Martin Chalfie erhielt im Jahr 2008 (gemeinsam mit Osamu Shimomura und Roger Tsien) den Nobelpreis für Chemie. Das Trio wurde für seine Entdeckung und Entwicklung des grün fluoreszierenden Proteins (GFP) ausgezeichnet, das heute aus den Biowissenschaften nicht mehr wegzudenken ist. In Lindau gab es Vorträge von allen drei Preisträgern zu hören.

Im Interview erinnert sich Chalfie an die Anfänge seiner Studien zu den GFPs, seine Arbeit am Fadenwurm C. elegans und die Forschungen zur Genexpression. Er erzählt, wie seine Mitarbeiterin Ghia (Marie) Euskirchen ab 1992 die Arbeiten entscheidend voranbrachte, wie wichtig die Auswahl des richtigen Mikroskops war und beendet das Gespräch mit einem Plädoyer für die Grundlagenforschung.


00:32 And the animal is transparent
04:04 Ghia Euskirchen
09:12 Lessons from the GFP-Story

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