Der Diskussionsteil von Einstein und die Cranks hat inzwischen mehr als 900 Kommentare, ca. 1 MB, und braucht auf älteren Rechnern zu lange zum Laden. Deshalb werden hier zwei neue Diskussionsstränge eröffnet, einer zum Thema (nebenan) und einer für Diskussionen über Rechen-Aufgaben, Experimente und alles andere (dieser hier).

Hier noch einmal die Themen, um die es geht und über die in diesem Thread diskutiert werden kann. (Natürlich darf hier auch über alle anderen Fragen diskutiert werden, die nichts mit dem Thema zu tun haben.)

Zum einen das Experiment, mit dem Prof. Thim die Relativitätstheorie widerlegt hat:

Hartwig Thim (26.3. 15:41)
die spezielle Relativitätstheorie wurde u.a. von mir in einem Mikrowellenexperiment widerlegt, worüber es einen begutachteten IEEE-Artikel gibt, den man unter
H. W. Thim, “Absence of the Relativistic Transverse Doppler Shift at Microwave Frequencies”, IEEE TRansactions on Instrumentation and Measurement, vol. 52, No. 5,
October 2003, pp.1660-1664 findet. Er ist im Web abrufbar oder wird unter hartwig.thim@ieee.org als pdf zugeschickt. Es gab aber noch weitere Experimente, die die spezielle Relativitätstheorie falsifiziert haben. Das 1. Postulat der SRT ist
unlogisch und absurd.

Hattori Hansen (26.5. 9:38)
Wow, was für eine hitzige Diskussion – warum bin ich bloß erst jetzt über diesen Artikel gestolpert.
Ich habe den hier so streitbaren Einstein-Crank Hartwig Thim mal bei einem Vortrag ‘erlebt’ (ÖPG Meeting in Linz) – mit der Quintessenz (soweit ich mich erinnere), er könne mittels seines Mikrowellen-Michaelson-Interferometers den Äther nachweisen, was er auf handgeschmierten, überladenen, unnachvollziehbaren Overheadfolien “präsentierte”, und “das Experiment laufe gerade heute, er habe jetzt keine Daten, morgen könne er NATÜRLICH die Resultate präsentieren, die Organisatoren erlauben das nicht”.

Immerhin scheint bei dem Herrn das Selbstvertrauen intakt zu sein…

Karl Mistelberger (28.5. 20:51)
“Hartwig Thim· 28.05.09 · 18:40 Uhr: Meine private Meinung ist, dass die GPS-Uhren nicht so falsch gehen würden, wenn man sie nicht relativistisch voreingestellt hätte. Sie würden viel richtiger gehen, wenn man sie mit der Äthertheorie vorkorrigiert hätte. Dann hätte man die Uhen in die Satelliten einfach so eingebaut wie sie vom Uhrenhersteller geliefert wurden. Da gingen sie ja noch richtig. Also war das relativistische Vorkorrigieren ein Fehler.”

Was Em.o.Univ.-Prof. Dr. Hartwig Thim da persönlich meint steht in krassem Gegensatz zur Realität: Clifford M. Will hat im Auftrag der US-Luftwaffe die Implementierung des GPS Algorithmus überprüft und für richtig befunden:

“But at 38 microseconds per day, the relativistic offset in the rates of the satellite clocks is so large that, if left uncompensated, it would cause navigational errors that accumulate faster than 10 km per day! GPS accounts for relativity by electronically adjusting the rates of the satellite clocks, and by building mathematical corrections into the computer chips which solve for the user’s location. Without the proper application of relativity, GPS would fail in its navigational functions within about 2 minutes.”

Narürlich hat Will noch viel mehr zu sagen.

Und zum anderen die ungelöste (?) Hausaufgabe von Sebastian Hauk:

Sebastian Hauk (6.5. 19:31)
vielleicht können Sie mir weiterhelfen.

Ich möchte gerne wissen welche Uhr bei folgender Aufgabe langsamer geht:

Ein Raumschiff entfernt sich mit einer Geschwindigkeit von 100.000 km/s von der Erde. Im Raumschiff sollen sich zwei Uhren befinden. Nun soll eine Uhr B vom Raumschiff Richtung Erde fliegen. Die Uhr B soll mit einer Geschwindigkeit von 140.000 km/s, vom Raumschiff aus gemessen, Richtung Erde fliegen. Welche Uhr geht nun für die Menschen auf der Erde langsamer? Die Uhr A, die im Raumschiff geblieben ist oder Uhr B, die Richtung Erde fliegt?

Und hier sind noch die mathematischen Angaben für die Berechnung:

Ein Raumschiff entfernt sich mit einer Geschwindigkeit vE von der Erde. Zwei auf Null gestellte Uhren sollen mit den Relativgeschwindigkeiten v1 und v2 (bezogen auf das Raumschiff) in Richtung Erde fliegen und eine Strecke s zurücklegen, deren Zielpunkt zum Raumschiff ruht.

Gegeben:

vE = 5/6c (Relativgeschwindigkeit Erde Raumschiff)
v1 = 1/3c (Relativgeschwindigkeit Raumschiff – Uhr 1)
v2 = 1/6c (Relativgeschwindigkeit Raumschiff – Uhr 2)
c = 1 (Lichtgeschwindigkeit in natürlichen Einheiten)
s = 1/3Ls (Abstand Raumschiff – Ziel in Lichtsekunden)

Gesucht: Eigenzeiten tau1 und tau2 der Uhren und Überprüfung auf ihre Identität mit den aus dem Erdsystem berechneten Eigenzeiten tau_E1 und tau_E2

gamma1 = 1/sqrt(1-v1^2/c^2) = 1.060660172 (Gammafaktor mit der Geschwindigkeit v1)
gamma2 = 1/sqrt(1-v2^2/c^2) = 1.014185106 (Gammafaktor mit der Geschwindigkeit v2)

Im Raumschiffsystem, das gegenüber dem Zielsystem mit einem Abstand von s ruht, ergeben sich folgende Zeiten:

t1 = s/v1 = 1s (Zeit der schnelleren Uhr 1)
t2 = s/v2 = 2s (Zeit der langsameren Uhr 2)
dt = t2 – t1 = 1s (Zeitdifferenz zwischen der langsameren und schnelleren Uhr)

In den Uhrensystemen ergeben sich somit folgende Eigenzeiten:

tau1 = t1 / gamma1 + dt = 1.94280904s
tau2 = t2 / gamma2 = 1.972026593s

Nun erfolgen die Transformationen der Zeiten t1, t2 und dt vom Raumschiffsystem ins Erdsystem (indiziert mit Unterstrich):

v_E1 = (vE-v1)/(1-vE*v1/c^2) = 9/13c (Relativgeschwindigkeit Erde – Uhr 1)
v_E2 = (vE-v2)/(1-vE*v2/c^2) = 24/31c (Relativgeschwindigkeit Erde – Uhr 2)

gamma_E = 1/sqrt(1-vE^2/c^2) = 1.809068068 (Gammafaktor mit vE)
gamma_E1 = 1/sqrt(1-v_E1^2/c^2 = 1.385804657 (Gammafaktor mit v_E1)
gamma_E2 = 1/sqrt(1-v_E2^2/c^2 = 1.579906293 (Gammafaktor mit v_E2)

Da nun die auszurechnenden Zeitintervalle nicht mehr mit dem gemeinsamen Koordinatenursprung zusammenfallen, muss die Lorentz-Transformation der Zeit (allgemein: t’ = gamma*(t – v*x/c^2)) angewendet werden:

t_1 = gamma_E*(t1-vE*s/c^2) = 1.306549160s
t_2 = gamma_E*(t2-vE*s/c^2) = 3.115617226s

Für d_t (Uhr 1 ruht im Ziel und wartet auf Uhr 2) kann einfach geschrieben werden:

d_t = dt*gamma_E = t_2 – t_1 = 1.809068066s

Somit sind die Zeiten bekannt, unter denen im Erdsystem die Uhren ins Ziel fliegen. Nun erfolgt eine Transformation vom Erdsystem zurück ins Uhrensystem, um die Eigenzeiten auf ihre Identität hin zu überprüfen:

tau_E1 = t_1/gamma_E1 + d_t/gamma_E = 1.94280904s
tau_E2 = t_2/gamma_E2 = 1.972026593s

Man sieht sofort die Identität von

tau1 = tau_E1 und
tau2 = tau_E2

(Falls Sebastian Hauk seine Aufgabe trotzdem noch ein paar Mal selbst posten möchte, kann er das natürlich gerne tun.)

Und hier noch einmal der ursprüngliche Artikel:

Immer wieder wird man konfrontiert mit Faltblättern oder Broschüren, die beweisen, daß Einstein sich geirrt habe. (Auch hier auf den scienceblogs findet ja gerade eine Diskussion mit einem hartnäckigen Leugner der Relativitätstheorie statt.)
Was soll das eigentlich alles? Bei Impfgegnern, Helmskeptikern oder Klimawandelleugnern versteht man ja jedenfalls, worum es geht. Aber warum haben Leute ein Problem mit der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts, warum werden sie zu Gegnern der Relativitätstheorie?

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http://www.chrismadden.co.uk/science-cartoons/einstein-relativity.html

Eines der Glanzlichter:
Im Januar 2005 schreibt veröffentlicht ein Regierungsdirektor i.R. Ekkehard Friebe im Internet einen offenen Brief an den Bundeskanzler, um die Eröffnung des Einsteinjahres 2005 zu verhindern.
Die Liste seiner Argumente ist sehr lang, ich kopiere mal ein paar kürzere:

• In etwa 90 % unserer deutschen Jugend – insbesondere im Bereich der technischen Universitäten und Fachhochschulen – dürften diesen Albert Einstein mittlerweile als Spinner ablehnen.
(Das bedeutet natürlich nicht, daß man diesen Saal im Historischen Museum mit
„relativistischen Jubelpersern” nicht voll bekommen kann!)
• Persönlich bin ich im Besitz einer eidesstattlichen Erklärung, gemäß welcher ein neuer Assistent von Albert Einstein nach nur sechs Wochen Dienst seinen Job mit dem Ausruf „Dieser Mann ist ein Betrüger” geschmissen hatte.
[…]
• Als der olle Einstein am 18. April 1955 endlich an seinem Aneurysma verstorben war, wurde sein Gehirn auf eigene Verfügung hin der Wissenschaft vermacht. Dabei wurden 70 % über der Norm liegenden Werte von Gliozellen gefunden, was als ein Hinweis für geistig gestörte Persönlichkeiten zu werten ist.
• Von den Relativisten wird das Jahr 1905 vielfach als „annum mirabilis” gepriesen. Tatsächlich war es eher ein “annum horribilis”. Paul Drude, der Herausgeber der Annalen der Physik muß dies wohl gesehen haben. Jedenfalls erschoß er sich im Jahre 1906. Paul Drude war dabei jung, sportlich, angeblich glücklich verheiratet und Vater von vier unmündigen Kindern.

(Zwischendurch bringt er auch eine Reihe physikalischer Argumente gegen die Relativitätstheorie, die ich hier ausgelassen habe und die man sich im Original anschauen kann.)

Übrigens behauptet Friebe auch, daß jemand anders schon 1904 die Gleichung E=mc2 (oder jedenfalls eine sehr ähnliche Gleichung) hingeschrieben habe. Das erinnert an die Geschichte um Rudolf Steiner und die Schrödingergleichung. Oder an diese Karikatur:

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http://www.gg-mz.uni-mainz.de/index.php?id=7

Weniger amüsant sind dann schon politische (Um)deutungen der Relativitätstheorie.
Zum Beispiel stellt der Berliner Wissenschaftshistoriker Siegfried Grundmann 2004 in seiner Arbeit “Bevölkerungslehre im und vor dem dritten Reich- das Raumproblem” gar einen Zusammenhang zwischen Einsteins Raum-Konzept und der “Volk ohne Raum”-Theorie her: “Zu fragen wäre auch, warum die Frage nach dem Raum in zahlreichen Wissenschaften (und nicht nur dort) am Beginn des 20. Jahrhunderts eine so bedeutsame Rolle gespielt hat – in Physik und Mathematik, Ökonomie, Soziologie und Belletristik. Eine überragende, inspirierende Rolle hat dabei zweifellos Einsteins Relativitätstheorie gespielt; für die Belletristik wurde das von Carsten Könneker nachgewiesen.32 Andererseits freilich hat Einstein die raumbezogenen Theorien von Soziologen, Ökonomen usw. für die Entwicklung seiner Theorie nicht benötigt.” aus Mackensen(Hsg.) “Bevölkerungslehre und Bevölkerungspolitik im dritten Reich”, S.323

Bezieht sich das auf die Idee eines beschränkten Universums? Soweit ich weiß, ist doch nur das Beobachtbare Universum endlich, nicht unbedingt das Universum als Ganzes?

Zeitgenossen Einsteins hatten den von Grundmann gefundenen Zusammenhang jedenfalls nicht erkannt. Im Vorwort des damals sehr gebräuchlichen Lehrbuchs des Heidelberger Nobelpreisträgers Philipp Lenard hieß es zum Beispiel “Die Relativitätstheorie des wohl reinblütigen Juden A. Einstein wollte die ganze Physik [..] beherrschen. [..] Dem Juden fehlt auffallend das Verständnis für Wahrheit. [..] Juden sind überall. […] Es wird aber das Volk, das einen Kepler [..] herausgebracht hat, sich wieder zu finden wissen[…]” Dieses Vorwort ist übrigens vor kurzem in der Ausgabe in der Heidelberger Zentralbibliothek von unbekannter Hand fein säuberlich herausgetrennt worden, auch eine Art von Vergangenheitsbewältigung. (Quelle)

Tja, wenn Einstein heute noch lebte, würde man ihn wohl auch für Klimawandel, Islamismus und/oder Finanzkrise verantwortlich machen.

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http://www.aps.org/publications/apsnews/200501/einstein-cartoon.cfm

Wesentlich lustiger sind dann schon die vielen Einstein-Widerleger oder auch einfach nur Leute, die auf irgendwelche (mathematischen) Fehler hinweisen, die Einstein irgendwann irgendwo gemacht haben soll oder auch tatsächlich gemacht hat.
Eine Google-Suche nach “Einstein Mistake” bringt knapp 1,8 Millionen Treffer. Die 23 größten Fehler sind laut Discover Magazin:

1. 1905 Mistake in clock synchronization procedure on which Einstein based special relativity
2. 1905 Failure to consider Michelson-Morley experiment
3. 1905 Mistake in transverse mass of high-speed particles
4. 1905 Multiple mistakes in the mathematics and physics used in calculation of viscosity of liquids, from which Einstein deduced size of molecules
5. 1905 Mistakes in the relationship between thermal radiation and quanta of light
6. 1905 Mistake in the first proof of E = mc2
7. 1906 Mistakes in the second, third, and fourth proofs of E = mc2
8. 1907 Mistake in the synchronization procedure for accelerated clocks
9. 1907 Mistakes in the Principle of Equivalence of gravitation and acceleration
10. 1911 Mistake in the first calculation of the bending of light
11. 1913 Mistake in the first attempt at a theory of general relativity
12. 1914 Mistake in the fifth proof of E = mc2
13. 1915 Mistake in the Einstein-de Haas experiment
14. 1915 Mistakes in several attempts at theories of general relativity
15. 1916 Mistake in the interpretation of Mach’s principle
16. 1917 Mistake in the introduction of the cosmological constant (the “biggest blunder”)
17. 1919 Mistakes in two attempts to modify general relativity
18. 1925 Mistakes and more mistakes in the attempts to formulate a unified theory
19. 1927 Mistakes in discussions with Bohr on quantum uncertainties
20. 1933 Mistakes in interpretation of quantum mechanics (Does God play dice?)
21. 1934 Mistake in the sixth proof of E = mc2
22. 1939 Mistake in the interpretation of the Schwarzschild singularity and gravitational collapse (the “black hole”)
23. 1946 Mistake in the seventh proof of E = mc2

Eine detaillierte Erklärung dieser großen Fehler bleibt das Discover Magazin freilich schuldig.

Etwas interessanter sind vielleicht die Experimente des Kölner Physikers Nimtz (Anfang der 90er Jahre), der medienwirksam Teile von Mozarts 40. Sinfonie mit 4,7facher Lichtgeschwindigkeit übertrug. Freilich stellte er später selbst klar, daß seine Experimente der RT nicht widersprechen(Heitmann, W. und G. Nimtz 1994: “On causality proofs of superluminal barrier traversal of frequency band limited wave packets” in Phys. Lett. A 196, S. 154-158).
Mehr zum Thema Überlichtgeschwindigkeit findet man hier.

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http://www.toonpool.com/cartoons/Einstein_4504

Kommentare (1.923)

  1. #1 Hartwig Thim
    21. August 2009

    @Ralf L. K.· 21.08.09 · 15:06 Uhr:
    keine Sorge, das Amt kenne ich gut, und sowohl mit Herrn Goebel als auch Weyand habe ich gute Kontakte, persönliche und über email.
    Trotzdem ist die Lichtgeschwindigkeit auf der Erde (in Braunschweig und in Linz) nicht isotrop, sondern nur die Zweiweglichtgeschwindigkeit c’ = c (1-u²/c²) mit u = 370km/s. Das Amt hat kein Problem damit und definiert halt einfach die LG. In einem anderen Amt (Patentamt in Zürich) hat ein anderer Beamter das auch schon gemacht, aber gemessen hat ausser Marinov den Wert der Einweg-LG auf der Erde noch niemand. Trotzdem hat man auf diesem Wert eine Theorie aufgebaut und fälschlich die Zweiweglichtgeschwindigkeit verwendet, im Postulat steht aber die Einweglichtgeschwindigkeit, die eben c+370km/s und c-370km/s in Richtung Löwe ist!
    Verstehst Du es jetzt endlich einmal? Wie oft muss ich es noch schreiben, manche (Herr Troy, Herr Hauk, sorry) langweilt es schon.

  2. #2 Troy
    21. August 2009

    @Herr Thim

    Kein Problem.
    Was hier eigentlich langweilt sind die ständige forderungen der Relativisten nach “Fakten” die sie dann glatt ignorieren.
    Nachher kommt Thilo und beklagt sich dass die “Cranks” sich ewig wiederholen…..was sagt man da?

    Einweggrüsse nach Linz—>—>—>—>

    Troy

  3. #3 Sebastian Hauk
    21. August 2009

    Hallo Prof. Thim,

    “Verstehst Du es jetzt endlich einmal? Wie oft muss ich es noch schreiben, manche (Herr Troy, Herr Hauk, sorry) langweilt es schon.”

    der Gammafaktor ergibt sich eben genau aus c+v und c-v.

    Gruß

    Sebastian

  4. #4 webfox
    21. August 2009

    Troy· 21.08.09 · 18:47 Uhr
    @Herr Thim
    Kein Problem.
    Was hier eigentlich langweilt sind die ständige forderungen der Relativisten nach “Fakten” die sie dann glatt ignorieren.

    jaja, kann schon lästig sein:

    Troy· 16.08.09 · 12:21 Uhr Mit dem Aether lässt sich alles hier auf Erden herausfinden was Menschen brauchen, physikalisch und biologisch.

    “Fakten”?
    da hadder nix……..

    der webfox

  5. #5 Sebastian Hauk
    21. August 2009

    Hallo,

    das Zoo-Experiment dürfte nun zu Ende sein. Wann kann hier mit den ersten Ergebnissen gerechnet werden?

    Gruß

    Sebastian

  6. #6 johann
    21. August 2009

    fadisiert euch das nicht langsam selber…alle reden hier immer nur im kreis..gehts doch mal raus…

  7. #7 S.S.T.
    21. August 2009

    @Thilo,
    bitte mach dicht, dass ist wirklich nur noch unerträglich.

  8. #8 Ralf L. K.
    21. August 2009

    H. Thim:”Verstehst Du es jetzt endlich einmal ?”
    Nun, jedes Lehrbuch der Physik kann erklären weshalb Einweglichtgeschwindigkeiten weder meßbar noch physikalisch relevant sind.
    Auch eine Wurzel aus -2 hat keine Lösung mit Realzahlen.

    Die Linzer Physik aus dem 18. Jahrhundert ergänzt um Mathematik aus dem 15. Jahrhundert staubt gewaltig – hust, hust.
    Das kommt davon wenn Elektroniker sich jenseits ihrer <42 V betätigen …

    Bzw. ‘Zoo-Experiment’ kann man jene Verschwörungsideen zu guten Kontakten zu Ämtern und Wissenschaft nur noch als Fall für Psychologen betrachten.

  9. #9 ralfkannenberg
    21. August 2009

    Hallo Sebastian,

    das Zoo-Experiment klappt nur, wenn sich alle daran halten. Das war leider nicht der Fall.

    Aufgrund Deiner guten Beiträge hier auf den Science Blogs möchte ich Dich aber beim nächsten Versuch ebenfalls einladen, diese 24 Stunden den Herren Prof.Thim, Troy und Cryptic zu überlassen und dann bei der Auswertung mitzuwirken.

    Freundliche Grüsse, Ralf

  10. #10 Troy
    22. August 2009

    johann· 21.08.09 · 22:12 Uhr
    fadisiert euch das nicht langsam selber…alle reden hier immer nur im kreis..gehts doch mal raus..

    Nicht alle, bitte sehr. Hier würden Fakten der Reihe nach gestellt die zeigen dass weder RT noch S. Modell die Welt erklären. Vielleicht ist es auf grund der Raumzeit Krümmung, auf jeden Fall die Befürworter der RT machen um dieser Fakten einen Grossen Bogen und sind sie die sich dementsprechend im Kreise drehen.

  11. #11 Troy
    22. August 2009

    ralfkannenberg· 21.08.09 · 23:48 Uhr
    Hallo Sebastian,
    das Zoo-Experiment klappt nur, wenn sich alle daran halten. Das war leider nicht der Fall.
    Aufgrund Deiner guten Beiträge hier auf den Science Blogs möchte ich Dich aber beim nächsten Versuch ebenfalls einladen, diese 24 Stunden den Herren Prof.Thim, Troy und Cryptic zu überlassen und dann bei der Auswertung mitzuwirken.

    Eine gute Idee Ralf, am Schluss kannst du alle Beiträge zusammenfassen, formalisieren und die SRT herleiten. Toll.

    Troy

  12. #12 Hartwig Thim
    22. August 2009

    @Ralfkannenberg· 21.08.09 · 23:48 Uhr:
    kann mir bitte jemand erklären, was das bringen soll? Wir Drei haben doch schon oft das Wesentliche geschrieben. Aber eines von mir aus nocheinmal: kann die LG in jedem Inertialsystem isotrop (=c) sein? Wie soll das ohne Zauberei gehen? Das ist doch unmöglich, und würde auch den Dopplereffekt killen.

    Also was soll das?
    Gruesse aus Linz

  13. #13 Hartwig Thim
    22. August 2009

    Sebastian Hauk· 21.08.09 · 19:12 Uhr:
    Hallo, Herr Hauk: c+v und c-v ergibt c(1-v²/c²), und das ist die Zweiwegelichtgeschwindigkeit, die in jedem Inertialsystem, das sich mit v relativ zum Aether bewegt, isotrop ist. Das erklärt, warum das MMX gleich Null ergibt, und zwar ohne Längenkontraktion. Sowohl die Längenkontraktion als auch die Zeitdilatation sind überflüssig, daher der Gammafaktor auch. Und damit die SRT ebenfalls überflüssig macht.
    Gruesse aus Linz,
    Hartwig Thim

  14. #14 max
    22. August 2009

    Herr em. Prof. DI. Dr. Thim…ich hab mir gerade einige Publikationen von ihnen angeschaut:

    Computer Study of Bulk GaAs Devices with Random One‐Dimensional Doping Fluctuations…

    Computer simulation of transferred electron devices using the displaced Maxwellian approach

    ….alle sehr gut …wieso machen sie das jetzt mit der srt……????????

  15. #15 Hartwig Thim
    22. August 2009

    max· 22.08.09 · 17:20 Uhr:
    danke für das Kompliment zu meinen Halbleiterarbeiten, die ich in USA begann, nachdem ich meine Dissertation über dielektrische Antennen in Wien abgeschlossen hatte. Und bei dieser Dokterarbeit bewegte ich Antennen im Kreis zur Aufnahme der Strahlungscharakteristik. Und da fiel mir auf, dass in den Maxwellgleichungen eine c steht, das ein Bezugssystem braucht, denn sonst hat ja eine Geschwindigkeit keinen
    Sinn. Das war’s. In USA wollten mir diese Frage dann einige Kollegen erklären und bei diesen Erklärungen entdeckten wir die Fehler der SRT. Unter den Kollegen waren einige Nobelpreisträger, nur so nebenbei.
    Zufrieden mit meiner Antwort?
    Gruesse aus Linz!

  16. #16 Franz Brunner
    22. August 2009

    @Hartwig:

    Lassen wir mal deinen brachialen Fundamentalfehler beiseite, denn du im Verbund mit Wesley als Bock geschossen hast mit deiner freizügigen Anwendung und “Verbiegung” der Galilei-Transformation und deiner völligen Unkenntnis was Phasengeschwindigkeit ist. Damit lassen wir als Arbeitshypothese gelten, dass c(1-v²/c²) isotrop sei, dann ist es aber immer noch nicht konstant da auf der Erde auf ihrem Weg um die Sonne v etwa zwischen 270km/sec. und 330km/sec (in Bezug auf den CMB) variiert. Mit der heutigen Messtechnik ist das kein Problem das festzustellen. Gefunden hat man – erraten – nichts!

    Weiter im Takt: Wer waren diese “Kollegen”? Namen bitte. Leben die noch? Ich will die mal kontaktieren und mich persönlich erkundigen, was die mit dir diskutiert haben. Auch die Nobelpreisträger bitte, danke.

    Und: wo sind deine Messprotokolle? Wo die “Berechnung” mit den Vierervektoren auf deinem DIN-A4 Schmierpapier? Wenn du richtig gerechnet hättest wäre Null herausgekommen. Und das ist keine Frage der Rechenkunst, sondern eine mathematische Notwendigkeit, da Sender und Empfänger im selben IS sind und daher keine Zeitdilatation zwischen den beiden auftritt. Egal wie viele Lorentz-Transformationen du auf dem Weg vom Sender zum Empfänger machst, es muss Null herauskommen, da die LT eineindeutig (bijektiv) ist.

  17. #17 Franz Brunner
    22. August 2009

    @Hartwig:

    Lassen wir mal deinen brachialen Fundamentalfehler beiseite, den du im Verbund mit Wesley als Bock geschossen hast mit deiner freizügigen Anwendung und “Verbiegung” der Galilei-Transformation und deiner völligen Unkenntnis was Phasengeschwindigkeit ist. Damit lassen wir als Arbeitshypothese gelten, dass c(1-v²/c²) isotrop sei, dann ist es aber immer noch nicht konstant da auf der Erde auf ihrem Weg um die Sonne v etwa zwischen 270km/sec. und 330km/sec (in Bezug auf den CMB) variiert. Mit der heutigen Messtechnik ist das kein Problem das festzustellen. Gefunden hat man – erraten – nichts!

    Weiter im Takt: Wer waren diese “Kollegen”? Namen bitte. Leben die noch? Ich will die mal kontaktieren und mich persönlich erkundigen, was die mit dir diskutiert haben. Auch die Nobelpreisträger bitte, danke.

    Und: wo sind deine Messprotokolle? Wo die “Berechnung” mit den Vierervektoren auf deinem DIN-A4 Schmierpapier? Wenn du richtig gerechnet hättest wäre Null herausgekommen. Und das ist keine Frage der Rechenkunst, sondern eine mathematische Notwendigkeit, da Sender und Empfänger im selben IS sind und daher keine Zeitdilatation zwischen den beiden auftritt. Egal wie viele Lorentz-Transformationen du auf dem Weg vom Sender zum Empfänger machst, es muss Null herauskommen, da die LT eineindeutig (bijektiv) ist.

  18. #18 Thilo Kuessner
    22. August 2009

    Tjaa – – bisher war das nach solchen Nachfragen ja immer so, daß Herr Thim erst mal ein paar Tage abtauchte. In der Zwischenzeit wurde dann von Sebastian Hauk ein paar mal seine Aufgabe kopiert, oder Troy (bzw. früher mal Frau Lopez) erging sich in Grundsatzdiskussionen über Meinungsfreiheit, oder es gab sonst irgendwelche Ablenkungsmanöver. Und ein paar Tage und 100 Kommentare später war die Frage vergessen, Herr Thim tauchte wieder auf und schrieb wieder genau dieselbe Behauptungen über sein Experiment, natürlich wieder ohne irgendwelche Daten zu liefern.
    Aber diesmal, diesmal wird das nicht so funktionieren. 4 Kommentare noch, dann ist Schluß. Jedenfalls wenn sich bei der Volxabstimmung zur Relativitätstheorie nichts wesentliches mehr ändert.
    Also, Herr Thim, ein paar Stunden haben Sie noch, uns Ihre Meßprotokolle hier mitzuteilen.

  19. #19 Thilo Kuessner
    22. August 2009

    Der Link funktioniert wohl nicht. Noch mal: Volxabstimmung zur Relativitätstheorie

  20. #20 Troy
    22. August 2009

    Thilo Kuessner· 22.08.09 · 22:42 Uhr
    Tjaa – – bisher war das nach solchen Nachfragen ja immer so, daß Herr Thim erst mal ein paar Tage abtauchte. In der Zwischenzeit wurde dann von Sebastian Hauk ein paar mal seine Aufgabe kopiert, oder Troy (bzw. früher mal Frau Lopez) erging sich in Grundsatzdiskussionen über Meinungsfreiheit, oder es gab sonst irgendwelche Ablenkungsmanöver.

    Also bitte Thilo, ein wenig mehr objektivität würde nicht schaden.
    Es gibt viel einfachere Fragen an welcher man sehen kann dass RT u. S.Modell nichts taugen um die Welt zu erklären.
    Diese Fragen wurden wiederholt hier im Blog gestellt aber kein einziger Relativist hat sich dazu geäussert.( daher dein Vorwurf dass sich die Kritiker “wiederholen”)

    Ein Beispiel hier:

    http://www.padrak.com/ine/NEN_4_8_1.html

    ………………….Take further note that, years after that 1972 paper was published, a famous astronomer in USA (Tifft), discovered that distant galaxies closely paired or in small groups exhibited differences in red shift.
    ………..Check the Tifft paper to verify what I say: W.G. Tifft, Astronomical Journal, 211, 31-46 (1977). You will see his comment that he could find no evidence of gravitational interaction between those adjacent galaxies! So, what has happened to Einstein’s theory.

    Über elementare Fragen wie Raum Zeit und Materie hat sich auch kein Relativist geäussert, nur so mit persönlicher Kritik abgelenkt.

    Verständlich, weil man schon an dieser Grundlagen merken kann, dass mit einer abstrakten Raum- Zeit die Welt nicht erklärt werden kann.

    T

  21. #21 Sebastian Hauk
    23. August 2009

    Hallo,

    “oder es gab sonst irgendwelche Ablenkungsmanöver.”

    es gab in dieser Hinsicht keine Verschwörung. Habe ich hier auch schon sehr oft geschrieben. Hat aber anscheinend keinen Zweck.

  22. #22 Thilo Kuessner
    23. August 2009

    @ Troy, Hauk:
    Ja, jetzt haben Sie es also geschafft, daß Herr Thim auch diesmal nicht antworten muß.

  23. #23 Thilo Kuessner
    23. August 2009

    An der Volxabstimmung haben sich 136 Leser beteiligt, eine relative Mehrheit von 43% hat sich dafür ausgesprochen, die Diskussion nach dem 1905. Kommentar abzubrechen. Der Thread ist hiermit geschlossen.

    Falls jemand zur ÖPG-Tagung fährt und über den Vortrag von Herrn Thim berichten will, bin ich gerne bereit, das als Gastbeitrag in meinem Blog einzustellen. (E-Mail-Adresse im Impressum.)
    Dasselbe gilt für den unwahrscheinlichen Fall, daß jemand zur GFWP-Tagung nach Salzburg fährt und darüber berichten will.

    Nachtrag (14.9.): Insgesamt haben sich bis heute 198 Leser beteiligt, die relative Mehrheit für eine Schließung betrug am Ende 39%.