenn man so will.”

    Warum ist eine “objektive” Betrachtung “zweischneidig”? Was genau, meinen Sie damit?

  129. #134 Dr. E. Berndt
    3. März 2015

    @MT
    Ach Herr Termin, ich bitte Sie lassen Sie mich in Ruhe.
    Seine Sie glücklich, dass ich ihnen die höhere Dummheit zu billige.

  130. #135 klauszwingenberger
    3. März 2015

    MT hat eine neue Vokabel erlernt. Wer sie in #133 findet, dem stelle ich ein Stundenhoroskop gratis.

  131. #136 Markus Termin
    3. März 2015

    @ Dr. Bernd: das hatte ich übersehen! Danke! Und nun antworten Sie bitte, die Frage war klar. Wenn nicht, dann lassen Sie mal in Zukunft ihre üblen Diffamierungen zu Dingen, von denen Sie nichts verstehen: beispielsweise Homöopathie oder Astrologie. Wenn Sie keine Diskussion wünschen, fangen Sie auch keine an.

  132. #137 stillerleser
    3. März 2015

    “Katrin Nowman”….. das ist ja herrlich. 🙂
    Müssste das nicht eher “Nowoman” heißen? Oder steckt hinter dem “NowMan” tatsächlich eine Lebensgeschichte?
    Wie tief muss man als Mensch nur sinken um so ein peinliches Schauspiel wie der Astrolloge Termin in #129 abzuliefern?
    Man sieht: Tricksen und täuschen gehört wirklich zu den Grundfertigkeiten eines Astrollogen.
    Hat jemand einen Screenshot gemacht falls der Astrolüge sein Avatar entfernt?

  133. #138 noch'n Flo
    Schoggiland
    3. März 2015

    Ich frage mich, ob die Geschäfte inzwischen so schlecht laufen, dass MT angefangenhat, zu saufen. Seine Kommentare erreichen doch mittlerweile einen Grad an Absurdheit, der ohne Drogen kaum noch erklärbar ist.

  134. #139 stillerleser
    3. März 2015

    @klauszwingenberger:
    Ich tippe mal auf das (wohl teils Termin’sche) Wortkonstrukt “Grund-Kōan”.
    Falls richtig würde mir aber schon ein Minutenhoroskop reichen. Mehr als eine Minute möchte ich mich damit nämlich nicht beschäftigen.

  135. #140 Dr. E. Berndt
    3. März 2015

    Liebe Fangemeinde!
    Bitte wenden wir uns wieder dem Thema zu und vermeiden wir dabei den Umgang mit der höheren Dummheit.
    Vielleicht hat jemand etwas übrig zum, warum gerade Frauen, was ja ziemlich offensichtlich ist, heute der Homöopathie so zu getan sind. Ich habe das ja ohne weitere Auslassungen in den Raum gestellt.
    Werbung ist sicher ein Faktor. Gibt es spezielle Genderunterschiede in der Psyche zwischen Mann und Frau die diese Annahme stützen?
    WAs käme sonst noch in Betracht?

  136. #141 Bullet
    3. März 2015

    Lol, Markus, was ist los? Du konntest früher auch mal etwas eloquenter pöbeln. Aber zeig doch mal bitte, ob du wenigstens in deinem sog. “Fachgebiet” noch was draufhast oder dich rein aufs H4-Kommentieren verlegt hast:
    nenne eine der bedeutungsvolleren astrologischen Neuerkenntnisse der letzten 15 Jahre plus deren Urheber.
    Oder wahlweise einen Grund, warum du (natürlich hinterher) behauptet hast, man hätte das verheerende Erdbeben von Haiti 2010 mit astrologischen Mitteln vorhersagen können, wenn man nur nicht so faul gewesen wäre, aber es trotz Aufforderung nicht hinbekommen hast, deinen obergeilo-Astrologen-Glutaeus-Maximus soweit in Schwung zu bringen, wenigstens eines der zahlreichen Nachbeben auf den korrekten Monat(!) datieren zu können.

  137. #142 Bullet
    3. März 2015

    ach so: natürlich kommt der Katrin Nowman-Screenshot in meine Sammlung. Und der paßt soooo gut zum Thema des Artikels. 🙂

  138. #143 Bullet
    3. März 2015

    ähem … sorry, Herr Berndt. Das mußte noch sein. Aber gern wieder zurück zum Thema. 🙂

  139. #144 WolfgangM
    3. März 2015

    Kribold fragt in #77

    @WolfgangM
    #63
    “Der österreichische Oberhomöopath Prof Dr Frass (Medizinische Universität Wien) verschickt ungefragt kiloweise Glaubuli an eine Wissenschaftlerin (Nicht Ärztin) mit der Aufforderung diese im Rahmen ihrer WHO-Studien in Westafrika zur Ebola Therapie einzusetzen.”
    – das klingt interessant; haben Sie hierzu noch weitere Infos?

    Ja hab ich, sie hat die Glaubuli zurückgeschickt. Und sich über Frass sein Wissenschaftsverständnis gewundert und auch darüber dass Frass nicht weiß, dass man auch in Westafrika für solche Dinge eine Ethikkommission braucht. Wäre ja eine klinische Studie.Begründung, Design, Statistik muss alles vorher vorgelegt werden.

    Meines Wissens haben die liberianischen Behörden die Homöopathen ohne (Scham)grenzen, die Ebola mit Glaubuli therapieren wollten, nicht ins Land gelassen.

  140. #145 noch'n Flo
    Schoggiland
    3. März 2015

    @ WolfgangM:

    Wo Du gerade mal hier bist – hättest Du nicht evtl. Zeit und Lust, in diese Diskussion nebenan einzusteigen: http://scienceblogs.de/bloodnacid/2014/04/10/masern-ist-eine-viruserkrankung-und-viren-kann-man-nachweisen/#comment-22572 ? Dein exzellentes Fachwissen zu diesem Thema wäre recht hilfreich.

  141. #146 Adent
    3. März 2015

    Wie man an den letzten Kommentaren eins MT sehen kann beträgt der Weg vom Astrollogen zum Clown gerade mal eine Planksche Länge.

  142. #147 Dietmar
    3. März 2015

    @Adent: Clowns sind absichtlich lustig und latent traurig. Markus Termin ist unabsichtlich lächerlich uns sein Fall manifest erbärmlich traurig.

  143. #148 HofRob
    3. März 2015

    Zum Artikel: Mir wird irgendwie zuwenig auf das eigentliche Thema eingegangen. Was Homöopathie verspricht und was eigentlich dahinter steckt ist die eine Sache. Warum es Frauen mehr anspricht, die andere.

    Gibt es da nicht schon Umfragen aus denen hervorgeht, dass Männer eher den Verschwörungstheorien anhängen, und Frauen dafür eben der Alternativmedizin, Astrologie usw?

    Ich würde mal darauf tippen, dass die Tendenz von Frauen sich eher um das Wohlergehen zu kümmern eine Rolle spielt. Männer interessieren sich (tendenziell) eher für technische Dinge. Und das wirkt sich dann wohl auf die Art der höheren Dummheit aus (um den Begriff von Musil mal aufzugreifen :-D).

    Ich halt beides für unwissenschaftliches Gebrabbel. Und mit herbeifantasierten “Studien” oder “Fakten” ein Geschäft, ja sogar Werbung zu machen ist einfach das Allerletzte. Ich glaub, irgendwann wird irgendwer aus diesem Metier einmal einen Schritt zu weit gehen, und dann wird das mit Knalleffekt alles aus den Apotheken und Arztpraxen verbannt. Es muaß hoit immer erst wos passiern.

  144. #149 Dr. E. Berndt
    3. März 2015

    Was Homöopathie verspricht …….
    Homöopathie verspricht genau das, was gerade gewünscht wird und leider nicht realisierbar ist. Homöopathen verstehen es, die Wünsche, Sorgen und Ängste ihrer Patienten aufzugreifen und sie versprechen mehr als nur Heilung. Homöopathie verspricht Erlösung und Befreiung.
    Momentan verspricht Homöopathie eben Heilung ohne Antibiotika, ohne Chemie, ohne Cortison, ohne Technik, ohne Röntgen, ohne Bestrahlung usw. Kurzum alles, was irgendwie in Verruf ist und Nebenwirkungen hat, ist Bestandteil der konventionellen Medizin.
    Wer will nicht sanft behandelt werden. Welche Mutter will ihre Kinder durch Chemie und Technik gefährden.
    Homöopathie verspricht einfache sanfte Lösungen für alle Probleme und auch für Probleme die keine sind. Wenn ein kleines Kind in der Nacht ein paar mal aufstöhnt, was ja immer wieder vorkommt, und keine Ursache erkennbar ist, das Kind also gesund ist, hat der Homöopath nicht den Ratschlag an die ängstliche Mutter, sie solle sich nicht Sorgen, das ginge wieder vorbei, sondern er verordnet nach Abfragen aller möglichen und unmöglichen Symptome heilende sanfte Kugerl, die nur helfen und niemals schaden.

  145. #150 Dietmar
    4. März 2015

    Ich habe natürlich keine Studien nur reichhaltige Erfahrung. Durch meinen Beruf treffe ich auf sehr viele Familien und verbringe gelegentlich auch einige Zeit mit einzelnen Familienmitgliedern. Da zeigt sich folgendes Bild: die Mütter sind glühende, dabei aber komplett ahnungslose Verfechter der Homöopathie und verteidigen sie heftig auch gerne mit persönlichen Angriffen und viel Nachdruck und Wut. Das zeigt jedes Gespräch. Kritische Nachfragen sind nicht gestattet. Bei einer Diskussion verstieg sich eine Homöopathie-Fanatikerin mit gegenüber zu der Äußerung, sie wünsche sich, dass ich ein richtig krankes Kind hätte, damit ich den Wert der Homöopathie erkenne würde. Ich habe ein chronisch krankes Kind, mit dem wir durchaus auch heikle Situationen durchgemacht haben. Und sie wusste das genau. Imerhin sahen wir uns jahrelang drei mal wöchentlich und sie auch mein Kind kannte. Die Männer lassen die Frauen machen und verteidigen die Homöopathie mit witzigen Onlinern wie: “Ja aber wenn´s doch wirkt …”.

    Bei meinem Sohn ist im Fußballverein üblich, dass Mütter immer ein Fläschchen “Arnica”, wie sie sagen, dabei haben. Bei jeder Rempelei stürzt eine Mutter mit gezücktem Fläschchen zum vom Platz humpelnden Sohn, um sein Leben zu retten, so scheint´s, während der Vater das beobachtet und duldend unterstützt, wohl auch selber diese “Mittel” nutzt.

    Nur ein mal traf ich einen Mann, der mit Nachdruck versuchte mir klar zu machen, dass ich verantwortungslos sei, weil wir die chronische Erkrankung meines Kindes “schulmedizinisch” behandeln und nicht die Homöopathie nutzten. Er könne mir eine Heilpraktikerin vermitteln, die jede chronische Erkrankung heilen könne, indem sie das “Gleichgewicht” wieder herstellen würde. Auf diese Weise habe sie beispielsweise unter anderem schon Zöliakie (nicht die Erkrankung meines Kindes) geheilt.

    Der jüngste “Fall” ist eine 10-Jährige, die zehn Minuten zu spät kam: sie hat sich den Kopf an der Wagentür gestoßen, was die Mutter veranlasste, mit ihr wieder in´s Haus zu gehen, ihr Arnica D30 zu verabreichen, weshalb sie dann zu spät kam. Ohne Arnica wär´s wahrscheinlich eine schwere Gehirnerschütterung…

  146. #151 Gérard
    4. März 2015

    @Dietmar Verallgemeinerungen, Anekdoten, heiße Luft. Jeden der in dieser Art pro Homöopathie schreibt würde hier angegangen werden.

  147. #152 HofRob
    4. März 2015

    Ich hab den MT jetzt mal als “Troll” eingestuft. Kein Themenbezug, keine Zusammenhänge, wahllos irgendwie Personen angreifen, keine Substanz, Einbahnkommunikation. Hauptsache Bytes produzieren :-D.

    Und irgendwie kommt da 1. keine Diskussion zusammen, und 2. hats ja auch mit dem Artikel nichts mehr zu tun.

  148. #153 blogjoker
    Frankfurt
    4. März 2015

    Zitat aus #98
    „ Bald gibt es kein Lebensmittel mehr, dass nicht mit der Qualität Laktose frei” beworben wird. Was allerdings “Hefe frei” bewirken soll oder nicht, weiß ich nicht. Aber, wer weiß, vielleicht fürchten sich die Veganer vor den Hefetierchen. Chlorophyll ist jedenfalls keines in der Hefe. Natürlich gibt es keine Hefetierchen, aber werben kann man doch damit. Hauptsache es ist alles frei.“

    Die nächste Stufe wäre dann die Lichtnahrung:

    Ohne Chlorophyll, ohne Hefe, keine Laktose, glutenfrei.

    Am besten überhaupt keine Materie, also auch keine üblen chemischen Elemente.

    Und das Beste:

    Lichtnahrung gibt es kostenlos!

    Denn im Gegensatz zur Pharmaindustrie und ihren Schulmedizin-Lakaien schickt die gute Mutter Sonne ja keine Rechnung.

    Zurück zum Ausgangsthema.

    Für mich sind die Gründe für die den überwiegenden Anteil an Frauen an Homöopathie-Fans evolutionsbedingt.

    Verglichen mit dem Zeitraum, in dem sich der Mensch in seiner genetischen Ausstattung zu dem entwickelt hat, was er heute ist, ist der Zeitspanne des wissenschaftlichen und medizinischen Fortschritts nicht mehr als ein Wimpernschlag. Die in den verschiedenen Gehirnregionen etablierten Grundmuster, die dafür gesorgt haben, dass der Homo Sapiens weiterhin im Spiel ist, verschwinden aber nicht innerhalb 3 oder 4 Jahrhunderten.

    Nimmt man die „klassische“ Rollenverteilung unserer Vorfahren zur Grundlage, dann kommt den Männern die Jägerrolle zu. Wie schnell bewegt sich die Beute, wie schnell und in welchem Winkel muss ich den Speer werfen, damit er das sich mit x km/h bewegende Beutetier zuverlässig trifft etc…

    Dies erklärt nicht, warum Frauen tendenziell abergläubischer sind – es erklärt nur, warum Männer eine höhere Affinität zu logisch-rationellen Problemlösungsstrategien haben und sie logisch untaugliche Modelle besser erkennen; ihr Anteil unter den Homöopathie-und ähnlichem Esoterik-Unsinn Anhängern daher geringer ist.

    Ich hatte oft genug Gelegenheit, Homöopathieanhänger nach der Wirkungsweise ihrer Voodoo-Medizin zu fragen. Bei den Männern konnte ich durch beharrliches Nachfragen zumindest so etwas wie Nachdenklichkeit erzeugen. Nach einem kurzen Moment der Unsicherheit folgte dann das roboterhafte Runterleiern der üblichen Floskeln („kann man nicht erklären“, “ ja ich weiß, es ist ist unglaublich, es funktioniert aber!“).

    Bei den Damen dagegen hatte ich den Eindruck, als würde ich mit einem Messer ins Kinderzimmer stürzen und sie müssten jetzt „ihr Baby“ Homöopathie mit allen Mitteln verteidigen.

    Da war nicht mal ansatzweise so etwas wie Nachdenklichkeit oder die Bereitschaft längeren Ausführungen über die Argumente gegen Homöopathie zuzuhören.

    Interessanterweise hielten sich fast alle homöopathieaffinen Frauen für besonders emanzipiert, was im Grunde nichts anderes bedeutet, als die gesellschaftlich akzeptierte Variante des weiblichen Chauvinismus demütig als nicht hinterfragbaren Status Quo zu akzeptieren.

    Frauen reagieren gegenüber kritischen Einwänden, die von einem Mann gegen die Homöopathie angeführt werden, aus dieser Haltung fast schon instinktiv mit Ablehnung.

    Nicht deshalb, weil die Argumente gegenüber der Homöopathie logisch nicht zu widerlegen sind und in letzter Konsequenz zu dem Eingestehen führen würden, dass das Weltbild der sanften Medizin kaum mehr als ein kitschiges Märchen aus 1001 Nacht ist.

    Nein, viele weiblichen Homöopatie-Fans reagieren deshalb ablehnend und aggressiv, weil die Argumente von einem Mann vorgebracht werden.

    Männer sind aus Sicht weiblicher Alternativ-Medizinfrauen kaum mehr als herumtobende Kinder, die es zu erziehen gilt, damit sie mit ihrer gefährlichen Schulmedizin nicht den Planeten zerstören.

  149. #154 Hawk
    4. März 2015

    @Gerard: Er will damit auch nicht sie Wirksamkeit irgendwelcher Mittel belegen, sondern nur das Grauen organisierter Dummheit ausmalen…

    Gru? Hawk

  150. #155 HofRob
    4. März 2015

    Also ist es jetzt wichtig warum Frauen sich mehr auf HP stürzen und Männer mehr auf Verschwörungstheorien? Oder ist das vielleicht gar nicht so? Ist es wichtig die Ursache für diese scheinbare Geschlechtertrennung herauszufinden? Ich glaube ehrlich gesagt, dass das egal ist.

    Und jetzt wiederhole ich etwas was ich glaube ich schon 1-2 mal gepostet habe: HP ist einfach nur getarnte Psychotherapie. Mich würde da die Meinung von Therapeuten oder anderen Therapierten mal interessieren. Aber für mich sieht es einfach so aus als können Leute sich immer noch schwer mit allem anfreunden was mit “Psycho” anfängt…. Weil “ich brauch das ja nicht, ich bin ja kein Idiot”…. das habe ich nicht nur einmal durch die Blume gehört.

    Und HP trifft genau diese Nische von Leuten die vor “Psycho”-dingen Angst haben, aber doch merken, dass etwas nicht stimmt. 1h HP Beratung für 60€, die Harmonie passt wieder und jeder hat das Gefühl es wurde ihm zugehört (nur darum geht es da meiner Meinung nach).

    Mittlerweile gibts ja auch so eine Zwischenstufe “Lebensberater” … vielleicht kann man diese Nische ja damit auf eine vernünftige Art und Weise bedienen. Einen Restirrsinn wirds aber wohl immer geben.

  151. #156 Spritkopf
    4. März 2015

    und obwohl sie Dir aus erster Hand von ihren guten Erfahrungen berichten, bleibst Du komplett verbohrt, glaubst ihnen einfach nicht – und verweigerst damit Deinem kranken Kind eine wertvolle Möglichkeit zur Heilung

    Wird das jetzt Groundhog Day für abgehalfterte Astrologen oder warum bemüht sich Sockenpuppen-Termin, jeden Tag aufs neue seine Erbärmlichkeit zur Schau zu stellen?

    Und klar, dass er ein feuchtes Höschen bei der Aussicht bekommt, irgendwann einmal für seinen Dummfasel 20.000 Öcken abzugreifen.

    Und ja: selbstverständlich kann man homosexuelle Veranlagungen im Horoskop erkennen, wie viele andere Veranlagungen auch.

    Melden Sie sich doch mal bei James Randi, um diese großmäulige Behauptung nicht nur von einem anerkannten Skeptiker belegen zu lassen, sondern für den Nachweis auch gleich eine Million Dollar zu kassieren.

    Aber lassen Sie mich raten. Ihnen fallen alle möglichen Gründe ein, warum Ihnen diese Überprüfung Ihrer Fähigkeiten gerade nicht ins Konzept passt. Vielleicht funktioniert Astrologie ja nicht mehr, wenn soviel Geld dafür gezahlt wird (hat mir mal eine selbsternannte Hexe als Begründung genannt). Oder Sie hätten diese öffentlichkeitswirksame Prüfung nicht nötig, da Sie ja wüssten, dass Ihre Fähigkeiten über jeden Zweifel erhaben seien. Oder Sie wollen mit dem bösen, bösen James Randi nichts zu tun haben. Oder Ihre Bank nimmt Summen in dieser Höhe nicht mehr entgegen. Oder Sie wüssten nicht, was Sie mit soviel Asche anfangen wollten.

    Na, wie lautet Ihre Begründung? Eventuell hören wir ja mal was ganz Neues und nicht die ewiggleichen fadenscheinigen Ausweichmanöver, die wir von anderen Esoschwallern gewohnt sind, die zu diesem Test aufgefordert wurden.

  152. #157 Spritkopf
    4. März 2015

    Ups, weg ist das Termin’sche Gefasel.

    Naja, ist nicht schade drum.

  153. #158 Dr. E. Berndt
    4. März 2015

    @Dietmar
    Ihre Schilderungen passen perfekt ins Bild bzw. zu unseren heutigen gesicherten Kenntnissen.
    Dieses Verhalten wird schon in der Schwangerschaft konditioniert. Gerade bei den Hebammen sind Globuli weit verbreitet.
    Wenn Sie nun bei den von Ihnen geschilderten Fällen als Ehemann die Gabe von Globuli verweigern, riskieren sie, dass eine völlig harmlose “Blessur” oder Beule einmal doch keine ist. Und wenn sie nicht immer mit mit Globuli notfallbehandeln und es handelt sich nicht um einen Zwischenfall, der nur scheinbar harmlos war, also die Beschwerden und Symptome erst später erkennbar wurden, haben sie sich den unwiderlegbaren Vorwurf eingehandelt, durch Unterlassung der homöopathischen Notfallbehandlung Schlimmeres nicht verhindert zu haben. Es ist also um des lieben Friedens willen sinnvoll beim Globulisieren mitzumachen. Erweist sich ein Zwischenfall doch als schwerwiegend, dann haben sie alles richtig gemacht und die Homöopathie war eben nicht ausreichend. Wer will das riskieren?
    @Gerárd
    Es ist nicht so, wie sich das denken.
    Die Homöopathen schließen auf eine Kausalität aus den Anekdoten.
    Hier wird aber nicht auf eine Wirkung geschlossen, sondern die Beobachtungen bestätigt, die auf Grund unserer Kenntnisse insgesamt zu erwarten ist.
    Mit einer statistischen Untersuchung können Sie nicht herausfinden, warum um 12 Uhr der Stundenzeiger und der Minutenzeiger bei der 12 Uhr sich decken.
    Um das herauszufinden müssen Sie Uhren zerlegen. Wenn Sie dann entsprechend viele Uhren zerlegt haben, sehen Sie das eben in Uhren Mechanismen dafür Sorgen, dass eben die Zeiger um 12 Uhr sich bei der 12 Uhr Marke decken.
    Mit diesem Wissen könne Sie dann eine statistische Untersuchung starten und die Wahrscheinlichkeit ermitteln, dass eben in allen Uhren solche Mechanismen eigenbaut sind.

  154. #159 Earonn
    4. März 2015

    Earonn
    4. März 2015

    Vielleicht liegt die höhere Empfänglichkeit bei Frauen für Homöopathie & Co. daran, dass bei einigen Menschen eine Veranlagung für irrationale Glaubensinhalte besteht.
    Ob sich das dann in Verschwörungstheorien, Esoterik oder Religionseifer äußert, liegt dann hauptsächlich daran, welchen Einflüssen die Person ausgesetzt ist.
    Und im Erwachsenenalter sind die einflussreichste Freunde in der Regel desselben Geschlechts.
    So dass Homöopathie eine “weibliche Erblinie” und Verschwörungstheorien eine “männliche” haben.

    Diese These wird natürlich nicht gerade durch die Kollegin gegenüber gestützt, die sowohl an Verschwörungstheorien als auch an Homöopathie glaubt….

  155. #160 Gérard
    4. März 2015

    @Dr. E. Berndt nein, die Beobachtung ist einseitig und das Beobachtungsergebnis bereits vorgegeben. Beobachtungen, die aus dem Rahmen fallen werden ausgeblendet. Es ist nicht jedes Gespräch, nicht üblich und nicht jede Rempelei. Es passt zwar schön in Ihr vorgefertigtes Bild, aber gerade deswegen sollten Sie diesen Anekdoten un den Idioten, die Sie verbreiten misstrauisch gegenüber stehen.

  156. #161 Hawk
    4. März 2015

    @Gérard:
    Es geht hier, wie gesagt, auch nicht um eine wissenschaftliche Untersuchung. Und es wird auch keine Schlußfolgerung gezogen. Dietmars Anekdoten sind genau das: Anekdoten. Warum sollte er sich darum bemühen, diesen auch Gegenteilige gegenüberzustellen?
    Als Idioten würde ich demnach nur diejenigen hier bezeichnen, die Probleme mit dem verstehenden Lesen haben.
    Dabei fällt mir auf, dass die meisten, die hier Eso-Ansichten vertreten, unter ähnlichen Schwächen beim Verstehen und Einordnen kritischer Posts leiden. Eventuell wird ja hier ein Mangel auffällig, der zu einer erhöhten Anfälligkeit für hahnebüchene Theorien führt…
    Bildung (i.S. von Faktenwissen) ist eben auch nichts wert, wenn die Fähigkeit zur sinnvollen Verarbeitung fehlt.

    Gruß Hawk

  157. #162 Dr. E. Berndt
    4. März 2015

    @Gerárd
    Ich weiß, was ein Beobachtungsbias ist. Und ich weiß, dass man der Gefahr des selektiv Beobachtens ausgesetzt ist.
    Aber im Laufe meines Berufslebens wurde ich eben immer skeptischer und vor allem dann, wenn es zu Widersprüchen mit gesicherten Erkenntnissen kam. Und die Zahl von Avogadro und die chemische Übertragung von Nervenreizen , die Rezeptortheorie, darf wohl als gesichert angesehen werden.
    Und das Bild, das Dietmar gezeichnet hat, passt. Das heißt, dass dieses Szenario im Einklang mit anderen Beobachtungen und nicht im Widerspruch ist.
    Und wenn Apothekerinnen Bachblüten auspendeln und Lehrerinnen Zappelin (R) Globuli kaufen wollen, so passt dies auch ins Bild. Und wenn Homöopathieprospekte in Kinderkrippen u. -gärten ausgelegt werden, so passt dies auch widerspruchsfrei ins Bild.

  158. #163 JayBee
    4. März 2015

    “nein, wir wollen eure Wissenschafts-Diktatur nicht.”

    Sprachs und knallte mit dem Kopf an die Decke…

  159. #164 Dietmar
    4. März 2015

    @Gérard: Deine Kritik läuft ins Leere:

    Ich habe natürlich keine Studien nur reichhaltige Erfahrung. Durch meinen Beruf treffe ich auf sehr viele Familien und verbringe gelegentlich auch einige Zeit mit einzelnen Familienmitgliedern. Da zeigt sich folgendes Bild:…

    Das sind, wie Hawk und Dr. Bernd ja dankenswerter Weise sagten, tatsächlich Anekdoten. Ich habe sie als solche erzählt. Ohne jeden wissenschaftlichen Anspruch und ohne Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Das bezieht sich auf meine Aussagen?

    Es ist nicht jedes Gespräch, nicht üblich und nicht jede Rempelei.

    Ich schrieb:

    die Mütter sind glühende, dabei aber komplett ahnungslose Verfechter der Homöopathie und verteidigen sie heftig auch gerne mit persönlichen Angriffen und viel Nachdruck und Wut. Das zeigt jedes Gespräch.

    Der Zusammenhang zeigt klar, dass es dabei um Gespräche eben um Gesundheit ging. Da gab es keines, wortwörtlich so gemeint und buchstäblich keines, an dem entsprechende Homöopathie-Vertreterinnen beteiligt waren, das nicht so ausgesehen hätte wie beschrieben.

    Kann ich gerne weiter ausmalen: Auf einer Freizeit erkrankte eines der Mädchen an einer, unfachmännisch, weil nicht diagnostiziert wurde, von mir ausgedrückt, fiebrigen Erkältung und sagte, sie gehe nach oben, ihr ginge es nicht gut. Wie aus einem Mund von drei Müttern: “Arnica!” Dann wurde gegenseitig wortreich die Wirksamkeit bestätigt, eine Mutter hatte das “immer dabei” (dankbare Blicke der anderen Mütter) und verarztete das Mädchen. Es blieb allerdings bis zum Ende der Freizeit krank.

    Nächste Anekdote: Eine Schülerin kämpfte mit leichtem Übergewicht, ständiger Müdigkeit und anderen Symptomen, die ich nicht mehr erinnere. Die Homöopathie-Anhängerin versuchte sie dazu zu bringen, zu “ihrem” Homöopathen zu gehen. Ich mischte mich ein und riet ihr mit Nachdruck, einen Arzt aufzusuchen. Ergebnis: Schilddrüsen-Fehlfunktion. Die heute junge Frau ist kerngesund, schlank, munter und lebensfroh.

    Es tut mir leid, Gérard, aber es ist so: buchstäblich jedes Gespräch über Gesundheit wurde von diesen Frauen dominiert. Und es ist absolut üblich, unerwünschte Ratschläge zur Gesundheit zu bekommen. Bekam ich ständig.

    Bei jeder Rempelei stürzt eine Mutter mit gezücktem Fläschchen zum vom Platz humpelnden Sohn…

    Das spielt sich aber genau so ab. Wobei auffällt, das gerade ihr Sohn sehr schnell bei einer Rempelei fällt und immer wahnsinnig unter Schmerzen leidet, wo andere das schlichtweg wegstecken.

    Das sind, es sie nochmal gesagt, Anekdoten. Ich habe beruflich mit Menschen zu tun, die ihren Freizeitbeschäftigungen nachgehen und in der Hauptsache mit Kindern und Jugendlichen. Da ergibt sich eben genau dieses Bild.

    Wüsste ich, wie man dazu eine aussagekräftige Studie anlegt, würde ich es tun. Sollte jemand so etwas in Angriff nehmen, stelle ich mich für irgendeine doppelverblindete Studie gerne zur Verfügung. So aber sind das Anekdoten, das heißt aber nicht, dass sie nicht die Realität widerspiegeln.

  160. #165 HofRob
    4. März 2015

    @Gérard

    So ist das nun mal mit Beobachtungen. Dietmar schreibt hier kein Paper. Er erzählt von seinen Eindrücken.

    Es passt zwar schön in Ihr vorgefertigtes Bild

    Zuviel Globuli im Kaffee? Solche Vorurteile kommen auch immer wieder aus der selben Richtung 😐

  161. #166 Dr. E. Berndt
    4. März 2015

    „Als ich wieder einmal spürte, daß meine Kinder Anzeichen einer beginnenden Erkältung zeigten, gab ich ihnen auf Anraten meiner Freundin Globuli, und siehe da, der Schnupfen war diesmal minimal. Schon beim Zahnen haben den Kindern die Globuli so gut geholfen. Wer weiß, was mir nicht alles bei der Geburt passiert wäre, hätte mir die Hebamme nicht Pulsatilla empfohlen.“ Und so weiter und so weiter…

    Es liegt in der Natur des Menschen, wo immer es auch nur irgendwie möglich ist, eine Beziehung zwischen der beobachteten oder empfunden Wirkung und einer bestimmten Ursache festzulegen. Unsere Wahrnehmung ist aber nicht auf die Erforschung von wahren Ursachen optimiert, sondern um rasch handeln zu können. Dem zeitlichen Zusammenhang und der Beobachtbarkeit kommt dabei allergrößtes Gewicht zu. Chaos und Zufall sind Eigenschaften, die in unserem Denken keinen Platz haben vor allem dann, wenn es rasch zu handeln galt. Ob mit einer Wahrnehmung oder einer Beobachtung tatsächlich die wirkliche Ursache erfaßt wurde, war nicht wesentlich. Bedeutend für das Überleben war, daß die darauffolgende Reaktion zum Überleben führte.

    Dies wurde von den Verhaltensforschern Konrad Lorenz und seinem Schüler Rupert Riedl mit folgendem Beispiel illustriert:

    Wenn unsere Vorfahren die hinter dem Gebüsch vorblitzenden schwarzen und gelben Streifen (Wirkung) einem Tiger (Ursache) zuschrieben und sich davonmachten, waren sie gut beraten. Die schnelle Entscheidung, was wohl Ursache der Beobachtung sein könnte, und die daraus folgende Aktion waren lebenserhaltend.
    Die diesem Verhalten zugrunde liegende Kausalitätserwartung gehört zu den „angeborenen Lehrmeistern“ (Konrad Lorenz): Die „Hypothese von der Ursache“ enthält die „Erwartung, daß gleiches dieselbe Ursache haben werde. Dies ist zunächst nicht mehr als ein Urteil im voraus. Aber dieses Vorurteil bewährt sich… in einem derartigen Übermaß an Fällen, daß es jedem im Prinzipe andersartigen Urteil oder dem Urteilsverzicht überlegen ist” (Rupert Riedl, 1981).
    Angeborene Lehrmeister haben eine Kehrseite: Sie können Denkfallen sein: „Das biologische Wissen enthält ein System vernünftiger Hypothesen, Vorausurteile, die uns im Rahmen dessen, wofür sie selektiert wurden, wie mit höchster Weisheit lenken; uns aber an dessen Grenzen vollkommen und niederträchtig in die Irre führen.“ (Rupert Riedl). Auf die Kausalitätserwartung geht zurück, daß oftmals vorschnell der Pilot, Kapitän oder Lokführer für ein Unglück verantwortlich gemacht wird.

    Aus einer einzelnen Beobachtung kann keine Kausalität abgeleitet werden. Und auch mit Statistik allein kann ebenfalls keine Kausalität bewiesen werden. Die Anfänge der wissenschaftlichen Medizin waren geprägt vom mühsamen Weg der Erkenntnis.

  162. #167 Dietmar
    4. März 2015

    Oh, das:

    und obwohl sie Dir aus erster Hand von ihren guten Erfahrungen berichten, bleibst Du komplett verbohrt, glaubst ihnen einfach nicht – und verweigerst damit Deinem kranken Kind eine wertvolle Möglichkeit zur Heilung

    war wohl an mich gerichtet!

    Ja, was soll man dazu noch sagen. Vielleicht das: wie kann Martin Luther nur etwas gegen die wertvolle Möglichkeit gehabt haben, die Seelen der Angehörigen aus dem Fegefeuer freizukaufen?

    Homöopathie ist keine wertvolle Möglichkeit zur Heilung. Wer das behauptet, ist völlig verblödet oder ungebildet oder skrupellos. Denn Homöopathie funktioniert nicht. Wer verantwortungsbewusst ist, tut alles Mögliche. Das Unmögliche vermeidet man. Auch der Schamane mit der Adlerfeder kann chronische Erkrankungen nicht wegwedeln.

    Mein Kind wäre ohne Medizin jetzt nicht mehr am Leben (aufgrund einer Fehldiagnose unseres damaligen, alle Symptome verharmlosenden Hausarztes hätte es fast nicht einmal die Chance dazu bekommen. Aber skeptisches Nachfragen funktioniert eben nicht nur in Richtung auf Aberglauben, also konnten wir ihn retten). Ohne den enormen medizinisch/technischen Fortschritt der letzten Jahre wären seine Einschränkungen weit erheblicher als jetzt. Unter anderem die gentechnische Entwicklung macht ihm und uns ein glückliches Leben möglich. Und stellt tatsächlich auch Heilung in Aussicht!

    Wer mich auffordert, ich solle die Gesundheit und sogar das Leben meines Kindes für diese Pseudomedizin auf´s Spiel setzen, ist skrupellos, widerwärtig und dämlich.

    Also wahrscheinlich huttragender Astrologe, der in der Sonne stehend so tut, als sei er klug und könne jemandem etwas Sinnvolles raten.

  163. #168 Dietmar
    4. März 2015

    Habe ich glatt gutmütig überlesen:

    Es passt zwar schön in Ihr vorgefertigtes Bild, aber gerade deswegen sollten Sie diesen Anekdoten un den Idioten, die Sie verbreiten misstrauisch gegenüber stehen.

    Kannst Du mir mal sagen, Gérard, was Dir einfällt, mich als Idioten zu bezeichnen?

  164. #169 Hawk
    4. März 2015

    Ich tippe auf fehlende geistige Reife und/oder auf unkontrollierte Wut auf alle, die es wagen, an seinem geliebten Weltbild zu rütteln.
    Ich denke, ein großer Teil des Widerstandes gegen vernünftige Argumente von Seiten der Homöopathieanhänger hängt mit der Angst/dem Unwillen zusammen, zugeben zu müssen, dass man auf eine Täuschung hereingefallen ist.
    Das zusammen mit der Vorstellung, in gutem Glauben z.B. seinen Kindern Unfug anstelle echter Hilfe verabreicht zu haben, motiviert sicher ziemlich stark sich weiterhin der Realität zu verweigern.

    Gruß Hawk

  165. #170 Dietmar
    4. März 2015

    @Gérard: Wie kommst Du zu der Aussage, meine Beobachtungen seien falsch? Wie beurteilst Du das? Was wirkt auf Dich unglaubwürdig?

    Ich kann nur sagen, dass ich hier das erzähle, was ich erlebt habe und ständig erlebe.

  166. #171 Dietmar
    4. März 2015

    Und, falls Du das überlesen haben solltest: Wie kommst Du dazu, mich als Idioten zu bezeichnen?

  167. #172 Hawk
    4. März 2015

    @Gérard:
    Kleiner Tipp: Der HofRob hat hier Hausrecht und ist demnach keineswegs nur “dazwischen”. Kann man leicht am unterschiedlichen Hintergrund seiner Postings erkennen.
    Zugegeben, bei einer ärztlichen Behandlung fehlt meist die Zuwendung. Dafür bekommt man aber eine ärtztliche Behandlung. Das ist mir allemal lieber als beim Homöo nur Zuwendung und keine Behandlung zu bekommen…

    Gruß Hawk

  168. #173 Dietmar
    4. März 2015

    @Hawk: Komisch: die Leute wollen immer ganz viel Beratungsgespräch aber ganz wenig warten. Wie soll das zusammengehen?

    Zufällig kommen wir gerade mit unserem Kind von einem allfälligen Nachsorgetermin. Wir haben gewartet. Und wurden kompetent, mit wenigen Sätzen und aufmerksam beraten. Eine dreiviertel Stunde warten, auch weil ein Notfall dazwischen kam, 10 Minuten Behandlung und Beratung mit für uns gutem Ergebnis. Für mich besser als 10 Minuten Warten und eine dreiviertel Stunde Smalltalk.

  169. #174 Dietmar
    4. März 2015

    Gérard? Hallo? Würdest Du mir bitte die Fehler meiner Beobachtungen nachweisen? Und die eventuell für den “Idioten” entschuldigen?

  170. #175 Dietmar
    4. März 2015

    @Dietmar was mir einfällt? Kommentar 150

    Das ist mein Kommentar. Der rechtfertigt keine Beleidigung und ist auch nicht idiotisch.

    Warum Ihre Beobachtungen falsch sind? Sie pauschalieren.

    Wenn ich pauschalieren würde, was ich nicht tue (weise mir mal eine solche Pauschalisierung nach!), würde das die Beobachtungen nicht falsifizieren. Das ist aussagenlogischer Unsinn.

    Beobachtung: Heute ist es regnerisch.

    Pauschalisierung: Mittwochs ist es immer regnerisch.

    Beobachtung ist richtig, Pauschalisierung falsch.

  171. #176 noch'n Flo
    Schoggiland
    4. März 2015

    Um nochmal zum Ausgangsthema zurückzukommen: ich weiss, das ist jetzt durchaus ein wenig klischéehaft, aber viele Frauen haben nun einmal keinen so guten Zugang zu naturwissenschaftlichem Denken. Nicht selten, weil ihnen Männer dies einreden. HP & Co. sind da eine wunderbare Möglichkeit, eine Medizin zu verwenden, die frau auch verstehen kann – so irgendwie gefühlsmässig. HP kommt nicht aus dem sterilen Labor (was zwar falsch ist, aber Ihr würdet staunen, wie viele HP-Anhänger glauben, die Kügelchen würden nicht in grossen Fabriken hergestellt, sondern von ausgewählten Schüttlern in Baumkronen oder auf grünen Wiesen potenziert), HP ist sanft wie ein Frühlingshauch, kuschelig wie ein kleines Hoppelhäschen, natürlich wie eine vollgeblutete Monatsbinde… da hat frau endlich mal etwas Eigenes!

    Und das Schöne: man muss zu riesigen Nebenwirkungen keine elendig lange Packungsbeilage lesen, denn beides gibt es nicht. Ach ja: und im Gegensatz zu dem biertrinkenden Wampenträger auf der heimischen Couch hört einem der Homöopath wenigstens aufmerksam zu.

  172. #177 Dietmar
    4. März 2015

    Um nochmal zum Ausgangsthema zurückzukommen

    Och, menno …

  173. #178 Dietmar
    4. März 2015

    HP ist sanft wie ein Frühlingshauch

    Vor allem: natürlich! Genau! Mein Einwand, Vogelkot sei auch natürlich, ich würde den aber nicht essen, veranlasste eine der Damen die gesellige Runde wutentbrannt (“Das muss ich mir nicht sagen lassen!”) zu verlassen.

    Guck mal, Gérard, das war eine Anekdote, die zu noch´n Flos Geschichte passt. Leider habe ich keine Anekdote, in der eine Homöopathie-Anhängerin behauptete, Homöopathie sei nicht natürlich sondern “chemisch”. Die würde ich sonst auch erzählen.

    Weißt Du, in meinem gesetzten Alter erzählt man gerne mal was …

  174. #179 HofRob
    4. März 2015

    Also als Hausrecht würd ichs nicht bezeichnen. Ich beuge mich gern der Postergemeinschaft, wenn ich etwas stehen lassen soll. Aber wenn so etwas wie bei Gerard rauskommt, tue ich etwas für unsere Gemüter und schmeiß diese Kommentare in den Spamfilter 🙂

    Andere Überlegung: jeglichen Trollmist aus der Esoecke hier stehen lassen, damit sich jeder ein Bild machen kann was mit diesen Sektenjüngern so abgeht. Hmmmm 😀

  175. #180 Dietmar
    4. März 2015

    Aber wenn so etwas wie bei Gerard rauskommt, tue ich etwas für unsere Gemüter und schmeiß diese Kommentare in den Spamfilter

    Oh, ist es noch heftiger geworden? Bedauerlich.

  176. #181 noch'n Flo
    Schoggiland
    4. März 2015

    @ Dietmar:

    Weißt Du, in meinem gesetzten Alter erzählt man gerne mal was …

    Nüt lang schnacke… 🙂

  177. #182 Dr. E. Berndt
    4. März 2015

    Zwei typische Merkmale für Scharlatanerie wurden erwähnt.
    Dies sind der missionarische Eifer, den die Anwenderinnen und Anwender an den Tag legen und die Homöopathie verspricht einfache Lösungen bzw. Erklärungen für komplizierte und unbekannte Zusammenhänge.

    Homöopathie und andere Wundermittel etc, werden einem von den Anhängern aufgedrängt. Es ist wie bei den Proselyten. Die Bekehrung Andersgläubiger bestätigt das Dogma. Prof. Frass scheut sich nicht einfach Globuli an wildfremde Nichtmediziner zur Behandlung schwerer Erkrankungen auszuteilen. Das macht man nur, wenn man von einer Mission erfüllt ist.
    Ist jemand von Ihnen schon mal wer begegnet, der bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit Reklame für eine Ordination oder einen Arzt gemacht hätte, wo keine alternativen, komplementären und ganzheitlichen Methoden im Spiel waren?
    Die Homöopathen gaukeln dem Publikum in einer Sprache Wissenschaftlichkeit der Homöopathie vor, die zwar naturwissenschaftlich völlig unhaltbar ist, aber den disponierten Laien das Gefühl gibt, es zu verstehen.

  178. #183 Dietmar
    4. März 2015

    Wie geht das? #182 ist nicht von mir. Ich bin nach #180 zu einer Sitzung gefahren und war nicht online.

  179. #184 noch'n Flo
    4. März 2015

    @ Dietmar:

    Hier bei SB treibt sich seit kurzem ein Identitätsdieb herum, der im Namen anderer Kommentare verfasst. Da er deren eMail-Adressen auch oft kennt, kann er auch ihre Avas benutzen.

    Die Blogautoren können ihn erkennen, weil die IP nicht stimmt, er ist normalerweise mit einer IP aus einem TOR-Netz unterwegs.

    Kommentar #129 war höchstwahrscheinlich auch von ihm.

  180. #185 HofRob
    4. März 2015

    #182 Ist mal gelöscht. WordPress ist halt leider nicht so ganz das Wahre was Foren angeht.

  181. #186 HofRob
    4. März 2015

    Danke für den Tipp, noch’n Flo!

    Das zeigt mal wieder was man da aus dem Untergrund hervor holt. Wenn da nicht alle auf Linie sind, ist jedes Mittel recht.

  182. #187 noch'n Flo
    Schoggiland
    4. März 2015

    @ HofRob:

    WordPress ist halt leider nicht so ganz das Wahre was Foren angeht.

    Und ich dachte immer, dass nur Trolle den Unterschied zwischen einem Forum und dem Kommentarteil eines Blogs nicht kennen…

    *enteundeinband*

  183. #188 noch'n Flo
    Schoggiland
    4. März 2015

    @ HofRob:

    Das Schlimme daran ist, dass alle bisherigen Hinweise darauf hindeuten, dass der Identitätsdieb Muddi und mich persönlich kennt.

  184. #189 HofRob
    5. März 2015

    Wenn dieses Forum nicht mal irgendeine rudimentäre Passwortabfrage hat, ist jede Diskussion hier aber komplett sinnlos. Hab jetzt mal eine verpflichtete Registrierung aktiviert. Mal schauen wie das jetzt läuft.

    edit: Großartig, es gibt gar keine Möglichkeit eine öffentlich Registrierung zu aktivieren 🙁

  185. #190 noch'n Flo
    Schoggiland
    5. März 2015

    @ HofRob:

    Warum hast Du jetzt eigentlich Dr. Berndts letzten Kommentar gelöscht? Der war doch nun wirklich nicht verwerflich…

  186. #191 Hans-Werner Bertelsen
    5. März 2015

    @HofRob #148:

    Männliche Aufschwatzung

    Volle Zustimmung!
    Eine geschlechtsspezifische Ausrichtung, wozu?

    Es sind Männer, die die Zuckerfabriken bauen.

    Es sind Männer, die die Kugeln aufschwatzen (von “Verschreibung” kann nicht die Rede sein!)

    Es sind Männer, die in ihren gestärkten Kitteln die Aufschwatzungen über den Apothekentresen schieben, wohlwissend, dass sie ihr Gegenüber gewinngierig verarschen.

    Konfrad Lorenz bezieht sich nicht auf Hennen, sondern auch auf die Erpel. Rupert Riedel hält bei seinen Betrachtungen eine Gendertrennung ebenfalls für unnötig:

    „Wir verstecken eine Autohupe unter einem parkenden Wagen und den Leitungsdraht von dieser zu unserem Beobachtungsposten unter etwas Sand im Straßengraben. Wir nehmen uns vor, die Hupe nur so lange tönen zu lassen, wie der Fahrer sitzt und die Türe geschlossen hält. – Nun kommt der Fahrer; sperrt auf, öffnet, setzt sich, schließt die Tür – die Hupe tönt – der Fahrer öffnet die Tür sofort wieder (die Tür als Ursache des Hupens!) – der Ton verstummt – der Fahrer guckt die Straße entlang (wenn nicht, woher also sonst?), nach hinten, nach vorn, steigt wieder ein, schließt die Tür – die Hupe tönt – der Fahrer öffnet (also doch die Tür!) – der Ton erlischt – der Fahrer steigt aus, sieht sich um, geht ums Auto (also was?), klopft auf das Dach (wozu?), schüttelt den Kopf, steigt ein, schließt die Tür – die Hupe ertönt – der Fahrer springt heraus. Steht, sieht irgendwohin. Eine Eingebung! Schließt von auß0en, erwartungsvoll – die Hupe tönt nicht (-Aha!). Steigt ein, schließt – Hupe tönt -, springt heraus! Handzeichen der Resignation, affektbetont. Das Ganze noch einmal, schneller. Nun wird die Motorhaube geöffnet (-?), geschlossen, dann der Kofferraum (-? Was suche ich da?). Und nun beginnt unser Fahrer Passanten anzusprechen. Das Ganze wiederholt sich unter Ratschlägen. Man holt den Tankwart – und so fort. Die Humanität des Experimentators beendet die Szene. Er wird mit Vorwürfen überhäuft. Wie also konnte eine Tür zur spontanen Annahme führen, Ursache eines Huptons zu sein? Dies war es gerade, was den Fahrer zur Lösungssuche zwang.“ (http://www.dr-bertelsen.de/documents/Homoeopathie-Journal-8-11_2.pdf

  187. #192 JayBee
    5. März 2015

    Mal was zum Thema Nebenwirkungen von homöopathischen Mitteln. Es gibt ja keine, das ist klar. Aber wieso kommt dann bei der Fernsehwerbung von Meditonsin der altbekannte Spruch zu den Nebenwirkungen und Risiken? Wegen der Nebenwirkungen kann es nicht sein. Wegen der Risiken? Sind die so selbstkritisch? Oder will man sich bloß wieder einen medizinischen Anstrich geben? Vielleicht wissen @ noch’n Flo oder @ Dr. E. Berndt was dazu?

  188. #193 Hans-Werner Bertelsen
    5. März 2015

    @HofRob #155

    Ebenfalls volle Zustimmung.

    Während in Amerika jeder stolz von “seinem Psychiater” berichtet, flüchtet sich der Nordeuropäer, gleich welchen Geschlechts, in Ersatzhandlungen und -phantasien.

    Die “Psychoklatsche” erfährt eine ähnliche Abwertung, wie Bettnässen oder Warmduschen. Dabei ist die Phobie, als bekloppt einsortiert zu werden, enorm groß. Daher schluckt der Deutsche und der Österrreicher lieber Rundzucker, die mit verdünnter Hundescheiße besprüht wurden, bevor er einen Psychiater konsultiert.

  189. #194 noch'n Flo
    Schoggiland
    5. März 2015

    WTF?!? Hier verschwindet gerade ein Kommentar nach dem anderen.

    Hiiilfäääh!!!

  190. #195 HofRob
    5. März 2015

    Warum hast Du jetzt eigentlich Dr. Berndts letzten Kommentar gelöscht? Der war doch nun wirklich nicht verwerflich…

    Dieser Kommentar plus der davor (mit deinem Avatar) waren wieder von dem Identitätskasperl. Deswegen hab ich auch jetzt mal auf “manuelle Freischaltung” gestellt.

    Rundzucker, die mit verdünnter Hundescheiße besprüht wurde

    Hahaha! Super 😀

  191. #196 klauszwingenberger
    5. März 2015

    @ JayBee:

    Die Beipack-Info von Meditonsin ist eigentlich eine Null-Info:
    http://www.meditonsin.de/service/packungsbeilage/packungsbeilage-meditonsin.pdf

    Rundheraus gesagt: es gibt da eigentlich nichts. Das einzige, wovor wirklich gewarnt wird, sind die 6 % Alkohol, falls man das den lieben Kleinen einflößen will. Speichelfluss nach einem Schlückchen dünner alkoholischer Tinktur soll vorkommen, Juckreiz und Hautausschlag können Gott weiß woher kommen, und der ganze Rest sind nur Hinweise auf zusammenfabulierte “Erstverschlimmerungen”. Der Hinweis auf Nebenwirkungen und Risiken macht die Sache in der öffentlichen Wahrnehmung wichtiger, als sie ist, und ich vermute, genau das soll damit auch bewirkt werden. Ob es für die Werbung für nicht-AMG-gebundene Produkte eine Bestimmung gibt, nach der der Hinweis jedenfalls erfolgen muss, weiß ich jetzt nicht.

  192. #197 noch'n Flo
    Schoggiland
    5. März 2015

    @ JayBee:

    “Meditonsin” enthält aber 3 verschiedene Niedrigpotenzen (2x D5, 1x D8), da ist also durchaus noch – wenn auch stark verdünnt – ein Wirkstoff drin. Vielleicht will man sich deshalb absichern?

  193. #198 Basilius
    ChäoS;HEAd,
    5. März 2015

    @HofRob
    @noch’n Flo

    Warum hast Du jetzt eigentlich Dr. Berndts letzten Kommentar gelöscht? Der war doch nun wirklich nicht verwerflich…

    Und mein Kommentar hat die Säuberungsaktion auch nicht überlebt.
    Macht aber nix. Der wollte bloß witzig sein, weil ich noch’n Flo schon mal (vor einem Jahr oder so) in einer Alberei (weiß gar nicht mehr um was es eigentlich ging?) einen Kommentar von mir mit einem Spiegelavatar von seinem Shrek geschmückt habe. Das sollte damals auch eben demonstrieren, daß man diesen Avataren eben auch nicht zu leichtfertig trauen sollte, eben weil die auch ganz leicht manipulierbar sind.
    Aber ich habe damals wie gestern schon hin geschrieben, daß der Kommentar von Basilius war.
    Bitte um Verzeihung.
    Ich wollte nicht weiter zur Verwirrung beitragen.
    Orz!

  194. #199 Dr. E. Berndt
    6. März 2015

    Meditonsin enthält Qucksilber aber nicht in Hochpotenz!

  195. #200 Dr. E. Berndt
    6. März 2015

    Wundermittelvermarktung – Umsatz durch Populismus

    Diese Geschäfte werden mit den Ängsten und den Hoffnungen der Menschen gemacht. Die Angst und die Hoffnung sind zwei sehr wichtige Verbündete von alternativen und komplementären Heilern und Heillehren. Ohne Angst und Hoffnung funktioniert der Markt des alternativen Gesundheitssektors nicht.

    Ängste und Hoffnungen werden entweder direkt angesprochen, oder es wird unterschwellig auf die endemisch in der Bevölkerung kursierenden Ängste hingewiesen, von denen jeder irgendwie betroffen sein kann. Wenn dann die Umstände noch passen, können Marketingstrategien greifen, die diese versteckten Ängste bestätigen und gleichzeitig Lösungen anbieten, die nicht mit diesen Ängsten behaftet sind. Und die Chancen für scheinbare Lösungen stehen nicht schlecht

    Unverständliche Probleme und Entwicklungen ängstigen viele Menschen. Es liegt in der Natur der Sache, daß oft viel psychologisches Einfühlungsvermögen notwendig ist, betroffenen Personen unbegründete Ängste zu nehmen oder auszureden. Meist ist es unmöglich. Der Bogen vom gesunden Mißtrauen, begründbarer Skepsis und logischer Vorsicht bis hin zu manifesten Phobien ist weit. Wer es richtig angeht und versteht, die Ängste seines Publikums anzusprechen, wird Vertrauen gewinnen können, vor allem dann, wenn den Verängstigten sonst immer wieder die Angst abgesprochen wird. Jemanden seine ausgesprochenen und vor allem seine unausgesprochen Ängste zu bestätigen, wird immer leichter sein als zu widersprechen und sie ihn ausreden zu wollen. Diese Methode gleicht dem Populismus in der Politik!

    Wenn latente Angst nicht ausreicht, um Logik und Skepsis zum Geschäftemachen auszuhebeln, so kann ja noch ein wenig nachgeholfen werden. Es läßt sich Angst vor Schulmedizin, Angst vor Impfungen, Angst vor Strom, Angst vor Mobiltelefonen, Angst vor Technik, Angst vor der Mikrowelle und dergleichen unterschwellig schüren, und Lösungen können dazu angeboten werden. Ängste gab es schon immer, man muß sie nur zu nützen wissen. Man glaubt gar nicht, welche Ängste die Menschen im 19. Jahrhundert vor der Eisenbahn hatten, und heute gibt es nicht wenige, die noch immer Angst vor Kunstdünger haben. Die Kunst der Scharlatane ist, mit dieser Angst geschäftstüchtig umgehen zu können. Sie machen sich die Angst zunutze.

    Liest man die Einschaltungen in den einschlägigen Illustrierten aufmerksam durch, bemerkt man schnell, wie die gerade kursierenden Ängste mehr oder weniger offen als Verkaufshilfe angesprochen werden. Es beginnt bei der Angst, an körperlicher Attraktivität zu verlieren. Es setzt sich fort mit der Angstmache um ein zu schwaches Immunsystem. Die Angst vor dem Blähbauch geht um. Kein Damendarm ohne Spezialyoghurt für eine schlanke Darmflora. Es geht munter weiter mit der Angst vor allen denkbaren und selbstverständlich auch undenkbaren Strahlen bis hin zu den letzten Ängsten vor dem eigenen Tod und dem Angehöriger. Fettsucht wird heute, je nach Ausprägung, als schwere Erkrankung angesehen. Aber Essen und Trinken sind so angenehm, daß diesbezüglich Ängste nicht so richtig hochkommen wollen.

    Beim Wunsch nach Abnehmen ist wohl mehr die Hoffnung auf Gewinn an Attraktivität im Vordergrund als die Angst vor der Stoffwechselerkrankung unserer Zivilisation schlechthin: dem metabolischen Syndrom, in dem alles geboten wird, was die Gesundheit unwiederbringlich in weite Ferne auf Nimmerwiedersehen entschwinden läßt. Schleichend, ohne besondere Anzeichen oder Beschwerden, erhöhen sich langsam aber sicher die Fettwerte, die Zuckerwerte und die Blutdruckwerte bis zum „point of no return“. Es fehlt der Horror vor dieser Erkrankung. Wenn schon der liebe Gott kein Kräutlein dagegen wachsen ließ und alternativ doch nichts zu machen war, so gibt es ja immer noch diese verteufelte Schulmedizin und die Pharmaindustrie, die sich als letzter Ausweg anbieten. Es geht eben nicht alles, und so kann man den Vorwurf, nichts zu können, an die Medizin weiterreichen, um sich selbst nicht an der Nase nehmen zu müssen.

  196. #201 HofRob
    6. März 2015

    Aaaah. Sorry 🙁 ich hab mich da vertan. “ChäoS;HEAd,” und das Avatar haben irgendwie nicht koscher ausgesehen.

  197. #202 noch'n Flo
    回天·バーで
    6. März 2015

    @ HofRob:

    Geht auch problemlos andersherum.

  198. #203 Bullet
    6. März 2015

    Ah, Party. 🙂 Wieder ein Grund, erst gar nicht mit diesem Avatar-Gehumse anzufangen. 🙂

  199. #204 Dietmar
    7. März 2015

    Weißer Kegel auf grauem Grund kann ja jeder!

    Pöh!

  200. #205 noch'n Flo
    Schoggiland
    7. März 2015

    @ Dietmar:

    Dat isn Albino im November in London, Du Horst! 😉

  201. #206 Beobachter
    8. März 2015

    @ Dr. E. Berndt, # 200

    Danke für Ihren ausführlichen Kommentar.
    So ist es.

  202. #207 Beobachter
    8. März 2015

    Und natürlich für Ihren Ausgangs-Gastbeitrag …

  203. #208 Günther Hoppenberger
    Linz
    16. April 2015

    Bin eher zufällig (gibt’s das?) auf diesem Blog gelandet und habe mich königlich über den hier ausgetragenen Glaubenskrieg zwischen zwei unvereinbaren Weltsichten amüsiert. Dafür möchte ich mich bedanken. Zu meinem Verständnis über kritisches Denken gehören allerdings auch gewisse Selbstzweifel an der eigenen verfestigten Dogmatik, die ich hier bei beiden Lagern vermisse. Es erweckt für mich den Eindruck, dass es hier um die ängstliche Rettung des eigenen Weltbildes geht. Die Trennlinie lässt sich dabei vielleicht am Grundverständnis des Lebens festmachen: Ist das Lebensprinzip materiell oder geistig?
    In den Kommentaren scheint es besonders darauf anzukommen, wer wem zuerst unterstellt, dem “falschen” Weltbild anzuhängen. Wie gesagt: Höchst amüsant!
    (Werde jetzt bei den “kritischen Denkern” stöbern, welchen Themen sie sich sonst noch widmen, die als Phänomene außerhalb des Zuständigkeitsbereichs wissenschaftlicher Methode liegen).

  204. #209 noch'n Flo
    Schoggiland
    17. April 2015

    @ G. Hoppenberger:

    Der Umstand, dass Du der Wissenschaft Dogmatismus vorwirfst, beweist bereits eindrücklich, dass Du nicht einmal im entferntesten kapiert hast, wie sie funktioniert und was sie macht. Ebenfalls gehört es fest zur Wissenschaft, dass das Weltbild kein statisches ist, sondern ständigen Veränderungen unterworfen ist. Das unterscheidet sie sogar eindeutig von Esoterik und Pseudowissenschaften.

    die als Phänomene außerhalb des Zuständigkeitsbereichs wissenschaftlicher Methode liegen

    Die da wären?

    • #210 Günther Hoppenberger
      17. April 2015

      Wissenschaft ist eine ausgezeichnete Methode innerhalb des streng definierten Bereichs, in dem alles messbar, zählbar oder wägbar ist, muss jedoch zwangsläufig scheitern (verzweifeln), wenn es um den erweiterten Bezugsrahmen geht, in dem Leben als mehr als Abfolge in mechanistischen Kausalketten betrachtet wird.
      Mit Spiritualität kann Wissenschaft nichts anfangen – und lehnt sie verständlicher Weise ab.
      (Sex ist der Wissenschaft zugänglich, nicht jedoch Liebe)
      P.S. Als Naturwissenschaftler (Chemie) darf ich vielleicht doch darauf verweisen, dass mir die wissenschaftliche Methodik nicht so ganz fremd ist.

  205. #211 Bullet
    17. April 2015

    Warum dann der Schmarrn in #208?

  206. #212 Basilius
    Astarotte no Omocha!
    17. April 2015

    @Günther Hoppenberger

    Wissenschaft …muss jedoch zwangsläufig scheitern (verzweifeln), wenn es um den erweiterten Bezugsrahmen geht, in dem Leben als mehr als Abfolge in mechanistischen Kausalketten betrachtet wird.

    Wenn Du tatsächlich Naturwissenschaft gelernt hast, dann solltest Du in der Lage sein diesen von Dir angesprochene “erweiterten Bezugsrahmen” etwas präziser zu beschreiben als mit einem völlig diffusen “Spiritualität”.
    Geht das bitte?
    Das hätte dann auch den Vorteil, daß wir im folgenden tatsächlich über dasselbe reden und nicht aneinander vorbei.

    Abgesehen davon hätte ich dann auch noch gleich eine nachvollziehbare Begründung was genau an “Spiritualität” man nicht wissenschaftlich untersuchen könnte und warum das sogar zwangsläufig so sein soll.
    Ich verstehe das nämlich nicht wieso das nicht gehen soll.

    • #213 Günther Hoppenberger
      17. April 2015

      Wo es nichts zu messen, wägen oder zählen gibt, hat die Wissenschaft ihr Recht zu Aussagen verloren (Beispiel habe ich bereits oben gegeben).
      Vielleicht hilft ja – gerade im Zusammenhang mit der so vehement bekämpften Homöopathie – am banalen Beispiel “Kochtopf” über Platon nachzudenken:
      Das Etwas schafft Wirklichkeit, es ist das Nichts, das wirkt.

      Als Chemiker tendiere ich natürlich zu den Forschungsergebnissen der Pharmaindustrie, es mangelt mir jedoch offensichtlich an Hochmut, andere Weltbilder deshalb als irrig zu verdammen.

  207. #214 noch'n Flo
    Schoggiland
    17. April 2015

    @ G. Hoppenberger:

    Sex ist der Wissenschaft zugänglich, nicht jedoch Liebe

    Ist sie durchaus: wir können diverse damit im Zusammenhang stehende Vorgänge im menschlichen Körper bereits auf biochemischer und physiologischer Ebene beschreiben. Dass wir noch nicht alle Parameter verstehen, bedeutet noch lange nicht, dass wir dies nicht auch in Zukunft können. Wissenschaft ist nie vollständig, sie wird permanent erweitert.

    Das sollte ein Chemiker eigentlich wissen.

  208. #215 Günther Hoppenberger
    17. April 2015

    Liebe auf physiologischer Ebene beschrieben? Geht’s noch? Wer hat Ihnen denn so einen Blödsinn aufgeschwatzt?

    Sie verwechseln wohl Liebe mit Trieben.

  209. #216 Spritkopf
    17. April 2015

    @Günther Hoppenberger

    es ist das Nichts, das wirkt.

    Oder – für die Homöopathie besonders passend – leicht umformuliert: Es wirkt nichts.

  210. #217 nomos
    17. April 2015

    >Ist sie durchaus: wir können diverse damit im Zusammenhang stehende Vorgänge im menschlichen Körper bereits auf biochemischer und physiologischer Ebene beschreiben.

    Ja wie denn bitte? Wie kannst du den Liebe beschreiben? Mit einem Hirnscan? Damit kannst du höchstens die Areale ausfindig machen die mit erhöhter Aktivität auf Emotionen reagieren. Aber bitte was soll das mit Beschreibung der Liebe zu tun haben Herr Doktor.

  211. #218 Basilius
    Astarotte no Omocha!
    17. April 2015

    @Günther Hoppenberger
    Ich bleibe erst mal beim gewählten Du. Falls Sie das stört, dann bitte sagen und ich ändere das…
    Irgendwie bin ich jetzt etwas enttäuscht. Ich hatte gehofft, daß Du das schon deutlich konkreter formulieren kannst. Was ist nun mit dieser Spiritualität? Soll das mit der Liebe damit gemeint sein? Was hat das dann mit dem Artikelthema zu tun?
    Weil man Deiner Meinung nach die Liebe nicht wissenschaftlich untersuchen könne? Erzähl das doch mal einen Psychologen, Biochemiker, Hirnforscher oder einen Soziologen (Liste der Fachrichtung nicht vollständig…). Aber bitte warm anziehen vor der Antwort. Weißt Du, die Wissenschaftler interessiert das nicht, daß Du meinst, daß man das nicht kann. Die untersuchen trotzdem das, was sie interessiert.
    Und gerade am Beispiel mit der Homöopathie verstehe ich den Einwand überhaupt nicht. Obwohl wir jetzt wenigstens wieder beim Artikelthema sind. Was immer im Kochtopf drin oder nicht sein mag ist doch erst mal völlig schnurz. Ich kann immer eine Studie machen und abzählen bei wie vielen Menschen die eine Therapie hilft und bei wie vielen die andere und so weiter (doppelt verblindet und so Zeugs, das muss ich jemandem mit naturwissenschaftlichen Hintergrund hoffentlich nicht extra erklären). Dann braucht es auch keinen Hochmut, sondern einfach eine völlig neutrale Betrachtung der abgezählten Ergebnisse. Und wenn man dann ganz ohne Vorurteile drauf schaut, dann belegen die Ergebnisse schon zig Mal wiederholt, daß es keinen Hinweis darauf gibt, daß Homöpathie in irgendeiner Weise wirksamer wäre als eine reine Scheinbehandlung. Was hat das also mit Hochmut zu tun?

    Und weil man Liebe nicht wissenschaftlich untersuchen könne soll jetzt die Homöopathie auf einmal funktionieren, oder was?

    Vielleicht kommen wir weiter, wenn Du doch nochmals versuchst konkret zu erläutern, was Du nun wirklich meinst?
    Meinst Du, daß die Wissenschaft nicht erklären kann, wieso man sich ausgerechnet gerade in den einen Menschen verliebt hat und in den anderen nicht?
    Ist es das?
    Zugegeben, das kann man (derzeit jedenfalls noch) nicht erklären. Davon wird die Homöopathie aber leider nicht wirksamer.

  212. #219 Basilius
    Astarotte no Omocha!
    17. April 2015

    @Günther Hoppenberger
    Ich würde es übrigens bevorzugen wenn wir eine höflichen und respektvollen Umgangston wahren könnten. Solche Sätze lese ich sehr ungern:

    Geht’s noch? Wer hat Ihnen denn so einen Blödsinn aufgeschwatzt?

    Wer so schreibt, dem scheinen schon die Argumente aus zu gehen. Und den Eindruck willst Du doch bestimmt nicht erwecken, oder?

  213. #220 noch'n Flo
    Schoggiland
    18. April 2015

    @ Hoppenberger:

    Liebe auf physiologischer Ebene beschrieben? Geht’s noch? Wer hat Ihnen denn so einen Blödsinn aufgeschwatzt?

    Meine Professoren an der UNi.

    Sie verwechseln wohl Liebe mit Trieben.

    Nö, ich meine durchaus und explizit “Liebe”.

    @ nomos:

    Aber bitte was soll das mit Beschreibung der Liebe zu tun haben Herr Doktor.

    Du unterliegst – genaso wie G. Hoppenberger – der Fehlannahme, Liebe sei etwas unfassbares, quasi Sphärisches, was sich einer analytischen Untersuchung entzieht. Diese Prämisse müsstet Ihr aber erst einmal beweisen, bevor Ihr sie als Argument für die Fehlerhaftigkeit der (Natur-)WIssenschaften ins Feld führt.

    Bis zum Beweis des Gegenteils gilt weiterhin die Grundannahme, dass jeder Vorgang im Universum auch in irgendeiner Weise mess- und beschreibbar ist.

    @ Basi:

    Und weil man Liebe nicht wissenschaftlich untersuchen könne soll jetzt die Homöopathie auf einmal funktionieren, oder was?

    Das ist ja gerade das peinliche: der Strohmann ist sofort wieder von selber umgefallen. Weil er gar kein echter war.

  214. #221 nomos
    18. April 2015

    > bevor Ihr sie als Argument für die Fehlerhaftigkeit der (Natur-)WIssenschaften ins Feld führt.

    Warum immer so extrem. Niemand behauptet, dass die Naturwissenschaft fehlerhaft ist. Warum sollte die Naturwissenschaft fehlerhaft sein? Ich selbst komme aus dieser Ecke und zweifle nicht daran. Dennoch ist Liebe nicht bloß eine Emotion, ein reines Produkt des Gehirns. Mir ist auch bekannt, dass man eine sogenannte Gotteserfahrung durch Magnetstimulation des Gehirns auslösen kann. Jedoch erklären Neurotransmitter und Hirnaktivitäten noch lange nicht, was Liebe ist. Sie beschreiben lediglich was im Körper bei gewissen emotionalen Zuständen abläuft, aber damit wird gar nichts erklärt sonder maximale die körperliche Reaktion auf solche Empfindungen beschrieben.

  215. #222 HofRob
    19. April 2015

    @Hoppenberger

    Klassischer Falls von: Ich erhebe mich einfach mal selbst über beide Seiten einer Diskussion indem ich beide als “dogmatisch” bezeichne. Das schindet vielleicht bei manchen Eindruck. Sehe ich aber eher als Egoboost und ist hier auch ein alter Hut (und ist nebenbei auch kein Ersatz für Argumente).

    Jedoch erklären Neurotransmitter und Hirnaktivitäten noch lange nicht, was Liebe ist.

    Dieses Denken kommt meiner Meinung nach von einer zumindest religiös beeinflussten Denkweise wo der Mensch irgendwas besonderes sein muss und irgendwelche höheren Kräfte wirken.

    Wir sind aber – und das ist jetzt auch nix neues – auch nur ein Viech, dass auf dieser Erde rumkriecht und den selben Naturgesetzen unterliegt wie Ameisen und Schwertwale.

    Das hilft einem natürlich nicht weiter, wenn man selbst Subjekt ist (sprich man selbst verliebt ist). Was ja eine gute Sache ist. Ich werde jetzt nicht mit Büchern versuchen herauszufinden welche Hormone dafür verantwortlich sind und welche chemische Reaktionen gerade stattfinden. Ich werde es wohl einfach genießen 🙂

  216. #223 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. April 2015

    @ nomos:

    Niemand behauptet, dass die Naturwissenschaft fehlerhaft ist.

    Doch, Herr Hoppenberger.

    Dennoch ist Liebe nicht bloß eine Emotion, ein reines Produkt des Gehirns.

    Und genau das müsstest Du jetzt bitte erst einmal beweisen, bevor wir weiter diskutieren. Ansonsten mach die Diskussion darüber mit Dir nämlich gar keinen Sinn.

    aber damit wird gar nichts erklärt sonder maximale die körperliche Reaktion auf solche Empfindungen beschrieben

    Ich habe in der Vergangenheit bereits Chemikalien eingenommen, die extrem starke emotionale und physische Reaktionen hervorgerufen haben – durch kleinste EIngriffe in die Neurobiochemie meines Körpers. Unterschätze solche Prozesse nicht: sie sind sehr mächtig. Und sie erfordern kein diffuses abstraktes Konstrukt, um erklärbar zu werden.

  217. #224 Spritkopf
    19. April 2015

    @noch’n Flo

    Ich habe in der Vergangenheit bereits Chemikalien eingenommen, die extrem starke emotionale und physische Reaktionen hervorgerufen haben – durch kleinste EIngriffe in die Neurobiochemie meines Körpers.

    Um das mit einem Beispiel zu verdeutlichen: Bei LSD beträgt die wirksame Dosis nur 20 Mikrogramm. Aber was die anrichten können…!

  218. #225 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. April 2015

    @ Spriti:

    Dann mal nicht die Bromo-Dragonfly vergessen, ähnliche Potenz, aber ‘ne Wirkdauer von bis zu 4 Tagen.

  219. #226 nomos
    19. April 2015

    >Und genau das müsstest Du jetzt bitte erst einmal beweisen, bevor wir weiter diskutieren. Ansonsten mach die Diskussion darüber mit Dir nämlich gar keinen Sinn.

    Keine Ahnung warum du so einen aggressiven Ton an den Tag legst. Aber bitte schön, wenn du glaubst, alles Wissen bereits gepachtet zu haben, dann bitte sehr. Mir ist bekannt was man mit rsfMRI machen kann. Die Studien zeigen jedoch lediglich die Auswirkungen auf der physiologischen Ebene. Jeder der schon einmal verliebt war, kennt diese Gefühle. Mir leuchtet sehr wohl ein, dass die Biochemie das körperliche Befinden steuert. Das streite ich auch nicht ab. Das es heute bereits gelingt recht genau herauszufinden, welche Gehirnregionen bei welchen Prozessen und Abläufen beteiligt sind, ist eine grandiose Leistung der Wissenschaft. Jedoch kann niemand erklären warum diese Regionen, die bei der Empfindung der Liebe und bei drogeninduzierten Rauschzuständen offenbar im selben Areal zu liegen scheinen, aktiviert werden. Es ist mir nicht bekannt, dass die Prozesse in den beteiligten Neuronen schon verstanden werden. Somit ist das keine Erklärung für die Liebe.

  220. #227 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. April 2015

    @ nomos:

    Keine Ahnung warum du so einen aggressiven Ton an den Tag legst.

    Wenn ich aggressiv werde, klingt das ganz anders. Ich habe Dir nur Deine fehlerhafte Argumentation um die Ohren gehauen, da war nicht die Spur von Aggression dabei.

    Aber bitte schön, wenn du glaubst, alles Wissen bereits gepachtet zu haben, dann bitte sehr.

    Wo habe ich das behauptet?

    Komisch, immer wenn sie nicht weiterwissen, kommen Esos mit diesem Strohmann.

    Jedoch kann niemand erklären warum diese Regionen, die bei der Empfindung der Liebe und bei drogeninduzierten Rauschzuständen offenbar im selben Areal zu liegen scheinen, aktiviert werden. Es ist mir nicht bekannt, dass die Prozesse in den beteiligten Neuronen schon verstanden werden.

    Noch nicht, wohlgemerkt. Was aber kein Beweis dafür wäre, dass sich diese Prozesse einer rationalen Erklärung entzögen.

    Somit ist das keine Erklärung für die Liebe.

    Keine vollständige. Wie oft muss man Dir hier eigentlich noch die Regeln der wissenschaftlichen Forschung erklären?

    Wahrscheinlich wirst Du diesen Kommentar wieder als “aggressiv” empfinden. Aber was erwartest Du denn? Du kommst hierher, stellst unbewiesene Prämissen in den Raum, weigerst Dich, diese zu belegen, verlangst stattdessen, auf Basis dieser fehlerhaften Prämissen mit den Anwesenden diskutieren zu können und bist sofort angepisst, wenn man Dir Deine grundsätzlichen Denkfehler aufzeigt.

    Wahrscheinlich kommt als nächstes: “Ich stelle doch nur Fragen.”

  221. #228 nomos
    19. April 2015

    >Komisch, immer wenn sie nicht weiterwissen, kommen Esos mit diesem Strohmann.

    Vergiss es. Es ist unmöglich mit dir sachlich zu diskutieren.

  222. #229 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. April 2015

    Es ist unmöglich mit dir sachlich zu diskutieren.

    Super, jetzt also auch noch Projektion. Na komm, vielleicht jetzt noch das Hamlet-Zitat? Oder ein kleines Galileo-Gambit?

  223. #230 nomos
    19. April 2015

    >Super, jetzt also auch noch Projektion. Na komm, vielleicht jetzt noch das Hamlet-Zitat? Oder ein kleines Galileo-Gambit?

    Ich weiß ehrlich nicht wo dein Problem liegt.

  224. #231 noch'n Flo
    Schoggiland
    20. April 2015

    @ nomos:

    Ich weiß ehrlich nicht wo dein Problem liegt.

    In Deinen unbewiesenen Behauptungen und Deinem Trollverhalten.

  225. #232 Spritkopf
    20. April 2015

    @nomos

    Es ist unmöglich mit dir sachlich zu diskutieren.

    Für eine sachliche Diskussion wäre es sehr hilfreich gewesen, wenn du deine Behauptung aus #221…

    Dennoch ist Liebe nicht bloß eine Emotion, ein reines Produkt des Gehirns.

    … belegt oder zumindest näher erklärt hättest. Sie erinnert nämlich sehr stark an esoterische Gedankengebäude, die zwar irgendwelche geistigen Ebenen propagieren, die außerhalb des Gehirns existieren würden, aber dafür jeden Beleg schuldig bleiben, weswegen darüber zu diskutieren in der Tat sinnlos ist.

    • #233 Günther Hoppenberger
      20. April 2015

      #232

      Was ist Bewusstsein? Bewusstsein worüber?
      Was setzt physiologische Prozesse in Gang? Was steuert sie durch die Möglichkeiten der verzweigten Entscheidungsmöglichkeiten?

  226. #234 noch'n Flo
    Schoggiland
    20. April 2015

    @ Hoppenberger:

    Was ist Bewusstsein?

    Berechtigte Frage. Und die nächste Frage muss dann logischerweise lauten: “Gibt es das überhaupt?”

    Was setzt physiologische Prozesse in Gang? Was steuert sie durch die Möglichkeiten der verzweigten Entscheidungsmöglichkeiten?

    Nach bisherigem Kenntnisstand: hochkomplexe neurobiochemische Programme. Entstanden aus den Genen, modifiziert durch die Umwelt, getriggert vom Zufall.

    Dies ist eine für die Fragestellung absolut befriedigende Antwort. Jeder, der eine andere Antwort vermutet, sollte gute Gründe für seine Vermutung beibringen können.

    • #235 Günther Hoppenberger
      20. April 2015

      Zufall?

  227. #236 noch'n Flo
    Schoggiland
    20. April 2015

    @ Hoppenberger:

    Zufall?

    Ja, und?

  228. #237 nomos
    20. April 2015

    @Spritkopf
    >Sie erinnert nämlich sehr stark an esoterische Gedankengebäude, die zwar irgendwelche geistigen Ebenen propagieren, die außerhalb des Gehirns existieren würden, aber dafür jeden Beleg schuldig bleiben, weswegen darüber zu diskutieren in der Tat sinnlos ist.

    Schau mal. Ich habe dargestellt, das ich die ganze Neuroscience spannend finde. Ich habe auch geschrieben das scheinbar bestimmte Regionen im Gehirn mit Liebe assoziert sind. Man weiss aber noch nicht warum diese Regionen aktiviert werden, und wie dieser Prozess vor sich geht. Jetzt zu behaupten wie es Flo tut, das dies das Phänomen der Liebe bereits erklärt und dann noch irgenwelche psychoaktive Substanzen die er sich eingeschossen hat als Beweis dafür anführt, was bitte ist daran wissenschaftlich? Was soll das bitte für eine Beweisführung sein. Abgesehen davon ist Liebe ein komplexer Prozess, und da das Gehirn komplexe Prozesse vernetzt ausführt sind sicherlich auch andere Hirnregionen an der Erfahrung Liebe beteiligt. Abgesehen davon wie will man festellen was der Proband im Augenblick als im die Geliebte/Geliebter gezeigt wurde gedacht hat? Vielleicht hat er gar nicht an Liebe gedacht sondern ein besonderes Erlebnis, dass er mit diesem Menschen hatte. Was ist mit dem Charakter eines Menschen? Wie soll man diesem ein bestimmtes Areal im Gehirn zuordnen. Der Charakter hat eher etwas damit zu tun wie das Gehirn im Ganzen funktioniert.

    >In Deinen unbewiesenen Behauptungen und Deinem Trollverhalten.

    Ja wo sind denn deine Behauptungen bewiesen? Du sagst das sowieso alles nur eine neurobiochemische Programme sind. Wir diskutieren hier aber nicht um etwas allgemeines sondern speziell um Liebe und den Zusammenhang mit dem Gehirn.
    Wo bitte habe ich ein Tollverhalten, wenn ich behaupte, dass deine Erklärung alleine nicht ausreicht um zu beschreiben was Liebe ist ???

  229. #238 noch'n Flo
    Schoggiland
    21. April 2015

    @ nomos:

    Wo bitte habe ich ein Tollverhalten, wenn ich behaupte, dass deine Erklärung alleine nicht ausreicht um zu beschreiben was Liebe ist ???

    Weil Du immer nur behauptest und nie beweist.

  230. #239 nomos
    22. April 2015

    >Weil Du immer nur behauptest und nie beweist.

    Das gleiche gilt für dich. Du behauptest und lieferst genauso keine Beweise. Also Gleichstand.

  231. #240 noch'n Flo
    Schoggiland
    22. April 2015

    @ nomos:

    Ich muss auch nicht beweisen. Erinnere Dich: die Aussage, dass Liebe nicht allein (natur)wissenschaftlich erklärbar ist, kommt von Dir. Du hattest anerkannt, dass viele mit der Liebe zusammenhängende Prozesse wissenschaftlich erklärt werden können (somit kein Beweis meinerseits dafür erforderlich) – dass da nichts anderes mehr ist kann aber nicht bewiesen werden, sondern ergibt sich aus dem Fehlen eines Beweises für das Gegenteil.

  232. #241 nomos
    22. April 2015

    >dass da nichts anderes mehr ist kann aber nicht bewiesen werden, sondern ergibt sich aus dem Fehlen eines Beweises für das Gegenteil.

    Das stimmt so nicht. Aber sei es drum. Ich kann auch verlieren. Leute wie du müssen um jeden Preis immer recht haben. Also geniesse jetzt deinen Sieg.

  233. #242 HofRob
    22. April 2015

    Er hat auch recht. Und Punkt. Du akzeptierst das nicht und das einzige Mittel, dass dir noch bleibt ist diese Mischung aus schmollen und herablassendem Ton.

    Wir sind hier nicht in der Waldorfschule wo jeder mal recht haben darf und alle einzigartige Schneeflocken sind.

    Disclaimer: So stell ich mir Waldorfschulen vor. Keine Ahnung ob das zutrifft 😀

  234. #243 nomos
    22. April 2015

    >r hat auch recht. Und Punkt. Du akzeptierst das nicht und das einzige Mittel, dass dir noch bleibt ist diese Mischung aus schmollen und herablassendem Ton.

    Ich habe im jetzt das Recht zugestanden. Ja und Flo ist auch nicht zimperlich andere zu Schulmeistern und herablassend zu behandeln.

  235. #244 noch'n Flo
    Schoggiland
    22. April 2015

    @ HofRob:

    So stell ich mir Waldorfschulen vor. Keine Ahnung ob das zutrifft

    Aus meiner persönlichen (selbstredend unvollständigen) Erfahrung kann ich Dir nur zustimmen.

    @ nomos:

    Ja und Flo ist auch nicht zimperlich andere zu Schulmeistern und herablassend zu behandeln.

    Das kommt immer darauf an. Wenn jemand sich zu weit hinaus wagt, muss er damit rechnen, eine entsprechende Antwort zu bekommen.

    Aber damit bin ich prinzipiell auch nicht anders als andere Kommentatoren hier im Blog. Höchstens direkter.

  236. #245 Bullet
    28. April 2015

    Stümmt. Nicht wirklich anders. 🙂

  237. #246 noch'n Flo
    Schoggiland
    28. April 2015

    @ Bulli:

    Diese Aussage ausgerechnet von Dir… *umg*

  238. #247 Bullet
    29. April 2015

    🙂
    Ich fühle mich eben als “einer der anderen…” – und dann hast du völlig recht.
    War ja auch nich als Anschiß gemeint. 😉

  239. #248 noch'n Flo
    Schoggiland
    29. April 2015

    Habe ich auch nicht so verstanden. Und die gelegentliche Deftigkeit Deiner Kommentare möchte ich auf gar keinen Fall missen.

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