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**Ich habe Martin Chalfie, Nobelpreisträger 2008 für Chemie, in Lindau interviewt. Er hat zur Entdeckung von GFP erzählt, zu *C. elegans* als Modellorganismus, den Anwendungen von GFP, Auswirkungen des Nobelpreises auf sein Leben und Gründe für Erfolg in der Wissenschaft.**

Es ist ein Haufen Material zusammen gekommen, das ich hier in kleinere mp3s aufgeteilt habe. Ich habe mir die halbe Stunde Interviewzeit mit dem spanischen Jounrnalisten und Blogger Salvador Ferré geteilt.

Während bei meinem ersten Interview mit Robert Huber der Ton zu leise war, ist bei diesen Aufnahmen alles etwas übersteuert. Vielleicht also besser erst mal die Lautstärke runter drehen, bevor man auf “Start” bei den jeweiligen mp3s drückt. Irgendwann habe ich die Technik dann auch noch im Griff.

Die kurze Zusammenfassung des jeweiligen Beitrags (zwischen 1:30 und 5:00 min) steht oben drüber.

**01:** Mehrere glückliche Zufälle. Wie kam Martin Chalfie dazu mit GFP so erfolgreich zu arbeiten?


**02:** War die breite Anwendbarkeit von GFP abzusehen bei der Entdeckung?


**03:** Die ersten Schritte: Orchideenfach GFP und die richtige Klonierungsstrategie.


04: Die Verträglickeit von überexprimierten GFP für die Zelle: “Letztendlich überlebt die Qualle damit ja auch gut”


05: Wie hat der Nobelpreis Ihr Leben und Ihre Forschung verändert? Und was für Vorteile und Nachteile ergeben sich für Sie?


06: Nobelpreise für C. elegans. Genexpression und Zelltod, RNAi und GFP. Chalfie über die Wichtigkeit von C. elegans als Modellorganismus.


07: Der Nutzen von GFP im Labor: Genexpressionsmarker, Imaging, Lokalisierungsstudien.


08: Geteiltes GFP. GFP kann in zwei Hälften exprimiert werden, es leuchtet, wenn beide Hälften sich vereinen. Geteiltes GFP dient als Sensor für Protein-Protein Interaktionen und der selektiven Markierung von Zellen in Chalfies Labor.


09: Kommerzielle Anwendungen von GFP. Vom GFP-Hasen als Kunstobjekt bis zum angemalten Fisch in der Zoohandlung.


10: Faktoren für den Erfolg in der Wissenschaft. Martin Chalfie über Enthusiasmus, und die Notwendigkeit zu mögen, was man macht.



 » Tobias Maier ist Biochemiker und forscht als Postdoc am CRG in Barcelona.
 » Er führt das Blog WeiterGen auf ScienceBlogs
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Kommentare (1)

  1. #1 Nestl
    Juli 27, 2009

    Inzwischen kann man sogar schon einzelne GFP (oder RFP, YFP)-Moleküle mit einem Lichtmikroskopie (Lokalisationsmikroskopie mit dem Vertico-SMI) in Zellverbänden mit einer Auflösung von 10 nm aufnehmen. Co-Localisationstudien mit GFP und z.B. RFP zusammen gehen auch. Bilder und Beschreibung unter http://www.tlb.de/uploads/media/GFP_Superresolution.pdf